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Beiträge von Abdurchdiemitte

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 10. April 2022 um 12:41

    Mir ging es um eine allgemeine Frage. Was zugegeben schwer ist bei vielen Schulen. Ich glaube dazu gesellt sich gerade auch viel "westliches", da Gendern ein gesellschaftliches Thema hier ist.

    Es gibt im Buddhismus keine geschlechtsspezifischen Dinge. Das habe ich mitgenommen. Sie spielt in der Lehre keine Rolle, wenn ich es richtig sehe

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 10. April 2022 um 11:14

    Es gab und wird immer Diskussionen geben, da sie teilweise verschieden und dann doch Menschen sind.

    Was hat es mit den Kraftfeldern auf sich?

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 10. April 2022 um 10:52
    cinnamon:

    Ob ich es Frau nenne oder Körper mit Menstruation hm.. weiss Grad nicht ob das einen Unterschied macht oder es einfach nur ein anderes Wort ist für einen biologischen Sachverhalt.

    Das ist ein anderes Wort für eine Einordnung, die man seit Beginn der Menschheitsgeschichte so wählt. Weil sie zu uns Menschen gehört. Ich dachte eigentlich dass die Differenzierung etwas modernes sei. Und habe meine Zweifel, ob die hier nun im Nachhinein buddhistisch begründet wird.

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 9. April 2022 um 22:05
    cinnamon:

    Also ich weiß nicht. Ich bin zwar nicht der Körper laut Anatta-Lehre, aber der Körper ist doch da. Genauso das Geschlecht.

    Das ist eine Tatsache

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 9. April 2022 um 19:20
    seinistsein:

    Vielleicht war das zu unvoreingenommen und erschreckend, aber im Prinzip hat das was man nicht sehen, fühlen, tasten kann auch kein Geschlecht. Außerdem waren die Geschlechter mal an ihrer Funktion genüpft... eine Frau brauchte einen Mann um schwanger zu werden, Kinder zu zeugen. Heute ist das nicht mehr so und jede Frau könnte sich durchaus auch künstlich befruchten - die ethische Sache ist natürlich nochmal ein anderes Thema das ich hier aber nicht behandeln möchte -

    Sie waren mal an eine Funktion geknüpft? Heute ist das nicht mehr so? Künstliche Befruchtung ist der Beweis, dass Konzepte des Geschlechts ausgedient haben? Bin ich der einzige, der dieses Argument völlig unnatürlich findet? Geschlechter sind immer noch an Funktionen geknüpft. An zumindest die, die unsere Natur vorsieht. Das kann man künstlich umgehen. Das ist dann unnatürlich

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 9. April 2022 um 19:01

    Ok, jetzt bin doch verdattert. Ich bekenne mich als Kritiker vom Gendern. Das Geschlecht ist biologisch festgelegt und die DNA auch nicht veränderbar. Dass sich manche im falschen Geschlecht geboren fühlen, ist eine tragische Sache. Und ist sehr ernst zu nehmen. Betrifft aber weniger als 1 Prozent der Bevölkerung. "Konzepte" wie männlich/weiblich aufzugeben, finde ich absurd. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ein Geschlecht aufzulösen nicht die Aufgabe des Buddhismus sein kann?

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 9. April 2022 um 14:33

    Na ja ich meine Richtlinien für nicht-ordinierte! Hätte ich dazu schreiben sollen

  • Geschlecht (Mann, Frau) im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 9. April 2022 um 10:39

    Hallo,

    eine allgemeine Frage interessiert mich. Derzeit ist Gendern ja ein Thema. Ziel ist es, von einer dualen Einordnung wegzukommen. Im Christentum z.B. wird klar zwischen Mann und Frau schon in Genesis unterschieden und Stellen in der Bibel sprechen Männer und Frauen getrennt an. Wie ist das beim Buddhismus? Gibt es Lehrreden des Buddha, in denen er z.B. Männer gezielt anspricht? Oder hat Buddha das Geschlecht nie interessiert. Da es in seiner Lehre um die Befreiung des Geistes geht. Und das gilt für alle Geschlechter? Oder gibt es Ratschläge, die er nur an Männer und Frauen gerichtet hat?

  • positive Motivation und Antrieb im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 9. April 2022 um 10:34
    Anandasa:

    Ich würde sagen, dass es zu einem gewissen Maß eine "natürliche Anhaftung" gibt, die dann auch da ist, wenn man mal für einen Spurt besonders viel Energie braucht. Wer um sein Kind besorgt ist, wird es merken, wenn es über die Straße laufen will ohne zu schauen, ob da ein Auto kommt, und dann kommt dann auch noch wirklich ein Auto! Hier ist eine gewisse natürliche Anhaftung an das Kind da, die dem Überleben dient. Ich denke in gleichem Sinne ist das für die Existenzsicherung im Beruf auch in Ordnung. Es ist halt manchmal nur ein haarbreiter Unterschied und schon ist es nicht mehr "natürliche Anhaftung", sondern schon unheilsame. Deswegen muss man immer sehr aufpassen. Ah ja, jetzt fällt mir der buddhistische Begriff ein: "Hingabe".

    Das ist ein spannender Punkt. Denn im Buddhismus hatte ich Anhaftung immer als rein negativen Begriff verstanden? Vielleicht ist es ja auch keine Anhaftung, sondern Metta. Denn man will dass den Mitmenschen kein Leid geschieht. Anhaftung wäre, wenn ich es einsperre, weil ich mich an ihm erfreuen will und kein Risiko eingehen möchte?

  • positive Motivation und Antrieb im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 3. April 2022 um 17:58

    Danke für eure Antworten!!

    froggy:
    Zitat


    Steht buddhistische Pihilosophie nicht einer Motivation entgegen (...) über sich hinauszuwachsen?

    Der ist gut :)

    Ernsthaft: Liest du nur oder übst du auch?

    Üben kann dir die Erfahrung schenken, dass es das nicht tut.

    Ich übe auch. Aber der Pfeil der Erleuchtung diesbezüglich blieb aus. Bist du deshalb so lieb und schreibst kurz zu deiner Erfahrung?

  • positive Motivation und Antrieb im Buddhismus

    • Abdurchdiemitte
    • 3. April 2022 um 15:29

    Hallo,

    zwar habe ich schon zum viel zum Buddhismus gelesen. Aber dennoch bleibt eine Frage in meinem Kopf offen. Und deshalb habe ich mich extra angemeldet, da mich sehr interessiert, hier eine persönliche Antwort erhalten zu können:

    So heilsam Akzeptanz und Loslassen ist...steht diese nicht auch einem gesunden Motivation im Leben? Ich verwende bewusst nicht das Wort Ehrgeiz. Aber nehmen wir Sport und die Arbeit. Nur wer versucht, über sich hinauszuwachsen und eigene Grenzen zu überwinden, schafft es sportliche Rekorde zu brechen, Ideen umzusetzen oder Ausbildungen zu absolvieren. Natürlich soll man nicht anhaften. Das erzeugt Leid, das muss ich sicher nicht ausführen :-). Aber das Gegenteil von Anhaftung wäre ja das loslassen. Und vielleicht verstehe ich den Buddhismus noch zu schlecht. Aber was ist der Antrieb eines Buddhisten, der nicht im Kloster weilt, sondern eine Familie oder gar Mitarbeiter verantwortet? Was schützt ihn vor dem loslassen, um morgens voll motiviert loszulegen? Metta? Der mittlere Weg? Steht buddhistische Pihilosophie nicht einer Motivation entgegen, sich nicht nur aufzuraffen, sondern über sich hinauszuwachsen? In einer gesunden Weise wohlbemerkt. Nicht von Gier und dem Ego getrieben.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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