Es braucht nicht einmal eines Vertrauensvorschusses. Mann kann die 4 edlen Wahrheiten als Möglichkeiten sehen, vorgelegt wie andere Möglichkeiten die wir unter der Vielzahl religiöser und nicht-religiöser Angebote vorfinden. Man prüft, ob diese Möglichkeiten mit der eigenen Wirklichkeitserfahrung übereinstimmen. Tun sie das, scheinen sie wahr zu sein. So kann Vertrauen in den Buddha und seine Lehre entstehen und zunehmen.
Beiträge von Dharma Floss
-
-
Ich kann mir kaum vorstellen, wie man eine theistische Religion mit dem Buddhismus verschmelzen kann. Einige der "Dogmen" dieser Religionen stehen stehen diametral gegen den Buddhismus ...
Man kann sagen, das einige Gedankenkonstrukte des Buddhismus entlehnt werden, aber Buddhisten ... nein.
Am Ende steht etwas Neues, so habe ich den Artikel verstanden.
Viele christliche Gemeinden integrieren auch Meditation, Yoga und Co. Man bedient sich praktisch beim Buddhismus und rahmt die Aktivitäten im Gemeindekontext.
-
Hinzu kommt, dass auch ein anderes Familienmitglied immer wieder äußert, dass Religion scheiße ist etc. Ich bin dann regelrecht starr, da es meiner Zuneigung zu den drei Juwelen oder Spiritualität im allgemeinen immer einen Fausthieb in die Magengrube gibt.
Menschen reagieren ganz unterschiedlich, wenn man "ihre" Religion angreift. Meistens identifizieren wir uns mit unserer Weltanschauung, so dass wir Angriff oder Kritik an der Weltanschauung wie eine Kritik an uns selbst wahrnehmen. Im Grunde kann man das auch anders sehen: geht die Kritik gegen die eigene Person und ist sie begründet, warum sie nicht einfach annehmen?
Kritisiert jemand die Weltanschauung oder allgemeine eine Religion. Kann man meiner Meinung nach stehen lassen.
Aber wie soll ich es meinem Gegenüber klar machen, dass er mit seiner Ansicht falsch liegt bzw ziemlich respektlos ist?
Man kann demjenigen offen sagen, dass man seine Aussage respektlos findet. Wenn er eine falsche Vorstellung hat, kannst Du Informationen liefern, damit er die Chance hat, eine Vorstellung zu bekommen, die wirklichkeitsgemäßer ist.
Wie geht ihr im Allgemeinen damit um, wenn jemand den Buddhismus (oder Religion insgesamt) kritisiert?
Also mir persönlich ist sowas generell egal. Ich sehe mich allerdings nicht als Buddhist, daher tangiert mich Kritik am Buddhismus nicht. Manchmal ist es allerdings interessant, was jemand kritisiert und worum es ihm geht. Das kann interessant sein.