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  1. Buddhaland Forum
  2. nuk

Beiträge von nuk

  • Dunkelretreat

    • nuk
    • 8. November 2024 um 10:49
    mukti:
    nuk:
    mukti:

    Ich habe eigentlich interessante Erfahrungen gemacht in diesem hypnagogen Zustand.

    Um genau zu sein, ich glaube, es war bei mir immer der 'Kippunkt'. Also derjenige Moment, in dem der Kopf vom Wachzustand ind den Schlafzustand uebergehen wollte. Wenn ich diesen Moment aktiv beobachtete, dann kam bei mir immer ein 'Knall' oder so.

    In diesem Moment sind bei mir auch allerhand akustische, visuelle und taktile Phänomene aufgetaucht. Ich wollte das ein wenig erforschen und bin so lange wie möglich in diesem Zustand geblieben.

    Leider gab es bei mir da nichts 'zu erforschen'. Es kam immer nur ein Knall, Zucken und so weiter und dann war ich wieder aus diesem Zustand rausgeflogen.

    PS:

    Ich moechte dann - aus logischen Erwaegungen heraus - vor dem Erforschen dieses Kippunktes warnen. Denn es ist bestimmt nicht gut, die Neuronenverbindungen 'abzueandern', die fuer einen Fall in einen gesunden Schlaf da sind. Aktives Beobachten 'fingert' da in den unbewusst ablaufenden Prozessen rum.

  • Dunkelretreat

    • nuk
    • 8. November 2024 um 10:28
    mukti:
    nuk:
    mukti:

    Deshalb konzentriert man den Geist, damit er nicht ins Unbewusste versinkt. Kann man auch beim Einschlafen üben, bis zum Stadium "Körper schläft, Bewusstsein ist wach". Ganz ohne Aufputschmittel.

    Ja, das tat ich Frueher oft. Leider habe ich damit keine so prickelnden Erfahrungen sammeln koennen. Ich bekam dann oft so was wie miniepileptische Anfaelle. Das reichte von starken Zuckungen im Koerper, die sich wie Stromschlaege anfuehlten bis hin zu lauten Explosioonen im Kopf.

    Keine Ahnung, vielleicht ist das bei mir auch sehr subjektiv und krankhaft. Moege Jede/r ihre eigene Erfahrung damit machen.

    Ich habe eigentlich interessante Erfahrungen gemacht in diesem hypnagogen Zustand.

    Um genau zu sein, ich glaube, es war bei mir immer der 'Kippunkt'. Also derjenige Moment, in dem der Kopf vom Wachzustand ind den Schlafzustand uebergehen wollte. Wenn ich diesen Moment aktiv beobachtete, dann kam bei mir immer ein 'Knall' oder so.

  • Dunkelretreat

    • nuk
    • 8. November 2024 um 10:04
    mukti:
    nuk:
    mukti:

    Das am eigenen Leib zu erforschen wäre nicht uninteressant. Wenn es keine Sinnesreize gibt, bleiben nur noch die Geistestätigkeiten. Wenn man sich dann auf ein Objekt konzentriert, wie bei der Samadhi-Übung, lässt sich vielleicht Jhana erreichen.

    Ich befuerchte, komplett ohne Sinnesreize ist das Wachsein dasselbe wie 'Schlafen'. Dann wird es keinen Unterschied mehr geben. Ich befuerchte auch, dass da ein Mensch, ohne voeher Aufputschmittel genommen zu haben, in kuerzester Zeit einschlaeft.

    Deshalb konzentriert man den Geist, damit er nicht ins Unbewusste versinkt. Kann man auch beim Einschlafen üben, bis zum Stadium "Körper schläft, Bewusstsein ist wach". Ganz ohne Aufputschmittel.

    Ja, das tat ich Frueher oft. Leider habe ich damit keine so prickelnden Erfahrungen sammeln koennen. Ich bekam dann oft so was wie miniepileptische Anfaelle. Das reichte von starken Zuckungen im Koerper, die sich wie Stromschlaege anfuehlten bis hin zu lauten Explosioonen im Kopf.

    Keine Ahnung, vielleicht ist das bei mir auch sehr subjektiv und krankhaft. Moege Jede/r ihre eigene Erfahrung damit machen.

  • Dunkelretreat

    • nuk
    • 8. November 2024 um 09:17
    mukti:
    Hendrik:
    mukti:

    Wenn schon, dann gleich in den Samadhitank. Werde das aber eher nicht ausprobieren.

    Floting ist interessant! Dazu bin ich derzeit mit einem Neurowissenschaftler, ein Metzinger-Schüler, im Austausch, der das erforscht.

    Das am eigenen Leib zu erforschen wäre nicht uninteressant. Wenn es keine Sinnesreize gibt, bleiben nur noch die Geistestätigkeiten. Wenn man sich dann auf ein Objekt konzentriert, wie bei der Samadhi-Übung, lässt sich vielleicht Jhana erreichen.

    Ich befuerchte, komplett ohne Sinnesreize ist das Wachsein dasselbe wie 'Schlafen'. Dann wird es keinen Unterschied mehr geben. Ich befuerchte auch, dass da ein Mensch, ohne voeher Aufputschmittel genommen zu haben, in kuerzester Zeit einschlaeft.

    Aber viellicht mag Hendrik dazu mehr sagen, wenn er mit Forschern in Kontakt steht.

  • Dunkelretreat

    • nuk
    • 8. November 2024 um 08:12

    Wie waere es einfach damit:

    Augenlieder zuklappen. Dann mag die Dunkelheit bei Tage/Sonnenlicht vielleicht eher roetlich-orange sein. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass trotzdem "gesehen" wird. Zumindest der eigene Koerper wird gesehen, gespuert, der Atem kann beobachtet werden, die Oberflaeche des Sitzens/Liegens und weit mehr.

    Ausserdem 'sehe' ich natuerlich trotzdem in gewisser Weise. Ich muss mir ja eine Vorstellung von mir im Raum machen. Also stelle ich mir immer vor, wie ich im Raum sitze und auch, dass der Raum eine 'Form' hat. Alles in allem bewirkt das bei mir keinen Unterschied. Aktiv sehen und aktives Raumvorstellungsvermoegen ist irgendwoe dasselbe. Ja, auch in Dunkelheit habe ich meine Umgebung. Ich beachte einfach gar nicht, dass es eben 'dunkel' ist. Es ist mir einerlei. Ich habe da auch gar keine Angst.

    PS:

    Ich meditiere immer mit geschlossenen Augen.

    Und es gibt auch Menschen, die sowohl blind als auch taub sind. Die werden sich bestimmt nicht 'gruseln'.

  • Buddhismus und Spieltheorie

    • nuk
    • 8. November 2024 um 06:47

    Man kann jedes Spiel, das mehr oder weniger 'offen' gespielt wird, meiner Meinung nach kooperativ spielen. Wenn ich z.B. mal Lust auf Schach, Go usw. habe, dann spiele ich eigentlich nur dann, wenn ich mit dem Gegner reden darf. Ja, sich im Spiel mit dem Gegner austauschen. Dann macht mir das Spielen sogar Freude.

    Zaehlt diskutieren ueber die eigenen und die Spielzuege des Gegeners als 'Kooperation'? Oder ist das dann schon gar nicht mehr 'Spielen'? Mh.

  • Buddhismus und Spieltheorie

    • nuk
    • 6. November 2024 um 21:24

    Ich denke,

    Tit for Tat fuehrt nur zu endlosen, schwer beendbaren Fehden.

    Blutrache und so. Ein intelligenter Mensch wird das bedenken.


    [lz]

    Wie haette wohl der Buddha agiert?[/lz]

    Ich denke mal, statt "Tit for Tat", eher durch "erzieherische" Weise. Und zwar mit dem Ziel, jemanden von seinem subversiven Tun abzubringen, indem der "Schlaeger" zur Einsicht gebracht wuerde. Durchaus viellecht mittels Gewalt. Aber eben als erzieherisches Mittel.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • nuk
    • 5. November 2024 um 16:45
    Tim99:

    In meinem persönlichen Kreis, wo ich mich bewege, kenne ich keine intelligenten Menschen, nicht einer fällt mir ein. Und da meine ich nicht den IQ, sondern die soziale Intelligenz, Empathie, Hausverstand, Niveau, Wissen über das Leben.

    Ob das nun von "emotionaler, sozialer Intelligenz" spricht, sich selbst als was Besseres zu glauben und das auch vor Dritten zu sagen.

    Tim99:

    Schau dir bitte die „Welt“ an, wo ist da Gerechtigkeit? Und ja, die Welt ist immer die Welt, aber in diesem Fall meine ich die Lebensumstände, wie Menschen in ihren Ländern leben.

    Du scheinst wohl nicht zu wissen, dass "Recht" menschliche Definition ist. Und je nach Kultur und Herrscher ist ewas was bei Jenen als recht, richtig, gerecht angesehen wird, bei anderen Unrecht.

    In der Natur gibt es keine Definitionen. Und Menschen gehoeren ja auch zur Natur. Recht, Gerechtigkeit usw. sind logisch-technisch-emotionale geistigen Vereinbarungen von einer bestimmten Gruppe von Menschen. Bei dien Azteken war es z.B. gerecht, dass Menschen bei lebendigem Leibe das Herz herausgeschnitten wurde um es den Goettern darzubieten. Und ich denke, dass es wohl auch die Opfer gerecht empfanden. Wenn nicht sogar als grosse Ehre.

  • Hirnschäden und religiöser Fundamentalismus?

    • nuk
    • 25. Oktober 2024 um 16:10

    Ein Gehirn ist sehr plastisch, also die Neuronenvernetzung formt sich fortlaufend um.

    Der von Hendrik verlinkte Artikel von erinntert mich ein wenig an kriminaltechnische Untersuchungen aus dem spaeten 19. und fruehen 20. Jahrhundert. Da wurde ja, soweit ich weiss, mithilfe von Gesichtsschablonen versucht, 'kriminellle Veranlagung' zu erkennen.

    Auch wenn im letzten Abschnitt des Artikels davon ein wenig abgewiegelt wird.

  • Schwierigkeiten bei Sammlung und Achsamkeit auf dem Kissen

    • nuk
    • 24. Oktober 2024 um 21:49

    Ihr werdet das Erwachen, die Erleuchtung nie errreichen. Einfach, weil ihr sie wollt. Mit der Brechstange erzwingen.

    Es gilt, einfach nur zu sitzen. Zu Ruhe und Gleichmut kommen. Durch nursitzen. Sitzen als Selbstzweck. Und das ist nur ein Bruchteil. Achtsam durch den langen Alltag gehen. Das Letztere trainiert fuer Ersteres und Umgekehrt.

    Lieben Gruss.

  • kann man die Entstehung von Bewusstsein erklären ?

    • nuk
    • 23. Oktober 2024 um 11:56
    Monikadie4.:

    Ich klammere mich auch nicht an der Erfahrung fest, aber ES geht immer weiter. Und wenn ein Physiker davon erzählt oder schreibt, interessiert mich seine Theorie, vorallem wenn sie sich mit meinen Erkenntnissen deckt.

    Fuer mich waere es grauenvoll, wenn es kein Ende gaebe.

    Ich sehe die Sache mit der 'Ewigkeit' eher so:

    Wenn ich tot bin, weiss ich nicht mehr, dass ich je gelebt hatte. Oder allgemeiner formuliert: Einen Zustand des Totseins gibt es nicht, da er nicht erfahrbar ist. Es gilt: "Ich denke, also bin ich." Und daraus ergibt sich dann, dass ich 'immer' bin. Einfach aus der Tatsache, dass es, subjetiv betrachtet, totsein fuer mich nie geben kann.

  • Schwierigkeiten bei Sammlung und Achsamkeit auf dem Kissen

    • nuk
    • 8. Oktober 2024 um 20:21

    Ich muss dazu sagen, dass ich immer so knapp eine Stunde am Stueck sitze. Das ist dann schon eine andere Hausnummer als einfach nur eine Halbe oder so in etwa. Ich mache das uebrigens so, weil in meiner Online-Meditationsgruppe das Sitzen immer so lange dauert.

    Die Rueckenschmerzen machen sich vor allem fruehs bemerkbar. Ich bin am zeitigen Morgen immer noch extrem muede (und das, obwohl ich mich immer eine halbe Stunde vorher wecken lasse, Kaffee trinke und am Glimmstaengel ziehe). Und da sind dann auch die Gelenke und die Wirbelsaeule noch relativ steif. Einfach, weil das Gehirn noch halb im Schlafmodus ist (denke ich mal).

  • Schwierigkeiten bei Sammlung und Achsamkeit auf dem Kissen

    • nuk
    • 1. Oktober 2024 um 19:56

    Nun, bei mir ist es so,

    dass ich erhebliche muehe mit Konzentration habe. Oft reissen bei mir die Gedanken ab oder die Sinne springen wild von einem Fokus zum anderen, ohne dass ich es kontrollieren kann. Ich bemuehe mich immer, sanft zur Atembetrachtung zurueckzukehren. Und ich bemuehe mich auch, meinen Koerper als Ganzes wahr zu nehmen. Etwa in dem Sinne: "Da ist ein Koerper."

    Desweiteren versuche ich, das Gefuehl zu vermeiden, dass mein Selbst im Bereich der Augen und Ohren sitzt. Also ich versuche, weg von dem Gedanken zu kommen, dass das Zentrum meiner Wahrnehmung in meinem Kopf sitzt. Das gelingt mir oft, indem ich immer mit geschlossenen Augen meditiere und daher die Augen als Als Sinnesempfaenger weitgehend ausschliese.

    Was mir noch aufgefallen ist ist, dass ich mich nicht 'zwingen' kann, innerlich immer ruhiger zu werden. Also bei mir nuetzt sogenannte Selbstsuggestion nichts, sie klappt nie. Deshalb versuche ich es oft subtiler. Ich versuche, alles einfach nur passiv wahrzunehmen, indem ich die Haltung habe: "Ist doch egal." Ein inneres gefuehl des passiven Beobachtens. Schwer zu beschreiben. Vielleicht vergleichbar mit einem 'sich passiv in einen Sofasessel luemmeln' dann den Dingen seinen Lauf zu lassen. Ohne einzudoesen.

    Oft habe ich auch Rueckenschmerzen von der Bewegungslosigkeit im Sitzen. Das ist dann schwierig, damit umzugehen. Entweder, ich lasse das dann einfach so 'passieren', oder ich dehne mich kurz auf dem Kissen. Jedenfalls konnte mir noch Niemand vermitteln, warum solche Schmerzen dauerhaft waerend des Sitzens aufrechterhalten werden sollten. Ich moechte mich ja nicht schaedigen.

  • Schwierigkeiten bei Sammlung und Achsamkeit auf dem Kissen

    • nuk
    • 1. Oktober 2024 um 19:40

    Ich moechte hier mal einen Thread eroeffen, bei dem Jede/r seine Erfahrung beim Meditieren und den damit verbundenen Schwierigkeiten beschreiben kann. Eventuell auch ueber Loessungen diskutieren. Ich gehe dabei von 'einfacher' Meditation aus, so, wie sie in DN.22 des Theravada beschrieben ist. Aber ich denke mal, das Bemuehen um Sammlung wird allgemein als grundlegend in allen buddh. Stroemungen empfohlen. Ausseer vielleicht beim Nur-Sitzen des Soto-Zen.

  • kann man die Entstehung von Bewusstsein erklären ?

    • nuk
    • 25. September 2024 um 10:59

    Wie waere folgende technische beschreibung des Bewusstseins:

    Eine offene Feedbackschleife.

    Wahrnehmung -> handeln -> Veraenderung wahrnehmen -> handeln ...

    Und mitten in diesem Schleifenprozess sind Billionen von Nervenzellen und Billiarden von Synapsen (jedenfalls bei Menschen) involviert.

    Mehr gibt es aus meiner Sicht nicht zu sagen. Ich betrachte das Bewusstsein als Illusion. Es zu greifen waere in etwa vergleichbar mit dem Unterfangen, in eine Wolke am Himmel zu greifen. Letztendlich sind es denn doch nur Nebeltropfen, die miteinander physisch interagieren.

  • Deutsche Buddhistische Union

    • nuk
    • 24. September 2024 um 21:11

    ich sehe die Sache so:

    Zunaechst steht erst einmal die Frage im Raum, ob denn die einzelnen buddhistischen Organisationen und Einzelmitglieder ueberhaupt eine Dachorganisation WOLLEN.

    1)

    Wenn sie dies nicht wollen, dann ist die DBU obsolet.

    2)

    Ist hingegen die Dachorganisation gewollt, dann obliegt es den Einzelmitgliedern und Organisationen, der DBU geeignete finanzielle Mittel zur Verfuegung zu stellen. Mit allen Rechten der Zweckbestimmung der Mittel.

    Sollte die DBU es nicht schaffen, auf langfristige Sicht einen ausgeglichenen Haushalt zu haben, dann wird sie wohl "pleite" gehen. Letzteres fuehrt dann wieder zu Punkt 1.

    Oder sehe ich das falsch?

  • Deutsche Buddhistische Union

    • nuk
    • 20. September 2024 um 17:55

    Ich suche noch den Geschaeftsbericht von 2023. Da muessten ja Einnahmen und Ausgaben aufgefuehrt ein. Theoreitsch kann die DBU nie 'pleite' gehen, da sie bestimmt viele Dauerabonnenten von der Zeitschrift Buddhismus Aktuell hat. Da wurden ja die Beitraege dieses Jahr schon mal erhoeht.

    Edit:

    Also die Mitgliedsbeitraege der DBU beinhalten die Zeitschrift-Kosten als Mitgliedsbeitrag. Der wird auf freiwilliger Basis erhoben, ist aber mindestens so hoch, dass das Printmedium finanziert ist (hoffe ich)

  • Übernatürliche Vorkommnisse

    • nuk
    • 16. September 2024 um 23:51
    Leonie:

    Willst du nicht lieber erneut das Thema wechseln? Parodie ist auch nicht so dein Ding.

    Da moechte ich jetzt mal den Kreis schliessen. Und zar von den Uebernatuerlichen Vorkommnissen vom Threaed-Eroeffner hin zu 'parodie' des Betrugs, gehend ueber den - vielleicht - getuerkten Zufallsgenaerator.

    Es kann sein, dass das, was NamoAdidaphat88 schrieb wahr ist. In diesem Falle waere das mit einem wirklich sehr grossen Zufall zu vergleichen. Oder es ist eben 'falsch', was eben hin zum 'getuerkten' Generator fuehrt.

    Letztendlich kann nur NamoAdidaphat wissen, was wahr ist. Solle doch jeder Leser fuer sich entscheiden, wie er die Sache sieht. Ich jedenfalls ziehe die Option des 'ich weiss es nicht' vor.

  • Übernatürliche Vorkommnisse

    • nuk
    • 16. September 2024 um 22:34
    Michael Haardt:

    Der Erwartungswert bei vielen Ziehungen ist 0,5. Der Erwartungswert für eine Sequenz von 11 Nullen ist gering und das widerspricht sich nicht.

    Das ist an der Börse anders, weil die Kursentwicklung nicht rein zufällig ist. Das geht schon damit los, dass das Wirtschaftswachstum und die Inflation auf lange Sicht einen Aufwärtstrend erzeugen.

    Du wolltest vermutlich "the trend is your friend" parodieren. Trends sind aber tatsächlich in etlichen Zeiteinheiten wahrscheinlicher als Trendwenden.

    Ach Mensch. ich wollte damit eigentlich Betrug 'parodieren'. Im krassesten Fall so was wie Huetchentrickbetrueger.

  • Übernatürliche Vorkommnisse

    • nuk
    • 16. September 2024 um 22:22
    Leonie:
    nuk:

    Um noch mal auf den Zufallsgenerator zurueckzukommen:

    Ich möchte da nicht persönlich werden - aber, wenn da ein Zufallsgenerator, der mit p=0,5 zwei Zahlen ausspuckt, 0 oder 1, dann ist IMMER, bei jedem Zug p=0,5 und die Chancen stehen da für beide Werte 0,5.

    Das Beispiel nennt sich Münzwurf.

    Auch der beste Magier kann da nichts vorsehen - als Börsianer schon eh nicht.

    Was ich aber mit Sicherheit sagen kann: du hast Null Ahnung von Statistik, Naturwissenschaft und ähnlichem.

    Ja siehst du.

    Genau das meine ich. Und aus diesem Grunde ging der Hedgefonds 'Long-Term Capital Management' pleite. Weil er auf Grundlage eines Statistischen Glockenkurvenmodells beruhte. Das Hedgefondmodell beruhte auf Grundlagen, fuer die zwei Wirtschaftswissenschaftler vorher einen Nobelpreis bekamen.

    jedenfalls liessen sich felderfahrene Boersianer nicht davon beeindrucken. Da sie andere Erfahrungen in ihrem Brot-und-Butter-Geschaefts machten.

    Und zum Generatorbeispiel:

    Stell dir vor, ich gebe dir so einen Generator. Du startest das Programm, und es gibt dir auf Anhieb zehn Nullen zurueck.

    Ja, dann wuerde ich gerne mit dir um die naechste 1 wetten ;)

    Oder, um ein aehnliches Beispiel zu beleuchten:

    Stelle dir einfach eine Schaar Mastgaense vor. Jeden frueh kommt der Bauer in den Stall und gibt Wasser und Futter, ab und an mistet er aus. Die Gaense haben sich schon daran gewoehnt und sind voller Vorfreude, wenn sie auch schon den Bauern von Weitem hoeren.

    Tja, bis dann Ereignis X eintritt.

  • Übernatürliche Vorkommnisse

    • nuk
    • 16. September 2024 um 19:13

    Wer's gerne 'technisch' mag : WP - Viele-Welten-Interpretation der Schroedingergleichung

  • Übernatürliche Vorkommnisse

    • nuk
    • 16. September 2024 um 18:10

    Eine logishe Erklaerung waere noch, dass wir in einem Multiversum leben, das sich stets und staendig aberbillardenfach aufforkt Dies wuerde unter Anderem letztendlcih bedueuten, dass jede/r von uns in seinem eigenen Universum lebt und letztendlich unsterblich ist. Weiterhin koennte es bedeuten, dass mit fortschreitendem Alter hin Richtung Tod immer unwahrscheinlichere bzw. seltenere Ereignisse auftreten. Bis letztlich hin zu dem extrem unwahrscheinlichen Ereignis des Nicht-Todes. Physikalisch waere das moeglich. Letztendlich wuerde das bedeuten, dass jede/r von uns sein eigenes Universum innerhalb des Multiversums hat.

  • Übernatürliche Vorkommnisse

    • nuk
    • 16. September 2024 um 16:14

    Stellt euch einen Zufallsgenerator vor, der immer mit 50 prozentiger Wahrscheinlichkeit ein 0 oder eine ! auswirft.

    Und jetzt passiert ploetzlich folgendes:

    Der Zufallsgenerator wirft ca. 10x hintereinander eine 0 aus. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass er beim naechsten Mal eine 1 ausswirft?


    Da gibt es dann mehrere Optionen:

    a) Es war purer Zufall

    b) Der Zufallsgenerator ist kaputt

    Oder im Falle von NamoAdidaphat88:

    a) Die Naturgesetze sind kaputt gegangen

    b) Es war eine Falscherinnerung vom Gehirn. Viellicht Verwechslung mit einem Traum oder so.

    Um noch mal auf den Zufallsgenerator zurueckzukommen:

    Boersianer lassen sich nicht verarschen. Sie erwarten wohl fast alle, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder eine Null kommt.

  • Buddhismus und Faschismus

    • nuk
    • 11. September 2024 um 19:28
    pano:

    Neulich wo gelesen: warum ist man rechtsextrem? Weil man glaubt, mit dem Faschismus auf der „besseren Seite“ zu stehen.

    Was verstehst du - also du persoenlich - unter Faschismus?

    Danke fuer etwaige Antwort.

    _()_

  • Die Atmung im Zazen (bezogen auf Soto)

    • nuk
    • 24. August 2024 um 09:22

    Jeder Mensch ist anders, hat eine andere Form der Wahrnehmung, Konzentrationsfaehigkeit usw. Das Gehirn ist nun mal plastisch. Das geht vielleicht vom autistischen Spektrum hin zu Leuten mit Aufmerksamkeitsdefizit, Menschen, die leicht ins Traeumen fallen und was weiss ich.

    Im Endeffekt finde ich nur einen Tipp wirklich gut. Und zwar den, den mir mein erster Lehrer zur d Einfuehrung ins Zazen gab. Als ich die Sitzposition eingenommen hatte, wartete er eine kleine Weile, und fragte er mich:

    Lehrer: "Was muessen wir jetzt tun?"

    Ich: "Keine Ahnung."

    Lehrer: "nichts."

    Wobei ich denke, dass sich im Zazen auf das "Nichts" auf radikale Weise bezogen wird. Sich nicht bewegen, nicht doesen, nicht nachdenken, sich nicht zu irgend etwas zwingen - etwas wollen, usw.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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