1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Karma Yonten

Beiträge von Karma Yonten

  • Überzeugte Buddhisten und Biddhistinnen für Debatten mit Andersgläubigen gesucht

    • Karma Yonten
    • 9. Februar 2023 um 11:45
    Neynia:
    Karma Yonten:

    Ohne die Standards der Wissenschaftlichen Methode, gäbe es heute unsere gesamte Technologie nicht und auch nicht unseren Wohlstand hätten wir nicht. Wir würden immer noch abergläubisch Kuhhörner in Feldern vergraben für eine gute Ernte, oder hoffen, dass wir ein Hellhäutiges Kind bekommen, weil wir Reis mit Milch essen (Wird z.B. in der Brihadaranyaka Upanishad behauptet)

    Wenn deine Grundaussage ist, dass es uns dank der Wissenschaft viel besser geht als früher, würde ich dagegen argumentieren und sagen: Kommt darauf, welche Perspektive man einnimmt.

    Mit diesen Technologien, die die Wissenschaften erfunden hat, ist unzweifelhaft unser Wohlstand gestiegen. Da gebe ich dir auch Recht, auch wenn das sicher nicht für alle Erdteile gilt.

    Diese Technologien sind allerdings auch für den Zustand verantwortlich, in der sich unser Planet befindet. Die Umweltzerstörung, Artensterben und der Klimawandel sind erst durch westliche Technologien möglich geworden. Auch die Überbevölkerung und die damit einhergehenden sozialen Spannungen sowie die daraus resultierenden Umweltprobleme sind erst durch Technologie möglich geworden.

    Ob unsere Nachfahren noch sagen werden, dass die westliche Wissenschaft und ihre hervorgebrachten Technologien ein Segen waren, halte vor diesem Hintergrund für nicht gesichert.

    Ansonsten, schau dich mal in dieser Gesellschaft um und analysiere, zu was der Massenwohlstand, der durch die wissenschaftliche Technologien hervorgebracht wurde, geführt hat: Burnout, Depressionen, Suchterkrankungen und Adipositas sind zu Volkskrankheiten geworden. Ich kenne in meinem engeren Umkreis keinen Menschen, der Produkt unserer westlichen Massenwohlstandsgesellschaft ist, der vom tiefen Herzen glücklich ist. Diejenige, die ich kennenlernen durfte, sind Teil einer spirituellen Tradition.

    Was deine Antwort auf mein Gedankenspiel angeht: Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern ein Gedankenspiel. Eine Verschwörungstheorie bezieht sich auf reale Ereignisse.

  • Überzeugte Buddhisten und Biddhistinnen für Debatten mit Andersgläubigen gesucht

    • Karma Yonten
    • 9. Februar 2023 um 10:30
    Neynia:
    Leonie:

    Der Buddhismus stützt sich nicht auf Glaube, sondern auf Erkenntnis - Selbsterkenntnis und selbst erkennen. Insofern ist Buddhismus der Wissenschaft und deren Vorgehensweise näher, als der Religion.

    Ich würde dem wiedersprechen, denn wer Buddhismsu praktiziert, wird schnell darauf stoßen, dass grundlegende Behauptungen gemacht werden, z.B. solche die sich in den 4 Edlen Wahrheiten finden. Das sind z.B.: Leid ensteht aus Gier, Hass und Verblendung. Es gäbe ein Ende des Leidens. Der Edle Achtfache Pfad ist der Weg zur Befreieung vom Leid. Es gäbe Nirvana. Es gäbe Personen, die dies erlangt hätten.

    Sofern man daran nicht glaubt, macht die Praxis keinen Sinn, weil dann nur noch eine Wellness-Religion bleibt, mit dem Ziel eines angenehmeren Lebens, was eben nichts exklusives ist, sondern sich in diversen anderen Philosophien und Religionen auch findet.

    Der Pali-Kanon ist an sich das Standardwerk für Buddhisten, weil dort auch alle Grundlegenden Übungen dagelegt werden. Er behinhaltet aber darüber hinaus auch haufenweise übernatürliche Behauptungen und Geschichten.

    Der Tibetische Buddhismus, ist noch einmal viel extremer mit Magie, Visulaisierungen, Siddhis und Gottheiten und anderen Übernatürlichen Dingen verbunden.

    Wenn Buddhismus beansprucht wissenschaftlich zu sein und die Prinzipien der Wissenschaft anwenden will, dann müsste die Grundlehre, nämlich der Palikanon, erst einmal grundlegend überarbeitet und dem heutigen Stand der Wissenschaft angepasst werden.

    In der Wissenschaft werden alte Theorien, die sich nicht bestätigt haben, entweder verworfen, oder modifiziert/durch Bessere ersetzt. Darin hapert es, seit dem viele Religionen sich kanonisiert und verschriftlicht haben. Früher, zu zeit der Müdlichen Überleiferung, fanden Veränderungen und Anpassungen, anscheinend schneller statt. Das sieht man z.B. an der rasanten und gut dokumentierten Entwicklung Hinduistischer Schriften, die erst sehr spät kanonisiert wurden und lange nur Müdliche Überlieferung waren.

    Alles anzeigen

    Neynia du scheinst romantische Vorstellungen über die moderne westliche Wissenschaft zu haben. Dort ist auch lange nicht alles Gold was glänzt. Letztendes sind Wissenschaftler auch nur gewöhnliche Menschen, die ihr Ego haben und dieses zu verteidigen suchen. Wie oft hat man in den letzten Jahren von Plagiaten gehört. Es gibt Zitatkartelle. Es gab schon Fälle, bei denen vorgeblich seriösen Zeitschriften wie Nature und Science bullshit-Aufsätze untergejubelt wurden. Es gibt Wissenschaftler, die sich ihren Abschluss erkauft haben, geschenkt bekommen haben oder die in hohe Position aufgrund von Quoten gekommen sind. Es gibt politische Interessen, die Einfluss auf die Wissenschaft nehmen und oft folgen Wissenschaftler selber einer politischen Ideologie. Da ist bei vielen nichts mehr mit freiem Geist.

    Mal ein Gedankenspiel: Stell dir vor, jemand schafft es zu mithilfe eines Experiments zu beweisen, dass Co2 keinen Einfluss auf das Klima hat. Würde sich die Erkenntnis von heute auf morgen durchsetzen?
    Ich hätte da arge Zweifel. Es gibt mittlerweile eine Armee von Klimaforschern, Klimabeauftragten in den Behörden usw,, die ihr Geld mit dieser Theorie verdienen. Die würden selbstverständlich Versuchen diese Erkenntnis zu unterdrücken. Es ist nicht einfach so, dass eine Theorie widerlegt wird und alle anderen folgen dieser neuen Erkenntnis. Dafür ist "die Wissenschaft" einfach viel zu komplex und viel zu menschlich, als ob das einfach so passieren würde.

  • Ngöndro ohne Ermächtigung

    • Karma Yonten
    • 28. Juni 2019 um 11:57

    Danke für eure vielen Antworten, ich muss das ganze erstmal sacken lassen

  • Ngöndro ohne Ermächtigung

    • Karma Yonten
    • 27. Juni 2019 um 07:13
    Phoenix:

    Nur weil es auch Scharlatane und Quaksalber gibt, geh ich jedenfalls trotzdem lieber weiterhin zum Arzt als das ich mir z.b. selber meinen kranken Blinddarm herausschneide. Nur mal so als Beispiel.

    Die Idee das Ngöndro ohne Übertragung zu versuchen finde ich jedenfalls schon etwas komisch. Wer kein Tantra machen will hat schließlich genügend Möglichkeiten etwas anderes zu praktizieren. Wer sich aber halt für diesen Weg entscheidet sollte vielleicht nicht schon gleich bei den Grundlagen

    alles selber besser wissen .

    :vajra:

    Die Sommerferien stehen bald an und ich hab viel Zeit. Da hier in der Umgebung momentan keine Ngöndro-Einweihungen stattfinden, wollte ich schon mal etwas vorarbeiten und mir das später nachholen. Falls einer weiß, ob hier in NRW irgendwo was stattfindet in den nächsten Wochen/Monaten, kann er es sehr gerne hier reinschreiben. Ansonsten will ich eigentlich sowas nicht auf eigene Faust machen, die Phase habe ich schon hinter mir

  • Ngöndro ohne Ermächtigung

    • Karma Yonten
    • 21. Juni 2019 um 19:09

    Hallo zusammen,

    ist es auch möglich das Ngöndro ohne Ermächtigung ohne Einweihung durchzuführen oder ist die Wirkung dann schwächer oder gar nicht vorhanden?

    Danke für eure Antworten

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download