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  1. Buddhaland Forum
  2. Blinky

Beiträge von Blinky

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 18:55
    pops:

    Blinky

    Natürlich lässt sich das prüfen. Und eine Theorie, die sich nicht prüfen lässt, ist nichts wert.

    Wenn Verlangen nicht mehr ist, wie kann es dann doch sein?

    Das ist die Frage. Einfacher: wenn man kein Geld in der Tasche hat, wie kann man sagen, dass da doch Geld in der Tasche ist? Es ist absurd. Offensichtlich haben einige in der Schule nicht gelernt, richtig zu rechnen.


    :earth:

    Alles anzeigen

    Geldmünzen oder -scheine sind aber nicht metaphysisch. Und mich umbringen, nur weil ich eine Theorie überprüfen will, scheint mir dann doch etwas radikal zu sein. :grinsen:

    Herr Anders geht eben, anders als Buddha, von einer Wesenheit bzw. einem Bewusstsein aus, dass nach dem Zerfall des physischen und geistigen Körpers wieder zum "Urgrund" zurückkehrt, wie er es nennt. Er sagt z. B. dass das Gehirn nur als Empfänger für diesen Bewusstseinstrom fungiert, die Neurologie sagt, Bewusstsein würde vom Gehirn erzeugt.

    Ich kann ihm nicht widersprechen, da ich die Wahrheit nicht kenne. Ebenso kann ich Buddha genauso wenig widersprechen, aus demselben Grund. Es sind Theorien über hochspekulative Dinge.

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 18:05
    pops:
    Blinky:

    Ich will mich nicht festlegen, ob der Buddha recht hat oder ein Christian Anders,

    Warum willst du dich nicht drauf festlegen? Wer ist Christian Anders?


    :earth:

    Der hat früher Schlager-Musik gemacht, bin aber erst durch seine YouTube-Kanäle auf ihn aufmerksam geworden. Er läd Vorträge zum Thema Spiritualität hoch und redet unter anderem auch über Buddhismus.

    Ich finde es unnötig, mich festzulegen, besonders in Bezug auf Metaphysik. Das sind alles nur Theorien, die sich aber nicht überprüfen lassen.

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 17:55

    accinca

    jianwang

    Ich verstehe, was ihr meint. Ist für mich auch vollkommen logisch.

    Ich will mich nicht festlegen, ob der Buddha recht hat oder ein Christian Anders, der dann doch noch eine Wesenheit hinter dem scheinbaren Ich vermutet.

    Ich lass das einfach auf mich zukommen. Werde es noch früh genug erfahren. :)

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 17:04

    In dem Film geht's um Reinkarnation.

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 16:43

    accinca

    Wie in dem Film Cloud Atlas. :)

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 15:38

    Ich denke, dem Missverständnis, dem ich aufgesessen bin, liegen einfach nur die unterschiedlichen Begriffe zugrunde. Aber dem, was ihr so geschrieben habt, entnehme ich, dass das was Herr Anders sagt, sich nicht wesentlich von dem unterscheidet, was Buddha gelehrt hat. Ob er jetzt vom Urgrund spricht oder Nirvana sagt, ich vermute, es ist dasselbe gemeint.

    Ob ich selbst schon mal Nirvana erreicht hab, keine Ahnung. Ich hatte vor wenigen Wochen mal geschlafen und nichts geträumt, da kamen keine Sinneseindrücke hoch, wenn ich es beschreiben müsste, würde ich sagen, es war einfach nur "da sein" und größtmögliche Zufriedenheit, aber ob es das ist, was Buddha mit Nirvana meinte, keine Ahnung.

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 12:43
    jianwang:
    Blinky:

    Noreply

    Ich verstehe. Sobald der Wunsch bzw. Verlangen da ist, ist Nirvana verlassen.

    wie kann man etwas verlassen, was nirvana genannt wird ? ist es ein Ort oder etwas, was man verlassen kann ?

    _()_

    PS: was bin ich froh, das ich Nirvana so oft erlebe, sonst wäre dieser Geist längst durchgedreht …

    Ich meinte es so, dass sobald Verlangen da ist, man nicht mehr in Frieden ist. :)

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 11:26

    Noreply

    Ich verstehe. Sobald der Wunsch bzw. Verlangen da ist, ist Nirvana verlassen.

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 11:03
    jianwang:

    Glaube nicht, was gesagt wird, bis du es selbst erfahren hast.

    Danke für die Erinnerung, ich vergesse das immer mal wieder. :)

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 10:40
    jianwang:

    Findest Du dies, was dieser Mensch sagte, auch so in einem sutta ?

    _()_

    Daher meine Frage. Ich bin nicht so vertraut mit der gesamten Lehre und kenne auch nicht den gesamten Palikanon. Im Bücherbereich hier im Forum hab ich schon nachgeguckt, aber es gibt anscheinend keine Ausgabe, die alle Lehrreden umfasst.

  • Nicht-Ich und Wiedergeburt

    • Blinky
    • 17. November 2018 um 10:08

    Da mich das Thema in letzter Zeit auch interessiert, frage ich einfach mal nach.

    Ich hab das so aufgefasst, dass es im Buddhismus kein Selbst gibt, das unvergänglich ist, weil alles bedingt ist. Wenn also der Körper stirbt, auseinanderfällt usw. löst sich auch das Bewusstsein auf. Keine Wahrnehmung mehr, keine Sinneseindrücke usw. Wenn aber zum Zeitpunkt des Todes noch Verlangen da ist, ist dies dann die Ursache für weiteres bedingtes Entstehen? Und wenn kein Verlangen da ist, kein neues Entstehen? Dann ist Nirvana erreicht?

    Ich bin zugegeben deswegen etwas verwirrt, denn ich habe vor einer Weile Vorträge von Christian Anders auf YouTube gehört und er sagt, dass es sehr wohl so etwas wie eine unvergängliche "Wesenheit" gibt, Nirvana bezeichnet er auch als "Urgrund". Er sagt, dass die Wesenheiten den Urgrund (Nirvana) verlassen, weil sie Verlangen nach Sinneseindrücken haben. Je nach Beschaffenheit des Verlangens gibt sich die Wesenheit zunächst einen Geistkörper wenn Verlangen nach Geisteslust da ist und wenn Verlangen nach Körperlichkeit da ist, reinkarnieren die Wesenheiten in einem physischen Körper. Er sagt auch, dass Wesen, die einmal Nirvana erlangt haben, bewusst reinkarnieren könnten, z. B. einfach aus Spaß. Diese Wesenheiten könnten ihre Reinkarnation bewusst Steuern und sich beispielsweise ihre Eltern oder ihren Geburtsort aussuchen.

    Er greift auch viele Konzepte des Buddhismus auf, bezeichnet sich auch selbst als Buddhist, aber meine Frage an diejenigen unter euch, die mit der Lehre vertrauter sind als ich: ist das, was er sagt, im buddhistischen Sinne richtig und ich verstehe es einfach nur widersprüchlich, weil ich Begriffe missverstehe?

    Ich mache mir eigentlich um metaphysische Dinge nicht so gern Gedanken, da es da um Glauben geht, aber ab und zu interessiert es mich dann doch, wie das gemeint ist.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 16. November 2018 um 17:18

    Doris

    Wie du dich an einem simplen Wortwitz so hochziehst ... Dir geht's doch schon seit einigen Beiträgen nicht mehr um Dialog. Du willst nur deine Ideologie verteidigen, weil du dich damit identifiziert und dich infolgedessen angegriffen fühlst. Dann kommst du mir mit deinen Silas und merkst anscheinend nicht, dass du selbst ein Beitrag zuvor Akama und mir Scheinheiligkeit vorwirfst. Eigentlich machst du hier jeden runter, der nicht deiner Ansicht ist. Selber den eigenen Balken im Auge nicht sehen, aber andere selbstgefällig belehren, jaja, solche wie dich findet man in jedem Forum, wo es um Religion geht.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 16. November 2018 um 16:53
    Doris:

    die silas winken.

    War mir klar, dass da jetzt sowas kommt. Wenn man nicht mehr weiter weiß, hilft bekanntlich das religiöse Autoritätsargument. Zieht eben nur nicht bei mir, sorry. :grinsen:

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 16. November 2018 um 16:33
    Doris:

    ... und dem es dann nicht passt, dass wir in einer offenen gesellschaft leben.

    Wer für alle(s) offen ist, der ist nicht ganz dicht. :grinsen:

    Was stört dich denn an Menschen, die selbstbestimmt entscheiden, was sie wollen und was nicht? Solange sich die Leistungsträger in diesem Land schön dem bunten Dogma unterordnen und euch eure infantilen Träume von Utopia finanzieren, findest du das doch bestimmt klasse. Nur doof, wenn die, denen man immer schön in die Tasche greift, irgendwann keine Lust mehr dazu haben, nicht?

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 16. November 2018 um 15:54

    Akama

    Es wurde mMn lange genug vor den Gefahren des Islams gewarnt. Hinterher kann jedenfalls keiner sagen, man hätte es nicht kommen sehen können. Ich kann Ihre Entscheidung, Deutschland zu verlassen, zu 100% nachvollziehen. Ich sitze selbst schon quasi auf gepackten Koffern. :grinsen:

    Die Lemminge, die die Zustände, wie Sie sie beschreiben, herbeivotiert haben, sollen es auch ausbaden.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 16. November 2018 um 10:49
    Doris:

    du kannst ja gerne mit einem neonazi in den dialog treten. bin gespannt.
    die intelligenten unter ihnen quatschen dich unter den tisch. dagegen kommst du nicht an.
    die weniger intelligenten fangen gar nicht erst an mit dir zu reden.

    Meinst du damit mich oder ist das deine persönliche Erfahrung? Falls du mich meinst, woher willst du denn wissen, wer mich unter den Tisch quatscht? Um von einem Intelligenten unter den Tisch gequatscht zu werden, muss es mir notwendigerweise an besagter Intelligenz mangeln, denn sonst wäre es ein Diskussion auf Augenhöhe, nicht wahr?

    Doris:

    ich wehre mich vehement dagegen linke und rechte in einen topf zu werfen.

    Das merke ich. Ist aber vollkommen okay für mich. Was ich oben über Ideologien geschrieben hab, hat kein Verfallsdatum.

    Doris:

    es gibt einen dialog zwischen konservativen und liberalen/linken. aber nicht mit rechten. das liegt in der natur der sache.

    da gibt es keine lösbaren konflikte. da geht es um eine grundlegend andere weltsicht. und um ganz viele emotionen.

    rechts sein, bedeutet ausschließen, abwerten, bevorzugung der eigenen gedachten gruppe. das geht nie und nimmer mit dem postulat der gleichheit und gleichwertigkeit zusammen, das grundlage des linken spektrums ist.

    Achja, die ewige Leier. Man könne mit ... nicht reden, weil die so ganz doll emotional sind.

    Genau dasselbe werfen Rechte den Linken auch immer vor. :grinsen:

    Wieder eine Gemeinsamkeit. Den Splitter im Auge des anderen zu erkennen glauben, aber für die Balken in den eigenen Augen blind.

    Und was den Grundgedanken der linken Ideologie betrifft, auch hier muss man wieder differenzieren und zwischen Gleichwertigkeit und Gleichmacherei unterscheiden, finde ich.

    Was aber viele, die sich mit "links" identifizieren nicht tun.

    Die Rechten haben auch nicht ganz unrecht, wenn sie sagen, dass Menschen verschieden sind. Solange es sich um Fakten handelt.

    Die Ironie dabei ist, beide Seiten haben recht, denn Menschen sind sowohl gleich als auch verschieden. Nur handelt es sich eben bei beidem um extreme Ideologien. Das ist dann eben nicht der mittlere Weg.

    Nochmal kurz zur Demokratie, denn ich fürchte, ich habe mich unklar ausgedrückt. Demokratie an sich ist im moralischen Sinn weder gut noch schlecht, weder gut noch böse. Demokratie bezeichnet nur ein Herrschaftsmodell, bei dem das Volk mehrheitlich entscheidet.

    Wenn z. B. irgendwann die Muslime in Deutschland in der Mehrheit sind und sich demokratisch für einen politischen Islam entscheiden, dann ist das immer noch demokratisch. Und wenn man für Demokratie ist, muss man das auch akzeptieren, dass eine Mehrheit das so will. Wenn man das nicht will, kann man sich abwenden und sich eine Gesellschaft suchen, die besser zu einem passt.

    Diktatur ist an sich auch wertneutral. Was man immer bedenken sollte, Menschen können einfach schlecht mit Macht umgehen. Das zeigt die Menschheitsgeschichte immer wieder und das muss unsere Spezies auch irgendwann lernen, ansonsten werden wir immer wieder auf die Schnauze fallen.

    Was mich betrifft, ich werde dem ganzen Theater gegenüber immer mehr überdrüssig. Für mich sind Ideologen genauso verblendet, wie religiöse Fanatiker. Daher werden Ideologien auch manchmal als Ersatzreligionen bezeichnet. Man kann Atheist und trotzdem ideologisch zugeballert sein.

    Ich gehe nicht mehr wählen, aus dem Grund, dass ich mich mit keiner Ideologie identifizieren kann und auch nicht will. Ich will nur noch in Frieden dieses Leben zu Ende leben und anderen ein Quell der Freude sein.

    Ich zieh mich nun auch aus dieser Diskussion raus, ist mittlerweile ziemlich OT hier.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 15. November 2018 um 20:32
    accinca:
    Blinky:

    Für Demokratie zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig, "ein guter Mensch" zu sein.

    Für Diktatur zu sein bedeutet nicht zwangsläufig "ein guter Mensch" zu sein.

    Das hab ich auch nicht behauptet.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 15. November 2018 um 20:01
    Doris:

    ... gleichzeitig diffamiert man diejenigen menschen, die für die demokratie und die menschenrechte eintreten ...

    Für Demokratie zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig, "ein guter Mensch" zu sein.

    Edit: Doris

    Mir ging es bei dem Vergleich zwischen Linken und Rechten eher darum, Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ideologien aufzuzeigen, nicht um Abwertung einer Seite. Beide Seiten erschaffen sich im jeweils anderen ein Feindbild. Dieses wird auch zwingend benötigt, um sich der moralischen Überlegenheit der eigenen Gruppe zu versichern.

    Das Anhaften an diese Vorstellung verhindert eine klare Sicht auf den anderen und erschwert den Dialog.

    Dass so Konflikte nicht gelöst, sondern im Gegenteil, immer mehr geschürt werden, weil man sich in eine Vorstellung verrannt hat, in dem Fall ideologischer Art, das kann man nennen wie man will, ich nenne es eben irre.

    Und sich nicht mit einer von beiden Seiten gemein zu machen, hat nichts mit "unpolitisch sein" zu tun.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 15. November 2018 um 18:16
    Almathea:

    Das Einzige, was wir also tun können, ist mit dem eigenen Geist arbeiten.

    ...

    Zeige nicht mit dem Finger auf andere....konzentriere dich auf das Wesentliche!

    Ja. Hoffentlich erwachen noch viele in Zukunft, es müssen noch mehr werden, damit ein Wandel geschehen kann.

    Edit: Nochmal kurz zu den Zitaten über den Islam. Ich finde, es kommt immer drauf an, was man mit einer Religion verbindet. Das Potenzial großes Leid zu verursachen wohnt ihnen doch irgendwie allen inne. Selbst im Buddhismus gibt's die Aussage: Wenn dir ein Buddha begegnet, töte ihn.

    Ich hatte schon mit Muslimen zu tun, einige waren mir gegenüber voreingenommen oder gar hasserfüllt, andere haben mir in der Not große Güte und Mitgefühl erwiesen.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 15. November 2018 um 15:38
    accinca:

    Das ist nicht meine Logik aber immer mehr Bevölkerungsteile werden in die rechte

    Ecke gedrängt.

    Alles nur mentale Projektionen von geistig Verwirrten. Beide Seiten identifizieren sich mit ihren jeweiligen Weltbildern und be- und verurteilen den jeweils anderen. Jede Seite überhöht sich selbst und setzt die andere herab. Jeder denkt natürlich, er sei moralisch im Recht. Auf Demos schreien sie sich dann gegenseitig ihre Parolen entgegen, die Irren. Teile und herrsche.

  • Wie habt ihr angefangen euch mit der Religion auseinanderzusetzen bzw. sie in euer Leben zu integrieren?

    • Blinky
    • 15. November 2018 um 11:52

    Ich kam mit der Lehre Buddhas in Berührung, als ich mitte 20 war. Ich habe lange damit zugebracht, die Erwartungen anderer an mich erfüllen zu wollen, bin dann aber irgendwann aus diesem Verhaltensmuster ausgebrochen, weil ich immer unglücklicher wurde. Ich habe mich dann, wie man in unserer Gesellschaft zu sagen pflegt, selbst verwirklicht. Aber auch das brachte mir keine dauerhafte Zufriedenheit. Irgendwann habe ich dann meine Bibliothek ausgemistet, was ziemlich viele leere Regale zur Folge hatte. :)

    Mein Lebensgefährte konnte diese Leere wohl nicht so gut ertragen und bestellte noch in derselben Woche eine ganze Ladung neuer Bücher, überwiegend esoterischer und spiritueller Natur. Darunter waren auch einige buddhistische Werke, von Jack Kornfield, Ajahn Bram, Thich Nhat Hanh, Dzongsar Jamyang Khyentse und dem Dalai Lama. :grinsen:

    Das erste Buch, das ich dann gelesen hab, war "Weshalb Sie (k)ein Buddhist sind". Ein tolles Buch, das die 4 edlen Wahrheiten behandelt.

    Daraufhin wollte ich mehr von der Lehre Buddhas lesen und hören. Auch heute lese ich noch regelmäßig und höre mir Vorträge an.

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass es gerade ein leeres Bücherregal und der Unwillen meines Freundes dies zu ertragen war, dass ich so auf die Lehre aufmerksam wurde. :)

    Ich bin meinem Freund jedenfalls unendlich dankbar, dass er in diesem Fall seiner Begierde, in dem Fall nach mehr Büchern, nachgegeben hat. :grinsen:

    Und natürlich dem Buddha. Er hat mir gezeigt, dass wahrer Frieden nicht im Vergänglichen zu finden ist. Er hat mir sozusagen meine Illusionen genommen. Danke Buddha. :heart:

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 9. November 2018 um 01:16

    Akama

    Ich bewundere Herr Abdel-Samad, er hat Courage, ist sehr eloquent und konnte sich seinen Sinn für Humor bewahren. Trotz des Lebens voller Einschränkungen, dass er führen muss. Ein toller Mensch.

  • Zitatesammlung – Nydahl und der Islam

    • Blinky
    • 8. November 2018 um 18:05

    Sollte Nydahl mit seiner Prognose eines Clash of Cultures richtig liegen, in meinem Bücherregal steht schon ein Koran bereit. :grinsen:

  • Eine hartnäckige Gewohnheit dauerhaft ablegen, aber wie?

    • Blinky
    • 5. November 2018 um 10:48
    Axel:

    Der Denkfehler (gerade im Vergleich mit dem Rauchen) besteht vielleicht darin, das Fleischessen für eine 'Gewohnheit' zu halten. Evolutionär ist der Körper des Menschen auf den Verbrauch von tierischen Produkten ausgerichtet, nicht aber auf das Rauchen. Das bedeutet nicht, dass man auf diese tierischen Nahrungsmittel nicht eventuell verzichten kann (auch wenn dann halt 'chemisch' nachgeholfen werden muss - klassisches Beispiel ist B12), aber wenn Dein Körper nach Fleisch 'schreit', macht er eigentlich alles richtig (er weiß nichts von den Problemen der Massentierhaltung, Antibiotika im Fleisch oder Deinen moralischen Vorlieben).

    Es gibt unterschiedliche Auffassungen bezüglich B12. Manche sagen, es kann in ausreichenden Mengen nur in Form von Fleisch aufgenommen werden, wenn man auf Supplements ganz verzichten will. Andere sagen, dass es ausreicht, sich ausgewogen pflanzlich zu ernähren, da die Tiere auch nichts anderes machen, als B12 über Pflanzen aufzunehmen. Vom biologischen Standpunkt betrachtet, sind Menschen besser darin, pflanzliche Nahrung zu verwerten. Das haben Untersuchungen und Vergleiche mit Fleischfressern, wie beispielsweise Katzen, gezeigt.

    Was diesen B12-Hype betrifft, das könnte auch bewusst von der Lebensmittelindustrie forciert worden sein, um die Menschen zu verunsichern und eine Hinwendung der Masse zum Veganismus zu verhindern. Immerhin ist Fleisch ein Milliardengeschäft und wo viel Geld im Spiel ist, wird sowieso gelogen und betrogen. Ich traue jedenfalls keinen Studien mehr.

    Und ob der Körper jetzt wegen B12 nach Fleisch "schreit" oder wegen diverser Suchtstoffe wie Zucker oder dem durch Fett intensivierten Geschmack, genau weiß man es doch gar nicht. Mir hat einmal ein Buddhist erklärt, dass der Körper an sich verlangenslos ist, jedoch nicht bedürfnislos. Der Körper schere sich nicht darum, wo seine Nährstoffe herkämen, Verlangen hingegen entstünde dann, wenn Anhaftung an Sinneslust da sei.

  • Eine hartnäckige Gewohnheit dauerhaft ablegen, aber wie?

    • Blinky
    • 4. November 2018 um 20:34

    hiri Das Rauchen habe ich aufgegeben, da war ich glaube ich 25 oder 26. Heute bin ich 33, also schon ein Weilchen her. Ich habe dann eine Weile starken Husten bekommen, weil die Ablagerungen in der Lunge sich lösten. Irgendwann hörte das aber auch auf und seitdem hab ich nie wieder eine Zigarette auch nur angefasst. Ich finde es schön so, dieses Verlangen nicht mehr zu haben.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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