Das Festhalten an einem "Selbst", ist im Buddhismus die Hauptursache von Leid. Der Buddha lehrte, dass alles dem bedingten Entstehen unterliegt, also auch Dein Selbst, das somit in jedem Bewusstseinsmoment neu entsteht und vergeht. Das könnte man auch als "Wiedergeburt" betrachten.
Dein individuelles Selbst wird in einer nächsten Existenz nicht weiter existieren. Du kannst Deine Gene an Deine Nachkommen verteilen, die Erinnerung an Deine Taten und Ideen wird vielleicht weiterleben, Deine Asche zum Dünger werden. Man hinterlässt schon Spuren in der Welt, deswegen ist buddhistische Praxis so wichtig.
Wenn etwas nach Deinem Tod wiedergeboren wird, ist es nicht Dein Bewusstsein, nicht Dein Selbst.
So habe ich es verstanden. Kann ja falsch sein.