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  1. Buddhaland Forum
  2. Dragonfly

Beiträge von Dragonfly

  • Meditation - Tod

    • Dragonfly
    • 4. April 2018 um 14:34
    Festus:
    Dragonfly:

    Hallo Zusammen,

    ein trauriges Thema, aber gestern ist ein Mensch unerwartet verstorben, der mir vor allem in meiner Jugend sehr nahe stand und wir auch immer noch den Kontakt gepflegt hatten. Also ich bin davon jetzt ziemlich getroffen.

    Gibt es spezielle Meditationen im Umgang mit dem Tod?

    Liebe Grüße,

    Dragonfly

    Mein Beileid, Dragonfly.

    Ja, wenn ein Mensch, der einem wichtig war, plötzlich nicht mehr da ist, dann kann das betroffen machen. Ich kenne keine speziellen Meditationen dafür. Ich bin dann einfach nur traurig. Und dieses traurig sein kommt wie Wellen. Mal ist es mehr, mal weniger im Vordergrund. Und mit der Zeit verflacht es wieder, bis es ganz verschwunden ist. So ist es mir auf jeden Fall beim Tod meiner Eltern gegangen.

    Bei dir kann das durchaus anders sein.

    Ich halte es für wichtig, die Gefühle der Trauer zuzulassen. Sie sind, aus meiner Sicht, eine wichtige und notwendige Erfahrung.

    Alles anzeigen

    Danke.

    Ja so nehme ich es auch mit. Es ist wichtig zu trauern.

    Wenn es die eigenen Eltern sind, dann ist es ja nochmal 'intensiver'.

    Was ich auch nicht wusste, dass es mir schwer fällt über den Tod zu sprechen. Dass ich manches gerne sagen würde zur Familie und mir dann doch denke 'Nein, das sagst Du jetzt lieber nicht'. Dass man sozusagen voller Emotionen und Gedanken ist, aber sehr stark filtert in der Kommunikation.

  • Meditation - Tod

    • Dragonfly
    • 4. April 2018 um 14:29
    Andreas:
    Dragonfly:

    gestern ist ein Mensch unerwartet verstorben, der mir vor allem in meiner Jugend sehr nahe stand und wir auch immer noch den Kontakt gepflegt hatten. Also ich bin davon jetzt ziemlich getroffen.

    Gibt es spezielle Meditationen im Umgang mit dem Tod?

    Auweh, das ist bitter. Tut mir leid...

    Wir haben gerade in einem anderen Thread das Thema Tod und Buddhismus offen, da gibt es auch von Schneelöwin zumindest einen Hinweis auf Meditationen dazu (aus der tibetischen Richtung).

    Kannst ja mal 'reinschauen, wenn Du magst. Vielleicht ist was für Dich hilfreiches dabei?!

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Alles anzeigen

    Danke :)

    Ich werde heute Abend mal reinlesen.

  • Meditation - Tod

    • Dragonfly
    • 4. April 2018 um 14:28
    jianwang:

    Warum bist Du "betroffen"?

    Leider trauern die Meisten nicht um den Gegangenen, sondern um sich und "verpasste" Möglichkeiten.

    Als meine Mutter starb habe ich diese "falsche" Trauer erfahren, doch dann erkannt, das es wichtiger ist, die Spuren des Anderen in mir selbst zu finden. Und damit verschwand das Traurig-Sein, denn meine Mutter lebt in mir.

    Ich als Zen-Übender kenne keine speziellen Übungen dazu, für mich ergibt sich dies aus meinem gesamten Weg.

    _()_

    Vielen Dank.

    Ich trauere zum einen um die verpasste Chance... aber damit 'kann/muss ich leben' und versuche eigtl gar nicht gross damit zu hadern.

    Dann denke ich viel an die Familie, die er hinterlassen hat.

    Was einfach da ist, ist der Schmerz. Die Tränen, das erdrückende Gefühl im Herzen. Ich glaube, das kann ich gar nicht beantworten. Vielleicht auch der Fakt, ihn nie wieder im Arm halten zu können oder mit ihm irgendwann mal wieder ein kaltes Bier auf der Terasse zu trinken. Diese Endgültigkeit. Seine Stimme nicht mehr zu hören. Es ist komisch, man weiss, dass der Tod zum Leben gehört, aber wenn es dann so nah ist, dann ist man von den Emotionen 'überfordert'.

  • Meditation - Tod

    • Dragonfly
    • 4. April 2018 um 11:59

    Hallo Zusammen,

    ein trauriges Thema, aber gestern ist ein Mensch unerwartet verstorben, der mir vor allem in meiner Jugend sehr nahe stand und wir auch immer noch den Kontakt gepflegt hatten. Also ich bin davon jetzt ziemlich getroffen.

    Gibt es spezielle Meditationen im Umgang mit dem Tod?

    Liebe Grüße,

    Dragonfly

  • Einstieg Buddhismus - auf der Suche

    • Dragonfly
    • 28. März 2018 um 08:47
    fotost:

    Die Aufmachung ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber für einen ersten Überblick ist

    Buddhismus für Dummies

    garnicht schlecht.

    Das Buch habe ich mir gestern noch bestellt; hat auch gute Bewertungen..... obwohl der Titel gewöhnungsbedürftig ist :D

    Gamma Draconis:

    Hans Wolfgang Schumann:

    - Der Historische Buddha

    - Buddhismus Stifter, Schulen und Systeme

    - Handbuch Buddhismus

    nicht an eine Schule gebunden

    Mahathera Henepola Gunaratana:

    - Die Praxis der Achtsamkeit

    - Von der Achtsamkeit zur Sammlung

    beide über Vipassana-Meditation

    Buddhadasa Bikkhu:

    - Kernholz des Bodhibaums

    - Anapanasati

    Samanera Bodhesako:

    - Die Fährte des Wahrheit

    Christopher Titmuss:

    - Erleuchtung ist anders als du denkst

    Alles anzeigen

    Das Buch von Christopher Titmuss 'Erleuchtung ist anders als Du denkst' habe ich auf meine Liste gesetzt.

    mkha':

    Guten Abend, Dragonfly,

    wenn Du gerne zuhörst, die Vorträge Ayya Khemas sind klar und verständlich:
    https://www.youtube.com/results?search_query=Ayya+Khema

    Zu Ayya Khema: https://de.wikipedia.org/wiki/Ayya_Khema

    LG mkha'

    Vielen Dank. Ich habe heute morgen in

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    von Ayya Khema reingehört. Ich konnte mich gut darauf einlassen. Mein erster Eindruck ist, dass sie einen messerscharfen Verstand hat und alles sehr 'nüchtern' beschreibt. Als sie gesagt hat, dass Anfänger mit 30 Minuten einsteigen sollten in die Mediation, fühlte ich mich schon wieder überfordert, da ich momentan nur zwischen 15 und 20 Minuten meditiere (::grinsen:..aber ich denke, man muss da auch seinen Weg finden. Wenn ich mich unter Druck setze, bin ich nicht mehr konsequent und schmeisse es dann wahrscheinlich wieder hin.

  • Einstieg Buddhismus - auf der Suche

    • Dragonfly
    • 27. März 2018 um 21:52
    Alaya:
    Dragonfly:

    Vielen Dank für die Tipps, die ich mir heute Abend in Ruhe anschaue.

    Literatur die nicht zu schwierig ist als Einstieg und die einen ersten Überblick verschaffen.

    Das Problem ist, dass der Buddhismus zu umfangreich ist, ich kenne kein wirklich gutes Buch was den gesamten Buddhismus in einem Überblick gut darstellt. Ich denke, wenn man schon mit Büchern arbeiten möchte dann kann man eher Teilausschnitte finden, die sehr gut dargestellt werden Beispielsweise sehr gute Bücher über Meditation Arbeit mit Emotionen o.ä.

    Ich schreibe das jetzt aus der Perspektive des tibetischen Buddhismus, wobei die Grundelemente in allen Buddhistischen Traditionen gleich sind.

    Als umfassende Einführung würde ich eher mit Vorträgen arbeiten, weil sie einfach umfangreicher sind als ein Buch. Wen du an soetwas interessiert bist, kann ich gerne etwas verlinken.

    Liebe Grüsse

    Tobias

    Alles anzeigen

    Sehr gerne Vorträge. Das ist eine gute Idee :like:Ich höre oft zu anderen Themen Vorträge und tue mich mit der Form von Wissen-Aufnehmen leichter, als z.B. mit dem geschriebene Wort.

  • Einstieg Buddhismus - auf der Suche

    • Dragonfly
    • 27. März 2018 um 13:21

    Vielen Dank für die Tipps, die ich mir heute Abend in Ruhe anschaue.

    Alaya:

    Welche erwartungen hast du an Einstiegsliteratur?

    Liebe Grüsse

    Tobias


    Literatur die nicht zu schwierig ist als Einstieg und die einen ersten Überblick verschaffen.

  • Einstieg Buddhismus - auf der Suche

    • Dragonfly
    • 27. März 2018 um 08:34

    Guten Morgen :)

    ich bin momentan wieder dabei jeden Tag zu meditieren.

    Ich möchte mich gerne auch wieder mit dem entsprechender Literatur auseinander setzen. Manche Bücher über den Buddhismus sind mir aber für den Einstieg noch 'zu schwer' oder zu 'dogmatisch'.

    Früher habe ich mich mit ZEN Buddhismus beschäftigt, weil das aber durch Umstände die Form war, mit der ich als erster in Berührung kam.

    Ich habe auch schon hier im Einsteigerbereich die Literaturempfehlungen durchforstet. Das ein oder andere war auch für mich dabei. :like:

    Aber vielleicht hat ja jemand noch einen weiteren Tip :angel:

    Liebe Grüße,

    Dragonfly :rainbow:

  • Die Suche nach der perfekten Meditationsmethode

    • Dragonfly
    • 21. März 2018 um 08:13

    Vielleicht besteht die 'Problematik' darin, dass Du nach den Weg suchst, der am Besten zu Dir passen könnte.

    Also ich bin ja noch nicht so erfahren, aber als Laie verstehe ich es so, dass jeder Weg seine Berechtigung hat. Wahrscheinlich setzt man sich unter Druck, dass man den 'Besten Weg' finden will.

    Ich würde mir deshalb eine Auswahl treffen und mir sagen, vielleicht ist das nicht der 'bestpassende' Weg für mich, aber es ist ein Weg, der mich leitet und deshalb auch gut ist. Du scheinst ja mit den unterschiedlichen Methoden klar zu kommen. Bei Dir spielt ja anscheinend mehr die Unsicherheit eine Rolle.

    Ich weiß nicht, ob ich das jetzt so einigermaßen rüber bringen konnte, wie ich es meine ^^

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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