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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Niemand

  • gelebter Zen

    • Niemand
    • 9. August 2019 um 14:41

    sati-zen

    Ich hatte den Ozean als Metapher für die offene Weite verstanden. Mit dem Üben sollte man sicher immer weiter machen, aber es sollte irgendwann nicht mehr um Lebensqualität und nicht mal mehr ums persönliche Überleben gehen. Zen ist ja nicht die Rettung vor irgendwas, sondern das Verschmelzen mit allem.

  • Meditation auf Störende Geräusche im Alltag.

    • Niemand
    • 9. August 2019 um 09:40

    OT: Für mein Empfinden gibt sich mk00 als eine Art Satiriker, der lediglich das überspitzt, was Andere im Endeffekt genau so machen. Was tatsächlich dahinter steckt weiß ich natürlich nicht. Mir ist es als Satire jedenfalls lieber als wenn es auch noch ernst gemeint und ein bisschen durch die Blume ist.

  • gelebter Zen

    • Niemand
    • 9. August 2019 um 09:23
    Schneelöwin:

    "Ozean der freudigen Anstrengung"

    das find ich gut :)

    Paddeln mit einem Lächeln im Gesicht, bis man merkt, dass man aufhören kann, weil man ja nur Angst hatte zu ertrinken, wenn man in den Ozean sinkt.

  • gelebter Zen

    • Niemand
    • 8. August 2019 um 13:59

    eigentlich dürfte man gelebtes Zen gar nicht mehr Zen nennen müssen. Nicht, dass es bei mir schon so weit wäre, aber wenn es wirklich eines Tages ganz im Leben ankommt und tatsächlich keine Spur eines Konzepts mehr dahinter steckt, dann wäre es einfach nur 'Sein'. Man praktiziert nicht mehr eine Sache aus einer bestimmten Tradition, sondern geht vollkommen im Sein auf.

    Zen schafft sich also selber ab, wenn es gelebt wird.

  • Meditation auf Störende Geräusche im Alltag.

    • Niemand
    • 8. August 2019 um 10:40

    Gestört wird man, wenn man etwas anders haben will als es ist. Störungen sind also nützliche Hinweise auf unser Ego.

  • Tierquäler beobachtet was tun?

    • Niemand
    • 7. August 2019 um 16:30
    Lucy:

    ...in einem Forum nachfragen, was ich tun soll 8)

    ich wollt auch schon schreiben:

    Dem Tierquäler den Link auf diesen Thread zustecken :grinsen:

  • Mara

    • Niemand
    • 5. August 2019 um 10:15
    mukti:

    Hi kesi!

    Maro Dusi gibt es aber anscheinend gar nicht mehr, er soll zur Zeit des ersten Buddha (Kakusandha) im gegenwärtigen kosmischen Zyklus existiert haben.

    [lz]

    Es geschah einmal, Böser, dass ich ein Māra namens Dūsī war, und ich hatte eine Schwester namens Kālī. Du warst ihr Sohn, also warst du mein Neffe. M.5

    [/lz]

    Oder sag bloss, du bist auch noch Zeitreisender...

    er hat mal im Chat geschrieben, dass er weiß, wie er als Steinzeitmensch geheißen hat, also ist das mit den Zeitreisen gar nicht so weit her geholt :)

  • Was unterscheidet den Buddhisten vom Materialisten ?

    • Niemand
    • 5. August 2019 um 09:30

    Ich hab nicht alles gelesen, aber die Titelfrage würde ich mit 'Nichts von Bedeutung' beantworten.

    Beide tun sich schwer, das Leben so sein zu lassen wie es ist. Ob man mehr Geld will oder mehr Erleuchtung/Befreiung ist eigentlich garkein so großer Unterschied.

    Statistisch ist bei Buddhisten (oder allgemein spirituell Suchenden) aber die Wahrscheinlichkeit wohl höher, dass das 'immer mehr wollen' irgendwann aufhört (sogar noch vor dem Tod).

    Dann kann man auch wieder ganz normal sein.

  • Idee: "Welpenschutz" ausweiten - wir bitten um Rückmeldung :)

    • Niemand
    • 2. August 2019 um 15:49

    Mal anders gedacht:

    Vielleicht liegen diejenigen, die gleich wieder weg sind auch garnicht so falsch und treffen für sich genau die richtige Entscheidung, wenn sie gesehen haben, wie das Buddhaland tickt. Ich bin mir garnicht sicher, ob die 'gerettet' werden müssen.

    Man muss da ja schon auch der Typ dafür sein.

    Viele lesen ja auch nur mit und fangen in weiser Vorrausicht garnicht erst an zu posten. Andere steigen einfach ein und spielen 'das Spiel' mit. Gibts also wirklich ein Problem?

    Buddhaland könnte natürlich konstruktiver und freundlicher sein, aber es ist was es ist und manche haben kein Problem damit.

  • Idee: "Welpenschutz" ausweiten - wir bitten um Rückmeldung :)

    • Niemand
    • 2. August 2019 um 13:53

    Ich denke grad, vielleicht wärs besser, das nicht am User fest zu machen, sondern beim Thread erstellen. Dass man praktisch eine Option wie "Anfängerfrage, bitte nett sein" direkt beim erstellen auswählen kann und der Thread ist dann grafisch irgendwie anders dargestellt. Dann kann es jeder nutzen wenn er gerade will.

  • Das Selbst

    • Niemand
    • 31. Juli 2019 um 15:59

    @Korx

    ich hatte auch mal ne Zeit, in der mir alle Spirituellen auf den Senkel gingen, weil ich den (nicht ganz aus der Luft gegriffenen) Eindruck hatte, dass viel zu viel Lärm um NICHTS gemacht wird und die Normalos mit ihrer Unaufgeregtheit im Prinzip oft sehr viel näher an der Wahrheit sind. Ich hab mich aber ein bisschen zurück gehalten, weil ich mir fast dachte, dass sich dieses 'auf die Nerven gehen' auch wieder verflüchtigt (und so wars auch). Das war eigentlich auch nur was Aufgeblasenes, aber halt mit ner anderen Farbe.

  • Das Selbst

    • Niemand
    • 31. Juli 2019 um 10:48
    Aka Onyx 9:

    Niemand

    Weder Inka Shomei noch Dharmaübertragung noch die Meisteranrede ist im Zen(vornehmlich auch im Westen und bei Westlern) Garant eines( irreversiblen ) Kensho.

    Ich bin da ganz offen.Aus Rücksicht auf Korx.

    er meinte ja nur damit, dass es besser ist, wenn man schon 'gut vorbereitet' ist. Ich versteh grad nicht wirklich, was Du da auszusetzen hast. Können wir auch gerne per PN näher beleuchten, wenn Du magst.

  • Das Selbst

    • Niemand
    • 31. Juli 2019 um 10:13
    Korx:

    Nein, er meint nicht seine Illusionen. ER sagte wörtlich: "Das zerstört einen total!" und :"Es ist eine Katastrophe für die, die sich einbilden, dass etwas fabelhaftes geschieht".

    Ich interpretier das so, dass man ja zumindest zu Beginn der Reise etwas für sich erreichen will und die zwar paradoxe, aber scheinbar doch machbare Mission verfolgt, das Ego durch das Ego zu bekämpfen/vernichten. Es bleibt einem ja zunächst mal auch nichts anderes übrig, weil man ja keine andere Arbeitsweise kennt, als aus eigener Kraft etwas für sich zu erreichen.

    Alles, was man sich also an Aufpolitur für sein Ego erhofft (selbst wenn man es für sich nicht so definieren würde) wird irgendwann ent-täuscht. Es platzen allerhand Träume und das kann das bisherige Weltbild und Selbstverständnis ganz schön durchrütteln und zeitweise sehr schwer zu verdauen sein. Man bekommt definitiv nicht das, was man sich erhofft hat, als man mit dem Weg begonnen hat. Zu dieser Tatsache muss irgendwann ein 'Ja' gefunden werden, aus der Hingabe entsteht, die den spirituellen Prozess ohne EInmischung geschehen lässt.

    Es ist für das Ego furchtbar, den Boden unter den Füßen zu verlieren, aber es kann ein freies, bodenloses Leben beginnen, in dem nicht mehr danach gefragt wird, was man dabei erreichen kann. Gerade in der Phase, wo man ganz deutlich merkt, dass das 'alte Leben' nicht mehr trägt, denken Viele, sie würden eher verrückt als befreit und sind auf einen guten Lehrer angewiesen, der ihnen hilft, das Geschehene einzuordnen. Es ist ja für jeden etwas völlig Neues.

    Das Problem ist auch, dass sowas wie ein 'Erleuchtungserlebnis' im Prinzip jederzeit passieren kann und manchmal passiert es auch dann, wenn man eigentlich noch garnicht bereit ist und dieses 'Ja' noch garnicht vorherrscht und auch durch dieses Erlebnis nicht hopplahopp entsteht. Dann hat man vielleicht was erfahren, was man garnicht wahr haben will und es kann schwierig werden.

    Mein Lehrer sagte mal: 'Je länger es dauert, desto besser'.

    Erleuchtung kann also durchaus erstmal ein Fluch sein.

  • Das Selbst

    • Niemand
    • 30. Juli 2019 um 23:49

    wow, 10 Seiten :)

  • Vielleicht doch nur ein Nickerchen?

    • Niemand
    • 29. Juli 2019 um 13:41

    hier find ich es ganz gut erklärt und es kommen auch ein paar Hinweise bzgl. Spannung/Entspannung und 'Dösen'. Vielleicht hilft das weiter.

  • Reaktion auf psychisches Durcheinander / Kopf ausschalten durch Meditation?

    • Niemand
    • 26. Juli 2019 um 11:27

    JulianBo

    ein grundsätzlicher Gedanke dazu:

    Wenn man länger den Weg geht, lernt man seinen unabhängigen, inneren Wert immer besser kennen und schätzen. Das hat bei mir im Laufe der Zeit solche äußerlichen "Abhängigkeiten" relativiert und reduziert. Da musste ich aber nichts Spezielles machen.

  • Der Bodhisattva des großen Mitgefühls und des Helfens

    • Niemand
    • 25. Juli 2019 um 21:05

    Ich las heute einen interessanten Artikel mit dem Titel "Mut zur Wunde" von Dr. Andreas Weber in der neuen Ausgabe der evolve.

    Hier ein kleiner Auszug:

    Dr. Andreas Weber:

    ...Toxische Scham löst sich selten in heilenden Tränen. Sie will sich verbergen und muss dafür leugnen. Je schlimmer es weh tut, desto stärker wird die Verleugnung, desto größer die Brutalität. Wer toxische Scham empfindet, dass er zur Menschlichkeit nicht in der Lage war, tendiert dazu, anderen ihre zu entreißen. ...

    der Artikel bezog sich zwar auf das Leugnen des Klimawandels, aber ich denke das könnte man auch auf Leute ummünzen, die leichtfertig Helfersyndrome oder Gutmenschentum attestieren.

    Die toxische Scham fand ich jedenfalls sehr einleuchtend und nachvollziehbar.

  • Der Bodhisattva des großen Mitgefühls und des Helfens

    • Niemand
    • 25. Juli 2019 um 15:04
    Niemand:

    Kann natürlich auch sein, dass die Zen-Meister das einfach unter sowas wie 'Soheit', 'Weisheit' oder 'Gewahrsein' mit abgehandelt verstehen, weils einfach ein natürlicher Nebeneffekt davon ist. Dafür scheints mir aber dann doch ein zu wichtiger Aspekt zu sein.

    das fang ich langsam an, anders zu sehen. Vielleicht ist es wirklich am besten, kein extra-Fass aufzumachen.

  • Der Bodhisattva des großen Mitgefühls und des Helfens

    • Niemand
    • 25. Juli 2019 um 09:50
    xiaojinlong:

    Auch ist Mitgefühl nicht gleichzusetzen mit Helfen. Wenn jemand ertrinkt, habe ich Mitgefühl - helfen kann ich aber nicht, da ich nicht wirklich schwimmen kann. Es wäre daher töricht ins Wasser zu springen. Das genannte Helfer-Syndrom, wäre ja, wenn man anderen Hilft, sich selbst aber schadet. Das kann ja nicht das Ziel sein. Wenn ich helfen kann, dann helfe ich. Wenn ich es nicht kann, dann nicht.

    Ich glaube, wenn jemand ein Helfersyndrom unterstellt, dann meistens, weil unterstellt wird, dass man hilft, um sich selbst dabei gut zu fühlen, weil man ja einem höheren Ideal folgt, das aussagt, dass man was Besseres ist, wenn man hilft.

  • Der Bodhisattva des großen Mitgefühls und des Helfens

    • Niemand
    • 23. Juli 2019 um 14:28
    Daoist:

    Ich habe gerade die Zennies als sehr down to earth empfunden. Also nicht weltabgewandt.

    Ist ja auch oft so - find ich auch. Man kann sich aber z.B. auch hinter einer 'Mauer aus Leere' verschanzen und nichts an sich ran lassen, weil es ja leer ist und es einem ganz gelegen kommt, dass nichts von Bedeutung ist, weil man ja sonst Verantwortung übernehmen müsste. Wenn das nur vorübergehend ist, ist es ja auch ok.

  • Meditation: Atmung

    • Niemand
    • 23. Juli 2019 um 13:03
    Grashuepfer:

    In der klassischen Lehre spricht man oft von den fünf Hindernissen:

    1. Sinnesbegierde

    2. Abneigung / Widerstand

    3. Lethargie, Trägheit

    4. Rastlosigkeit, Reue

    5. Zweifel


    Bhikkhu Kantadhammo - die fünf Hindernisse (PDF)

    Alles anzeigen

    bei mir geht der PDF Link nicht, kannst Du nochmal schauen, ob der i.O. ist?

  • Meditation: Atmung

    • Niemand
    • 23. Juli 2019 um 11:26

    aus dem Zen kenn ich's so, dass man möglichst wach sein will, um zu sehen, was denn gerade tatsächlich vor sich geht.

    Wenn ich bei einem plötzlichen Geräusch innerlich aufschrecke merk ich z.B., dass ich eigentlich abwesend war.

  • Der Bodhisattva des großen Mitgefühls und des Helfens

    • Niemand
    • 23. Juli 2019 um 10:38

    sati-zen

    Es kommt aber auch beim Zen vor, dass diese innere Geborgenheit zur Weltflucht / -abkehr verwendet wird. Das ist wahrscheinlich auch immer wieder mal oder auch mal über längere Zeiträume genau richtig, aber gerade das Bodhisattva-Ideal sagt ja aus, dass das, was man da im Inneren erfährt auch nach draußen transportiert werden soll. Da darf das Ego dann nicht an möglichst viel eigener Geborgenheit hängen, sondern muss sie auch, wenn es nötig ist, hinten an stellen.

    Da stellt sich die Frage, ob man den Schritt gehen will vom 'Praktizieren, um sich selbst verbunden zu fühlen' zum 'Praktizieren, um ein Stück Trennung aus der Welt nehmen zu lassen'. Die Übergänge sind sicher fließend/pendelnd, aber man muss dem spirituellen Prozess wahrscheinlich auch selbst die Erlaubnis geben, sich dort hin entwickeln zu dürfen.

    Die inneren Impulse, die das Zen nach außen tragen wollen sind ja bei jedem da, aber sie sind nie zwingend und sind eher sowas wie ein stets präsentes Angebot der Art 'Willst Du Dich einen Schritt weiter führen lassen, oder wolltest Du nur was Du wolltest und jetzt Deine Ruhe haben?'

  • Der Bodhisattva des großen Mitgefühls und des Helfens

    • Niemand
    • 23. Juli 2019 um 09:49
    SGM:

    Nach der Geburt beginnt dann evt. eine Irritation und zusätzlich eine Suche?!

    Also jetzt nur mal aus der körperlich betrachteten nun fehlenden Verbundenheit des Mutter-Kind Körpers in ja nun

    Mutter und Kind Körper.

    Ich glaub erstmal ist es ein offenes Entdecken der neuen Welt und die Geborgenheit ist ja normalerweise noch mindestens so lange da, bis sich das Ich entwickelt. Da kann meiner Meinung nach auch erst sowas wie Suche anfangen. Irritiert kann man ja eigentlich auch nur sein, wenn etwas nicht den Erwartungen entspricht, aber ein Neugeborenes hat die ja nicht. Da bleibt einem nur Staunen übrig.

    Lucy:

    Ja, ich mag sie jetzt schon. Ich glaube, wir können (auch) von den guten europäischen Lehrern viel lernen! .. die die Lehrern lange durchdrungen haben und dann aus ihrem Herzen sprechen - mit dem Hintergrund, der unserem ähnelt.

    seh ich auch so, da wir ja alle Kinder unserer Zeit sind und jede Zeit auch ihre eigenen Hindernisse und Möglichkeiten mit sich bringt.

  • Der Bodhisattva des großen Mitgefühls und des Helfens

    • Niemand
    • 22. Juli 2019 um 13:44

    Schneelöwin das 'Problem' hab ich jetzt nur gerade darin gesehen, dass mich alternative Begriffe interessieren würden, aber um die zu kennen müsste man belesener sein.

    Was Du da schreibst bzgl. '3 Autoren / 3 Meinungen' hab ich auch schon gemerkt. Da reichen sogar youTube Videos :)

    Der Witz ist wahrscheinlich, dass alle 3 richtig liegen, selbst wenn sie sich logisch betrachtet sogar zu widersprechen scheinen :)

    Jeder gewichtet anders, weil das eigene Ego eine 'individuelle' Gewichtsverteilung hat. Bei Lehrern oder Autoren, die eine ähnliche Gewichtsverteilung haben fühlt man sich dann vmtl. am besten aufgehoben.

    ...oder sie wiegen garnichts mehr, dann passen sie vielleicht zu jedem, aber das dürfte selten sein.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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