Beiträge von PhenDe
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Hallo, ich würde "Anfänger" absolut vermeiden. Wenn dann: "neu hier".
Grüße
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@Martin1980
Warum sagst du, dass du meine Meinung respektierst, likest aber im selben Moment einen Beitrag, in dem mir geraten wird, mich zu verpissen?
Klingt wiederum nicht nach Befreiung oder Erkenntnis
Anyway ... es scheint ebensoviele Wahrheiten wie Sucher zu geben ...
Die Vollkommenheit gibts eben nirgends.
Im Prinzip kannst du den Buddhismus auch als festen Anker in deinem Leben betrachten, ohne dabei an Vorstellungen wie Erleuchtung usw. festzuhangen.
Grüße
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Oft lese/höre ich auch von der Angst, ein glückseeliges, gleichmütiges, aber auch gefühl-loses und antriebs-loses Gemüse zu werden.
Wunderbar - Danke, das ist Lustig
. Das Problem für mich ist das ich die Erfahrung mache und gemacht habe das ich, insbesondere nach ausgiebiger Kontemplation (ich bin nicht so vermessen zu behaupten das ich eine gute Meditationspraxis lebe), dem Rollenverständnis und den Erwartungen einer Führungskraft noch zu entsprechen vermag. Wenn ich ruhig und gelassen, nachgiebig und freundlich, respektvoll auf die Themen meiner Mitarbeiter reagiere fehlt Ihnen augenscheinlich "der Boss". Derjenige der kräftige Ansagen macht. Das ist (m)ein Dilemma. Zu gerne würde ich mich wie Thorsten zurückziehen und Meditieren. Lächeln und im besten Fall ein friedfertiges Gemüse sein. Thorsten sagt es: dieser Knast ist ein Ballast. Ich habe den Schlüssel in der Hand und könnte die Tür aufschließen. Doch, meine Güte, habe ich ein "Bammel" davor...
Habgier
Der Motor des Kapitalismus. Weniger "Habgier", weniger Angst vor Jobverlust.
Was man alles zu brauchen glaubt! Dieser endlose Balast. Dieser Knast aus Privilegien, Sicherheiten, Statussymbolen, Prestige, sozialen Standards... Du glaubst gar nicht, wie mich das bei mir selbst ankotzt!
Bei aller Bescheidenheit wage ich zu sagen das ich die 10 unheilsamen Handlungen aktiv bedenke, umsetze und selbstkritisch genug bin um mich zu reflektieren wenn ich hier-und-da mal "ausgerutscht" bin. Ich ahne wie frei und unbekümmert es sich anfühlen muss den Rucksack abzustreifen...
Wie konsequent kann man sein!?
Es gibt nicht die eierlegende Wollmilchsau. Du versuchst durch die Lehre, Erfolg im Beruf zu erreichen. Das kann man machen. Ich würde sogar behaupten, das es sogar teilweise funktioniert. Je nach Auslegung der Lehre ist es mehr oder weniger psychologisch ausgelegt.
Dazu nimmst du die 10 unheilsamen Handlungen und bemisst dich danach, ob du falsch oder richtig handelst. Das dabei jegliche Freiheit verloren geht ist nachvollziehbar.
Das Gefühl des Erfolges und der Macht ist die größte Droge!! Ich kenne das.
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Bewusst-Sein ja ich kenne sowas. Sogar über mehrere Wochen hinweg. Eventuell strengst du dich zu viel an. Ich denke, radikale Akzeptanz ist eben Radikal. Wenn es zu Arg wird, ist psychologische Hilfe angesagt. Deine Symptome können viele Ursachen haben, physisch wie psychisch.
Grüße
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Ich denke, eine Haltung die wenig erwartet und nicht auf Gewinn oder Verlust abzielt, wandelt vor allem den Übenden.
Während man sich am Anfang durch solch eine Haltung vor allem einen Nutzen, also einen Gewinn, erhofft, wandelt sich das mit der Zeit.
Erhofft man sich wenig, wird man auch zurückhaltender. Das wiederum lässt einem nicht zum Opferlamm werden usw...
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Ich nutze ein Mantra gepaart mit Achtsamkeitsübung.
Du kannst das Mantra rezitieren, leise, nur in Gedanken oder gesprochen, und gleichzeitig mit der Achtsamkeit vom Kopf bis zu den Füßen hinunterwandern. Und dies durchgehend.
Wichtig finde ich die tägliche formale Übung, damit du das dann in den Alltag mitnehmen kannst.
Grüße
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Hallo
Bevor ich anfing, Zen zu praktizieren, hatte ich mich sehr für den tibetischen Buddhismus interessiert. So hatte ich das Glück vor einigen Jahren eine Ermächtigung zu erhalten. Ebenfalls erhielt ich zu der damit verknüpften tantrischen Praxis umfangreiche Erklärungen. Die Möglichkeit mit dem Lama in Kontakt zu treten besteht nicht. Auch in meiner Nähe gibt es kein tibetisch- buddhistisches Zentrum, dass ich fragen könnte.
Daher meine Frage an euch: macht es euere Meinung und eurem Wissen nach Sinn diese wieder Praxis aufzunehmen?
Spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken, bin mir aber sehr unsicher.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Hallo Sturm. Ich würde da pragmatisch rangehen. Wenn es dir etwas gibt, dann würde ich das ohne Bedenken ausführen. Pema Chödrön meinte einmal:
Keine Praxis ist für später gedacht, wenn man "reifer" ist oder "weiter fortgeschritten".
und: Make the Dharma yours!
Grüße
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Das Geistkontinuum ist dein Erleben. Es ist etwas abstraktes. Jeder Augenblick deines Erlebens ist das Kontinuum. Und jeder Augenblick setzt sich aus den 5 Skandhas zusammen.
Man sagt, es ist Anfangs- und Endlos.
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Vielleicht solltest du versuchen, die Perfektion aufzugeben. Perfektion kann ganz schön hinderlich sein.
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Also wenn du selbst experiementierst und Erfahrungen machst, dann nur weiter so!
Je laut Tradition nimmt der Lehrer eine mehr oder weniger wichtige Rolle ein.
Ich finde aber die selbst erarbeiteten Erfahrung bei weitem am wichtigsten und tiefgründigsten.
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Guten Morgen.
So unbegreiflich finde ich das nicht. Lies mal in diesem Sutra hier:
[lz]Regung, ihr Mönche, ist ein Gebrechen, ein Geschwür, ein Dorn. Darum, ihr Mönche, Verweilt der Vollendete ohne Regung, frei vom Dorn. Darum, ihr Mönche, sollte ein Mönch etwas wünschen, dann dies: 'Möge ich ohne Regung, frei vom Dorn, verweilen'.
[/lz]Ist das für Dich, Monika (aber auch für die anderen hier), ein Ziel: Möge ich ohne Regung verweilen?
Oder hier:
S.35.7-12 Drei Merkmale und drei Zeiten
[lz]Das vergangene und das zukünftige Auge ist leidig, ist nicht das Ich, ihr Mönche.
Das vergangene und zukünftige Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist sind leidig und nicht das Ich.
Die vergangenen und zukünftigen Formen, Töne, Düfte, Säfte, Gegenstände und Dinge sind leidig und nicht das Ich.
Was soll man da erst von den gegenwärtigen sagen? So sehend, sehnt sich der erfahrene edle Jünger nicht nach dem Vergangenen, freut sich nicht auf Künftiges und beim Gegenwärtigen ist er beflissen, nichts daran zu finden, es zu entreizen und es aufzulösen.
[/lz]Ist das Dein, euer Ziel?
Viele Grüße
Thorsten
Hallo Thorsten, um mal wirklich zur Ruhe zu kommen sind diese Anweisungen sehr gut. Die Frage ist halt, ob man das nun alles eins zu eins umsetzen will.
Manchmal habe ich auch das Gefühl, das man bedenken muss, das diese Lehrreden vor 2500 Jahren geschrieben worden sind. War da nicht das Leid viel größer als heute?
Schon allein Zahnschmerzen konnten zu dieser Zeit zum Problem werden. Medizinisch leben wir heute im Schlaraffenland. Fast alles kann man irgendwie kurieren, dämpfen oder sogar heilen. Ich denke, das Leid ist geringer als damals.
Und ich bin mir sicher, das der PK auch im Nachhinein editiert und verändert wurde. Wer weiß schon was Buddha genau gesagt hat.
Grüße
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Guten Morgen.
Im Samyutta Nikaya 35.19 sagt Buddha folgendes:
[lz]"Wer, ihr Mönche, sich am Auge freut, an Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist und Formen, Tönen, Düften, Säften, Gegenständen, Dingen, der freut sich am Leiden.
Wer sich aber, ihr Mönche, nicht daran freut, der freut sich nicht am Leiden. Wer sich nicht am Leiden freut, der ist befreit vom Leiden, sag ich."
[/lz]Einverstanden?
Viele Grüße
Thorsten
Ich würde eher sagen, das man die Freuden bewusst wahrnehmen soll und dann ist gut!
Etwas zu unterdrücken oder zu meiden erachte ich als nicht sinnvoll.
Grüße
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Hallo Netsrot , ich habe einmal gelesen, das man den Effekt des Dharma daran erkennt, wenn man sich weniger und weniger an die acht weltlichen Dharmas stört. Kennst du die acht weltlichen Dharmas?
Ich kann das von mir selbst auch bestätigen. Desto mehr ich "im Dharma bin", umso weniger beeinflussen mich die acht weltlichen Dharmas.
Grüße
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Manchmal frage ich mich schon ob ihr, die hier den Post den "Anfängern" nicht zu traut, die Menschheit für blöd haltet oder was sonst so an Vorstellungen in eurem Kopf durch die Gegend wandert. Im Internet findet man Anleitungen für Bomben, Pornos in allen Variationen, Abartigkeiten in allen Ausmaßen und hier zerbricht man sich den Kopf, ob man sogenannten "Anfängern" so ein Video zutraut, mit ein paar Leuten, die schnell Ein- und Ausatmen.
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Ich hatte damals, als ich das erste mal von Leerheit gehört habe, sehr viel darüber kontempliert. Den ganzen Tag hindurch. Alle Objekte die ich untertags gesehen habe, habe ich analysiert wie sie aus Teile bestehen und Vergänglich sind.
Dadurch kann man tatsächlich eine gelassene Haltung gegenüber den Dingen erhalten. Irgendwann wurde mir das zu Bunt und ich habe es unterlassen.
Grüße
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Mit gefällt in dem Sinne trotzdem besser die Aussage von @Sherab . Wenn wir uns gegen den Wandel sträuben, entsteht Leiden.
Ich empfinde das Leben nicht durchgängig als ein Leiden. Das wäre ja nicht auszuhalten und würde Wahrscheinlich in Selbstmord enden.
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Ich sehe in Spielen eher das Suchpotential als Problematik, weniger die Gewaltdarstellungen. Spielen ist ja die!!! Ablenkung vom hier und jetzt. Der Geist ist völlig in einer Traumwelt verschwunden, fernab jeglicher Realität.
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Von der buddhistischen Frage seid ihr abgeschweift zur kindlichen Psychologie.
Doch ist schon die Absicht, nicht erst die Tat ist karmisch negativ zu sehen.
Schon wenn ich nur denke "den Idioten könnte ich erwürgen" verlasse ich den Pfad. Und wem ist das noch nicht speziell bei Chefs passiert?
Jetzt hast du das aber Gedacht und auch noch niedergeschrieben.
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Gut,ich bin hier rein geboren und bin natürlich dankbar für die Möglichkeiten die mir die Welt gibt doch anhängen und gestalten möcht ich sie nicht mehr.
so ähnlich hab ich auch mal gedacht und Folge war, dass mich die Alltagswelt genervt hat mit ihrem ständigen Rütteln an der Tür, die ich doch hinter mir zu geknallt habe, weil ich mich nur noch im spirituellen Raum aufhalten wollte. Das blöde ist nur, dass der spirituelle Raum keine Wände und somit keine Grenze zur Alltagswelt hat. Diese Wände hatte ich aus Versehen selber gezimmert.
Ich kenne das auch. Als ich mich mit meiner Familie in großen Einkaufszentren bewegt habe, hat mich dies regelrecht genervt. Ja sogar angespannt wurde ich.
Daraufhin habe ich mir gedacht, das es dies nicht sein kann. Wir leben nun mal nicht im Wald allein in einer Höhle, wie es doch so schön erzählt wird. Würde man alle Emotionen aufgeben, wäre man nicht mehr fähig zu arbeiten oder auch zu überleben.
Grüße
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Ich kann in vielem beipflichten was Doris geschrieben hat. Sehr gut.
Ich für mich habe gelernt das das schlimmste ist, sich zu verurteilen oder zu unterdrücken.
Ich versuche ihnen so wenig wie möglich Beachtung zu schenken.
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Einige Insekten wie Mücken haben eigentlich keine andere Aufgabe auf dem Planeten als gefressen zu werden.
Ich denke es geht eher darum, den Extremismus zu vermeiden. Ähnlich den Jains die vor sich hin kehren um auf kein Insekt zu treten.
Steigert man das immer mehr, wird man erkennen das der Tod nicht ganz zu vermeiden ist. Das heißt nicht, das ich willkürlich alles erschlage. Aber es heißt auch, anzuerkennen, das der Mensch sich ernären muss und das er zwangsläufig tötet.
Schon beim Hausbau sterben unzählige Insekten. Umgekehrt würde die Mücke oder die Biene auch keine Rücksicht nehmen, wenn du ihr Haus bedrohst. Wahrscheinlich würden sie dich töten ohne mit der Wimper zu zucken.
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Ich habe das Gefühlt Zuflucht , das du Perfektionismus anstrebst.
Letztendlich bleiben wir Mensch, und wer nach Vollkommenheit strebt wird sie nie erreichen.
Grüße
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Für mich ist Selbst das Gedankenkonstrukt, das jeder Mensch für sich individuell erstellt. Z.B., ich bin so oder so. Oder der ist ganz genau so usw...
Dieses selbst existiert nicht real, sondern nur in unseren Vorstellungen. Das hat der Buddha versucht zu erklären. Auch die verschiedenen Rollen, Vater, Tochter, Mutter, Kollege, Koch usw... existieren nicht wirklich.
Auf der anderen Seite gibt es den Charakter. Jemand hat gewisse Tendenzen, die er nur schwer ablegen kann. Solche Tendenzen können angeboren sein, oder im Laufe der Zeit angenommen werden. Die letzteren sind wohl leichter abzulegen.
Grüße