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  1. Buddhaland Forum
  2. Gedanke

Beiträge von Gedanke

  • Verheiratete Mönche

    • Gedanke
    • 6. Oktober 2017 um 20:47
    Gedanke:

    Diejenigen Laienanhänger (beiderlei Geschlechts), die er als "Maßstab und Richtschnur" für seine Laienanhänger bezeichnet, waren "Nicht-Wiederkehrer" [...]


    Mit dieser Aussage (bezogen auf die Nicht-Wiederkehr) bin ich über das hinausgegangen, was ich gegenwärtig anhand von Suttas eindeutig begründen könnte. Dafür bitte ich um Entschuldigung.

  • Verheiratete Mönche

    • Gedanke
    • 5. Oktober 2017 um 14:18
    Lucky:

    Für mich stellt sich ehre die Frage, ob die völlige Enthaltsamkeit nicht zuwider der menschlichen Natur ist.


    Völlige Enthaltsamkeit mag den meisten Menschen "zuwider" sein, ist aber durchaus Teil des "natürlichen" menschlichen Handlungsspielraums, wenn auch kaum beachtet.


    Lucky:

    Ob das menschliche Gehirn nicht irgendwann, nach langer Enthaltsamkeit, "durchdreht" und dann zu Missbrauch über geht.


    Es geht um freiwillige Enthaltsamkeit im Rahmen einer auf Befreiung/Erwachen ausgerichteten Lebensweise. Da ist Missbrauch schon vorher keine Option.


    Lucky:

    Völlige Enthaltsamkeit schließt natürlich auch die Masturbation aus und den Samenerguss nachts. Dieser ist auch zu unterdrücken, sonst hat man ja im Schlaf Sex.


    Zu "unterdrücken" sind ausschließlich Handlungen. Ein Orgasmus/Samenerguss als solcher ist keine Handlung. Das Darauf-Hinarbeiten dagegen schon.

  • Verheiratete Mönche

    • Gedanke
    • 5. Oktober 2017 um 00:31
    Sudhana:

    Was, nebenbei angemerkt, in Theravada-Diktion bedeutet, dass er als Anagamin (Nicht-Wiederkehrer) zur Welt kam.


    Geborene Nicht-Wiederkehrer gibt es laut den Suttas nur unter Göttern.

  • Verheiratete Mönche

    • Gedanke
    • 4. Oktober 2017 um 21:40
    Sudhana:

    Dir ist aber schon klar, dass Buddha selbst verheiratet war und einen Sohn gezeugt hat?


    Aber nicht als Buddha (Erwachter), sondern in der Zeit davor. Sex gehört den Suttas im PK zufolge ausdrücklich zu den Unmöglichkeiten für einen Erwachten, und selbst Haushältern empfahl der Buddha, darauf zu verzichten, sofern sie dazu imstande sind (Sex innerhalb moralisch vertretbarer Grenzen ist daher auch für Hausleute nur "zweite Wahl"). Diejenigen Laienanhänger (beiderlei Geschlechts), die er als "Maßstab und Richtschnur" für seine Laienanhänger bezeichnet, waren "Nicht-Wiederkehrer" (= kein Sex).

  • Journalismus und Buddhismus

    • Gedanke
    • 3. Oktober 2017 um 18:21
    kilaya:

    Das könntest Du ändern, indem Du Dir erst die Doku anschaust, bevor Du etwas dazu sagst ;)


    Sofern dort auch die Ansichten/Motive der Praktizierenden beleuchtet werden - sicherlich.

    kilaya:

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Journalisten aus den von Dir genannten Gründen so etwas sagen, geht gegen Null.


    Vermutlich.

    kilaya:

    Dazu kommt, auch wenn ein Buddhist "zu Buddha betet" was ja durchaus im vereinfachten Volksglauben einiger Länder passiert, der Begriff "Gott" im Buddhismus fehl am Platze ist.


    Der Begriff schon, aber die "Funktion" (für den Betenden) ist wohl vergleichbar.

  • Journalismus und Buddhismus

    • Gedanke
    • 3. Oktober 2017 um 17:18

    Hallo,

    Sherab Yönten:

    Dabei wurde mehrfach gezeigt, wie die Menschen vor ihrem Altar niederknien. Dabei wurde mehrfach gesagt: "Sie beten zu Gott!"

    Diese Vereinfachung des Buddhismus zeigt, wie schlampig ein Teil des Journalismus mit buddhistischen Begrifflichkeiten umgeht.


    das mag die eine Seite sein. Die andere ist, dass Buddhisten selbst "vereinfacht" und "schlampig" praktizieren, so dass es vielleicht gar keinen entscheidenden Unterschied zu einem "Sie beten zu Gott!" gibt, auch wenn "buddhistische Begrifflichkeiten" verwendet werden. Ob das auf die Leute zutrifft, die in der Dokumentation gezeigt werden, weiß ich nicht.

    Gruß

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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