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Beiträge von Uhltak

  • Rat zur praktischen Anwendung für Vertiefungen (Jhanas)

    • Uhltak
    • 23. März 2016 um 15:38
    mkha':

    Hallo Uhltak,

    zunächst einmal: achtsam und gelassen zu sein, führt zur vertiefenden Einsicht …
    Vielleicht ist das erhellend: https://de.wikipedia.org/wiki/Vipassana

    „Ayya Khema spricht da von der Vorstellungskraft bei diesem wechsel von der körperliche Vertiefung zur nichtkörperliche Vertiefung.“

    Das betrifft das fünfte – das nichtkörperliche – Jhana. Es ist kein Wechsel, sondern ein Vertiefen dessen, was bislang verinnerlicht wurde, ein „Darüber-hinaus-gehen“, ein Vertiefen und Ausweiten, … Der Körper, der zuvor als das erfahren wurde, was er seiner Natur nach ist, (z.B. eine abhängig entstandene, vergängliche Anhäufung von Zutaten - hier in der Funktion als Gefäss des Geistes), spielt hier keine Rolle - daher nichtkörperliche Vertiefung.

    Doch sag mal, Uhltak, ich möchte Deine hervorragende Motivation gewiss nicht ausbremsen, aber meinst Du nicht, Du solltest Dich zunächst einmal um eine stabile Praxis der ersten vier Jhanas bemühen? Ob Du es glaubst, oder nicht, … damit wäre schon sehr viel gewonnen, … Du wirst es bemerken.

    Mein Lehrer erklärte bei Unterweisungen, dass es niemandem einfallen würde, den Dachstuhl vor dem Gießen des Fundamentes zu errichten, ebenso wie keiner den Elektriker bestelle, bevor die Maurer ihre Arbeit erledigt hätten. … Bei Unterweisungen, die er den Studierenden zu geben habe, seien diese Erfahrenswerte offenbar irrelevant. Ein jeder sei überzeugt, dass er aufgrund einiger Unterweisungen und zwei, drei Jahren des Praktizierens in der Lage sei, alles zu kapieren und umzusetzen.

    LG mkha´ ;)

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    Hehe, du hast recht :) es macht keinen Sinn so.
    Da greife ich etwas vor gerade und stehe noch bei 2 und 3 mehr instabil als stabil.
    Vermutlich die Motivation und die Neugier oder einfach gewappnet zu sein wenn es irgendwann passiert und wie man zurück kommt zu diesem Punkt.
    Da kommt eine echte Fazination hoch, aus dem Wissen heraus das wir alle das in uns haben und mit genug Übung erreichen können, voll toll :)

  • Rat zur praktischen Anwendung für Vertiefungen (Jhanas)

    • Uhltak
    • 23. März 2016 um 08:54

    Guten Morgen,

    vielen Dank für eure Antworten. Der Rat ist sehr wertvoll.
    Die Frage die beschäftigt ist, dass man ab einer Vertiefung das Objekt wechselt könnte, von der Achtsamkeit zur Einsicht.
    Ayya Khema spricht da von der Vorstellungskraft bei diesem wechsel von der körperliche Vertiefung zur nichtkörperliche Vertiefung.
    Nur dieser wechsel des Objekts ist nicht klar. Leider noch keinen Lehrer im Buddhahaus getroffen der sich damit auskennt.
    Welche Meditation-Methode ist eine passende für Einsicht?
    Bis jetzt war das 1x der Fall und das war wirklich Zufall und da war das auch nicht klar was da passiert ist.
    In Erinnerung blieb, dass aktiv ein Thema bearbeitet wurde (Kontemplation) und dann ist es irgendwie passiert, einzig das Gefühl blieb und
    ist gespeichert - ein unverhofftes Geschenk, vergänglich, kommt nie wieder ist aber vorhanden im Herzen.
    Würde das gerne probieren, einfach um zu kucken ob es klappt - weniger aus der Motivation "haben will", Motivation ist neugier und liebe zum Weg.
    Die Illusion, schnell vorran zu kommen, ist nicht vorhanden :D:lol: , jedes sitzen auf dem Kissen ist so unendlich kostbar und schön und kann nicht
    verglichen werden, da es immer anders ist.

    Nochmals danke für die Hilfe und Rat.

    Grüße der Uhltak

  • Rat zur praktischen Anwendung für Vertiefungen (Jhanas)

    • Uhltak
    • 22. März 2016 um 14:32

    Hallo zusammen,

    bin noch recht neu und frisch hier im Forum und winke in die Runde.

    Habe auch eine etwas knifflige Frage dabei und vermute, dass einer von euch bereits Erfahrungen damit hat und mir einen Tipp geben kann.
    Ein bisschen Prosa zur Einleitung. Seit Ende Januar auf dem Weg. Sitzte jeden Tag zwischen 15 - 20min auf dem Kissen und
    wenn es die Zeit / Terminkalender hergibt in einem Buddha Haus zum lernen und praktizieren.
    Nun zu meiner Frage:
    Wie kann man sich mehr vertiefen in die Ebenen (Jhanas). Es gibt ja acht und in die zweite zu kommen klappt ganz gut (je nach Tagesform), 3 sehr selten und nur wirklich für Sekunden.
    Meditationsobjekts sind der Atem zum Einstieg und dann die Liebende Güte Meditation. Das klappt ganz gut so und es ist sehr schön.
    Nur die Neugier und die Vorstellungskraft sind geweckt und haben vor tiefer zu stoßen.
    Über Tipps von alten Hasen bin ich sehr froh und dankbar.

    Vielen Dank.

    Gruß der Uhltak

    http://www.buddhaproject.de/Downloads/Jhanas-Vortrag.pdf

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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