Meditation ist vor allen Dingen so sein lassen wie es ist. Das Jetzt ist aktuell. Wenn du nicht konzentriert bist ,dann ist zu erkennen,das du nicht konzentriert bist. Wenn du denkst erkenne du denkst und so weiter. Wenn Emotionen auftreten erkenne ,es treten Emotionen auf. Aber ja, die Anstrengung ist erst mal da, bis erkannt ist das sie nicht nötig ist. Lasss los. Kommst du in die Meditation , ist sie keine Anstrengung, Frieden, Stille, keine Anforderung, kein Besitz, keine Emotionen, keine Bezeichnung, kein Dualismus, nicht Ich ,nicht Mein, es ist dann alles gut so wie es ist, aber nicht weil "du "es geschaffen hast. Keine Änderung ist mehr nötig. ...... Aber ja aller Anfang ist schwer und der bewegt sich außerhalb der Meditation. Mach einfach weiter und konzentriere dich darauf alles zu registrieren was dir während einer Sitzung begegnet und versuche es nicht zu kommentieren . Wenn du dich darin verstrickst bist du raus.
Beiträge von Netsrot
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Leerheit streng nach Definition ist ja eine bloße Verneinung von etwas. Also zum Beispiel die Leerheit davon nicht von seiner eigenen Seite her Gegenstand der Benennung mit seinen eigenen Namen zu sein. Im Grunde hast du recht Dawa. Die Leerheit der Empfindung ist die Leerheit davon das angenehm unangenehm und neutral nicht von ihrer eigenen Seite her existieren . Sie existieren abhängig von dem jeweiligen Bewußtsein welches diese Empfindung erlebt. Dies wäre die Bestätigung dazu.
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Ich glaub ich habe den Dreh . Also ich versuch mal. Ein auch gutes Beispiel ist das mit dem Lebensraum des Fisches und den Lebensraum des Menschen. Für den Fisch ist das Element Luft ja eher unangenehm .Es bereitet ihm Schmerzen. Dem Menschen geht es andersherum auf Dauer ähnlich. Der Lebensraum des einen Wesens wird für das andere Wesen bedrohlich unangenehm. Schlussfolgernd. Ich mag nicht bitter. Das heißt aber noch lange nicht das das unangenehme Gefühl von Bitter der Wahrheit entspricht. Also ist die Empfindung eher die reine Fähigkeit die Dinge gefühlsmäßig einzuordnen , ob nun positiv oder negativ spielt keine Rolle. Nur eins spielt eine Rolle , nämlich der Geist macht es einfach weil er es kann. Die Fähigkeit dazu ist die Empfindung.
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Empfindung, im tibetischen Buddhismus definiert als Erleben des Objektes als angenehm unangenehm oder indifferent. Es gibt ja zahlreiche Empfindungen körperlicher und geistiger Art, die in diesen drei Kategorien erlebt werden. Mein Problem ist die Definition mit den Eigenschaften ( es sind ja Eigenschaften ) angenehm, unangenehm und weder noch. Diese Eigenschaften tue ich doch dazu. Im Grunde sind Eigenschaften Benennungen und existieren nicht wahrhaft. So passt die Definition nicht, oder lieg ich da falsch. Gut Definitionen für Geistesfaktoren sind Benennungen. Also aus Sicht der konventionellen Wahrheit. Aus Sicht der endgültigen Wahrheit würde ich etwa formulieren: Der grundlegende Geistesfaktor Empfindung ist das Erleben des Objektes und bildet zusammen mit dem Gf Wille, Berührung, Aufmerksamkeit und Unterscheidung die Grundlage für die Benennung als angenehm ,unangenehm und weder noch. Denn die Einordnung erfolgt ja zeitverzögert. Liege ich da richtig ?
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ich stelle mir eine Uhr zu einer bestimmten Zeit . Damit bin ich immer gut gefahren. Der Geistesfaktor des Wartens ( Gier) wenn er Auftritt ist hinderlich, kann aber mit oder ohne Zeitgeber vorhanden sein . Aber mit Uhr erreiche ich eine gewisse Struktur und damit Ruhe, nämlich die notwendige Einteilung des Alltages nicht zu verlassen.
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Die Kunst ist es nun diese falsche Programmierung wieder aus dem System zu entfernen und sofort ist alles klar.
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Danke
Es fällt mir noch ein Gleichnis ein. Es ist wie ein Schachspiel mit zwei Königen einer Mannschaft. Nicht nur ist dieser König nicht nötig, sondern er behindert auch noch das Spiel
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Hallo Daoist,
weder noch. Du bist nicht " deine " Aggregate, noch sind diese in " deinem " Besitz. Ich , Mein ,Selbst , Person sind nicht existierende intellektuelle Konstruktionen , Konzepte. Mein und Ich sind sehr fest installierte Fehleinschätzungen , ein Fehler im System.
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Ist kein ich da , gibt es niemand der den Tod erlebt. Im Grunde gibt es Tod nicht, sondern nur den ständige Wechsel der Phänomene. Ich ist nur eine Idee die sich in vielen vielen Existenzen in das Bewußtsein eingegraben hat. Sinn der Praxis ist es diese Idee aus dem Hirn zu vertreiben. Ist das erledigt, ist der Tod kein Problem mehr egal ob wir wissen wie dieser abläuft. Und jetzt kann ich mir überlegen wie sehr ich diese Idee ( Idee vom Ich ) noch mit mir herumtrage. Alles hängt davon ab.
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Ich denke oft an den Tod und stelle mir vor wie das dann so sein könnte bei mir. Klar habe ich Angst . Wir alle sind Besitzende. Der der es in der Dualistischen Welt nicht mehr ist , ist befreit vom ich . Doch ich bin auch hoffend, erwartend, und vertrauend auf den Augenblick . Vertrauend in der Hoffnung die Einsichten und das Verständnis meiner jahrelangen Studien mögen in dem Augenblick Früchte tragen. Ich hoffe ich kann mich dem was da kommt hingeben und zum Zeitpunkt genug Sicht haben um mich nicht mehr in leidbringende Phänomene zu verstricken. Ich habe, dies ist schon über 20ig Jahre her, eine schwere Krankheit überstanden . Ich weiß noch ,das ich nicht mehr Herr meiner Sinne gewesen bin . Ich bin um Nachts auf Toilette zu gehen auf allen Vieren dorthin gegrochen. Habe mich aber wieder erholt. Ich habe Jahre danach immer noch Angst bekommen , in Erinnerung an diese Krankheit, wenn ich mal Kopfschmerzen hatte. Ich möchte damit nur sagen. Im Augenblick des Todes, sind wir sicher nicht mehr Herr der Lage irgendwelche tiefgründigen Analysen zu denken zu erörtern. Da ist nur noch ein Gefühl der Ohnmacht. Delirium sozusagen. Das alles ist sicher kein Spaziergang. Wir können uns heute noch einreden , wir sind doch klug und ich weiß doch um die Vorgänge. Im Augenblick ist ev. nur entscheident welcher rudimentäre Geisteszustand vorherrschend ist. Es ist keine Lösung sich nicht vordem Tod zu fürchten . Großer Respekt ist wohl eher angebracht.
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Es ist gewiss, dass wir sterben werden. Ist es deshalb angemessen, sich vor dem Tod zu fürchten?
Gruß helmut
Der Tod ist ein weiteres Phänomen in der unendlichen Vielfallt der Phänomene . Allerdings ein sehr wichtiges Phänomen welches wir ,die wir in der dualistischen Welt gefangen sind, als Tod bezeichnen. Immerhin bestimmt diese Phase die weiteren Phänomene. Deshalb ist es angemessen den Tod zu fürchten und aus selbigem Grund zu Lebzeiten solange zu suchen , bis wir Gewissheit haben was im Prozess des sterbens passiert. Bis wir mit Gewissheit feststellen , der Tod existiert nicht , bzw nur in unseren Benennungen. Deshalb ist es gut sich davor zu fürchten.
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Ja Aravind,
die Vermutung mit dem Gleichmut scheint oder ist richtig, denn in dem Moment in dem ich in der Meditation Vertrauen und Gelassenheit entwickle ,kann ich sehen und es ist alles so einfach klar und richtig . Es ist wohl eine Phase endgültig mit der "alten" Sicht der Dinge und des Ich's zu brechen. Ich will es ev. erzwingen ,was natürlich das Gegenteil von Vertrauen ist. Nicht handeln, sich völlig aufgeben hingeben ist schon in der Meditation nicht einfach .Ich habe Jahre gebraucht um dahin zu kommen. Aber eines nehmen wir alle mit die wir schon den Geschmack wirklicher Freiheit schmecken konnten. Alles ist gut wie es ist
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Früher sagten wir „ Das Licht am
Und jeder Moment ist dann einfach ein Leben im Moment...🙏
Das Leben im Moment bekomme ich "nur " in der Meditation hin. Der Zeit begleitet mich mehr oder minder ein gewisser Überdruß am Leben. Nicht Deprimiert aber Überdruß. Es kommt aber auch vor das ich einige Zeit nach der täglichen Meditation von einer Art Euphorie befallen bin. Die sich dann im Verlauf des Tages wieder verzieht. Ich habe erfahren das diese Hochstimmung auftritt wenn ich auch im Alltag plötzlich eine große Ruhe spüre. Ich weiß ich muß aus meinem Leben nicht ausbrechen ,aber manchmal ist mir danach. Diese gesamte konsumorientiert Fassade ist schon sehr erdrückend. ( dies eine Bemerkung von jemanden der satt sauber trocken ist ). Vielleicht hat Brecht Recht mit " Erst kommt das Fressen dann die Moral."
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Verliert jemand der das Licht am Ende des Tunnels gesehen hat zusehend die Lust am Leben ?
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... so lange bis erlebt wird das kein Ich existiert welches Leben oder sterben könnte
Wer erlebt denn das nichtexistierende ICH?
Huch
Erleben ist ein Geistesfaktor eine Formation,ich tust du dazu. Ich ist eine Idee mehr nicht
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... so lange bis erlebt wird das kein Ich existiert welches Leben oder sterben könnte
Wer erlebt denn das nichtexistierende ICH?
Huch
Niemand , ist nicht nötig
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I
Alles anzeigenDazu kommt noch, dass ab einer gewissen Weite des Denkens sowieso erkennbar wird, dass eine Meinung und die zugehörige "entgegengesetzte" Meinung gleichermaßen "richtig" sind.
Wann ist das denn so, das Geburt und Tod NUR eine Illusion ist?
Hier zum Beispiel, bei Ellvirals Frage.
Geburt und Tod sind eine Illusion und sie sind auch keine Illusion. Das kommt ganz drauf an, auf welcher Ebene ich sie betrachte.
Auf welcher Ebene sind Geburt und Tod eine Illusion und auf welcher Ebene sind sie es nicht? Warum ist das, deiner Meinung nach, so und wodurch unterscheiden sich diese Ebenen, so dass man einmal sagen kann Geburt und Tod sind eine Illusion und einmal sagen kann, sie sind keine Illusion? Und verstehst du unter einer Illusion?
Gruß Helmut
ok ich Versuch mal, Auf der konventionellen Ebene also Sinnlichen Ebene, sind Geburt und Tod einschneidende traumatische Erlebnisse . Auf der endgültigen Ebene, dh. Trennung von Außen und Innen existieren nicht mehr, sind Geburt und Tod Formationen, abhängige vergängliche nicht inhärente
Fragmente die sich natürlich einfügen in den Lauf der Dinge. Ich erschaffe quasi unwillendlich Geburt und Tod immer und immer wieder so lange bis erlebt wird das kein Ich existiert welches Leben oder sterben könnte
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Auch wenn Ansichten ein großes Hinderniss sind, so läuft es doch nur über einen Weg. Hören ( von Ansichten und Meinungen ), darüber nachdenken ( Lernen ), verinnerlichen ( Meditation )
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Ich kann nichts drehen nur Erkennen und Erleben. Und das reicht für alle Ewigkeit
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Deshalb traumatisch und nicht beeinflussbar. Nur ein vollständig Erwachter vermag da was zu drehen. Genau deshalb ist es vermessen zu sagen " selber Schuld an deinem Leben " . So ist es ebend gerade nicht. Nur in einem sehr sehr kleinen Maße können wir auch im Leben bestimmen wo es lang geht. Schuld und Sünde sind begrenzt, ja fast nicht vorhanden.
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Ja,im höchsten Sinne ist Geburt und Tod nur eine Illusion
Wann ist das denn so, das Geburt und Tod NUR eine Illusion ist?
Geburt und Tod ist im konventionellen Sinne nur eine besondere Form der Formationen , die wie als einschneides Erleben registrieren als Erleben welches wir im" Normalfall " nicht beeinflussen können.
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Ja,im höchsten Sinne ist Geburt und Tod nur eine Illusion
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Ich mache Mut ,nicht wahr
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Oder noch besser . Solange wie du im Alltag eine Trennung von Außen und Innen wahrnimmst begehst du befleckt Handlungen ob nun heilsam oder unheilsam, dies ist zweitrangig. Hoffen wir das wir im Augenblick des Todes annehmbare Formationen erzeugen können.
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Bist du nicht dauerhaft ( also auch im Alltag nicht nur in der Meditation ) von der intuitiven Annahme eines ich befreit sind, alle deine oder besser ein Großteil deiner Aktivitäten vom ich motiviert und demzufolge befleckt. Das ist einfach so ,ob man es akzeptiert oder nicht. Wie Wasser nass und Feuer nun mal heiß ist. Befleckt in dem Sinne das es als Beobachtungsobjekt dazu geeignet ist aufgrund bewußtseinshafter Übereinstimmung Befleckungen anwachsen zu lassen. Ich komm vieleicht ein wenig Erklärbär mäßig rüber. Das entspringt aber dem was ich lernen durfte und was sich mir verinnerlicht hat.
Grüße Torsten