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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Netsrot

  • Leben und Leiden

    • Netsrot
    • 3. Januar 2021 um 15:22

    Will damit sagen es ist normal Dinge zu ergreifen oder abzulehnen . Wenn ich auf die glühende Herdplatte fasse dann lehne ich das damit verbundene Gefühl ab und das ist in Ordnung so . Wenn mir jemand seelisch weh tut, dann lehne ich ihn und das damit verbundene Gefühl ab und das ist richtig so. Das ist der Inhalt dieser Welt . Deine Person ist doch nicht getrennt von diesen sagen wir mal Unzulänglichkeiten. Ayya Khema sagte mal sinngemäß " Warum kümmerst du dich um die Welt . Die Welt kümmert sich doch auch nicht um dich." Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf. Hier passieren eben Dinge die nicht immer unangenehm aber auch nicht immer angenehm sind. Ich halte nicht so sehr viel von dem Konzept kultiviere die guten und lasse die schlechten Charakterzüge. Das heißt aber nicht das ich das völlig ablehnen. Um miteinander zu leben sind Regeln nötig. Gute Eigenschaften bringen aber nicht aus sich selbst heraus gute Resultate bis hin zum Erwachen. Insgesamt wird da kein Schuh draus. Das endet in sinnloser Selbstgasteiung. Die zugrunde liegenden Ursache dieser Welt ist die Unwissenheit. Nur durch Beseitigung dieser,hast du ev. einen kurzen Blick auf die Wahrheit und es lösen sich so manche Unzulänglichkeiten auf natürliche Art und Weise.

  • Leben und Leiden

    • Netsrot
    • 3. Januar 2021 um 13:16

    Leute , Leute esst doch bitte Kirschen solange wie sie euch schmecken. Sind ja e Saisonprodukte. Die Welt wird durch den Verzicht auf Kirschen nicht besser und man selber auch nicht. Der Daseinsdrang der Drang jemand zu sein ist das Grundproblem. Also hat jemand frische Süßkirschen für mich . Ich will sie immer wieder haben, schmecken so gut :)

  • "Alles ist Illusion" Verständnissproblem

    • Netsrot
    • 3. Januar 2021 um 12:07
    mukti:

    Illusion ist die Vorstellung dass irgendetwas beständig wäre (nicca), dass man Dinge zu dauerhafter Zufriedenheit erhalten könnte (sukha) und dass es ein unabhängiges Existieren aus sich selbst heraus gäbe (atta).

    In Wirklichkeit sind alle Dinge zeitweilig, in einem ständigen Fluss der Veränderung (anicca). Deshalb muss der Versuch etwas festzuhalten scheitern, was Leiden erzeugt (dukkha). Das betrifft auch die eigene Existenz, wir verändern uns ständig, wurden geboren und werden sterben (anatta).

    Das ist nicht schwer zu verstehen, aber aus dieser Illusion herauszukommen ist nicht leicht, Unwissenheit oder Verblendung auszulöschen, die falsche Wahrnehmung zu beenden und die Wirklichkeit zu sehen.

    Du hast recht mukti. Es ist nicht so schwer zu verstehen. Nur ist die falsche Sicht sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen. Es währe schön wenn es mit dem Verstehen erledigt wäre. Du kannst logisch nachvollziehen das du unbeständig bist. Aber dein Empfinden sagt dir ,ich bin beständig, wache ich doch jeden Tag auf und bin der selbe wie den Tag davor. Du weißt, du bestehst aus Teilen, aber empfinden tust du dich in einem Stück. Du weißt du bist abhängig ,aber denkst du kannst ja unabhängig handeln.

  • "Alles ist Illusion" Verständnissproblem

    • Netsrot
    • 2. Januar 2021 um 20:32

    worin besteht also die Illusion ? Ich versuche mal eine Erklärung. Alle Phänomene die wir wahrnehmen betrachten wir so als hätten diese ein Eigenleben,bestünden sozusagen aus einem Stück. Das trifft auf die Person zu aber auch auf Außenstehende Objekte die wir als getrennt von unserer Person und unseren Bewußtsein wahrnehmen. Wir erleben üblicher weiße alles in Form eines kompakten Stücks. Ein Grund für dieses Erleben ist der Tatsache geschuldet das wir alles Erleben mit einen Allgemeinbild vermischen. Siehst du zB eine Apfel gibst du dem was du siehst eine Bezeichnung( Apfel ) und du verbindest das mit einer Menge an vordefinierten Eigenschaften. Das läuft automatisch ab. Du siehst nicht ,wir sehen nicht, die eigentliche Bestehensweise des Apfels. Zum Beispiel die Tatsache das dieser Apfel nicht unabhängig, beständig und teilelos existiert. Oder das der Apfel nicht unabhängig von dem ihn erfassenden Bewußtsein existiert. Oder das er nicht Kraft seiner eigenen Merkmale Gegenstand für die Bezeichnung mit seinen Namen ist. Kurz , wir haben eine Vorprägung wie wir den Apfel zu sehen haben.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 22:59
    Martin1980:
    Netsrot:

    Im Buddhismus wird immer wieder betont gute Eigenschaften wie Mitgefühl, Gleichmut , Haßlosigkeit, Gierlosigkeit usw zu kultivieren, die Gegenteile davon möglichst zu eliminieren. Dem stimme ich grundsätzlich erst mal zu. Ich bin aber der Ansicht( Ansichten über Etwas sind wohlgemerkt auch Unwissenheit die es zu reduzieren gilt ) ,das es nur in kurzen schnell vorübergehenden Momenten möglich ist zB Gier zu überwinden ,ev in Momenten der Meditation. Die "Persönlichkeit" wird dadurch im Leben im Alltag nicht beeinflusst. Dies gilt solange bis " ich" zumindest für Augenblicke die endgültige Bestehensweise aller Phänomene wahrgenommen ,gesehen habe. Solange habe ich nicht die Möglichkeit Gier , Haß und dergleichen wirksam zu verhindern oder zu reduzieren. Wie entsteht also aus einer konventionellen Wahrnehmung also einer die getäuscht hinsichtlich der Bewußtseinstätigkeit ist eine unmittelbare yogische Wahrnehmung. Wie ist euer Meinung?

    Bei mir war es so :

    (Fragen zu magga und phala)

    "Ich war damals überrascht. Der Moment selbst war weder erfreulich noch erschreckend.

    Hier die kurze Geschichte :

    Nach einigen Wochen im retreat wurde ich ein wenig faul.

    Ich hab dann ein schlechtes Gewissen bekommen, weil ich auf kosten der spender gelebt habe.

    Ich hab dann eine Determination gemacht. Kein essen , schlaf , verlassen der kuti (nur zum wc und duschen). Nur Meditation.


    Nach ein paar Tagen hatte ich enorme schmerzen im knie...und Durchfall ( wasser/kaffee/red bull).

    Ich war müde und hungrig.

    Irgendwann in der dritten oder vierten Nacht habe ich geweint und mich dann entschieden aufzugeben.

    Und da ist es passiert. Ich bin in die Vertiefung gegangen, die schmerzen waren weg.

    Es gab dort kein licht und keine Dunkelheit. Ich hörte nur meine Gedanken.

    Ich habe dann die Quelle dieser Gedanken gesucht, und es war nichts (unabhängiges) da.

    Danach verweilte ich ein bis zwei Stunden im bliss (ich konnte damals eigentlich nur 40 bis 60 Minuten sitzen).

    In den ersten 2 Tagen konnte ich keine der anderen fesseln entdecken. Ich dachte ich wäre fertig.... "


    Darum kann ich eigentlich nicht viel zu den verschiedenen Diskussionen beitragen. Ich verweise immer auf die Meditation. Ich glaube nicht, dass man ohne der (tiefen) meditation sehr weit kommt.

    Jetzt lese ich mir die anderen Antworten durch. Alles Gute für Dich!

    Alles anzeigen

    Du beschreibst genau wie es mir ergeht . Ich sitze und denke noch mal mehr mal weniger. Ich denke du mußt jetzt aber mal Anfangen zu beobachten sonst wird das nichts . Beobachte einfach nur die Wechsel . Egal was ist, nimm es einfach nur wahr. Gestalte nicht . Habe keine Bezeichnungen . Das alles bewegt sich noch im Bereich des "normalen konventionellen dualen Bewußtseins"Plötzlich gibt es da einen deutlichen Übergang. Der( deutliche Übergang) ist mir bei den ersten malen gar nicht so bewusst gewesen . Mittlerweile weiß ich, jetzt bin ich angekommen. Beim ersten Mal bin ich danach noch ne ganze Weile sehr emotional gewesen. Ich bin nach manchen Meditationen oft halbe Tage lang in einer anderen viel klareren Stimmung. Ich kann dann mühelos mit Menschen unbeschwert reden oder habe den Eindruck ich befinde mich an deren Stelle. Dazu muß man wissen das ich viel mehr ein verschlossener Typ bin. Ich hole mich in solchen Situationen dann selber zurück, indem ich mir sage steigere dich nicht rein, beobachte es nur. Halt dich zurück

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 19:22

    So soll es sein ,mkha :):):)

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 16:34
    mkha':
    Netsrot:

    Die endgültige große Befreiung ist in diesem Leben nicht möglich.

    Weshalb nicht?

    Weil da noch Reste von irgendwelchen Daseinsformen sind die du hier her als Mensch mitgebracht hast, zB deinen Körper mit all den Sinnen. Ein Trost ist es das in den Schriften erwähnt wird , das du nach dem du die Wirklichkeit erlebt hast , ich glaube noch max 7 mal Geburt annimmst

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 16:31
    Sili:
    Netsrot:

    Noch einen Nachtrag . Nach der Meditation geht der Alltag weiter . Auch Satori hält nicht ewig an. Die endgültige große Befreiung ist in diesem Leben nicht möglich.

    _()_

    Ehhhhhh OK alles geht vorbei das stimmt. Die entgültige Befreiung ist in diesem Leben meines Erachtens doch möglich. Satori ist ja nur ein Ausblick auf die Befreiung. Wen du satori erleben darfst (in diesem Leben) Dan ist das doch schon Mal toll. Und wenn Dan irgend wann satori so lange anhält das das Ende Fon satori nur noch sehr kurz ist Dan ist der "normal Zustand" Dan ja satori und Abend an fällt man da wieder raus und irgend wann kann es sein das da immer mehr kommen muss um satori auf zu lösen. Es löst sich Dan aber nur noch für den Bruchteil eines Gedankens auf und da würde ich dann schon Fon Befreiung sprechen.

    Das sind aber nur die Ansichten einer Person die satori noch nicht verwirklicht hat. Aber ich meine mich zu errinern das die totale Befreiung laut Buddha in diesem Leben möglich sei.

    _()_

    Weil da noch Reste von irgendwelchen Daseinsformen sind die du hier her als Mensch mitgebracht hast, zB deinen Körper mit all den Sinnen. Ein Trost ist es das in den Schriften erwähnt wird , das du nach dem du die Wirklichkeit erlebt hast , ich glaube noch max 7 mal Geburt annimmst.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 12:14

    Noch einen Nachtrag . Nach der Meditation geht der Alltag weiter . Auch Satori hält nicht ewig an. Die endgültige große Befreiung ist in diesem Leben nicht möglich.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 12:10
    Monikadie4.:
    Netsrot:

    Ich möchte ja das erkennen oder besser das erleben der Selbstlosigkeit. Wenn du nun in der Art des Ausschlussverfahrens meditierst und dich fragst wer ist es ,wer sitzt hier . Der Körper , Der Geist ? Wenn du all diese Dinge verneinen kannst ,kommst du an einen Punkt an den dir nichts mehr einfällt. Du erfährst ,erlebst im besten Fall ,es gibt alles nur eines gibt es nicht, eine Person, ein Ich. Du merkst du drehst dich im Kreis so wie ein Hund der seinen Schwanz losgelöst von sich betrachtet und versucht die vermeintlich andere Person zu fangen. Du bist der Hund ( das bist du natürlich nicht) der plötzlich begreift und das im wahrsten Sinne des Wortes . Was versuche ich hier eigentlich zu fangen. Analog dazu, was suche ich hier eigentlich in meiner Meditation. Und an dem Punkt hört das " normale " Bewusstsein auf. Es bricht quasi in sich zusammen. Der Hund würde im Falle des Erkennens aufhören seinen Schwanz zu jagen. " Du " oder das Bewusstsein erkennt , es ist nicht nötig ein ich zu haben ,es ist einfach nicht notwendig. In dem Moment bist " du " eingeordnet in alle anderen Phänomene, also kein Ich mehr. Ich ist nur eine Bezeichnung eine Ansicht ein Konzept welches wir fälschlicherweise hinzufügen.

    Der Irrtum besteht m.E. darin, dass da ein ICH seine eigene Abwesenheit erleben will. Und das ist nicht möglich.

    Das ganze Danachsuchen ist eine Qual. Geschieht der Moment des Erkennens der Wirklichkeit, dann bricht diese Suche zusammen. Darüber gibt viele Berichte vom hysterischen Lachen bis hin zum krampfartigen Weinen.

    Das verstehe ich unter Zusammenbruch. Das gesamte "Gebäude" (System), das Gerüst, das alle Verblendung gestützt hat, bricht zusammen. Die Qual des Suchens aber ist beseitigt.

    Habe ich den Titel richtig verstanden?

    _()_ Monika

    Alles anzeigen

    Ja haste :):). In dem Moment spielen deine Emotionen ein wenig verrückt, da es nichts mehr gibt woran sich das ich klammern kann. Auch die Vertiefungen werden als bloße Ereignisse erkannt die nichts mit dir zu tun haben. Es wurde hier im Thema geäußert,das im Moment des Eintritts man selber davon nichts weiß . Das kann ich nur schwer beurteilen. Ich erlebe die Phänomene habe mir darüber aber noch nicht so die Gedanken gemacht. Wenn ich das so richtig betrachte ist es so das innerhalb dieser Zeit die Person aufhört und im " normal Modus" das Erkennen geschied. Was bleibt ist nur der Geschmack und eine Gewissheit das da etwas existiert unabhängig von Leben und Sterben deiner Person. Da ist "etwas" äußerst Wohlwollendes eine unglaubliche potentielle Energie die mit ich nichts zu tun hat. Nenne es Gott oder wie immer du willst.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 09:36

    Ich möchte nur nochmal betonen das ich heilsamen Eigenschaften nicht abgeneigt gegenüberstehen. Letztendlich ermöglichen diese ja ein soziales Miteinander. Eine grundlegende Ethik ist sehr wichtig , vor allem in den heutigen kaputten politischen Zeiten. Gesellschaft benötigt eine kritische ethische Distanz. Die Trennung von Staat und Kirche halte ich aus diesem Grund zumindest fragwürdig .

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 09:26

    Aravind, du hast recht ,nur möchte ich mich nicht abrackern und am Ende meines Lebens festlegen, hat nicht so funktioniert

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 30. Dezember 2020 um 06:35
    Aravind:
    Netsrot:

    du hast die schlechten im besten Fall nur vergessen.

    Da würde ich nicht widersprechen! Mein Lehrer sagt immer, buddhistische Entwicklung hat nichts mit lernen zu tun, sondern mit ver-lernen. Das ist das, was "vishudimagga" heißt, der Pfad der Reinigung. Man verlernt die Automatismen, mit denen man unheilsam reagiert. Und handelt stattdessen heilsam. Wo siehst Du das Problem?

    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Das " Problem " , die Wurzeln der Emotionen sind noch da. Damit wirst du zwangsläufig zum Wiederholungstäter. Es nützt nichts sich darauf zu stützen ab jetzt immer schön heilsam sein zu wollen solange wie Unwissenheit vorhanden ist. Das Unwissen ist die Wurzel . Auch heilsame Eigenschaften sind im Grunde befleckt , weil von ich durchdrungen. Außer beim Erwachten

  • Leben und Leiden

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 22:34

    Sein wollen ist Leiden a

  • Leben und Leiden

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 22:27

    Sili, du kannst in diesem Leben eine Vielzahl an leidvollen Erfahrungen nicht verhindern selbst wenn du erwachen solltest. Du kannst zum Beispiel körperlichen Schmerz nicht als glückvoll oder indifferend erfahren, weil es das einfach nicht ist.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 21:47

    Hallo s-matter

    Habe deine Frage übersehen. Also Zusammenbruch im folgendem Sinne. Ich versuche zu erklären. Es gibt dein normales Bewusstsein welches sich zusammensetzt aus unmittelbaren Sinneswahrnehmungen ( hören sehen richten schmecken tasten) , dem geistigen Bewusstsein ,dem Denken , analysieren, Emotionen, Gefühle ( Geistesfaktoren ) . Das unmittelbare geistige Bewusstsein ,welches du im Normalfall nicht wahrnimmst. Man sagt wenn man nießt gibt es einen kurzen Moment davon der aber keine Gewissheit erzeugt. Diese Bewußtseinsarten bringen uns alle nicht weiter oder nicht dahin wo wir hin wollen ( in die unmittelbare Sicht der Wirklichkeit ). Ich möchte ja das erkennen oder besser das erleben der Selbstlosigkeit. Wenn du nun in der Art des Ausschlussverfahrens meditierst und dich fragst wer ist es ,wer sitzt hier . Der Körper , Der Geist ? Wenn du all diese Dinge verneinen kannst ,kommst du an einen Punkt an den dir nichts mehr einfällt. Du erfährst ,erlebst im besten Fall ,es gibt alles nur eines gibt es nicht, eine Person, ein Ich. Du merkst du drehst dich im Kreis so wie ein Hund der seinen Schwanz losgelöst von sich betrachtet und versucht die vermeintlich andere Person zu fangen. Du bist der Hund ( das bist du natürlich nicht) der plötzlich begreift und das im wahrsten Sinne des Wortes . Was versuche ich hier eigentlich zu fangen. Analog dazu, was suche ich hier eigentlich in meiner Meditation. Und an dem Punkt hört das " normale " Bewusstsein auf. Es bricht quasi in sich zusammen. Der Hund würde im Falle des Erkennens aufhören seinen Schwanz zu jagen. " Du " oder das Bewusstsein erkennt , es ist nicht nötig ein ich zu haben ,es ist einfach nicht notwendig. In dem Moment bist " du " eingeordnet in alle anderen Phänomene, also kein Ich mehr. Ich ist nur eine Bezeichnung eine Ansicht ein Konzept welches wir fälschlicherweise hinzufügen.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 19:38

    ne ne 277 ich bin nicht verwirrt , ich versuche das Problem logisch auseinander zu nehmen. Dies ist die Möglichkeit die ich im Konventionellen habe . Und die ist nicht schlecht. Wie,so sagt man, ist die Reihenfolge. Hören, darüber nachdenken und analysieren, wissen.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 18:04

    Ja was passiert ist das Ersetzen von Emotionen. Die Anlagen also die Anlagen oder Wurzeln der Emotionen sind aber noch da du hast die schlechten im besten Fall nur vergessen.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 16:19

    Fakt ist , es muß einen Moment der Befreiung also der Einsicht in die wirkliche Natur des Seins geben. Dieser Moment ist eine unmittelbare geistige Wahrnehmung entweder der Selbstlosigkeit oder der Unbeständigkeit . Dieser Moment ist nicht Dual . Weder gibt es Außen noch Innen. Geistesfaktoren sind da wie wie Seifenblasen die gleich wieder zerplatzen. Dazu zählen auch heilsame Eigenschaften. Es kann nur Gleichartiges aus Gleichartigen entstehen . Nur die Ausprägungen ändern sich. Aus Haß ensteht nur Haß. Aus echter Liebe nur Liebe. Das sind alles Konventionen. Aus Konventionen nur Konventionen . Aus Konventionen Endgültiges ??? Es gibt also einen Moment wo aus dem übliche konventionellen Bewußtsein ein endgültiges wird . Entstehen oder Vergehen sind Konventionelle Wahrheiten. Wer erkennt das ich befreit bin wenn es mich nicht gibt ?

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 13:23

    Manche "Befreit" schreiben in ihren da auch vom Mindcrash.

  • Wie geschieht der " Zusammenbruch "

    • Netsrot
    • 29. Dezember 2020 um 13:19

    Im Buddhismus wird immer wieder betont gute Eigenschaften wie Mitgefühl, Gleichmut , Haßlosigkeit, Gierlosigkeit usw zu kultivieren, die Gegenteile davon möglichst zu eliminieren. Dem stimme ich grundsätzlich erst mal zu. Ich bin aber der Ansicht( Ansichten über Etwas sind wohlgemerkt auch Unwissenheit die es zu reduzieren gilt ) ,das es nur in kurzen schnell vorübergehenden Momenten möglich ist zB Gier zu überwinden ,ev in Momenten der Meditation. Die "Persönlichkeit" wird dadurch im Leben im Alltag nicht beeinflusst. Dies gilt solange bis " ich" zumindest für Augenblicke die endgültige Bestehensweise aller Phänomene wahrgenommen ,gesehen habe. Solange habe ich nicht die Möglichkeit Gier , Haß und dergleichen wirksam zu verhindern oder zu reduzieren. Wie entsteht also aus einer konventionellen Wahrnehmung also einer die getäuscht hinsichtlich der Bewußtseinstätigkeit ist eine unmittelbare yogische Wahrnehmung. Wie ist euer Meinung?

  • Wie viel Selbstlosigkeit gegenüber der Welt ist zielführend?

    • Netsrot
    • 7. Oktober 2020 um 12:37

    Es gibt nur dieses Leben ? Wer kommt auf solche Ideen ? Es gibt so viel mehr als dieses Leben. Der springende Punkt ist doch was erlebt wird

  • Wie viel Selbstlosigkeit gegenüber der Welt ist zielführend?

    • Netsrot
    • 7. Oktober 2020 um 00:20

    Noch einen Nachtrag, der sich an alle Buddhisten Christliche und anderst gläubige Menschen richtet, mich im besonderen mit eingeschlossen. Es ist ja so schön super meditieren zu können und zu glauben man habe die Weisheit mit Löffeln gefressen nur weil man denkt ich habe erkannt es gibt da kein Ich. Nur wehedem da kommt nur etwas dazwischen in unseren gut strukturierten Alltag, eine Kleinigkeit nur, Frau rennt weg, auf Arbeit gibt es weniger Geld, im REWE gibt es kein Klopapier mehr, ich kann meine vegetarische gesunde Ernährung nicht mehr fortsetzen denn der Bioladen hat zu, oder der Stuhlgang ist nicht so wie immer. Wo ist sie dann die schöne Meditation? Bin ich dann immer noch der Überzeugung es gibt kein Ich. Im tibetischen Buddhismus wird der Einstieg in den Pfad definiert als die nicht künstliche Erfahrung von Entsagung. Sch..... auf Entsagung. Ich bin sicher es ist das Gegenteil.

  • Wie viel Selbstlosigkeit gegenüber der Welt ist zielführend?

    • Netsrot
    • 6. Oktober 2020 um 23:46

    gebe ich Helmut recht , Die Hölle ist eine Analogie. Und doch existiert sie auch .Da brauchen wir uns keine Wesen vorstellen die in großen Töpfen mit kochendem Wasser lebendig vor sich hin kochen. Es reicht allein aus auf diese Welt zu schauen. Ich denke an Obdachlose in kalter Jahreszeit, an Länder deren Bewohner wir mit Kriegen überziehen, an die Heuchelei die damit einher geht, an Kinder die in unglaublich schlechten asozialen Verhältnissen aufwachsen müssen, an Menschen die trotz Mühen nie eine Chance haben, an Heime, geistig Behinderte, an den unglaublichen Konsum wobei im selben Atemzug Millionen hungern, die Aufzählungen kann ich unendlich fortführen. "An die Nachgeborenen" von Berthold Brecht lohnt sich in dem Zusammenhang zu lesen. Also warum sich eine Hölle denken , wir haben sie vor der Haustür, und machen uns Gedanken ob es diese gibt, das ist absurd um nicht zu sagen Perversion. Aber ja eine Hölle gibt ,es ganz sicher.

  • Kann buddhistische Meditation eine schmerzhafte Erfahrung sein?

    • Netsrot
    • 4. Oktober 2020 um 12:27

    Ziel ist es zu erleben ,das es alles mögliche denkbare gibt aber ein Ich eine Person oder Besitz sucht man unter den gesamte Phänomenen vergeblich ,da so etwas nicht existiert.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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