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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von art

  • Anfänger

    • art
    • 26. Juni 2018 um 12:41

    Hallo Olivia - herzlich willkommen:),

    ich bin selbst noch Anfänger aber angefangen hast Du ja bereits in dem Du hier fragst.

    Wie, wo oder mit was Du am besten anfängst können dir die Erfahreneren hier bestimmt besser sagen.

    Ich lebe selbst auch vegan und war anfangs doch sehr vor den Kopf gestoßen als ich merkte, dass nicht alle Buddhisten zumindest Vegetarier sind (aber es gibt schon eine ganze Menge). Das muss hier, wie woanders auch, jeder mit sich selbst ausmachen. Also lass dich davon nicht entmutigen.

    lg

    art

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • art
    • 25. Juni 2018 um 18:11

    Festus und Raphy ,

    vielen Dank für eure Antworten.

    Also am ruhigsten und schmerzfreisten sitze ich im halben Lotos mit rechts über links, dann bleib ich auch erstmal dabei.

    Wie ist es eigentlich mit der Korrektur der Sitzhaltung während der Meditation? Ich versuch so lange wie möglich meine körperlichen Miss-empfindungen nur zu beobachten ohne sie als störend zu werten. Manchmal sacke ich aber ein bisschen zusammen und richte mich dann wieder auf, da ich ansonsten echte Schmerzen in der Lendenwirbelsäule bekomme. Mich erstaunt dann jedesmal wie weit ich doch zusammengesunken bin ohne es wirklich mitzubekommen.

    lg art

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • art
    • 25. Juni 2018 um 15:35

    Entschuldigt bitte, dass ich mich mit meiner Frage einfach einklinke.

    Ich sitze im Alltag ganz oft im Schneidersitz (selbst auf einer Apfelweinbank). Dabei entsteht aber schnell eine Wölbung der unteren Wirbelsäule nach außen. Beim Meditieren sitze ich im halben Lotossitz wobei ich gewohnheitsmäßig das rechte über das linke Bein lege. Irgendwo hab ich mal gelesen, man sollte das Bein bei jeder Meditation wechseln, also einmal rechts über links und beim nächsten mal links über rechts. Wenn ich es aber andersherum mache als gewohnt fühlt es sich total schief an, in etwa so wie wenn ich beim Hände falten mit dem anderen Daumen anfange.

    Ist das die Folge der Gewohnheit oder gibt es für jeden eine eigen Richtung? Es gibt ja auch rechts und links drehende Moleküle, die chemisch die gleichen Eigenschaften haben.

    Mittlerweile sitze ich wieder wie gewohnt.

    lg art

  • Wie leert man die Tasse?

    • art
    • 21. Februar 2018 um 20:07

    Hallo, erstmal vielen Dank für die inspirierenden Antworten und Kommentare !

    Mir war nicht wirklich bewusst, dass ich durchaus unterschiedliche Konzepte für jeweils unterschiedliche Fragestellungen parallel verwenden kann. Obwohl das ja eigentlich auch in den Naturwissenschaften so gehalten wird.
    Das Bild mit den Werkzeugen, die durch ihre Beschaffenheit quasi selbst ihre Funktion definieren und nur durch eigene Überprüfung als funktional/richtig erkannt werden können (ich mische hier ein bisschen) macht es deutlich, finde ich.
    Auch die Betrachtung von Unreinheit als eine - nicht stimmige Zuordnung - war mir neu und lässt das Ganze in einem anderen Licht erscheinen. So kann ich mir auch irgendwie vorstellen etwas aufzunehmen, ohne es sofort an allen möglichen Maßstäben zu messen, also im besten Falle leer und rein zu sein.
    Ich hoffe, ich habe euch soweit in eurem Sinne richtig verstanden.
    Wie aber beende ich nachdenkendes Suchen? Das muss (s)ich erstmal setzen...
    Strategien sind für mich Muster (bewusste wie unbewusste) die ich anwende um etwas zu erreichen oder zu vermeiden und davon habe ich allerdings viele. Aber das meinte ich nicht mit Konzept. Ein Konzept ist für mich eher ein Modell das die Wirklichkeit vereinfacht, oder auf einen bestimmten Teilbereich bezogen, veranschaulicht oder auch konventionell definiert.
    Davon abgesehen steh ich des öfteren mal dumm da, meine Strategien sind nicht immer die geschicktesten ;)
    Liebe Grüße
    ART

  • Wie leert man die Tasse?

    • art
    • 20. Februar 2018 um 13:37

    Liebes Forum,
    seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Buddhismus und habe einige, teils unterschiedliche Konzepte/Schulen/Herangehensweisen kennengelernt. Ein wichtiges Kriterium für mich ist immer die Gemeinsamkeit wie etwa die 4 edlen Wahrheiten oder die Leerheit.
    Jetzt sind aber mit den unterschiedlichen Interpretationen der Lehre, entsprechend unterschiedliche Weltbilder verknüpft. Dazu kommt noch meine eigene christliche, wissenschaftliche, Ich-bezogene Prägung durch den Ort meiner Geburt und mein bisheriges Leben in der westlichen Welt.
    So voll mit unterschiedlichen Betrachtungsweisen, die irgendwie für sich gesehen stimmig sind, fällt es mir zunehmend schwerer ein klares Weltbild aufrecht zu erhalten. Ich zweifel an vielen Dingen und meist hilft die achtsame Wahrnehmung des Atems oder dessen was ich gerade mache, um mich aus dem Grübeln zu befreien. Doch der Zweifel taucht immer wieder auf.
    Um bei dem Bild meiner Frage zu bleiben: Wie kann ich die Tasse leeren? Wie schaffe ich eine sauberes Gefäß in das ich die Lehre einfüllen kann ohne sie zu „verunreinigen“?
    Wenn ich einzelne Konzepte über Bord werfen würde, bliebe der Gedanke - vielleicht war das ja doch richtig – und würde dadurch die anderen auch wieder in Zweifel ziehen. Mir ist klar, dass es letztendlich Konzepte sind und nicht die Wirklichkeit. Alle Konzepte kann ich aber auch nicht verwerfen, ich lebe und interagiere ja in einer Welt und Gesellschaft, die an eben diese gebunden ist.
    Vielleicht sieht ja jemand von euch wo ich gerade hänge und kann mir einen Hinweis geben.
    Liebe Grüße
    ART

  • Meditation - beobachten ohne zu beeinflussen

    • art
    • 8. Dezember 2017 um 15:19

    Vielen Dank erst mal für eure Antworten und Anregungen.
    Ich habe die Frage vielleicht etwas verkompliziert.
    Mir ging es um den Unterschied zwischen bewusster und unbewusster Atmung, bzw. ob ich den Atem beobachten kann ohne ihn willentlich zu steuern. Unbewusst atme ich ja nur, wenn ich mir dessen nicht bewusst bin, wie z.B. im Schlaf oder die meiste Zeit des Tages wenn ich mit irgendetwas beschäftigt bin. Sobald ich meine Aufmerksamkeit auf die Atmung richte "passiert" sie ja nicht mehr einfach so. Beim gehen ist das ganz ähnlich. Normalerweise, wenn ich von A nach B laufe, denke ich nicht über den nächsten Schritt nach noch bin ich mir darüber bewusst einen zu machen. Fange ich aber an die Bewegungen beim gehen zu beobachten, passiert sie nicht mehr unwillkürlich. Ich werde mir darüber bewusst dass ich sie steuere und merkwürdigerweise fühlt es sich auf einmal ganz anders, fast fremd, an zu gehen.
    Was bedeutet das jetzt für die Meditation? Gibt es noch eine andere Form der Aufmerksamkeit?
    Was wäre eine sinnhafte Unterscheidung zwischen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit aus buddhistischer Sicht?

    Zitat

    jianwang hat geschrieben:

    Zitat

    Mein Lehrer sagte : Nicht Du atmest, sondern es atmet Dich.

    jianwang: Ich verstehe zwar nicht genau was dein Lehrer meint aber damit kann ich, glaub ich, was anfangen.

    Liebe Grüße
    art

  • Meditation - beobachten ohne zu beeinflussen

    • art
    • 7. Dezember 2017 um 22:21

    Liebes Forum,
    ich lese hier schon eine ganze Zeit, hab aber noch nicht viel geschrieben.
    Mich beschäftigt die Frage, wie ich etwas beobachten kann, ohne es zu beeinflussen? Quanten-Physikalisch ist das ja nicht möglich...
    Ganz konkret bei der Meditation, bei der ich versuche nur den Atem zu beobachten.
    Sobald ich meine Aufmerksamkeit auf den Atem richte, merke ich wie ich anfange die Frequenz oder die Tiefe der Atemzüge zu beeinflussen bis ich schließlich bewusst und aktiv atme.
    Dann beobachte ich nicht mehr den Atem sondern mich, der atmet. Der unwillkürliche Atem kommt ,wie ein verschrecktes Tier, erst mal nicht mehr raus. Die Perspektive des Beobachters verschiebt sich, da ich mir über meine Einflussnahme bewusst werde.
    Ich habe einige Zeit Yoga in einer Schule gemacht. Da wurde der Atem ganz bewusst mit der Übung gekoppelt. Bewusste Atemführung. Das viel mir nicht so schwer, wie den Atem einfach fließen zu lassen und nur zu beobachten.
    Ganz ähnlich geht es mir wenn ich mich auf etwas anderes konzentriere. Ich nehme irgendwann mich selbst, beim Konzentrieren auf etwas oder beim Denken an/über etwas, war.

    Mache ich irgendetwas grundsätzlich falsch? Muss ich einfach noch länger Meditieren üben? Versteht jemand was ich meine?

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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