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  2. DerLogikBuddha

Beiträge von DerLogikBuddha

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 30. November 2015 um 16:07
    Ellviral:

    Nahtod-erfahrungen, außerkörperliche Wahrnehmungen werden immer von einem Lebenden gemacht. Keiner der Wahrnehmenden war wirklich tot, denn sie berichten ja davon fast tot gewesen zu sein oder außerhalb des Körpers Wahrnehmungen gemacht zu haben. Beides ist auch in einem ganz normalen Traum möglich. Wahrnehmungen ohne wachem Gebrauch der Sinne sind immer Erzeugnisse eines Gehirns. Wunderbar ist auch die Erscheinung eins Ich im Traum. Das Ich ist erst da wenn der Traum erinnert wird. Im Traum ist da kein Ich das etwas erlebt. Das ich kommt erst dazu wenn ich von einem Traum als meinen Traum berichte. Das beachtend gibt es keinerlei Beweis das es ein Leben nach dem Tod gibt. Es sind immer Berichte von Lebenden egal in welchen Nahtod-lagen sie waren. -()-

    Ja, ich verstehe deinen Ansatz. Nur geht er leider nicht auf.
    Leute die eine Nahtod-Erfahrung gemacht haben sehen sich selbst von oben, und auch alle Ärtze und Leute und das Spitalbett und alle Geräte die um einem stehen und Handlungen tun, um dein Spital/Sterbebett.

    Ausserdem hören diese Nahtoderfahrenden ZWAR diese Leute und Geräte die um dich sind aufs genauste, was eine Traumkonstruktion ergeben könnte, in deinem Verstand (eben nur durch das hören deines Gehörs/Geräusche die in dein Gerhirn eindringen).
    Aber dein Körper sieht es nicht mit den Augen, denn die Augen sind ja zu, wenn du halbtod da im Spitalbett liegst.
    Das heisst es gibt keine Möglichkeit für deinen Körper/Verstand es so aufs genauste nachzukonstruieren WAS DIE LEUTE UM DICH GERADE SO MACHEN, WENN DU HALBTOD DA LIEGST.
    Der Verstand kann also nur durch höchstens hören, ein änliches Traumbildszenario nachkonstruieren im Verstand, was nicht ausreicht um genau das nachzubilden was oft Nahtoderfahrenden über ihre Nahtoderfahrung berichten; Also auch sehen, was andere gerade getan haben, wärend du im Spital/Sterbebett lagst.

    Viele Nahtoderfahrenden haben also (soviel mir ist) aufs genauste of erzählt was die Leute um dein Spital/Sterbebett dann noch so alles gemacht/getan haben.
    Teilweise sogar was in anderen Zimmern geschah. Wie soll das gehen, wenn die Augen zu sind? Der Verstand kann diese Informationen garnicht nachbilden, wenn er nur höchstens hören kann, aber nicht sieht was geschieht (nicht alles was geschieht muss ein Geräusch auslösen).

    Zitat
    keks:

    Auf Campbell stiess ich vor Jahren wegen Hemi Sync vom Monroe Institut:

    https://www.youtube.com/watch?v=NYv4j7Ntl24
    https://www.youtube.com/watch?v=2o50g5oe0xs

    http://www.my-big-toe.com

    Ich habe mir jetzt beide Videos angeschaut. Vorallem das erste bis zum Schluss.
    Ich könnte mir gut vorstellen das er ziemlich recht hat. Aber ich würde nicht auf den Punkt genau von alles Überzeugt sein was er da sagt.
    Zb. hat er nicht erzählt wie es ist, wenn man ausgelernt ist (nach tausende aber tausende von Inkarnationen?). Was passiert dann? Oder ist das ein ewiger Kreislauf, sprich, das einem im Himmel/Dimension nach dem Tod immer was vorgeworfen wird, wie man sich weiterentwickeln könnte auf Erden? Ich meine, im Video schildert er ein Beispiel, das einem Vorgezeigt wird, wie Zornig man in gwissen Siuationen gewesen ist und das man das einsehen muss um im nächsten Leben zu schauen was einem weiterbringen könnte um also nicht mehr so zu sein. Wenn dem so ist, ist die FRAGE:
    Wieso wird das zornig werden einem vorgeworfen, wieso ist das wichtig, das man das ändert in sich, sich also dahingehen umentwickelt? Irgend einen Sinn müsste es ja also haben, das man nicht mehr Zornig sein darf. Da würde heissen, das es ein Ziel gibt. Das heisst wiederum, irgendwo gibts doch ein Ende der Eigenentwicklung in bezug auf Wiedergeburten.
    Ich weiss nicht... so ganz genau wie er im Video seh ich es nicht. Aber ich könnte mir vorstellen das er im groben und ganzen recht hat, mit dem alles was er sagt.

    Ich aber persönlich könnte mir gut vorstellen, das wenn man eine gewisse Entwicklung hinter sich hat, das man da in eine andere art von Bewusstseinsstufe gelagt/weitergeht, die nichts mehr mit Wiedergeburten zu tun hat. Sondern etwas, was für uns normalo-sterblichen bisher unvollsterbar ist, weil wir überhaupt noch nicht die geistigen Fähigkeiten haben, diesen nächsten, geistigen Evolutionszustand uns vorzustellen. ETWAS NACH DEM NIRVANA/HIMMEL SOGAR. Schwer zu erklären.

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 30. November 2015 um 12:55
    JazzOderNie:

    wieso statts einssein nicht empatiefaehigkeit? und trotz zwei verschiedene individuen zu sein ist es moeglich empfindungen und gedanken zu teilen. dafuer braeuchte man dann nichtmal ein jenseits, was die erde und den alltag nicht weniger erstaunlich macht, eben weil die erklaerung nicht einfach "einssein" lautet, sondern viel komplexer ist. mit den verschiedenheiten (wo jemand aufwaechst, usw.) kommen nicht nur trennungen, sondern auch gemeinsamkeiten "oh hey, du magst auch stockfisch mit schokoglasur, verrueckt." und dann freut man sich wie n keks.


    Naja, ich sprach halt von einer Möglichkeit, das es so sein könnte (also was wäre wenn).
    Ich meine es gibt viel Indizien dafür, das es ein Leben nach dem Tod geben könnte. Manche Nahtoderfahrungen sprechen zb. von:
    In ein Tunnel hineingezogen zu werden, wo am Ende eine art Licht zu sehen ist/wartet.
    Daher die Frage in die Runde:
    Wie könnte so eine Dimension/Existens und ihre Naturgesetze dort funktionieren?
    Wenn ich mir zb. Buddhismus oder allgemein das Thema Erwachen anschaue, dann ist offensichtlich das immer die Rede ist von Erleuchtung, sprich vom Wahrnehmen auch eines Einssein mit der Welt.
    Wenn dem also so wäre, und alle Religionen schlussendlich menschgemachte Wissensansammlungen nur sind, wäre die Frage:
    Was stimmt für alle Religionen (so auch zb. dazu noch Nahtoderfahrungsberichte) und führt zu einer wohlmöglichen eher warscheinlichen Wahrheit?

    So müsste ich, wenn ich es so betrachten würde, davon ausgehen, das zb. die Themen bei Jesus über Himmel und Hölle stimmen, wärend andere Sachen aus diesem Bereich/Religion schwer bis ganricht verstanden wurde von den Menschen, weil es einfach teils fälschilcherweise intepretiert wurde
    + (Plus)
    Müsste ich davon auch ausgehen das die Einssein-Wahrnehmung eines Erwachten und das Wiedergeburt-Thema, von zb. der Religion Buddhismus, eher wiederum auch eher verstandene, tatsächliche Wahrheiten in sich tragen weil Sie klar verstanden wurden und weitergeben wurden, als offensichtliche, einfache Tatsachen. Aber vieles was da sonst noch gelehrt wurde, kaum bis schwer verstanden wurde und deshalb mal ausgelassen werden muss.
    Wenn ich mir jetzt nun auch Nahtoderfahrungen ansehe und auch da die eher wichtigeren, klar verstandenen Dinge rauspicke und die anderen, schwer verstandenen Sachen mal bei Seite lasse, dann müsste ich klar davon aussgehen, das unter diesen Berichten eine art Leben nach dem Tod existiert und wir dort auch Empfangen werden, mit einem unvollstellbaren Frieden und einer unvorstellbaren Liebe und Gewahrsein, so wie viele Nahtodberichte davon ausgehen. Usw. usf. auch in Bezug zu anderen, eher "Haupt/Grossen-Religionen und solche Dinge wie Nahtoderfahrungen (wobei dabei eben die eher komplexeren Dinge ausgelassen werden und nur den offensichtlich verstanden Dinge mal gehört und "Glaubende Vermutung" geschenkt wird, bei der GESAMTUNTERSUCHUNG).


    Demnach mal, um es kurz zu fassen, müsste ich davon ausgehen als Fazit:
    1.) Das es tatsächlich ein Leben nach dem Tod gibt und es ein Himmel und eine Hölle (Strafort gibt).
    2.) Es gibt tatsächlich Wiedergeburten und dies muss mit Punkt 1 in Verbindung gebracht werden, als starke Vermutung.
    3.) Wenn das Einssein auch eine grosse, klare, verstandene Wahrheit ist, so ist auch stark zu vermuten als vermutende Tatsache, das eine Dimension nach dem Tod, die man eben Nirvana oder Himmel (selbst die art Dimension: Hölle) bennent, mit einer Naturgesetzlichkeit funktioniert die man mit Einssein benennen könnte.
    4.) Abschluss: So gesehen scheint es warscheinlich (nicht unmöglich) aber warscheinlich, das es tatsächlich ein a.) Leben nach dem Tod gibt b.) Ein Himmel und eine Hölle c.) Wiedergeburten, die auch mit diesem HImmel und Höllen zu tun haben und somit auch mit einem Leben nach dem Tod d.) Einsseins-Gesetzmässigkeit.


    keks:
    DerLogikBuddha:

    Nichts würde mehr Sinn machen.

    Ich empfinde Sinnlosigkeit als etwas befreiendes. Keinen Sinn suchen zu müssen weil alles so wie es ist schön sauber ineinanderpasst :)

    Wenn man allerdings andauernd bei allem einen Sinn sucht dann eiert es ständig im Kopf umher. Die Sinnlosgikeit auf der Suche nach einem Sinn sozusagen.

    Ich finde beides wichtig. Wahrheit suchen und Leben. Ohne Wahrheit gibt es auf Dauer keinen Sinn zu existieren. Ohne Ruhe der Suche auf Wahrheit kann man nicht Leben (man ist dann Rastlos). ;)

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 30. November 2015 um 10:49
    Anandasa:
    accinca:

    (...) Und natürlich geht die Täuschung noch viel tiefer als nur das. Alles ist eben Täuschung.


    Ich galube nicht, das einfach alles eine Täuschung ist. Es gibt Dinge, die man mit Meditieren rausbekommt oder auch weil man vom Leben einen auf den Kopf bekommt. Dann gibt es Dinge, die einem noch lange verborgen bleiben und Dinge, die man nie als Täuschung erkennt. Aber ich bin mir nicht sicher, dass einfach alles eine Täuschung ist. Ich bin bei solchen Verallgemeinerungen immer vorsichtig. Auf den ersten Blick sieht es plausibel aus. Aber untersucht man so eine Aussage, tauchen viele Unklarheiten auf.

    Ja, genau, so ist es. Denn angenommen alles, alles, alles wäre Täuschung. Was bleibt übrig? Nichts! Also auch nicht die Eigenwahrnehmung. Nichts würde mehr Sinn machen. Nichts würde mehr existieren was Täuschung definieren könnte. Deshalb ist es nicht gerade sauber erklärt: Wenn man sagt alles sei Täuschung.
    Dann gäbe es ja nämlich nichts mehr, auch nicht die Erkenntnismöglichkeit etwas als Täuschung zu sehen.

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 30. November 2015 um 10:31
    keks:
    JazzOderNie:

    koennen wir uns nich darauf einigen, dass wir alle niedlich sind?

    Ja :)
    Und mir dann bitte erklären wie Wesen aus anderen Welten mit einem reden können obwohl sie vermutlich kein Deutsch können und wir ihre Sprache nicht,
    zum Beispiel mit Einhörnern die auf dem Mars leben oder so :) Oder Brahma mit Buddha wobei einer von beiden wohl kein Indisch konnte :) Gibts eine universelle Sprache ? :oops: Oder fällt das nun auch wieder in die Kategorie Spekulation ? Wobei bei Telepathie ja auch irgendeine Sprache benutzt werden muss die jeder versteht *kopf kratz* :D

    Wie wäre es mit Einssein selbst? Was versteht ihr denn unter Einssein?
    Mal spekulativ in den Raum gestellt:
    Stellt euch vor es gäbe nach dem Tod eine Dimension wo das Einssein die Naturgesetze sind, in allen Zügen.
    Wie in etwa könnte man sich so ein Leben da vorstellen, wenn das Einssein das dominierende Naturgesetzt ist? So wie hier Trennung und Spaltung das eher dominierende Naturgesetzt ist.

    Ich stelle mir das so vor:
    Das was du fühlst fühlt ein anderer mit, weil es durch dich durchgeht = Einssein-Natur.
    Wenn ein anderer was denkt, geht es durch dich durch = Einssein-Natur.
    Wenn du eine Sprache in und auswendig als deine Muttersprache sprichst, mit ganzem Gefühl und ganzen Gedanken = Einssein-Natur das du überträgst an ein Wesen, das mit dieser -in dieser Dimension des Einsseins mit dir leben würde.
    Sprache zu lernen somit, wäre in dieser Dimension eher wie Sprache teilen, nicht lernen.

  • Beobachten

    • DerLogikBuddha
    • 30. November 2015 um 09:33
    blue_aprico:

    logikb:

    Zitat

    um dich wieder im Konditionierten-Karmabewegung zu fesseln.


    ...
    der Hang zur Lust (kāmupādānaṃ)

    dieses ... Anhangen, ihr Mönche, wo wurzelt das, woraus entspringt es, woraus entsteht es, woraus erwächst es? Dieses ... Anhangen wurzelt im Durst, entspringt aus dem Durst, entsteht aus dem Durst erwächst aus dem Durst....wurzelt im Nichtwissen, entspringt aus dem Nichtwissen, entsteht aus dem Nichtwissen, erwächst aus dem Nichtwissen *

    * meint: Verblendung, Unwissenheit


    Grüße
    Blue_

    ...

    Alles anzeigen

    Genau, und Unwissenheit entsteht auch wenn man das gewusste/erkannte vergessen lässt.
    Deshalb ist es wichtig auch noch nach dem Erwachen den Geist in gepflegten Abständen in Beobachtung zu halten. Und nicht einfach ab dem Erwachen den Geist wieder in der Welt fallen zu lassen.

    Man kann zwar sagen: Um so tiefer man im erwachtem Zustand ist, um so mehr Raum der Stille/Konditionierungsfreiraum hat man in seinem Geiste geschaffen und somit sich mehr "Zeit" der inneren Stille und tieferen Friedens und No-Minds erschaffen, aber weil der Verstand unbewusst fortwärend arbeitet, durch die fortwärenden Eindrücke zur Welt, arbeitet die Möglichkeit der unbewusste -Wiederanhaftung am Verstand, fortwärend in uns.
    Deshalb ist es wichtig denn No-Mind in uns zu pflegen, auch nach dem Erwachen (vorallem weil sowieso jeder Mensch in einen anderen Grad der Erwachungstiefe erwacht);
    Denn wie gesagt: um so grösser der innere geschaffene Raum der Stille und innere Frieden des No-Minds ist, um so mehr "Zeit" (eigentlich ist es keine Zeit sondern leerer Raum - aber weil die Wahrnehmung aus Raum Zeit erschafft/macht, könnte man es auch relative Zeit bennenen, die sich als Leerraum erschafft) haben wir zwar in uns erschaffen, um Ruhe zu haben vom zeiterschaffenden, konditionierten, anhaftenden Verstand. Aber genau deshalb, weil der Verstand dieser Zeiterschaffer und Konditionierungsanhafter per se ist, müssen wir wachsam bleiben.
    Weil "Er" genau weiss wie er uns wieder in diesen Konditionierungstrudel hineinziehen kann, so das wir es kaum bemerken.
    Buddha sagte: Es ist etwa so als ob eine Spinne unbemerkt vor unser Gesicht sich hinunterseilt. Wir bemerken dieses feine Geschöpf nicht.

  • Beobachten

    • DerLogikBuddha
    • 29. November 2015 um 20:55
    Elke:

    Mirco, jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch spürt und weiß genau, was und wieviel ihm noch gut bekommt. Auch jenseits von Wegen zur Erleuchtung und außerhalb buddhistischer Kreise. ;)

    Ja genau. Naja, wenn ich genau bin ist es schon nicht einfach (wie ich bereits betont habe). Deshalb brauchte ja angeblich siddhartha gautama solange, bis er diese Einsicht hatte.
    Um es noch genauer zu sagen: Hatte er sogar Glück (nenne es Schicksal oder von Gott bestimmt/Gottes Gnade oder was weiss ich), denn er hörte die Worte des Bootsman der zu seinem Schüler sprach und diesen Spruch sagte:
    "Wenn du eine Saite (des Instrumentes) zu sehr spannst, wird Sie zerreisen, wenn du Sie jedoch zu schlaff lässt, kannst du nicht auf ihr spielen."

    Hätte siddhartha gautama diesen Spruch nicht per Zufall gehört, wäre unter Umständen siddhartha sogar an Hungertod/Askese gestorben (so zumind. heisst es in der Geschichte).
    Was könnte man jetzt daraus schliessen? Gnade? Zufall? Glück? Naja, wie auch immer... es kamm wie es kamm.

    Zurück zum Spruch und die Extremen:
    Wie gesagt, so einfach ist es doch nicht, denn man siehe die Menschheit, sie sind praktisch alle auf die eine oder andere Art oder Lust öfters in ein Extrem verstrickt. Sei es die Gier zum Beruf, die Gier auf Drogen, die Gier auf nochmehr Geld, ja, sogar die Gier auf Selbstmitleid, die Gier auf das Gamen (um aufs Thema zurück zu kommen), die Gier nach Sex, usw. usf.

    Ok, ich versuche euch ein Beispiel zu bringen wie Buddha das höchstwarscheinlich erkannte hat, sprich, diesen Spruch richtig intepretiert hat, weshalb ihm das der Weg zur Erleuchtung öffnete.
    Beispiel:
    1. Wenn du solange meditierst in stille sitzend, und dir denkst: "Ich muss einfach solange sitzen wie ich es aushalte." Dann wirst du schnell mal feststellen, das du irgendwann nicht mehr magst.
    Die Frage ist jetzt nun: Magst du nicht weil du dich nicht mehr aushaltest in der Stille/im ruhig sitzen? Wenn ja, was ist zu tun? GENAU: Du musst dich selbst in Anführungszeichen unterdrücken = Aushalten um Geduld der Stille zu üben. ABER:
    > Zwischenfrage: Wann aber weisst du das dieses dich unterdrücken noch ein positives Unterdrücken ist? Ganz einfach: Wenn du selbst nach ner Zeit bemerkst, das wenn du jetzt noch länger sitzend meditierst, du tatsächlich ein ECHTES, ich betone, ein ECHTES Unterdrückgefühl des Aushaltens in dir erzeugst. Sobald du an diesem Punkt der Eigenunangenehm-Wahrnehmung gelangst = Bist du an einem Extrem angelangt. Und das heisst somit, das du dann aufhören sollst zu meditieren, denn sonst Unterdrückst du im Wörtlichen sinne, nicht mehr im Aushaltenden sinne um Stille zu lernen.

    (Sooo, das war mal die Saite anspannen bis zu einem Extrem - Und das sah [so vermute ich] siddhartha gautama damals, wie eine grosse Einsicht in ihm, wärend der Askese und den Spruch hören des Bootsman - So, nun zum entgegengesetzen Extrem; Die Saite zu schlaff lassen)

    2. Wenn du solange nicht mehr meditierst-(Saite zu schlaf lässt/Schwänzt) in Stille, um Stille und Selbsterenntnis durch medietieren zu erlangen und sozusagen dein Geist des No-Minds zu pflegen, dann geschieht es das du irgendwan durch das nicht pflegen deines No-Minds dich so tief wieder in eine geistigen Ego-Anhaftung zu dir selbst und zur Aussenwelt befindest, das du irgendwann ein Extrem erlangt, das dich wieder konditionieren lässt mit der Welt und deinem allwerenden, unterbewussten, arbeitenden Verstand.
    Und das bemerkst du vorallem dann, wenn dein Ego/Konditionierter Verstand wieder die alten Anhaftungen und Gedanken und Gefühls-Muster von Problemen hervorholt um dich wieder im Konditionierten-Karmabewegung zu fesseln. Das merkst du. Musst nur mal lange nicht meditieren oder nicht beobachten ohne Urteilen. Mach es mal. Meditiere mal monate nicht, oder Wochen nicht; der Verstand wir dich wieder in die Spirale der Konditionierten Karma-Strudels hineinziehen und du wirst bemerken das du urplötzlich wieder unfrieden und Gedanken und Gefühlsgänge bemerkst in dir, die dich in identifikation wieder gefangen nehmen (weil du dein beobachtendes/meditierendes Auge nicht wieder mal auf ihn geworfen hast: Deinen Verstand). Du fängst wieder an zu bemerken das du nicht mehr frei bist von Verstand.
    Viele sagen das wenn man erwacht ist frei ist. Aber so einfach ist das nicht. Auch erwachte pflegen ihr Bewusstsein in dem sie weiterhin meditieren. Lass mal ein erwachter Jahrelang nicht mehr meditieren und wieder unter der Gesellschaft normal im Lärm und Strudel leben, ohne das er beobachtet ohne zu Urteilen durch den Tag oder sich stunden/Minuten zu nehmen in ruhe zu meditieren.
    Und wenn du an diesem Punkt gelagt und ihn bemerkst, merkst du das Extrem der zu Schlaf gelassenen Saite.


    Ich habe euch jetzt ein Beispiel gegeben. Ihr dürft damit machen, glauben oder was weiss ich was ihr wollt. Ich teile nur mein Wissen und das teile ich weil ich es selbst erfahren habe.
    Ich bemerke es jetzt bereits oft: Ich war jahre lang alleine und musste mich teilweise selbst um Unterhaltung bemühen; Ich war zwar Erwacht, und weil ich soviel Freizeit hatte für mich selbst konnte ich diese Stille oder durch den Alltag beobachten ohne Urteilen pflegen. Aber seit ich eine Freundin habe bin ich praktisch rund um die Uhr in kondition mit der Welt wieder und ich komme kaum zu Still-Phasen meines Geistes und ich bemerke teilweise wirklich wieder konditionierte-alte-verstandes-Muster die mit wieder heimsuchen wollen: Sich identifizieren wollen mit mir und das löst dann auch wieder die alten Muster Gefühle aus, in dennen ich jahrelang psychisch darunter gelitten habe, bevor ich Erwacht wurde und danach alleine war lange Zeit.
    Erleuchtung ist also keine Freiheit, es ist eine Erkenntnis um sich frei zu machen von der Welt. Und diese Erkenntnis der Freiheit muss man Pflegen.
    Buddhisten haben da weniger Probleme, denn Sie leben in solche Meditiergesellschaften = Stille als Aufgaben.
    Aber lass mal ein Erwachter unter die Gesellschaft wieder, und ihm keine Ruhe der meditation oder stille oder beobachten ohne urteilen -Möglichkeiten zu bieten/zu tun; Er wird wieder vom Karma-Strudel des Verstandes hineingezogen werden.
    Erwachen ist nur die Tür die du als Erkenntnis bekommst, es ist nicht eine Freiheit im absoluten. Du hast einen freien Willen und mit dieser neuen Erkenntnis der Freiheit und deinen freien Willen musst diese Freiheit pflegen. Denn auch nach dem Erwachen bleibst du konditioniert als Mensch weiterhin bis zu einem gewissen, sehr, sehr schwachem Grad. Aber eben: Die Konditionierung ist da, denn du bist noch der Körper und somit bist du noch der Verstand im Körper. Dagegen kannst du als Mensch nichts tun, solange du noch hier lebst.
    Deshalb kann man sagen: Es gibt keine 100%, vollkommen erwachte Menschen. Es gibt einfach erwachte Menschen die noch in ihrem menschlichen Körpern einer Konditionierung leben und mit ihrem Erwachen ein starken Grad an Freiheit gewonnen haben über die Karma-Welt hier. ;)

    PS. Wenn ihr es genauer wissen wollt (zumind. nach meiner Erkenntnis) ist die Freiheit der Konditionierung erst nach dem Tod möglich, in der Dimension des Einsseins; Was andere mit Himmel oder Nirvana benennen würden.
    Aber um es noch in noch tieferen Detail zu sagen: Auch das ist nicht die ganze Wahrheit: Konditionierung hört nie auf, denn alles ist Einssein und somit ist auch Einssein nach dem Tod mit allem konditioniert was um dich ist. Ist also ein Geist im Himmel/Nirvana am sprechen, spürst du das auch innerlich dann in dir als eine art Konditionierungs-Bewegung, WEIL IHR IN DIESER SPHERE/DIMENSION nicht mehr getrennt seit, sondern sozusgagen "inneinander" einfliessend lebt. Eben Einssein-Dimension ohne getrennte Körper. Der unterschied in dieser Dimension/Nirvana is: Das Frieden und Stilel die ein anderer Geist hat auch es mit dir teilt und du es auch wahrnimmst, fühlst, ect.
    Deshalb gibt es Nahtod-Erfahrungen von Menschen die behaupten Sie haben ein unglaublichen Frieden gespürt, eine Stille des Gewahrseins = Einssein Natur von Seelen. Alles ist offenbart dort: Gedanken, Gefühle, Stille, Lärm. Es ist nicht mehr wie hier auf Erden. Hier bist du nur gefangen mit dem Verstand und getrennt von allem. Dort ist das Naturgesetz des Einsssein die Physikalische Natur. So wie hier es verkerht rum so ist, das Trennung und Physik der Spaltung und Materie die dominierende Naturgesetze sind.
    Hoffe es haut jetzt nicht jemanden um (Beweisen kann ich nichts).
    Aber deshalb versteht ihr jetzt vielleicht, wieso wir zuerst hier auf Erden Erwachen erfahren müssen. Man könnte vereinfach sagen: Wir müssen zuerst hier lernen vereinfach umzugehen mit uns selbst mit dem Einssein/Konditionierungs-Freiheit, bevor wir in einer Dimension FIX bleiben dürfen, wo die Naturgesetze selbst das Einssein ist.

  • Beobachten

    • DerLogikBuddha
    • 29. November 2015 um 17:08
    Elke:
    Mirco:


    Sex hatte er vor dem Erwachen. Danach nicht mehr.

    Wer kann wirklich wissen, was Buddha nach seinem Erwachen noch gemacht oder nicht gemacht hat? Ist alles nur eine Glaubensfrage.

    Die wenigsten schaffen es, auf Sex zu verzichten - warum auch? Sieht man ja in diversen Kirchen und auch Sanghas, was daraus dann entsteht.

    Mir gefällt diesbezüglich und auch in anderen Bereichen ein Bibelwort (angeblich von Paulus ;) ): "Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll mich gefangennehmen. Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten."

    Mir blieb als eines der wichtigsten Einsichten Buddhas nur eins:
    Der Weg zur Erleuchtung liegt zwischen allen Gegensätlichen Extremen.
    Wenn du eine Saite zu sehr spannst, wird Sie zerreisen (also was nicht so gutes geschehen in dir), wenn du sie jedoch zu schlaff lässt, kannst du nicht darauf Spielen (du vernachlässigst dein Heil/Pflegen deines Geistes).

    FAZIT: Wenn du zuviel Meditierst, gehst du in ein Extrem der selbstunterdrückung. Meditierst/Pflegst du zuwenig dein No-Mind, wirst du wieder mehr unbemerkt konditioniert vom eigenen Verstand und der Konditionierten Welt dadrausen.
    So ist für mich auch kein Sex haben zu wollen oder dürfen, ein Extrem, was dich schlussendlich unterdrücken tut und nichts mit gesundem Geist zu tun hat.
    Auch beim Essen kannst du zuviel oder zuwenig essen. Auch beim Pausieren kannst du faul werden und zuviel des guten Gleichgültig werden, ect. ect. ect.
    DER WEG LIEGT ZWISCHEN ALLEN GEGENSÄTZLICHEN EXTREMEN.

    Anderst gesagt: Ja, unter umständen darfst du in allen Gegenrichtungen in ein Extrem angelangen, aber nicht in das Extrem rein. Der anständige, gesunde Weg liegt dazwischen: Vor dem Extrem/Ein Extrem.

    So hat Buddha bemerkt, das er also solange hungern darf, bis sein Körper ihm sagt: Ok, du bist jetzt an einem Punkt wo du wieder essen solltest, sonst UNTERDRÜCKST DU DIE NATUR DEINES KÖRPERS und somit auch die Gesundheit deines Körpers und deines Geistes somit auch.
    Und genau so umgekehrt.
    Bis hin zu einem Extrem darfst du gehen, aber nicht bis IN das EXTREM REIN.
    Das Extrem ist die Grenze. Schätze selbst ab wann ein Extrem sich anbangt.

    <<---Und das ist das schwierige. Denn mittleren Weg zu verstehen/zu erkennen, in allen Lagen im Leben; Meditationsaushalten, Hungern, Fressen, Sexgier, Sexverlust, ect. ect. Allen Gegensätzlichen Extremen. Du solls zwischen allen Gegensätzlichen Extremen leben, nicht in Extremen, wie zb. die Askese oder die selbstpeinigung durch Meditieren bis ins geht nicht mehr. Lehrne das richtige Mass zu finden, in alle Gegensätzlichen Richtungen. ;)

    PS. Und glaub mir, das ist nich so einfach wie es klingt: Oft wirst du glauben das du noch mehr kannst oder willst als es vernünftig wäre oder umgekehrt.
    Schräges Beispie: Wenn du sexsüchtig bist, ist zb. unterdrücken kein unterdrücken mehr, sondern etwas was die sexsuchtauflösung unterschützt. Denn bu bist schon bereits in einem Extrem:
    die SexSUCHT ist ein Extrem. Wenn du also glaubst, das du nun mit unterdrücken dessen etwas Negatives dir antust, irrst du. Im Gegenteil, du hilfst dir selbst aus dem Extrem der SexSUCHT zu kommen.
    Besonders in diesem Thema haben viele Mühe zu unterscheiden des Mittleren Weges. Entweder sie unterdrücken im verkehrten Sinne aller Sex oder sie sind Sexsüchtig und denken diesen Drang (weil schmerzenversursachend) weiterhin laufen lassen zu müssen, statt mit Unterdrückung des Dranges da rauskommen zu müssen um wieder in den Mittleren Weg einzuspuren.
    Ich sag ja: Ist nicht so einfach. Buddha (meiner Vermutung nach) hat aber diesen mittleren Weg verstanden und das Umgehen damit auf einer Gesunden art und Weise.
    Er erkannte was Extreme sind und was keine Sind/welche Anhäufungen keine sind, bis zu einem gewissen Grad-(bis ein Extrem sich zeigt).

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 29. November 2015 um 16:08
    Monikadie4.:
    DerLogikBuddha:

    Ich finde es auch niedlich, wie man einfach alles verleugnen kann und wegsehen kann, um nur das zu sehen was man will.

    Ja, und vor allem niedlich ist, wie schnell sich jemand für erwacht bzw. erleuchtet hält. Ist mir auch schon passiert. Vergeht aber wieder, wenn man nicht total in die Egoinflation abdriftet und wieder seine Mittelmäßigkeit erträgt.
    Allerdings lieber ist mir jemand, der sich für erwacht bzw. erleuchtet hält und dann auch sehr um Heilsames bemüht ist als jemand, der sich ausgeschlossen fühlt und alle anderen als Feinde bekämpft, womöglich noch mit Sprengstoff unter der Jacke, weil er so schnell wie möglich zu den erträumten 72 Jungfrauen will, denn auch der hält sich für erleuchtet.
    _()_

    Es gibt für mich ganz klar denn Unterschied ob jemand vermutet erleuchtet/erwacht zu sein oder ob er es Weiss, weil er/sie die Erkenntnis/Erfahrung gemacht hat.
    Für mich bedeutet auch nicht, das wenn jemand viel schreibt und über sein geschriebenes überzeugt ist, das er NICHT-Erleuchtet sei.
    Selbst Jesus sagt man doch nach, das er ein Sprecher war und trotzdem wird vermutet das er ein sehr-erleuchteter Mensch war.
    Vielleicht hat dieser Jemand einfach viel zu sagen und will es teilen oder kann schnell schreiben oder schreibt überhaupt gerne.
    Ob jemand dann das geteilte als Wahrheit aufnimmt (fals überhaupt versteht) oder als geplabber, weil es ihm einfach persönlich nicht passt, das dieser jenige viel redet, ist das sein Problem und dann ist die Frage in den Raum gestellt: "Hab ich vielleicht einfach ein Problem mit diesem jenigen, weil mir einfach sein vieles geschreibsel nicht passt? Wieso ist das so? Wieso mach ich mir dieses Gefühl?
    Entsteht das vielleicht weil ich einfach das Gefühl habe das ich ihm nicht glaube? Wenn ja, wieso nerv ich mich selbst ab dem? HALTE ICH MICH SELBST VIELLEICHT NICHT AUS? KANN ES AN DEM LIEGEN DAS ICH NICHT NEUTRAL SEINE TEXTE AUFNEHMEN KANN, SONDERN GLEICH AUF AGRESSIONS-STELLUNG GEHE, INNERLICH, IN MIR, WÄREND DEM LESEN SOGAR BEREITS?
    Geh ich vielleicht sogar so genervt durch das durchlesen seiner Texte, das ich lieber breits da schon irgendein Angfriffsplan in mir aufbaue, statt es einfach mal neutral durchzulesen und etweder stehen zu lassen oder gegen zu argumentieren ohne Streit suchen zu wollen?

    Ich beobachte das schon seit Jahren in Foren. Egal um welches Board es sich handelt. Die Menschen haben extremste Mühe ihr Ego im neutralen Zaun zu halten.
    Sie suchen sich irgendwelche Textstellen eines Schreibers in einem Forum um hauptsach das Gegenwort haben zu können. Und wehe sie haben nicht das letzte Wort, egal ob richtig oder falsch.
    Dennen gehts garnicht darum Wissen zu teilen oder Wissen zu lesen oder Wissen zu ignorieren oder Wissen für sich selbst einfach als nicht richtig zu bewerten. Nein. Diese spüren beim lesen der Texte urplötzlich eine art Wut: "Ich muss jetzt dagegen gegenargumentieren und wehe ich schaffe das nicht, und sei es mit Zorn".

    Es ist traurig.

    Das einfach mal so in die Runde.

    Ich bin mir so bemühend ich nur kann, immer selbstdiszipliniert und versuche mein Ego in diesem Neutralzaun der Gefühle zurück zu halten, statt mich auf irgendeiner Art angegriffen zu fühlen.
    Ich denke das ist einfach wichtig um Klarheit beim lesen anderer Texte zu behalten ohne Aggresionsgefühle die jeden moment einfach nur eins tun wollen und zwar das Urteilen zuzulassen.

    Auch ich fühle diesen Urteils-Drang. Aber ich habe gelernt wirklich mein -Ego-Ich des Urteilens- zurück zu halte,n wärend dem lesen und auch bei Argumentieren und es nicht ins Spiel zu lassen.
    Denn dieser hat nur eine Aufgabe in uns: VERNICHTUNG DES "GEGNERS" UM JEDEN PREIS.

    Sich zusammen zu reissen objetiv zu bleiben, das ist die Übung das Ego weg zu lassen, bei Foren/Boards/Themen in Boards:
    http://www.gutefrage.net/frage/objektiv-bleiben

    Das schuld übrigens auch das No-Mind in einem.

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 28. November 2015 um 20:45
    accinca:
    DerLogikBuddha:

    .......
    Man sieht also, die entwicklungen sind total verschieden. Der eine muss das noch lernen der andere dies.
    Jesus war total fähig, dem Vater sich hinzugegen und ihm zu folgen, jedoch erkannte er nicht, das sein Vater vielleicht ihm auch bei seiner Reise ihm den eigenen, freien Willen aufzeigen wollte. Also das er nicht so hätte leiden müssen, hätte er auch ein bisschen auf sein eigener Wille gehört.
    Denn es geht nicht um EinsGott werden, sondern eins mit Gott. Das heisst: Wir müssen uns enwickeln und nicht zurück zu Gott werden, sondern selbst Gottänlich werden = Eigenentwicklung durch das Geschenk des Gotteskerns das wir alle in uns haben und sind, und durch das Geschenk des freien Willens noch, = somit auch Eigenentwicklung; auch durch eben freie Wahl.

    Einfach zu niedlich was man sich alles so zurecht denken kann. Manoman


    Ich finde es auch niedlich, wie man einfach alles verleugnen kann und wegsehen kann, um nur das zu sehen was man will.
    Bitteschön:
    http://www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-jesus
    Siehe zweites Bild rechts und den Text dazu linka:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tempelreinigung

  • Verzeihen? Was bedeutet das in der Buddhismus-Logik?

    • DerLogikBuddha
    • 28. November 2015 um 18:32
    sati-zen:

    Man kann sich wohl mit viel Text versuchen mehr Geltung zu verschaffen, ich lese das kaum.
    Natürlich sind die gemeinten Inhalte in den Büchern von Tolle wunderbar und grandios,
    eine Lebenspraxis und Lebenskunst wie sie Ihr Gleichnis sucht, zu 'Jetzt' gibt es nichts hinzuzufügen
    aber die Schreibweise, die Form und die Gliederung des Buches sind verwirrend für den normalen Verstand.
    Wenn es für Dich nicht so ist, ist doch gut aber es gibt noch mehr Menschen auf dem Planeten.

    Ja da hast du recht.
    Naja, in Bezug auf mich ist es halt speziell.
    Ich hatte vor Eckhart Tolles Buch - Jetzt die Kraft der Gegenwart bereits eine eigene, innere Vorgeschichte, jahrelang. Diese Geschichte beeinhaltete ziemlich genau das was Eckhart Tolle als ganzes Buch danach in Worte fasste. Es war für mich wie ein lesen aus meiner Vergangenheit. Ob er genau wusste, was ich erlebt hatte (nach seinem erwachen, das alles geschriebene des ganzen Buches).
    Es war echt schreg für mich. Schwer zu erklären.
    Es war so, als hätte das Buch alle Antworten für mich, die ich so verzweifelt Jahrelang als Störungen in mir mit mir getragen. Und plötzlich kommt da ein Buch und erzählt über den Verstand, der Konditioniertung und vorallem wie er alles so detailert darin erzählt, so als ob er über mein Problem, wofür ich jahrelang keine Antworten hatte alles offenlegte, aufs genauste.

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 28. November 2015 um 18:27
    keks:
    DerLogikBuddha:


    Es gibt nach meinem hören und lesen her, viele die meinen nach dem Erwachen (oder andere nennen es nach dem Erleuchten), man es geschaft hat und an ein Ende einer Reise angekommen ist.

    Das Suchen und erreichen von Nirvana ist weg (könnt mir eh den Schädel einschlagen wie ich je auf die Idee kam nach etwas gedanklichem zu suchen).
    Das Suchen nach einem Ich oder das loswerden ist auch weg, siehe oben.
    Konzepten jage ich nicht mehr hinterher.

    Was jetzt da ist ist...man könnte es Leichtigkeit" nennen durch das wegfallen einer Suche und Konzepten. Ich mache aber nun kein Konzept daraus und nenne es erwachen oder erleuchten ;) Ist alles wie immer, nur dieses zwanghafte "ich will, ich muss, andere könnens doch auch" ist weg.

    Ja, so in etwa sehe ich es auch. Aber auch wenn die Suche nicht mehr weiter geht, ist eine Weiterentwicklung des Geists (und für mich jedenfals)-und eine weiterentwicklung der inneren Evolution noch da, die sich entwickelt/weiterhin "forwärts" formt.

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 28. November 2015 um 12:26
    Nils:

    ........
    ..........
    .........
    Aber hier gibt es bei mir noch unermesslich viel zu entwickeln. Mutter Meera lehrt, dass der spirituelle Weg ewig ist. Man kann sich in der Erleuchtung und in den spirituellen Fähigkeiten unermesslich entwickeln. Ich empfinde mich da erst als Anfänger auf dem spirituellen Weg.

    Ich denke genau das ist es was ich auch so sehe;
    Es gibt nach meinem hören und lesen her, viele die meinen nach dem Erwachen (oder andere nennen es nach dem Erleuchten), man es geschaft hat und an ein Ende einer Reise angekommen ist.
    Aber ich sehe das eben wie du: Es ist erst ein Anfang. Und zwar ist es eher wie in ein neues Tor hinein zu gehen, was man vorher nie sah/erkannte, das es dieses Tor gibt.
    Und erst ab dann fangen die Entwicklungserkenntnise dieser "Dimension" erst recht an.
    Es ist nicht so das man Erwacht oder Erleuchtet wird und yeah, man hat es geschaft, es ist fertig, vollendet.
    Absolut nicht.
    Man stelle sich vor es wäre so: Wie langweilig. Es gebe keine Freude am Sein mehr.

    Viele behaupten es muss sich ja nichts entwickeln, wenn man Erleuchtet oder Erwacht ist. Aber wer selbst Erwacht oder Erleuchetet wurde, wird irgendwan feststellen das immer wieder doch noch neuere Erkenntnise aufkommen werden. Und das bedeutet nichts anderes als Eigenentwicklung. Also Evolution, so bescheuert es klingt.
    Also nichts anderes als wenn du "unerleuchtet" als Kind erwachsen wirst und immer mehr Erkenntnise und Erfahrungen über dich selbst und über der Welt um dich erfährst und dich reifst.

    Ich vermute auch stark, das diese Entwicklung kaum bis garnie enden wird.
    Ausserdem bin ich der Überzeugung das jeder einfach andere Wege geht. Ein einfach stark Erleuchteter Geist als Mensch ist nicht weiter als ein schwach Erwachter.
    Das deshalb, weil man oft nicht erkennt, das es einfach zwei verschiedene Personen sind.
    So kann zb. der schwach Erwachter noch aufgaben haben, die der andere, stark Erleuchteter garnicht ertragen könnte, geistig. Wärend der stark Erleuchterer durch seine starke Erleuchtung einfach dafür geeignet ist Lehrer für spirituell suchende ist. Das also das nur seine "einfache" Aufgabe ist.

    Es ist in etwa so als hätte jemand Arzt gelernt, er rettet zwar Leben, heilt körperlich viele Menschen, aber genau dieser jenige wäre nicht dazu geeignet ein sehr geduldiger, mit voller Güte, liebender Altersheimpfleger zu sein, der geistig so reif ist, das er mit allen Situationen im Alterpflegeheim umgehen kann und jeder Seele Friede und Ruhe vermitteln kann.
    Es sind einfach zwei ganz verschiedene Wege und Geistesentwicklungswege. Das einte hat nichts mit dem anderen zu tun oder ist besser als der andere.
    Es sind einfach zwei ganz verschiedene Wege ihrer Seelen und Erleuchtungs -Entwicklungen.

    Mal ein radikales Beispiel:
    Jesus wollte (offensichtlich) dem Vater voll und ganz dienen.
    Als er am Kreuz war, sagte er verzweifelt: "Vater, wieso hast du mich verlassen?".
    Wieso sollte ein sooooo erleuchteter Mensch, dem man sogar Wundertaten nachsagt und angeblich Ego-Frei ist, sowas sagen?
    Wieso sollte so jemanden mit Zorn ein Tempel anderer mit regelrechter Wut zerstören? Das tat nämlich Jesus. Er zerstörte mit Zorn ein Tempel von irgend einer Gruppe (kenne jetzt die genauen Texte nicht). Aber fazit ist, er tat dies.
    Wieso? So ein Erleuchteter, mit soviel Wut?

    Seine Erkenntnis meiner Meinung nach, am Kreuz (vonwegen: "Vater wieso hast du mich verlasen") wäre dem nach, nach meiner Intepretation:
    Wieso habe ich nicht selbst erkannt, das mein Vater mit dem mir auch sagen wollte: Ja, ich möchte das du voll Erleuchtet bist und eins mit mir Bist, aber ich habe dir auch den freien Willen geschenkt, das heisst du sollst trotz allem auch einen eigenen Willen ausleben und entwicklen. Aber du hast alles getan was du glaubtest nach meiner Ansicht tun/dich hingeben zu müssen, so hängst du jetzt am Kreuz, meiner armer Sohn.

    Man sieht also, die entwicklungen sind total verschieden. Der eine muss das noch lernen der andere dies.
    Jesus war total fähig, dem Vater sich hinzugegen und ihm zu folgen, jedoch erkannte er nicht, das sein Vater vielleicht ihm auch bei seiner Reise ihm den eigenen, freien Willen aufzeigen wollte. Also das er nicht so hätte leiden müssen, hätte er auch ein bisschen auf sein eigener Wille gehört.

    Denn es geht nicht um EinsGott werden, sondern eins mit Gott. Das heisst: Wir müssen uns enwickeln und nicht zurück zu Gott werden, sondern selbst Gottänlich werden = Eigenentwicklung durch das Geschenk des Gotteskerns das wir alle in uns haben und sind, und durch das Geschenk des freien Willens noch, = somit auch Eigenentwicklung; auch durch eben freie Wahl.

  • Erwachen "vs" Erleuchtung (Es gibt nur Erwachen)

    • DerLogikBuddha
    • 27. November 2015 um 18:03

    Erwachen und Erleuchtung.
    Es wird behauptet das es einen Unterschied gibt, zwischen Erwachen und Erleuchtung.

    Erwachen:
    Vom Erwachen wird behauptet (habe selbst die Erfahrung "hiner mir") das man eine art neue Selbstbewusstseins-"Personifizierung" als sich selbst erkannt hat, ohne sich selbst mehr als benennbare Person benennen zu können.
    Du hast dich als Sohn Gottes erkannt; So als ob du ein abgebrochener Teil des Geist-Gottes wärst, der zwar selbständig ein abgebrochner Teil für sich ist, aber kein Mensch mehr ist, sondern weiterhin Gott selbst ist als Essenz-Geist,...als nur Beobachter existiert und kein Handlendes-Fähiges-Ich ist.

    Ein neue Beobachtende-Definition über das was man selbst ist als "Wesen" ohne Wesen zu sein.

    "Erwachen bedeutet zu realisieren, wer wir wirklich sind, ohne das wir "Ein-Sind" -alsPerson dabei sehen, sondern nur der Beobachter dessen, als uns erkennen.

    Was zuvor also als sich selbst erkannt wurde, mit Namen und Ego-Wünschen, wird danach als etwas ungreifbares, unbennenbares, hinter diesem-zuvor-mit-Namen-und-Ego-Wünschen erkannt; und somit als wahre, eigene Bewusstseins-Existens erkannt.
    Etwas das keinen Namen trägt und nur reiner Beobachter ist, ohne benennbare Energieform, Gesicht, Gefühle und der gleichen.
    Es ist fast so, als hättest du dich als Toter selbst gesehen und erkannt, das du das alles selbst nicht warst, auch der mit denn Gefühlen und Gedanken nicht.
    Du warst schon immer der Gott der dich selbst beobachtet hat, als eigener aber abgebrochener Teil Gottes zwar, weil du gefangen in deinem/einen Körper als Mensch warst, aber nur als reiner Beobachter;
    Du Erkennst somit auch, das Gott als Essenz (du bist ja selber ein abgebrochener Teil davon, und das erkennst du in diesem Moment) nur Beobachter ist der keine Gefühle und keine Gedanken selbst hat, sondern nur ein Beobachtedes etwas ist, was man nicht definieren kann, weil es ja nicht mal ein Ding ist das selbst Gefühle oder Gedanken hat (es ist nur ein Beobachter etwas).

    Der Beobachter der übriggebliebene-nicht-handlungsfähige-Körper-Gefühle-Gedanken -"Wesen/Geist".

    Deshalb stellt man fest, das man als Beobachter ironischerweise auch irgendwie gefangen ist im Jetzt. Es gibt keine Zukunfts-Gedanken oder Vergangenheits-Gefühle. Man ist ja nur ein Beobachter ohne Gefühle und Gedanken. Man war und ist nur der Beobachter schon immer gewesen, all dieser Geschehnisse was du als dich mit deinem Namen vorher meintest als dich zu sehen, gefühlten, gedenkten.
    Und das Erwachen ist das erkennen dieser Wahrheit, die man dann auch nicht mehr vergessen wird. Aber es sei nicht mehr. Sagt man.

    Erleuchtung:
    Von Erleuchtung wird sowas in der Art behauptet, das dies eine weitergeführte Bewusstseinsvertiefung sei, nach dem Erwachen. Und zwar, das man dabei total in das Sein der Einsseins (man könnte schon fast sagen: Sich durch die Erkennung zuvor des erwachen, also der erkennen eines abgebrochenes Teil Gottes zu sein) -Wahrnehmung eingeht;
    Anderst gesagt: sich also als zuvor erkannte, abgebrochene Teil Gottes nun auch als immer mehr verschmelzendes Teil Gottes in das grosse, ganze Gottes-Essenz wahrnimmt, was man Einssein nennt.


    Mein Fazit:
    Aus Eigenerfahrung würde ich eher behaupten das Wort Erleuchtung man weglassen könnte, als getrenntes Thema.
    Denn ein Erwachter ist jeh nach seiner Lebensumgebung und indensität seiner Vertiefung seiner Erkennung genau so Erleuchtet wie ein starkvertiefter Erleuchter in das Einssein.
    Es ist also mehr eine Aussage vom Grad der Vertiefung in die Wahrheit.
    Wer mehr Vertiefung der Wahrheit erlebt ist mehr Erleuchtet, oder wenn man so will: Mehr erwacht.
    Und dabei kommt es sogar nicht immer auf die Medidationsintänsität an, die der Mensch sich nach der Erwachungs-Erfahrung für sich Zeit nimmt um in der Stille zu verharren und dadurch die Vertiefung näher zu erfahren. Sondern auf viele, sehr komplexe Faktoren wie: Was für ein komplexer Verstand du als Mensch trägst. Wie intensiv dieser Verstand and Intelligenz und kompläxität er dich belastet oder umgekehrt. Ja, sogar auf die Erst-Tiefe, die du hinein"gefallen" bist, bei der ersterkennung bei der Erwachung über deine wahre Natur. -Jeh nach dem bist du dadurch nämlich automatisch tiefer in Gott direkt verwurzelt, bei der ersten erkennung deines wahren seins.
    Wärend ein anderer, bei einer nur eher nicht so intensiven Erwachung (also nicht so ein extremer Zusammenbruch des zuvor identifizierten Verstandes), eher nur ein "Aha" erlebt und der Rest einer tieferen Vertiefung in das Einssein er mit Meditation zb. sich erkämpfen müsste, um auch sowas wie Erleuchtung (nach der oberen Definition) wahrzunehmen/in dessen Tiefe zu gehen.
    Anderst gesagt: Es ist von Fall zu Fall verschieden. Andere sind so geschockt bei der Erwachung das sie viel Tiefer in das Kanninchenbau hinabfallen und der Verstand zusammenbricht, weshalb Sie mehr Einssein Ehrfahren mit ihrem wahren sein/GOTT. Wärend andere mehr nur eine Erkennung erfahren, das sie abgebrochene teil Gottes sind="NUR"ERWACHEN.

    Aber ich denke es ist sicherlich noch viel, viel komplexer, als jetzt so einfach erklärt. Es ist wirklich total verschieden. Bei jedem Menschen anderst.
    Aber so in etwa kann man es sehen, nach meinen eigenen, vertieften Erkenntnissen darüber.
    Deshalb würde ich wirklich nicht zwischen Erwachen und Erleuchtung trennen, sondern über die Intensität der Vertiefung der Erwachung/Verwuzelung zu deinem grossen Teil des Gott-Seins.
    Ich denke auch nicht das ein Erleuchteter etwas besseres ist oder es mehr verdient hat, wenn man es so bennenen wollte. Wenn überhaupt, ist wäre es (nach meiner Überzeugung) eine Frage der Aufgabe die man noch im Leben hat, wieso man nur diese oder jene Erwachungs-Tiefe erlebt hat oder sich noch weiter erkämpfen muss oder auch nicht,...oder sie sogar noch ein bisschen verliert, durch die Welt der idendifikationen selbst nochmals.

  • Verzeihen? Was bedeutet das in der Buddhismus-Logik?

    • DerLogikBuddha
    • 27. November 2015 um 17:06
    fotost:

    Ist das Erkennen der Notwendigkeit gleichbedeutend mit dem Erkennen der Grundlagen dazu?

    Hat nicht auch der Bootsmann in Deiner Parabel den mittleren Weg erkannt?

    Nur - war der Bootsmann ein Buddha? Intuitiv einige Zusammenhänge zu begreifen bedeutet nicht, das gesamte Wirkgefüge zu verstehen. Den meisten ist klar, daß man nicht töten sollte oder nicht stehlen. Daß man niemanden sexuell ausbeuten darf oder nicht lügen - sind sie deshalb erleuchtet?

    Jeder gesunde Mensch weiß, daß Leben mit Leiden verbunden ist - versteht jeder intuitiv die Ursachen des Leidens oder den Weg zur Aufhebung?

    ÄÄääh, wirklich sorry. Aber habe mühe das einzuortnen, wie du das meinst, in Bezug zu meiner Frage. Meins nicht böse, sondern so wie ich es sage:
    Hab mühe den Zusammenhang zu finden zu meiner direkten Frage.

  • Anfänger in sachen Meditation

    • DerLogikBuddha
    • 27. November 2015 um 17:00
    sati-zen:

    Genau, so entsteht die Leerheit von Anhaftungen während des Prozesses der Meditation.
    Ob ich mich vom 'Ich' befreie weiß ich nicht, ich bin schon froh wenn ich mich von gewissen Wünschen befreie.
    Sich in einer Konsumgesellschaft weitestgehend vom Konsum zu befreien ist schon viel für die Freiheit des Selbst.

    Da geb ich dir recht. Das Ich und das Selbst... ja, das sind auch so Wörter.
    Viele Lehrer sprechen vom wahren selbst und oder vom lösen des Ich-Egos. Oder schlicht vom Ich und vom Selbst.
    In wahrheit ist das nur eine intepretationssache dieser Wörter selbst.

    Wenn ich vom ich spreche ist das für mich auch das selbst und umgekehrt.
    Ist halt intepretationssache, wie man die Lehren am besten vermitteln könnte/möchte, mit diesen zwei Wörtern.
    Öfters versucht man halt dabei das Ich als persönlicher zu bennenen und deshalb als "Böses"-(Ich-Ego) und das Selbst als was eher schwächeres persönlicheres = Aber dafür wahres Selbst = Echter eigener Geist.

    Aber eigentlich könnte man genau so sagen: Ich löse mich von meinem Spiegel-Ich oder Spiegel-Selbst und bleibe aber noch Ich oder noch Selbst.
    Spielt eigentlich keine Rolle.
    Solange man nicht erwacht ist und diese Erkenntnis gesehen hat, wird man es sowieso nicht verstehen, egal welche Wörter (ob Ich oder Selbst) man dabei als Hilfe verwendet, um das Erwachen zu erklären.

  • Beobachten

    • DerLogikBuddha
    • 27. November 2015 um 16:54
    sati-zen:

    Ich bin dafür in der Gegenwart den Begriff 'Computerspiel-Meditation' einzuführen als buddhistischen Umgang mit dem 'Jetzt'.
    Man kann da schlecht Buddha befragen was er zu Computerspielen meint, es ist wohl nichts überliefert.
    Ich bin der Ansicht Spiele können eine Übung der Achtsamkeit sein, es kommt drauf an wer wie spielt.
    Wer Spiele jedoch als betäubendes Suchtmittel verwendet braucht letztendlich psychologische Hilfe, genauso auch bei allem Anderen
    was missbraucht wird, Buddhismus hin oder her. Ein Moment der Konzentration um sich selbst zu vergessen ist eine starke
    Buddha-Natur, genau das passiert in der Meditation auch und erst im nächsten Schritt sind auch alle störenden Wahrnehmungen weg die von innen kommen.

    Ich denke tendenziell sind Computerspiele heute eher oft eine Übung des Egos, nicht mehr damit aufhören zu wollen damit (weil es süchtig macht, nach starren und immer mehr wollen - Also nicht damit aufhören zu können). Und da liegt eher das Problem, nicht am Computerspielen selbst. ;)

  • Verzeihen? Was bedeutet das in der Buddhismus-Logik?

    • DerLogikBuddha
    • 27. November 2015 um 16:25

    Mal ne Frage an die wohlmöglichen Kennter der Buddha-Schriften (Pali-Kanon?).
    Etwas verwirrt mich obergewaltig. Und zwar:
    https://www.youtube.com/watch?v=6s1WhlJh8ro

    Es heisst doch, das siddhartha gautama in der Askese war die ihn beinahe das Leben kostete.
    Aber als er am Fluss eine Stimme eines Bootsman vernahm der zu seinem Schüler sagte:
    "Wenn du eine Saite zu sehr spannst, wird sie zerreisen. Wenn du sie jedoch zu schlaff lässt, kannst du nicht auf ihr spielen."

    Dabei erkannte siddhartha gautama das der mittlere Weg zur Erleuchtung führte, also der Weg zwischen allen Gegensätzlichen Extremen.
    Und nicht ein Extrem wie es die Askese offensichtlich war.
    Er erkannte also das nicht das Extreme (also ALLE Extremen aller Art), wie das nonstop meditieren durch Askese der Weg war, sondern das pausieren und auch Essen der vernünftigere, eben der eigentliche wahre Weg war; der Mittlere!
    Zumind. habe ich das so verstanden. Weil es ja offensichtlich nicht anderst zu verstehen ist.

    Meine Frage ist jetzt aber :D
    Wenn dem so ist, das er das erkannte und er kein Extrem mehr gehen wollte, wieso zum Guckuck heisst es auch in den Schriften, das er sich irgendwann unter ein Bodhibaum setzte und sich sagte:
    "Ich steh jetzt nicht mehr auf, ehe ich die Erleuchtung finde"<----Worauf er hin nach ein paar Tage die Erleuchtung fand.

    <---Das ist ein Widerspruch in sich. Er sagte sich also sozusagen: "ich verharre (auf gut deutsch gesagt) jetzt solange unter diesem Baum, egal was es mich kostet, bis ich die Erleuchtung erlange."

    Aber wenn er doch erkannte, durch die erst gerade eben zuvor erkannte Erkenntis, kein Extrem mehr gehen zu dürfen, wieso ging er doch wieder diesen Weg eines Extremes in dem er sich sagte er wolle nicht mehr aufstehen unter diesem Bodhibaum bis er die Erleuchtung erlange?

    Das versteh ich bis heute nicht.
    Das ist ein totaler Widerspruch in sich.

    Viele denken sich dabei: "ooooh, verherrlichung: Buddha war standhaft und sagte sich er würde nicht mehr aufstehen, weil er genug vom "suchen" hatte. Mensch das muss man Bewundern, er verharrte solange unter dem Bodhibaum und fand dann tatsächlich die Erleuchtung. Er war hartnäckig. Respekt"

    Aber das widerspricht sich wirklich gegen die zuvor erkannte Erkenntnis des mittleren Weges.

  • Verzeihen? Was bedeutet das in der Buddhismus-Logik?

    • DerLogikBuddha
    • 27. November 2015 um 10:09

    Ich möchte nochwas hinzufügen, zu dem ganzen konditionierten Verstand-Thema:
    Viele erwachte (soviel ich meine Verstanden zu haben) behaupten, das solange man nicht erwacht ist und also sozusagen noch im konditionierten, unterbewussten, gefangenen Verstand mitlebt, man nicht wirklich einen freien Willen hat und deshalb keine Wahl hat.

    Das seh ich sogar ziemlich anderst.
    Nach meinen, weiteren, eigenen sich entwickelten Erkenntnissen, die sich nach den erfahrenen Erkenntnissen des Buches von Eckhart Tolle bildeten, wurde mir klar das es so einfach nicht zu erklären ist um es zu bejahen. Ich selbst war ja zuvor nicht erwacht und habe mir das auch sogut es mir ging als Erinnerung behalten wollen.

    Deshalb erkannte ich auch, das in Wahrheit (zumind. nach eben meinen, tieferen Erkenntnissen danach und somit klarerer Sicht, aus meiner Meinung betrachtet) es eher so ist, das diejenigen Menschen die noch nicht erwacht sind, sehr wohl eine art freie Wahl haben in ihren Entscheidungen, trotz konditionierten Verstand (eigentlich bedingt konditioniert - jeh nach dem mehr oder weniger) und die "anhaftungen dieser Konditionierung".

    Es ist eher so, das der konditionierter Verstand das Spiel in einem spielt, was Buddha Siddhartha Gautama damals kurz vor seiner Erleuchtung erkannte; und zwar das Spiel was als Spiel zwischen -Allen Gegensätzlichen Extremen- zu verstehen ist.

    Vereinfacht gesagt: Spielt der Verstand Druck aus in einem, hin bis zu einem Gegensätzlichen Extrem -Hoch-(Druck), so das wir, wenn wir in einem Extrem-Hoch in uns angekommen sind, wir kaum bis keine Wahl haben diesen entstehenden Konditionierungs-Druck zu wiederstehen, weil wir diesen Druck dann für uns selbst halten.
    Die Wahrheit ist, das wir die Wahl zwischen gut und böse-Entscheidungen aber bereits bedingt genug vor dem erwachten Zustand auch haben.
    Auch wenn wir die Gedanken nicht als Konditionierung in uns erkennen vor dem Erwachen, haben wir bereits eine art Wahl zwischen Gut und Böse Handlungsentscheidungen, sie also für uns zu entscheiden, statt für den Verstandesdurck sozusagen(gegen diesen Durck der in uns ensteht).
    Und zwar in denn wir Gegendruck anwenden mit entscheigungen/gut-böse-eigenüberzeugungs-druck, was oft leider als unser Nachteil endet, weil eben der konditinierter Verstand weiss, wie er ein Gegensätzliches Extrem schrittweise so als Druck in uns aufbaut, das wir lieber diesen in uns zulassen statt dagegen selbst noch mehr Druck als Gegenwehr aufzubauen.
    Wenn der Verstand also dann oft es schafft ein eben Gegensätzliches Extrem in uns aufzubauen, in irgendeiner Form (Emotional oder Gedanklich) dann werden sogar Menschen zu Mörder, wenn Sie selbst wenig bis garkein Gegendruck einsetzen, mit ihrer bereits eigentlich vorhandenen Wahl zwischen Gut und Böse.
    Schwer zu erklären.

    Buddha erkannte dieses (sozusagen) hinterlistige, relative Spiel des Verstandes zwischen allen Gegensätzlichen Extremen und er wusste danach deshalb was zu tun war.
    So in etwa ging es mir änlich, in meinem Weg der jahrelangen Eigenbefreihung der "konditionierung".

    Aber es ist halt eben so, das alles was dazwischen sich abspielt, ein Raum ist des Anspannungs-Kampfes gegeneinander (du gegen den Verstand und umgekehrt).
    Manchmal gewinnst du, jeh nach Entscheidungen (gut oder Böse, logik oder gleichgültikeit, eingenaufrichtigkeit oder selbstlügen, usw. usf.) und oft der Verstand, vor dem erwachten Zustand.

    Ich weiss, ist schwer zu verstehen. Ich bin auch nicht sonderlich der gute Erklär-Typ.
    Aber die Konditionierung findet vorallem dann statt, wenn die Wellen der inneren geistigen Anspannungen ein Gegensätzlichen Extrem erreicht, sich also erhebt zu einem Extrem.
    Dann bewegt der Verstand nicht nur deine Gedanken, sondern sogar deine Emotionen als Einklang-Bewegung. Er hat dich voll in der Konditionierung!

    Buddha sagte nicht um sonst nach dieser Erkenntnis:
    Der Weg zur Erleuchtung liegt zwischen allen Gegensätzlichen Extremen.
    Das sagte er aber nur, weil er nun das Spiel zwischen den (alle) Gegensätzlichen Extremen erkannte (also seine Spielregeln).

    Ich selbst vergleiche das Spiel/diese Erkenntnis darüber, in etwa wie das Experiment der Quantenphysik (Das doppelspalt Experiment) und seine Ergebnise. Es entsteht ein Wellenmuster und in der Mitte ist die Grösste Welle = Ein Extrem:
    http://www.spektrum.de/fm/912/thumbna…png.1812648.png

    Wer wirklich noch Lust hat, kann sich die Erklärung hier anschauen, man muss aber genau zuhören und versuchen zu verstehen was da abgeht (man sollte sich aber Zeit lassen, sich das Video anzuschauen):
    https://www.youtube.com/watch?v=7BV0Fs4eM0I

  • Verzeihen? Was bedeutet das in der Buddhismus-Logik?

    • DerLogikBuddha
    • 26. November 2015 um 22:40
    sati-zen:

    Eckhart Tolle vermittelt ohne Frage interessante Ansichten, jedoch nach meiner Erfahrung mehr in den Vorträgen die über das Netz zu erreichen sind
    und weniger über das Buch 'Jetzt - Die Kraft der Gegenwart'. Das ist etwas verwirrend, deshalb hat er das Buch 'Leben im Jetzt: Das Praxisbuch' veröffentlicht als Erklärung sozusagen.
    Ob jedoch solche relativ anspruchsvollen Philosophien helfen bei jemand der solche Sätze wiedergibt ist zu bezweifeln:

    Zitat

    ich würd mich sehr gern für das gute entscheiden .... doch da ist nichts gutes mehr in oder an mir .....und wenn doch sehr wenig ....ich weiß nicht wo ich die kraft hernehmen soll so einen kampf zu führen .......und ich weiß nicht mal wirklich was das gute ist . ............


    Da währe eher eine psychosoziale Seelsorge angebracht wie man sie bei Beratungsstellen findet, inzwischen auch im Netzt mit psychosozialer Online Beratung.

    Also ich sage das jetzt mit "lauter Stimme": Das Buch von Eckhart Tolle, sein erstes Buch: Jetzt - Die Kraft der Gegenwart, is sowas von unterschätz.
    Darin befindet sich extrem wertvolles Wissen. Viele (so meine starke Vermutug, weil ich es selbst anfangs so sah) lesen das Buch einfach durch und denken Sich: "Wuau, klingt alles echt krass".
    Was Sie höchstwarschienlich nicht darin sehen, das dort bereits alles drin ist, was man an Hauptwissen erfahren kann.
    Auch an Hauptübungen.
    Ich selbst konnte mit dem Buch: Leben im Jetzt, nicht viel Anfangen. Es war für mich eher ein Abklatsch des Jetzt - Kraft der Gegenwart Buch, sein erstes Buch.

    Meiner Meinung nach ist dieses, erste Buch überhaupt sein bestes Buch das es gibt.
    Es ist so voller knallharte, direkten, wahren Aussagen und zugleich wertvolle Übungen seiner ganz klaren Erkenntnise seines Erwachsens und das Verständnis davon was in unserem Verstand vorsich geht, vor dem Erwachen (Idendifikation). Und genau das macht dieses Buch so wertvoll.
    Ich hatte das Buch das erste mal mehr durchgelesen und war einfach begeistert, aber hatte es nicht wirklich in mich aufgenommen.
    Aber nach dem ich beim nächsten mal alles ausseinander nahm, jedes Kapitel und die darin wertvollen Erkenntnise, Wahrheiten und Übungen, wurde mir klar, wie klar dieses Buch spricht.

    Ich fand niemehr etwas besseres.

    Nach dem ich also der Inhalt dieses Buches teilweise" auswendig kannte" (also im Groben wusste wovon er redete), weil ich es nach ein paar mal lesen plötzlich klarer Verstand, setze ich das Wissen auch ein und erfahr das sich meine Erkenntnise durch dieses Buch noch erweitert/entwickelt hatten. Und plötlich ging es mir von Jahr zu Jahr psychisch besser.
    Und das wo ich zuvor Jahre, ja sogar Jahrzehnte lang (ca. 12Jahre oder so) psychisch wirklich am ende war; und mehr als lebendiger ZombieSklave meines eigenen Verstandes durch mein Leben nur noch lief, als sonstwas.
    Es war für mich ganz klar ein Beweis, das dieses Wissen seine Wirkung zeigte. Zusammen mit meinen eigenen, weiterentwickelten dazugekommenen Erkenntnisen.
    Jahre zuvor hatte ich null chancen, gesund zu werden. Ich war wirklich so verzweifelt am Ende. Ein totaler haufen Elend eines konditionierten Verstandes. Und dann plötzlich, nach ca. 12Jahren psychischen Leidens änderte sich von Jahr zu Jahr (auch wenn sehr schleichend) mein Leben sich. Meine Lebensqualität stieg, meine Psyche wurde stiller. Ich erfahrte oft inneren Frieden als Wahrnehmung.
    Und das alles offensichtlich weil ich dieses Wissen dieses Buches hartnäckig einsetze, zusammen mit meinen Eigenen schritt für schritt erkannte, neuen Erkenntnise die dazu kammen.

    Es war regelrecht ein Wunder für mich. Und da übertreibe ich nicht.
    Nach 12Jahren so tief unten zu sein, psychisch, und sich nicht mal das Leben nehmen zu können (weil man Angst hat sich selbst schmerzen zufügen zu müssen um nur von diesem Planeten gehen zu dürfen) war das ganz klar ein Beweis für mich, das sich etwas veränderte.

    Es ging sogar soweit, der Beweis dieses Wissens was mich gesünder machte (schleichend), das ich plötzlich die konditionierten Schritte des Verstandes kennenlernte und klar verstand.
    Das hiess für mich: "Jetzt bin ich an der Reihe, jetzt wird der Spiess umgekehrt: Jetzt kennne ich dich Verstand, jetzt wirst du sklave vo mir. Ich bringe dich dazu still zu werden und du wirst nicht viel dagegen tun können, ausser die bemühen dich dagegen aufzulehnen, aber schliesslich wirst du aufgeben müssen, weil ich dich jetzt kenne und dein Verhalten, deine Muster, deine Tricks und deine Gegensätzlichen Extreme die du in mir all diese 12Jahre gegen mich gespielt hat".

    So klar war für mich immer mehr das Spiel mit dem konditionierten Verstand.

    Das klingt jetzt echt schreg:
    Aber es ist fast so, als ob man sagen könnte: ich hätte den Dämon der mit meinem fleischlichen Verstand all die Jahre gspielt hat um mich als konditionierter-Sklave von Gedanken und Gefühle zu einem Roboter zu verwandeln/zu unterdrücken, anfing zu verstehen, was all seine Techniken und Spielregeln der Gegensätzlichen Extremen in mir sind. Und ich nun seine Spielregeln aufs genauste kennenlernte und gegen ihn selbst nun als Spiegelbild anwenden konnte, um in in Raum der Leere des No-Minds zu zwingen um sich aufzulösen.
    Der Spiess wurde wirklich wie umgedreht: Ich war plötzlich der Spieler am Joystick, nicht mehr der "Dämon" der mit meinem Verstand spielte.
    Die Spielregeln wurden plötzlich gegen "ihn" selbst angewendet, durch mich. Weil ich sie jetzt nun selbst verstand und auch anwenden konnte.
    Oder anderst gesagt: Es ist fast so, als ob ich nun auch nach einer Lehre gelernt hatte, wie man mit einem Schwert umgeht und jetzt erhob ich auch das gleiche Schwert und alle Techniken und Spielregeln wurden gegen "Ihn" verwendet. Und er verlor dann auch immer mehr, weil ich die Spielregeln nun kannte, haargenau.
    Und das Buch vo Eckhart Tolle: Jetzt - Die Kraft der Gegenwart beeinhaltet eben genau manche dieser Spielregeln/Techniken, die der Verstand eigentlich gegen dich anwendet, all die Zeit.
    (weitere Techniken/Spielregeln lernte ich schleichend selbst mit der Zeit kennen. Das waren dann eigene, weiterverstandene Einsichten über den Verstand und sein Konditionierungspiel und seine Regeln die er spielte.)

  • Welche buddhistische Lehre ist die Beste? ;-)

    • DerLogikBuddha
    • 26. November 2015 um 22:21

    Ich sage noch gerne das hier:
    Als ich merkte, nach dem Erwachen, das ich zwar immer noch nach dieser neuen Erkenntnis an mir arbeiten musste, stellte ich fest, Jahr für Jahr, das es mir schleichend besser und besser ging.
    Und genau das ist und war für mich der Beweis, das diese Erkenntnis tatsächlich Wahrheit besitzen könnte (auch wenn ich es mir selbst nicht Beweisen konnte).
    Der Beweis war wirklich, das es mir von Jahr zu Jahr psychisch besser ging. Ich teilweise wirklich, inneren, tiefen Frieden verspürte.
    Es war so, als ob in meinem Verstand immer mehr Raum sich ausdehnen würde, so das Gedankenkonditionierungen/Gedankenlärm, immer mehr und mehr sich in diesem, sich ausdehnenden Raum-der-Leere/No-Mind untergehen würden. Deshalb auch manchmal eine art, tiefen, inneren Frieden einer Geborgenheit.

    Der Beweis war wirklich, das ich von Jahr zu Jahr psychisch gesünder wurde. Das war für mich so ein offensichtlicher Beweis, weil ich zuvor wirklich Jahre lang (ich betone und meine es wirklich aufrichtig so wie ich es sage), Jahre lang psychische Lasten hatte; die egal was ich tat und Hilfe suchte, sich nichts änderte. Rein Garnichts.
    Es wurde teilweise sogar schlimmer.
    Aber als ich das Erwachen (und danach per Zufall ein wenig später das Buch: Jetzt - Die Kraft der Gegenwart in mein Leben tratt, und das Wissen darin zusätzlich zum Erwachen in mir aufnahm und es sozusagen sogar selbst weiterentwickelte/eigene Erkenntise erkannte) veränderte sich plötzlich offensichtlich was. Schleichend aber dennoch offensichtlich. Es ging mir wirklich plötzlich besser und das von Jahr zu Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag immer besser.

    Ich muss nicht betonen, das dies doch wirklich offensichtlich ein Beweis ist: Wenn man zuvor ja sogar Jahrzehnte lang wirklich pschisch gelitten hat, und alles und jeder einem nicht helfen konnte.

  • So viel Wut in mir

    • DerLogikBuddha
    • 26. November 2015 um 09:08
    Mirco:
    sakko:

    das Einhzige was mir dazu einfällt ist, den Gedanken der Wut zu beobachten, wie er entsteht, besteht und vergeht.


    nur so nebenbei: Wut ist kein Gedanke. Wut ist ein Gefühl. Aber auch dass kann man beobachten, ohne es auszuleben oder zu unterdrücken.

    Der Verstand ist nicht nur produktionsstätte der Gedanken. Der Verstand als ganzes produziert auch Gefühle. ;)

    (hier, fals du Eckhart Tolle kennen solltest. Hab ich soeben per Zufall gefunden):
    http://www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-Eckhart-tolle

    Ich denke viele Schüler meinen Erleuchtet und Erwacht zu sein beteutet ein absolut perfektes Wesen nun zu sein, ohne jegliche Gefühle oder Gedanken.
    Dem ist aber nicht so.
    Deshalb nicht verwunderlich, das heute alle Zweifel haben, am Thema Erleuchtung. Sie haben meiner Meinung nach einfach ein absolut falsches Bild vom Erwachen.
    Ein zuuuuuuuuuuuuuuu,...ja, wirklich zuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu oberkrasse Vorstellung vom Erwachen/Erleuchtet werden.
    Sie denken sich: Mensch, wenn ich dann mal Erleuchtet bin/Erwacht bin, bin ich sowas von Göttlich übermenschlich. Das zu werden, ist so als würde ich als Gott die Mächte von Superman nun haben.
    Ich bin dann sowas von ein Meister... Gott, Erleuchtung sein, das ist was sooooooooooooooo unglaublich krasses.
    Falsch gedacht!

  • buddhistische heilslehre auszüge

    • DerLogikBuddha
    • 25. November 2015 um 16:25
    blue_aprico:
    Zitat

    Und sei nicht zu schockiert.

    wieso schockiert? was schockiert ist vielleicht der tolle, das drumherumgeschreibsel, aber nicht diese schlichte tatsache. kleine korrektur: du bist auch nicht das was das alles grade beobachtet im moment. ein etwas, ein name. aus diesem irrtum leiten nicht wenige ein ewiges selbst ab - und wenn es ihnen dreckig geht, ein vergängliches, ja, nie dagewesenes, und das wollen wir doch nicht ?! für mich ist alles leer von... bäume, elemente, gedanken, "beobachter". egal. also weder sein noch nicht-sein. warum eigentlich immer bäume ? interessante darstellung auf seite 9: https://books.google.de/books?isbn=3943839230. "junjirô takakusu, grundzüge buddh. philosophie", sagt mir, dass wir nachfolgen aufgrund unserer veranlagung. die tibeter haben eine schlagseite ins universelle, körper, sterne und co. es sind halt transzendentdalisten.

    Also ich selbst glaube weder an Wiedergeburt noch an ein ewiges Leben. Ich bin Neutralist und sage mir:
    Es ist alles möglich oder eben auch nicht.

    Und vorallem: Ich weiss es einfach nicht. Ich werde es dann sehen, wenn es soweit ist.
    FAZIT: Alles was ich jetzt erlebe ist der einzige Beweis für das was ich erlebe. Gut, richtig, "erwachte"-Wahrnehmung oder nicht, ich als Nicht-Sein und doch Sein, als reiner Beobachter oder eben nicht.
    Deshalb sagte ich ja auch: ACHTUNG: Du bist aber zugleich der Körper und der Verstand immer noch. Weil es einfach so ist. Auch wenn viele sagen man sei nicht sein Verstand und nur das Nichts, die reine Nichts-Seiende-Beobachter-Essenz. Für mich ist das auch nicht ganz korrekt. Für mich ist auch der Körper Tatsache, das ich denn bin und somit auch der Verstand, selbst mit seiner konditionierter Macke, sozusagen. Somit bin ich auch die Gefühl die daraus entstehen und auch nicht.
    Was nach dem Tod ist, seh ich dann, dafür habe ich keine Beweise, höchstens Vermutungen. Aber Vermutungen bleiben Vermutungen, nicht mehr nicht weniger.
    Ich bin da wirklich totaler Neutralist und vorallem Realist. Wenn man so will. :D

    Wer weiss ob ein Jesus jetzt in einem Himmelreich lebt oder Buddha sich aufgelöst hat oder die Reinkarnationen aufgelöst hat oder nicht. Ich weiss es nicht. Vielleicht, vielleicht auch nicht.
    Mich interessiert es sozusagen garnicht, was diese zwei Menschen geprädigt haben oder geglaubt haben. Die Beweise für ihre Predigen (zumind. in Bezug auf den Tod) haben Sie erst jetzt, oder eben auch nicht.
    Keiner dieser zwei ist mir jemals so erschienen das ich es glauben könnte, das es was nach dem Tod gibt, reinkarnation oder Karma oder Himmel oder Hölle.
    Wie nochmals gesagt: Ich bin da totaler neutralist. Das was ich jetzt bin ist wichtig, alles andere sind allerhöchstens Erkenntnise und Wahrnehmungen die mich vermuten lassen das es etwas nach dem Tod gibt, oder ein Karma oder ein Gericht oder weiss ich was... aber wissen tuh ich es schlussendlich nicht. Deshalb bin ich da höchst sensibel und vorsichtig. Ich predige nichts was ich nicht sicher weiss.
    Und selbst wenn, dann setze ich es in Sätze so um, das ich es selbst als Zweifelbar zu verstehen gebe. Also als reine Vermutungs-Erkenntnise.

  • buddhistische heilslehre auszüge

    • DerLogikBuddha
    • 24. November 2015 um 17:32
    hanujo:

    ich bin genauso schlau wie zuvor

    ich habe keine einsicht in eure buddha - cherubin welten

    aber ihr - beschäfftigt mich seit dem ich denken kann

    ich werde wohl ewig ein narr bleiben

    und da rettet mich auch kein buddha .......

    und leiden finde ich gar nicht mal so schlimm ....

    wozu erlösen ........ um zu geniesen ??

    um zu dienen ? - is doch nur kleingeld - da bin ich lieber ein troll -

    ich glaube nicht das man nichtwissen - voll und ganz besiegen kann -

    und ich glaube auch nicht das man geistige trübungen voll und ganz überwinden kann - wenn dann nur für momente -

    eure buddha - cherubin welten - scheinen in wirklichkeit nur für euch - wir sind leida nur der abglanz

    Alles anzeigen

    Willst du den die Wahrheit wissen? Wirklich? Meinst du bist bereit dazu? Wirklich?

    Ok. Ich gebe dir einen Anstoss. Aber komm bitte nicht in einen Schockzustand. Wenn ja:
    Lese das Buch von Eckhart Tolle: Jetzt - Die Kraft der Gegenwart. Vielleicht kann dir dann der Schock ein bisschen genommen werden.
    Also, hör zu und halt dich fest. Ich nehme in Anführungszeichen nämlich an das gebetten hast die Wahrheit entlich zu hören/verstehen/hinter dem Vorhang zu sehen.
    Also höre gut zu: Aber nur dann wirklich, wenn du wirklich die Wahrheit hören willst und nicht nur darüber lästern willst, weil es dich unterhält:

    1.) Du bist nur beobachter! Folglich bist du nichts als nur der Beobachter deiner selbst und alles was existiert.

    2.) Wenn du NUR der Beobachter bist, von alles und allem, aussen wie innen von dir (gedankenwelt,gefühlswelt, materielle welt, usw. usf. auch alles was du hörst, spürst, schmeckst, ect. ect.). Was bist denn du? Was sind deine Gedanken die in dir aufkommen, JETZT, ja, diese, WER SIND DIESE GEDANKEN?
    Wer sind diese Gefühle?
    Du bist ja nur der Beobachter dieser Gefühle und Gedanken. SCHAU HIN!
    Waage es! Beobachte die Gedanken die in dir raufkommen. Lauere auf den nächsten Gedanken; Hörst du ihn in dir?
    Du bist diese Gedanken nicht! Du bist der der diese Gedanken eben beobachtet hat, folglich bist du diese Gedanken nicht!
    Also wenn du nicht diese Gedanken bist, wer bist du dann?

    3.) NICHTS! Und doch bist du da! Der Beobachter! Aber NICHTS! Du bist nichts. Du bist weder der, der wenn er vor sich hinlächelt und ein verziehen des Gesichtes in sich spürt und ein Gefühl dieses verziehens spürt, dieses Gefühl, noch bist du dieses Lächeln selbst! DU BIST DER DER DAS BEOBACHTET HAT IN DIESEM MOMENT!

    4.) Nochmals: Lauere beobachtend ohne urteil auf dein nächsten Gedanken...achtung, er kommt, hör hin! Beobachte ohne zu Urteilen dein nächsten Gedanken!
    Du bist das nicht! Du bist/warst in diesem Moment der der diesen Gedanken beobachtet hat. Oder würdest du behaupten du hast ihn beobachtet und selbst gedacht in diesem Moment?
    Wie denn? Du hast ja auf diesen Gedanken gewartet, auf ihn gelauert, mit beobachten ohne zu urteilen.
    MACH ES NOCHMALS: Lauere auf denn nächsten Gedanken: Was kommt dir jetzt in den Sinn? Was ist es? aaah, da,... das war """"MEIN"""" nächster Gedanke.
    Aber hey: Wenn das dein nächster Gedanke war, wieso hast du ihn beobachten können, wenn du ihn ja gleichzeitig gedacht hast?
    Häää? Hast DUUUU ihn als nicht gedacht, sondern der Verstand war es und du hast ihn nur beobachtet (also als Nichts, hast du Ihn beobachtet?)?

    5.) Wenn du also nicht der Denker bist, sondern der beobachter dieser plötzlich kommenden Gedanken ihn dir, wer bist du dann und wer zum Geier sind diese Gedanken in mir?
    Bin ich bessesen? Ist das vielleicht der Verstand aus fleisch und blut denn ich in seinen "SELBSTÄNDIGEN" aktivitäten beobachtet habe, EBEN?!
    Ist dass das, was andere unter den konditionierten Verstand verstehen? Der Verstand der selbständig Gedanken erzeugt, ohne deine Erlaubnis?

    Verdammmmmt! Wo bleibt deine Erlaubnis denken zu dürfen, wenn du doch nicht der bist der diese Gedanken erzeugt?
    OooOOkkey,...ist es nicht logisch das du dann nur der Beobachter bist? Also ein haufen Nichts, das "keine" Macht hat über seine Gedanken?
    Gooottt, shiiit... nochmals: Macht gerade der Verstand selbständig was er will? Wieso zum Guguck kann ich meine Gedanken beobachten wärend meine Gedanken selbständig tun was sie wollen, kommen und gehen in mir?

    Ich muss doch eine art nichts sein, aber bin ich dann ein sklave in mir? Aber wieso bin ich dann trotzdem hier zu gleich, wenn ich nichts bin, nur der beobachter ohne form ohne Gedankenkontrolle??
    Der Verstand ist ja der der die Kontrolle hat über die Gedanken, ich habe es ja gesehen, den nächsten Gedanken.

    ALLLL DIIIEEE ZEIIT DACHTE ICH ICH WÄRE DIE GEDANKEN! ABER JETZT SEH ICH, ES IST DER VERSTAND AUS FLEISCH UND BLUT DER DIESE MASCHIENERI IN MIR SELBST BEWEGT, NICHT ICH! ICH BIN NUR DER DER IN DIESEM KÖRPER AUS FLEISCH UND BLUT UND AUS HIRN DRIN SITZT UND DAS BEOBACHTET, WAS MIR GERADE ALS NÄCHSTES IN DEN SINN KOMMT, ALS GEDANKE/N.

    Sein und nichtsein. Das ist die erkenntnis!

    Probier es aus:
    Beobachte deine Gedanken: Was ist mein nächster Gedanke der in mir aufkommt. Lauere wie ein Mäusefänger vor dem Mauseloch: "Wann kommt die nächste Maus/Gedanke aus dem Loch?!")

    Und du wirst sehen, das etwas plötzlich in dir nicht mehr stimmen wird. Du wirst Erwachen, wer du wirklich bist und was du wirklich "NICHT BIST!!"

    (ALS ABSCHLUSS IN KLAMMERN: Klar bist du auch dein Verstand und die Gedankenwelt, denn die Gedanken gehören zu deinem Fleisch und Blut und du bist das Fleisch und Blut, dein Körper. Trotzdem hat der Körper in gewissen Sinne ein Eigenleben, und der Verstand und seine Gedanken somit auch. Es ist fast so, als würden die Gedanken in dir eine art lebendiger Spiegelbild sein in dir, der macht was er will. Aber vergiss nicht: Es ist dein Hirn, und somit dein Fleisch und Blut. Du bist zwar diese Gedanken nicht, zugleich bist du sie aber auch. Also machst du das logischste draus, aus dieser Erkenntnis nun: Du beobachtest als reiner/"nichts" -Beobachter diese Gedankengänge. Irgendwann wirst du auch feststellen das Gefühle eine Produktion des Verstandes sind.... mehr sag ich nicht.")

    Viel Glück beim Beobachten.
    Und sei nicht zu schockiert.
    Diese Erkenntnis haben alle Buddhas/Erwachte gemacht.

    Als letztes Wort:
    Willkommen Neo! ;) (im gewissen Sinne) ;)

  • Anfänger in sachen Meditation

    • DerLogikBuddha
    • 24. November 2015 um 17:11

    Für mich ist Medidation wach werden und mein Bewusstsein selbst beobachten wie ES wie Wolken an mir vorbei zieht.
    Um weiter dabei zu beobachten wie neue Bewusstseinswolken entstehen die wieder sich auflösen/vorbei ziehen.
    Es ist fast so, als würde mein Ich -Selbst an mir vorbei ziehen und sich von mir lösen, obwohl ich ich bleibe dabei.

  • bedingtes dasein

    • DerLogikBuddha
    • 24. November 2015 um 17:08

    Also mir hat noch kein Gott gesagt das es aufhören wird Menschen zu geben.
    Weiss also nicht woher Buddhisten das her haben, vonwegen: "Bis alle Wesen befreit sind."

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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