Richtig void, ich kennen z. B. einen "Zahnschmerz - Masochisten".
Ich glaube das hat damit zu tun, dass "Zustände der Erregung" köperlich miteinander gekoppelt sind. Man entfernt aus einem Zustand der Ruhe und Entspannung (Parasypthikus) in einem Zustand wo man gespannt und handlungsbereit ist. Egal ob es jetzt um Kampbereitschaft, Fluchtbereitschaft oder erotisches Knistern geht. Etwas sehr Ekliges ist genauso etwas was einen "alarmiert" wie etwas sehr Begehrenswertes.
Das ist in der Rechnung die Gegensätze ineinander aufwiegen zu lassen nicht berücksichtigt.
Aber ich kann mir vorrstellen, dass in vielen Kulturen eine Leiche am Straßenrand nichts außergewöhnliches oder alarmierendes war sondern etwas Alltäglches. Wo wie bei uns ein überfahrener Igel - wo man ja auch kurz innehält - aber eben nicht ausflippt.
Ich kenne das so, dass sich so ein Fetisch bildet, wenn man in jungen Jahren in einer sehr intensiven Situation gegensätzlichen Reizen ausgesetzt wird. Ich kenne z. B. jemanden, der einen entsprechenden Fetisch entwickelt hat, als er beim Arzt in einer Stresssituation von sehr attraktiven jungen Frauen betreut wurde. Zumindest führt er es darauf zurück.