bodhidharma600:Wenn gefragt wird, was einer wert ist, dann lässt sich das ungefähr ausrechnen: Schulbildung, Nahrung, Kleidung, Taschengeld, Studiengeld usf., was so in einen reingesteckt wurde von anderen, ehe man sich selbst versorgte. Dann eben auch das, was man selbst in sich gesteckt hat. Das Wort "Wert" führt dann automatisch dazu, dass die meisten Laien wertvoller sein werden als Mönche - da diese in der Regel nichts selbst erwirtschaften. Ausnahmen sind jedoch die Mönche, die die Regeln verletzen und sich maßlos bespenden lassen, Geld annehmen usf. Weil man so viel ihn sie reinsteckt, ihnen große Klöster baut, Flüge durch die Welt und tolle Hotels finanziert, steigt ihr Wert ins beinahe Unermessliche. Andererseits ist ja gerade das nach dem Dhamma wieder nix wert ...
Ich frage mich in dem Zusammenhang auch, kann man genau so gut auch auf den Hinduismus übertragen.
Wollte Buddha es so, dass man vergoldete Buddhas von ihm anfertigt um diese dann "anzubeten"? Ich kann mir das nur schwer vorstellen.
Weiterhin habe ich erfahren, dass es zu Buddhas Zeiten viele Laien, anerkannte Laien gab, die genauso auf der "gleichen Stufe" standen, wie Ordinierte und sie auch "belehren" durften.
Ich denke, es ist oft ein patriarchales Problem. Einige wenige Mönche wollen ihren guten Lebensstandart halten auf Kosten anderer. Wie der ehemalige Therevada Mönch das auch in seinem Artikel bestätigt hat. Damit will ich aber nicht behaupten, dass es keine ernsthaften Mönche gibt.