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  1. Buddhaland Forum
  2. Thubten Gawa

Beiträge von Thubten Gawa

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 13:06

    OK. Ich danke DIr für die Erläuterung :)

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 12:49
    Ellviral:

    Wenn ich Mantras von meinem Glauben befreie das sie mythisch sind, bleiben nur Worte.
    Ob sie eine Bedeutung haben habe ich ja schon beseitigt indem ich dem Mantra seinen Mythos genommen habe.
    Der Geist kann in den Verstand eindringen.


    Du benutzt keine Mantras? Oder wie verfährst Du?

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 11:56

    Meine These: Nein.

    Für mich haben Mantras etwas Mythisches, was tief in den Geist eindringen kann.

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 11:05

    OK. Da gehe ich mit. Genügend Fragen um sich damit länger zu beschäftigen.

    Besonders knifflig:

    Zitat

    Gibt es etwas, das kein Mantra ist?

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 10:47
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich war nicht verwirrt. :D


    Dann lass mich doch teilhaben, was Du aus dem Beitrag von Mushotoku entnommen hast. :oops:

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 10:13
    Mushotoku:

    das war meine absicht...


    Ziel erfüllt :D

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 09:26
    Mushotoku:

    ....... . .
    .
    .


    ?
    .


    Das verwirrt mich :oops:

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 09:05
    Amdap:

    rät mein Lehrer ebenfalls, nur ganz subtil zu rezitieren.


    Kannst Du bitte ertwas genauer erläutern, was Du respektive Dein Lehrer mit "ganz subtil rezitieren" meint? Weniger? leiser?

    Ich für mich habe festgestellt, dass das länger andauernde rezitieren gewisser Mantras nicht nur Euphorie auslöst, sondern auch zu einer gewissen Trance führt, was ich sehr bemerkenswert finde.

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 18. Juli 2013 um 08:56

    Wikipedia sagt:

    Zitat

    Der Plural lautet entweder Mantren oder Mantras.

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 17. Juli 2013 um 11:02
    Matthias65:

    ...so singe ich manchmal die Melodien der Mantras im Geiste mit - wenn ich alleine bin dann manchmal auch laut :)


    Ja, das mache ich auch 8) Und wenn ich es lange genug mache, dann habe ich die Mantras immer so im Hinterkopf mitschwingen.

  • Die Bodhisattvas und Synkretismus

    • Thubten Gawa
    • 17. Juli 2013 um 09:47
    Mushotoku:

    ich stehe früh auf und ich führe ein sehr einfaches Leben. Dann ist das eben möglich :D


    Respekt ! :!:

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 17. Juli 2013 um 09:40
    Amdap:

    ich habe da schon so meine Tricks, wie das Mantra ohne vordergründiges Rezitieren trotzdem präsent ist.


    Das macht ich aber schon neugierig :shock:

  • "Ohne Mantra kein Vajrayana"...???

    • Thubten Gawa
    • 16. Juli 2013 um 15:21
    Amdap:

    mein Lehrer bemerkte letzte Woche mahnend


    In welchem Zusammenhang und WARUM sagte er denn das zu Dir? Was hattest Du "getan" oder "gesagt"?

    Ansonsten mal meine ganz pauschale Meinung zur Eröffnung: Mantras gehören nunmal zum Vajrayana - sie sind einfach ein Teil dessen. Ohne Mantras wäre die Übung so, als ob man ein Auto ohne Räder hätte.

  • Handmala an welchem Handgelenk ?

    • Thubten Gawa
    • 16. Juli 2013 um 13:58

    Wahrscheinlich gibt es nicht EINE Bedeutung, sondern viele, da die "108" einfacheine "heilige Zahl" ist. Was ich noch so gefunden habe ist dies:

      Eine Mala besteht in der Regel aus 108 Perlen

      108 Leiden­schaften

      Die Lankavatara-Sutra weist mehrfach auf die 108 Stufen

      auf den Fußsohlen thailändischer Buddha-Statuen befinden sich häufig 108 Symbole

      Große Klöster zählen 108 Haupt- und Nebentempel.


    Als (mögliche) Bedeutung habe ich folgende Rechnung gefunden:
    6 x 3 x 2 x 3 = 108 --> 6 Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen, denken) --> 3 Formen der Zeit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) --> 2 Zustände des Herzens (ehrlich oder unehrlich) --> 3 Möglichkeiten für Gefühle (mögen, nicht mögen, Gleichgültigkeit)

    Ob das nun alles stimmt, kann ich nicht sagen. Es ist erstmal nur so zusammengesammelt. Vielleicht weiss ja einer mehr ... 8)

  • Atembeobachtung an der Nasenspitze

    • Thubten Gawa
    • 16. Juli 2013 um 13:39
    Philsen123:

    Wenn man während der Meditation Instruktionen aus verschiedenen Büchern im Kopf hat, ist man im Geiste unfrei.


    Wie Recht du hast. :lol:

  • Handmala an welchem Handgelenk ?

    • Thubten Gawa
    • 16. Juli 2013 um 13:36

    Ja, ich weiss :) Ich hab es auch nicht so gemeint, dass Du das behauptet hast, sondern eher die Frage aufwerfen wollen, was nun korrekt ist... Hast Du da ne Ahnung? :?:

  • Angst während der Meditation

    • Thubten Gawa
    • 16. Juli 2013 um 13:15

    ich hatte kürzlich die Erfahrung, dass ich mit der Meditation in einen Zustand solcher tiefen Entspannung gelangt war, dass ich plötzlich Angst bekam, dass die Entspannung so tief werden könnte, dass sich vielleicht ohnmächtig werden würde. Es war so eine Art Tiefe ohne Boden. Jedenfalls bekam ich Angst und so habe ich es an dieser Stelle abgebrochen und mich langsam aus der Meditation gelöst.
    Die Erfahrung war auf der einen Seite sehr beglückend (aufrund der tiefen Entspannung), auf der anderen Seite aber auch etwas beängstigend. Ich habe da schon etwas drüber nachgedacht und für mich selbst analysiert, dass ich vielleicht einfach noch nicht so weit bin, tiefer vorzustossen.

  • Handmala an welchem Handgelenk ?

    • Thubten Gawa
    • 16. Juli 2013 um 12:58

    Also der Dalai Lama trägt sie links.

    Aber nochmal zur Bedeutung der 108 Perlen:

    Matthias65:

    verkörpern die 108 Perlen die 108 Bände der gesammelten Lehren Buddhas.


    Hier heisst es, dass die 108 Perlen, den 108 Leiden­schaften (skt. klesha) entspechen.

  • Atembeobachtung an der Nasenspitze

    • Thubten Gawa
    • 16. Juli 2013 um 11:41
    Philsen123:

    Knifflig wird es erst dann, wenn ich mir einen Punkt suchen soll, der sowohl bei Ein- als auch bei Ausatmung konstant wahrgenommen werden kann. Wenn ich diesen nicht finde, springt meine Aufmerksamkeit von Stelle zu Stelle -was meines Erachtens nicht Sinn und Zweck der Übung ist.


    Ich mache es so: Ich "begleite" den Atem. ich stelle mir immer den Atem wie einen (jeweils einzelnen) Luftzug vor. Ich nehme ihn sozusagen an der Nase "in Empfang" und verfolge ihn im Geiste und stelle mir vor, wie er die Lunge aufbläht. Wenn die Lunge voll gefüllt ist, halte ich kurz einen Augenblick inne und "entlasse" dann den Atemzug wieder langsam nach aussen, bis er an der Nase ausströmt und ich ihn damit "verabschiede". So geht das immer fort.

  • Vinaya

    • Thubten Gawa
    • 11. Juli 2013 um 16:40

    Ich könnte es wohl auch nicht 8) Aber theoretisch möglich wäre es schon. Die "originalen" Mönche zu Buddha Shakyamunis Lebzeiten haben ihre Behausungen auch nicht selbst gekauft, sondern von Gönnern geschenkt bekommen. Und nicht anders müsste es (theoretisch) hier auch gehen. Alles andere müsste wohl "erbettelt" werden - auch die Medizin usw. Aber am Ende ist das ja auch das Konzept der Enthaltsamkeit.

  • Vinaya

    • Thubten Gawa
    • 11. Juli 2013 um 16:21
    Geronimo:

    Ich denke den Umgang mit Geld könnte man möglicherweise etwas updaten, da dem heute ja ein ganz anderer Stellenwert in der Gesellschaft zukommt als früher. Es ist ein allgemein gültiges universelles Werkzeug, das man so oder so benutzen kann. Eine rein auf Almosen ausgerichtete Mönchsgemeinschaft wird in einem westlichen Land nicht lange bestehen können, da viele Dinge heute ganz direkt an Geld gekoppelt sind, und nicht einfach frei als Spende dargebracht werden können, z.B. Unterkünfte, Beheizung, Instandhaltung, und viele Dinge mehr.

    Naja, die Mönchsregeln und die Verhaltensethik (Vinaya) gelten ja nach wie vor. Und m.E.n. ist die Interpretation auch so, dass kein Geld genommen werden darf - also müsste es eigentlich auch ohne Geld gehen. Vielleicht kann mal jemand aus seiner klösterlichen Praxis berichten, wie es in anderen Klöstern so gehandhabt wird.

  • Vinaya

    • Thubten Gawa
    • 11. Juli 2013 um 16:15

    Ich denke, deine Frage bezieht sich auf die Mönchsregeln oder?

    Soweit ich es verstanden habe, bezieht sich das auf jede Form des Zahlungsverkehrs - also auch Online-Banking usw. Das gilt m.E.n. für alle Mönche und Novizen.

    Betreffs "brauchen" ist es so, dass im Prinzip um vier Bedarfsgegenstände (nach Einladung) gebeten werden darf - um Gewand, Brockenspeise, Medizin und Wohnstätte. Bei Krankheit darf auch so um Medizin gebeten werden.

    Bitte korrigieren, wenn ich was falsches erzählt habe...

  • Linien im tibetischen Buddhismus

    • Thubten Gawa
    • 11. Juli 2013 um 13:09

    Danke Danke _/\_ Es ist mir jetzt viel klarer. Ich war bisher der Ansicht gewesen, dass das Karma nur im "nächsten Leben" reift. Das war mein Irrtum. Nun macht das auch mit den karmischen Spuren Sinn...

  • Linien im tibetischen Buddhismus

    • Thubten Gawa
    • 11. Juli 2013 um 11:48

    Sehr interessant. Ich bitte aber noch um weitergehende Erläuterungen. Folgendes verstehe ich noch nicht:

    tobias:

    ...

    Zitat

    Karma ist aber komplexer als das. Jemand anders, dem ich ein Leid zufüge, ist Zielscheibe meiner Handlung, weil er das Karma hat, dieses Leid zu erfahren. Dessen Karma dazu ist in dem Moment verbraucht. Aber in meinem Bewusstsein speichert sich diese Handlung als karmischer Eindruck ab, der später, wenn die Bedingungen dafür bestehen, wieder eine entsprechende Handlung gegen mich aus der Umwelt anzieht. Das ist immer noch sehr vereinfacht, aber diese Dynamik Innen-Aussen wird hier vielleicht schon mal verständlich.


    Ist es nicht so, dass das Karma erst nach dem Eintreten des Todes reift? Dann würde meine eigene negative Handlung ja nicht mehr mein "Ich" in diesem Leben betreffen, sondern erst meine Reinkarnation?

    Zitat

    Erst wenn die gröbsten karmischen Spuren befreit sind kann man das ausmaß und die Ursache und Wirkung des eigenen Karmas erkennen.


    Kannst Du da sbitte noch näher erläutern?

  • Linien im tibetischen Buddhismus

    • Thubten Gawa
    • 11. Juli 2013 um 11:04
    Tendzin:

    Ich habt mir Grund zum Nachdenken gegeben...


    Ich kann mich nur anschliessen. ich habe den Thread mit großem Interesse gelesen. Lob für die ausführlichen Darlegungen :D

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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