Keine Sache ganz gleich ob materiell oder imateriell als "Mein" zu betrachten - das ist das Ziel.
Beiträge von Thubten Gawa
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Wir alle sind die Sangha. Und was aus dem Buddhismus wird, liegt ganz an uns. Und solange wir uns üben und praktizieren wird der Buddhismus bestehen bleiben. Ob "die Lehre" dabei abnimmt oder nicht, ist nichts weiter als eine Hypothese - nicht zu belegen und nicht zu widerlegen. Dafür sind die Sichtweisen und Richtungen viel zu vielfältig.
Im Übrigen bin ich auch der Meinung wie einige meiner Vorredner, dass durch den Ausdehnung des Buddhismus in den Westen und auch durch das Internet das Ganze einen neuen Schwung bekommen hat.
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Sumedhâ:
weisst du es?.
Nein. Habe schon öfters nachgedacht, aber bin noch zu keimen Schluss gekommen.Was denkst Du?
Mario Felten:...da dieses Märchen den Tatsachen nicht entspricht.
Naja, keiner von uns war damals dabei, also behaupte ich mal, dass keiner von uns weiss, ob es den Tatsachen entspricht oder nicht -
Couchkissenbikkhu:
Vor seinem Tod, so eine Geschichte, hielt Buddha eine Blume hoch. Keiner Verstand was der Buddha sagen wollte, alle waren verwirrt -
außer Mahakashyapa. Dieser verstand und lächelte. Buddha erkannte Mahakashyapas gutes Wesen und übertrug ihm alle seine Weisheit.
Somit drehte sich das Rad weiter, Mahakashyapa wurde der erste Patriarch.
Und nun die entscheidende Frage: Was hatte Buddha mit der Blume gemeint? -
Jetzt hast Du Lesestoff für mehrere Monate. Möge es den rechten Weg weisen.
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Ich weiss nicht, ob Dir das weiterhilft: Meines Wissens nach hat es was mit "Energiefluss" zu tun. Ich war in einem Mahayana Kloster und dort wurde die Handhaltung bei der Meditation so erklärt.
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nibbuti:
Ich find ihn drollig.
Ich habe ihn in Hannover gesehen und gehört. Natürlich erscheint er auf den ersten Blick "drollig" aber - abgesehen von seinen kleinen "Witzchen" steckt in seinen Belehrungen viel Weisheit und WIssen. Er weiss genau, was der dem Auditorium vermitteln will. Man muss nur genau zuhören... -
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fotost:
Du kannst jederzeit sagen, daß Buddhismus Deine Religion ist. Es ist üblich, daß jemand, der sich selbst Buddhist nennt nach ernsthafter Selbstprüfung die drei Zufluchten nimmt http://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Juwelen
Das wäre auch meine Antwort gewesen. -
Sehr schön, sehr schön - es ist der mittlere Weg.
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Aber bitte nicht vergessen - es ist vor allem der positive Geist der Bewohner, der Gäste willkommen heisst und für ein gutes Klima in der Wohnung sorgt.
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Hallo @all,
ich möchte mal DANKE sagen an alle, die hier zu diesem Thema geschrieben haben. Es gab hier lange keinen Thread, der so verständlich und so voller Weisheit ist
TG _/\_ -
Sehr trefflich, sehr trefflich, vortrefflich
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Es gibt ja dieses Waldkloster Muttodaya. Das erweckt den Eindruck, dass man dort die originären Ordensregeln noch sehr ernst nimmt.
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verrückter-narr:
im laufe dieser jahrelangen beschäftigung und auch privatem kennenlernen von einigen mönchen, nonnen usw. fällt mir leider immer häufiger auf, dass viele, die den weg in die "haus- und besitzlosigkeit" gewählt haben, trotzdem noch sehr viele ansprüche usw. haben...
Ja, es sind eben Menschen. Allerdings ist mir auch schon aufgefallen, dass es eine Lücke zwischen Anspruch und Realität gibt. Aber es ist eben so, dass die Mönche sich nur den Ordensregeln unterwerfen müssen - eine andere Instanz gibt es ja nicht. Sein eigenes Verhalten muss jeder mit sich selbst ausmachen. Der Wohlstand führt eben zur Versuchung (zur Gier). Da muss man erst mal widerstehen können ...
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Mirco:
Unglücklicher Bub.
Weiss ich nicht. Er hats ja freiwillig gemacht und hätte es jederzeit beenden können. So gesehen war er (wahrscheinlich) nicht un-glücklich. -
Ja. Ich hatte Dich wohl falsch verstanden bzw. die begrifflichkeit geht da etwas auseinader. Du meinst die Stelle, an der Gotamo die zu sehr strenge Askese abgebrochen hat, bevor er erleuchtet wurde, um danach den mittleren Weg zu empfehlen. Aber dennoch hat er sich ja sein ganzes Leben hindurch selbst immer als Asket bezeichnet. Das Bild zeigt im Übrigen Buddha als Asketen.
Bild unter Creative Commons Lizenz CC ShareAlike
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Frank1:
Buddha hat seinen Asketismus am Ende auch abgeschworen.
Das ist mir neu. Worauf beziehst Du Dich?Ansonsten - Zustimmung.
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Alles sehr spannend ... ein bisschen wie bei den ersten Wochen eines neugeborenen Kindes
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Vorab - zum Zentrum und zum Inhalt kann ich nichts sagen.
Nun aber ganz subjektiv meine eigenen Erfahrungen zum Thema Retreat: Ich hatte mich mehr oder weniger spontan entschieden, ein 10-Tages-Retreat in Nepal zu besuchen. Der Grund war, dass ich mich vorher etwa 1,5 Jahre mit Buddhismus in der Theorie beschäftigt hatte und nun das ganze einmal "authentisch" erleben wollte. Als ich das meiner Familie mitgeteilt habe, bin ich erstmal auf Ablehnung gestossen, weil alle befürchtet haben, dass ich entweder dort bleiben könnte oder nach der Rückkehr nur noch 24-h lang Meditationen machen werde - also auch so eine Art Sektenangst. Auch meine Chefin hat dann ganz kritisch geschaut und im Nebensatz angedeutet, dass doch viele "dann ganz anders werden".
Ich selbst war mir auch vorher nicht ganz sicher, ob mir das was bringen würde. Ich habe mir aber dann letztlich gedacht, dass ich es ja zu jeder Zeit beenden könnte, wenn ich merke, dass es in die falsche Richtung geht. Am Ende war es für mich sehr segensreich und hat mich auf meinem Weg gut vorangebracht. In den ersten Tagen nach der Rückkehr habe ich gespürt, dass mich meine Familie und meine Arbeitskollegen schon komisch beobachtet haben, um zu sehen, ob ich mich irgendwie "anders" verhalte. Inzwischen sind sie alle aber wieder ganz entspannt.
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MonikaMarie1:
Was bedeutet q.e.d.?
Das kann alles bedeuten - entweder "quod erat demonstrandum" im Sinne von "was zu beweisen war" aber auch "quod est dubitandum" im Sinne von "was anzuzweifeln ist". Such Dir was aus... -
Kaffee48:
Buddhas Worte sind maßgebend
Rein pragmatisch sehe ich es ja auch so wie Du, dass man manchmal schlechtes Karma auf sich nehmen muss, um "Schlimmeres zu vermeiden". Aber, da Du schreibst, das Buddhas Worte maßgebend sind - Buddhas Worte sind eigentlich klar - keine Lügen, keiner Art -
Kaffee48:
Notlügen,wenn sie dem Gegenüber helfen und Frieden stiften sind erlaubt.Meine Meinung.
Ich glaube, so einfach ist es leider nicht.Wenn ich mich recht erinnere sind sogar solche Lügen tabu, die man so als kleine Scherzchen macht. Das ist mir aufgefallen, wenn ich jemanden mal wieder "auf die Schippe" nehme. Buddha sagt in der Lehrrede "Rahulas Ermahnung":
Zitat"Nicht einmal im Scherze will ich Lüge reden, also hast du dich, Rahula, wohl zu üben."
Die Lüge wird von Buddha allgemein als das größte Hindernis (aber auch die größte Herausforderung) der geistigen Entwicklung angesehen.