Das Entscheidende an diesen Ursprungsmythen ist doch nicht, ob sie geglaubt werden oder nicht, sondern dass sie einen Punkt in der Zeit des physischen Univerums ansetzen, an dem Leben und Menschheit auftauchen, also eine Chronologie ansetzt, die diese enthält und zugleich über sie hinausweist. Das entscheidende an Kosmologien ist ihr Hinweis auf das, was Quentin Meillassoux "Anzestralität" nennt, und davon ausgehend die Frage, wie der Dharma Welt und Bewusstsein als voneinander unabhängige Dinge zu betrachten versucht.
Beiträge von Bettler
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Der Mittlere Weg a] unterscheidet Vulgärbuddhismus vom Buddhadharma, b] übersetzt Dukkha besser mit Angst, Bangigkeit, Druck, etc. als mit Leid.
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1. Kein Geheimnis, alles offen.
2. Folgt den Prämissen der Spieltheorie; richtet sich gegen viehdummen Respekt.
3. Die Zusammenstellung; von wem auch immer. -
Die Lotosblume und die Lotosblüte sind beide weiblichen Geschlechts. Deshalb sollte du nach deren Farbe fragen, nicht nach dessen. Beginne deinen Pfad mit Grammatik und kehre in zwei Jahren zur Farbenlehre zurück.
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Es gehört zu den 7 großen Rätseln der Menschheit, warum Buddhastatuen lächeln. Nach dem Dharma stört Heiterkeit die wahren Demut des Selbstvergessens.
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...... über das Kernholz eines großen, kernig dastehenden
Baumes ......Kern und Essenz sind keineswegs identisch. So ungenau will ich nicht denken; nach meiner bescheidenen Erfahrung macht das Beduften westlicher Philosopheme mit dem Dharma nur selten Sinn.
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Für Inder ist Dukkha eine eiernde Radnarbe.
Für Menschen des 19. Jahrhunderts (zumal Christen, Ex-Christen, Westler) war Dukkha Leid.
Für Menschen des 20. Jahrhunderts war Dukkha Angst.
Für Menschen des 21. Jahrhunderts ist Dukkha Druck. -
Essenz, von lat. essentia für Wesen bzw. Washeit, ist ein fundamental abendländischer Begriff. Falls Buddha in Taxila studiert hat, also auch griechischen Geist eingeatmet hat, könnte man sagen: Die Essenz des Buddhismus ist seine Essenzlosigkeit. (Alle anderen Versuche des Dharma, sich diesen Terminus des westlichen Denkens anzeignen, sind belanglos).
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Augen habe ich manchmal geschlossen, manchmal nicht
Du solltest dich entscheiden. Wiederholen. Dabei bleiben.
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Tolle Geschichte! Versuche als nächstes die Erfahrung so lange vor einem Spiegel zu wiederholen, bis der Kopf wieder mit Verstand gefüllt ist.
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Beispiel: Bevor wir wussten, was Radioaktivität ist, mussten alle daraus entstehende Phänomene als "übernatürlich" gelten.
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Du hast eine falsche Vorstellung vom Übernatürlichen oder Übersinnlichen. Übernatürliches anzunehmen heisst nicht automatisch, sich von der Vernunft zu verabschieden, der Irrationalität und dem Aberglauben anheimzufallen, sondern es heisst auch den Forschungshorizont zu öffnen und Materielles oder Natürliches auf einem neuen Niveau des Wissens zu etablieren.
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Was bitte ist denn "schön" an der permanenten Vergegenwärtigung der eigenen Vergänglichkeit? -- Vielleicht mag die Giraffe mal über ihre unangebrachte Wertung nachsinnen ...
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Ich finde es gut, Berge zu verehren einfach, weil sie da sind. Nicht als Symbol der Wirklichkeit sondern als Wirklichkeit.
Nach dieser Logik hätte auch die Verehrung von Bananenschalen eine Berechtigung.
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Also so naiv geht das im 21. Jahrhundert wirklich nicht mehr. Die mehrfach variierte Hauptaussage ist hier:
Wenn du ein leeres Glas hast, kannst du es wieder vollschenken.
Die peitschende Wiederholung zur fleissigen Gelehrsamkeit lässt sich nur vor dem Hintergrund einer Agrargesellschaft verstehen, in der der Dharma für nahezu alle die einzige Form von Bildung war. So ferne und zeitgebundene Aussagen in unserer Zeit in eine lebendige buddh. Praxis integrieren zu wollen, grenzt schon an Solipsismus.
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Ganz einfach: Gedanken sind gebratene Äpfel, Gefühle sind gebackerne Bananen. Aber was sind Fragen?
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1. nein.
2. nein.
3. ein Mißverständnis: Zen klärt nichts auf, sondern bringt das Aufzuklärende zum Verschwinden. -
Um die Frage zu beanrtworten, musst du sie zuerst einmal richtig stellen:
Warum haben diese Schulen so lange existiert, wie sie existiert haben? Nicht: Welche Fitness fehlte ihnen zum Überleben? Sondern: Worauf haben sie über Jahrhunderte befriedigende Antworten gegeben.
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Viel Wissen zum Thema ist hier aber nicht versammelt. Die Fragen waren:
1. Was möchte SB?
2. Wie wird praktiziert?
3. Was ist das Ziel?
4. Welche Stützen/"Geländer" bietet es den Menschen in "Krisenzeiten", die "intellektuell nicht ganz so versiert" sind?1. Nichts anderes als der religiöse Buddhismus.
2. Ohne dogmatischer Bindung an Traditionslinien.
3. Buddha, Dharma, Sangha.
4. Mehr Nähe zur westlichen Lebenswelt: traditionsübergreifende Zentren; neue Formen von Lehrerschaft, z. B. Paare; Verzicht auf Asienfolklore, etc.[b]Grundsätzlich vertritt Batchlor nur eines von mehreren Konzepten des SB (ohne auf das Konzept der Spiritualität zu verzichten). Ambedkar vertrat ein anderes. Der Nonbuddhismus vertritt wieder ein anderes. Wer über buddhistische Säkularität sprechen will, wird also erst einmal sagen müssen, über welche.
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Wenn du nur autoritätsgläubig bist, wirst du schon bei Thera fündig. Möchtest du aber auch deinen Körper quälen, um vorwärts zu kommen, wähle Zen.
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In Österreich, wo der Buddhismus als "Religionsgemeinschaft" seit 30 Jahren anerkannt ist, versammeln sich Buddhisten um den Bodhibaum, lauschen, was ihre Kinder im staatlich finanzierten, traditionsübergreifenden buddhistischen Religionsnunterricht einstudiert haben, und beschenken sich nach dem Zufallsprinzip. Das Leben muss nicht überall so freudlos sein wie in Deutschland.
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Triratna gehört ohne Frage zu den Perlen des Buddhaweges im Westen. Leider kommt der Ansatz auch nicht los von der Ideologie der Spiritualität, mithin des religiösen Fühlens und Denkens. Da ist Zen schon ein paar Schritte weiter.
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Wie man an dieser ratlosen Diskussion gut sehen kann, ist die buddh. Ethik der schwächste Pfeiler im Tempel.
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Das Lama-Konzept bleibt entweder dem Identitären verhaftet (hier in den Bildern von Billardkugel u. Körper im Fluss) oder es bringt ein Vorbild in Umlauf, d. h. es fordert Unterwerfung unter ein Gesetz, das stärker ist als es selber.