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  1. Buddhaland Forum
  2. GMC

Beiträge von GMC

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 22. Februar 2013 um 21:48

    Hey Syia,

    das hat eigentlich gar nichts mit Buddhismus zu tun. Außer dass es mein Lebensmittelpunkt ist und ich mich für Buddhismus interessiere und versuche heraus zu finden, wie sich ein Alltag als jemand der sich an die Lehren des Buddhismus hält in Einklang bringen ließe mit eben dem Sport den ich betreibe.

    Ich hatte weiter oben Elemente aufgezählt, die es mir vereinfachen meinen Alltag so zu gestalten (Beispiel: Training hat meditative Elemente). Das heißt nicht, dass ich das für den Königsweg halte zur Erleuchtung. Ich bin mir sicher, dass ein Sachbearbeiter, Müllmann oder Busfahrer genau so Elemente seines Alltags findet die sich mit dem Buddhismus besser vertragen als andere.

    Lieber Frank,

    vielen Dank für Deine Tipps. Es ist derzeit relativ ruhig um meine Doktorarbeit. Ich habe mich im vergangen Jahr sehr viel mehr auf meinen Sport konzentriert und sie hat darunter gelitten. Aber angefertigt wird sich noch. Ich weiß nur noch nicht wann sie fertig wird :(

    Meine Identität hier preis zu geben macht mir nicht wirklich etwas. Ich bin es ja gewohnt dass man mich kennt und die Anonymität hilft mir ja auch nicht bei der Erleuchtung :lol:

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 22. Februar 2013 um 14:23

    Es tut mir leid, wenn meine Aussage als ein Vorwurf aufgenommen wurde. Das war nicht meine Absicht. Es war mehr als Feedback gemeint, da ich davon ausging dass auch Ihr alle an einer Weiterentwicklung interessiert seid.

    Es geht mir nicht darum mich zu verstecken. Ich wollte nur zunächst Eure generelle Meinung bezüglich den Möglichkeiten der buddhistischen Praxis im Zusammenhang mit Kampfsport wissen. Bislang kamen wir auch in unserer Diskussion nicht an den Punkt wo ich das Gefühl hatte, dass die Art meiner Sportart einen entscheidenden Unterschied machen würde.

    Es handelt sich um Mixed Martial Arts. Wir verbinden Elemente aus allen Kampfsportarten und das macht den Sport zu einem sehr anspruchsvollen.

    Wen es interessiert, der kann sich gerne meine Homepage ansehen. Allerdings möchte ich zarte Gemüter warnen, es könnte sein dass Ihr das Gesehene (in den Videos) als brutal wahrnehmt. http://www.kraniotakesmma.com

    Wenn Du Dir das ansiehst Frank, dann verstehst Du vielleicht warum ich es nicht von Anfang an "verraten" habe. Es ging mir mehr darum etwas über den Buddhismus zu erfahren als meine Sportart hier zu verteidigen. Es werden Fragen und Vorwürfe an mich gerichtet werden die aus Unverständnis erwachsen. Ich stelle mich ihnen gerne. Nachdem Ihr mir weiter geholfen habt, werde ich gerne auch Euch helfen mich und meinen Sport zu verstehen.

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 21. Februar 2013 um 10:44

    Ich möchte Euch allen, aber insbesondere Nyalaana für die Beiträge danken!

    Es scheint mir, dass sich hier im Forum in erster Linie Menschen befinden die in der Tat den Anspruch haben zu lehren. Das kommt mir sehr entgegen, da ich ja bestrebt bin zu lernen und einfach noch nicht genügend weiß um meine eigenen Schlüsse zu ziehen. Der Diskurs ist zudem meiner Meinung nach immer sehr wichtig um ein höheres Ziel zu erreichen. An einigen Stellen lässt sich jedoch vermuten, dass eine gewisse Empathie entweder nicht vorhanden ist oder nicht zum Einsatz kommt. Mir ist klar, dass Kampfsportler nicht den besten Ruf haben in der Gesellschaft. Mir leuchtet auch ein, dass die meisten von Euch wohl kaum Erfahrungen mit Kampfsport haben dürften und der schiere Gedanke, dass einen jemand ins Gesicht schlägt oder anderweitig Schmerzen zufügt den meisten wohl einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Ich habe bereits erklärt wie ich meinen Sport betreibe, dass es nicht um das Verletzen oder erniedrigen anderer geht und schon gar nicht um Strafen. Die meisten meiner Kontrahenten kommen nach dem Kampf zu mir, wir umarmen uns und danach dankt man sich (manchmal direkt manchmal indirekt) dafür, dass der anderen einen so gefordert und somit das beste aus einem heraus geholt hat. Ich sehe die Wettkämpfe als Feedback für das Training. Training hat zudem einen starken meditativen Aspekt - zumindest für mich. Es ist nicht nur Körperbeherrschung sondern auch Konzentration (das hat Nyalaana sehr gut auf den Punkt gebracht). Wer Un-ACHTSAM ist, der wird immer einen Nachteil haben gegenüber einem Gegner der technsich gleichwertig ist.

    Ein weiterer Aspekt den viele vergessen ist z.B. das "Gewicht machen". Hierbei spielen Hunger und Dehydration eine Rolle. Hatte nicht der historische Buddha auch mit Asketen zusammen gelebt und in dieser Zeit kaum gegessen?

    Es gibt also meiner Meinung nach Möglichkeiten und diese Meinung hat sich auch durch die Diskussion hier entwickelt. Wenn ich mir heraus nehmen darf auch ein mal in die Rolle des Lehrers zu schlüpfen, dann soll meine Botschaft an Euch sein: Reflektiert gesellschaftliche Sichtweisen und Vorurteile. Dies kann auf dem Weg zur Erleuchtung mit Sicherheit auch nicht schaden.

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 14. Februar 2013 um 10:59
    Kaffee48:
    Maybe Buddha:

    [quote="Kaffee48"

    Dieses Gleichnis wird mMn sehr oft falsch interpretiert. Es hat überhaupt nichts mit Gewalt zu tun. Sondern es geht einzig und allein um den inneren Gleichmut.
    Und das bezieht sich auf alle "Extrem-Situationen" und nicht nur darauf wenn jemand einem die Gliedmaßen absägen will. In diesem Fall geht es einfach nur darum keinen Hass in sich entstehen zu lassen, selbst in so einer Situation. Das bedeutet aber nicht das man tatenlos und ohne sich zu wehren dasitzen soll und sich zersägen zu lassen. Man kann sich dagegen auch wehren. Nur sollte man keinen Hass in sich entstehen lassen.
    Das ist der Punkt um den es geht. Genauso wie man bei "schönen, angenehmen" Dingen keine Begierde entstehen lassen sollte.

    Tja Interpretationen sind so eine Sache.Gewalt sollte nur in wirklichen Notwehrsituationen, um sein oder anderes Leben zu schützen, eingesetzt werden..Ich finde ,man sollte solchen Situatioen,wo es zur Gewalt kommen könnte, aus dem Weg gehen.
    Derjenige der nicht kämpfen muuß,ist für mich der bessere Kampfsportler.
    Grüße Kaffee48

    Gewalt ist ein sehr interessantes Wort! Ich halte mich für jemanden, der anderen so gut wie nie Gewalt antut. Und das obwohl ich täglich Menschen ins Gesicht schlage etc. Ein Mann, der einen anderen aus seiner Wohnung zerrt mag ein schlechter Mensch sein und sein Karma verschlechtern. Wenn das Haus jedoch brennt und er ein Feuerwehrmann ist, dann sieht die Sache doch wohl anders aus!?

    Gewalt wird nicht definiert durch die bloße Handlung, sonder insbesondere durch den Kontext. Jemand der Schmerz erzeugt indem er mir fest auf den Rücken drückt mag mir Gewalt antun, aber wenn es mein Physiotherapeut ist, dann denke ich dass Buddha ihn kaum verurteilen würde oder?

    Die Frage ist also für mich nicht, ob ich generell Handlungen vollziehe, die Schmerzen hervorrufen. Es ist doch wichtiger in welchem Kontext ich dies tue und ob mein Gegenüber dem zustimmt oder sogar davon profitiert. Wenn ich auf dem Holzweg bin, dann sagt mir bescheid.

    Ich interpretiere das Gleichnis auch so, als ginge es um die innere Einstellung dem Peiniger gegenüber und weniger darum Schmerzen zu erleiden ohne sich wehren zu dürfen.

    Es wurde jetzt auch schon mehrfach davon gesprochen, dass ich offensichtlich auf dem Weg vom KampfSPORT zur KampfKUNST sei. Ich verstehe, warum das so ausgelegt werden kann, aber ich war der Kampfkunst noch nie ferner. Ich habe selbst auf meinem Weg ein paar Jahre Kampfkunst betrieben und ich halte sie für weniger geeignet edle Eigenschaften zu fördern als zumindest die Form des Kampfsport wie ich sie betreibe. Die körperliche Rückmeldung ist weitaus geringer und wenn man in der Übung realisiert wie es ist unterlegen zu sein und das auf einem Körperlichen Level, dann ist das eine Erfahrung die Demut erzeugt wie kaum eine andere. Auch Mitgefühl kann sehr gut entstehen, wenn man selbst das Gefühl körperlicher Unterlegenheit intensiv und regelmäßig gespürt hat. Es gibt sicherlich viele Kampfsportler, die das was sie lernen nicht in einer Weise verwenden die Buddha gefallen würde. Aber das Potential hat der Kampfsport alle Mal.

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 12. Februar 2013 um 12:29

    Ich möchte Euch allen zunächst ein Mal herzlich danken!

    Nicht nur dass Ihr Euch die Zeit nehmt auf meine Fragen zu antworten, sondern auch dass Ihr versucht Euch in eine Welt hinein zu denken, die außerhalb Eures Erfahrungsbereichs liegt.

    Es mag anhand meiner Fragen zu vermuten sein, aber ich bin auch kein ganz junger Mann mehr. Ich bin 31 Jahre jung und betreibe nun schon sehr lange Kampfsport. Es war nie mein Ziel jemanden zu verletzen und obwohl ich häufig geprüft wurde (ich habe zehn Jahre als Türsteher und Sicherheitskraft gearbeitet um mein Studium zu finanzieren) musste ich nie auch nur ein einziges Mal "den Ball zerschneiden". Eben diese Friedfertigkeit und Besonnenheit sind Dinge, die mich am Buddhismus fasziniert haben als ich ihm vorgestellt wurde. Ebenso habe ich vorher schon etwas ähnliches wie Meditationstechniken angewendet um mich mental auf Kämpfe vor zu bereiten.

    Ich versuche ein Vorbild für Jugendliche zu sein. Oftmals gelingt das auch und jene die mir bislang auf meinem sportlichen Weg gefolgt sind, haben meiner Interpretation nach gute Entwicklungen ihrer Persönlichkeiten durch gemacht. Ich bin somit von dem produktiven Potential das Kampfsport haben KANN sehr überzeugt. Natürlich bedarf es dazu mehr als nur der körperlichen Übung. Mein Motto ist und war immer: Es ist nicht so wichtig WAS man tut, viel wichtiger ist WIE und WARUM man es tut.

    Eure Meinungen bedeuten mir deshalb so viel, weil Ihr eben (jedenfalls war das meine Hoffnung als ich mich hier angemeldet habe) mit dem Dharma intensiv vertraut seid. Ich suche somit nach theoretischem Feedback für meine Praxis.

    Die Frage, die mich wirklich brennend interessiert wäre, ob Wettkämpfe (egal ob sportlicher Natur oder im sonstigen Spiel) generell eine Färbung bekommen in der buddhistischen Lehre. Sind sie wünschenswert oder sollte man sie meiden? Gibt es Dinge die dabei zu beachten sind? (wie beispielsweise, dass man wahrscheinlich nicht Glücksspiel betreiben sollte)

    Vielen Dank auch für Eure kommenden Antworten!

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 11. Februar 2013 um 15:58
    crazy-dragon:

    @ Frank 1: Wenn Du Dir etwas vorstellst, ist das alles bloß kein Shikantaza. Und etwas vorstellen zum Zweck des Siegens erst recht nicht...

    Zum Thema: Es kommt auf die Absicht an- Kampfsport ausüben mit dem Ziel, zu siegen, ist nicht das was zum Buddhismus passt.
    Kampfkunst üben, um nicht mehr kämpfen zu müssen, um eine gewisse Demut sich anzueignen, passt meiner Ansicht gut zum Buddhismus.

    _()_ c.d.

    Verstehe ich das also richtig: wenn ich Kampfsport trainiere und ausübe nicht mit dem Ziel zu gewinnen, sondern für meine persönliche Entwicklung, dann ließe es sich vereinbaren. Wenn mir das Siegen also weniger wichtig ist und die Entwicklung mehr, dann sollte es vereinbar sein, richtig?

    Man muss natürlich dabei bedenken, dass ich außerhalb des Rings nie kämpfe. Ich trainiere ja nicht um mich dann auf der Straße zu schlagen, sondern ich trete in einem Wettkampf gegen andere Athleten an. Wäre dies z.B. bei einem Sprinter (der den Sport nicht wegen des Siegens betreibt) vereinbar mit den Buddhistischen Lehren?

    Fragen über Fragen.

    Danke für Eure Antworten

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 10. Februar 2013 um 22:04
    Onyx9:
    Zitat

    Auch war der Zen-Buddhismus z.B. eng mit Kampfkünsten verbunden

    Umgekehrt.

    Ich bin auch sicher, daß GMC es selbst herausfinden wird
    und sich bald eher der Kampfkunst anstatt dem Kampfsport widmen wird.
    Die Lehrer die ich hier kennenlernen durfte, waren ein Vorbild
    an Charakterstärke, Geduld, Willenskraft, Energie, Genauigkeit und Friedfertigkeit-
    nicht die schlechtesten Eigenschaften auf dem buddh. Weg... ;)

    Das ist eben die Frage, ob ich es schaffen kann eben diese Tugenden (so nenne ich das jetzt einfach mal ganz naiv) auch im KampfSPORT zu leben. Die Frage die sich mir stellt ist also, ob es Dinge gibt, die prinzipiell dagegen sprächen als professioneller Kampfsportler praktizierender Buddhist zu sein ohne dabei ein Heuchler oder Opportunist zu sein. Oder würde ich mir etwas vor machen wenn ich beides verbinden wollen würde?


    Frank1:


    Wenn man davon ausgeht, das eine Persönlichkeit den zu ihr passenden Sport, bist Du eine Person, die strafen will.
    Das ist auch noch kein Problem, wenn man weiss, dass vor der Strafe das den anderen ermahnen, Ihm Informationen geben, Fairness, Hilfe zur Selbsthilfe also das was man als strafende Person nicht so gerne hört "Liebe" geben, kommt. Erst wenn die Liebe keine Frucht trägt, kommt die Strafe.
    Als Strafender muss man auch darauf achten, nicht geil auf das Strafen der anderen zu werden, also nicht Strafen wegen dem Spaß am Strafen.
    Strafen muss fair und gerecht bleiben, im Sport, wie im privaten Bereich, das zeigen die Klitschkos. Dann bleibt kein schlechtes Karma übrig. Wenn er zum reinen SIegen wollen wird, kommt es zu Unfairness wie im Radsport.

    So sehe ich es

    Frank

    Hey Frank,

    ich verstehe nicht ganz wieso Du davon ausgehst, dass es ums Strafen gehen muss? Im Kampf geht es mir darum meine erlernten Techniken umzusetzen trotz des Drucks der auf mir lastet im Wettkampf. Das ist jedes Mal eine Art Prüfung für meinen Körper und Geist. In meiner Philosophie geht es weniger um den anderen als Person. Ich sehe seine Fähigkeiten als Herausforderungen und den Kampf als Chance für uns beide aneinander zu wachsen.

    Oder habe ich die Bedeutung des Wortes "Strafe" wie Du es verwendest (noch) nicht erfasst?

    Danke für Deine Meinung! Und entschuldige dass ich die Posts vermische. ich bin wie gesagt Forum-Neuling.

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 10. Februar 2013 um 17:08
    nibbuti:


    Hi & willkommen GMC

    der Buddha lehrte vier Arten der Anhaftung:

    Anhaftung an Sinnesgier

    ... an Ansichten

    ... an Riten & Rituale

    ... an Persönlichkeitssicht

    welche denkst du scheint hier ein Problem zu sein?

    Grüße

    Alles anzeigen

    Super, das wusste ich noch nicht. Bzw. so tief bin ich wohl noch nicht eingedrungen. Am ehesten scheint es mir Problematisch zu sein im Hinsicht auf die Persönlichkeitssicht. Wie beschrieben geht es ja darum sich über andere zu stellen. Das bestimmt den "Marktwert" und somit auch direkt ob man in der Lage ist davon zu leben oder nicht... Ich hoffe ich kann mich verständlich machen.

    Mein Problem ist nicht, dass ich mich für etwas Besseres halte als meine Gegner oder irgendwen anderen. Ich trainiere mit jedem, selbst wenn ein Kampfsportneuling das erste Mal ins Gym kommt behandele ich ihn wie jeden anderen. Die Frage ist neben der Anhaftung also: Kann ich Kampfsportler sein ohne das Leid zu mehren?

    Grüße und Danke!

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 10. Februar 2013 um 17:04
    Frank1:

    Hallo GMC,

    mich befällt das Gefühl, dass Du eine Ausrede suchst. Wenn Du Dich mit dem Buddhismus nicht beschäftigen willst, lass es. Vielleicht kommst Du später wieder mal auf den Weg.

    mukti:

    Ich kann verstehen, dass dieser Eindruck entstanden sein mag. Aber ich hätte kein Problem damit, wenn ich mit dem was ich bislang über den Buddhismus weiß nicht so gut identifizieren könnte. Es ist das erste Mal, dass ich mich einer philosophishen Richtung (um das Wort Religion zu vermeiden) nahe fühle und ich weiß nicht genau, ob sich das mit meinem Leben als Kämpfer vereinbaren lässt. Daher meine Frage. Ich wünschte ich könnte es für mich einordnen und die Änderungen machen die notwendig sind und dennoch meinen Sport weiter ausüben. Ich glaube, dass ich auf keinem schlechten Weg bin wenn ich die bisherigen Posts lese. Ich versuche alles als Lernerfahrungen zu sehen. Bin auch kein Kämpfer dessen Stil von Agressivität geprägt ist. Bei mir geht es um Entwicklung - in jedem Bereich meines Lebens. Auch daher fühle ich mich dem Buddhismus vielleicht auf Anhieb so nah.

    ... wollte nur kleine Hinweise und Anregung geben, es muss jeder selber mit seinem Gewissen ins Reine kommen. Ich weiß auch nicht um welche Art Kampfsport es sich handelt, einige Arten scheinen mir schon schädigend zu sein.


    Frank[/quote]

    Ich stimme Dir insofern zu, dass ich auch denke jeder muss mit sich selbst ins Reine kommen. Meinen Kampfsport würdest Du mit Sicherheit als "schädigend" bezeichnein wenn ich Deine Aussage so lese. Ich frage mich jedoch woran Du es fest machen würdest. Also ab wann ist ein Kampfsport Deiner Meinung nach schädigend und wo ist die Grenze? Ich gehe davon aus, dass alle Sportarten bei denen nicht geschlagen wird (Judo, Ringen etc.) in Deinen Augen nicht schädlich sind!? Wie sieht es mit Boxen aus? Wie mit Thai-Boxen usw?

    Interessiert mich wirklich.


    Danke für all Eure Antworten!

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • GMC
    • 10. Februar 2013 um 01:09

    Hallo zusammen,

    ich bin Buddhismus-Neuling und auch hier im Forum neu. Deshalb entschuldige ich mich schon einmal, wenn mein Post hier nicht rein passen sollte oder es ihn vielleicht schon irgendwo gibt. Ich habe es bereits unter dem Threat "Beruf steht im Widerspruch zum Buddhismus", leider gab es dort bislang keine Antworten.

    Ich beschäftige mich seit kurzem intensiv mit dem Dharma und habe die Angst, dass sich mein Beruf mit dem Buddhismus nicht vereinbaren lässt. Ich bin Profi-Kampfsportler. Auf der einen Seite denke ich mir, dass meine "Gegner" sich ja freiwillig in den Ring stellen und die Schmerzen die ich ihnen zufüge somit nicht wirklich als böswillige Handlung empfinden werden können. Dennoch geht es bei uns darum, dass man sich durch Siege "über" anderen platziert auf Ranglisten und dergleichen. Wenn man besser eingeschätzt wird von der Öffentlichkeit, dann verdient man auch mehr Geld, weil man "besser" ist.

    Die Frage ist, wie kann ich das alles mit der Buddhistischen Praxis vereinbaren? Insbesondere die Anhaftung scheint mir hier ein Problem zu sein.

    Danke schon mal für Eure Hilfe

  • Beruf steht im Widerspruch zum Buddhismus

    • GMC
    • 9. Februar 2013 um 17:44

    Hallo zusammen,

    ich bin Buddhismus-Neuling und auch hier im Forum neu. Deshalb entschuldige ich mich schon einmal, wenn mein Post hier nicht rein passen sollte oder es ihn vielleicht schon irgendwo gibt.

    Ich beschäftige mich seit kurzem auch intensiv mit dem Dharma und habe auch die Angst, dass sich mein Beruf mit dem Buddhismus nicht vereinbaren lässt. Ich bin Profi-Kampfsportler. Auf der einen Seite denke ich mir, dass meine "Gegner" sich ja freiwillig in den Ring stellen und die Schmerzen die ich ihnen zufüge somit nicht wirklich als böswillige Handlung empfinden werden können. Dennoch geht es bei uns darum, dass man sich durch Siege "über" anderen platziert auf Ranglisten und dergleichen. Wenn man besser eingeschätzt wird von der Öffentlichkeit, dann verdient man auch mehr Geld, weil man "besser" ist.

    Die Frage ist, wie kann ich das alles mit der Buddhistischen Praxis vereinbaren?

    Danke schon mal für Eure Hilfe

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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