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Beiträge von sarvamitra

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • sarvamitra
    • 5. Juni 2013 um 14:12

    fotost:

    Zitat

    Aber das führt immer weiter vom Ausgangspunkt des Threads weg. Das Thema war Buddhismus und der Verzehr von Fleisch.


    Das seh ich auch, aber dieser "Ausflug" war nötig!

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • sarvamitra
    • 5. Juni 2013 um 13:37

    fotost hat geschrieben:

    Zitat

    Vegetarismus scheint mir gelegentlich eine Sache zu sein, die mit zunehmendem Verlust direkten Kontakts zu Nutztieren wächst. Personen, die eng mit Nutztieren leben haben (so sie sich überhaupt für Tierschutz interessieren) eher die Tendenz für eine artgerechte Haltung zu kämpfen und 'sach'gerechte Schlachtungen.

    Bitte, unterschätz mir manche Jungbauern nicht. Die sind im Dilemma zwischen "Wissen" und wirtschaftlicher Notwendigkeit.

    "Sachgerechte Schlachtung": Ich hab so viele sterben sehen, das ich sie nicht zählen kann. Der Akt des Tötens ist nicht das Problem, wenn der Wille des homo sapiens da ist," verantwortungsvoll zu schlachten", d.h. daß dem Schlachttier Panik, "Ahnung", existenzielle Angst erspart bleibt ,.....ist das vielleicht vertretbar.

    L.G.
    Sarvamitra,(wörtl.) nicht auf homo sapiens beschränkt

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • sarvamitra
    • 5. Juni 2013 um 11:52

    Korrektur: vor lauter Märchen: Schneewittchen ist durch Rotkäppchen zu ersetzen!

  • Buddhismus und der Verzehr von Fleisch

    • sarvamitra
    • 5. Juni 2013 um 10:12

    Eigentlich wollte ich mich aus diesem Thread raushalten, aber nun kann ich nicht anders:

    Zitat

    tashili hat geschrieben:
    An Kalden habe ich die Frage: hast du einen Hund, an dem du deine These beobachtet hat? (Fleisch macht Hunde Aggressiv)?

    Woher ganz allgemein die Auffassung herkommt, Fleischfressen bzw. -essen (incl.homo sapiens) mache aggressiv,
    kann ich nur mutmaßen. Das gehört in den Bereich der Mythologie, Archetypen, Märchen womit wir bei Kultur und
    Anthropomorphismen wären. "Schneewittchen u. d. böse Wolf" versus der Stellung des Wolfs in der Kultur nordam. Indianer.
    Die normale Ernährung und das Beuteverhalten von Fleischfressern hat mit Aggression geschweige "Mord" etc. überhaupt nichts zu tun. Da sollte man endlich ethische Ansprüche des Menschen bedingt durch Religion etc. und Tierverhalten auseinanderhalten. Ich kannte Leute, die meinten sie müßten ihren Hund zum Vegetarier machen, Ende war absehbar...

    Es gibt jedoch einen Zusammenhang zwischen anscheindender Aggressionszunahme beim Hund und Fleischfütterung (der mir bekannt): "Barfen": Seit Jahren immer mehr in Mode, Frischfleichfütterung (Fleisch, Innereien, mit Gemüseanteilen etc.), als Alternative zu Fertigfuttermitteln (die ernährungsphysiologisch garnicht so schlecht sind).
    Dabei kommt es häufig zu Imbalanzen (Calcium,Phosphor u. u. siehe Knochenstoffwechsel) div. anderen Störungen und zu einem erhöhten Blutspiegel an T4gesamt , Schilddrüsenhormon, exogen bedingt durch die Fütterung!!
    Damit zum klinischen Bild einer Hyperthyreose=Schilddrüsenüberfunktion und den entsprechenden Verhaltensänderungen, laienhaft: "der spinnt, nervös, hibbelig, aggressiver!

    Das Barfen kommt an die normale Nahrung (welche Anteile der Beute frißt ein Wolf oder Wildkatze) nicht heran, zudem verträgt der Verdauungsapparat unsere Hunde (Gebiß bis Darm) dies nach der Zuchtgeschichte nicht mehr alles, etc. .
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Zudem möchte ich noch anmerken:
    Eine verantwortliche Ernährung des Menschen bzgl. Umwelt, Ressourcen, Tierhaltung u. Tierverwertung etc. sollte man m.M.n. nicht von der Ethik einer Religion abhängig machen. Jeder hat (bei uns) die Möglichkeit sich zu informieren und sich frei zu entscheiden, so sollten auch vorschnelle Verurteilungen unterbleiben.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Und: Warum geht hier nur um Fleisch?
    Das Schmerzempfinden und damit Leiden bei Fischen ist seit längerem nachgewiesen. (Sportangeln etc. Ersticken im Netz ist auch nicht lustig). Seit kurzem auch bei Wirbellosen speziell Hummer: Schmerzempfinden einerseits, der Tod anderseits, der ist nicht nach zwei Sekunden tot im kochenden Wasser, Muscheln bzgl. Schmerz vermtl. analog.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Und zuletzt:
    Milch und Milchprodukte sowie Eier wachsen auch nicht in der Kühlung. Geschlechterverhältnis männl./weibl. der Nachzucht bei Rindern und Hühnern ca. 1:1. Wohin mit den männlichen?

    Eine Kuh gibt nur Milch nach Geburt eines Kalbes: Kälberschlachtung, oder Bullenmast und dann Schlachtung, weibl. Tiere als Nachzucht für Milchbetrieb, selten Färsenmast.

    Legehennen: Männliche Küken werden nach dem Schlupf aussortiert: Hähnchenmast: Brathendl. Soviele werden nicht gegessen: Millionen werden nach Schlupf vergast: Eintagsküken als Tierfutter, wobei viele bereits vorher zerdrückt werden und ersticken durch den Druck der oberen im Kontainer.

    Sarvamangalam, noch nicht ironisch gemeint
    Sarvamitra

  • Selbstbewusstsein + wenn dir einer auf die rechte Backe haut

    • sarvamitra
    • 2. Juni 2013 um 20:11

    Zur Zeit Jesu waren die meisten Leute wie heute Rechtshänder.

    Wie schlägt man mit der Rechten auf die rechte Backe? Mit dem Handrücken!

    Dies galt als besonders demütigend, zumal wenn es ein römischer Soldat bei einem Juden tat.

    Gegenwehr führte womöglich zum Tod. So sollte das Abwenden der rechten Gesichtshälfte bzw. das
    Hinhalten der Linken dem Täter zumindert den Respekt einer "normalen" Ohrfeige ( Handfläche )
    abringen, anstatt zu fliehen oder zurückzuschlagen.

    Also eine Provokation und Ausdruck von Selbstbewußtsein! Da hat die christliche Tradition was mißverstanden.

    So gehört von einer Professorin für Judaistik in einer älteren TV-Sendung "die Bibel aus jüd. Sicht".

    LG.
    Sarvamitra

  • Heiligkeit im Buddhismus

    • sarvamitra
    • 2. Juni 2013 um 10:18

    fotost:

    Lieber fotost, das hat mich jetzt interessiert:Du hast zitiert:

    Zitat

    Ohne, ihr Mönche, neun Dinge überwunden zu haben, ist man außerstande, die Heiligkeit zu verwirklichen. Welches sind diese neun?


    Meine Kenntnisse sind da sehr beschränkt, aber soweit bin ich gekommen:
    Im Originaltext steht: arahattaṃ =Arahatschaft, Erlösung.
    So bekommt es einen anderen Sinn, als das was wir kulturbedingt unter Heiligkeit verstehen.

    L.G.
    Sarvamitra

  • Anfängerfrage zur Reinkarnation

    • sarvamitra
    • 28. Mai 2013 um 20:17

    freeman:

    - J´accuse! das hat mit himsa nichts zu tun.

    - es geht um Deine Opfer -die werd ich hier namentlich nicht nennen, der Moderation bei Bedarf gerne, zumal

    priv. Kontakt bestand -

    - Nietzsche, bezog sich auf sein und Dein mögliches Ende -

    Zitat

    freeman: Wenn das von mir hier Geschriebene wirklich verstanden wird, dann erzittert der gesamte Kosmos in seinen Grundfesten.

  • Anfängerfrage zur Reinkarnation

    • sarvamitra
    • 28. Mai 2013 um 19:17

    von freeman am 26.05.2013, 05:52


    Zitat

    Wer auch nur einen Bruchteil von dem versteht, was ich hier schreibe, der wird es auf lange Zeit nicht mehr vergessen. Wenn das von mir hier Geschriebene wirklich verstanden wird, dann erzittert der gesamte Kosmos in seinen Grundfesten.

    Das bedürfte keines Kommentars, wohin das führt...(Nietzsche)....Nur gibt es Opfer hier und da ist Schluß mit lustig!

  • Anfängerfrage zur Reinkarnation

    • sarvamitra
    • 28. Mai 2013 um 18:01
    Zitat

    Dein Vergleich ist vollkommen unangemessen und verstösst gegen das Gebot der rechten Rede (sammā-vācā).

    Das wagst Du?! Man betrachte Deine Postings der letzten Zeit! Over und Ende!

  • Anfängerfrage zur Reinkarnation

    • sarvamitra
    • 28. Mai 2013 um 17:59

    @ freeman.

    Du bist gemeint!

  • Anfängerfrage zur Reinkarnation

    • sarvamitra
    • 28. Mai 2013 um 17:39

    Die Glaubenskongregation ist schon da!
    Es fehlt nur noch die ‏فتوى‎

    (fatwa)

  • Zum Kern der Sache

    • sarvamitra
    • 28. Mai 2013 um 11:12

    @Aiko:

    Zitat

    Diese Rechte Einsicht taucht zusammen mit dem Verlöschen auf. Bei einem Alkoholiker ist das nicht der Fall. Er weiß zwar, dass er Alkoholiker ist, aber er ist der Sucht ausgeliefert.

    Sorry, aber das ist nicht richtig: Nein, er weiß es bewußt ja nicht, solange er es nicht wissen will! Er weigert sich die Wahrheit zu sehen. Aber: Ab dem Zeitpunkt wo er vor dem Spiegel steht und vor sich selbst und später vor anderen eingesteht:

    "Jawohl, ich bin Alkoholiker" ...ist Alles Anders und das ist die halbe Miete!

    Sarvamangalam
    Sarvamitra, der hier weiß von was er spricht!

  • H A I K U S

    • sarvamitra
    • 27. Mai 2013 um 21:56

    sammā-vācā

    sammā-vācā

    sammā-vācā

    sammā-vācā

    sowosamma


    sowosamma (oberbay.) "so wo sind wir?"

  • Anfängerfrage zur Reinkarnation

    • sarvamitra
    • 26. Mai 2013 um 08:50

    "Mit einem derart von Haß und Übelwollen freien, also unbeschwerten, also geläuterten Geiste ist dem edlen Jünger noch bei Lebzeiten vierfacher Trost gewiß:

    'Gibt es eine andere Welt und gibt es eine Frucht, ein Ergebnis guter und schlechter Taten, so ist es möglich, daß ich beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf glücklicher Daseinsfährte erscheine, in himmlischer Welt' -dieses ersten Trostes ist er gewiß.

    'Gibt es aber keine andere Welt und keine Frucht, kein Ergebnis guter oder schlechter Taten, so lebe ich eben hier in dieser Welt ein leidloses, glückliches Leben, frei von Haß und Übelwollen' - dieses zweiten Trostes ist er gewiß.

    'Wenn nun einem Übeltäter Übles widerfährt, ich aber gegen niemanden Übles im Sinne habe wie kann da wohl mir, der ich nichts Übles tue, Unheil widerfahren?' - dieses dritten Trostes ist er gewiß.

    'Wenn aber einem Übeltäter nichts Übles widerfährt, so weiß ich mich hier eben beiderseits rein' - dieses vierten Trostes ist er gewiß.

    Mit einem derart von Haß und Übelwollen freien, also unbeschwerten, also geläuterten Geiste ist dem edlen Jünger noch bei Lebzeiten dieser vierfache Trost gewiß.« -

    »So ist es, Erhabener! So ist es, Gesegneter! Mit einem derart von Haß und Übelwollen freien, also unbeschwerten, also geläuterten Geiste ist einem edlen Jünger noch bei Lebzeiten dieser vierfache Trost gewiß."

    http://www.palikanon.com/angutt/a03_062-066.html#a_iii66

  • Wahrnehmung und Wirklichkeit

    • sarvamitra
    • 25. Mai 2013 um 11:42
    Losang Lamo:


    Ja.
    Ich weiß noch, wie ich erheblich gestutzt habe, als ich sowas zum ersten Mal hörte.
    Das sind Gedankengänge, die sind so anders als alles "normale" hier.....

    Liebe Losang Lamo, gestutzt ist gar kein Ausdruck, diese Grundproblematik ( nicht völlig identisch mit der buddh. Aussage) hat mich mit 18 Jahren aus der Bahn geworfen. Darum hab ich weiter oben Heinrich von Kleist als Stichwort reingeworfen.
    Um das zu verdeutlichen Zitat aus einem Brief an Wilhelmine von Zenge:

    ".....Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün – und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzuthut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört. So ist es mit dem Verstande. Wir können nicht entscheiden, ob das, was wir Wahrheit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint. Ist das letzte, so ist die Wahrheit, die wir hier sammeln, nach dem Tode nicht mehr – und alles Bestreben, ein Eigentum sich zu erwerben, das uns auch in das Grab folgt, ist vergeblich. ......
    .....Ach, Wilhelmine, wenn die Spitze dieses Gedankens Dein Herz nicht trifft, so lächle nicht über einen Andern, der sich tief in seinem heiligsten Innern davon verwundet fühlt. Mein einziges, mein höchstes Ziel ist gesunken, und ich habe nun keines mehr."
    Im Deutsch-LK war ich der Kleistspezialist. Kleist geht noch weiter: Nicht nur die Vernunft sondern auch das Gefühl wird in Frage gestellt. Weder dem Verstand noch dem Gefühl traut er bzgl. der Wahrheit! (Marquise v. O.etc.)
    Dann kam Schopenhauer dazu, den ich damals nicht ganz u. teilw. falsch verstanden habe im jugendlichen Leichtsinn, und die Krise war perfekt.......Heute seh ichs easy: Es ist halt so. Basta!

    Letztes Jahr las ich "Der Yoga der Erkenntnis des Geistes, das Erschauen der Wirklichkeit, Selbstbefreiung genannt"Padmasambhava zugeschrieben, Evans-Wentz, Übers. Lama Kazi Dawa-Samdup, 1955...." Wie ein Ding gesehen wird so erscheint es" und bin wieder da wo ich immer schon war, nur auf anderer Ebene.
    Das ist für mich aber nicht der Hammer, sondern mein Rettungsanker, wenns wieder mal aus dem Ruder läuft, weil es mir die Relativität meiner Gedanken u. Gefühle vergegenwärtigt, die mich evtl. mal wieder runterziehen.

    In diesem Zusammenhang kann ich sagen: Recht hat ER!

    Liebe Grüße
    Sarvamitra

    PS: ER=Buddha

  • Wahrnehmung und Wirklichkeit

    • sarvamitra
    • 24. Mai 2013 um 12:20
    tobias:

    Sogyal Rinpoche meinte mal
    Die wahre Erkenntnis im Bardo des Lebens die es zu erkennen gilt ist dass alles nur im eigenen Geist entsteht.

    So seh ich das auch! Das meinte ich oben mit "meinem Arthur":

    “ Die Welt ist meine Vorstellung -” - dies ist die Wahrheit, welche in Beziehung auf jedes lebende und erkennende Wesen gilt... Arthur Schopenhauer

    L.G.
    Sarvamitra

  • Wahrnehmung und Wirklichkeit

    • sarvamitra
    • 24. Mai 2013 um 10:06
    Zitat

    Losang Lamo hat geschrieben:
    (In Anlehnung an "Die mittlere Lehre des Nagarjuna" - eigene Gedanken:)

    Im Grunde ist die Wirklichkeit wie so ein Tintenklecks (den die Psychiater zur Analyse benutzen).


    So hats der "alte" Rorschach nicht gemeint.


    Zitat

    ...... Wahrnehmung...... ihre ganze Welt besteht aus Interpretation.


    Das ist nix Neues. Der "kleine Arthur" in mir reibt sich die Hände. Die Welt ist meine.... :badgrin:

    Zitat

    Was die objektive Wirklichkeit - wenigstens im Ganzen - ist, entzieht sich normalerweise unserer Kenntnis.
    Wenn man sich das mal überlegt: es ist der Hammer.


    Das ist es in der Tat! Heinrich v. Kleist war nicht der erste und der letzte, der daran verzweifelt ist. (Kant-Trauma)


    Zitat

    Die ganzen Diskussionen hier haben somit so gut wie gar keine Substanz. :) Was man liest, ist nur Abbild des eigenen Geisteszustandes.


    Was bleibt als Alternative? Schweigen! Dann ist jede Diskussion unmöglich.

    Man (ich auch!) sollte sich halt der Relativität seiner Ansichten und Äußerungen stets bewußt sein!

    welch "erkenntnistheoretische Erkenntnis" :lol::lol:

    Liebe Grüße
    Sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 14. Mai 2013 um 15:34

    freeman
    Du verwechselst den Konsonanten कृ [ kṛ ] mit dem Verb कृ [ kṛ ]!!
    Lies mal den "weißen Kasten" von Dir durch. Das karma von कृ [ kṛ ] kommt hab ich ja selber gesagt,
    es ging um Krishna! Da kommt der Konsonant aber nicht die Wurzel als solches vor!
    Außerdem: Wiki....

    L.G.
    Sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 14. Mai 2013 um 09:16
    freeman:

    ---
    Übrrigens entstammt der Sanskrit-Begriff "karma" der Wurzel "kri", was nichts anderes als "Kraft, Wirkkraft, Schaffenskraft, schöpferische Kraft " besagt. Zum Beispiel dürfte der deutsche Begriff "Krieg" auf jenen Sanskritstamm zurückgehen. Auch im Götternamen "KRIshna" ist die Wurzel "kri" enthalten. Krishna steht, wie allgemein bekannt sein dürfte, für den Karma-Yoga.

    Lieber freeman; nicht überall wo Rind draufsteht ist auch Rindfleisch drin! wie wir alle wissen.

    Zitat

    Auch im Götternamen "KRIshna" ist die Wurzel "kri" enthalten.

    Wo hast Du das her, daß die Wurzel कृ [ kṛ ] im Namen कृष्ण [ kṛṣṇa ] (m.) enthalten sei??

    Der Stamm कर्मन् [ karman ] (n.) kommt von der Wurzel कृ [ kṛ ]. कर्म karma ist der Nominativ Singular davon.

    कृ kṛ machen, tun, ausführen, tätig sein.... Liste endlos

    कर्म karma Tat, Werk...... den Rest spar ich mir

    कृष्ण kṛṣṇa 1. Adj. schwarz, dunkel 2. "der Schwarze" = Gott Krishna, Mondhälfte bei abnehmendem Mond, Antilope,
    Blutegelart....etc.

    Zu Krishna noch ein Wort: Es gibt lt. Hinduphilosophen eine Ableitung von der Wurzel कृष् kṛṣ : 1. ziehen, zerren, an sich ziehen 2. pflügen, beackern

    Wo hast Du die Beziehung "Krieg" und " कृ kṛ " her??

    Ganesha hat die Stirn gerunzelt....und beauftragte mich "das mit Krishna" u.a. richtig zu stellen.

    L.G.
    Sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 7. Mai 2013 um 11:54
    Zitat

    void hat geschrieben bzw, zitiert:

    „Ich habe mein ganzes Leben meditiert, und dann wurde ich in ein kommunistisches Konzentrationslager geworfen und zu Tode gefoltert.“ – Wie kann man das verstehen ohne frühere Leben einzubeziehen?

    Genau das habe ich weiter oben heute Morgen gemeint. Für das Unbegreifliche, dieses Trauma wird letztlich noch die "Schuld" (Ursache, Same wie auch immer) bei sich "selbst" gesucht. Es steht mir nicht zu, das in diesem Fall zu beurteilen, mein Mitgefühl hat er.

    Sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 7. Mai 2013 um 09:42
    vimokkha:

    Es heißt ja garnicht schlechtes und gutes Kamma, Sarvamitra.
    Sondern dunkle und helle Handlung, Samen, Frucht, Ergebnis.

    Die Leute denken zu ding-haft...Aber auch das ist kamma-bedingt .

    _( )_

    1. Anführungszeichen übersehen.
    2. Der Begriff fiel genau so in dem Zusammenhang (shoa) in der Diskussion.
    3. Danke für die Belehrung!

    S.

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 7. Mai 2013 um 09:28
    Zitat

    brigittefoe hat geschrieben:

    Nochmals danke an bel und Kainer für
    diese Beiträge !

    Dem kann ich mich nur anschließen!

    Viel bleibt mir nicht mehr zu sagen, außer:
    Nochmal zur ursprünglichen Frage "Hat das Opfer selber schuld?"

    Wenn jemand für sich das Konzept Karma+Wiedergeburt im Sinne von "Lohn+Bestrafung" akzeptiert hat, um sich damit so manches was ihm im Leben widerfährt zu erklären (" dieses Leid ist wohl Folge von Taten einer früheren Existenz ", jeder ist seines Un-/Gücks Schmied, ausnahmslos), dann kann er davon nicht abrücken: Massenhafte Häufung
    von "schlechtem Karma" darf dann nicht in Frage gestellt werden, Beispiele bekannt. Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Ein Hinterfragen, ob vielleicht mit der Karma-Auffassung was nicht stimmt, ist dann nicht möglich. Zum Mißbrauch solcher Auffassung zur Legitimation "Gesellschaftlicher Verhältnisse" wurde genug gesagt.

    Europa Mittelalter, Gottgegebene Ordnung, Erbsünde, Paradies, Fegefeuer, Hölle, Motivation Kreuzzüge.(Belohnung im Himmel).....Was macht ein islamistischer Selbstmordattentäter=Märtyrer ohne Paradies?

    Sarvamangalam
    Sarvamitra

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 7. Mai 2013 um 08:44

    Nochmal zum Neobuddhismus in Indien:

    Kainer Wahr hat geschrieben Karma: Ist das Opfer selber schuld? (siehe dort)

    Wenn bei Karma+Wiedergeburt im Buddhismus (ich betone: wenn, der Verdacht kam mir im aktuellen Thread Karmadiskussion) vorwiegend als Vergeltungskausalität verstanden wird, dann war die Konversion von Dalits in Indien zum Buddhismus für die Katz.. Vom Regen in die Traufe!

    Sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 5. Mai 2013 um 13:24
    Zitat

    Mirco hat geschrieben:

    sarvamitra:

    Das war eine provokative Frage bezüglich der Häufung bestimmter Opfergruppen.


    wenn Du dorthin fühlst: tut provozieren Dir wirklich gut?

    Ob mir etwas gut tut oder nicht, kann nicht das Kriterium jeglicher Handlung sein.
    Provokation ist hier Mittel zum Zweck und zugleich Ausdruck meiner Empörung!
    http://www.welt.de/regionales/mue…-verbrannt.html


    Zitat

    Meine Antwort: es ist halt so.
    An entsprechender Stelle der Entwicklung wird mir dazu (nebenbei) Einsicht gewährt werden.


    Das klingt mir wie "blindes Gottvertrauen". Und hier gehts nicht nur um Einsicht sondern um Veränderung.
    Einsicht ins "tausendjährige Reich " nützt auch nichts, man dann tatenlos danebensteht, wenn sie wieder aufmaschieren.

    Sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 5. Mai 2013 um 12:46

    Um daran zu erinnern, die Frage war: Ist das Opfer selber schuld?
    Es ging nicht primär um den Täter!


    Zitat

    Sukha hatgeschrieben:
    Nun es kommt aber immer auf die Geisteshaltung, die Karmawirkung und das Karma-Vipāka jedes Einzelnen an einer Tat/Situation Beteiligten an.

    Was hat denn ein ermordeter Säugling, (diesmal männl.) diesbzgl. für eine (relevante) Geisteshaltung zum Zeitpunkt der Tat?

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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