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  1. Buddhaland Forum
  2. tcee

Beiträge von tcee

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 12. Januar 2013 um 08:47
    Maytreka:

    Hier eine Defintion von Ekaggata:
    Ekaggatā is defined as a mental factor that has the function to focus on an object.

    Das ist eben der Punkt, dass Ekaggata nur ausdrückt, dass es das einsgerichtete Fokusieren auf ein Objekt ist. Dieses Objekt kann wie von mir beschrieben eben ein bewegliches oder festes sein und je nachdem benötigt man dazu eine andere Konzentration..


    Und noch eine Verständnisfrage. Wäre folgende Interpretation nicht stimmiger: Ekaggata ist ein geistiger Faktor, der die Fokussierung auf ein Objekt ermöglicht? In dem Sinne wäre Ekaggata also nicht der einsgerichtete Fokus auf ein Objekt, sondern der zugrunde liegende Faktor, der diese Einsgerichtetheit ermöglicht. Es wäre also noch keine Aussage darüber, wie Ekaggata entsteht.

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 12. Januar 2013 um 08:43
    Maytreka:
    Zitat

    ... Gerade der verändert sich doch auch von Sekunde zu Sekunde.


    Du sprichst da Anapanasati an. Betrachtet wird hier der Atem an der Nase und hier erscheint er als Druck, Wind. Das ist dadurch ein Punkt und hieraus entwickelt sich samatha Konzentration. Wäre der Fokus ständig auf der Bewegung, dann kann es auch zu vipassana führen.
    Etwas kann noch so veränderlich sein, solange wir das aber nicht selber in jedem Moment erfahren, solange muss es nicht zu dem führen was wir denken.


    Danke, Maytreka. Ich verstehe es leider noch nicht. In dieser Übersetzung des Anapanasati Sutta steht:

    Zitat

    "Now how is mindfulness of in-&-out breathing developed & pursued so as to be of great fruit, of great benefit?

    "There is the case where a monk, having gone to the wilderness, to the shade of a tree, or to an empty building, sits down folding his legs crosswise, holding his body erect, and setting mindfulness to the fore.[1] Always mindful, he breathes in; mindful he breathes out.

    "[1] Breathing in long, he discerns, 'I am breathing in long'; or breathing out long, he discerns, 'I am breathing out long.' [2] Or breathing in short, he discerns, 'I am breathing in short'; or breathing out short, he discerns, 'I am breathing out short.' [3] He trains himself, 'I will breathe in sensitive to the entire body.'[2] He trains himself, 'I will breathe out sensitive to the entire body.' [4] He trains himself, 'I will breathe in calming bodily fabrication.'[3] He trains himself, 'I will breathe out calming bodily fabrication.'

    "[5] He trains himself, 'I will breathe in sensitive to rapture.' He trains himself, 'I will breathe out sensitive to rapture.' [6] He trains himself, 'I will breathe in sensitive to pleasure.' He trains himself, 'I will breathe out sensitive to pleasure.' [7] He trains himself, 'I will breathe in sensitive to mental fabrication.'[4] He trains himself, 'I will breathe out sensitive to mental fabrication.' [8] He trains himself, 'I will breathe in calming mental fabrication.' He trains himself, 'I will breathe out calming mental fabrication.'

    "[9] He trains himself, 'I will breathe in sensitive to the mind.' He trains himself, 'I will breathe out sensitive to the mind.' [10] He trains himself, 'I will breathe in satisfying the mind.' He trains himself, 'I will breathe out satisfying the mind.' [11] He trains himself, 'I will breathe in steadying the mind.' He trains himself, 'I will breathe out steadying the mind.' [12] He trains himself, 'I will breathe in releasing the mind.' He trains himself, 'I will breathe out releasing the mind.'[5]

    "[13] He trains himself, 'I will breathe in focusing on inconstancy.' He trains himself, 'I will breathe out focusing on inconstancy.' [14] He trains himself, 'I will breathe in focusing on dispassion [literally, fading].' He trains himself, 'I will breathe out focusing on dispassion.' [15] He trains himself, 'I will breathe in focusing on cessation.' He trains himself, 'I will breathe out focusing on cessation.' [16] He trains himself, 'I will breathe in focusing on relinquishment.' He trains himself, 'I will breathe out focusing on relinquishment.'

    "This is how mindfulness of in-&-out breathing is developed & pursued so as to be of great fruit, of great benefit.

    Alles anzeigen


    Also eigentlich beschreibt der Buddha dort ja das Gegenteil einer Fixierung auf einen ganz bestimmten Punkt (z.B. Nasenspitze). Auf mich wirkt das eher wie der Rat, den Atem möglichst umfassend zu betrachten. Ich bin verwirrt. :|

    Viele Grüße
    Andreas

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 12. Januar 2013 um 08:37
    Maytreka:

    Hier eine Defintion von Ekaggata:
    Ekaggatā is defined as a mental factor that has the function to focus on an object.

    Das ist eben der Punkt, dass Ekaggata nur ausdrückt, dass es das einsgerichtete Fokusieren auf ein Objekt ist. Dieses Objekt kann wie von mir beschrieben eben ein bewegliches oder festes sein und je nachdem benötigt man dazu eine andere Konzentration.


    Hallo Maytreka, in einem seiner Videos spricht dieser Mönch davon, dass der Unterschied zwischen Vipassana- und Samatha-Meditation bei letzterem die Konzentration auf ein Konzept ist. Der Atem in seiner Gänze ist ein Konzept, der Buddha ist ein Konzept, die Vorstellung von farbigen Scheiben ist eines etc. pp. Wohingegen das Heben und Senken der Bauchdecke oder die verschiedenen Erscheinungen in Körper, Geist und Umwelt tatsächliche Ereignisse sind. So zumindest habe ich es verstanden. Und ich dachte auch immer, dass die Achtsamkeit auf den Atem

    Zitat

    Hallo Andreas,
    du schreibst, dass du Probleme hast mit der Meditation. Mich würde mal interessieren was du so alles machst rund um den Buddhismus.
    Warst du schon einmal auf einem Retreat? Gehst du an Wochenenden auf Seminare? Bist du auch tagsüber achtsam? Welchen Beruf hast du? Liest du regelmäßig Bücher oder die Sutten?
    Grüße

    Nein, auf einem Retreat war ich noch nicht. Ehrlich gesagt hat mir die Vorstellung immer Angst gemacht. In meiner Vergangenheit habe ich in dieser Hinsicht weder besonders viel Mut noch Durchhaltevermögen bewiesen. Bis vor wenigen Monaten hätte ich jedes Retreat nach wenigen Sekunden abgebrochen, weil mir die Vorstellung nicht behagte, so lange sitzen zu müssen. Ich beschloss also, meine tägliche Übung Schritt für Schritt auszuweiten bis die Abbruchgefahr mehr oder weniger gebannt ist. Wenn ich glaube, diesen Punkt erreicht zu haben, werde ich mich für ein längeres Retreat anmelden. Seminare habe ich bisher leider auch noch keine besucht. Aktuell sitze ich täglich 2-3 Stunden und an jedem Wochenende mache ich ein Miniretreat über +2 Stunden. Nächstes Ziel ist dann ein ganzes Wochenende.

    Zu meinem Alltag: Ich bin selbständig und arbeite zu Hause am Rechner. Dadurch ergeben sich recht wenige Ablenkungen. Ich versuche die Achtsamkeit auch im Alltag aufrecht zu erhalten, was mir mal mehr, mal weniger gut gelingt. Vor allem am Rechner und bei der Kopfarbeit empfinde ich das als extrem schwer. Zur sonstigen Beschäftigung: Angestoßen durch Ayya Khema und das vorzügliche Buch "Meisterung der Existenz" von Paul Debes, interessiere ich mich seit einigen Wochen auch vermehrt für die Quellentexte und lese hin und wieder darin.

  • Daumen = gültiges Meditationsobjekt für Sammlung

    • tcee
    • 10. Januar 2013 um 08:42
    no name:

    Ayya Khema stellt im Buch „die Kunst des Loslassens“, die Beschreibungen der Vertiefungszustände den Erkenntnisse aus den einzelnen Vertiefungen gegenüber. Als Hörbuch machte es mir immer viel Freude. In dem Buch, geht sie allerdings kaum auf den Zugang zu den Vertiefungen ein.

    Da du dich für die Vertiefungen interessierst empfehle ich dir noch: Henepola Gunaratana: Von der Achtsamkeit zur Sammlung. Weiterhin kann ich zum Teil Ajahn Brahm empfehlen, von ihm gibt es einerseits viele onlinedokumente und es gibt ein Buch von ihm, in dem er sehr gut den Zugang/die Übung zu den Vertiefungen beschreibt. Die Beschreibungen sind im buddh. Kontext zu durchdringen, um das ganze einsortieren zu können.

    Tja ansonsten, wie gesagt: es gilt eine gewisse Kunstfertigkeit zu entwickeln im Umgang mit dem eigenen Innenleben. Es gibt immer Möglichkeiten mit Hindernissen geschickt umzugehen, um diese dann zu verwandeln. Hierfür ist eine Struktur sehr hilfreich und eine gewisse Variabilität an Möglichkeiten, meine hiermit: liebende Güte, Körperbetrachtung, Körperachtsamkeit (mudra-achtsamkeit ;)), Stück für Stück, Aufbau von Energie, energetische Zustände beruhigen usw., etc.. Manches lässt sich dann u.a. auch kombinieren (gewichten), beispielsweise die Berührungspunkte der Daumen im Sitzen und im Atemvorgang zu erleben.

    Und ja: in der Übung geht es bekanntlich vom Groben zum Feinen. Um feine, subtilste Bewegungen zu detektieren, ist ein Objekt notwendig das sich der groben Wahrnehmung entzieht. Das ganze hilft dann später zu fokussieren und gleichzeitig schärft, festigt es die Konzentration. Eine starke Konzentrationsfähigkeit ist neben regelmäßiger Übung, die halbe Miete.

    Habe scheinbar eine Gehirnwindung um Anweisungen zu analysieren um von der „technischen“ Seite ranzugehen. Vielleicht braucht es auch nur: im Herzen sein, loslassen und einfach machen.

    Auch ein Lehrer/rin und ein Retreat sind hilfreich um das ganze mal auf die Schiene zu bringen, damit es rollt.

    Beste Grüße

    no name

    Alles anzeigen


    Danke für die Tipps.

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 10. Januar 2013 um 08:40
    Maytreka:

    Hallo,

    also, versuche mal etwas mehr Klarheit in die Konzentration zu bringen.

    Konzentration:
    Hier gibt es zwei verschiedene Wege. Erstens die Ruhekonzentration, die durch samatha bis zur Einspitzigkeit (ekkagata) entwickelt werden kann. Man kann es bildlich so verstehen, dass man bei Einspitzigkeit sozusagen einen Pflock setzt und diesen aufrecht erhält.

    Bei der Vipassana Konzentration ist es so, dass die Einspitzigkeit (ekkagata), wenn sie entwickelt ist, auf ein beweglichen Objekt fixiert werden kann. Das geht mit der Samatha Konzentration nicht.

    Zu entwickeln sind die beiden Konzentrationsarten durch verschiedene Meditationsobjekte. Das Heben und Senken der Bauchdecke z.B. führt zur Vipassana Konzentration. Das Fixieren eines Punktes z.B. die Nasenspitze beim Ein/Ausatmen zu Samatha Konzentration.

    Was ich noch nicht ganz verstehe: wenn das Heben und Senken der Bauchdecke nicht zur Einspitzigkeit führt, weil es ein bewegtes, sich veränderndes Objekt ist, warum ist dann der Atem an sich ein vorzügliches Meditationsobjekt um in die Vertiefungen zu kommen? Gerade der verändert sich doch auch von Sekunde zu Sekunde.

    Danke auf jeden Fall Deine Hilfe und Aufklärung
    Andreas

  • Daumen = gültiges Meditationsobjekt für Sammlung

    • tcee
    • 8. Januar 2013 um 16:01

    Erstmal vielen Dank Euch beiden. Eure Antworten helfen mir, glaube ich.

    Lux: Vielleicht hast Du recht und es ist schlicht meine Ungeduld, die mich da nach etwas anderem suchen lässt. Ich werde das im Kopf behalten.

    Raphy: Das ist ein sehr schönes Zitat von ihr, das ich noch gar nicht kenne. Ihr Buch über Vertiefungen habe ich bereits gelesen. Das ist allerdings schon eine Weile her und es war das erste, was ich überhaupt über die Vertiefungen gelesen habe. Ich werde es wohl nochmal auspacken und studieren.

    Danke auch für den Link. Bin zufälligerweise gerade dabei, mir die buddha-haus-Vorträge von Ayya Khema anzuhören.

    Ich werde berichten, wie es weiter geht...

    Viele Grüße
    Andreas

    no name:
    tcee:

    Hallo,
    .... Jetzt habe ich jedoch festgestellt, dass mir die Konzentration auf den Punkt zwischen beiden Daumen recht leicht fällt und ich hier auch über längere Zeit achtsam sein kann. Vor einiger Zeit habe ich über diese Methode auch einmal gelesen, weiß aber nicht mehr wo. Meine Frage nun: Ist dieser Punkt zwischen den Daumen, ja ist im Prinzip jede unbewegte Körperstelle ein gültiges Meditationsobjekt um auch die Vertiefungszustände (Jhanas) zu erreichen, oder sind sie dafür ungeeignet?

    Hallo tcee,

    wenn der berührungspunkte zwischen den daumen dein objekt für die mediatation ist und es dir erstmal hilft, gut. Wenn du es nur machst weil es leicht fällt und die atemachsamkeit schwer, hast du dich verfangen. Meditation ist zu entwickeln wie das lernen und spielen eines instrumentes. Ein paar wochen sind da nichts. Schläfrigkeit ist ein hindernis, schau mal wo die ursache hierfür liegt.

    Im allgemeinen läßt sich sagen, dass für den zugang zu den vertiefungszustände der atem als objekt gewählt wird. Alternativ kann liebende güte ein objekt sein, die allerdings kaum über die 2/3. vertiefung hinausführt. In der gehmeditation kann auch ein zugang gefunden werden aber hier werden kaum tiefere zustände erreicht.

    beste grüße
    no name

  • Daumen = gültiges Meditationsobjekt für Sammlung

    • tcee
    • 8. Januar 2013 um 08:44

    Hallo,

    nachdem ich jetzt einige Wochen mit der Atem-Achtsamkeit experimentiert habe, komme ich zu dem Schluss, dass diese Methode scheinbar momentan ungeeignet für mich ist. Statt gesteigerter Konzentration und Fortschritt erfahre ich das Gegenteil: es fällt mir zunehmend schwer, mich auf die Atmung zu konzentrieren. Die Atmung wirkt fast wie ein Betäubungsmittel - oft reicht ein Aus- oder Einatmen um mich fast gänzlich in einen Bereich der völligen Unachtsamkeit und Schläfrigkeit abzuschießen. Zudem scheint die über die letzten Monate und Jahre entwickelt Achtsamkeit durch die Vipassanameditation erstmal wieder flöten gegangen zu sein.

    Jetzt habe ich jedoch festgestellt, dass mir die Konzentration auf den Punkt zwischen beiden Daumen recht leicht fällt und ich hier auch über längere Zeit achtsam sein kann. Vor einiger Zeit habe ich über diese Methode auch einmal gelesen, weiß aber nicht mehr wo. Meine Frage nun: Ist dieser Punkt zwischen den Daumen, ja ist im Prinzip jede unbewegte Körperstelle ein gültiges Meditationsobjekt um auch die Vertiefungszustände (Jhanas) zu erreichen, oder sind sie dafür ungeeignet?
    In diesem Kommentar zum Satipatthāna-Sutta steht folgendes:

    Zitat

    Aus den 14 Teilen dieses Meditationsgebietes der Körper-Betrachtung dienen drei dem Klarblick (vipassanā), nämlich: die Betrachtung der Körperhaltungen, die vierfache Wissensklarheit und die Betrachtung der Elemente; die neun Leichenfeld-Betrachtungen dienen der zu den Klarblicks-Wissen gehörenden Betrachtung über das Daseins-Elend (ādīnavānupassana; s.S. 188 und VisM XXI,4). Lediglich zwei - die Atmungs-Achtsamkeit und die Erwägung des Widerlichen - dienen (direkt) der Sammlung (samādhi), bzw. der Gemütsruhe (samatha).

    Mir würde es im Prinzip schon reichen, wenn ich durch die Konzentration auf einen Körperpunkt die notwendige Konzentration erreichen könnte, um achtsam beim Atem zu bleiben. Dass sich die Konzentration jedoch 1 : 1 übertragen lässt, bezweifel ich aufgrund meiner oben beschriebenen Erfahrungen.

    Vielleicht kann mir jemand von Euch mit dieser Entscheidung helfen. Für Eure Hilfe sehr dankbar:
    Andreas

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 31. Dezember 2012 um 11:12
    Onyx9:

    Langeweile kommt nicht mehr auf, wenn du den Körper einbeziehst. Sie verschwindet. wenn du diese Empfindung
    wertungsfrei betrachtest. Stemme dich gegen nichts. Kehre zurück zur Vergegenwärtigung.

    Alles Gute !

    PS: Wenn du noch ein wenig an Zen "hängst": Im koreanischen Zen lässt "man" alle Gedanken, Emotionen, Gefühle usw.
    ins Tantien "fallen". Die Aufmerksamkeit ruht im Tantien ( Hara ).


    Auch Dir vielen Dank, Onyx. Die letzten Meditationen liefen überraschend gut. Die Achtsamkeit auf den Atem gelingt besser. Eure Tipps und das Gelesene über die lange Pause nach dem Ausatmen haben mir wirklich sehr geholfen. Wenn ich in dieser längeren Pause einfach nur verweile ohne ihr meine Konzentration aufzuzwingen, dann bleibe ich achtsam. Um die Metapher aus dem PDF aufzugreifen: Wie der Torwächter am Eingang einer Stadt, der die Menschen (Gedanken, Gefühle usw.) achtsam beim Ein- und Ausgehen beobachtet, ohne ihnen hinterher zu laufen. Ein Gefühl des achtsamen Loslassens/Geschenlassens stellt sich ein. Das ist mir neu und fühlt sich ziemlich stimmig an.

    Danke Euch allen. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2013.

    Bis bald
    Andreas

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 31. Dezember 2012 um 11:01
    Turmalin:

    hallo Andreas, ich hab versucht, dir eine Pn zu schreiben, weißt du, warum das nicht funktioniert? :? ich bin nicht so fit in solchen Sachen... :oops:


    Hallo Turmalin, rechts neben meinen Beiträgen ist ein PN-Button. Den klickst, Du schreibst anschließend Deine Nachricht an mich und drückst "Absenden". Das sollte es gewesen sein.

    Onda:

    Zum Verhältnis von samadhi (Konzentration) und Vipassana wirst du sowohl bei Nyanaponika als auch bei Analayo einiges finden. Letzterer betont, dass die Sammlungsfähigkeit, die mit dem Erreichen des 1. Jhanas verbunden ist, ausreicht, um Erwachen zu realisieren. Zu dieser Thematik findest du auch bei Daniel Ingram (Mastering the Core Teachings of the Buddha) einiges: http://integrateddaniel.info/book/

    Nyanaponika weist darauf hin, dass der samadhi-Weg in unserer modernen Welt mit all ihren Ablenkungen deutlich schwieriger zu gehen ist als der Weg des Klarblicks (vipassana). Steve Hagen sieht die Jhanas als trance-ähnliche Geisteszustände grundsätzlich kritisch.


    Und das 1. Jhana erreicht man auch durch reine Einsichtsmeditation - ist das korrekt oder ist dafür auf jeden Fall die Samatha-Meditation nötig?

    Maybe Buddha:

    Lies dir mal dieses Buch durch:
    http://www.dhamma-dana.de/buecher/buddha…anapanasati.pdf

    Sehr klare und einfache Anleitungen zum meditieren.


    Super, vielen Dank. Werde ich mir im neuen Jahr mal anschauen.

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 30. Dezember 2012 um 12:12
    Onda:
    tcee:

    Es gibt da kein Entweder-Oder. Das ist alles Praxis. Beobachten. Hinsehen. Das satipatthana-sutra ist da wirklich ein zentraler Text. Er zeigt die große Bandbreite der Meditationsobjekte auf. Achtsamkeit auf den Körper, auf den Atem, auf die Gefühle und Gedanken. Das ist alles Achtsamkeitsmeditation.

    Der Atem wird oft auch für die sog. konzentrative Mediation (samadhi) verwendet, die den Weg zu den "Vertiefungen" (Jhanas) bahnen soll. Es gibt eine lange Debatte darüber, wie wichtig (oder unwichtig) diese Form der Meditation ist und wieviel "Sammlung" dieser Art zum Erwachen erforderlich ist. Über diesen Gegensatz von Sammlung/Konzentration und Vipassana gibt es gute Infos hier:

    Nyanaponika: Geistestraining durch Achtsamkeit
    Analayo: Der direkte Weg

    Danke für Deine Tipps. Gunaratana habe ich bereits gelesen, werde es aber nochmal tun. Und Nyanaponika steht schon ziemlich weit oben auf der Bücherliste.

    Die Jhanas ziehen mich in der Tat sehr an. Ich hatte schon einige Male einen Vorgeschmack darauf bekommen und glaube, dass mir das Lernen der Vertiefungszustände in der Praxis sehr helfen könnte. Aber kannst Du mir aber erklären, warum es die Diskussion um Samatha und Vipassana überhaupt gibt? Soweit ich weiß spricht der Buddha an manchen Stellen im Kanon davon, dass der Weg über die Versenkungen zu beschreiten ist, und an anderen Stellen, dass auch die Einsichtsmeditation ein gültiger Weg ist.

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 30. Dezember 2012 um 10:13

    Erst einmal vielen Dank an Euch alle für die sehr hilfreichen Antworten.

    Sukha:

    Hat Ayya Khema zählen des Atems gelehrt?


    Ja, unter anderem. Nachdem ich meinen Beitrag geschrieben hatte, stieß ich auf einen Text, der mir sehr weiter zu helfen scheint bzgl. der langen Pause am Ende des Ausatmens: http://www.awakeningtosanity.net/uploads/teachi…asati_TL_de.pdf

    Darin heißt es:

    Zitat


    Frage: Ich habe nach dem Ausatmen einen Moment, den nenne ich Nicht-Atmen. Dort geht meine Aufmerksamkeit weg. Ich habe dann gedacht: ‚Soll ich an diesem Punkt rund atmen?’
    Was soll ich da machen? Ich bin da etwas orientierungslos.

    Die Frage ist voll berechtigt, du bist mit dieser Erfahrung auch nicht die Erste im Universum. Deswegen sprechen manche Meditationsanleitungen von Ausatem – Pause – Einatem. Wenn man diesen Zyklus mental verfolgt, benennt man diese drei zunächst einmal, um diesem Nicht-Atmen einen Namen zu geben. Später braucht man dann nicht mehr zu benennen sondern weiß einfach: „Das ist die Achtsamkeit, die verweilt, ohne dass jemand durchs Tor kommt. Das ist die Achtsamkeit, die an dem Ort verweilt, ohne dass das passiert, worauf ich immer warte. Aber es ist anderes da, was ich an dem Ort erfahren kann.“ Das ist tatsächlich eine Stelle, an der leicht Gedanken eintreten, weil man sich mit dem gewohnten Ablauf nicht mehr beschäftigen kann, da ist eine kleine Pause. Ich habe diese Pause bisher nicht überbetont, denn wenn man sie betont oder benennt, hat sie die Tendenz länger zu werden, was nicht sein muss. Wir bleiben beim ganz natürlichen Atmen. Diese Pause darf manchmal fast verschwinden,manchmal darf sie ganz lang sein. Wir brauchen nicht speziell mit ihr zu arbeiten. Du brauchst also keinen Rundatem ohne Pause zu machen, sondern du nimmst die Pause wahr als kleine Herausforderung – wie einen Wachtposten am Stadttor, an dem keine Leute reinkommen und rausgehen, der trotzdem achtsam bleibt. Das ist die Herausforderung an dieser Stelle. Das kann uns manchmal auch am Ende des Einatems passieren. Dort ist die Pause gewöhnlich viel kürzer, aber auch dort kann uns das manchmal passieren.

    Die Meditatiion heute morgen verlief mit dieser Erkenntnis schon wesentlich achtsamer.

    Sukha:

    Wenn Du täglich diszipliniert!! 2 mal am Tag mindestens 30 Minuten sitzt, merkst Du eine deutliche Verbesserung nach ca. 14 Tagen.

    Das ist ein guter Hinweis, den werde ich beherzigen.

    Sukha:

    Lass die Zählerei, beobachte nur den Atem. Schweifen die Gedanken ab und Du bemerkst es, einfach im Geist "Gedanke" notieren und zum Objekt (Atem) zurück kehren. Stört Dich ein Geräusch, dann mach keine Geschichte draus sondern notiere "Geräusch" und gehe zum Objekt zurück. Bleibe geduldig und gelassen. Alles darf so sein wie es ist.


    Ich fühle mich dem einfachen Gewahrsein ohne Hilfsmittel auch immer wieder hingezogen. Im letzten Urlaub zum Beispiel habe ich das Benennen, das sonst Teil meiner Meditation ist, komplett weggelassen. Nach einer Zeit klappte das ziemlich gut. Ich werde das auch mal bei der Atmung ausprobieren.

    Sukha:

    Am besten ist aber, Du suchst Dir einen Lehrer, der mit Dir gemeinsam genau hinschaut wo Deine größten Hemmnisse sind.


    Das ist vermutlich mein größtes Hindernis. Ich habe noch keinen Lehrer außerhalb von Büchern und des Internets gefunden und ehrlich gesagt noch keine großen Anstalten dafür gemacht. Ich schätze viele meiner Fragen und Unsicherheiten würden sich so in Windeseile klären.

    Turmalin:

    Ich bin einfach deswegen abgeschweift, weil es knochentrocken war.


    Ein Grund für die Anziehung, die die Achtsamkeit auf den Atem, bei mir ausübt, ist die Tatsache, dass es mir so schwer fällt. Ich denke: wenn Du es schaffst, achtsam beim Atem zu bleiben, dann hast Du einen großen Schritt getan.

    Turmalin:

    Du brauchst schlicht jemanden, der durch seine bloße Anwesenheit in einem Raum, diesen mit geistiger Energie ausfüllt. Falls es zuerst bei einem selber nicht klappt, mit Energie in Kontakt zu kommen, kontaktiert man natürlich den gleichen Lehrer. :D


    Was Du schreibst, beeindruckt mich. Ich wünschte, ich hätte solch einen Lehrer bereits gefunden. Diese Übertragung spüre ich manchmal in Ansätzen, wenn ich Worte von Ayya Khema u.a lese oder höre. Wie muss es erst sein, wenn man von solch einem Menschen auf dem Weg begleitet wird?

    Tashili:

    Energie und Glück sind natürlich wesentlich spannender, als Langeweile .........
    :lol:


    Ja, das stimmt. Und ich bin da hin und her gerissen: Auf der einen Schulter sitzt ein kleiner heroischer Zenmönch, der mir an den Ohren zieht, wenn ich mich mal wieder nach Fortschritt und Abwechslung sehne. Auf der anderen Schulter sitzt ein kleiner Esoteriker, der sich im Wohlgefühl des Fortschritts und der Erkenntnis sonnt und es sich gut gehen lassen will. Vielleicht lerne ich ja eines Tages, die Langeweile zu schätzen. :)

    Raphy:

    Und was du über deine Vipassana-Meditation, die alte Methode, schreibst klingt für mich sehr nach "gut tun"...
    Ich habe das Gefühl mein Körper, mein Geist und meine Intuition wissen im Grunde sehr gut was im jeweiligen Moment zu tun oder zu lassen ist. Ich muß nur wach und sensibel dafür sein.
    Und wenn ich mal überhaupt nicht weiter weiß, gibt mir das Leben dann auch genug Hinweise von außen, damit ich erkenne wo es weitergeht . Sei es durch Lehrer oder durch Leid oder auch Freude, alles ist denkbar.
    Ich finde es auch sehr natürlich mich dem zuzuwenden, was mir gut tut. Und das sein zu lassen, was mir nicht gut tut und was ich als solches erkannt habe.


    Hi Raphy, danke für Deine Hilfe. Ja, ich schätze, dass auch mich diese Form des Vipassana immer begleiten wird. Allerdings ist auf meine innere Stimme in dieser Hinsicht bisher nicht sonderlich viel Verlass. Ich bin oft sprunghaft und impulsiv - ein typischer "Pleasure Seeker". Wenn ich mich immer nach meiner Pfeiffe tanzen lassen würde, dann wäre jeden Tag was Neues dran. Darum stehe ich auf die Strenge, die sich im Zen-Buddhismus oder bei Ayya Khema findet. Das verpasst mir einen A***tritt, den ich gut gebrauchen kann. Gerade die Konzentration auf eine Methode hat mir in der Vergangenheit immer wieder über meine Sprunghaftigkeit hinweg geholfen. Denn die Gefahr ist, dass ich nicht nur von Technik zu Technik, sondern auch von Methode zu Methode und von Lehrer zu Lehrer springe. Und am Ende habe ich 20 Jahre lang jeden Tag was anderes gemacht und stehe dort, wo ich begann. Ich glaube, ich bin noch nicht so weit, eine große Auswahl an Techniken auch weise zu nutzen.

    Onda:

    Hallo Andreas,

    Meditation - das ist ein große Vielfalt unterschiedlichster Methoden. Auch die buddhistische Tradition hat zahlreiche Techniken und Übungen hervorgebracht. Ich sehe das wie einen großen Werkzeugkasten, den wir nach der Methode von Trial & Error auf seine Wirksamkeit für uns überprüfen. Du hattest eine Methode gefunden, die offensichtlich gut zu dir passte. Welche Notwendigkeit besteht, von dieser Methode Abstand zu nehmen und dich dem Zählen des Atems zuzuwenden, obwohl du mit dieser Form der Atemmeditation nicht zurecht kommst? Die Frage, welche Meditationsmethode die beste ist, kannst nur du beantworten. Du hast durch einen Test jetzt herausgefunden, dass Methode A für dich besser funktioniert als Methode B. Es gibt keinen Grund, weshalb du nicht zu Methode A zurückkehren solltest. Auch diese Methode ist eine authentische buddhistische Methode, wie sie etwa im satipatthana-sutta gelehrt wird. Im Kern geht es um eine bestimmte Form des präzisen und gleichmütigen Beobachtens aller Phänomene, es geht darum, die Phänomene im Entstehen zu beobachten und in ihrem Vergehen. Das Kommen und Gehen des Atems ist nur ein mögliches Objekt (Und das "Zählen" der Atemzüge eine Übung für Einsteiger).


    Hallo Onda, auch Dir vielen Dank. Ich bin in dieser Sache wirklich zwiegespalten. Irgendetwas in mir sagt, dass ich die Achtsamkeit auf den Atem lernen sollte. Einige der Gründe habe ich ja oben schon beschrieben. Trotz der Fortschritte in der alten Methode machte sich ein Gefühl der Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und Stagnation in mir breit. Ich weiß noch nicht, ob es sich dabei nicht vielleicht doch um das typische Hindernis des Zweifels handelt, vor dem so oft im Buddhismus gewarnt wird. Dass ich mich einer Methode zuwende, die mir auf den ersten Blick nicht liegt, lässt mich da aber skeptisch sein. Ich denke, ich werde ihr zumindest eine größere Chance geben und mehr Geduld als bei den letzten Malen widmen. Es ist gut zu wissen, dass mir die alte Methode nicht verloren geht.

    Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und Inspiration
    Andreas

  • Kein Fortschritt? Zu ungeduldig? Die falsche Technik?

    • tcee
    • 29. Dezember 2012 um 09:50

    Hallo,

    mein Name ist Andreas. Ich meditiere on/off seit mehreren Jahren. Sehr regelmäßig und täglich erst seit etwa 1 1/2 Jahren. Früher hauptsächlich Zazen (oder was ich dafür hielt), heute mehr Vipassana. In den letzten Jahren habe ich mit Anapanasati, also der Achtsamkeit auf den Atem, keine guten Erfahrungen gemacht. Am Anfang, als diese Technik neu für mich war, klappte sie ganz gut, doch mit zunehmender Meditation verlor ich ziemlich schnell das Interesse. Ich zählte zwar die Atemzüge, war aber mit den Gedanken längst woanders. Das wurde über die Zeit eher schlimmer, als das ich irgendeine Form des Fortschritts spürte.
    Dann stieß ich vor einigen Jahren auf eine Methode, die u.a. die Achtsamkeit auf visuelle/auditive Gedanken und emotionale Körpergefühle sowie deren jeweiliges Ausbleiben lehrt. Nicht nur meine Konzentration und Achtsamkeit auch im Alltag hat durch diese Meditation zugenommen, auch die Einsichten sind umfassender geworden. Fast wöchentlich wurde ich ruhiger, ausgeglichener, geduldiger, mitfühlender und meine täglichen Meditationsperioden dehnten sich fast automatisch aus, so dass ich irgendwann täglich bis zu zwei, drei Stunden saß.

    Vor einigen Wochen stieß ich dann auf Ayya Khema, eine buddhistische Nonne der Theravada-Tradition. Ihre klare Sprache, ihre Striktheit und ihre Authentizität beeindruckten mich sehr. Und so überkamen mich Zweifel, ob meine bisherige Methode, die richtige für mich war. Mir schien sie zu wenig authentisch, zu wenig an den Quellen orientiert. Mit ihrer großen Auswahl an Techniken erschein sie mir wie der sprichwörtliche spirituelle Supermarkt - für jeden was dabei, aber doch nix halbes und nix ganzes.
    Ayya Khema inspirierte mich also nicht nur dazu, den Grundlagen und Quellen des Buddhismus auf den Grund zu gehen, sondern auch meine alte Meditationsmethode für eine Zeit lang beiseite zu legen und dem Anapanasati eine neue Chance zu geben. Ich begann also wieder mit dem Zählen der Atemzüge. Ich hatte gehofft, dass sich die Fortschritte und Einsichten meiner alte Meditationsmethode irgendwie halten und auf die Atem-Meditation übertragen würden. Aber Pustekuchen: ich bin genauso unkonzentriert wie ganz am Anfang. Ich kann die Achtsamkeit auf den Atem kaum einige Sekunden halten. Dann schweife ich für 5-10 Minuten ab und komme wieder für ein paar wenige Sekunden auf den Atem zurück. Meine Achtsamkeit im Alltag hat schwer nachgelassen, die Einsichten bleiben aus und meine Motivation lässt nach. Das ist ehrlich gesagt ziemlich frustrierend. Hinzu kommt, dass ich relativ langsam atme (~9 Atemzüge pro Minute) und mein Ausatmen wesentlich länger und flacher als mein Einatmen ist. U.a. dadurch verliere ich trotz Zählen und aller möglichen Tricks schnell die Konzentration.

    Ich stelle mir folgende Fragen: Wie lange sollte ich der Methode eine Chance geben, bevor ich sie als "unpassend" für mich ansehe (gibt es "unpassend" in der Meditation, wie sie vom Buddha gelehrt wurde, überhaupt)? Bin ich zu ungeduldig? Hat meine vorherige Meditationsmethode vielleicht einfach andere Aspekte meiner Achtsamkeit geschult (Samatha <> Vipassanā) und ich fange jetzt nochmal bei Null an? Oder hat sie gar weniger haltbare und weniger wichtige Eigenschaften geschult (immerhin scheinen die alten Fortschritte innerhalb kürzester Zeit wie weggeblasen)? Woran merkt man eigentlich Stillstand? Wie lange kann es dauern, bevor sich auch nur der geringsten Erfolg zeigt? Sollte ich "Erfolg" im Bezug auf die Meditation vielleicht anders deuten? Und sollte ich vielleicht zu meiner alten Methode zurückkehren, die zwar auch oft mühsam war, mir aber spürbar große Fortschritte ermöglichte?

    Vielleicht kann mir jemand aus eigener Erfahrung dazu etwas sagen.

    Vielen Dank schonmal für die Mühe
    Andreas

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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