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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Blume

  • Buddhismus - Auszeit - oder doch nix!

    • Blume
    • 30. Januar 2013 um 18:13

    Huhu...ich wollte mal von meinem Besuch in einer Buddhistischen Einrichtung erzählen. Habe für einen TAg an einem Einführungskurs für Anfänger teilgenommen und bin total begeistert. Mir hat es super viel Spaß gemacht und ich plane schon den nächsten Tag, sowie einen Kurs der über ein paar Tage geht.

    Der Kurs den ich jetzt belegt hatte fand ich sehr gut. Auch die Lehrerin war super nett und konnte alles gut und verständlich rüber bringen. Ich hab mich wohl gefühlt und denke/hoffe auch einen ersten guten Überblick über den Buddhismus und verschiedene Meditationsarten erfahren.
    Ich kann ja mal kurz was zum Kursablauf schreiben.
    Zunächst durften wir es uns alle gemütlich machen, mit Decken, Kissen usw. - dann wurde etwas zu dem Buddhismus allgemein erzählt und grob wie und welche Richtungen entstanden sind.
    Dann ging es schon um die richtige Sitzhaltung, dazu durften wir mehrere Sachen (Kissen, Bänke, Stühle, Hocker) ausprobieren und dann fing es auch schon mit Atemmeditation an. So gut angeleitet haben wir (also die Gruppe) dann im laufe des Tages auch schon 20min geschafft , wobei es ganz erstaunlich war das es mir (also als wir diese 20 minütige Meditationsphase gemacht haben) persönlich nur wie ca. 5 Minuten vorkam. Auch wenn meine Gedanken noch sehr sehr oft abgeschweift sind, hat es im Laufe des Tages immer besser geklappt. Wir haben noch Gehmeditation, Metta- Meditation und evtl. noch was ?? (kann mich aber gerade nicht erinnern) kennengelernt. Zwischendurch konnten wir immer wieder Feedback geben und Fragen stellen.

    Also alles in allem eine sehr positive erste Erfahrung die ich gerne vertiefen möchte und werde.

  • Buddhismus - Auszeit - oder doch nix!

    • Blume
    • 18. Januar 2013 um 14:42

    hallo...ich habe mich jetzt erst mal für einen 1 TagesKurs (Einführung in die Meditation) bei mir in der Nähe angemeldet. Wenn es mir gut gefällt werde ich dort oder auch woanders noch einen Wochenendkurs oder evtl. direkt einen läneren Kurs buchen. Vielleicht auch erst einen WE Kurs und dann Mitte des Jahres noch einen mit einem längeren Aufenthalt.

    void: Das mit der innerlichen Unruhe und den Gedankenchaos merke ich Ansatzweise auch immer beim Autogenen Training bzw. dann wenn ich entspannt bin und Zeit zum Nachdenken habe. Ansonsten ist man im Alltag immer so abgelenkt das man das meist nicht wahrnimmt. In solchen Situationen merke ich auch immer das ich das ganze was im letzen halben Jahr so passiert ist noch lange nicht verarbeitet habe.

    Aber unabhängig davon möchte ich mir auch langfristig gesehen durch die Meditation (Buddhismus) eine andere Lebens/Gedankenweise aneignen, die es mir erlaubt Ruhephasen einzubauen und zu mir selbst zurück zu finden.

  • Buddhismus - Auszeit - oder doch nix!

    • Blume
    • 28. Dezember 2012 um 00:45
    Kaffee48:


    Wenn du dich dem Buddhismus zuwendest,such dir doch ein Zentrum in deiner Nähe.Gemeinsam meditieren und anschließend seine Erfahrungen während der Meditation miteinanderaustauschen läßt einen wachsen.
    Grüße Kaffee48

    hab ich auch schon nach gesucht, aber ich seh im Moment den Wald vor lauter Bäumen nicht. :( Daher weiß ich auch gar nicht zu welcher Richtung/Schule ich gehen könnte.

    Frank1:

    Meines Erachtens sollte Meditation die Komponenten Aufmerksamkeit (willentliche Konzentration) und Körperbeeinflussung (Muskelentspannung, Körperhaltung, Atmung) beinhalten. Ob Du eine mehr lassende (z.B. Zen-Meditation) oder zwingende Meditation (z.B. Yoga Trataka und Kumbhaka) vorziehst, musst Du aus Deinem Charakter ableiten.

    Hab die Begriffe mal gegoogelt und musste feststellen das die beiden, die du unter zwingende Meditation aufgeschrieben hast, gar nichts für mich sind. Zen-meditation sagt mir da schon ehr zu.

    Genauso schwer ist es für mich das passende Kloster zu finden. Hab mir schon die Finger wund gegoogelt und auch einiges gefunden. Nur das Angebot ist so groß, das ich nicht weiß was das richtige ist. Habt ihr eine Empfehlung für mich?
    Nach dem Motto: komplett unerfahrener Buddhismus-Neuling sucht Kloster für eine 1-2 wöchige Auszeit mit grundlegender Einführung in die Meditation.

  • Buddhismus - Auszeit - oder doch nix!

    • Blume
    • 2. Dezember 2012 um 00:27

    wow..danke für die Antwort..besonders für die ausführliche Antwort..

    ich denke ich werde auf jeden Fall eine Auszeit machen um mich mal zu reseten. Das letze halbe Jahr hat mich viel Kraft gekostet (2 unerwartete Todesfälle in dem engsten Familien und Freundeskreis, sowie 2 Krankenhausaufenthalte von Angehörigen), in Bezug auf Trauern, sich Sorgen, sich kümmern etc. Nebenbei läuft ja auch immer noch der normale Alltag, den man bewältigen muss. Daher mein Bedürfniss, mal nur für mich zu sein, mit meinen Gedanken, meiner Trauerarbeit und zum Kraft schöpfen.
    Danach soll die langzeit Arbeit an meinem inneren beginnen (mit welcher Methode auch immer).

    Aber mit der Langeweile sprichst du was gutes an, Sonnenschein. Denn oft weiß ich nichts mit mir anzufangen wenn ich alleine bin. Ich hab dann viel Zeit die ich für mich irgendwie nutzen könnte und was mach ich meistens...dumm vor der Glotze hängen. Ich lese zB. eigentlich auch sehr gerne, nehme mir aber nie die Zeit dafür..zack hänge ich wieder vor der Glotze um irgendwelchen Schrott zu schauen, statt wenigstens mal nen guten Film. Wobei Filme mir wiederrum meist zu lange dauern, da hab ich keine Geduld zu (auch wenn ich wirklich nix anderes vor hab)...Ruhe halt absolut nicht in mir selbst. Furchtbar...und wenn ich dann noch unzufrieden bin, hab ich schlechte Laune die sich negativ auf meine Mitmenschen (meistens mein Freund) auswirkt, obwohl die nichts dafür können. Das schlimme ist, ich merke das selbst auch währenddessen, kann es aber nicht abschalten.
    Hört sich furchtbar an wenn man das so liest, aber wenn man es kompakt und anschaulich darstellen will ist es wirklich so. :cry:

    Du schreibst: Und man merkt plötzlich wie viele Auszeiten man jeden Tag hat, wenn man sich nicht ständig zumüllt mit Informationen und Ablenkungen die einem sowieso nichts bringen sondern nur weiter in einem langweiligen Leben verharren lassen.
    das man im Grunde mehr Zeit für andere Dinge als Glotze etc. hat merke ich ja selbst, aber wie nutzt du bzw. ihr die dann, jetzt wo ihr den Buddhismus, die Meditation etc kennt. Was hat sich konkret bei euch geändert? Ist es jetzt spannender? oder nehmt ihr es nur anders wahr? Gibt es auch negatives? oder verbietet ihr euch was, weil ihr denkt es passt nicht zum Buddhismus?
    Und wann und wie habt ihr gemerkt das sich in euch etwas geändert hat - Flucht ihr jetzt nicht mehr beim Autofahren über den xten Stau oder nehmt ihr Dinge die euch füher an anderen Menschen genervt haben, jetzt einfach so hin?

    hach..total spannend..ich wünschte ich wäre schon soweit das ich innerlich zufrieden und im Einklang mit mir bin. Ich wünschte ich könnte auf einem belebten Platz inmitten der Menschen einfach sitzen oder liegen, Meditieren und nichts von dem was um mich herum geschieht mitbekommen. so stelle ich mir das zumindest vor.
    Ich mache ein bissel autogenes Training (gerade erst begonnen) und ich schaffe es beim besten Willen nicht die aussenreize wie Geräusche auszublenden.

  • Buddhismus - Auszeit - oder doch nix!

    • Blume
    • 27. November 2012 um 23:10

    Hallo,

    auch ich bin neu hier und mir noch gar nicht sicher ob und welche Richtung im Buddhismus was für mich wäre.
    Ich bin jetzt erst auf den Buddhismus gestoßen, weil ich mich ganz dringend (kurzfristig) nach einer Auszeit sehne und weil ich nach einer langfristigen Methode suche mich selbst in inneres Gleichgewicht zu bringen. Dabei möchte ich nicht nur mir selbst zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit verhelfen, sondern es auch schaffen das ich mein Umfeld, meine Freunde etc. mehr beachte und wertschätze. Ich denke das mir das der Buddhismus bieten könnte.
    Allerdings weiß ich auch das ich wahrscheinlich nie vollkommen auf Fleisch, HausTierhaltung, Alkohol usw. verzichten kann. Ich lebe gerne in der heutigen Zeit, auch mit dem Überfluss, wie TV, Handy, PC, Spielekonsolen etc. den sie zu bieten hat. Auch davon würde ich mich wohl nie vollkommen verabschieden wollen, um dann auf einem spartanischen Minimum zu leben.

    Kann man das Vereinbaren? Kann ich so auch einen Weg für mich im Buddhismus finden? Oder sträuben sich jetzt allen die Nackenhaare? was gibt es für Alternativen?

    Die Auszeit die ich mir vorstelle, sollte schon so gestaltet sein das ich mal 2 Wochen der hektischen Welt entfliehen kann. Kein Handy, kein PC, kein TV, nur schweigen bzw. das nötigste Reden um mit mir und meinen Gedanken ins reine zu kommen. Klar ich könnte auch irgendwo hinfahren und still sitzen, aber dann würde mir langweilig werden und ohne Anleitung wie ich eine Meditation anpacken kann gibt das bei mir auch nix.

    Ich weiß das die Meditation viel Zeit und Übung erfordert, aber ich finde bei der Fülle an Informationen überhaupt gar keinen Einstiegspunkt bzw. eine Richtung die ich weiter verfolgen könnte. Vor allem nicht für meine dringend benötigte bzw. gewünschte kurzfristige Ausszeit.

    ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
    Danke im Vorraus

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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