Evans Wentz strukturierte das Material und gab ihm - an die Ablehnung an das ägyptische Totenbuch den Titel:
Warum hat Evans-Wentz das Ägyptische Totenbuch abgelehnt?
Evans Wentz strukturierte das Material und gab ihm - an die Ablehnung an das ägyptische Totenbuch den Titel:
Warum hat Evans-Wentz das Ägyptische Totenbuch abgelehnt?
Kontra: Teilweise veraltet und mit theosophischen Ideen vermischt, daher nicht ganz texttreu.
Bitte um nähere Erläuterung!
Ich habe über KI recherchiert welche Bücher / Versionen es gibt . Das war das Ergebnis . Ich kann nicht sagen was damit gemeint ist . Darum frage ich nach euren Meinungen / Empfehlungen ! Danke 🙏
Deine Antwort enttäuscht mich ein wenig.
Ich besitze das von Dir Erst- und Zweitgenannte.
Für mich treten die näheren Erläuterungen (in genanntem Werk) eher ein wenig in den Hintergrund, sind also nicht so sehr von Relevanz. Entscheidend als Voraussetzung, es zu lesen, ist für mich, dass man geschult ist im tibetisch-buddhistischen Pantheon mit der Grundlage über Kenntnisse der Dhyani-Buddhas und ihren Ableitungen, über deren Anordnung im klassischen Mandala bzw. in der [visuellen] Mandala-Praxis, über die verschiedenen Ebenen, von äußerst fein bis grobstofflich, und die Vernetzungen und Beziehungen der Anordnungen im Zusammenhang mit besagten Ebenen, und wie man sich selbst da hineinprojiziert und damit arbeitet.
Es setzt jedenfalls gute Kenntnisse dieser Visualisationsobjekte voraus.
Ohne diese Kenntnisse als Grundlage sind die im Tib. Totenbuch genannten Erscheinungen, wie sie der Reihe nach auftreten, nur bunte Exotik, weil man sie sich nicht erklären kann.
Ich erinnere mich, dass ich, noch als Schülerin (so ca. 16-17 Jahre alt), schon die Ausgabe von Evans-Wentz besaß und es so empfand.
Da ich in meinen Zwanzigern meinen Haushalt vollständig aufgelöst hatte, musste ich mir in den Neunziger-Jahren die Ausgabe von Evans-Wentz neu kaufen und las auf einmal das Totenbuch mit einem völlig anderen Verständnis, nämlich mit Durchblick, weil ich in der Zwischenzeit eine gründliche Schulung erhalten hatte.
Ohne diese Schulung kommt einem das Tibetische Totenbuch nicht viel anders vor als das Ägyptische Totenbuch (das ich in meiner Frühzeit auch besaß): man staunt über die exotische Vielfalt der beschriebenen Erscheinungen.
Kann man aber mit diesen Werkzeugen arbeiten, so stellt sich das Ganze in einem völlig anderen Licht dar, da man tiefes Verständnis entwickelt und sich sogar Ableitungen, kompatibel mit dem eigenen Wesenskern, aufbauen und entsprechende Schwerpunkte setzen kann.
So bekommt die scheinbar lapidare, und eher unseriösen Esoterikern zugeordnete Aussage, dass "alles mit allem verbunden ist", für einen selbst einen echten Stellenwert, undzwar auf einer sehr tiefen und subtilen Grundlage.
Auf diese Weise hat die Ausgabe von Evans-Wentz für ergänzende Klarheit gesorgt.
Das Totenbuch von Francesca Fremantle und Chögyam Trungpa später, das hatte in seiner Form dann keinen wesentlichen Einfluss mehr auf mich, außer meine Neugier zu befriedigen, indem ich es mit dem ersten Buch verglich.
Das ganze Beiwerk an Kommentaren und Auslegungen ist für mich nebensächlich.
Natürlich muss man damit rechnen, dass Kommentare immer ein Spiegel ihrer Zeit sind.
So ist das Erstgenannte in einer Zeit entstanden, als die Aussagen der Theosophie damals in entsprechenden Kreisen eine Art Hype waren, wie man heute sagen würde.
Aber das ist doch für einen selbst nur wenig oder gar nicht relevant, wenn man es aus dieser Perspektive [dass Kommentare ein Spiegel ihrer Zeit sind] sieht.
Wie gesagt, die "theosophische Färbung" ist mir beim Studieren gar nicht aufgefallen, weil es nicht wichtig für mich war.
Kontra: Teilweise veraltet und mit theosophischen Ideen vermischt, daher nicht ganz texttreu.
Bitte um nähere Erläuterung!
Meintest Du vielleicht das hier:
Igor, hör bitte auf mit Deinen schmutzigen Phantasien.
Jetzt reicht es langsam.
Ich habe die Schnauze voll davon, dass Du nicht aufhörst, Perlen vor die Säue zu werfen.
Und ich habe mit all diesen schmutzigen Dingen nichts zu tun.
Lass mich in Ruhe und lass mich aus dem Spiel.
Schlimmstenfalls lasse ich mich selber für ein halbes Jahr sperren, wenn das hier nicht aufhört.
Danke @ Amdap, dass sie neulich so viel von ihrem Wissen aus dieser Tradition geteilt hat.
Vielen Dank für diese tiefgründige Analyse.
Die Wahrheit kommt ans Licht.
Die freie Meinung ist ein Zeichen der Demokratie, oder?
Stephen Batchelor wurde genauso behandelt wie ich hier von dir. Welche Ehre.
Ich weiß nicht, wie Stephen Batchelor sich behandelt fühlte, aber ich freue mich, dass Du Dich geehrt fühlst, mit meiner Wenigkeit diskutieren zu dürfen. Ebenso ehrt es mich, mit Dir als Diskussionspartner umzugehen. Das ist keine Selbstverständlichkeit.
Bereits Sokrates, der berühmte griechische Philosoph, war besonders bekannt für seine Methode des Dialogs und der Diskussion. Er war überzeugt, dass durch das Diskutieren und kritisches Hinterfragen von Ideen die Wahrheit gefunden werden könne.
Leider gibt es heutzutage, in unserer Demokratie, mit der ich großgeworden bin, inzwischen viele Menschen mit verzerrter Wahrnehmung, die glauben, wir lebten in einer Diktatur. Sie haben eine verdrehte Realitätswahrnehmung, die man auch "kognitive Verzerrung" nennen könnte. Es handelt sich hier um systematische Denkfehler, die unser Urteil und unsere Wahrnehmung beeinflussen. Eine der Ursachen wäre da zum Beispiel, einen Bestätigungsfehler zu begehen. Menschen neigen dazu, Informationen zu suchen, zu interpretieren und zu erinnern, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen, während sie widersprüchliche Informationen ignorieren. Dies verstärkt bestehende Meinungen und kann zu verzerrten Sichtweisen führen.
Auch spielen mentale Abkürzungen, die unser Gehirn verwendet, und emotionale und soziale Einflüsse eine große Rolle bei der Informationsverarbeitung.
Bei den Alten Griechen in der Antike war die persönliche Freiheit ein zentraler Aspekt der Demokratie, aber sie war auch mit Verantwortlichkeiten und Sebstdisziplin verbunden.
Das bedeutet auch, dass man, gerade weil man in einer Demokratie lebt, abwägen muss, ob das, was man seine "freie Meinung" nennt, nicht etwa beinhaltet, dass die sogenannte Meinungsfreiheit als Deckmantel für Intoleranz missbraucht wird. Solche Prozesse können wir aktuell sehr gut beobachten im Verlauf des Erstarkens des Populismus/ der Rechtsradikalen.
im fortlaufenden Text Deiner letzten Antwort reitest Du weiterhin auf sinnlosen Niederwerfungen, blindem Glauben daran, Missbrauch usw. herum, und rätst mir, bei diesem Thema zu bleiben.
Dabei gehst Du mit keinem einzigen Wort auf meine vorherige Antwort ein, in der ich erklärt habe, wo (in puncto Buddhismus) die Wurzeln meines freien Denkens liegen. Dabei wäre das eine interessante Grundlage zu weiterem Diskutieren über gute und schlechte Lehrer gewesen. Doch Du hast es einfach ausgeblendet, als ob es gar nicht existierte.
Ich weiß, dass mein vieler Text hier nicht da ankommt, wo ich es am liebsten hätte.
Aber man kann nicht alles haben. Mir ist das wohl bewusst.
Wenn es aber hier nur einen einzigen Menschen gibt, der aus Interesse mitliest, aber noch nicht einmal hier registriert ist - eben einfach nur aus Interesse mitliest, dann hat sich meine Mühe schon gelohnt. Nichts im Universum ist umsonst, alles hat seinen Sinn.
Nein, es zieht mich nicht mehr runter, weil ich daran nicht anhafte.
Mir geht es so, dass ich nicht daran anhafte, weil es schon so lange her ist.
Die „Einweihung“ – damit meine ich die traditionelle Vajrayana-Einweihung, nicht deine eigene Interpretation – hebt eindeutig hervor, dass die Einweihung die absolute Voraussetzung auf diesem Weg ist. So steht es überall, sowohl beim Dalai Lama als auch bei Lama Thubten Yeshe im Buch „Inneres Feuer“.
Der zweite Schritt: Wenn die Einweihung die unausweichliche Bedingung darstellt, kann man daraus folgern, dass der Lehrer selbst bestimmen kann, wer dazu fähig ist und wer nicht.
Der letzte Schritt: Im Vajrayana dient der Lehrer als lebendige Repräsentation des Buddha selbst.
Bei solchen Bedingungen entsteht jedoch der Nährboden für Missbrauch, denn der Schüler ist auf den Lehrer absolut angewiesen.
Igor, Du bist nicht umfassend informiert.
Wie kannst Du behaupten, ich folge nur meiner eigenen Interpretation?!
Ich war im Orden Arya Maitreya Mandala, gegründet von Lama Anagarika Govinda. dieser traf 1931 Tomo Geshe Rinpoche und wurde von ihm in die Praxis des Vajrayana eingeführt.
Leider habe ich LAG nicht mehr kennenlernen können, da ich erst in der zweiten Hälfte der Neunziger in seinen Orden eintrat, nachdem er schon 1985 gestorben war.
LAG hat einiges in der Tibetischen Tradition modernisiert, z. B. hat er das Ngöndro in seiner traditionellen Form abgeschafft und eine einheitliche Puja (Ordenszeremonie) entwickelt, die in Sanskrit und Pali (nicht auf Tibetisch!) rezitiert wird und wesentliche Grundlagen-Elemente des Theravada enthält, dieses nach vorheriger Absprache mit TGR.
Er war der Ansicht, dass man im Westen, wegen ganz anderer kultureller Wurzeln, nicht widerspruchslos sämtliche Rituale und rituellen Inhalte übernehmen könne. Daher kam es, dass ich dort kein Ngöndro gelernt habe, denn das massenhafte Mantra-Rezitieren und Niederwerfungen usw. gab es in der Form dort nicht. Zudem herrschte die Ansicht, dass Einweihungen zwar gegeben werden können, wenn man es wünsche, weil man es etwa für hilfreich hielt, aber sie waren Nebensache, standen nicht im Vordergrund.
Sehr wichtig war in dem Orden, alles für sich selbst zu prüfen, d. h. die Rede des Buddha an die Kalamer hatte einen besonders hohen Stellenwert.
Noch heute bin ich stark davon geprägt und profitiere immer noch von dieser Haltung innerer Freiheit, die ich dort kennengelernt habe. Auch die Offenheit gegenüber anderen Richtungen gefiel mir sehr gut, das Theravada spielte ebenfalls eine gewichtige Rolle.
Dies alles war im Orden AMM eine gute alte Tradition.
Lama Anagarika Govinda hat seinen Orden zwei Mal gegründet, die Ursache war der Zweite Weltkrieg. Die erste Gründung erfolgte 1933 in Indien, stark inspiriert noch von seinem Lehrer Tomo Geshe Rinpoche, der drei Jahre später starb. In der Nachkriegszeit erfolgte dann die zweite Gründung. Hier gelang die eigentliche Verbreitung des Vajrayana im Westen.
Sei, Igor, also bitte vorsichtig damit, Behauptungen einfach in den Raum zu werfen, um die Gemüter hier aufzuheizen. Und erkundige Dich bitte, bevor Du aufmischende Gedanken niederzuschreiben beabsichtigst. Vielen Dank im Voraus für Beachtung.
Diese ganzen Visualisierungen sind nicht mehr als Vorstellungen in meinem Geist. Also sollte ich mein armes Gehirn vergewaltigen, dann Mantras rezitieren und Mandalas erschaffen, aber ohne die Einweihung geht es nicht. So entsteht das Machtgefüge, und man sollte sich nicht wundern, wenn die ganzen Medien so gierig über die Skandale im tibetischen Buddhismus schreiben.
Unsinn! Natürlich geht es ohne Einweihung.
Ich war früher in einem Orden, in dem man anspruchsvolle Schaubilder visualisieren konnte, ohne eine Einweihung erhalten zu haben. Klar funktioniert das - was sagst Du denn da?!
Als Vajrayana-Buddhist steht einem nicht der historische Buddha im Vordergrund, sondern die Meditationsform Shakyamuni Buddha als Schaubild. Das entspricht der Ebene des Sambhogakaya. Dabei geht es nicht darum, was vor ca. 2500 Jahren passiert ist, sondern es geht um dieses mittlere der drei Kaya-Konzepte, welche "zeitlos" sind.
Der reale Mensch ist zeitlos geworden. Er ist nicht gestorben; er ist jetzt ein Schaubild, also die Projektion im eigenen Geist – kein historischer Buddha!
Es scheint mir, dass alle Leser selbst denken können, aber nicht blind glauben sollten.LG.
Ich wünsche alles Gute, egal wo, auf welcher Ebene oder im Himmel.
Selbstverständlich spiegelt sich das "Selbst" im Schaubild wider.
Andersrum kann man auch sagen, das Schaubild ist eine Hilfe, sich die Aspekte des Selbst, welches dieses Schaubild visualisiert, zu erschließen.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob Du das hier wirklich so gemeint hast, oder ob Du mir ob meiner Kritik ausweichen wolltest.
Denn am Ende sprichst Du vom "Himmel", aber das ist nach buddhistischer Definition etwas ganz anderes als der Sambhogakaya. Letzterer nimmt nämlich eine Mittelstellung zwischen Dharmakaya und Nirmanakaya ein und repräsentiert somit eine Brücke zwischen der reinen, formlosen Essenz des Dharmakaya und den konkreten, physischen Manifestationen im Nirmanakaya. Das gesamte vajrayanische Praxissystem basiert auf diesen Stufen, vereinfacht gesagt von äußerst subtil bis für gewöhnliche Wesen sichtbar und erfahrbar.
Ich weiß nicht, ob Dir das klar ist, obwohl Du sehr belesen bist.
Der Himmel dagegen ist etwas ganz anderes. Damit ist der Bereich von ebenfalls sterblichen Wesen gemeint, den Göttern. Dieser Bereich ist ein Teilaspekt des Lebensrades:
Lebensrad – Wikipedia bitte hier nachlesen.
Auch den Göttern, im Himmel, wäre es möglich, meditativ mit diesen drei Stufen zu praktizieren, aber traditionell heißt es, dass die Götter zu abgelenkt sind aufgrund ihrer Annehmlichkeiten, als dass sie auf die Idee kämen zu meditieren.
Gleichwohl erscheint für jeden der sechs Bereiche des Lebensrades Avalokiteshvara, der sich aus Mitleid so verkleidet, wie es die jeweiligen "Bewohner" der verschiedenen Bereiche verstehen, und das jeweils entsprechende "Werkzeug" dabeihat. So hat jeder seine Chance zur Weiterentwicklung.
Igor, ich schreibe das an dieser Stelle nicht nur für Dich, sondern vor allem für diejenigen, die sich hier vorübergehend irritiert gefühlt haben, und dem Buddhismus möglicherweise nicht so nahe stehen.
Akupunktur basiert ja auch auf einem Webild der Energiezentren und Energieströme.
Was ist ein "Webild"?
Danke liebe Amdap,
mir ging es auch immer so, deshAlb habe ich zwar meine Erfahrungen grundsätzlich geteilt, aber nicht über Chakren geschrieben.
Jetzt ist es mir egal. Ich weiß, was ich erlebt habe, es 36 Jahre her, es hat mir nicht geschadet, aber ich habe viel gelernt und lerne immer noch.
Monika
Dann geht es Dir damit ähnlich wie mir, aber weil es so lange her ist, zieht es Dich nicht mehr runter, wenn Du darüber sprichst?
Und mit "ich habe viel gelernt und lerne immer noch" meinst Du die wertvolle Lebenserfahrung?
Gute Lehrer / schlechte Lehrer
Ich hatte doch gerade vom Sambhogakaya und Schaubild des Shakyamuni Buddha im Vajrayana gesprochen.
Ich verstehe jetzt nicht, wie Du hier einen Zusammenhang sehen willst mit dem, was Du gerade wieder aufrollst. Du weißt, dass besonders ich fuchsteufelswild bin gegenüber den bekanntgewordenen Missbrauchsgeschichten, immer wieder erwähne ich sie ja hier und da, aber in anderen Zusammenhängen.
Igor, wenn Du aber von der Lehre des Vajrayana keine Ahnung hast, mit Verlaub, und weil Du Dich selbst im Theravada stehend siehst, dann bringe doch bitte nicht Dinge zusammen, die nicht zusammengehören, und ich würde Dir dazu auch einen Kursus in Grundlagen des Vajrayana empfehlen.
Sonst kommt es unweigerlich zu einem Durcheinander. Nimm bitte auch Rücksicht auf die nicht registrierten Mitleser hier, die verstehen ja nur noch Bahnhof, falls sie auf diesem Gebiet nicht gebildet sind. Oder sie glauben aufgrund Deiner Bemerkungen hier wirklich, dass man sexuellen Missbrauch im Buddhismus "Sambhogakaya" nennt.
Die Intuition von feinstofflichen Körpern kommt ja aus der Erfahrung, dass man einerseits tagsüber mit seinem Körper Dinge verrichtet, man aber auch im Traum einen Körper hat: Einen Traumkörper der dem Tageskörper ähndelt - mit Händen Füßen, Haaren - der aber gleichzeitig leichter und "geistiger" ist und mit dem man in Windeseile andere Orte aufsuchen und sogar schweben kann. Teilweise vermischte sich das dann mit Seelenvorstellungen - Mann stellte sich vor, dass die Toten aus ihren Fleischeskörpern flutschten und dann als ätherische Leiber einherschwebten - feinstofflich eben.
Ich denke, an dieser Stelle muß man mal innehalten und sich überlegen, wie man sich heute einen "Traum" vorstellt. Da geht man ja nicht mehr davon aus, dass man zum feinstofflichen Wesen wird. Sondern dass das was im Traum als Körper wahrnimmt, einfach eine geistige Repräsentation des Körpers im Gehirn ist. Eben die psychosomatische Ebene.
Von daher muß man nicht in vor-moderne Weltbilder verfallen und sich Gespensterkörper vorstellen, sondern all die yogischen Techniken , die Energie giearbeit mit KI und Chakren sind ebenso denkbar, wenn man als ihr Wirkungsfeld die psychosomatische Ebene ansetzt.
Auch ein wichtiger Aspekt, und wichtig anzumerken, aber beziehst Du Dich dabei auch auf einen Post, void ?
Alles anzeigenDazu möchte ich berichten, dass diese Chakren eindeutig erlebbar sind.
1989 erfuhr ich nach vielen Jahren erfüllt mit unglaublich viel Stress und empfundenem Leid und gleichzeitig großer spiritueller Hingabe und begonnener Meditation plötzlich in einer Nacht gleissende Lichterfahrungen. Es war so hell, obwohl es stockdunkel war.
Damit begann ein Prozess, der ca 1/2 Jahr dauerte.
Ich spürte eine starke Energie vom Steissbein die Wirbelsäule ansteigen. Es war wie ein glühender Kupferdraht. Egal wo ich mich befand, im Büro oder zuhause, verbunden mit außergewöhnlichen Erfahrungen.
Diese Energie wanderte im Laufe der Zeit über den Nacken, die Nase, den Kehlkopf. Ich hatte plötzlich Sorge, dass ich, wenn sie das Herz erreicht, nicht rein genug sei. Und sie endete davor.
Obwohl ich mich nicht mit Chakren beschäftigt hatte, wusste ich intuitiv, dass etwas ganz Besonderes geschah und ich wurde Schülerin ohne Lehrer.
Ich habe davon schon oft berichtet, ich glaubte es zwar, war aber nicht erleuchtet. Eines hat sich seit damals jedoch geändert. Der Blick auf diese Welt und der ernsthafte Einstieg in die buddhistische Lehre.
Dafür bin ich sehr dankbar - gerade JETZT und HIER.
Was mich betrifft, ich habe immer ein gewisses Problem damit, solcherlei innere Erfahrungen öffentlich zu machen, da ich in früheren Zeiten, wenn ich das hier und da tat, dadurch regelmäßig mich auf eine in meiner Wahrnehmung grobstofflich-dumpfe Ebene runtergezogen fühlte.
Geht es Dir dabei denn nicht so, Monika?
Ein kleiner Scherz am Rande.
Einige Buddhologen meinen, der Buddha sei, zumindest vor seiner Erleuchtung, ziemlich gemein gewesen. Außerdem hatte er viele Kurtisanen zur Verfügung, dazu vier Paläste. Das könnte für dich nicht gut ausgehen – wer weiß? Hast du keine Angst vor Missbrauch, so wie bei den vielen Lehrern, die du hier aufgezählt hast?
Welche vielen Lehrer habe ich denn aufgezählt?
Aus meiner Sicht noch nicht einmal ein halbes Dutzend.
Allerdings, wenn man meine Berichte von Erlebnissen dazuzählt in letzter Zeit, dann sind es wirklich viele. Denn meine Lehrer sind vor allem meine gewöhnlichen Mitmenschen, die Natur, Nachbars Katze undsoweiter.
Aber Nachbars Katze kann mich bestimmt nicht missbrauchen.
Nebenbei bemerkt: ich bin begeistert, wusste ich doch, dass Du in Wirklichkeit Humor hast.
Da Du an anderer Stelle erklärt hast, Du seist Theravada-Buddhist (obwohl in Deinem Logo "Zen" steht, aber das nur nebenbei), ist hier noch eine Erläuterung notwendig.
Als Vajrayana-Buddhist steht einem nicht der historische Buddha im Vordergrund, sondern die Meditationsform Shakyamuni Buddha als Schaubild. Das entspricht der Ebene des Sambhogakaya. Dabei geht es nicht darum, was vor ca. 2500 Jahren passiert ist, sondern es geht um dieses mittlere der drei Kaya-Konzepte, welche "zeitlos" sind.
Mein Ego und ich - hihihi! - das leidige Thema.
Dann sind wir schon zu zweit.
Nein, eigentlich zu dritt, denn ich beobachte ja diese beiden.
Und derjenige, der diesen Vorgang beschreibt, ist auch noch da.
Also sind wir dann bereits zu viert.
Vier Egos!
- Oh nein, ich irre mich! Beim Sprechen über die Egos ist es wie mit zwei Spiegeln, die sich gegenüber stehen, es geht in die Unendlichkeit!
Kein Wunder, dass die Chakras dabei anfangen zu glühen.....
NamoAdidaphat88 :[lz]
• Mahakashyapa (Mahakassapa): Einer der ältesten Schüler, der nach Buddhas Tod die erste buddhistische Konzilsversammlung leitete und als Hüter der Lehre galt.
• Ananda: Buddhas Cousin und enger Vertrauter, bekannt für sein außergewöhnliches Gedächtnis – er rezitierte viele der Lehrreden Buddhas auswendig.
• Sariputta (Shariputra): Der Weiseste unter Buddhas Schülern, besonders bekannt für die Lehre der Weisheit (Prajnaparamita).
• Moggallana (Maha-Moggallana): Meister der Meditation und übernatürlichen Fähigkeiten.
• Upali: Wurde zum Experten für die Vinaya (Mönchsregeln).
wäre das eine Möglichkeit?
[/lz]
Klar, man kann doch visualisieren was man will.
Hauptsache, es berührt einen innerlich und dergleichen.
Ich zum Beispiel bin nicht mehr imstande, mir den Karmapa als Linienguru vorzustellen, wegen des Missbrauchsskandals.
Aber den Buddha kann ich mir wunderbar vorstellen. Manchmal denke ich, wir gehen zusammen spazieren, der Buddha und ich.
Auch wenn's unverschämt klingt.
Alles anzeigen[...]
Wie bist Du dann trotzdem mit der Visualisation des Guru-Baums zurechtgekommen, und was hast Du Dir dabei vorgestellt? Falls Du nicht klarkommen konntest mit dem komplexen Guru-Baum, welche Ersatz-Visualisation hast Du gewählt oder Dir ausgedacht?
Die Visualisation hatte ich einfach weggelassen.
Das wäre für mich tatsächlich, damals wie heute, viel zu anspruchsvoll gewesen. Außerdem wußte ich auch nicht wie das geht!
Genau, ich gehöre keiner Linie an.
Liebe Grüße
Dachte ich mir schon.
So eine Visualisation stellt man sich ja nicht so vor wie ein Bild, das an der Wand hängt, sondern man ist mittendrin und es ist ja auch noch was hinter einem, und rechts und links sind auch noch "Leute".
Ich selbst mache manchmal noch Niederwerfungen aus sportlichen Gründen. Um es anstrengender zu machen, kombiniere ich es mit der Hatha-Yoga-Übung "Bauchschaukel" oder "Heuschrecke". wenn ich nur die einfache Form mache, ohne Kombination, stelle ich mir manchmal das unendliche All vor. Aber sonst nichts.
Obwohl ich sehr gut visualisieren kann; hätte auch beinahe Kunst oder Architektur studiert.
Na und, da hatte ich mich verschrieben. Ich bin mir sicher 99% der Mitlesenden wussten was ich meine. Ich finde deine Gedanken dazu aber lustig. Selbst wenn es als Spott gegen mich gedacht ist.
Hihihi, so unlistig bist Du gar nicht. Hab ich mir schon gedacht, hähä!
Ist es dein Ernst ? Naja gut. Ich verstehe gerade nur echt nicht, wieso man so ein schlechtes Gewissen haben kann, wenn man mal einmal die Woche Reis irgendwo in den Garten kippt oder in ein Gebüsch. Zur Not hättest du ihn doch in die Bio- Tonne kippen können oder ins Klo.
Um Himmels Willen !!!
Das ist aus Kagyü-Sicht ein Sakrileg!!!
Echt nur deswegen, weil du nicht wusstest wo du mit dem gebrauchten Reis hin sollst ?
Blödsinn, Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich so bekloppt sei!
Bevor ich das aufgegeben hatte, entwickelte ich noch eine Abwandlung.
Du musst wissen, dass man normalerweise im Dauermodus in einer bestimmten Reihenfolge sieben kleine Häufchen auf eine Platte streuen und dabei ein Mantra murmeln muss. Dann muss man diese sieben Häufchen blitzschnell wieder von der Platte wischen, und schnellstens dasgleiche dann von vorn. Am besten so schnell, bis einem schwindelig wird... bis der Arzt kommt. Denn sonst schafft man das Ganze ja gar nicht mehr in diesem Leben, denn jedes Einzelelement, wie gerade beschrieben, muss man 100.000 Mal wiederholen. Wenn man ungeschickt ist, fliegen einem die Reiskörner dabei nur so um die Ohren. Gleichzeitig muss man dabei noch alle möglichen Aspekte, denen man diesen Reis opfert, rituell visualisieren.
Aber es hilft ja nichts....
Da dachte ich, wenn ich das jetzt nicht für mich modifiziere, werde ich verrückt.
Und ich hatte eine Idee:
Ich erinnerte mich an die gemütlichen Kaffeeklatsch-Sonntage mit Sammeltassen, Kinder-Kakao und Muttis selbstgebackenem Kuchen in den 50er- und 60er-Jahren. Ich legte auf die Platte ein hübsches besticktes Spitzentaschentuch aus dieser Zeit, das sollte die Tischdecke sein, und auf die Stellen, wo sonst die Reishäufchen hinzustreuen waren, legte ich je ein kleines Bernsteinchen (die Steinchen hatte mir mal meine polnische Freundin geschenkt). Die sollten die Kaffeegedecke symbolisieren. Und nun lud ich alle Naturkräfte aus dem ganzen Universum zum Kaffeeklatsch ein. Ich saß ganz still da und machte nichts. Auch vom Mantramurmeln enthielt ich mich.
Endlich konnte ich mich entspannen, endlich war Ruhe im Karton.
Aber da ich mich nicht dauernd beweisen muss und die Naturkräfte auch einladen kann, wenn ich z. B. spazieren gehe, hörte ich auch mit meiner Erfindung dann bald auf.
Das war's dann. Aber der Lama weiß nichts davon.
Du hast ihn sicher überfordert. Für mich sieht es so aus, dass du bei den Praktiken ( Visualisation des Schaubilds ) nicht genug Selbstvertrauen in dem Moment hattest.
Du bringst es auf den Punkt. Ja, er wollte mich nicht mehr fragen, wie weit ich sei, weil er keine Antwort gewusst hätte.
Aber mit dem Selbstvertrauen, da irrst Du Dich. Hätte es mir gefehlt, wäre ich nie auf die geniale Idee mit dem Kaffeeklatsch gekommen.
Ich hatte ein PDF aus der Zeitschrift "Tibet und Buddhismus", wo eine Form des Ngöndro vorgestellt wurde.
Und habe dann mal ein paar Tage, vielleicht auch Wochen, die Niederwerfungen nach der Beschreibung/Anleitung dort geübt.
Eine Anleitung durch einen Lehrer hatte ich nicht.
Oh, vielen Dank für die zügige Antwort!
Für mich ist hier besonders interessant:
Während der Niederwerfungen soll man etwas visualisieren. Nämlich den komplexen Guru-Baum, dessen Linie man sich zugehörig fühlt, mit allem Drum und Dran und Drumherum,
Das ist eine sehr aufwändige Visualisation und schon mal sehr anspruchsvoll.
Du aber fühlst Dich anscheinend keiner Linie zugehörig. Wie bist Du dann trotzdem mit der Visualisation des Guru-Baums zurechtgekommen, und was hast Du Dir dabei vorgestellt? Falls Du nicht klarkommen konntest mit dem komplexen Guru-Baum, welche Ersatz-Visualisation hast Du gewählt oder Dir ausgedacht?
inkompotent als Lehrer
Un-kompetent?
: "nicht kompetent, an Erfahrung mangelnd."
Ist es Dir nicht aufgefallen?
Sie schrieb: "inkompotent" anstatt "inkompetent". Da muss man doch nachfragen.
Na, das war mir ein bisschen peinlich, dass ich das erst im zweiten Anlauf sah - immerhin hatte ich H. gegenüber angemerkt, dass sie oberflächlich liest....