Beiträge von Christopher
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"Ich bin absolut für die Homo-Ehe. Homosexuelle haben jedes Recht, genauso unglücklich zu sein wie wir anderen auch."
PS: nur so nebenbei: http://www.deepl.com
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Interessant, wenn auch schwer zu lesen, da zu weitschweifig. Den kannte ich noch nicht und weiß auch nicht, wer sich dahinter verbirgt oder wieso das nicht klar wird.
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Dieser Jo spricht also von "Vergewaltigungen" des Eido Shimano.
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Zudem scheint ihm auch Kritik an seinem.verehrten Soen entgangen zu sein,
Er heißt mit bürgerlichen Namen Johannes Schaueble und ist einer der wirklich wenigen, der mit seiner (sehr langen) Zen-Erfahrung null Kapital schlagen möchte. Er versteckt sich auch nicht sondern verwendet einfach Künstlernamen, denn er ist schließlich auch Künstler. Und ja, das Lesen der Webseite ist tatsächlich anstrengend - ich bevorzuge seine gedruckten Sachen.
Er ist vom Charakter her auch ein sehr spiritueller Mensch und nimmt es dann mit Begriffen wie "Vergewaltigung" halt nicht so genau. Das verzeihe ich ihm; wir sind aber tatsächlich verschiedener Meinung bzgl. Soen.
Zufälligerweise war Stuart Lachs kürzlich wieder bei mir zu Besuch und ich hatte immer den Wunsch, Stuart und Jo irgendwie zusammen zu bringen, um zu sehen, wie das in Punkto Soen ausgeht. Weil die beiden hatten ihn ja noch erlebt. Eine Debatte zwischen Jo und Dir wäre sicherlich in ähnlicher Weise interessant - wenn auch mit absehbarerer Ausgang
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"Queerbeet" ist gut und wäre eigentlich auch einer Diskussion wert
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Sonst hätte er ja auch kein dickes Portemonnaie gehabt, um es auf den Porsche zu legen
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(und ja, ich weiß, man kann die BA auch abonnieren ohne Mitglied zu sein)
Diese Konstellation hat sich für mich bewahrt.
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Zu den Frauengeschichten: ich habe nie jemanden liebevolleren, Frauen gegenüber, als ihn erlebt. Vergewaltigungsvorwürfe halte ich deshalb für absurd. Aber er hatte sicherlich ein 50er Jahre Frauenweltbild (Zitat: "Erleuchtung ist wie eine Frau, wenn man sein dickes Portemonnaie auf den Porsche legt, kommt sie von selbst").
Danke für Deinen ehrlichen Bericht Kauai. Ich würde nur ergänzen, dass Deine Einschätzung von Nydahls "Frauengeschichten" eventuell auch nicht mehr ganz zeitgemäß sein könnte. Missbrauch (und Sexismus sowieso) können ja auch ohne Vergewaltigungen weit verbreitet sein.
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Ich finde es schon immer merkwürdig, wenn einer Zen mit Großbuchstaben schreibt.
Ich kenn das auch. Wahrscheinlich merken es bzw. denken sich die meisten gar nichts dabei. Was wiederum vielleicht doch ganz angebracht ist
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Ich hatte auch sehr lange ein kleines Dojo geleitet und habe eine gewissen Ahnung woran es liegen mag, dass mancher kommt und nicht dabei bleibt.
Da bist Du mir voraus. Ich biete jeden Monat seit gut 20 Jahren eine "Einführung in Zen" an und kann immer noch nicht recht einschätzen, welcher Spruch bei wem gut ankommen wird. Anders als dem Threadöffner ist es mir aber inzwischen Wurscht, ob die Leute dann bleiben oder nicht
Aber im ernst: wenn Du Dein Angebot bewusst niederschwellig hälst, dann werden die Leute halt mittel- statt kurzfristig wieder aussteigen. Deswegen gebe ich mir keine Mühe, "Marketing" zu betreiben.
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Guten Abend Ursula,
sorry, das Ganze war eigentlich nur als Witz gemeint. Es handelt sich um ein Buch, das "Zen ohne Meister" heißt. Wenn Du auf das Bild klickst, siehst Du das auch. Wird Deine Ursprungsfrage wohl nicht beantworten, aber das Buch ist als "Graphic Novel" immerhin kurzweilig
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Zen ohne MeisterText & Zeichnung: Frenk Meeuwsen Übersetzung aus dem Niederländischen von Katrin Herzberg Veröffentlicht: November 2017 304 Seiten, Softcover 17,5 x 24 cm,…www.avant-verlag.de
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dann bräuchte ich keinen Joshu, Dogen, Rinzai, Takuan etc. lesen, denn die sind ja tot und ich kann ihre moralische Integrität nicht wirklich beurteilen
Dass die Klöster von Rinzai oder Dogen etwa wie "Jonestown" endeten, ist historisch nicht verbrieft, insofern können sie wohl kaum schlimmer als Sasaki oder Shimano gewesen sein
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Wenn da bei einem Lehrer nur ein Hauch von Unmoralität erscheint - sei es dass er einen blöden Witz macht
Dann fliege wohl auch ich aus Deiner White List heraus
Also mein persönlicher Standard liegt irgendwo zwischen "wurde noch nicht strafrechtlich verurteilt" und "sogar seine Witze sitzen alle perfekt"
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Wenn derjenige, der den Stock führt, sich buddhistischer Lehrer nennt und solche Sprüche eben kennen sollte, ist es für mich eben nicht dasselbe, als wenn er irgendeiner Maler wäre. Das ist der springende Punkt.
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Ja, sie bieten zugleich auch das Handwerkszeug, diese Strukturen grundsätzlich zu überwinden.
Und genau deswegen finde das Argument, dass die Lehre eines Joshu Sasaki trotz seines Missbrauchs OK sei, so haarsträubend. Missbrauch durch buddhistische Lehrer ist eben nicht mit Wagners Antisemitismus vergleichbar.
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Je mehr Macht eine Institution den leitenden Männern verleiht, desto anfälliger für Missbrauch. Und der traditionelle Buddhismus ist nun mal ziemlich extrem in dieser Weise. Da sind wir uns wohl alle einig.
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Brad Warner hat mal in etwa gesagt, dass, wenn man nicht von seinem eigenen Lehrstil vollkommen überzeugt ist, es dann lieber ganz lassen sollte
PS der ist einer, der früher auf meiner persönlichen White List stand, jetzt aber nicht mehr wirklich
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Was ist mit der White-List?
Als jemand der hier auch eigentlich nur kritisiert, kann ich sagen, dass solche "White-Listen" für mich einfach langweilig sind. Das ganze buddhistische Universum besteht ja eigentlich nur aus solchen positiven Berichten. Insofern konzentriere ich mich persönlich darauf, die Fakten über Missbrauch aufzuklären. Ob die "Bösen" nun die Mehrheit oder die Minderheit bilden, ist mir dabei inzwischen ziemlich Wurscht. Wie übrigens, falls man auch mir eine "verzerrte" Wahrnehmung vorwerfen sollte.
PS ich bin übrigens auch einer, der nicht nur kritisiert, sondern auch lehrt - und das ziemlich gut, würde ich mal sagen
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Es gibt dann natürlich auch Ausnahmen, zum Beispiel tibetische Lehrende, die an westlichen Universitäten studiert haben
wie etwa Sogyal
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dass er Schüler nicht cholerisch zusammenbrüllt, dass er nicht mobbt, dass er sich in großen und ganzen an Gelübde hält die er abgelegt hat, dass er auf Gewaltanwendung verzichtet
Genau. Natürlich ist der sexuelle Missbrauch besonders verwerflich, aber ich habe damals ja über 50 Seiten lang alles mögliche an anderen Arten von Fehlverhalten aufgelistet, die in einer buddhistischen Gruppe nichts zu suchen haben. Der Zernickow hatte zum Beispiel mehrmals damit geprahlt, dass er eine Schusswaffe bei sich trägt.
Aber es wird immer sofort - eben reflexartig - auf das Fehlen einer Strafanzeige hingewiesen, als ob das irgendwie relevant wäre. Und das nenne ich Abwehrhaltung.
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Warum sollte der Buddhismus hier eine Ausnahme darstellen?
Schön, dass Du das so siehst. Ich habe damals tatsächlich anders gedacht, bis ich die Wahrheit eingesehen habe. Gerade durch die Überwindung dieser eigenen Abwehrhaltung entstand auch meine Studie.
Und die Tatsache, dass auch fast 15 Jahre später viele immer noch an den Mythos glauben, treibt mich weiterhin an.