Ich seh grad einen Link hier...
Was ist das denn hier?
Herr der Yogis: Das Leben von Jetsün Milarepa
Von Tsang Nyön Heruka
könnte interessant sein.
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Was ist das denn hier?
Herr der Yogis: Das Leben von Jetsün Milarepa
Von Tsang Nyön Heruka
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Halllooooo!
Wahnsinn - erst einmal vielen Dank für Eure Antworten (und die tausend Denkanstöße).
Einen Teil der Antworten habe ich gestern vor der Nachtschicht gelesen und die haben mich dann doch sehr beschäftigt.
@Ji‘un Ken:
Erst hat es mir (typisch anfängermäßig) den Atem verschlagen. „Komm von dem „ich armes Schwein Tripp“ runter. Ok, danke, ich dachte, so begrüßt man die Neuen, ist das die Masche um die Spreu von den Weizen zu trennen und die „nicht ernsthaften“ Neumitglieder gleich zu verjagen? Oder der Versuch, meine Reaktion zu testen? Oder aber einfach nur einen Denkanstoß zu geben?
Mir war nicht bewusst, dass es sich für andere so selbstmitleidig anhört, was da in mir vorgeht. Denn eigentlich fühlt es sich ganz anders an.
Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt.
Mit „klein und dumm und fremd“ meinte ich eher „unwillkommen und nicht zugehörig“, denn seid mir nicht böse - das ist schon eine eigene kleine Welt (was sich ebenfalls hier bestätigt.)
Ein ganz und gar subjektives (und menschliches Gefühl, denn ich bin nicht so weit wie ihr ;-)) und schon wieder dieser „Armes Schwein-Tripp“.
Alle anderen waren so versunken in ihrer Meditation bei meinem ersten Erlebnis, ich hatte das Gefühl zu stören, denn ich habe mich so sehr bemüht still zu sitzen, wäre aber fast umgekippt nachdem ich mehr als einen Krampf im Lotussitz ausgefochten habe und mehr als einmal mein Magen dermaßen laut knurrte.
So schön die Meditation war, so ratlos war ich hinterher, weil ich mich fragte: Das ist es?
Jeder ging seiner Wege und ich habe meine Fragezeichen eingepackt und bin heimgegangen.
Ich habe es damals Freunden erzählt, aber außer ein „ja, ist doch schön, wenn es was für Dich ist“ habe ich kein Feedback bekommen. Woher auch, alle sind Juden, Christen und Atheisten (und selbst die zeigten kein wirkliches Interesse).
Ich wollte einfach nur klipp und klar wissen - was muss ich denn nun eigentlich tun?
Beim Meditieren. Im Lotussitz oder auch nicht. Was mache ich mit meinen Gedanken? Wie lasse ich sie „vorbeifließen“? WOZU mache ich das?
Und was mache ich morgen? Meditiere ich morgen über das gleiche?
Gebt mir doch bitte klare Anweisungen! ;-)))
À la: „Heute denkst Du darüber nach, woran Du alles anhaftest.“
Dann: Darüber reden.
Dann: „Ok, morgen meditierst Du darüber, welches Leid Du deshalb erfährst.“
Ich hätte mir gewünscht, jemanden zu finden, mit dem ich ganz persönlich darüber hätte reden können. Der mich anleitet.
Mein Fehler, dass ich es nicht woanders versucht habe.
Und ja: HEUTE sehe ich das alles anders :-) Deshalb bin ich ja hier. Nicht um Euch die Ohren vollzuheulen. Mich interessieren Eure Erfahrungen. Und ich muss irgendwie das Chaos in meinem Kopf bündeln.
Denn - und an dieser Stelle Danke für Deine Motivation Grund - ich kann Euch viel über die Erfolge erzählen, aber ein Erfolg wäre für mich, wenn der Weg zu Ende gegangen wäre, und das ist er nicht, vielleicht wird er es auch nie sein.
Man sollte nicht meinen, welche Wege der Geist geht, um diverse schädliche Einflüsse zu umgehen. Denn er zieht einen einfach in eine andere Richtung. Seit ich nicht mehr rauche, bilde ich mir ein, ich müsste mehr essen. Tue ich aber nicht. Dann bildet sich mein Geist ein, er müsse Ersatzbefriedigungen bekommen. Ich hafte an diversen anderen Dingen an, verfalle in Kaufrausche. Auch das weiß ich. Dann bündle ich meine Gedanken wieder in eine andere Richtung und lenke sie in Körpererfahrungen, mein Yoga.
Das ist das einzige, das hilft, mein Kopf lässt sich noch nicht anders beruhigen.
Zum Yoga bin ich eigentlich gekommen, weil ich nach 18 Kilo Abnahme dachte, ich müsse jetzt endlich mal was tun. Und ich hatte das Bedürfnis, meine Muskeln benutzen zu müssen, meinen Körper zu dehnen und überlegt, was ich denn machen könnte. Ich wollte an meine (wirklichen und nicht nur gedachten, selbstmitleidigen) Grenzen kommen.
Stattdessen erfahre ich Dinge über mich, die eher Grenzen öffnen.
Beispielsweise verspüre ich (der ich meinen Körper wirklich vernachlässigt und gehasst habe) plötzlich Dankbarkeit für ihn. Dass ich in ihm wohnen darf und er so tapfer ist. Was er plötzlich alles kann, und dass er doch schon immer da war. Ich kann ihn nicht mehr ausblenden. Möchte ich auch nicht. Denn komischerweise findet mein Geist dadurch die Ruhe, die ich dringend brauche im Kopf. Es könnten meiner Meinung nach auch Gymnastikübungen sein (jeder Yogi und jede Yogini wird jetzt verächtlich den Kopf schütteln), ich denke, das Ergebnis ist einfach das gleiche. Die einen packen diese wunderschönen Erfahrungen in einen spirituellen Rahmen, die anderen sehen es eben als natürliche körperliche Reaktion (so wie ich).
Der Gedankenanstoß kam, warum Yoga und nicht Fitness-Studio? Ganz einfach. Weil ich aus unerklärlichen Gründen diese Dehnungen brauche, mein Körper macht das schon von selbst zwischendurch. Meine Laufschuhe stehen ebenfalls bereit. Es ist eine eher praktische Entscheidung gewesen.
Puh - Hier sind so viele Links, ich denke ich muss einfach noch mehr lesen, es gibt ja schon tausend Beiträge hier. Leider habe ich eh schon das Gefühl, mein Kopf platzt bald vor lauter neuen tollen Dingen, Inspirationen und Herausforderungen.
Es ist wirklich seltsam. Alle schädlichen Dinge, die ich ausblende, lenken meinen Geist auf andere Dinge, die schädlich sind. Dann blende ich diese aus (versuche, sie zu beseitigen), dann kommt das nächste, usw.
Warum ist das so? Habt Ihr das auch?
Das zeigt doch eigentlich, dass man seinen Geist so gar nicht unter Kontrolle hat, wenn er einen so im Griff hat
Ich kann wirklich alles tun, was ich will. Was ich nicht schaffe, will ich nicht wirklich. Ich kann abnehmen, rauchen aufhören, trinken aufhören, ich kann fasten, meine Gedanken zügeln und in positive Bahnen lenken, wenn ich tue, was ich tue.
Aber eins kann ich nicht so sehr ich es auch will und ich will es wirklich!
Eine Stunde still sitzen und mich konzentrieren.
Das ist die allergrößte Herausforderung, man möge mir das glauben oder auch nicht.
Hat jemand eine Inspiration, wie mir das gelingen könnte? Ich schaffe es einfach nicht.
Ich würde gerne von Euch „alten Hasen“ lernen.
Und über das was Ihr über Yoga geschrieben habt, muss ich erstmal nachdenken.
Egal was ich mache, ich versuche achtsam zu sein, bei dem was ich mache. Neulich habe ich ein Buch über Shaolin-Techniken gelesen, da war ein Vergleich: Wenn ein Vogel singt, dann singt er nur. Er kann nicht essen in der Zeit, er singt.
Etwas in der der Art.
Und das sind genau DIE Dinge, die mir das Verständnis leichter machen. Solche einfachen Beispiele, keine Fremdwörter, keine Fußnoten
Das waren mal wieder ganz unsortiert und ungebündelt mein Gedankengut heute Nachmittag. Wenn ich es jemals schaffe, meinen Geist zu beruhigen, würdet Ihr es wohl an meinen Beiträgen merken
Habe diesen Beitrag vorgeschrieben und versucht, ihn zu sortieren - ist mir leider nicht gelungen.
Vielen Dank für Eure Geduld!
Liebe Grüße
Wuschel
PS: Werde mich mal nach einem anderen buddhistischen Center umschauen. Gibt‘s eigentlich auch „schwarze Schafe“ in dem Bereich (speziell in München?)
Einen wunderschönen guten Tag zusammen!
Ich habe so viele Fragen, und doch weiß ich gar nicht, wie ich anfangen soll.
Seit Jahren schon interessiert mich der Buddhismus - einmal habe ich all meinen Mut zusammen genommen und an einer buddhistischen Meditation teilgenommen (München), eine schöne Erfahrung, aber leider auch meine einzige.
Ich bin dort hingegangen mit einem Rucksack voller Fragen, gestellt habe ich keine einzige, weil ich es unpassend fand und nicht wusste, an wen ich sie wenden sollte. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich sie auch nicht formulieren können.
Anfang des Jahres habe ich eine Art "Selbstexperiment" unternommen. Zunächst habe ich diszipliniert abgenommen. Seit anderthalb Monaten verzichte ich weitestgehend auf Kaffee (nur noch eine Tasse am Tag statt 8), außerdem habe ich mit dem Rauchen aufgehört.
Ich blende somit alles nach und nach aus, was mich schädigt. Dazu gehören auch Gedanken und Gefühle, zumindest versuche ich es.
Es geht mir wirklich sehr gut damit. Bedingt durch diese ganzen Faktoren habe ich einen großen Bewegungsdrang und habe Yoga für mich entdeckt. Ich übe nahezu jeden Tag, habe mir ein Yogastudio gesucht, das keiner Tradition verpflichtet ist, sondern relativ neutral ist. Ist aber weit weg.
Leider wird es in meinem Kopf immer komplizierter. Studios gibt es on mass - aber ich komme mit dieser Guru-Mentalität überhaupt nicht klar. Speziell dem Jivamukti-Stil, obwohl sich dort alles super anhört und das Studio ideal für mich wäre (Weg dorthin, Stundenplan).
Es lässt sich in meinem Kopf nicht so ganz mit dem vereinbaren, woran ich glaube. Ich habe viel über Yoga gelesen, die Wurzeln des Ganzen. Zum Teil lässt es sich ja mit dem Buddhismus vereinen, auf der anderen Seite aber irgendwie auch nicht.
Ganz ehrlich - ich weiß zu wenig darüber, bin viel zu rationell.
Ich sehne mich total nach Spiritualität, finde aber keinen Zugang. Keine Ahnung, wen ich fragen soll, ich nerve alle schon mit dem ganzen Zeug - Tatsache ist aber, dass sich bei mir gerade alles verändert.
Das Yoga ist für mich mehr als bloße Gymnastik, aber ich kann mich trotzdem nicht drauf einlassen. Mich schrecken die Altare ab. Das macht mich traurig.
Es gibt für mich nur einen Lehrer, aber zu dem finde ich irgendwie auch keinen Zugang.
Jetzt bin ich hier.
Natürlich kann ich in ein buddhistisches Zentrum gehen, glücklicherweise gibt es die ja hier. Aber dann habe ich das Gefühl fremd und klein und dumm zu sein.
Hat irgendwer einen Rat für mich? Ich habe schon so viel gelesen und so viel gedacht, mein Kopf ist total voll und ich drehe mich im Kreis. Wie man an diesem Beitrag unschwer erkennen kann - bitte verzeiht diesen konfusen Text. Besser kann ich mich im Moment nicht ausdrücken.
Ganz liebe Grüße
das Wuschel
PS: ich frage mich gerade, wie das hier jemand verstehen soll. Zusammengefasst und kurz und bündig stelle ich zwei Fragen:
Welcher Yogastil lässt sich definitiv NICHT mit dem Buddhismus vereinbaren (hat jemand Erfahrungen?)
Wie bekomme ich Zugang zum Buddhismus (ich finde es sehr kompliziert)?