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  1. Buddhaland Forum
  2. Wu°

Beiträge von Wu°

  • Zen Buddhismus & Christentum

    • Wu°
    • 12. Oktober 2022 um 07:21

    Wenn ich religiöse Poesie brauch, würde ich aber eher zu Haiku-Dichtern, oder zu Ko Un, zu Ikkyû Sôjun , zu Ryokan, zu Han Shan oder zu Zhuangzi greifen, auf Jesus käme ich da eher weniger (dann eher noch den Koran). Aber eigentlich muss Poesie nicht religiös sein, um religiös zu sein.

  • Zen Buddhismus & Christentum

    • Wu°
    • 10. Oktober 2022 um 20:56
    Anandasa:

    Ich verwende daher Buddha und seine Lehren zur Geistesschulung und auch zur Herzensschulung. Aber ich kombiniere dies mit Jesus, von dem ich mir Hilfe von außen hole. Sollte ich mal im Sterben liegen, werde ich Jesus fragen, ob ich mein Leben gut gelebt habe. Indem ich jetzt an diesen Moment irgendwann in der Zukunft denke, hilft mir dies auch auf dem rechten Pfad zu bleiben und wieder wende ich mich aber an jemanden von außen. Beim Edlen Achtfachen Pfad entwickle ich alles aus mir selbst heraus. Ich spreche mir selbst Metta zu, wenn es schwer wird. Aber es kommt alles von einem selbst. Der Edle Achtfache Pfad ist ganz wichtige Geistesschulung von Buddha, an die ich versuche mich zu halten. Dann entwickeln sich entsprechend positive karmische Konsequenzen.

    Kann man ja alles machen, wenn man's mag. Aber man kann sich auch einfach hinsetzen, und sich in Frieden lassen.

  • Andere Meditationsobjekte

    • Wu°
    • 9. Oktober 2022 um 23:30

    Das hat verschiedene Gründe. Verwesende Leichname als Meditationsobjekt ist in unserer Kultur schwierig, andere, wie die Kasinas wurden propagiert, aber das Interesse war kaum vorhanden. Vieles ist einfach Teil des Zeitgeistes.

    Aber letztlich: Solange da kein Meditationssubjekt da ist, ist alles in Ordnung.

  • Kann ich in diesem Leben Erleuchtung erlangen

    • Wu°
    • 8. Oktober 2022 um 23:54
    Punk:

    Kann ich in diesem Leben Erleuchtung erlangen ?


    Ich würde alles versuchen, denn man hat nur eines.

    Noch nie hat ein Ich Erleuchtung erlangt. Zudem sagte ein Huang Po: "Es gibt nur die eine Wirklichkeit, die nicht zu erfahren und nicht zu erlangen ist."
    Erwachen ist gerade Nicht-Erlangen.

  • Rückenprobleme beim Sitzen

    • Wu°
    • 8. Oktober 2022 um 20:22
    Rigpa:
    Wu°:

    japanischen Meditationshocker namens Queen's Sun,

    Ist es nicht egal was für ein Meditationshocker ? Es ist eine Überlegung wert, ob ich mir statt eines neuen Kissen nicht lieber einen M- Hocker kaufe. :)

    Meiner Erfahrung nach nicht. Beim Kissen und beim Meditationshocker mit zwei Beinen sitzt man ziemlich statisch. Beim Meditationshocker mit einem Bein wird das meiner Erfahrung nach immer mal wieder kaum merklich verändert. (Es muss freilich nicht das Modell sein, aber ich hatte kein anderes gefunden). Auch mag ich die geschwungene Fläche.
    Vor dem Sitzen erleichtern auch leichte Übungen wie ein den Körper schütteln oder die Arme schwingen, wie man es u.a. aus dem Qi Gong kennt, die Spannungen vorher zu lösen. Wenn man Verspannungen im Rücken merkt, kann es auch gut sein (wenngleich nicht üblich) sich nach vorn zu neigen, den Rücken kurz zu wölben (kann man ja mit nem Gassho verbinden ;) oder kurz in ein Hohlkreuz zu gehen).

  • Rückenprobleme beim Sitzen

    • Wu°
    • 8. Oktober 2022 um 19:33

    Es gibt einen einbeinigen japanischen Meditationshocker namens Queen's Sun, den fand ich sehr hilfreich. Bei Kissen würde ich auch die mit Dinkelspreu bevorzugen.
    An Übungen alle Übungen, die auch bei Hexenschuss helfen. Findet man genug im Netz.
    Ansonsten sind Körperübungen aus Feldenkrais, Osteopathie und Trager Mentastics sehr gut. Schwimmen gehen ebenso. Und letztlich kann auch der Gang zu einem Physiotherapeuten das Geld wert sein. (Manchmal kriegt man auch ne Überweisung beim Arzt). Für leichtere Beschwerden helfen auch Massagegeräte mit Wärmefunktion viel. Aber auch ein warmes Bad oder wärmendes Pferdebalsam kann helfen.

  • Theravada/Frühbuddhismus

    • Wu°
    • 24. September 2022 um 12:11

    Lässt sich nicht ein Überbegriff für beides finden (Dhammayana z.B.) und Theravada bzw. Frühbuddhismus als Unterkategorien?

  • Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt S

    • Wu°
    • 15. August 2013 um 17:52

    Ist dieses Zitat überhaupt vom Laotse? Ich habe es nirgends im Tao te King gefunden.

    Die Vorstellung des Wandels im Daoismus ist eine komplett andere als die der Wiedergeburt im Vajrayana. es ist auch kein Wandel in eine ähnliche Form.
    Auch geht es im Daoismus um keine Entwicklung. Es geht um die Rückkehr zum Dao, zum Einfachen, zur Einfalt. Dem Gegenteil von Entwicklung.

    Zitat

    Die Frau des Dschuang Dsï war gestorben. Hui Dsï ging hin, um ihm zu kondolieren. Da saß Dschuang Dsï mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden, trommelte auf einer Schüssel und sang.

    Hui Dsï sprach: »Wenn eine Frau mit einem zusammen gelebt hat, Kinder aufgezogen hat und im Alter stirbt, dann ist es wahrlich schon gerade genug, wenn der Mann nicht um sie klagt. Nun noch dazuhin auf einer Schüssel zu trommeln und zu singen, ist das nicht gar zu bunt?«

    Dschuang Dsï sprach: »Nicht also! Als sie eben gestorben war, (denkst du), daß mich da der Schmerz nicht auch übermannt habe? Aber als ich mich darüber besann, von wannen sie gekommen war, da erkannte ich, daß ihr Ursprung jenseits der Geburt liegt; ja nicht nur jenseits der Geburt, sondern jenseits der Leiblichkeit; ja nicht nur jenseits der Leiblichkeit, sondern jenseits der Wirkungskraft (Qi). Da entstand eine Mischung im Unfaßbaren und Unsichtbaren, und es wandelte sich und hatte Wirkungskraft (Qi); die Wirkungskraft (Qi) verwandelte sich und hatte Leiblichkeit; die Leiblichkeit verwandelte sich und kam zur Geburt. Nun trat abermals eine Verwandlung ein, und es kam zum Tod. Diese Vorgänge folgen einander wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter, als der Kreislauf der vier Jahreszeiten. Und nun sie da liegt und schlummert in der großen Kammer, wie sollte ich da mit Seufzen und Klagen sie beweinen? Das hieße das Schicksal nicht verstehen. Darum lasse ich ab davon.«

  • Definition von anatta

    • Wu°
    • 25. März 2013 um 17:05

    Um zu verstehen, was Buddha unter anatman/anatta versteht, sollte man schaun, was die Upanischaden unter dem Begriff eines Atman verstehen, weil gegen den richtet Buddha sich ja. Also die Existenz einer unzerstörbare, ewige Essenz des Geistes (wörtlich eines Lebenshauches - interessant wäre da die Analogie zum chinesischen begriff des Chi), die oft als eins mit dem Brahman, "der unveränderliche, unendliche, immanente und transzendente Realität,welche den ewigen Urgrund von allem darstellt, was ist" (Wiki) gedacht wird. Letztlich versteh ich es so, daß diese Essenz hier und die Essenz des Universums Einheit ist.

    Man sollte den Begriff des Atmans nicht so sehr auf das Ich beziehen (Ich ist aham und nicht atman, wenn ich mich recht erinnere). Weil an die Existenz eines Ichs glauben ja auch die Upanischaden nicht. (Ich glaube, sie sind da zum teil radikaler als viele Buddhisten, die die Idee eines Ichs ja doch irgendwie retten wollen a la es gibt ein Ich, nur kein unveränderliches Ich).

    Zitat

    „Dieser ist mein Atman im inneren Herzen, kleiner als Reiskorn oder Gerstenkorn oder Hirsekorn oder eines Hirsekornes Kern. Dieser ist mein Atman im inneren Herzen größer als die Erde, größer als der Himmel, größer als die Welten. […] Der Allwirkende, Allwünschende, Allriechende, Allschmeckende, dies All in sich Fassende, Wortlose, Achtlose, dieser ist meine Seele im inneren Herzen, dieser ist das Brahman, zu dem werde ich, von hier abscheidend eingehen. Wem solches ward, fürwahr, für den gibt es keinen Zweifel.“


    – Chandogya-Upanishad (3.14)

  • Meditation und Erkältung

    • Wu°
    • 16. März 2013 um 17:28

    Ich würde ins Bett gehen, Tees trinken und ein Grippebad nehmen.

    Gibt es echt Studien, wo man Grippekranke hat meditieren lassen? Echt krank.

  • Ist Amitabha Gott Yahwe?

    • Wu°
    • 8. März 2013 um 12:33

    Kann es nicht einfach so regnen? Braucht es jemand, der es regnen lässt?

    Wen man jemand außerhalb eine Feldes oder Netzwerk annimmt, der es organisiert hat oder es angeschubst hat (kann er das, ohne Teil des Feldes zu sein?), dann wäre die Frage: Woher kommt er? was erschuf ihn? etc.
    Ich halte die Theorie eines sich selbstorganisierenden Feldes für einfacher. Ich brauch da einfach weniger Parameter. (Und unser Gehirn tut zwar so, als steht da jemand dahinter (Ich), aber eigentlich ist es auch eher ein Netzwerk.)

  • Degenerationen & Stolperfallen - extended version

    • Wu°
    • 6. März 2013 um 10:30
    Matthias65:
    Wu°:

    Ich finde es viel stimmiger, mit dem Wandel des Lebens mitzufliessen, als aus dem Kreislauf des Lebens ausscheiden zu wollen.

    Hallo Wu, kennst Du die 4 Edlen Wahrheiten ? In Buddhas 4 Edlen Wahrheiten werden die Gründe gut erklärt warum "die Buddhisten" aus dem Kreislauf des Lebens (Samsara) "ausscheiden" wollen.

    Ja, kenn ich. Genau da kann man meiner Meinung nach aber doch sehn, das für Buddha Dukkha ein, wenn nicht das Problem darstellt. Aber aus meiner Sicht ist es eben das nicht. Und Ondas hinterfragen legt IMHO etwas ähnliches nahe.
    (Eine andere Frage ist, ob es im westlichen Buddhismus überhaupt noch ein Kreislauf ist. Ich seh da die Tendenz, es eher als Linie zu sehn - ein Bewusstseinskontinuum z.B.).

  • Degenerationen & Stolperfallen - extended version

    • Wu°
    • 5. März 2013 um 17:33

    Das Wandel der Lauf der Dinge ist, ist nun eher eine Allerweltsweisheit. Das wurde schon lange vor Buddha sowohl im I Ging, dem Buch der Wandlung, aber auch im jüdischen Denken thematisiert. Auch in der Edda oder bei Homer findet man das.
    Aber der Wandel der Dinge ist der Lauf der Natur und nichts per se leidhaftes. Sicher gibt es auch Leid. Leid ist einfach auch ein natürlicher Teil im Wandel der Dinge, aber er ist nicht das Problem, das manche Buddhisten daraus machen.

    Ich finde es viel stimmiger, mit dem Wandel des Lebens mitzufliessen, als aus dem Kreislauf des Lebens ausscheiden zu wollen.
    Ich hab den Eindruck, man schafft sich hier ein künstliches Problem, und bemüht sich dann lange, es zu beseitigen.

  • Degenerationen & Stolperfallen - extended version

    • Wu°
    • 5. März 2013 um 17:08
    Matthias65:

    Das Thema Leerheit ist nun mal innerhalb einer jeden buddhistischen Richtung das wesentliche Merkmal, was die "Weisheit" des Buddhismus von anderen Philosophien/ Religionen unterscheidet.

    Zitat

    Dreißig Speichen sind vereint in einer Nabe. -
    An ihren leeren Stellen liegt es,
    daß Wagen zu gebrauchen sind.
    Ton wird gebrannt und es entsteht ein Krug daraus. -
    An ihren leeren Stellen liegt es,
    daß Krüge zu gebrauchen sind.
    Türen und Fenster werden ausgemeißelt -
    An ihren leeren Stellen liegt es,
    daß Zimmer zu gebrauchen sind.

    Also
    hat man die Fülle für den Zweck,
    und hat für den Gebrauch die Leere.

    Alles anzeigen

    Laotse

  • Degenerationen & Stolperfallen - extended version

    • Wu°
    • 5. März 2013 um 12:07

    Onda, das klingt so, als wärst du auf das Kalamer-Sutra reingefallen. Du darfst Buddhismus nicht genau untersuchen. Dann bleibt so gut wie nix übrig. (Und das was übrigbleibt - kein Ich und keine Seele, wird dir vermutlich nicht gefallen).

    Buddha hatte einfach ein Problem: Da ist Leiden, und das will ich nicht.
    Wenn es dir aber darum geht, zu leben, und nicht darum, Leid zu vermeiden, dann nützt dir Buddhismus nix.
    Sprich: Wenn sein Problem nicht dein Problem ist, geh deinen eigenen Weg. Es bringt nicht viel, die Probleme von anderen nachzuspielen.

    Aber die meisten wollen ein wenig Führung, ein wenig Halt, ein wenig Trost, eine wenig Ruhe durch Meditation. Das werden sie im Buddhismus (oder was sich so nennt) finden. (Und dann wollen sie noch eine bessere Welt - und erschaffen sich einen engagierten Buddhismus - so ne Mixtur aus Christentum, Konfuzianismus, Marxismus und Buddhismus).

  • Bin ich auch mit Alkohol auf dem "richtigen"Weg?

    • Wu°
    • 27. Februar 2013 um 05:08
    Zitat

    Ein Zen Meister hatte zwei Schüler. Diese übten jeden Tag im Klostergarten mehrere Stunden eine Geh-Meditation. Da beides starke Raucher waren, überlegten sie sich, ob sie dabei nicht rauchen könnten, sie seien ja draussen im Garten. Sie beschlossen den Meister zu fragen. Am nächsten Tag trafen Sie sich im Garten zur Meditation und der eine war bereits am rauchen. Der andere sieht das und reagiert etwas verärgert: “Der Meister hat es verboten, kümmert dich das nicht ?” ” ja, aber mir hat er es erlaubt !” “Aber das ist ungerecht, mir hat er es verboten und er war sehr verärgert, was hast Du Ihn denn gefragt ?” meinte der eine “ich habe ihn gefragt ob ich beim Meditieren im Garten rauchen darf, da war er wütend und hat mich mit dem Stock geschlagen, was hast du ihn den gefragt?”Oh – ich habe ihn nur gefragt ob ich beim Rauchen meditieren dürfe, da hat er sich gefreut und gesagt; gut, wenigstens meditierst du”

    Es gab in der buddhistischen Tradition einige, die den Alkohol sehr gemocht haben. Man denke an Chögyam Trungpa oder Ikkyu.

    "Nach meinem Tod werden unter meinen Schülern solche sein, die in die Wälder oder die Berge gehen, andere mögen Sake trinken und sich mit Frauen vergnügen, aber jene, die vor einem Auditorium Vorlesungen halten und von Zen als dem 'Weg der Moral' reden, die vergewaltigen den Buddhismus und sind in Wirklichkeit Ikkyus Feinde."

    Ikkyu

    Also geh von da los, wo du jetzt bist. Sicher ist Entzug eine gute Möglichkeit. Aber du bist auch als Alkoholiker genauso Mensch. Und vielleicht sogar ein besserer mensch als mancher nüchterner Buddhist, wer weiß. Jedenfalls halte ich es für sehr seltsam, jemand auszuschliessen. Aber Fundamentalismus ist nunmal so, egal wo.

    Beschäftige dich mal ein wenig mit dem Lebensweg von Wayne Liqourman. Einer aus der Advaita-Ecke, der Alkoholiker gewesen ist, und sein Lehrer sagte mal zu ihm: Dein Alkoholismus war deine Sadhana. Man kann nie wissen, wie das Leben so spielt.

  • Wann Wiedergeburt in einem Fötus?

    • Wu°
    • 25. Februar 2013 um 17:48

    Nochmal zu den bewussten Wiedergeburten. Ich hab gerade eine Diskussion über "Buddhismus - die bessre Alternative?" gesehen. Da meint der Vertreter des tibetischen Buddhismus (so ich ihn richtig verstanden habe), daß die Sache mit Bewussten Wiedergeburten, Tulkus etc. so eine Art tibetische Folklore sei, aber im tibetischen Buddhismus im Westen gar keine Rolle mehr spiele. Ist das wirklich so? Ich hatte den Eindruck, daß der Dalai Lama und die Karmapas da doch noch eine Rolle spielen und man doch noch daran glaubt. Auch hier klang es mir so. Wie seht ihr das?

  • Wann Wiedergeburt in einem Fötus?

    • Wu°
    • 18. Februar 2013 um 18:55
    Zitat

    Der Teil des Gehirns, der mit Bewusstseinsbildung verbunden wird, ist die Grosshirnrinde. Bis zur 18. Schwangerschaftswoche ist die Grosshirnrinde noch nicht so weit entwickelt, dass sich synaptische Vorgänge in ihr abspielten. Zwischen 18 und 25 Wochen erreicht das Gehirn des Fötus ein Stadium, in dem eine gewisse Verschaltung in diesen Teilen stattfindet. Aber auch da scheint der Fötus noch in einem Schlafzustand zu verharren. Erst in der 30. Woche erwacht er. Also kann man ungefähr ab der Lebensfähigkeit von einer Art Bewusstsein, d.h. in erster Linie Schmerzempfinden, sprechen.

    Zitat

    Bewusstseit bedeutet zu wissen, dass man ein eigener Mensch ist. Das müssen Babys erst lernen, wenn sie auf der Welt sind.
    Nach der Geburt fühlen sie sich erstmal noch als Teil der Mutter, bis sie durch den Umgang mit anderen Menschen langsam mitkriegen, dass sie selbst etwas bewirken können.
    Das Ich-Bewusstsein kann sich also erst nach der Geburt entwickeln. Im Mutterleib fehlen die Reize dazu.

    http://www.gutefrage.net/frage/hat-man-…ein-bewusstsein

  • Buddhismus und Kampfsport!?

    • Wu°
    • 12. Februar 2013 um 13:27

    Kampfsport zeigt dir sehr gut die Punkte, wo du dich selbst betrügst.
    Da, wo du es auf dem Kissen noch kaschieren kannst, liegst du beim Kampfsport auf der Matte.

    Aber es kann sein, daß im Kampfsport die daoistischen Elemente (Betonung des Dantien/ Hara, Herz-Geist-Fasten, Betonung der körperlichen Elemente, Nähen des Lebens) stärker sind als die buddhistischen.
    Der japanische Kampfsport hat freilich auch starke buddh. Elemente. Die Kuji-in- Meditationen der Ninja sind Übungen des Shingon (jap. tantrischer Buddhismus). Die Samurai sind eng mit dem Zen verbunden.

  • Karma und erwartungen der Familie?

    • Wu°
    • 8. Februar 2013 um 18:04
    nitthuracitta:

    kamma ist kein konzept.

    wenn du dir 3 monate lang dir deine zähne nicht putzt, hast du danach bestimmt mundgeruch! (wenn nicht schon früher) so ist das karmische resultat deiner handlung mundgeruch!!! :P

    liebe grüße
    der mausemann

    Es ist Frage, ob es Sinn macht, Modelle aus Physik, Chemie, Biologie auf die Moral zu übertragen.
    (Mal abgesehen, daß man sie ja in der Physik zum Teil modifiziert und durch Wahrscheinlichkeiten ersetzt hat. Noch interessanter wird es dann im Konstruktivismus).

    Ansonsten ist die Frage, inwieweit das stimmt.
    Einer putzt nicht regelmäßig die Zähne,hat keinen Mundgeruch, einer putzt sie regelmäßig, gekommt Mundgeruch.
    Oder Leute tun das selbe, aber das Ergebnis ist ein komplett anderes.
    Ein Leben ist nicht in Ursache Wirkung Mechanismen fassbar. Erstens ist niemand ein geschlossenes System. Zweitens reagieren Körper anders als erwartet.
    ( A la "Mein Mann säuft wie ein Loch, ich lebe gesund, aber ich bekomme Leberzirrhose, und er ist gesund").

  • Karma und erwartungen der Familie?

    • Wu°
    • 8. Februar 2013 um 13:21

    Karma ist ein Konzept, um irgendwas zu erklären. Konzepte bilden nie das leben ab.

  • Das Leben ist Sukha?

    • Wu°
    • 8. Februar 2013 um 12:16

    Das Leben ist doch meist abseits von Glück und Leid. Glück und Leid sind nur Ungleichgewichtszustände..Wenn man beides vergisst, dann kann das Leben seinen ungestörten Lauf nehmen.

  • OT Visualisieren...Tulkus & Co.

    • Wu°
    • 6. Februar 2013 um 15:19
    Bambus:

    Und wenn die ganze Frage nicht wichtig ist, weil Tulkus nur ein historisch gewachsenes Mosaiksteinchen im großen "bunten Drumherum" des tibetischen Buddhismus ist - welche Mosaiksteinchen sind dann noch Wert zu hinterfragt zu werden? Da kann man schnell das Kinde mit dem Bad ausschütten, aber ganz im Dreckwasser schmoren sollte man es dann doch nicht lassen.

    Da hast du sicher recht. Wenn man alles im Buddhismus untersuchen würde, auf die Wagschale legen würde,, würde nicht viel von Belang übrig bleiben. Das haben einige säkularen Buddhisten IMHO gut gezeigt.
    Ohne den Glauben z.B. an Reinkarnation würde das ganze Tulku-System nicht haltbar sein. Es braucht also Glaubensgewissheiten, um Glaubenssysteme aufrecht halten zu können.
    Aber ganz im mittelalterlichen will man als modernen Mensch, dann doch nicht schwimmen. Also ein wenig Tünche braucht man dann doch.

  • Die 10 Gebote und die 5 Silas

    • Wu°
    • 4. Februar 2013 um 10:18

    Beides (die 10 Gebote und die 5 Silas) ist Ausdruck eines Glaubens an eine normative Ethik. Folge diesen Normen, dann ist das besser für dich.
    Der Gegenpol dazu wäre z.B. der Daoismus: Setze das Gute, so bringst du auch das Böse hervor.

    Eine andere Frage wäre, inwieweit die 10 Gebote in Christus überwunden sind. Bei Luther seh ich dazu Ansätze. Dadurch, das ich sowieso befreit bin, bin ich auch aus dem gut/böse-Schema befreit.
    Vielleicht gibt es eine ähnliche Tendenz im Buddhismus im Zen, Dzogchen und Amidismus?

  • Unterschiede

    • Wu°
    • 31. Januar 2013 um 18:35

    Kurzes Nebenintermezzo:
    Aus meiner Sicht ist aber Weder Ursache Wirkungsprinzip daoistisch (sondern von selbst so entstehen) noch Gedanken beobachten oder sie abblocken. (Aber Daoismus ist auch ein komplett anderer Seinsentwurf als Buddhismus - aber auch was Frank so schreibt hat meiner Meinung nach kaum etwas mit Daoismus zu tun ;) ).

    Wir können ja mal nachlauschen, was dort (in diesem Fall bei Zhuangzi) so geschrieben steht:

    Zitat

    "Lass Deinen Herz-Geist im Ungeteilten wandern
    und den Lebensatem eins werden mit dem Unendlichen.
    Folge der Natur der Dinge,
    lass das Ich nicht erscheinen
    und die Welt wird geordnet sein."

    Zitat

    "Die Handwerker schuften sich,
    die Wissenden sorgen sich.

    Einer der nichts kann,
    der sucht nach nichts.
    Er schlägt sich den Bauch voll
    und lässt sich treiben.

    Wie ein nicht vertautes Boot -
    leer und treibend."

    Zitat

    "Höre nicht mehr mit den Ohren,
    sondern mit dem HerzGeist!
    Höre nicht mehr mit dem HerzGeist,
    sondern mit dem Lebensatem, der Lebensenergie (qi).

    Denn die hörende Wahrnehmung hat in den Ohren ihre Beschränkung;
    der HerzGeist (= das Bewusstsein) ist beschränkt
    durch seine Anpassungen.

    Das Qi hingegen nimmt durch Leere die Wesen auf
    und das Dao stellt sich in dieser Leere ein.
    Diese Leere wird durch das fasten des Herz-Geistes erreicht."

    Alles anzeigen

    So mal zum interreligiösen Vergleich.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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