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Gehmeditation

  • Matthias65
  • 20. Dezember 2011 um 10:05
  • Zum letzten Beitrag
  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 22. Dezember 2011 um 07:39
    • #26
    Mirco:
    Matthias65:


    Genau Shebop. Ich sehe das so wie Du


    Kein Raum für Anderes? Was ist mit Gedanken?


    Gedanken? Overrated... :D:lol:

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Matthias65
    Gast
    • 22. Dezember 2011 um 12:04
    • #27
    Mirco:
    Matthias65:


    Genau Shebop. Ich sehe das so wie Du


    Kein Raum für Anderes? Was ist mit Gedanken?

    Was soll mit den Gedanken sein ? Sie sind bei der Geh- meditation genauso existent wie bei der Sitzmeditation. Gedanken sind beim Sitzen Teil des Sitzens, beim Gehen sind sie Teil des Gehens.
    Liebe Grüße
    Matthias

  • gabi.voelkel
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    • 22. Dezember 2011 um 20:15
    • #28

    Nun, es gibt viele Arten, wie man die Gehmeditation machen kann:
    Man kann sich auf das konzentrieren, was man macht, alsio auf den Ablauf des Gehens, wie man die Füssse aufsetzt und hebt etc. - sowie es Nyanapnonika in seinem Buch : Geistestraining durch Achtsamkeit" erwähnte.
    Man kann aber auch sich weiterhin auf den Atem konzentrieren und dabei gehen. Es wird darauf ankommen, ob man eher die Vergänglichkeit der Dinge beobachten will, oder sich eher auf etwas konzentrieren will und sich vertiefen will. Ajahn Brahm hat in seinem Buch :"Im stillen Meer des Glücks" auch geschrieben, dass er einmal bei einer Gehmeditation so vertieft war, dass er nichts mehr von seiner Umgebung gemerkt hat.
    Wenn ich dran denke , übe ich die Gehmeditation meistens morgens nach der Sitzmeditation, dann beobachte ich den Ablauf des Gehens! Abe rmanchmal kommen auch wieder Gedanken hoch und lassen die Achtsamkeit schlechter werden! :grinsen:
    mit metta
    gabi

    "Das bin ich nicht, das gehört mir nicht, das hat für mich kein Selbst"

  • Shebop
    Gast
    • 22. Dezember 2011 um 21:44
    • #29

    Guten Abend zusammen,

    Matthias65:
    Shebop:


    Ich merke: ich bin 100% beschäftigt wenn ich gehe, d.h., da ist kein Raum für anderes. Dieses Fühlen hilft mir andernorts und zu anderer Zeit, bspw. wenn ich zur U-Bahn gehe und meine Achtsamkeit in der Folge automatisch beim Gehvorgang ist, ohne daß ich zu dieser Zeit etwas dafür tun müsste. Dahingehend halte ich Gehmeditation für ein hervorragendes Mittel die Achtsamkeit hinsichtlich eines jedmöglichen Bewegungsablaufs zu schulen.


    Genau Shebop. Ich sehe das so wie Du

    Mirco:

    Kein Raum für Anderes? Was ist mit Gedanken?

    Matthias65:

    Was soll mit den Gedanken sein ? Sie sind bei der Geh- meditation genauso existent wie bei der Sitzmeditation. Gedanken sind beim Sitzen Teil des Sitzens, beim Gehen sind sie Teil des Gehens.
    Liebe Grüße
    Matthias

    Bislang habe ich bei der Gehmeditation noch nicht experimentiert, sondern mich nur an die Anweisungen gehalten, die ich einst von einer Nonne bekam und die mir sehr dienlich sind. Aufgrund Eurer Stellungnahmen werde ich nun aber auch anderes ausprobieren und gucken, inwiefern mir das andere Hilfsqualitäten bietet.

    Ich wurde wie folgt instruiert: Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Fußsohlen. Nicht unbedingt auf den motorischen Ablauf, sondern auf den Druck der Fußsohlen (hierbei Unterscheidung bzw. Aufdröselung in Ferse/Mittelfuß/Ballen/Heben/Senken etc. nur wenn dienlich oder erforderlich, d.h., wenn es dem individuell erfühlten Heranführen zur Einspitzigkeit dient).
    Sobald ein Gedanke auftaucht: anhalten, sich sammeln und erst wieder gehen, wenn aller Fokus wieder auf das Gehen gerichtet ist. Körperlich ist ein jeder Ansatz des Gehens so mit einem, wie kann ich es beschreiben, einer Art "Entschlossenheits-Ruck" bei Losgehen verbunden.

    Anfangs kam ich damit buchstäblich nicht sehr weit :lol: und musste alle drei oder fünf Schritte anhalten (oft kam ich sogar nur einen Schritt weit), mit fortlaufender Übung allerdings konnte ich gut meine "Bahnen ziehen" und der Geist war einspitzig auf das Gehen gerichtet, so daß Gedanken nicht mehr vorhanden waren.
    Nach dieser ersten Instruktion (vorher hatte ich sowieso noch nie Gehmeditation gemacht) war ich zwei Stunden ohne Pause gegangen und mehr als Baff von den Früchten dieser Anstrengung. Von daher eine Methode die ich absolut empfehlen kann, und sei es nur als Experiment.
    Abendgruß von Shebop

  • SpringMode5708
    Gast
    • 23. Dezember 2011 um 22:13
    • #30
    Matthias65:

    Was soll mit den Gedanken sein ? Sie sind bei der Geh- meditation genauso existent wie bei der Sitzmeditation. Gedanken sind beim Sitzen Teil des Sitzens, beim Gehen sind sie Teil des Gehens.


    Gedanken sind nur zu Beginn des Meditationstrainings bis zu einer bestimmten Stufe Teil der Meditation.
    Ab dem 2. Jhana tauchen sie nicht mehr auf.

    Interessant ist doch aber, wie gehe ich mit den Gedanken um, wenn sie erst mal da sind, was sie ja zweifelsohne immer wieder der Fall ist.

    Wenn nämlich ein Gedanke da ist, ist die Aufmerksamkeit bereits vom Meditationsobjekt abgezogen worden.

    Der Zustand "geistige Aufmerksamkeit beim Objekt" und der Zustand "Denken" sind ja verschieden und dazwischen geschieht ein Prozess, ein Vorgang, von...nach...


    Gruß, :)

  • SpringMode5708
    Gast
    • 23. Dezember 2011 um 22:57
    • #31
    Shebop:


    Ich wurde wie folgt instruiert: Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Fußsohlen. Nicht unbedingt auf den motorischen Ablauf, sondern auf den Druck der Fußsohlen (hierbei Unterscheidung bzw. Aufdröselung in Ferse/Mittelfuß/Ballen/Heben/Senken etc. nur wenn dienlich oder erforderlich, d.h., wenn es dem individuell erfühlten Heranführen zur Einspitzigkeit dient).
    Sobald ein Gedanke auftaucht: anhalten, sich sammeln und erst wieder gehen, wenn aller Fokus wieder auf das Gehen gerichtet ist. Körperlich ist ein jeder Ansatz des Gehens so mit einem, wie kann ich es beschreiben, einer Art "Entschlossenheits-Ruck" bei Losgehen verbunden.


    Ob es wirklich hilfreich ist, Vorgang des Gehens auf diese Weise aufzudröseln? Ich glaube nicht. Selbst wenn in mehr als drei Viertel der asiatischen Theravada-Vipassana-Gemeinschaft Gehmeditation so gelehrt wird. Bessere Erfolge lassen sich anders erzielen.

    Und das nicht 'Einspitzigkeit' sondern eher 'beruhigte Zusammengefügtheit/Gesammeltheit'² gelehrt wurde, ist vielleicht eine andere Sache, aber ich dachte mir, ich spreche das mal wieder an ;)

    Gruß, :)

    ²(samāhitaṃ cittaṃ ekaggaṃ / ekaggatā)

  • Shebop
    Gast
    • 24. Dezember 2011 um 23:58
    • #32
    Mirco:
    Shebop:


    Ich wurde wie folgt instruiert: Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Fußsohlen. Nicht unbedingt auf den motorischen Ablauf, sondern auf den Druck der Fußsohlen (hierbei Unterscheidung bzw. Aufdröselung in Ferse/Mittelfuß/Ballen/Heben/Senken etc. nur wenn dienlich oder erforderlich, d.h., wenn es dem individuell erfühlten Heranführen zur Einspitzigkeit dient).
    Sobald ein Gedanke auftaucht: anhalten, sich sammeln und erst wieder gehen, wenn aller Fokus wieder auf das Gehen gerichtet ist. Körperlich ist ein jeder Ansatz des Gehens so mit einem, wie kann ich es beschreiben, einer Art "Entschlossenheits-Ruck" bei Losgehen verbunden.


    Ob es wirklich hilfreich ist, Vorgang des Gehens auf diese Weise aufzudröseln? Ich glaube nicht. Selbst wenn in mehr als drei Viertel der asiatischen Theravada-Vipassana-Gemeinschaft Gehmeditation so gelehrt wird. Bessere Erfolge lassen sich anders erzielen.

    Und das nicht 'Einspitzigkeit' sondern eher 'beruhigte Zusammengefügtheit/Gesammeltheit'² gelehrt wurde, ist vielleicht eine andere Sache, aber ich dachte mir, ich spreche das mal wieder an ;)

    Gruß, :)

    ²(samāhitaṃ cittaṃ ekaggaṃ / ekaggatā)


    Mir ist das nicht hilfreich, das o.g. Aufdröseln und 'zuviel zu tun'; ich bleibe ausschließlich bei den Fußsohlen, wobei auch das nicht den ganzen Übungsverlauf so bleibt, denn irgendwann wandelt es sich zum "reinen Gehen" - herrjeh, welch ein Wort, aber ich weiß wirklich nicht, wie ich es adäquater ausdrücken kann. Vielleicht meinen wir aber das Gleiche --> Zusammengefügtheit/Gesammeltheit.
    Abendgruß!

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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