Hallo Maybe,
der Chan wurde nach Japan getragen und dort zum Zen.
Die Praxis des Chan ist nicht institutionalisert.
Liebe Grüße
Knochensack
Hallo Maybe,
der Chan wurde nach Japan getragen und dort zum Zen.
Die Praxis des Chan ist nicht institutionalisert.
Liebe Grüße
Knochensack
Vom Wissenschaftl-er zum Zen-er zum Tibet-er zum Loos-er zum Trika-er wieder zum Tibet-er zum Shin-er, nun hingebungsvoll-er frei-er Liebend-er, Selbst-Brahman darf sein, genau wie du, auch wenn du das nicht willst .
GaliDa68:Hallo Wusheng,
was soll man über den Chan sagen?
Liebe Grüße
Knochensack
Mich interessiert immer die Praxis. Also WIE du den Chan begreifst und ihn praktizierst. Ich habe ein recht festes tägliches Trainingsprogramm und horche immer auf, wenn ich höre, das jemand aus dem Chan seine Inspiration bezieht. Chan und besonders Wushu-Chan ist bei weitem nicht so stark vertreten wie die Zen-Schulen oder andere buddhistische Ausprägungen. Wie gesagt, würd mich freuen, wenn du deine Chan-Praxis vorstellst, auch via PN wenn du magst.
Wenn nicht, ists auch völlig ok für mich.
LG, Wusheng
GaliDa68:Die Praxis des Chan ist nicht institutionalisert.
Klar ... ebenso wie die Praxis des Vajrayana.
Grüße
TM
Hallo Wusheng,
da gibt es nicht viel zu erzählen. Ich schreib Dir die Tage mal eine PN.
Liebe Grüße
Knochensack
Lieber Robonzo
Ich bin eigentlich immer schon achtsam mein Weg gegangen ohne den Buddhismus zu kennen oder ihm besondere Beachtung zu schenken. Per Zufall, d.h. einer Reportage am TV über eine österreichische Mönchin habe ich erst gespührt, dass meine schon seit jeher vorhandene Überzeugung mit der Lehre des Buddhismus übereinstimmen könnte.
Seiher mache ich sozusagen einen "Internet Crash-Kurs" in Buddhismus durch. Aus diesem Grund bin ich weder orthodox noch überhaupt selber davon überzeugt mich selber als Buddhist zu bezeichnen, insbesondere da ich mich, aufgrunf dieser meiner persönlichen Geschichte heraus nicht an Regeln oder Rituale gebunden fühle.
Orthodox bedeutet für mich den Weg mit gesenktem Haupt zu gehen um dabei genau darauf achten zu können diesen nicht zu verlassen. Was zu Beginn sicher ein guter Entschluss ist. Mit der Zeit sollte man aber auch mal den Mut haben den Kopf zu heben um zu sehen wohin der Weg denn führt und was neben dem Weg auch sonst noch da ist.
Ich gehe den Weg eher wie ein Luftibus, schaue mal dahin mal dorthin und nur von Zeit zu Zeit auf den Boden. Bisher habe ich festgestellt, dass ich (aus meiner Optik) erstaunlicher Weise immer noch auf dem Weg bin. Im Zweifel werde ich aber immer meiner Überzeugung treu bleiben und nicht dem System. Bin also alles andere als orthodox.
Gruss Bakram
Dorje Sema:Merkwürdiger thread : ? :
Code»Orthodoxie (gr. ὀρθός orthós ‚richtig‘, ‚geradlinig‘ und δόξα dóxa ‚Meinung‘, ‚Glaube‘, also „Rechtgläubigkeit“) bezeichnet allgemein eine Interpretation einer Lehre, die sich stark an die ursprüngliche Interpretation hält. Anhänger einer Orthodoxie sehen darin eine notwendige Selbstbehauptung des Denkens gegen Beliebigkeit und Willkür; die jeweiligen Kritiker wenden ein, dass eine orthodoxe Interpretation sich flexiblen Weiterentwicklungen und Anpassungen an veränderte religiöse, politische und kulturelle Verhältnisse verweigert.« ff.
Wow! Diese Definition ist ja eine absolute Punktlandung! Sie macht klar, dass es bei Orthodoxie nicht nur um "das Bewahren von Traditionen" geht, (was ja eine wirklich sehr wichtige Sache ist), sondern um das Ablehnen jeglicher Neuerung aus Angst vor Verwässerung. Es wird kaum mehr selbst nachgedacht. Aber das hat der Buddha nicht gelehrt.
Also muss man aufpassen und intelligent sein in seiner Linientreue.
Beim Beschäftigen mit diesem Thread stelle ich fest, dass ich orthodox unorthodox bin. Was sicherlich auch nicht der mittlere Weg, sondern eine Übertreibung ist. Wahrscheinlich bin ich im letzten Leben so sehr von Traditionen geknebelt worden, dass ich in diesem Leben unbedingt wünschte im freien Westen geboren zu werden, um die ganze Sache mal von einer freieren Warte aus zu betrachten.
Losang Lamo:... dass es bei Orthodoxie nicht nur um "das Bewahren von Traditionen" geht, (was ja eine wirklich sehr wichtige Sache ist), sondern um das Ablehnen jeglicher Neuerung aus Angst vor Verwässerung. Es wird kaum mehr selbst nachgedacht.
Du solltest deutlicher unterscheiden zwischen Individuen und Traditionen bei dem was du schreibst. Traditionen haben einen Job zu tun und sind weder von Angst getrieben, noch müssen sie Neuerungen aufnehmen. Letzteres müssen nicht mal Individuen. Wozu auch? Ist etwas gut weil's neu ist? Und wer sagt, dass nicht Nachdenken dazu führt, Neues abzulehnen?
Grüße
TM
GaliDa68:Lieber Robozo,
Du wolltest eine Skizze unseres Werdegangs haben. Nun, hier ist meiner:
Für mich ist das Thema Religion ein sehr altes, immer schon vorhandenes. Ich bin familiär bedingt im Christentum verwurzelt und habe ebenfalls Wurzeln im Judentum, Islam und Bahai.
Auf den Buddha kam ich zuerst mit 16 Jahren, aber es war nicht Zeit für mich. Als es soweit war, hat mich ein Bild eines Lehrers quasi gerufen. Ich habe mich dann in der tibetischen Tradition verankert und zu dieser kam im Laufe der Jahre auch der Chan. Beiden fühle ich mich gleichermaßen hingezogen. Die Beschäftigung mit beiden finde ich sehr befruchtend.Liebe Grüße
Knochensack
danke galida