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Den ersten Schritt vor dem zweiten tun

  • Geronimo
  • 4. August 2011 um 02:07
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 4. August 2011 um 02:07
    • #1

    Gerade in so einer tiefen Lehre ist man oft versucht die letzten Erkenntnisse und Erfahrungen sofort verstehen und leben zu wollen, was natürlich kaum möglich ist, ohne die notwendigen inneren Veränderungen, die man sich über viele Jahre der Praxis erarbeiten muss.

    Auch hier sieht man immer wieder Diskussionen über die allertiefsten Aspekte, die eigentlich intellektuell, diskursiv überhaupt nicht zu erfassen sind, und schon garnicht ohne die entsprechende Schulung.

    Das ist sicher nicht immer von Vorteil, manchmal vielleicht sogar hinderlich, aber wohl in jedem Fall besser als manche "Geheimlehren", die ihr Wissen nur Stück für Stück offenbaren.

    Ich ertappe mich jedenfalls immer wieder, wie ich den zweiten vor dem ersten Schritt machen will, dabei jedoch relativ bald scheitere, wenn ich es schonungslos betrachte, da mir einfach die wichtigen Grundlagen im Herzen noch fehlen.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
    Gast
    • 4. August 2011 um 09:07
    • #2

    Ich denke du sprichts da einen sehr wichtigen Punkt an *"good posting Tafel" hochhalt* Ich denke das "Problem" ist meist die Ungeduld, in unserer Gesellschaft sind wir es ja nicht mehr gewohnt geduldig zu sein. Wenn man etwas haben möchte geht es immer zack - zack. Aber auch wie beim Einkauf, jener der sich Zeit lässt und die Dinge genauer betrachtet und sogar zuwartet, wenn er Zweifel hat, wir mit Geduld zu einer soliden Lösung kommen, die sicher ganz anders aussieht, als man sich das bei den ersten Impulsen vorgestellt hat. *schmunzel* Manchmal kauft man dann auch gar nichts mehr ein, weil man drauf kommt, dass man alles dazu schon selber hat. Sei es manchmal das Wissen wie man es erlangt.

  • crazy-dragon
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    • 4. August 2011 um 20:00
    • #3

    Da ich Geduld wie ein Esel habe, kann ich hier nicht mitreden. Und ich setze immer einen Fuß vor den anderen, damit bin ich bisher gut vorangekommen. :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Kasimir
    Gast
    • 4. August 2011 um 21:32
    • #4

    Sehr guter Beitrag, der mich grad jetzt sehr motiviert.. ;)

  • wusheng
    Gast
    • 4. August 2011 um 21:51
    • #5

    @ Geronimo: Vielen Dank für diesen thread (Daumen hoch).
    Verzeiht, wenn ich als Neuling hier einen Bogen (hoffentlich nicht zu weit) spanne. Da ich dies Forum als "Leser" schon lange verfolge, musste ich mir eingestehen, dass ich aus vielen Topics für mein tägliches Leben keinen Nutzen ziehen konnte. Da ich aber Gong Fu praktiziere, um mich dem Chan-Buddhismus zu nähern und ihn gleichzeitig zu praktizieren, wurde ich auf meinem langen Weg immer wieder auf "den Boden der Tatsachen" zurückgeholt, da mir ein schnelles Voranschreiten im Erlernen der Formen, Bewegungen und Techniken nicht möglich war. Und genauso war es mit meinen buddhistischen Erkenntnissen (man verzeihe mir diesen Term :) ). Bei meinen Besuchen im Kloster habe ich verstanden, dass die Mönche nur ein Geheimnis haben: Sie sind konstant am Trainieren ohne Fragen nach dem Sinn und Zweck, und sie geben nicht auf.
    Vielen Dank, Geronimo, dass du mich an meine gemachte Erfahrung erinnerst hast.
    Grüße von Wusheng

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (4. August 2011 um 22:06)

  • Geronimo
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    • 4. August 2011 um 22:05
    • #6
    Kasimir:

    Sehr guter Beitrag, der mich grad jetzt sehr motiviert.. ;)

    Sehr erfreut.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 4. August 2011 um 22:13
    • #7
    wusheng:

    @ Geronimo: Vielen Dank für diesen thread (Daumen hoch).
    Verzeiht, wenn ich als Neuling hier einen Bogen (hoffentlich nicht zu weit) spanne. Da ich dies Forum als "Leser" schon lange verfolge, musste ich mir eingestehen, dass ich aus vielen Topics für mein tägliches Leben keinen Nutzen ziehen konnte. Da ich aber Gong Fu praktiziere, um mich dem Chan-Buddhismus zu nähern und ihn gleichzeitig zu praktizieren, wurde ich auf meinem langen Weg immer wieder auf "den Boden der Tatsachen" zurückgeholt, da mir ein schnelles Voranschreiten im erlernen der Formen, Bewegungen und Techniken nicht möglich war. Und genauso war es mit meinen buddhistischen Erkenntnissen (man verzeihe mir diesen Term :) ). Bei meinen Besuchen im Kloster habe ich verstanden, dass die Mönche nur ein Geheimnis haben: Sie sind konstant am Trainieren ohne Fragen nach dem Sinn und Zweck, und sie geben nicht auf.
    Vielen Dank, Geronimo, dass du mich an meine gemachte Erfahrung erinnerst hast.
    Grüße von Wusheng

    Ich praktiziere auch ein wenig Kung Fu und anderen Sport und musste dabei ebenso bald einsehen das der Körper die Grundlagen nur etappenweise erlernen kann. Wenn er die Dehnfähigkeit, das Koordinatonsvermögen, die Kraft und die Ausdauer nicht besitzt, dann kann man die Formen im Geist sonstwieoft durchgehen, der Körper wird nicht folgen können. Also übt man sich in den Grundlagen, immer und immer wieder, bis man Fortschritte bemerkt und irgendwann den nächsten Schritt machen kann.

    Ich denke auch das das gleiche auf das Verständnis der Lehre zutrifft. Sind die Grundlagen nicht gegeben, kann der Geist nicht weiter in die Tiefe gehen.

    Ein Schritt nach dem anderen...

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  • Alephant
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    • 5. August 2011 um 00:39
    • #8

    HI Geronimo,

    was ist dein 2er Schritt? Stimme mit dir überein, daß es eine "buddhistische Erfahrung" gibt, die keine Chance auf Übersetzung in Sprache hat. Ich für meinen Teil komme immer wieder auf die Eitelkeit. Die sehe ich tatsächlich ÜBERall. Auch in wieder in diesen, meinen Worten hier :D

    Gruß

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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