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Dogen-Zitat

  • kanshiketsu
  • 31. Juli 2011 um 16:35
  • Zum letzten Beitrag
  • kanshiketsu
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    • 31. Juli 2011 um 16:35
    • #1

    Im Zusammenhang mit Qigong-Übungen wurde mir folgendes Zitat von Dogen genannt:

    " Das (gemeint ist Ki) ist nicht allein die Lebenskraft im gängigen Sinn des Wortes,
    noch Energie im strengen Sinn, sondern die Aktivität, die letztlich geistige Form annimmt.
    Ki ist gekennzeichnet durch Bewegung; Konzentration und Antriebskraft oder Elan.
    Wenn diese drei Eigenschaften vereint sind, wird das Wesen schöpferisch. Ki strebt danach, hervorzusprudeln, anzutreiben, in Bewegung zu setzen. Das ist die ureigene Tätigkeit des Geistes. Ich für mein Teil denke, dass der Geist die ursprüngliche Quelle des Lebens, der Aktivität und des Ki ist."

    Nun meine Fragen: Weiss jemand. ob dieses Zitat wirklich von Dogen ist, wenn ja, wo ist es zu finden, und in welchem Zusammenhang hat er sich so geäussert?

    *************

    Nebenbei will ich mich kurz vorstellen: Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit Formen der Energiearbeit, bin mit den gängigen Interpretation durch die New-Age-Bewegung aber keineswegzs zufrieden und versuche mich an komplexeren Formen der Spiritualität zu orientieren. In diesem Zusammenhang bin ich hier gelandet.

    Wenn mir jemand weiterhelfen kann und will - meinen Dank im voraus!

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • pali
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 17:30
    • #2

    ... ja, würde mich auch interessieren, WO dieses Zitat bei Dogen aufzufinden wäre. Wer hat es dir denn gesagt, das es von Dogen wäre ?

    _()_

  • kanshiketsu
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    • 31. Juli 2011 um 17:39
    • #3

    Wie gesagt, es wurde mir von jemand, der Qi Gong praktiziert, mitgeteilt.
    Die Identität der Dame möchte ich aber doch lieber für mich behalten.....
    :)

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • pali
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 18:21
    • #4
    kanshiketsu:

    Wie gesagt, es wurde mir von jemand, der Qi Gong praktiziert, mitgeteilt.
    Die Identität der Dame möchte ich aber doch lieber für mich behalten.....
    :)

    Sie weis also auch nicht, aus welchem Kapitel das stammen könnte ?

  • kanshiketsu
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    • 31. Juli 2011 um 20:53
    • #5

    Liebe/r Pali,
    auch über die Qualifikation dieser Person möchte ich hier und jetzt nicht diskutieren.
    Bitte bleib beim Thema!

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • sumedhâ
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 21:10
    • #6
    kanshiketsu:

    Liebe/r Pali,
    auch über die Qualifikation dieser Person möchte ich hier und jetzt nicht diskutieren.
    Bitte bleib beim Thema!


    ich finde es legitim zu nach texquellen zu fragen.
    pali fragt meinem verständniss weder nach der identität noch nach der qualifikation der person die du im zusammenhang mit dem text erwähnst.
    ich bin keine Dogen "expertin" :) aber von dem was ich von ihm gelesen habe, scheint mir sowohl der schreibstil als auch der inhalt nicht Dogen(like) zu sein.

    es wäre sehr hilfreich wenn du das zitat mit der textquelle belegen könntest :)

  • pali
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 21:28
    • #7
    kanshiketsu:

    Liebe/r Pali,
    auch über die Qualifikation dieser Person möchte ich hier und jetzt nicht diskutieren.
    Bitte bleib beim Thema!

    Verehrte(r) kanshiketsu, meine Frage ist auf der Sachebene, die Person ist für mich NICHT von Interesse. ... und ja, ich schliesse mich der Meinung von Sumedha an, die Formulierugen sind nicht sehr "typisch" für Dogen ... Vielleicht fragst du mal bei besagter Person nach (Achtung, es folgt wieder die Sachebene) ;-), in welchem Kapitel diese Aussage von Meister Dogen zu finden sei ;)

    _( )_

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (31. Juli 2011 um 21:32)

  • kanshiketsu
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    • 31. Juli 2011 um 21:30
    • #8
    Zitat

    es wäre sehr hilfreich wenn du das zitat mit der textquelle belegen könntest

    Das ist doch genau meine Eingangsfrage: die Textquelle.
    Wenn ich sie wüsste, hätte ich doch gar nicht gefragt......


    Also nochmal:
    Weiss jemand, ob das betreffende Zitat (siehe Eingangsposting) von Dogen ist?
    Wenn ja, wo findet es sich in welchem der Werke von Dogen?

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • sumedhâ
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 21:38
    • #9
    kanshiketsu:

    Das ist doch genau meine Eingangsfrage: die Textquelle.


    danke für den hinweis :)

  • thigle
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 21:40
    • #10

    Das ist mit mit einer der besten und unterhaltsamsten Threads (bisher), die ich je zu Gesicht bekam! :lol:
    Nix für Ungut.

  • sumedhâ
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 21:42
    • #11
    thigle:

    Das ist mit mit einer der besten und unterhaltsamsten Threads (bisher), die ich je zu Gesicht bekam! :lol:
    Nix für Ungut.


    erzähl........... :grinsen:

  • thigle
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 21:48
    • #12

    Da steckt doch wirklich der Wurm drinn... das ist doch nicht wirklich deutsch was ich da geschrieben habe... :lol: Und jetzt bin ich auch noch Teil dessen, worüber ich stehen wollte :grinsen:. Nein, nix, liebe sumedhâ, ich bin gar nicht da ;). So sorry für OT!

  • sumedhâ
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 21:52
    • #13

    OFF TOPIC

    thigle:

    Da steckt doch wirklich der Wurm drinn... das ist doch nicht wirklich deutsch was ich da geschrieben habe... :lol: Und jetzt bin ich auch noch Teil dessen, worüber ich stehen wollte :grinsen:. Nein, nix, liebe sumedhâ, ich bin gar nicht da ;). So sorry für OT!


    *grins* geht dir dann genau wie mir.... so schnell kanns gehen

    ich habe mal wieder nicht richtig gelesen, leider kann ich nicht alles auf die legastenie schieben.... ;o(..

  • kanshiketsu
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    • 31. Juli 2011 um 22:00
    • #14

    es freut mich, dass ich zur allgemeinen Erheiterung beitragen durfte.....

    "Mitten in der Nacht im Lichtkegel einer Laterne kriecht ein Mann auf dem Boden umher. Ein vorbei kommender Polizist fragt ihn, was er da tue. "Ich suche meinen Schlüssel", antwortet der Mann. Darauf hin hilft ihm der Polizist und beginnt ebenfalls auf dem Boden umherkriechend nach dem Schlüssel zu suchen. Nach einer Weile, fragt er ihn fast schon entmutigt: "Sind Sie den sicher, dass Sie den Schlüssel hier verloren haben?". "Nein" antwortet der Mann, "verloren habe ich den Schlüssel da hinten." und zeigt dabei mit dem Finger ins Dunkle. "Warum suchen wir dann hier" fragt der Polizist? Darauf antwortet der Mann: "Weil es dort hinten kein Licht gibt."
    Nachzulesen in: Paul Watzlawick,"Anleitung zum Unglücklichsein.", 1995, Seite 27f.

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • sumedhâ
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 22:17
    • #15
    kanshiketsu:

    es freut mich, dass ich zur allgemeinen Erheiterung beitragen durfte.....


    du nur indirekt, den schuh musst du dir nicht anziehen.....

    kanshiketsu:

    "Mitten in der Nacht im Lichtkegel einer Laterne kriecht ein Mann auf dem Boden umher. Ein vorbei kommender Polizist fragt ihn, was er da tue. "Ich suche meinen Schlüssel", antwortet der Mann. Darauf hin hilft ihm der Polizist und beginnt ebenfalls auf dem Boden umherkriechend nach dem Schlüssel zu suchen. Nach einer Weile, fragt er ihn fast schon entmutigt: "Sind Sie den sicher, dass Sie den Schlüssel hier verloren haben?". "Nein" antwortet der Mann, "verloren habe ich den Schlüssel da hinten." und zeigt dabei mit dem Finger ins Dunkle. "Warum suchen wir dann hier" fragt der Polizist? Darauf antwortet der Mann: "Weil es dort hinten kein Licht gibt."
    Nachzulesen in: Paul Watzlawick,"Anleitung zum Unglücklichsein.", 1995, Seite 27f.


    Paul Watzlawick, einfach genial, Danke

  • Aiko
    Gast
    • 31. Juli 2011 um 22:26
    • #16
    kanshiketsu:

    Im Zusammenhang mit Qigong-Übungen wurde mir folgendes Zitat von Dogen genannt:

    " Das (gemeint ist Ki) ist nicht allein die Lebenskraft im gängigen Sinn des Wortes,
    noch Energie im strengen Sinn, sondern die Aktivität, die letztlich geistige Form annimmt.
    Ki ist gekennzeichnet durch Bewegung; Konzentration und Antriebskraft oder Elan.
    Wenn diese drei Eigenschaften vereint sind, wird das Wesen schöpferisch. Ki strebt danach, hervorzusprudeln, anzutreiben, in Bewegung zu setzen. Das ist die ureigene Tätigkeit des Geistes. Ich für mein Teil denke, dass der Geist die ursprüngliche Quelle des Lebens, der Aktivität und des Ki ist."

    Nun meine Fragen: Weiss jemand. ob dieses Zitat wirklich von Dogen ist, wenn ja, wo ist es zu finden, und in welchem Zusammenhang hat er sich so geäussert?

    *************

    Nebenbei will ich mich kurz vorstellen: Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit Formen der Energiearbeit, bin mit den gängigen Interpretation durch die New-Age-Bewegung aber keineswegzs zufrieden und versuche mich an komplexeren Formen der Spiritualität zu orientieren. In diesem Zusammenhang bin ich hier gelandet.

    Wenn mir jemand weiterhelfen kann und will - meinen Dank im voraus!

    Alles anzeigen

    Das Zitat ist nicht von Dogen. Der Begriff "Qi" oder "Ki" taucht bei ihm so nirgends auf. Das ist höchstwahrscheinlich von Mong Dsi .
    Aber mir fällt auf, dass Ki bzw. Qi gerne und häufig von Deshimaru verwendet wurde. Er hat da aus der Kampfkunst kommend auch einige Begrifflichkeiten vermengt.

    _()_

  • kanshiketsu
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    • 1. August 2011 um 08:42
    • #17

    Danke Aiko

    für diesen Schritt ins Dunkle - im Sinn des Watzlawick-Textes. :)
    Ich werd' der Mon-Dsi-Spur mal nachgehen.

    Zu Deshimaru möcht ich nix sagen.

    Wer sich für zeitgenössische Annäherungsversuche an das unübersichtliche Thema "Feinstoffliche Energie" interessiert,
    hier ein Link:

    http://www.integralworld.net/de/excerpt-G-de.html

    Wobei ich anmerken möchte, dass ich mich wohl eher nicht zu den glühenden Verehrern Ken Wilbers zähle.
    Aber für die Beschreibung der Problemstellung ist der Text geeignet.

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • Aiko
    Gast
    • 1. August 2011 um 15:56
    • #18
    kanshiketsu:

    Danke Aiko

    Ich werd' der Mon-Dsi-Spur mal nachgehen.


    Ich vermute mal, dass du bei Mong Dsi auch nicht dieses Zitat wörtlich finden wirst, denn es ist sprachlich mit Sicherheit aus unserer Zeit. Allerdings haben die Daoisten solche Gedanken von Lebensenergie und -kraft und da kommt ja auch ihre Qi-Lehre her.

    _()_

  • Ryonin
    Gast
    • 1. August 2011 um 20:08
    • #19

    Ich denk nicht, das es rein daoistisch ist (jedenfalls widerspricht es dem, was ich bei Zhuangzi so gelesen hab). Da scheint mir Qi das grundlegendere zu sein, nicht der Geist. Das klingt mir schon wieder eher buddhistisch. Geist als die ursprüngliche Quelle des Lebens. (Nur-Geist-Schule-artig). Im Daoismus ist meiner Meinung nach der Geist eher eine Funktion des Körpers.
    Aber kann auch sein,das der Geist bei Mengzi (Mong Dsi) anders gesehen wird, weil der kommt ja auch eher aus der Konfuzius-Ecke.

  • zenbo
    Gast
    • 1. August 2011 um 21:21
    • #20

    hallo leute

    ich bin zwar kein japaner, aber ich glaube koichi tohei hat mal gesagt das das wort ki im japanischen so oft, und in so vielen varianten vorkommt, das einem schwindlig wird. japanisch ist auch nur schwer ins deutsche bzw. englische zu übersetzen. es könnte so vieleicht schon sein, und einfach anderst übersetzt sein.

    lieber gruss robo

  • sumedhâ
    Gast
    • 1. August 2011 um 21:32
    • #21
    robozo:

    hallo leute

    ich bin zwar kein japaner, aber ich glaube koichi tohei hat mal gesagt das das wort ki im japanischen so oft, und in so vielen varianten vorkommt, das einem schwindlig wird. japanisch ist auch nur schwer ins deutsche bzw. englische zu übersetzen. es könnte so vieleicht schon sein, und einfach anderst übersetzt sein.

    lieber gruss robo


    kann ich mir gut vorstellen denn ähnliche aussagen hab ich über das chinesiche Qi / Chi gelesen. das Qi wird als der ursprung aller erscheinenden dinge gesehen und ist somit in jeder manifestation im kontext zu verstehen. zu dem hab ich gelesen (was mir auch einleuchtet) das alleine schon unsere denkweise im westen es uns schwer macht das zu "verstehen" was Qi ist, womit die chinesen offensichtlich kein problem haben.
    1:0 für die chinesen :)

  • kanshiketsu
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    • 1. August 2011 um 22:48
    • #22

    n' abend Ryonin,
    die Sache mit dem Geist, dem Grundlegenden und dem Ki ist wohl eher nicht eindeutig buddhistischem oder daoistischem Wetbildern zuzuorndnen.
    Schau mal hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wu_ji
    und: http://de.wikipedia.org/wiki/Dao

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • kanshiketsu
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    • 2. August 2011 um 08:17
    • #23

    zur Ergänzung:
    Die Beziehung des Ki zum Dao wird im "Dao Dejing" des Laotse (Kapitel 42) deutlich gemacht, wo es heißt,
    das Dao bringe das Eine hervor, die Einheit bringe die Zwei hervor: Yin und Yang. Die Zwei bringe das Dritte hervor: die
    Lebensenergie Ki. Und das Dritte schließlich bringe die "zehntausend Dinge" - die manifeste Welt -
    hervor.


    Dass Mong Dzi (auch : Meng Tse) Ki als etwas Geistiges gesehen hat, mag man folgender aus dem Zen bekannten Geschichte entnehmen: http://www.scribd.com/doc/36188000/Wunderbare-Katze

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
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  • kanshiketsu
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    • 2. August 2011 um 16:33
    • #24
    Zitat

    zu dem hab ich gelesen (was mir auch einleuchtet) das alleine schon unsere denkweise im westen es uns schwer macht das zu "verstehen" was Qi ist,

    Ganz so fremd ist auch den europanäheren Kulturkreisen das, was Ki sein könnte, wohl nicht.
    Der Sinologe Lutz Geldsetzer z.B. weist auf eine Entsprechung zum griechischen "pneuma" hin.
    Andere sehen auch Verwandschaft mit "ruah", dem Schöpfer- und Atemgeist des Alten Testamentes......

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  • sumedhâ
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    • 2. August 2011 um 17:33
    • #25
    kanshiketsu:
    Zitat

    zu dem hab ich gelesen (was mir auch einleuchtet) das alleine schon unsere denkweise im westen es uns schwer macht das zu "verstehen" was Qi ist,

    Ganz so fremd ist auch den europanäheren Kulturkreisen das, was Ki sein könnte, wohl nicht.
    Der Sinologe Lutz Geldsetzer z.B. weist auf eine Entsprechung zum griechischen "pneuma" hin.
    Andere sehen auch Verwandschaft mit "ruah", dem Schöpfer- und Atemgeist des Alten Testamentes......


    du sagst es "was Qi sein könnte" ....
    Qi ist Qi, pneuma ist pneuma und der atemgeist ist der atemgeist. Qi hat sicher von beiden aspekten.
    ich habe mal eine umschreibung von Qi gehört die hies "Qi ist das was den lebendigen leib vom leichnam unterscheidet", lebensenergie eine häufig vorkommende übersetzung ist sicher teil davon, aber eben nur teil.
    wenn du qi gong machst, spürst du es aber versuch mal deinem gegenüber das zu vermitteln ;o) außer umschreibungen kommt nix bei raus...

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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