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Buddhismus und Kapitalismus 2

  • Onyx9
  • 13. Juli 2011 um 23:30
  • Zum letzten Beitrag
  • mirco
    Gast
    • 16. Juli 2011 um 22:12
    • #26
    2dA:
    mirco:

    Wenn ja, macht es nicht mehr Sinn, 'die Guten' zu finden und zu fördern, anstelle die Anderen zu bemängeln.

    Wikipedia: Projektion (Psychoanalyse)


    Ja, und auch die Gewohnheit des Projezierens kann durch Übung des Loslassens abgelegt werde.

    Alles Gute :)

  • 2dA
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    • 16. Juli 2011 um 22:41
    • #27

    "Reiz, o Herr, ist ein Zwang, Abwehr ist ein Zwang, Verblendung ist ein Zwang."

    http://www.palikanon.de/samyutta/sam41.html

    Dir auch alles Gute...

  • 2dA
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    • 16. Juli 2011 um 22:51
    • #28
    Zitat

    vipassanā aber erschließt einen ganzen Kosmos neuer Erfahrungsebenen, und je tiefer der Geist in die Struktur der Erfahrung eindringt, desto mehr wird das Ich -Umwelt- System eingeschmolzen in die Realität eines unpersönlichen Wahrnehmungs- und Bewußtwerdeprozesses. Es ist aber die Frage, ob wir eine solche Erfahrung überhaupt wünschen. Nichts fürchten wir mehr, als über "unsere" Gefühle, "unsere" Wahrnehmungen, "unseren" Verstand die Gewalt zu verlieren. Gewalt ist ein unbewußter Reflex des Lebenswillens (tanhā), und der Intellekt ist geradezu spezialisiert auf die Technik der Verdrängung, der Projektion, der Gewaltanwendung gegenüber der Wirklichkeit. Wir wähnen uns in diesem Ich -Umwelt- System in Sicherheit, aber wir führen ein strategisch zweifelhaftes Spiel auf des Messers Schneide. Irgendwann, das fühlen wir, wird dieses ganze System von Stützen, Masken, Rollen, Lügen, Widerständen in sich zusammen krachen und das Begehren in eine grauenhafte Leere greifen. Die Angst vor dem Tode, vor dem Ich-Verlust lauert beständig in der Tiefe. -

    Wir können es auf die Katastrophe ankommen lassen; wir können aber auch allmählich unsere Verhaftungen lösen und unserem "Ich" ersterben. Dies erfordert eine völlige Umstellung des Denkens, eine Willenswendung. ein Loslassen. In Wahrheit lernen wir erst im Sterben wirklich zu leben. Wirkliches Leben ist Wachsein, Klarsein, Gegenwärtigsein und ein unmittelbares Schauen der Wahrheit, und die Schule des Sterbens und Lebens ist vipassanā.

    http://www.palikanon.de/diverses/licht…cht_lehre18.htm

  • accinca
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    • 16. Juli 2011 um 23:23
    • #29
    2dA:

    In Wahrheit lernen wir erst im Sterben wirklich zu leben. Wirkliches Leben ist Wachsein, Klarsein, Gegenwärtigsein und ein unmittelbares Schauen der Wahrheit, und die Schule des Sterbens und Lebens ist vipassanā.


    Ja, wenn man so ein richtiger "Lebensfan" ist dann schon.
    Allerdings ist der Lebenszwang ja das Problem.

  • Nerd
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    8. Juli 2011
    • 16. Juli 2011 um 23:30
    • #30
    2dA:

    "Reiz, o Herr, ist ein Zwang, Abwehr ist ein Zwang, Verblendung ist ein Zwang."

    http://www.palikanon.de/samyutta/sam41.html

    Dir auch alles Gute...


    Das Kapitel ist so klar, so eindeutig, so tiefgreifend, so alles übergreifend und dennoch hängen sie an Konzepten wie paticca-samuppāda als wären sie Babys am Hals des Fläschchens.
    Danke 2dA.


    http://www.museumonline.at/2000/buermoos/grundfragen.html

    Sie können alle Tabellen der Welt auswendig lernen und Kategorien ihrer subjektiven Erfahrung dazu erfinden, ja sie können sogar allem richtig und aufrichtig nacheifern und verinnerlichen, wie es nur geht, so intensiv und nichts davon wäre Dharma, wenn es auf dem Boden emotionaler Bindung steht! Mein Guru, Mein Dharma, Mein Tibet, meine Erleuchtung, mein mein, mein.......mein Feind, meine Meinung, mein Posting, meine Weisheit, mein Heavy Metal..........mein Hintergedanke.........

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • Nerd
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    • 16. Juli 2011 um 23:32
    • #31
    accinca:


    Allerdings ist der Lebenszwang ja das Problem.


    Du bist nicht gezwungen zu Leben. So wie Du dem Dharma folgen kannst, kannst Du auch jeder Zeit Dein Leben beenden, wie Du willst.

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • 2dA
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    • 16. Juli 2011 um 23:37
    • #32

    Was ist "das Leben"? Ein Dasein, eine Existenz.. von wem und wo?....

    Zitat

    "Fesseln und fesselnde Dinge, Ehrwürdige, sind verschieden und deshalb verschieden bezeichnet. Ein Gleichnis, Ehrwürdige, möchte ich euch geben. Durch ein Gleichnis werden manche verständigen Menschen den Sinn einer Rede verstehen: Gleichwie, Ehrwürdige, wenn da ein schwarzer und ein weißer Ochse mit einer Leine oder einem Joch zusammengebunden wären. Wer da nun sagen würde: 'Der schwarze Ochse ist die Fessel für den weißen Ochsen, oder der weiße Ochse ist die Fessel für den schwarzen Ochsen', würde ein solcher wohl recht reden?"

    "Gewiß nicht, Hausvater. Nicht ist, Hausvater, der schwarze Ochse die Fessel für den weißen, und auch nicht ist der weiße Ochse die Fessel für den schwarzen, sondern durch Leine oder Joch sind sie verbunden, das ist da die Fessel".

    "Ebenso nun auch, Ehrwürdige, ist das Auge nicht die Fessel für die Formen, das Ohr nicht die Fessel für die Töne, die Nase nicht die Fessel für die Düfte, die Zunge nicht die Fessel für die Säfte, der Körper nicht die Fessel für die Gegenstände, der Geist nicht die Fessel für die Dinge, sondern was, durch beides bedingt, an Willensreiz aufsteigt, das ist da die Fessel".

    http://www.palikanon.de/samyutta/sam41.html

  • mirco
    Gast
    • 17. Juli 2011 um 00:00
    • #33
    2dA:

    "Reiz, o Herr, ist ein Zwang, Abwehr ist ein Zwang, Verblendung ist ein Zwang."
    http://www.palikanon.de/samyutta/sam41.html


    rāgo kho, bhante, bandhanaṃ, doso bandhanaṃ, moho bandhanaṃ. --> Fessel. bandhana heisst Fessel. oder Bindung.

    "Ehrwürdiger, Lust ist eine Fessel, Böswillen ist eine Fessel, Verwirrung ist eine Fessel."

    Klingt gleich viel verständlicher. Aber, das Schöne ist, es geht ja noch weiter

    "Diese hat der triebversiegte Mönch überwunden,
    an der Wurzel abgeschnitten, einem Palmstrumpf gleichgemacht, ausgerodet,
    auf daß sie künftig nicht mehr sich entwickeln können.
    Darum heißt es, der Mönch ohne Triebe im Geist ist bindungsfrei.
    "

    Es gibt eben ein Ende des Leidens :)


    Alles Gute

  • 2dA
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    • 17. Juli 2011 um 00:37
    • #34

    "Es gibt, ihr Mönche, ein Ungeborenes, Ungewordenes, nicht Gemachtes, nicht Gestaltetes. Gäbe es nicht, ihr Mönche, dies Ungeborene, Ungewordene, nicht Gemachte, nicht Gestaltete, würde für das Geborene, Gewordene, Gemachte, Gestaltete kein Ausweg zu erfinden sein. Da es aber, ihr Mönche, ein Ungeborenes, Ungewordenes, nicht Gemachtes, nicht Gestaltetes gibt, so ist für das Geborene, Gemachte, Gestaltete ein Ausweg zu erfinden."

    Schwer sieht man ein des Selbst Nichtsein,
    Denn nicht sieht man die Wahrheit leicht.
    Es durchschauen den Durst Weise.
    Kein Etwas kennt der Sehende.

    lg 8)

  • accinca
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    • 17. Juli 2011 um 08:13
    • #35
    2dA:

    "Es gibt, ihr Mönche, ein Ungeborenes, Ungewordenes, nicht Gemachtes, nicht Gestaltetes. Gäbe es nicht, ihr Mönche, dies Ungeborene, Ungewordene, nicht Gemachte, nicht Gestaltete, würde für das Geborene, Gewordene, Gemachte, Gestaltete kein Ausweg zu erfinden sein. Da es aber, ihr Mönche, ein Ungeborenes, Ungewordenes, nicht Gemachtes, nicht Gestaltetes gibt, so ist für das Geborene, Gemachte, Gestaltete ein Ausweg zu erfinden.")


    Womit es sich wieder einmal mehr bewahrheitet,
    das es Dinge gibt die es nicht gibt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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