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Traditionelle Laienpraxis im Zen

  • Hanzze
  • 28. März 2011 um 18:14
  • Zum letzten Beitrag
  • bel
    Gast
    • 31. März 2011 um 17:47
    • #26

    @Hanzze

    Also ehrlich, kann es vielleicht sein, daß "der Bauer" von dem Du sprichst, nicht mehr Land hat - und ansonsten keine Arbeit und daß er damit trotzdem seine große Familie durchbringen muß?
    Und sprachst Du nicht vor einer Zeit vor 80 Jahren?. Also von einer Zeit, wo es kaum freie Bauern im heutigen Sinn gab.
    Wo oftmals verheerende Hungersnöte herrschten und nicht überall in Asien ideale klimatische und Bodenbedingungen herrschen, ganz im Gegenteil.
    Glaub mir mal, ich habe viele viele alte Mütterchen gesehen, die sich derartig den Rücken krumm gearbeitet haben, daß sie den Kopf kaum mehr über Hüfthöhe bringen konnten und sich trotzdem zur Morgenzeremonie vor Sonnenaufgang schleppten.
    Wat Du nur immer mit dem "persönlichen" hast.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 31. März 2011 um 18:01
    • #27

    Bel,
    Ich denke mal, das du nicht mit ihnen gelebt hast. Was man im vorbeifahren sieht und was das Leben mit ihnen betrifft, ist der Vergleich, von dem ich sprach. Die Bauern in Südostasien waren bis vor kurzen freier als irgend jemand in den "entwickelten" Ländern ist.

    Benkei

    wenn ich das richtig verstehe, sprichts du über "Pure Land". Diese Tradition ist sicherlich eine sehr Volksnahe und soziale, jedoch ist die traditionelle Laienpraxis doch sehr weit von einer "gezielten" Praxis entfernt. Der Focus liegt hier ja im erreichen, eines besseren "Daseins" über welches ein wenig Dana und etwas Bhavana Praxis ja nicht wirklich hinaus kommen. Dies ist eine Art der Praxis, wie man sie vielleicht mit der gewöhnlichen christlichen Vergleichen kann und bedarf nicht unbedingt eines Auseinandersetzens mit den Lehren Buddhas. Das das bessere Dasein in Asiatischen Ländern meist mit materiellem verbunden ist, schlägt diese Praxis sicher in eine Kerbe die mehr Breitenwirkung hat.

  • bel
    Gast
    • 31. März 2011 um 19:45
    • #28
    Hanzze:

    Bel,
    Ich denke mal, das du nicht mit ihnen gelebt hast. Was man im vorbeifahren sieht und was das Leben mit ihnen betrifft, ist der Vergleich, von dem ich sprach. Die Bauern in Südostasien waren bis vor kurzen freier als irgend jemand in den "entwickelten" Ländern ist.


    Was Du so alles über mein Leben weißt, ist ja wirklich erstaunlich.

    _()_

  • pali
    Gast
    • 1. April 2011 um 01:39
    • #29
    Hanzze:

    Irgendwie scheint es mir, als ob da immer persönliche Dinge hineinwachsen und irgendwie bleiben die Antworten immer sehr leer.

    Das liegt vermutlich daran, das du sehr konzeptionell fragst und mehr oder weniger schon eine vorgefaste Meinung hast ...

    _( )_

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 06:33
    • #30

    Da hast du sicherlich in gewisser weise recht. Vielleicht hat es den Zweck meine Ansichten zu säubern, kann ja durchaus sein, dass sie nicht wirklich klar sind. Ich hab keine Erfahrung oder Beobachtungswerte von Mahayana Laienpraxis, jedoch sind Menschen überall gleich. Nicht jeder hat die Möglichkeit, das Leben in Asien und die Dinge die "seltsam" laufen kennen zu lernen. So denke ich ist es gut, wenn man etwas versucht zu teilen.

    So denkt ja auch der Bauer, das er ein glückliches Leben hat, wenn er viel Geld hat. Könnte er "probeleben" würde er nicht so schnell ein so ein Lebensziel einschlagen und ein einfaches Leben aufgeben. So ist es vielleicht auch gut, wenn wir im Westen ein besseres Bild bekommen, was wie geglaubt und was die Praxis ist. Dinge entwickeln sich ja nicht neu und anderes, sie schleichen sich nur immer in anderer Weise in Gesellschaften ein.

    Aber vielleicht gibt es ja jemand, der etwas über Laienleben aus den Ursprungsländern erzählen kann.

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 06:35
    • #31
    bel:
    Hanzze:

    Bel,
    Ich denke mal, das du nicht mit ihnen gelebt hast. Was man im vorbeifahren sieht und was das Leben mit ihnen betrifft, ist der Vergleich, von dem ich sprach. Die Bauern in Südostasien waren bis vor kurzen freier als irgend jemand in den "entwickelten" Ländern ist.


    Was Du so alles über mein Leben weißt, ist ja wirklich erstaunlich.

    _()_


    Ich weiß nichts über dein Leben. Ich denke nur, dass du nicht mit den Leuten gelebt hast, mag sein, das du in der nähe gelebt hast. Spekulation, nichts weiter.

    Der Unterschied zwischen "Theravada Ländern" und "Mahayana Ländern" ist, daß eine Theravada orientierte Gesellschaft nicht produktionsorientiert ist (war). Da war der Anschluß zum Dharma nicht so weit weg und so unverständlich.
    Wenn ich jedoch hier in Kambodscha zum Beispiel Menschen aus China oder Vietnam beobachte, dann arbeiten die Tag und Nacht. Da gehts aber nicht ums Leben sondern nur ums Über-leben. Da gibt es auch kaum Praxis, es sei den es ist Ahnenverbunden. Kaum gibt es da Verbindung zur Mönchssangha.

  • pali
    Gast
    • 1. April 2011 um 08:28
    • #32
    Hanzze:

    So ist es vielleicht auch gut, wenn wir im Westen ein besseres Bild bekommen, was wie geglaubt und was die Praxis ist

    Das beste "Bild" bekommt man, wenn man sich auf Zenpraxis einlässt, sich auf einen Lehrer und eine Sangha einlässt .... "Bilder" als solches sindeben nur Bilder, sie nützen dir nichts.

    _( )_

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 09:56
    • #33

    A iii, im Westen Zen praktizieren stell ich mir vor wie die christlichen Gemeinden in Südostasien. Die sind witzig. Ja diese Bilder... *schmunzel* und Vorstellungen wie auch Theorien haben die dann. *schmunzel*

    Da gibts dann auch Krippenspiele...

    Also keiner hier, der schon mal etwas in den Kulturkeis, in dem es vielleicht gelebt oder auch nicht gelebt wird, etwas tiefer eingetaucht ist? Der ein paar "Fast-Livebilder" sozusagen teilen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (1. April 2011 um 10:18)

  • bel
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:08
    • #34
    Hanzze:

    A iii, im Westen Zen praktizieren stell ich mir vor wie die christlichen Gemeinden in Südostasien. Die sind witzig. Ja diese Bilder... *schmunzel* und Vorstellungen wie auch Theorien haben die dann. *schmunzel*


    Und wie witzig sind Deine Theorien und Vorstellungen über Zen im Westen? Ebenso wie Deine Vorstellungen über Christen in Südostasien.
    Also eher überhaupt nicht witzig, sondern einfach nur Vorurteile. Da erübrigen sich dann auch weitere Antworten, welche Erfahrungen wir in Asien gemacht haben.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:22
    • #35

    Vielleicht magst du annehmen, das ich nicht gerne irgend etwas erzähle, was ich nicht so erlebt habe und das ich dir vertraue, wenn du mir etwas erzählst. Vielleicht mag man es konservativ nennen, aber ich sehe mir die Dinge gerne beim Erzeuger an. Dort kann man gut urteilen aus was sie gemacht sind und warum und wie.

    Geht ja nicht um Praxis im Westen. Davon wissen wir ja viel.

  • bel
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:37
    • #36
    Hanzze:

    Geht ja nicht um Praxis im Westen. Davon wissen wir ja viel.


    Ne, Du weißt davon nix, Du hast - wie Du selbst schreibst: "witzige Vorstellungen" - und wenn ich mir so Deine Reaktionen ansehe, auf das was wir hier schon berichtet haben, was über Deinen lokalen Dunstkreis hinausgeht: also beispielsweise China, Japan, Korea - steht es nicht viel besser. Und auch zu "Südostasien" sind Deine Statements so plakativ, daß sie kaum ernst zu nehmen sind, Südostasien ist auch sehr groß und sehr sehr unterschiedlich. Aber daß da die Menschen früher "freier" als heute oder hier waren, daß sie nur 6 Stunden am Tag arbeiten brauchen/-ten, und nicht "produktionsorientiert" sind/waren - ist als allgemeine Aussage einfach nur lächerlich. Auf dieser Grundlage ist keine Diskussion möglich.

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (1. April 2011 um 10:41)

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:41
    • #37

    Ja Wahrheit ist immer lächerlich. Aber wenn du möchtest kann ich dir gerne etwas über das Leben am Rand des Waldes erzählen. Aber das ist wirklich weit weg. Das Leben war da so lächerlich, dass es schon fast entsprechend dem Dharma war.

    Es geht ja aber auch gar nicht um meine Eindrücke, ich wollte ja nach Mahayana (China, Japan, Korea, Vietnam...) Laienpraxis fragen.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (1. April 2011 um 10:44)

  • bel
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:43
    • #38
    Hanzze:

    Ja Wahrheit ist immer lächerlich.


    Und ich dachte doch glatt, sie wäre befreiend - nämlich von Vorurteilen.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:45
    • #39

    Ich frage ja um sie auszuräumen. Es geht ja nicht um Theravadaländer.

    Jedenfalls witzig, die beiden Affen zu betrachten *lol*

  • bel
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:49
    • #40
    Hanzze:

    Ich frage ja um sie auszuräumen. Es geht ja nicht um Theravadaländer.


    Du hast doch Antworten erhalten. Nur ist es leider so, daß Du die geschilderte Praxis sofort entsprechend Deiner Vorstellungen, wie es denn sein sollte, bewertest. Das ist aber nicht Ausräumen sondern Nährung von Vorurteilen.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 10:59
    • #41

    A iii, scheint wohl das ich zu Gierig bin. Neugierig, Wissensgierig... Mein Fehler, vielleicht hatte ich ja Eigeninteressen als ich das Topic öffnete. Wenn man nicht konsequent ist, ist man nicht konsequent. *Baumraufhüpf*

    Danke jedenfalls für die Mühen!

  • Benkei
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    • 1. April 2011 um 16:54
    • #42

    Namaste!

    Hanzze:

    Es geht ja aber auch gar nicht um meine Eindrücke, ich wollte ja nach Mahayana (China, Japan, Korea, Vietnam...) Laienpraxis fragen.


    Ja was denn nun?
    Reden wir hier nun von Zen (als spezielle Ausprägung des Mahayana) oder vom Mahayana (im Allgemeinen)?

    Eine Trennung zwischen Zen und anderen Mahayana-Schulen ist meines Erachten nur in Japan halbwegs vornehmbar, vielleicht auch noch in Korea, aber keinesfalls in China oder Vietnam.

    Hanzze:

    wenn ich das richtig verstehe, sprichts du über "Pure Land". Diese Tradition ist sicherlich eine sehr Volksnahe und soziale, jedoch ist die traditionelle Laienpraxis doch sehr weit von einer "gezielten" Praxis entfernt. Der Focus liegt hier ja im erreichen, eines besseren "Daseins" über welches ein wenig Dana und etwas Bhavana Praxis ja nicht wirklich hinaus kommen. Dies ist eine Art der Praxis, wie man sie vielleicht mit der gewöhnlichen christlichen Vergleichen kann und bedarf nicht unbedingt eines Auseinandersetzens mit den Lehren Buddhas. Das das bessere Dasein in Asiatischen Ländern meist mit materiellem verbunden ist, schlägt diese Praxis sicher in eine Kerbe die mehr Breitenwirkung hat.


    Nein, ist sprach nicht (ausschließlich) über "Pure Land", sondern allgemein über japanischen Buddhismus, wie er vor der Meji-Zeit ausgeübt wurde, und unterscheide jeweils nach den einzelnen Schulen, wobei ich ja auch zu den Zen-Schulen (speziell zur Sôtô Shû und zur Ôbaku Shû) was geschrieben habe).

    In meinem Beitrag davor spreche ich vom japanischen Buddhismus, wie ich ihn vor Ort erlebt habe. Vor 80 Jahren gab es mich noch nicht.

    Wenn Dich diese Antworten nicht weiterbringen, dann frage ich mich, worauf Du hinaus willst, bzw. um was es Dir genau geht?

    < gasshô >

    Benkei

    PS: Unsere Vorstellungen vom Reinen Land Buddhismus sind wohl sehr verschieden :)

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • Hanzze
    Gast
    • 1. April 2011 um 17:44
    • #43

    Danke, danke für deine Mühen!

    Japan heute unterscheidet sich wahrscheinlich nicht sehr von anderen westlichen Ländern, deshalb dachte ich es wäre interessant zu wissen wie man früher praktiziert hat.

    Pure Land erinnert mich an die bei Laien sehr übliche Form im Theravada, "Buddho" - Meditation. Denke, eine sehr effektive Praxis, wenn sie mit ganzem Herzen gemacht wird. Aber das sind nur meine Vorstellungen.

  • Benkei
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    • 1. April 2011 um 17:57
    • #44

    Namaste!

    Ist jetzt etwas OT, aber der Vollständigkeit wegen:

    Pure Land als eigene Tradition(en) gibt es eigentlich nur in Japan, zuerst in Form der Yûzu Nembutsu Shû, dann später auch als Jôdo Shû, aus welcher dann auch die Jôdo Shinshû und die Ji Shû hervorgingen. In allen diesen Schulen (und in der Jôdo Shû auch noch in den Unterzweigen) differieren die Anschauungen über die wesentlichen Punkte:
    - die Praxis des Nembutsu,
    - die Vorstellung von "Eigenkraft" und "Anderkraft",
    - die Bedeutung der Sittlichkeitsregeln,
    - die Bedeutung des Heilsziels,
    - die Bedeutung Amitabhas.

    Außerhalb Japans ist das Nienfo (chin. für "Nembutsu) wohl nur eine Praxisvariante von vielen, die man in vielen Mahayana-Tempeln beobachten kann. In Vietnam begrüßen sich Buddhisten z. B. auch mit "A-Dida-Phat" ["Amitabha-Buddha"].

    Mehr gibts im Unterforum "Amitabha Buddhismus".

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • Benkei
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    • 1. April 2011 um 21:01
    • #45

    Namaste!

    Wenn rückblickend die Frage

    Hanzze:

    Deshalb die Frage, wie haben Laien es praktiziert, sagen wir mal, bevor die große Globalverwirrung Strom und Mobilität präsent war? Mit anderen Worten, bevor der Materialismus die Praxis zum Hobby gemacht hat.

    Traditionell bedeutet ohne Verwirrung und verflochten mit der Gesellschaft bzw. den Laienpraktizierenden. Es soll ja Zeiten gegeben haben, wo Weisheiten auch Einfluß auf das gesellschaftliche Leben hatten.


    mit Brigittes Antwort auf meinen entsprechenden Post in Beziehung setze,

    brigittefoe:

    Als Christ habe ich mich der Zazen-Praxis angeschlossen, weil diese Form der Meditation
    bei den Christen nicht angeboten wird.
    Ich gehe 2 x wöchentlich in eine Sangha, abgesehen natürlich von christlicher Kontemplation
    in Häusern der Stille.
    Manchmal fühle ich mich etwas verloren, so zwischendrin; jedoch ist die Zazen-Praxis eine Methode,
    sich wirklich leer zu machen ohne das Herzensgebet oder der gegenständlichen Meditationsform.
    Dies vermisse ich schmerzlich in einer christlichen Einrichtung, da alles auf die Person Jesu fixiert ist.
    Durch mein nun 2-jähriges Sitzen ohne einen Bezug zu irgend etwas, sondern einfach nur sitzen,
    entdecke ich mehr an mir selbst und auch wieder nix...
    Der Lehre des Buddha oder die Zenpraxis an sich fasziniert mich, da mein Intellekt (der eh sehr zu wünschen
    übrig läßt) beiseite gelassen werden kann; er ist tatsächlich zu nix nütze und das EGO verliert sich . . .
    aber auch genauso wie in einer völligen Demut und Hingabe an Jesus !
    Wie gesagt, ich hocke zwischendrin.

    Alles anzeigen


    dann stelle ich folgendes fest:

    "Globalverwirrung, Strom und Mobilität" haben uns Möglichkeiten eröffnet, mit dem Dharma in Berührung zu kommen (jeder in der für ihn passenden Weise, wenn er sich denn dafür öffnet).
    Die Möglichkeiten, die wir heute als Laien haben sind weitaus vielversprechender als in den letzten 2000 Jahren, möchte ich meinen.
    Und das ist nicht nur bezogen auf den japanischen Buddhismus oder Zen so, das ist auch bezogen auf den restlichen Mahayana, auf den Theravada und auf den tibetischen Buddhismus so. Das ist ein allgmeines Phänomen, religionsübergreifend und noch darüber-hinausgehend! Zu keinem Zeitpunkt zuvor hatte man die Möglichkeiten, die wir jetzt haben - zu keinem Zeitpunkt standen uns mehr Informationen zur Verfügung.

    Ich bin froh, den Dharma praktizieren zu können; wenn manch einer dazu sagen würde, "Buddhismus sein mein Hobby", dann soll er halt diese Auffassung vertreten - mich stört das nicht. Hobbys sind heutzutage vielleicht das einzige, was wirklich heilig gehalten wird ;)

    Als historisch interessierter Mensch zu schauen, wie es früher gehandhabt wurde, wo die Wurzeln sind, macht sicherlich Sinn. Aber die alten Wege von früher einzuschlagen, die einen persönlich offenbar nicht (mehr) weiterbringen, halte ich für falschen Traditionalismus (den ich hier aber auch niemandem unterstelle!).

    Eine gute Nacht!
    < gasshô >

    Benkei

    @ Brigitte: Danke für Deine aufrichtigen Zeilen!

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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