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  1. Buddhaland Forum
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Zu hohe Erwartung an den Buddhismus?

  • Silberstreif
  • 18. März 2011 um 21:38
  • Zum letzten Beitrag
  • Kusala
    Gast
    • 27. März 2011 um 10:41
    • #26

    Vielleicht ein passender Vortrag zum Thema Sind Buddhisten "Außerirdische"?

    Allen eine schönen Sonntag wünschend
    Kusala

  • Erdmaus
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    • 27. März 2011 um 11:59
    • #27
    Kusala:

    Vielleicht ein passender Vortrag zum Thema Sind Buddhisten "Außerirdische"?

    Allen eine schönen Sonntag wünschend
    Kusala

    cooler Vortrag!

    nur dieser Satz brachte mich ins Grübeln:

    Zitat

    Sich nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein trüben.

    "Also, das Gläschen Rotwein zum Abendessen schadet doch nun wirklich nicht. Es soll ja sogar sehr gesund sein. Einmal ist keinmal. Man kann sich doch nicht immer ausschließen" usw.

    Da steht ja nicht, dass man potenziell berauschende Mittel nicht trinken soll, sondern dass man sich damit das Bewusstsein nicht trüben soll. Wenn nun also ein halbes oder ganzes Glas Wein das Bewusstsein gar nicht trübt (weil die zugeführte Menge an Ethanol die Psyche noch gar nicht maßgeblich beeinflussen kann), so kann es doch ruhig getrunken werden. Es geht doch nicht um den zugeführten Stoff, sondern um die Wirkung. Ein bewusst getrunkenes Glas Wein, dessen Geschmacksspektrum mit Achtsamkeit analysiert wurde, kann durchaus die Bewusstheit klären. Das ist ja dann so, als würde man den Atem betrachten, nur das man analog dazu halt den Geschmackssinn betrachtet, welcher durch die Stoffe im Wein stimuliert wird. :D

    Mohnbrötchen beispielsweise sind ja auch ein ganz normales Nahrungsmittel. Wenn ich nun aber den Mohn in großer Menge... :D

    lg
    maus

  • Kusala
    Gast
    • 27. März 2011 um 12:16
    • #28

    Das musst Du selber wissen liebes Mausi. Mit mir brauchst Du da nicht zu feilschen :P

  • Erdmaus
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    • 27. März 2011 um 12:21
    • #29
    Kusala:

    Das musst Du selber wissen liebes Mausi. Mit mir brauchst Du da nicht zu feilschen :P

    Es ging mir um die Formulierung :"Sich nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein trüben."

    Da steht nicht das man sie nicht nehmen soll, sondern dass man sich von ihnen das Bewusstsein nicht trüben lassen soll. :P

    Ich habe 1 und 1 zusammengezählt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es auf die Menge ankommt, denn schließlich befinden sich in jedem Nahrungsmittel Spuren von potenziell berauschenden Mitteln. Der Buddha wird sicherlich auch Früchte gegessen haben und die enthalten fast immer gewisse Mengen an Alkohol. Nun hat aber der Buddha nicht gesagt man solle keine Früchte mehr essen, denn dies wäre ja die Konsequenz, wenn es nur auf den Stoff und nicht auf die Menge ankäme.

    Naja - ich gebe es zu. Es ist ein wenig erbsenzählerisch von mir, aber ich wollte es erwähnt haben.

    lg
    maus

  • Kusala
    Gast
    • 27. März 2011 um 12:30
    • #30

    Wie bei allem geht es um Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selber entscheiden. Auch da gibt es keinen Dogmatismus.

  • mirco
    Gast
    • 27. März 2011 um 13:32
    • #31
    Erdmaus:

    Da steht ja nicht, dass man potenziell berauschende Mittel nicht trinken soll, sondern dass man sich damit das Bewusstsein nicht trüben soll. Wenn nun also ein halbes oder ganzes Glas Wein das Bewusstsein gar nicht trübt (weil die zugeführte Menge an Ethanol die Psyche noch gar nicht maßgeblich beeinflussen kann), so kann es doch ruhig getrunken werden. Es geht doch nicht um den zugeführten Stoff, sondern um die Wirkung. Ein bewusst getrunkenes Glas Wein, dessen Geschmacksspektrum mit Achtsamkeit analysiert wurde, kann durchaus die Bewusstheit klären. Das ist ja dann so, als würde man den Atem betrachten, nur das man analog dazu halt den Geschmackssinn betrachtet, welcher durch die Stoffe im Wein stimuliert wird.


    Hallo Erdmaus,


    wenn Du Alkohol zu Dir nimmst und nicht bemerkst, das es Deinen Geist trübt, so liegt das nicht an der Menge des Alkohols sondern daran, das der Geist (noch) nicht sensibel genug ist. Alkohol trübt immer den Geist.

    Ich kenne z.B. jemanden, der nimmt nicht einmal Aspirin, weil er die geistestrübende Wirkung dieses Mittel nicht erleben möchte (es sei denn, ein Arzt würde es ihm verschreiben wenn es überlebenswichtig wäre).

    Keine Ahnung, wieviel Alkohol Du konsumierst, aber je länger man es sein lässt, desto klarer wird und bleibt der Verstand. Alkohol ist eine höchst psychoaktive Droge. Da reichen aber ein paar Tage Verzichts nicht aus.


    Alles Gute, Mirco :)

  • Erdmaus
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    18. Januar 2010
    • 27. März 2011 um 13:40
    • #32
    mirco:
    Erdmaus:

    Da steht ja nicht, dass man potenziell berauschende Mittel nicht trinken soll, sondern dass man sich damit das Bewusstsein nicht trüben soll. Wenn nun also ein halbes oder ganzes Glas Wein das Bewusstsein gar nicht trübt (weil die zugeführte Menge an Ethanol die Psyche noch gar nicht maßgeblich beeinflussen kann), so kann es doch ruhig getrunken werden. Es geht doch nicht um den zugeführten Stoff, sondern um die Wirkung. Ein bewusst getrunkenes Glas Wein, dessen Geschmacksspektrum mit Achtsamkeit analysiert wurde, kann durchaus die Bewusstheit klären. Das ist ja dann so, als würde man den Atem betrachten, nur das man analog dazu halt den Geschmackssinn betrachtet, welcher durch die Stoffe im Wein stimuliert wird.


    Hallo Erdmaus,


    wenn Du Alkohol zu Dir nimmst und nicht bemerkst, das es Deinen Geist trübt, so liegt das nicht an der Menge des Alkohols sondern daran, das der Geist (noch) nicht sensibel genug ist. Alkohol trübt immer den Geist.

    Ich kenne z.B. jemanden, der nimmt nicht einmal Aspirin, weil er die geistestrübende Wirkung dieses Mittel nicht erleben möchte (es sei denn, ein Arzt würde es ihm verschreiben wenn es überlebenswichtig wäre).

    Keine Ahnung, wieviel Alkohol Du konsumierst, aber je länger man es sein lässt, desto klarer wird und bleibt der Verstand. Alkohol ist eine höchst psychoaktive Droge. Da reichen aber ein paar Tage Verzichts nicht aus.


    Alles Gute, Mirco :)

    Alles anzeigen

    wie gesagt: Alkohol nimmt jeder zu sich. Ob er will oder nicht. In Spuren sind solche Stoffe nämlich fast überrall drinn (insbesondere in Früchten). Ein Mohnkuchen ist selbst nach 4 Wochen noch als Opiat nachweisbar.

    Das jemand auf Aspirin so empfindlich reagiert, hängt einfach mit seiner Empfindlichkeit zusammen. Manche Menschen merken bei einem Glas Wein überhaupt nichts und können noch spielend komplexe Kopfrechenaufgaben lösen, wärend andere dann schon anfangen zu lallen.

    Andere wiederrum sind auf Nüsse allergisch und werden ohnmächtig wenn sie die essen (Ohnmacht ist wohl eine schwere Form der Bewusstseinstrübung :D)

    gruß
    maus

  • Raphy
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    • 27. März 2011 um 14:12
    • #33
    monikamarie:

    Inzwischen ist Erholung für mich nur dann notwendig, wenn ich mich körperlich übernommen habe oder geistig Widerstand leiste. Aus meiner Erfahrung ist Widerstand das einzig Unangenehme. Wenn es mir gelingt, meinen Widerstand wirklich loszulassen, erfolgt das Handeln bzw. Nicht-Handeln auf sehr entspannte Weise. Dazu gehört natürlich Übung, immer und immer wieder den Widerstand (begriffliches Denken in diesem Zusammenhang) aufgeben. Wenn man einmal erfahren hat, wie leidfrei und entspannt dann alles fließt und "wie von selbst" sich alles erledigt, wird genug motiviert sein, diese Übung zu wiederholen.
    _()_ Monika


    Hallo monikamarie :) ,

    ja genau diese Erahrungen mache ich auch. Anstrengend, schwierig und leidhaft wird es dann, wenn ich Dinge, Gefühle oder Empfindungen ablehne, die nunmal da sind. Die Situation anders haben will, als sie jetzt ist. Und dannach brauche ich erstmal Erholung :D.
    Ohne diesen Widerstand ist alles ganz locker und leicht. Es fließt, wie du sagst.
    Na ja, ich übe ja auch noch, kein Problem :D.

    Danke für deine Beiträge und liebe Grüße

  • mirco
    Gast
    • 27. März 2011 um 20:34
    • #34
    Erdmaus:


    Das jemand auf Aspirin so empfindlich reagiert, hängt einfach mit seiner Empfindlichkeit zusammen. Manche Menschen merken bei einem Glas Wein überhaupt nichts und können noch spielend komplexe Kopfrechenaufgaben lösen, während andere dann schon anfangen zu lallen.

    Hallo Erdmaus,


    o.k., ich verstehe. Mir ging es aber auch nicht um das Lösen von Kopfrechenaufgaben. Das ist Sache des Verstandes. Der Mensch ist zu mehr in der Lage (z.B. Wohlwollen, Mitgefühl, Mitfreude, Gleichmut). Ich bezweifle, dass sich die bewußte Einnahme von Alkohol positiv auf die Fähigkeit zur Entwicklung dieser Eigenschaften auswirkt.


    Alles Gute, Mirco :)

  • crazy-dragon
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    • 28. März 2011 um 15:24
    • #35
    mirco:

    ...Der Mensch ist zu mehr in der Lage (z.B. Wohlwollen, Mitgefühl, Mitfreude, Gleichmut). Ich bezweifle, dass sich die bewußte Einnahme von Alkohol positiv auf die Fähigkeit zur Entwicklung dieser Eigenschaften auswirkt.
    Alles Gute, Mirco :)

    Ich auch- Alkohol }:-) enthemmt...
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Helmut9
    Gast
    • 28. März 2011 um 15:35
    • #36
    Erdmaus:
    mirco:


    Hallo Erdmaus,


    wenn Du Alkohol zu Dir nimmst und nicht bemerkst, das es Deinen Geist trübt, so liegt das nicht an der Menge des Alkohols sondern daran, das der Geist (noch) nicht sensibel genug ist. Alkohol trübt immer den Geist.

    Ich kenne z.B. jemanden, der nimmt nicht einmal Aspirin, weil er die geistestrübende Wirkung dieses Mittel nicht erleben möchte (es sei denn, ein Arzt würde es ihm verschreiben wenn es überlebenswichtig wäre).

    Keine Ahnung, wieviel Alkohol Du konsumierst, aber je länger man es sein lässt, desto klarer wird und bleibt der Verstand. Alkohol ist eine höchst psychoaktive Droge. Da reichen aber ein paar Tage Verzichts nicht aus.


    Alles Gute, Mirco :)

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    wie gesagt: Alkohol nimmt jeder zu sich. Ob er will oder nicht. In Spuren sind solche Stoffe nämlich fast überrall drinn (insbesondere in Früchten). Ein Mohnkuchen ist selbst nach 4 Wochen noch als Opiat nachweisbar.

    Das jemand auf Aspirin so empfindlich reagiert, hängt einfach mit seiner Empfindlichkeit zusammen. Manche Menschen merken bei einem Glas Wein überhaupt nichts und können noch spielend komplexe Kopfrechenaufgaben lösen, wärend andere dann schon anfangen zu lallen.

    Andere wiederrum sind auf Nüsse allergisch und werden ohnmächtig wenn sie die essen (Ohnmacht ist wohl eine schwere Form der Bewusstseinstrübung :D)

    gruß
    maus

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    Da fällt mir eine Geschichte von Osho ein, von Mullah Nasrudi:
    "Ich trinke immer nur ein Glas Schnaps!" behauptete er in seinem Stammcafé. Einige seiner Freunde empörten sich das er doch wesentlich mehr trinken würde. "Sag ich doch, Ich, trinke immer nur ein Glas!"

  • brigittefoe
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    • 30. März 2011 um 00:22
    • #37
    Silberstreif:

    Zu hohe Erwartung an den Buddhismus?

    Versuche nicht, irgendwo hinzukommen in deiner Praxis. Es ist gerade das Verlangen, frei oder erleuchtet zu sein, das deine Freiheit verhindert. Du kannst dich so viel bemühen, wie du willst, und Tag und Nacht leidenschaftlich üben, doch solange im Geist noch Verlangen ist, etwas zu erreichen, wirst du keinen Frieden finden. Die Energie dieses Verlangens wird Ursache für Zweifel und Unruhe sein. Egal, wie lange oder intensiv du übst, Weisheit wird niemals aus Verlangen entstehen. Also laß einfach los. Beobachte deinen Geist und Körper mit Achtsamkeit, aber versuch nicht, etwas zu erreichen, nicht einmal Erleuchtun.(Ein Gespräch mit Ajahn Chah)

    Diese Aussage gab mir sehr zu denken. Haben wir Menschen nicht alle Erwartungen und Verlangen ans Ziel zu gelangen?
    Aber mir ist jetzt bewusst, das es gerade das ist, was dieses Vorhaben behindert. Wo es sogar viele Beispiele im täglichen Leben gibt.
    Vielfach kommt doch da Erfolg, wo wir gar nicht damit rechnen.
    Erwartung und Verlangen ist Anhaften an das ICH.
    Muss man sich nicht von den „Gerümpel“ der in einen steckt frei machen!? ..Aber wie? ...Und da meine ich auch solche, die einen vorher wegweisend waren.
    Oder sehe ich das falsch?

    Udo _()_

    der von mir farblich unterlegte Satz ist die Essenz des Ganzen.
    Nun, ich bin kein Buddhi; aber als Christ hege ich genau solche Erwartung der
    Erleuchtung und des Erwachens wie ein Buddhi.
    Diese Erwartungshaltung bläht das EGO auf und alles konzentriert sich auf DICH SELBST -
    welch ein Trugschluß !
    Geht Dein ICH tatsächlich verloren, so ist auch jede Kritik, Provokation und Anmache
    hin-fällig.
    Du bist geruhsam und demütig, gebeugt unter der Lehre und nimmst Dich als ein
    Wesen wahr, daß authentisch ist, frei von allem; daß heißt in der Konsequenz,
    Du gibt Dich ab und hin, hingebungsvoll der Achtsamkeit und der Vermeidung von
    Unheilsamem.
    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • accinca
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    • 30. März 2011 um 01:07
    • #38
    brigittefoe:
    Silberstreif:

    Zu hohe Erwartung an den Buddhismus?
    Versuche nicht, irgendwo hinzukommen in deiner Praxis. Es ist gerade das Verlangen, frei oder erleuchtet zu sein, das deine Freiheit verhindert.


    Na, dann mußt du wohl etwas falsch gemacht haben.
    Das Verlangen nach der Befreiung vom Leiden hat beim Buddha
    als auch bei seinen Nachfolgern genau dazu geführt. Und hätte
    es dieses Verlangen nicht ausreichend stark gegeben, dann hätte
    es auch keine Befreiung gegeben. Allerdings stimmt es, das daß
    Verlangen nach Befreiung alleine noch nicht ausreichend ist. Man
    muß auch lernen wie der achtfache Pfad dazu geeignet ist.

  • Bodo
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    • 17. Mai 2011 um 23:43
    • #39
    Silberstreif:

    Es ist gerade das Verlangen, frei oder erleuchtet zu sein, das deine Freiheit verhindert.


    Da frage ich mich gerade, wie der "Erfinder" höchstpersönlich, Monsieur Siddharta Gautama, seine (angebliche) Erleuchtung dann hingekriegt hat:
    Wenn die Angaben aus seiner tradierten Lebensgeschichte stimmen, hat er sich seinerzeit ja mit dem Entschluss (=eine Art von Verlangen?) in die Meditation begeben, so lange sitzen zu bleiben, bis sich ihm die höchste Wahrheit erschlossen haben möge.

  • mirco
    Gast
    • 18. Mai 2011 um 05:14
    • #40
    Bodo:
    Silberstreif:

    Es ist gerade das Verlangen, frei oder erleuchtet zu sein, das deine Freiheit verhindert.


    Da frage ich mich gerade, wie der "Erfinder" höchstpersönlich, Monsieur Siddharta Gautama, seine (angebliche) Erleuchtung dann hingekriegt hat:
    Wenn die Angaben aus seiner tradierten Lebensgeschichte stimmen, hat er sich seinerzeit ja mit dem Entschluss (=eine Art von Verlangen?) in die Meditation begeben, so lange sitzen zu bleiben, bis sich ihm die höchste Wahrheit erschlossen haben möge.


    Natürlich bedarf es Absicht/Wunsch/Entschluss, um den Weg zu beginnen und weiter zu gehen.
    Das Erkennen der Bedingten Entstehung ist ein schrittweiser Vorgang.
    So wird Verlangen (tanha) durch sein Verstehen/Erkennen/Loslassen mit der Zeit weniger,
    bis hin zum Nibbana.


    Alles Gute :) _()_

  • accinca
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    • 18. Mai 2011 um 10:52
    • #41
    mirco:
    Bodo:


    Da frage ich mich gerade, wie der "Erfinder" höchstpersönlich, Monsieur Siddharta Gautama, seine (angebliche) Erleuchtung dann hingekriegt hat:
    Wenn die Angaben aus seiner tradierten Lebensgeschichte stimmen, hat er sich seinerzeit ja mit dem Entschluss (=eine Art von Verlangen?) in die Meditation begeben, so lange sitzen zu bleiben, bis sich ihm die höchste Wahrheit erschlossen haben möge.


    Natürlich bedarf es Absicht/Wunsch/Entschluss, um den Weg zu beginnen und weiter zu gehen.
    Das Erkennen der Bedingten Entstehung ist ein schrittweiser Vorgang.
    So wird Verlangen (tanha) durch sein Verstehen/Erkennen/Loslassen mit der Zeit weniger,
    bis hin zum Nibbana.

    Alles anzeigen


    Trotzdem ist die Behauptung, es sei gerade das Verlangen nach
    Befreiung (vom Anhangen) welches die Befreiung verhindere, falsch.

    "Fünf Gruppen des Anhangens gibt es, ihr Mönche; welche fünf?
    Die Gruppen des Anhangens 'Körperlichkeit',
    Die Gruppen des Anhangens 'Gefühl',
    Die Gruppen des Anhangens 'Wahrnehmung',
    Die Gruppen des Anhangens 'Gestaltungen' und
    Die Gruppen des Anhangens 'Bewusstsein." S 22 56

  • Hanzze
    Gast
    • 18. Mai 2011 um 12:28
    • #42

    Manchmal ist eher das Anhaften am Philosophieren und Theologieren (ditthupadana) neben den anderen dreien jenes, dass uns hinderlich ist.

    Ein nobler Verlangen nach Befreiung wird von ziemlich allen als jenes Verlangen, dass zur Erlösung führt beschrieben.
    Wenn es also ein Verlangen gibt das Ziel führend ist, dann ist diese, das einzige das entwickelt werden sollte.

    Nur eine oder zwei Schlangen los zu werden, hilft nicht viel, denn sie ergänzen sich immer wieder.
    *schmunzel*

  • mirco
    Gast
    • 18. Mai 2011 um 14:26
    • #43
    accinca:
    mirco:


    Natürlich bedarf es Absicht/Wunsch/Entschluss, um den Weg zu beginnen und weiter zu gehen. Das Erkennen der Bedingten Entstehung ist ein schrittweiser Vorgang. So wird Verlangen (tanha) durch sein Verstehen/Erkennen/Loslassen mit der Zeit weniger, bis hin zum Nibbana.


    Trotzdem ist die Behauptung, es sei gerade das Verlangen nach Befreiung (vom Anhangen) welches die Befreiung verhindere, falsch.


    Das stimmt wohl. Es wird zu bestimmtem Zeitpunkt seine hinderliche Rolle spielen, um dann überwunden zu werden, wie alle Anhaftungen.

    Alles Gute :) _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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