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Verschiedene Meditationstechniken im Alltag

  • basti
  • 24. Januar 2011 um 21:34
  • Zum letzten Beitrag
  • Helmut9
    Gast
    • 31. Januar 2011 um 23:51
    • #51
    sumedha:

    OFF TOPIC !!!!!

    Helmut9:

    Mein Problem: Wie bringt man jemanden bei das man krank ist wenn man nicht gelernt hat "krank" zu sein/zu erscheinen? Das konnte und kann ich fast nicht glauben ich bin gesund weil ich nicht gelernt habe irgend jemanden zu zeigen da ich krank bin
    Ich kann nicht krank "spielen" und darum will keiner denken das da wohl doch was is. Meine Meinung von Ärzten hat sich grundsätzlich geändert. Was ich suche ist einen Techniker und keinen Arzt. Ich suche genau das was viele über Ärzte sagen, was sie aber nicht sind.


    ich lese aus diesen sätzen tiefe kränkung die aus dem "nicht verstanden sein" kommt und in verzweiflung und anklage der anderen mündet
    keiner lernt krank zu sein, keiner jammert weil er es gelernt hat, es ist der natürliche ausdruck, einer jammer der andere schweigt.
    man kann auch ohne jammern um aufmerksamkeit haschen, viel subtieler....

    ...mir kann nicht geholfen werden....weil die menschen unfähig sind..... ich überspitze, aber im grunde ist es deine haltung

    Helmut9:

    nur ist es schon jahrzehnte her das ich das war, gekränkt, so von inner heraus.


    wenn ich deinen beitrag lese dann wage ich es zu bezweifeln...bitte verstehe mich nicht falsch, aber ich habe den eindruck das du momentan und das betone ich momentan durch ein künstliches gerüst versuchst dich aufrecht zu halten.

    Zitat

    ich habe keine Zeit für "Leiden


    aber du hast zeit nach möglichkeiten zu suchen wie du jemandem beibringst das du krank bist und das schliesst schon auch leiden ein.

    liebe(r) Helmut,
    ich bitte dich um verzeihung wenn ich dir zu nahe getreten bin.
    es ist mein ungeschickter versuch etwas raum zu schaffen, eine andere perspekitve die dinge zu betrachten.
    das was ich interpretiert habe mus so nicht stimmen, (es stimmt nur aus meiner sicht der dinge) aber es schaft vieleicht alleine dadurch das es nicht stimmt einen anderen blickwinkel.
    viele liebe grüsse

    Alles anzeigen

    Es ist einfach nur eine Zustands Beschreibung. Da ist kein gekränkt sein oder beleidigt oder erniedrigt sein. Diese Gefühle kosten zu viel Kraft die ich nicht verwenden kann um meinen Körper daran zu hindern Schmerzen zu erzeugen. Doch ich habe genau wie Du nur wenige Worte und die können nur bestimmt zusammen gestellt werden und das kann zu Missverstehen führen. Jammern und Klagen hab ich mir schon als Jugendlicher abgewöhnen müssen.
    Ich wollte nur einen Raum schaffen zwischen mir und meinem Ego und das ist gelungen. Ich sehe jetzt viel klarer und kann die nächste Rund mit Ärzten anfangen, mal sehen was da rauskommt. Ich kann mich nur verstehen wenn ich rede, schreibe denn nur dann weiss ich das ich diese Gedanken habe.
    liebe Grüsse
    Helmut
    Danke für deine Hilfe!

  • brigittefoe
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    22. September 2010
    • 1. Februar 2011 um 00:22
    • #52
    basti:

    Hallo liebe Forengemeinde :)

    Mein erster Post hier widmet sich der Frage, was es im Theravada für verschiedene Meditationstechniken gibt, die im Alltag praktiziert werden. Ich selbst meditiere seit ca. 1,5 Jahren nach der Tradition von Goenka. Dieser sehr technische Ansatz basiert darauf, den Körper strukturiert durchzugehen und überall Empfindungen wahrzunehmen. So soll man versuchen am Tag zwei Stunden zu sitzen. Man beginnt oben am Kopf und tastet gedanklich die Region der Haare, das Gesicht, rechter Arm, linker Arm, Bauch, Rücken und die Beine usw. ab und versucht sich so in den Körper "hineinzufühlen". Durch die anhaltende Praxis erkennt man die Verschiedenartigkeit von Empfindungen, deren Unbeständigkeit und entwickelt Gleichmut darauf. Das beobachten des Atems spielt hier eine weniger bedeutsame Rolle. Nur wenn der Geist sehr unruhig ist, kann man die Atembeobachtung unterhalb der Nase für ein konzentrierteren Geist einsetzen. Primär ist daher in diesem Ansatz das strukturierte Durchwandern des Körpers und die gleichmütige Wahrnehmung der Empfindungen.

    Mich würde jetzt interessieren, was es sonst für Ansätze gibt, wie diese grob funktionieren und wie dabei die tägliche Praxis aufgebaut ist. Letzten Endes fände ich es schön, wenn ihr eure tägliche Praxis beschreibt. Wie oft meditiert ihr bzw. wie lang sollte man am Tag meditieren, welche Technik wendet ihr an, wo habt ihr diese gelernt?

    Ich freue mich daher auf spannende Einblicke in andere Meditationstechniken und deren täglichen Anwendung. Besonders auch deshalb, weil ich mich nicht nur auf die Goenka Tradition beschränken möchte, sondern gerne andere Techniken ausprobieren will, um für mich im laufe der Zeit das geeignetste zu finden.

    Lg, Basti



    „Wenn es etwas gibt, was Ihr wirklich wissen möchtet,
    dann wollt Ihr wirklich auf Eure eigene Weisheit hören.
    Ihr wisst, dass Meditation die Methode ist zu lernen,
    mit der eigenen Weisheit zu hören, so dass Ihr sehen könnt.
    Meditation ist so wichtig, weil unsere unbewusste Welt so viel größer ist.
    Sie ist riesengroß, universell, und wir verstehen sie nicht.
    Meditation erlaubt uns jedoch, diese Welt zu sehen und zu verstehen.
    Deshalb ist Meditation wichtig.
    Normalerweise sind wir gefangen in unserem egoistischen, gewöhnlichen Geist,
    der es dem grundlegenden Geist nicht erlaubt, zu funktionieren.
    Deshalb sollten wir Vertrauen haben (. . . ) durch Erfahrung,
    wir sollten Vertrauen zu unserer spirituellen Reise haben.“

    von Lama Thubten Yeshe

    Hallo basti,
    meine Wenigkeit praktiziert Zazen, einfach nur sitzen.
    Das integriere ich in meinen Tag, außer in der Gruppe dienstags und freitags.
    natürlich auch allein zu Hause.
    Mittlerweile ist nicht nur sitzen die Praxis allein, sondern alles was ich tue,
    sei es laufen, liegen, gehen oder stehen; die ganze Person wird meditativ und achtsam.
    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • basti
    Themenautor
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    36
    Mitglied seit
    24. Januar 2011
    • 5. Februar 2011 um 22:56
    • #53
    Kusala:


    Retreatführer : )

    Weitere in Asien

    Das ist natürlich alles "nur" Theravada. : )
    Retreats in anderen "Schulen" kannst Du ja in den einzelnen Unterforen erfragen. Da habe ich keine Ahnung. 8 )

    Liebe Grüße
    Kusala

    super, vielen Dank, genau so etwas habe ich gesucht. :)

    Onda:

    Unabhängig von der Frage des Durchblicks muss man sich im klaren sein, dass man, gäbe es eine solche Liste, unmöglich je alle Praxisformen ausprobieren könnte. Leichter wäre es für dich, einfach deinen "Radius" allmählich zu erweitern.

    ja, so in etwa habe ich das auch vor.

    Onda:


    Es ist ganz wichtig, dass man eine Affinität zu den Übungen spürt, in dem Sinne: das ist ein Werkzeug (upaya), mit dem ich etwas anfangen kann, das irgendwie zu mir passt.

    ja, der Meinung bin ich auch. Fühle mich momentan mit meiner Technik auch sehr gut. :)

    brigittefoe:


    Mittlerweile ist nicht nur sitzen die Praxis allein, sondern alles was ich tue,
    sei es laufen, liegen, gehen oder stehen; die ganze Person wird meditativ und achtsam.
    LG

    Zazen will ich auch unbedingt mal ausprobieren. Die durchgehende Praxis fehlt mir momentan noch ein wenig. Aber das ergibt sich bestimmt alles von selbst :)


    Lg
    Basti

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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