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Bewegung bei der Meditation

  • Bsamgsar
  • 2. Dezember 2010 um 11:39
  • Zum letzten Beitrag
  • Bsamgsar
    Gast
    • 2. Dezember 2010 um 11:39
    • #1

    Hallo

    Da ich noch nicht lange meditiere, habe ich gleich mal eine Frage.
    Da ich körperlich nicht so gut in der Lage bin meine Sitzposition (Schneidersitz, Hände untereinander am Bauchnabel) lange zu halten, verändere ich meine Position (Beispiel: Hände auf die Knie legen) ein paar mal (nicht allzu oft) während einer langen Meditation.

    Die Frage dazu:
    Macht ihr das auch? ist das ok, das am Anfang zu machen?
    Oder ist es sinnvoll in einer Meditation in einer Pose zu verharren?

    Mir gibt die Veränderung sogar teilweise neue Impulse für einen Zustand einer tieferen Meditationsphase. Nur wenn ich zu oft die Position ändere führt das aus der Meditation heraus.

  • bel
    Gast
    • 2. Dezember 2010 um 13:38
    • #2
    Bsamgsar:


    Da ich noch nicht lange meditiere, habe ich gleich mal eine Frage.
    Da ich körperlich nicht so gut in der Lage bin meine Sitzposition (Schneidersitz, Hände untereinander am Bauchnabel) lange zu halten, verändere ich meine Position (Beispiel: Hände auf die Knie legen) ein paar mal (nicht allzu oft) während einer langen Meditation.

    Schneidersitz? Wirklich? Was heißt "lange"?
    Wenn Du das Verlangen hast, die Hände auf die Knie zu legen, zeigt das, daß sich Dein Oberkörper nach hinten geneigt hat.
    Was offenbar das Ergebnis einer falschen Sitzposition ist.

    Bsamgsar:

    Die Frage dazu:
    Macht ihr das auch? ist das ok, das am Anfang zu machen?
    Oder ist es sinnvoll in einer Meditation in einer Pose zu verharren?

    Richtige Sitzposition einnehmen - für den Anfänger vielleicht die "burmesische", natürlich mit Kissen oder untergelegte Decke. Körper ist aufgerichtet und die Hüfte leicht (!) nach vorn gekippt. Dann hat sich Dein spezielles Problem sofort erledigt.

    _()_

  • Bambus
    Punkte
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    Beiträge
    706
    Mitglied seit
    24. Dezember 2009
    • 2. Dezember 2010 um 14:01
    • #3

    Hier gibt es sehr gute Bilder der verschiedenen Sitzpositionen und auch englische Erklärungen hierzu. Ich übersezte nur eine Passage, bei weitem die wichtigste:

    Zitat

    There is absolutely no esoteric significance to the different positions. What is most important in zazen is what you do with your mind, not what you do with your feet or legs.

    Zitat

    Es gibt überhaupt keine esoterische Bedeutung der verschiedenen Positionen. Was in der [Meditaion] am aller wichtigsten ist ist was man mit seinem Geist macht, nicht was man mit seinen Füßen oder Beinen anstellt.

    So auch meine eigene Erfahrung. Es gibt wenig ablenkenderes in einer Meditation als der verzweifelten Versuch ruhig sitzen zu bleiben wenn es überall zwickt und zwackt. Einmal gescheit umsetzen und weiter geht es. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an die Sitzposition und die "ruhigen" Phasen werden länger.

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • Onda
    Gast
    • 2. Dezember 2010 um 14:04
    • #4

    Das Ziel sollte sein, eine Position zu finden, in der du für die Dauer der Meditation ohne Änderung der Haltung verweilen kannst. Es gibt eine Vielfalt von Sitzarten. Es kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen (bei mir waren es mehrere Jahre), bis du deine ideale Position (Kissen/Bänkchen/Stuhl) gefunden hast. Bei starken Schmerzen kannst du die Position natürlich verändern.
    Onda

  • bel
    Gast
    • 2. Dezember 2010 um 14:12
    • #5
    Zitat

    Es gibt überhaupt keine esoterische Bedeutung der verschiedenen Positionen. Was in der [Meditaion] am aller wichtigsten ist ist was man mit seinem Geist macht,


    Ich wüßte nichts was der Geist ohne Körper macht und der Körper ohne Geist - mal ganz unesoterisch gesagt.

    _()_

  • Bambus
    Punkte
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    Mitglied seit
    24. Dezember 2009
    • 2. Dezember 2010 um 14:19
    • #6
    bel:
    Zitat

    Es gibt überhaupt keine esoterische Bedeutung der verschiedenen Positionen. Was in der [Meditaion] am aller wichtigsten ist ist was man mit seinem Geist macht,


    Ich wüßte nichts was der Geist ohne Körper macht und der Körper ohne Geist - mal ganz unesoterisch gesagt.

    Lieber bel,

    es ist die Übersetzung eines Zitats aus der verlinkten Seite. Wenn Du die Formulierung für unangemessen hälst dann wende Dich vertrauensvoll an den eigentlichen Autor. Eine bessere Übersetzung als meine ist aber sicher sinnvoll, wenn Du eine einstellen magst.

    Und da wir im Anfängerbereich sind hielt ich es für angemessen vorsorglich auf ein klassisches Missverständnis vieler Anfänger einzugehen: Nur wenn man im vollen Lotus sitzt meditiert man richtig ...

    Gruß

    Bambus

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • bel
    Gast
    • 2. Dezember 2010 um 14:39
    • #7
    Bambus:
    bel:


    Ich wüßte nichts was der Geist ohne Körper macht und der Körper ohne Geist - mal ganz unesoterisch gesagt.


    es ist die Übersetzung eines Zitats aus der verlinkten Seite. Wenn Du die Formulierung für unangemessen hälst dann wende Dich vertrauensvoll an den eigentlichen Autor. Eine bessere Übersetzung als meine ist aber sicher sinnvoll, wenn Du eine einstellen magst.


    Ich habe doch nix gegen die Übersetzung.

    Bambus:

    Und da wir im Anfängerbereich sind hielt ich es für angemessen vorsorglich auf ein klassisches Missverständnis vieler Anfänger einzugehen: Nur wenn man im vollen Lotus sitzt meditiert man richtig ...


    Hat das irgendjemand behauptet?. Ich habe doch zunächst die burmesische Haltung vorgeschlagen, damit man lernt worauf es ankommt. Auf die Hüfte und derer Stellung zu den Knien.
    Das funktioniert auf einem Stuhl oder Hocker aus geometrischen Gründen einfach nicht. Man kann es übrigens auch deutlich auf den Bildern erkennen. Ich hab auch schon gesehen, wie jemand vom Stuhl gekippt ist.

    Kurz und gut, man sollte daraus keinen Selbstversuch machen. Das halte ich für gefährlich.

    _()_

  • Chandan
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    • 2. Dezember 2010 um 16:39
    • #8
    Zitat

    Es gibt überhaupt keine esoterische Bedeutung der verschiedenen Positionen.

    Dem würde ich aus dem was ich gelernt habe, sowie aus meinen eigenen Erfahrungen heraus energisch bestreiten. Die burmesische Position ist sicherlich sehr gut, wichtiger als die richtige Position ist aber nicht zu verkrampfen und die Meditation auf das sitzen zu reduzieren. Es ist, wie vieles im Leben, einfach Übungssache. Man was habe ich mich manchmal "gequält" 10 Minuten ernsthaft zu meditieren :D. Üben, üben, üben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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