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Buddhismus und Weihnachten

  • Shanti
  • 1. April 2010 um 11:23
  • Zum letzten Beitrag
  • Shanti
    Gast
    • 1. April 2010 um 11:23
    • #1

    Hallo alle zusammen,

    ich wende mich heute mal an die alteingesessenen und wuerde gerne mal wissen. Wie ihr Weihnachten handhabt, nachdem ihr euch fuer den buddhistischen Weg entschieden habt, gibt es jetzt gar kein Weihnachten mehr fuer euch? Weihnachten ist ja ein christlicher Feiertag, obwohl mich dessen ja mal ein Freund von meinem Mann und mir anders belehrt hat, aber mich wuerde einfach interessieren wie ihr damit umgeht.

    Alles Liebe,

    Shanti

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 1. April 2010 um 12:27
    • #2

    Moin Shanti,
    ich feiere Weihnachten so wie immer, mit meiner Familie. Sie sind allesamt keine Buddhisten.
    Für mich ist es wichtig, aus einer Religion keine Religion zu machen. :D

    Alles Liebe,
    Ji'un Ken

  • Shanti
    Gast
    • 1. April 2010 um 12:45
    • #3

    Hi Ji'un Ken,

    Dank Dir fuer Deine Antwort. Ich bin erstmal soweit, dass ich mir die vier edlen Wahrheiten und den achtfachen Pfad anschaue. Fuer mich steckt da viel Wahrheit und Lernpotential drin. Es ist natuerlich schwierig, finde ich persoenlich erstmal seine christlichen Gepflogenheiten abzulegen. Ich weiss auch gar nicht, ob ich Buddhismus jetzt fuer mich als Religion oder als Lebensphilosophie ansehe, die Frage steht bei mir noch offen.

    Weihnachten ist fuer mich immer ein ganz besondere Anlass mit meiner Familie zu feiern, nicht wegen dem materiellen Geschenken, nein, weil einfach zu der Zeit eigentlich fast jeder frei hat und man sich Zeit fuer die Familie und Freunde nimmt, mich hat diese Frage sehr beschaeftigt, kann ich "voller" Buddhist sein, ich will ja auch nicht alles halbherzig machen, sozusagen eine Freizeit Buddhist sein. Ich versuche jetzt auch mich anhand wie gesagt der vier edlen Wahrheiten und dem achtfachen Pfad meinen Alltag zu leben.

    Alles Liebe,

    Shanti

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 1. April 2010 um 13:07
    • #4

    Moin Shanti,
    dieser Zwiespalt wird dich wohl noch eine Weile begleiten. Ich bin mir völlig sicher, dass du einen Weg finden wirst, damit umzugehen.

    Zitat

    Es ist natuerlich schwierig, finde ich persoenlich erstmal seine christlichen Gepflogenheiten abzulegen.


    Das Ablegen von Gewohnheiten wird häufig als schwierig empfunden. Die Frage die sich mir stellt, ist dann: Muss ich jede Gewohnheit ablegen?
    Ein Familienfest kann etwas sehr schönes sein. Wenn es dir wichtig ist, kannst du ja dem Kind einen anderen Namen geben.
    Aber lass den Tannenbaum stehen. :D

    Zitat

    kann ich "voller" Buddhist sein, ich will ja auch nicht alles halbherzig machen,


    Auch das kannst du nur selbst herausfinden. Die Vorstellungen, was ein "voller"Buddhist ist und wie er sich verhält, ist immer wieder Anlass zu mehr oder weniger heftigen Diskussionen.

    Im Moment, so wirkt es auf mich, willst du noch etwas sein.
    Mal sehen was du bist, wenn diese Phase vorbei ist.
    Ich wünsche dir viele Erfahrungen.
    Alles Liebe,
    JI'un Ken

  • Shanti
    Gast
    • 1. April 2010 um 13:20
    • #5

    Hi Ji' un Ken,

    ja das mag sein, wahrscheinlich versuche ich irgendwie dem Buddhismus eine Art "Form" in meinem Leben zu geben :D

    Ich werde mal versuchen keine Art Erwartungen zu haben und aber mich weiter einzulesen. Dank Dir auch nochmal fuer den Buchtipp den Du mir per PN geschickt hast. Ich lebe in England, versuche auch hier ein Anfaengerbuch auf englisch zu bekommen, werde aber demnaechst wieder mal in meiner alten Heimat Berlin sein und da mal Ausschau nach diesem Buch halten.

    Alles Liebe,

    Shanti

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. April 2010 um 14:33
    • #6

    Für mich ist Weihnachten gar nicht so sehr ein christliches Fest - das ist es für die Christen. Für mich ist es eher so ein Jahreszeitenfest. Der Weihnachtsbaum erinnert mich nicht an Jesus, sondern an meine Kindheit und an die Möglichkeit, es sich mitten in der kältesten Zeit gemütlich und schön zu machen.
    Weihnachten ist unsere Kultur hier und das wäre ziemlich bitter, sich dem zu entziehen. Wenn ich alleinstehend wäre, würd ich vielleicht nicht mitmachen - aber als Familie...
    Ich kenne auch keine Muslime, die mit ihren Kindern nicht wenigstens irgendwie so ein bisschen Weihnachten feiern - nur ein Unmensch könnte das anstößig finden. :)

    Wie kommst Du übrigens auf so eine Frage am 1.April? So doll ist die Zeitverschiebung nach England doch gar nicht. :lol:

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Shanti
    Gast
    • 1. April 2010 um 15:04
    • #7

    Hi Losang Lamo,

    wir sind eine Stunde zurueck zu Deutschland :lol:

    Die Frage hat mich schon ziemlich lange beschaeftigt, einfach weil es mich interessiert, wie andere damit umgehen. Fuer mich ist die Lehre des Buddhismus sehr interessant und einleuchtend und ich komme damit weiter als mit dem was ich bis jetzt im christlichen Bereich gelernt habe. Ich mag auch die Lehren von Jesus, aber Buddha hilft mir viel weiter, weil ich da noch mehr Anleitung und Aktivitaet empfinde.

    Alles Liebe,

    Shanti

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 1. April 2010 um 15:55
    • #8
    Shanti:

    Hi Ji' un Ken,

    ja das mag sein, wahrscheinlich versuche ich irgendwie dem Buddhismus eine Art "Form" in meinem Leben zu geben :D

    Ich werde mal versuchen keine Art Erwartungen zu haben und aber mich weiter einzulesen. Dank Dir auch nochmal fuer den Buchtipp den Du mir per PN geschickt hast. Ich lebe in England, versuche auch hier ein Anfaengerbuch auf englisch zu bekommen, werde aber demnaechst wieder mal in meiner alten Heimat Berlin sein und da mal Ausschau nach diesem Buch halten.

    Alles Liebe,

    Shanti

    Geh doch mal bei http://www.google.com rein und gib ein "buddhism for beginners" :D

  • Gummibärle
    Punkte
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    65
    Mitglied seit
    10. Oktober 2009
    • 8. April 2010 um 04:51
    • #9

    Hallo und guten Morgen,

    wie man üblicherweise Weihnachten feiert - mit Lichterbaum, Geschenken, Familie und gutem Essen - hat das viel mehr mit Brauchtum zu tun als mit Religion. Deshalb musst Du als Buddhist kein Problem damit haben, Weihnachten traditionell zu feiern, denke ich. Man muss ja nicht zum Asiaten mutieren, um Buddhist zu sein.

    Ich habe das Glück allein zu leben und genieße es nicht mehr feiern zu müssen - vor allem, weil Weihnachten in meiner Kindheit immer stressbeladen war und am Ende immer Streit und Tränen (vor allem bei meiner Mutter) ausgelöst hat. Meine Freunde haben das inzwischen alle verinnerlicht und schenken mir zu Weihnachten nichts mehr. Und ich genieße ein paar arbeitsfreie Tage und mach mir was gutes zu essen, was es sonst nicht gibt.

    Schönen Tag noch!
    Gummibärle

  • mirco
    Gast
    • 8. April 2010 um 06:30
    • #10

    Hallo,

    Gummibärle:

    wie man üblicherweise Weihnachten feiert - mit Lichterbaum, Geschenken, Familie und gutem Essen - hat das viel mehr mit Brauchtum zu tun als mit Religion. Deshalb [musst]könntest Du als Buddhist kein Problem damit haben, Weihnachten traditionell zu feiern, denke ich. Man muss ja nicht zum Asiaten mutieren, um Buddhist zu sein.

    Rein Gedanklich kam ich zu selbem Schluß - und doch ist mir der Bedarf nach Ritualen gänzlich vergangen.
    Ich könnte meinen, das bedeute, ich wäre nun befreit von Bindung zu den christlichen Ritualen, mit denen ich aufwuchs.
    Doch mich dünkt und ich fühle es auch, ich hafte noch ablehnend an gegenwärtigen Festen, geführt noch von Erinnerungen
    an die in meiner Kindheit und Jugend hauptsächlich mit Eigennutz und familiärem Schwermut geschwängerten Dramen.
    Zu deutsch: es war grundsätzlich komplett grauenhaft..

    Vielen Dank für Deine Antwort, Gummibärle, mir ward soeben deutlich und klar, das ich dem Ritual der Gegenwart so-wie-es-ist
    weder angenehm noch unangenehm verhaftet gegenüber stehe, meinen gewohnheitsmässigen Tendenzen (bhava)
    die Erinnerungen abzulehnen, aber noch relativ schonungslos ihren Lauf lasse.

    Gummibärle:

    Ich habe das Glück allein zu leben und genieße es nicht mehr feiern zu müssen - vor allem, weil Weihnachten in meiner Kindheit immer stressbeladen war und am Ende immer Streit und Tränen (vor allem bei meiner Mutter) ausgelöst hat. Meine Freunde haben das inzwischen alle verinnerlicht und schenken mir zu Weihnachten nichts mehr. Und ich genieße ein paar arbeitsfreie Tage und mach mir was gutes zu essen, was es sonst nicht gibt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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