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Wie mit Alter, Krankheit und Tod umgehen?

  • Stella
  • 4. August 2009 um 21:04
  • Zum letzten Beitrag
  • brigitte
    Gast
    • 24. Februar 2010 um 13:05
    • #51

    Alter, Krankheit und Tod betrachte ich ganz unbekümmert,
    da ich eine ziemlich "seltene" Auffassung davon habe.

    Krankheit ist eine Chance, zu erkennen, dass da etwas nicht stimmig ist.
    Alter (für mich persönlich) eine Freude (...eine Vorstufe der Erneuerung)
    und der Tod existiert nicht, nur Verwandlung.

    PS:...dass soll aber nicht heißen, dass mich selbst nicht Trauer überfallen kann
    bei "Todesfällen", doch wirklich erschrecken kann es mich nicht mehr:
    ...der Tod hat seinen Stachel verloren.

  • Michael74
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    • 24. Februar 2010 um 14:15
    • #52
    brigitte:


    Krankheit ist eine Chance, zu erkennen, dass da etwas nicht stimmig ist.
    Alter (für mich persönlich) eine Freude (...eine Vorstufe der Erneuerung)
    und der Tod existiert nicht, nur Verwandlung.

    PS:...dass soll aber nicht heißen, dass mich selbst nicht Trauer überfallen kann
    bei "Todesfällen", doch wirklich erschrecken kann es mich nicht mehr:
    ...der Tod hat seinen Stachel verloren.[/color]

    Hallo miteinander
    Das ist wohl war - allerdings ist es logisch, dass da etwas nicht stimmig ist - ansonsten wäre man nicht krank. Oft ist die Ursache offensichtlich und man lernt aus seinem (vielleicht) falschen Verhalten. Sobald es jedoch um eine schwere Krankheit geht, kann es schwerer sein, in ihr eine Ursache zu finden oder gar einen Sinn darin zu sehen. Für mich fatal finde ich die Einstellung, verkrampft einen Sinn in einer Krankheit zu finden. Im Spital habe ich oft beobachtet, dass die Menschen, welche eine Krankheit einfach als eine Krankheit akzeptieren, am besten damit umgehen. Die Krankheit zu akzeptieren und bestmöglich am Heilungsprozess mitzuwirken, erscheint mir am sinnvollsten.
    Dennoch glaube ich, eine Krankheit als natürlicher Teil des Lebens einfach zu akzeptieren, eine wirkliche Kunst ist. Buddha kann da eine "Anleitung" bieten.

    Ich vertraue auch darauf, dass der Tod als solches nicht existiert, sondern eine Form von Vewandlung ist. Auch hier habe ich im Spital schönes, aber leider auch schreckliches beobachtet. Auch wenn ich den Tod nicht als Ende betrachte, sondern mir die "buddhistische Variante" am logischsten erscheint, macht er mir nach wie vor ziemlich Schiss. Nicht vor dem was danach kommt, sondern wie ich den Moment erleben werde. Letztendlich ist er die Urangst alles Seienden.

    Viele liebe Grüsse
    Michi

    Jesus den man weise nennt, hat gesagt: "Die Welt ist ein Brücke - gehe darüber, aber baue nicht Dein Haus auf ihr."

  • sumedha
    Gast
    • 24. Februar 2010 um 15:17
    • #53
    Michael74:

    Letztendlich ist er die Urangst alles Seienden.

    damit meinst du aber nur die fühlenden, bzw. "denkenden" wesen :?: oder

  • Michael74
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    • 24. Februar 2010 um 15:18
    • #54
    sumedha:
    Michael74:

    Letztendlich ist er die Urangst alles Seienden.

    damit meinst du aber nur die fühlenden, bzw. "denkenden" wesen :?: oder

    ja klar - habe mich falsch ausgedrückt. Allerdings meine ich nicht alle denkenden Wesen, sondern alle fühlenden Wesen.

    Jesus den man weise nennt, hat gesagt: "Die Welt ist ein Brücke - gehe darüber, aber baue nicht Dein Haus auf ihr."

  • sumedha
    Gast
    • 24. Februar 2010 um 15:58
    • #55
    Michael74:

    Allerdings meine ich nicht alle denkenden Wesen, sondern alle fühlenden Wesen.

    das verstehe ich nicht ganz... ;)

  • Michael74
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    27. Januar 2009
    • 24. Februar 2010 um 16:07
    • #56
    sumedha:
    Michael74:

    Allerdings meine ich nicht alle denkenden Wesen, sondern alle fühlenden Wesen.

    das verstehe ich nicht ganz... ;)

    Mit denkenden (und fühlenden) Wesen verbinde ich primär den Menschen. Fühlende Wesen beinhalten für mich auch Tiere. Allerdings bezweifle ich deren ausgeprägte "Denkfähigkeit". Wenn ich so meine drei Kater beobachte - sind sie ziemlich gefühlsgesteuert :)
    Wir geraten off-topic :roll:

    Jesus den man weise nennt, hat gesagt: "Die Welt ist ein Brücke - gehe darüber, aber baue nicht Dein Haus auf ihr."

  • pema
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    12. Dezember 2007
    • 14. März 2010 um 17:14
    • #57

    Liebe Stella,
    mit deinen Ängsten und Sorgen bist du ganz sicher nicht alleine. Ich glaube , das was du sagst, betrifft die meisten Menschen in unserer Gesellschaft. Es ist aber sehr gut, dass du dich damit auseinandersetzt und einen Zugang finden willst, der dir weiterhilft. Ich denke jedoch, dass du hier im Forum zwar den einen oder anderen guten Tipp und Ansatz bekommen kannst, aber du wirst schon tiefer in die Materie eindringen
    müssen,um wirklich eine Veränderung deines Denkens und deiner Gefühle zu erreichen.
    Ich möchte dir ganz wärmsten ein Buch ans Herz legen: "Der Geist überwindet den Tod" von Dzogchen Ponlop Rinpoche. Kannst du bei Amazon bestellen.
    Ganz liebe Grüße
    pema

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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