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Video; Colin Goldner - Kritik ritualistischer Praktik im alten Tibet

    • Tibetisch
    • Kritik
  • Sungi
  • 30. März 2019 um 15:52
  • Zum letzten Beitrag
  • Phoenix
    Gast
    • 2. April 2019 um 13:07
    • #26

    Noch ein Nachtrag:

    Nachdem der Thread jetzt ja einen neuen Titel hat, hab ich mir das Video auch mal etwas ausführlicher angeschaut.

    Ehrlich gesagt finde ich diesen Colin Goldner richtig gruselig, jedenfalls gefällt mir sein Stiel überhaupt nicht.

    Statt einer sicherlich berechtigten Kritik an verkrusteten monastischen Strukturen und unseriösen tantrischen Praktiken holt er lieber zu einem generellen Rundumschlag aus, und behauptet dabei eine Menge Dinge ,die sich sehr leicht widerlegen lassen. (Z. B das Lamas sexuelle Beziehungen grundsätzlich abstreiten)

    Na ja, mir ist sein ganzes Auftreten jedenfalls viel zu undifferenziert, und ich finde sein AUftreten paßt auch eher zu dem eines New Age Gurus als zu dem eines wirklich emanzipatatorisch handelnden Phychologen.

    :buddha:

  • kilaya
    Gast
    • 2. April 2019 um 13:44
    • #27

    [mod]

    Wir haben hier das Problem, dass in dem Video Sachen angesprochen werden, die eben deswegen geheim gehalten werden, weil es sonst zu derartigen Missverständnissen kommt, oder bewussten Verdrehungen. In der Folge kann man es kaum erklären, ohne eigene Versprechen zur Geheimhaltung zu verletzen (Bruch der Samayas). Hat man aber keine eigenen Praxiserfahrungen weiss man nur oberflächliche Dinge aus dritter Hand. Ich konnte jetzt ein bischen was schreiben, weil ich in der Situation war, dieses Ritual ohne jegliche Samayas bekommen zu haben. Das ist ein seltener Sonderfall. Wie auch immer, da die, die sich auskennen, im Grunde auch nur auf Informationen zurückgreifen können, die bereits publiziert wurden, während die, die sich kritisch äußern, sich in der Regel nicht auskennen, müssen wir hier besonders achtsam kommunizieren. Deswegen werde ich unsachliche Beiträge oder solche, die die Praxis herabsetzen, ohne einen Ansatz von Wissen vermuten zu lassen, mehr löschen als ich es bei anderen Themen tun würde.[/mod]

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 2. April 2019 um 21:12
    • #28

    Also da wir davon ausgehen, dass der eigene Geist der die Welt entstehen lässt und diese nur das Resultat aus diesem ist dann kann ich mir gut vorstellen das solche Dinge praktiziert werden.

    Halt im Rahmen der Transzendenz sozusagen als Härtetest.

    Dennoch eine animalisch und rückständig anmutende Praxis.

    Ich denke sowas ist dann dann aus der tibetischen Kultur bzw dem Bön resultiert.

    Studiert habe ich von den Kanonischen Schriften her nur die mittlere Sammlung da kommt sowas nicht vor!

    Ich bezweifle, dass der Buddha selber Belehrungen zum Essen von Menschenfleisch egal in welchem Kontext gegeben hat.

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 2. April 2019 um 21:25
    • #29
    Sungi:

    (sexuelle Ausbeutung von Frauen, Essen von Menschenfleisch und anderem was man in tantrischen Geheimritualen vermutet oder nachgewiesen hat.)

    Sexuelle Ausbeutung gibt es definitiv auch im Buddhistischen Kontext. Jeder der was andere sagt will es einfach nicht wahr haben.

    Hier im Westen sind dazu mehrere Fälle bekannt geworden.

    Auch der massenhafte sexuelle missbrauch von Kindern ist bekannt geworden, da gibt es einen "Zen Meister" der seine Karma diesbezüglich gerade im Knast erlebt.

    Jeder der tatsächliche Unterwerfung, absolute Macht und Kritiklosigkeit fordert ist kein Buddhistischer Lehrmeister, sondern ein gefährlicher Sektierer.

  • kilaya
    Gast
    • 2. April 2019 um 22:24
    • #30
    Avalokiteshvara:

    Studiert habe ich von den Kanonischen Schriften her nur die mittlere Sammlung da kommt sowas nicht vor!

    Ich bezweifle, dass der Buddha selber Belehrungen zum Essen von Menschenfleisch egal in welchem Kontext gegeben hat.

    Ja, das gehört halt zum integrierten Tantra dazu. Nicht zwingend, also man muss es nicht machen, aber es existiert. Und ich bitte wirklich keine Fehlinformation zu verbreiten: es geht um die in erster Linie symbolische Verwandlung von Unreinem in Reines, oder Nektar. Wenn überhaupt die materielle Ebene hinzugenommen wird, geht es meines Wissens wirklich um symbolische, also sehr kleine Mengen. Solche Dinge sind grundsätzlich auf verschiedenen Tantraebenen durchaus nicht unbekannt.

  • kilaya 25. Mai 2019 um 22:44

    Hat das Thema aus dem Forum Tibetischer Buddhismus nach Buddhismus & Gesellschaft verschoben.
  • kilaya 25. Mai 2019 um 22:44

    Hat das Label Tibetisch hinzugefügt.
  • kilaya 25. Mai 2019 um 22:44

    Hat das Label Kritik hinzugefügt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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