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Gedanken und Vorstellungen

  • jimmypop
  • 16. Juli 2018 um 21:04
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  • Karnataka
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    • 20. Juli 2018 um 10:24
    • #26
    Helmut:

    Hallo miteinander,

    Zeit und Phänomene gibt es nur in Abhängigkeit vom benennenden Geist. Nur in Abhängigkeit von unserem benennenden Geist können wir über Zeit, Raum und Phänomene sprechen. Von Zeit können wir nur sprechen, weil wir mit unserem Geist Veränderungen an den abhängig bestehenden Phänomenen erkennen. Zeit gibt es nur, weil sich die abhängigen Phänomene kontinuierlich verändern. Ohne Zeit gibt es aber auch kein abhängiges Bestehen der Phänomene.

    Zeit, Raum und abhängige Phänomene existieren aber nicht aus sich selbst heraus aufgrund eines ihnen innewohnenden Eigenwesens, sondern nur in Abhängigkeit von unserem benennenden Geist. Ohne ihn gäbe es keine Zeit, keinen Raum und keine Phänomene.

    Gruß Helmut

    Verstehe ich nicht. Maus ist ein Phänomen im Geist der Katze. Aber die Katze muss die Maus nicht als „Maus“ benennen können, um sie als Beute zu erkennen. Und die Maus existiert auch dann, wenn sie nicht im Geist der Katze ist. Dann ist sie zwar kein Phänomen, aber immer noch Maus.

    Aber vielleicht muss die Wirklichkeit der Maus Bewusstsein besitzen, damit die Maus überhaupt ins Bewusstsein der Katze gelangen kann?

    Existiert alles nur im Bewusstsein eines Gottes oder existiert es vielleicht gar nicht? Da wir nicht wissen, was die Begriffe Existenz, Bewusstsein, Gott usw. eigentlich genau meinen, gibt es diverse Möglichkeiten. :?

  • Noreply
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    • 20. Juli 2018 um 11:05
    • #27
    mukti:
    Karnataka:

    Von den vergänglichen Dingen wissen wir, dass sie existieren. Früher dachte man Raum und Zeit als eine Art Eimer, worin sie sich befinden. Aber vermutlich schaffen sie die Zeit aus sich heraus.


    Gedanken haben gewisse Eigenschaften von „Zeit“. Sie besitzen keinen Körper und können im Unterschied zu Gehirnvorgängen nicht beobachtet werden, doch haben sie zeitliche Dauer.

    Wenn Dinge aus sich heraus Zeit schaffen, dann tun wir das also vielleicht auch, wenn wir denken. Ohne unserem Denken hätte die „Zeit“ zumindest keine Dauer. Physikalisch bewegen sich Uhrzeiger ja nur im Vergleich schneller oder langsamer. :?

    Durch das Entstehen und die Veränderung der Dinge wird jedenfalls Zeit ersichtlich, ohne Dinge gäbe es sie nicht und ohne Zeit gäbe es keine Dinge. Es ist eher eine gegenseitige Abhängigkeit als dass Zeit von den Dingen geschaffen wird will mir scheinen.

    Wir erleben die Gegenwart im Vergleich zur Vergangenheit - ist sie angenehmer, wollen wir sie festhalten, unangenehmer, wollen wir sie loswerden. Man könnte die Vergangenheit immer sofort loslassen und alles was erscheint annehmen wie es ist. Dann gäbe es auch keine Hoffnungen oder Ängste bezüglich der Zukunft, das sprichwörtliche "Hier und Jetzt" - keine Abhängigkeit von der Zeit, damit auch nicht von den Dingen.

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    Für das was Menschen mein Alter nennen möchte ich das Erkennen das für diesen Körper Alter und Verhalten das altersgemäß ist nicht bekannt ist.


    Ich mach mich nicht auf jugendlich, ich will auch sprachlich nicht mit der Mode gehen, ich will auch nicht die Dinge machen die für mein Alter bestimmt sind. In Wahrheit ist dieser Körper nicht Zeit gebunden sondern nur dem abhängigen Entstehen seiner bedingten zusammensetzten Form erscheinend.

    Das ich 64 bin fällt mir meist erst auf wenn ich darüber nachdenke, über meine in Erinnerungen zusammengesetzte Vorstellungen meiner Vergangenheit. Dann gibt es Zeit, dann gibt es Jahre dann gibt es die Emotion, bin ich schon alt und nicht nur Alt. Mein Beschäftigen mit meiner Vergangenheit ist Alterslos doch wenn ich damit mein jetzt Alt sein verbinde erzeugt diese unangenehme Gefühle die zu Emotionen von Kummer, Gebrechen, Krankheit, baldigem Tod führen. Mein Leiden an der Zeit beginnt also mit dem ergreifen von etwas das ich nicht festhalten kann. An etwas Anhaften das sich schon lange gewandelt hat und das ich nicht zu seinen früheren Zustand zurückführen kann.

    Als ich 18 war hab ich gedacht wie lange das noch ist bis ich 60 bin um dann ich Rente gehen zu können heute mach ich das so das ich mir überhaupt nicht vorstellen kann 120 zu werden. Was ich feststelle ich das beide Gefühle gleich sind. Da ist keine Zeit zwischen. mein Denken ist gleich geblieben im erzeugen von Gefühlen. Und ich stelle fest das wenn ich veraltete Gedankenmuster erkenn sich mein Körper besser fühlt. die Gedankengebäude die auch Verhaltungen erzeugen, haben diesen Körper dazu gebracht sich so zu verhalten wie die Vorstellungen es erwarten. Meine Vorstellungen und Gedanken haben diesen Körper dazu gebracht so zu erscheinen wie ich glaubte zu sein, sein zu müssen um den Vorstellungen anderer in meinem Handeln gerecht zu werden. Ich werde also nicht jünger im Körper, sonder der Körper kann jetzt zu seinem so Sein zurückkehren, weil er von meinen Vorstellungen wie er zu sein hat nach und nach befreit wird.

    Zeit ist eine Eigenschaft dieses Universums und Zeiten sind eine Eigenschaft des Menschen um besser agieren zu können. Doch wenn der Mensch nach den von ihm geschaffenen Zeiten greift und in Vorstellungen und Erinnerungen Regeln und Riten erschafft die Zeiten festlegen, dann bringt das Karma in einer ganz besonderen Form. Der Körper fängt an Zeiten angepasste Veränderungen darzustellen und damit wird er in seiner selbst erzeugten Gesunderhaltung behindert. Weil ich angefangen bin meinen Körper von meinen Zeiten zu befreien kommt er immer näher an seine Zeit die eben dann Eigenschaft dieses Körpers und des Universums ist, mein Karma erzeugen verliert seine Wirkungen weil die Ursache meiner Zeitenverbindungen für den Körper verloren geht.

    Es gibt keinen Jungbrunnen das einzige was den Körper gesund erhält ist diese bescheuerte Vorstellung zu vergessen das es einen Jungbrunnen gibt. Der Jungbrunnen für den Körper ist das Zeitenlos werden. "Du bist ja 64 Jahre jung." ist für mich eine ernsthafte Beleidigung. Ich bin in der Vorstellung der Zeiten 64, doch das sagt überhaupt nichts drüber aus wie alt dieses Zeitlose ist. Wie Buddha denkt: Irgendwann zerfalle ich in Zeit und alle Zeiten auch.

    3 Mal editiert, zuletzt von Noreply (20. Juli 2018 um 11:41)

  • Max Schenzle
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    • 20. Juli 2018 um 11:33
    • #28
    jianwang:
    kesakambalo:

    Hi,

    das ist alles nur Samsara. Alle Gedanken und Vorstellunen sind Erzeugnisse unseres Bewußtseins, das durch die Wahrnehmung enstand. Alles war wir meinen zu sein, ist eine Illusion.

    Bei den Pfeilern der Einsicht, gibt es eine Übung, die sich schlicht und doch ergreifend Gefühle nennt aber den

    Hintergrund hat, die eigenen Gedanken kontrollieren zu können, ihnen nicht hilflos ausgeliefert zu sein.

    Die Gefühlsbetrachtung sieht, wie die Gedanken, Gefühle jeglicher Art, entstehen, bestehen und vergehen.

    Die Gedanken und Gefühle werden symbolisch als die rauschenden Flulten des Ganges bezeichnet.

    Gangana kirtikare

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    Irgendwas bringst Du durcheinander, wenn auch die Grundidee stimmt.

    Nach Deinem Schreiben hatte also der Erhabene und haben Aharant keine Gedanken mehr ? :clown:

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    Ja, und genauso ist es auch. es soll aber nicht bedeuten, dass da nichts mehr ist!

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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