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Praxis nach Ngöndro

  • cck123
  • 18. Juni 2013 um 10:05
  • Zum letzten Beitrag
  • cck123
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    • 18. Juni 2013 um 10:05
    • #1

    Hallo,

    weiss vielleicht jemand warum bei Kursen von Lama Ole die Praxis-Einweihungen auf den 2. und 15. Karmapa öffentlich sind im Vergleich zum 8. Karmapa. Und Praxiseinweihungen zu Milarepa oder Marpa gibt es die überhaupt auf diesen Kursen? Ich dachte das wären allesamt Meditationen nach dem Ngöndro?

    LG
    Chris

  • Tsultrim Dorje
    Gast
    • 18. Juni 2013 um 10:38
    • #2

    Wie Du schon schreibst sind es Einweihungen, es wird also eine Verbindung hergestellt. Beim 15. Karmapa handelt es sich um einer ergänzende Praxis. Die 8. Karmapa Meditation ist die Höchste Praxis und sollte nur nach dem Ngöndro oder nach jahrelangem Meditieren auf den 16. Karmapa gemacht werden. Nicht das die Anderen Meditationen schlechter wären als die 8. aber diese ist sehr tiefgreifend. Übrigens wird die Meditation auf den 8. Karmapa regelmäßig auf Kursen gemacht. Dies ist dann auch eine Einweihung Gom Lung. Die Marpa Einweihung gab es schon auf einem Sommerkurs. Man muss nur Geduld haben und man bekommt mehr Einweihungen. Die Ganzen Meditationen kann man sowieso nicht machen, das hätte auch keinen Sinn.

  • Angulimala
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    • 21. Juni 2013 um 20:16
    • #3

    http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue_…tion__2.de.html

    Ich hoffe, die Antwort ist darin enthalten.

  • cck123
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    13. Juli 2012
    • 22. Juni 2013 um 16:19
    • #4

    Danke für die Antworten!

    @Tsultrim Dorje: So wie ich Dich verstehe handelt es sich im Diamantweg also bei allen Meditation außer dem 8. Karmapa um ergänzende Meditationen, nicht um eigene Meditationswege nach dem Ngöndro?
    Ich nehme an diese haben also spezielle Aufgaben und sind nicht als längerfristige Hauptpraxis gedacht?

    LG
    Chris

  • raterZ
    Gast
    • 22. Juni 2013 um 17:34
    • #5

    soviel ich mitbekommen habe, ist diamantweg eher was für den haushälter, als den yogi. also für leute, die nicht mehrere stunden pro tag einer sadhana witmen wollen. deshalb wird so ein großer wert auf guru-yoga mit karmapa gelegt, weil guru-yoga eben die effektivste praxis von allen sein soll. sprich man kann mit wenig zeit trotzdem viel erreichen.
    trotzdem kann man glaube ich dort auch yidam einweihungen bekommen. aber das weiß ich nicht gewiss.

  • VOOM108
    Gast
    • 22. Juni 2013 um 19:05
    • #6

    Vielleicht geht es in den "Diamantweg-Zentren" mehr darum, eine breite Basis in der Bevölkerung zu legen, also möglichst viele Grundlagen bei möglichst vielen Menschen zu legen - möglichst viele Menschen dazu zu bringen, grundlegende Maßnahmen zur Reinigung ihres Karmas und ihrer Sichtweise im Leben zu etablieren. Auch das Phowa dient zu einer gewissen Absicherung in der Breite - wer in diesem Leben nicht über einen bestimmten Punkt hinaus kommt, der hat zumindest die Sicherheit, in den Reinen Ländern weitere tiefgründige Belehrungen zu bekommen usw. Die vielen Einweihungen sind Samen, von denen je nach Grund, in den sie fallen die einen oder die anderen dann bezeiten aufgehen, wachsen und erblühen können. Man bekommt einen Werkzeugkasten mit vielen Werkzeugen in die Hand, deren Gebrauch sich erschliessen wird, wenn man sie braucht. Durch das Guru-Yoga wird die Verbindung zum Buddhageist stabilisiert und gehalten, bis sich der geheime Lehrer immer mehr durchsetzt. Es ist durchaus im Sinne der Sache, dass man sich auf andere Wege einläßt, wenn man das Gefühl hat, nicht weiter zu kommen. Vielleicht kann man das als eine Art "Drehtür" in den Grenzbereichen der buddhistischen Mandalas sehen. Mit der Zuflucht kann man sicher sein, dass man wenn man es nicht explizit will, nicht mehr von einer gewissen Ebene herunter fallen kann. Wenn man spezielle Praxis machen will oder einen speziellen Weg wählt, der da nicht möglich ist, dann hält einen niemand auf. Ich kenne langjährige Diamantwegs-Reiselehrer, die dann in einer Nyingma-Linie weiter praktiziert haben, wo es eine direktere Betreuung für die Praxis gab. Sicher ist es für eine gewisse Zeit gut, einen einmal betretenen Weg konsequent durchzuzuiehen. Ich hätte da das Bild von einem reissenden Fluss und vielen Brücken. Es wäre blöd, immer wenn man in der Mitte einer Brücke angekommen ist, zurück zu gehen und eine andere Brücke zu versuchen. Oder von da in den reissenden Fluss zu springen. Ist man aber mal auf der anderen Seite angekommen, dann gibt es wieder neu die Wahl verschiedener Wege, um weiterzugehen. Hier kann man auch mal quer ein- und aussteigen! Diese sichere Ufer hat man schonmal erreicht! Der reissende Fluss ist keine Gefahr mehr! Also einfach mal schauen, was hier auf dem sicheren Grund alles möglich ist!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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