Gendün Rinpoche hat bis kurz vor seinem Tod Niederwerfungen gemacht. Mir reicht das als Information vollkommen.
Ansammeln/Anhäufen
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Onyx9 -
19. August 2012 um 02:44
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yeshe_222:Jinen:
Verstand ich noch nie, warum man etwas ansammeln oder reinigen soll. Das klingt immer so als wär positives Karma dem Erwachen förderlich und negatives hinderlich. Aus Shin-Sicht würde ich das sehr hinterfragen.
Das ist auch aus der Sicht von Dzogchen mehr als zu hinterfragen.
Dennoch ist es (für die meisten) leichter aus einem guten Traum aufzuwachen als aus einem schlechten.
Oder anders gesagt: Fällt Dir Meditation in einem netten Schreinraum leichter als in der New Yorker U-Bahn?
Das Ziel ist natürlich zu erkennen, dass es keinen Unterschied macht. Aber dafür, bzw. auf dem Weg dahin ist das geschützte Training (=formale Meditiationspraxis) an "guten" Orten oftmals hilfreich.Viele Grüße
YesheNaja, im Shin spielt ja Meditation keine Rolle. Und Nembutsu ist überall gleich. Egal ob in einem heiligen Raum, in der Natur, in der Straßenbahn. Da es nicht mein Tun ist, macht auch das äußere keinen Unterschied.
Ansonsten war ich letztes Jahr hier zum Mediflashmob an der Dresdner Frauenkirche, also umgeben von Touristen. Ich fand das nicht weniger Intensiv als in ner Gompa.
Und ich hab auch Zazen schon bei Zennies im Freien geübt, von Schafen umgeben (so 20cm Abstand). War auch nicht schlechter als im Dojo. -
Jinen:
Naja, im Shin spielt ja Meditation keine Rolle. Und Nembutsu ist überall gleich. Egal ob in einem heiligen Raum, in der Natur, in der Straßenbahn. Da es nicht mein Tun ist, macht auch das äußere keinen Unterschied.
Ansonsten war ich letztes Jahr hier zum Mediflashmob an der Dresdner Frauenkirche, also umgeben von Touristen. Ich fand das nicht weniger Intensiv als in ner Gompa.
Und ich hab auch Zazen schon bei Zennies im Freien geübt, von Schafen umgeben (so 20cm Abstand). War auch nicht schlechter als im Dojo.Ja, dann ist doch alles gut!
Wollte nur erklären, warum das Ansammeln von Verdienst hilfreich sein kann. -