Löschung von Accounts ist ab sofort nicht mehr möglich. Alternativen hier im Post:

Mit sofortiger Wirkung sind in Absprache mit dem Admin keine Löschungen von Accounts mehr möglich.

Grund: die Löschung von Accounts ist normalerweise in Foren nicht möglich und verursacht einige Probleme.

So können z.B. Namen lange Zeit von einer Person genutzt werden, nach dem Löschen des Accounts ist es jedem möglich, den gleichen Namen zu registrieren und so die Mitglieder zu täuschen.

Ausserdem ist es u.Umst. nicht mehr möglich später - wenn notwendig - Beiträge einer Person zuzuordnen, da alle personenbezogenen Daten gelöscht werden.

In der Vergangenheit wurde die Praxis des Löschens von Accounts in diesem Forum über Gebühr missbraucht, um immer wieder abzutauchen und unter neuen Namen wieder aufzutauchen.

Welche Möglichkeiten gibt es in Zukunft?

Wer das Forum verlassen möchte, hat die Möglichkeit, seinen Account "inaktiv" stellen zu lassen. Damit ist der Account nicht mehr zugänglich, kann aber bei einer gewünschten Rückkehr reaktiviert werden. Für das "inaktiv" stellen und Reaktivieren reicht eine Nachricht an die Moderation.


Wer eine Nachricht an das Forum schreiben will, aber keinen Zugriff auf das Forum hat, weil es z.B technische Probleme gibt oder weil ein inaktiver Account reaktiviert werden soll, kann die neue Support-Email des Forums verwenden: buddhalandmoderation@gmail.com


Praktische Folge ist, dass eine Neuanmeldung unter einem neuen Namen gegen das Verbot von Doppelaccounts verstösst. Die Möglichkeit sich im Forum unter einem neuen Namen zu bewegen soll dennoch erhalten bleiben. Es muss lediglich die Moderation darüber informiert werden, dann wird der inaktive Account entsprechend gekennzeichnet, damit nicht zwei Accounts parallel aktiv sein können.

Accounts die inaktiv sind, werden entsprechend markiert, so dass jeder sehen kann, dass das Mitglied nicht mehr antworten kann. Der Status "Inaktiv" und diese Markierung ist deutlich von einem gesperrten Account zu unterscheiden.

Das Löschen von Profildaten die nicht mehr sichtbar sein sollen, sollte vom Mitglied vor der Nachricht an die Moderation selbst vorgenommen werden.

Fragen zum Ablauf können gerne in diesem Thread gestellt werden, ebenso ist hier Platz für Hinweise auf Probleme mit der Neuregelung oder dem Ablauf.
kilaya hat geschrieben:
Grund: die Löschung von Accounts ist normalerweise in Foren nicht möglich und verursacht einige Probleme.


Das ist Falsch. Das ist nicht nur normal, es ist ein Recht. Nicht möglich ein Konto zu löschen ist nicht illegal?

Grüße.
Also es war ja auch bisher so, dass die Beiträge erhalten blieben. Das einzige was sich ändert ist, daß das Profil vorhanden bleibt aber "inaktiv" ist.

Wenn es jemand wichtig ist, daß wir im Profil vorhandenen personenbezogenen Daten wie Geburtstag oder Geschlecht löschen, dann machen wir das natürlich. Da lassen sich bestimmt Lösungen finden.
void hat geschrieben:
Also es war ja auch bisher so, dass die Beiträge erhalten blieben. Das einzige was sich ändert ist, daß das Profil vorhanden bleibt aber "inaktiv" ist.

Wenn es jemand wichtig ist, daß wir im Profil vorhandenen personenbezogenen Daten wie Geburtstag oder Geschlecht löschen, dann machen wir das natürlich. Da lassen sich bestimmt Lösungen finden.

Richtig, solche personenbezogenen Daten - alles was als Profil für Gäste oder Mitglieder erkennbar ist - können vorher selbst gelöscht werden. Vergisst man das, können wir das auch nach dem Setzen des Status "inaktiv" noch auf Bitte über die Support-Mailadresse nachholen.

Zum rechtlichen Hintergrund: soweit wir das recherchiert haben, ist ein Forum ist KEIN Diensteanbieter im Sinne des Telemediengesetzes - siehe dieser Kommentar: http://ainfo.de/tmg.htm

Diensteanbieter wäre z.B. der Internet-Provider, oder auch ein kommerzieller Shop. Nicht aber der Anbieter eines inhatlichen Webauftritts. Ausserdem bezieht sich das Gesetz auf Dienste, die gegen Entgelt angeboten werden, was ja beim Forum auch nicht der Fall ist.

Damit besteht wohl kein Rechtsanspruch auf Löschung des Profils in Foren. Wie gesagt ist das auch keine gängige Praxis sondern eher die Ausnahme.



Disclaimer: ich gebe nur das Ergebnis unserer Recherchen wieder, dies ist keine Rechtsauskunft auf die anderweitig Bezug genommen werden kann.
void hat geschrieben:
Also es war ja auch bisher so, dass die Beiträge erhalten blieben.


Das ist ok.

void hat geschrieben:
Das einzige was sich ändert ist, daß das Profil vorhanden bleibt aber "inaktiv" ist.


Das könnte problematisch sein. Schau mal die Probleme, die damit FaceBook und Co. in Deutschland/Europa gehabt haben.

Aber hoffentlich seid ihr besser informiert als ich.

void hat geschrieben:
Wenn es jemand wichtig ist, daß wir im Profil vorhandenen personenbezogenen Daten wie Geburtstag oder Geschlecht löschen, dann machen wir das natürlich. Da lassen sich bestimmt Lösungen finden.


Das ist wieder ok. ;)
Ein Spezialfall dürfte noch sein, wenn jemand seinen Realnamen als Accountnamen hat, weil dann ja wirklich Beiträge einer Person zuordenbar sind. Aber ich denke, wir finden auch für diese Fälle eine Lösung. ( z.B Umbenennung von "SabineSchickelgruber" in "SabineS" oder "Sabine005")

Das Wichtige ist einfach nur das Accounts handelbar bleiben und man an sie anknüpfen kann.
In einem früheren Forum, das ich selbst als Admin betrieben habe, habe ich derart deaktivierte Accounts die einen Klarnamen hatten sogar noch deutlicher unkenntlich gemacht. Das ist selbstverständlich auch möglich.

Allerdings sollte man bedenken, dass jemand der mit Klarnamen schreibt oft auch in Beiträgen mit dem eigenen Namen unterschreibt, zumindest dem Vornamen. Das ist natürlich nicht mehr auszuradieren, das sollte man sich immer vorher überlegen.

Beiträge können ohnehin nicht gelöscht werden, sonst wäre das Forum in kürzester Zeit ein schweizer Käse, Diskussionen würden ihren Bezug verlieren; Zitate wären dann ja trotzdem noch da, die zu entfernen wäre technisch derart unzumutbar, dass man im Prinzip keine Foren mehr betreiben könnte.

Was die Profildaten hinter den Kulissen angeht, so haben kommerzielle Anbieter die Pflicht, nicht mehr benötigte Daten zu entfernen, zumindest auf Anfrage. Eine Weiterverwendung der Daten zu kommerziellen Zwecken soll ausgeschlossen werden. So ist m.E. der oben verlinkte Kommentar zu verstehen.
Finde ich gut- die bisherige mehrfache Ab- ud Neuanmeldung einger User fand ich schon immer lächerlich und kindisch. :like:
_()_c.d.
Es ist doch sicherlich auch noch möglich seinen Namen ändern zu lassen. Das konnte ich durchaus schon mal. Also, wenn mir Tychiades nicht mehr gefällt, dann könnte ich doch mir einen anderen Namen wünschen, oder? 8)
Du könntest "Tychiades" inaktiv stellen lassen und einen neuen Account erstellen, über den Du uns informierst. Das Ändern des Namens eines bereits (viel) genutzten Accounts wäre zu verwirrend für die anderen Teilnehmer.
kilaya hat geschrieben:
Du könntest "Tychiades" inaktiv stellen lassen und einen neuen Account erstellen, über den Du uns informierst. Das Ändern des Namens eines bereits (viel) genutzten Accounts wäre zu verwirrend für die anderen Teilnehmer.

Wenn "neuer Name" gleichbedeutend ist mit "neuer Account", ist das ja nicht weniger verwirrend. Überleg nochmal...
Es geht bei einer solchen Regel ja um die Verlässlichkeit von Identiäten. Zur Zeit ist es so, dass beispielsweise fünf Personen über die Jahre so wirken als seien sie 20 Leute.

Die Verwirrung bezüglich einer Namensänderung kann man easy beheben, indem man User dazu verpflichtet, den alten Namen in der Signatur zu erwähnen. Sowas wie "Mfg, Neuerusername, vormals Alterusername", oder wie auch immer derjenige diese Information gestalten möchte.
Es genügt ja auch, wenn man so eine Signatur eine Weile lang stehen lässt, bis es alle mitbekommen haben.
Ich finde es nicht so schlimm, mit Identitäten zu spielen. Und es hat eine gewisse Tradition hier im Forum, die man m.E. auch nicht komplett umschmeissen sollte. Es wird schon einen Grund haben, warum so gut wie niemand hier unter dem eigenen Namen auftritt. Somit sind wir ohnehin mehr Avatare als Personen. Ob eine Person unter einem neuen Namen als neue Person empfunden wird oder nicht halte ich in Bezug auf die Diskussionen für unerheblich.

Wichtig ist nur, dass wir als Moderatoren nicht getäuscht werden. Diese ewigen Spielchen in der Richtung sind sinnlos und untergraben das Anfangs-Vertrauen, das wir als Moderatoren erstmal in neue Mitglieder setzen wollen.

Wenn jeder gezwungen wäre, den Zusammenhang zwischen altem und neuem Account herzustellen, sähe ich auch die Gefahr, dass wieder mehr versucht werden würde zu täuschen, um das zu vermeiden. Ausserdem wäre es fast sinnlos, dann überhaupt einen neuen Account anzulegen.
Ich möchte auch nicht die Möglichkeit vermissen, wenn ich den Wunsch habe meinen Namen wieder zu ändern, es nicht zu können. Andererseits bin ich immer Helmut9 treu geblieben. :mrgreen: 8) :D
kilaya hat geschrieben:
Ich finde es nicht so schlimm, mit Identitäten zu spielen. Und es hat eine gewisse Tradition hier im Forum, die man m.E. auch nicht komplett umschmeissen sollte. Es wird schon einen Grund haben, warum so gut wie niemand hier unter dem eigenen Namen auftritt.


Von anderen Foren kenne ich es, dass man auch mal unregistriert als "Gast" schreiben kann. Wäre dies nicht vielleicht auch eine gute Möglichkeit fürs BL? Es geschieht ja öfter, dass Leute sich anmelden, nur um eine Frage zu stellen und dann nie wieder was schreiben. Ihr Account bleibt aber bestehen und bläht das Mitgliederverzeichnis auf. Genauso kann es auch vorkommen, dass ein bekannter User etwas Intimeres erörtern, aber nicht von den anderen erkannt werden will. Auch hierzu bliebe nur eine Neuanmeldung unter einem weiteren Account, wenn es eine "Gast"-Funktion nicht gibt.

Des weiteren wäre es für Interessierte eine Möglichkeit auszuprobieren, ob sie länger im Buddhaland bleiben wollen, ehe sie sich "richtig" anmelden. In der Regel ist es doch so, dass von 10 neuen Mitgliedern, die sich hier vorstellen, vielleicht einer oder zwei öfter mal was schreiben.
Die ersten paar Beiträge müssen ja deswegen von einem Moderator freigegeben werden, um Werbung und Spam zu vermeiden. Dies wäre ja bei einem "Gast" nicht möglich.

Ein weiterer Punkt ist, daß man bei der Anmeldung ja die Nutzungsbedingungen und die Forenregeln akzeptiert. Auch das wäre dann nicht in der Form möglich.

Der Hauptgrund für diese Hürden ist, daß der Foreneigner in gewissem Masse für die Inhalte des Forums geradestehen muss, also daß z.B keine Links zu zweifelhaften Inhalten gibt.
Bin technisch da nicht so bewandert, aber können Gast-Beiträge nicht auch moderiert werden?
Das könnte man vermutlich so einrichten, aber man müsste eine Menge Schutzmaßnahmen gegen Spam einrichten und zusätzlich sollen wir auch noch alles, was auf dem Weg reinkommt, einzeln dauerhaft moderieren? Die sinnvollen Beweggründe in einem Forum wie diesem derart anonym sein zu wollen halten sich wohl in Grenzen, auf der anderen Seite würden wir wieder allen möglichen Störenfrieden potentiell Tür und Tor öffnen - inklusive gesperrter Zeitgenossen - und müssten dann Beitrag für Beitrag aussortieren, was wir durchlassen können.
kilaya hat geschrieben:
Accounts die inaktiv sind, werden entsprechend markiert, so dass jeder sehen kann, dass das Mitglied nicht mehr antworten kann. Der Status "Inaktiv" und diese Markierung ist deutlich von einem gesperrten Account zu unterscheiden.

Das Löschen von Profildaten die nicht mehr sichtbar sein sollen, sollte vom Mitglied vor der Nachricht an die Moderation selbst vorgenommen werden.

Fragen zum Ablauf können gerne in diesem Thread gestellt werden, ebenso ist hier Platz für Hinweise auf Probleme mit der Neuregelung oder dem Ablauf.

Es gibt nun den Accountstatus: inaktiv.
Wie sieht das in der Praxis aus? Welche Schriftfarbe hat der Nutzername dann?

Technische Frage:
Bekomme ich eine Hinweismeldung, wenn ich eine PN an einen inaktiven Account schicken möchte? (Bevor ich die PN geschrieben habe).

Hat ein UserIn zusätzlich noch als Kontaktmöglichkeiten eine E-Mailadresse im Profil hinterlegt, könnte ich ihn darüber noch kontaktieren?
Wenn man diese Kontaktmöglichkeiten nach „außen“ noch erhalten könnte (sofern der/die AccountinhaberIn das möchte), fände ich das gut.

Kilaya, Du kennst ja unser „G-Log“ (Gruppen-Protokoll) im Zen-Garten. Dieses hat die Funktion eines schwarzen Bretts - darüber kommunizieren/dokumentieren wir zum Beispiel die Neuzugänge oder die Abwesenheitsnotizen (wegen Urlaub) usw.

Ich fände es nützlich, wenn die Inaktivsetzung der Accounts auch in einem separaten Thread/Log kommuniziert/dokumentiert werden würde?
Der Name ist schwarz und unter dem Namen neben den Beiträgen steht "Inaktiv". Wenn Mails erlaubt sind vom User gehen sie auch weiterhin. Einen Log möchte ich nicht führen, die User können sich vorher selbst verabschieden, wenn sie es möchten.
Ab Mai 2018 gilt eine EU weite Datenschutzrichtlinie mit expilizitem Recht auf Löschung von Daten. Jeder EU Bürger kann im eigenen Land klagen auch wenn der Anbieter im EU Ausland ist. Bevor ihr Dinge macht von denen ihr wenig Ahnung habt, solltet ihr euch besser genau informieren. Solange keiner klagt kein Problem. Im Zweifelsfall doch eher vorsichtig sein, denn der denic eingetragene haftet und wer das ist kann ja jeder rausfinden.
stiller_raum hat geschrieben:
Ab Mai 2018 gilt eine EU weite Datenschutzrichtlinie mit expilizitem Recht auf Löschung von Daten. Jeder EU Bürger kann im eigenen Land klagen auch wenn der Anbieter im EU Ausland ist. Bevor ihr Dinge macht von denen ihr wenig Ahnung habt, solltet ihr euch besser genau informieren. Solange keiner klagt kein Problem. Im Zweifelsfall doch eher vorsichtig sein, denn der denic eingetragene haftet und wer das ist kann ja jeder rausfinden.


Mit "Löschung von Daten" gemäß der Datenschutzrichtlinie bedeutet, dass sie keiner Person mehr zuordenbar ist. Jede Verbindung zu persönlichen Daten ( Geburtsdatum, Email, Vorname, Nachname) muss gekappt sein.
Das werden wir uns bis dahin anschauen müssen, was das für Folgen für private Foren hat. Sollte das z.B. bedeuten, dass wenn jemand selbst persönliche Daten in seine Beiträge geschrieben hat, das nur noch umzusetzen ist, indem alle Beiträge mit gelöscht werden, können alle Foren gleich ganz zumachen. Denn Zitate muss man auch noch berücksichtigen und übrig bleibt nach Verlassen weniger aktiver Mitglieder inkl. Beiträge nur noch sinnloser schweizer Käse.

Von daher kann das nicht heissen, dass man in jedem Kontext alles löschen muss, wie es das Mitglied gerne hätte. Wenn das klar zu erschliessen ist, wird sich das Forum entweder danach richten müssen, oder wenn die Konsequenzen nicht tragbar sind, dann war es das.
Ich habe mich mal schnell umgeschaut - im Grunde ändert sich nicht viel. Auch die neuen Regeln gelten für Unternehmen und Behörden, nicht für private Betreiber mit rein privaten Angeboten. Sie werden nur EU-weit vereinheitlicht. Evtl. müssen die Erklärungen zum Datenschutz bei der Anmeldung etwas angepasst werden, das wars vermutlich auch schon. (Disclaimer: dies ist eine private Einschätzung eines juristischen Laien)
Selbstverständlich muss auf Wunsch eines users sein account gelöscht werden.

https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/sho ... 4#post8294

Ein Recht auf Löschung seiner Beiträge hat er aber nicht.

Außerdem sind die Forumsregeln hier auch entsprechend und da ich die Nutzungsbedingungen akzeptiert habe und keine neuen erhalten habe, die ich akzeptieren müsste, gilt die alte Regelung der Löschung der accounts.
Nochmal: Ein "Diensteanbieter" im Sinne des TMG ist ein kommerzieller Anbieter, eine BEhörde o.ä.. Ein Shop, eine Telekommunikationsunternehmen, ein Anbieter kostenpflichtiger oder werbefinanzierter Dienste mit dem Ziel der Gewinnerzielung. Siehe oben im Thread: https://www.buddhaland.de/viewtopic.php ... 95#p370651

Im Nutzungsvertrag steht nichts von der Möglichkeit einer Accountlöschung: https://www.buddhaland.de/viewtopic.php ... 25#p299656

Die Entfernung nicht sichtbarer Daten bei einer "Kündigung" ist nicht darin geregelt, damit müssen diese Daten nicht gelöscht werden. Die Möglichkeiten der Löschung sichtbarer Daten sind hier im Thread schon beschrieben worden.

Disclaimer: wie oben.
kilaya hat geschrieben:
Nochmal: Ein "Diensteanbieter" im Sinne des TMG ist ein kommerzieller Anbieter, eine BEhörde o.ä.. Ein Shop, eine Telekommunikationsunternehmen, ein Anbieter kostenpflichtiger oder werbefinanzierter Dienste mit dem Ziel der Gewinnerzielung. Siehe oben im Thread: https://www.buddhaland.de/viewtopic.php ... 95#p370651

Im Nutzungsvertrag steht nichts von der Möglichkeit einer Accountlöschung: https://www.buddhaland.de/viewtopic.php ... 25#p299656

Die Entfernung nicht sichtbarer Daten bei einer "Kündigung" ist nicht darin geregelt, damit müssen diese Daten nicht gelöscht werden. Die Möglichkeiten der Löschung sichtbarer Daten sind hier im Thread schon beschrieben worden.

Disclaimer: wie oben.


§2 TMG unterscheidet beim Begriff Dienstanbieter nicht zwischen kommerziell und nicht-kommerziell. Auch ein Forum ist daher ein "Dienstanbieter" .
Selbstverständlich steht da was von Beendigung der Nutzung - und da erwarte ich auch, dass die persönlichen Daten dann gelöscht werden und der account unkenntlich gemacht wird. Da beziehe ich mich dann schon auf das TMG.
Ein Recht, dass die Beiträge gelöscht werden hat man allerdings nicht.

Ich würde es an deiner Stelle nicht drauf ankommen lassen. Es gibt da inzwischen Leute, die das gerne abmahnen.
Der Nutzungsvertrag bzw. die Forumsregeln haben ja auch das TMG abzubilden.

Hier ein paar Erläuterungen:
https://www.laves.niedersachsen.de/serv ... 73496.html
Eine Beendigung des Vertragsverhältnisses heisst erstmal, dass die Nutzung des Forums nicht mehr möglich ist. Dass die Beiträge erhalten bleiben steht da sogar ausdrücklich.

Die Interpretation des TMG und der neuen EU-Regelung würde ich im Zweifel Juristen überlassen. Wenn es eine Welle von Abmahnungen gegen Foren geben würde, die keine Accounts löschen, hätte man davon gehört - denn das sind die meisten. (Ich bin in sehr vielen Foren....)

Am Ende muss das ajung entscheiden, wie er das handhaben will. Ich habe, als wir die Änderung besprochen haben, empfohlen, sich im Zweifel dazu eine Rechtsberatung einzuholen.

Die Möglichkeiten, die wir anbieten, gehen doch weit über das hinaus, was üblich ist: man kann notfalls seinen Benutzernamen anonymisieren lassen. Das ist mehr, als bei einer Accountlöschung passiert ist, wo ja der Username bestehen bleibt. Und wer mit seinem Usernamen unterschrieben hat oder wo Zitate diesen enthalten, das bleibt so oder so erhalten.

Neu ist mit der Regelung nur, dass die Beiträge mit einer Person verknüpft bleiben, so dass man nicht ständig neue Accounts anlegen kann. Der einzige Sinn einer Löschung war: Missbrauch. Der Sinn, darauf zu bestehen, erschliesst sich mir nicht. Wenn eh nur ein Admin die Daten sehen kann, dann sind in diesem Umfang meist sogar die Leute hinter einem Nick eh noch bekannt. Aber so ist ein Rechtsbruch eines Mitglieds in einem Beitrag, der später noch beanstandet wird, im Zweifel einer Person zuzuordnen. In dem Sinne kann man womöglich auch argumentieren, dass der Erhalt des Accounts und lediglich dessen Deaktivierung zum Betrieb des Forums notwendig ist, während eigentlich die Löschung eine Rechtsunsicherheit für den Betreiber darstellen könnte.

Disclaimer: bin juristischer Laie, siehe oben.
Tychiades hat geschrieben:
Selbstverständlich steht da was von Beendigung der Nutzung - und da erwarte ich auch, dass die persönlichen Daten dann gelöscht werden und der account unkenntlich gemacht wird.


Unter persönliche Daten würde ich alles fassen, was im Profil steht:

Geburtstag, Geschlecht, Skype,Interessen, Tätigkeit, ICQ, buddhistische Richtung, zu meiner Person, Website , Blog, Wohnort, Facebook, Google. Unter einer Löschung würde ich verstehen, dass alle diese Felder gelöscht werden.

In dem Fall, das ein Klarnamen besteht, sollte auch dieser duech einen generischen Namen ersetzt wird.

Während Pseudonyme meistens als anonymisierend angesehn werden und deswegen nicht zu den persönlichen Daten gezählt werden, außer es ist ein Ordensnamen oder Künstlernamen, unter dem jemand wo anders bekannt ist. Wobei es bestimmt statthaft ist, bei Pseudonymen ersteinmal anzunehmen diese seien anonymisierend. Wenn aber mitgteilt wird, dass es nicht so ist, sollten sie Klarnamen gleichgestellt werden.

Wer ist online?

Insgesamt sind 2 Besucher online. Im Detail: 0 sichtbare Mitglieder (oder Bots), 0 unsichtbare Mitglieder und 2 Gäste
Der Besucherrekord liegt bei 214 Besuchern, die am 27.02.2017 23:21 gleichzeitig online waren.

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste