Andere Meditationsformen

Moderator: void

Da ich mich zu den Chassidim und Rabbis
hingezogen fühle und ganz besonders
zu Rabbi Nachman,
habe ich für mich eine wundervolle Meditationspraxis
entdeckt.

Daran möchte ich Euch teilhaben lassen:

Die Himmelspforte öffnen:
Rabbi Nachman gab etliche Empfehlungen,
wie die Himmelspforte zu öffnen sei, u.a.
durch auswendig gelernte Gebete und spontanes Beten,
durch seine ganz eigene Meditationsform
Hitbodidut und den stummen Schrei.

Er sagte:
Wann übe ich meine Meditation ?
Wenn alle um mich sind,
dann suche ich die Abgeschiedenheit.
Ich verstehe mich auf den stummen Schrei.
Er ist überall auf der Welt zu hören,
doch die um mich sind, hören nichts.
Ein jeder vermag das.
Stell dir einen Schrei in deinem Geist vor.
Wie die Kehle einen Schrei von der Lunge herauf über deine Lippen bringen würde,
so gibt es Nerven,
die den Schrei hinauf in den Kopf ziehen.
Das ist dann ein Schrei,
den du in deinem Gehirn ausstößt.
Lenke diesen Schrei zu dem Einen in der Höhe hin,
und er wird die Himmelspforte öffnen.

Hitbodidut-Meditation -
ganz von innen kommender,
ungeplanter, aktiver Ausdruck
deiner selbst vor G'tt -
ist der höchste aller Pfade.
Schlage ihn ein.


Rabbi Nachman
Ich hatte G'tt nicht berührt,
doch ein G'tt der sich berühren läßt,
ist kein G'tt mehr.
Er ist es auch nicht mehr,
wenn er dem Gebete gehorcht.

Und zum erstenmal ahnte ich:
Die Größe des Gebets beruht vor allem darauf
daß ihm nicht geantwortet wird
und daß dieser Austausch
nichts mit einem schäbigen Handel zu tun hat.
Und ich ahnte,
daß das Erlernen des Gebets im Erlernen
des Schweigens besteht
und daß dort erst Liebe beginnt,
wo kein Geschenk mehr zu erwarten ist.
Die Liebe ist vor allem Übung des Gebets
und das Gebet Übung des Schweigens.


Antoine de Saint-Exupéry
Kein größeres Gebet ich je auf dieser Welt erspähte, als eins, das mich verschmelzen lässt, mit dem, zu dem ich bete.
Wenn man bei Neumond in einer dunklen Nacht lange die Finsternis meditiert, dann erlangt man das Wesen Bhairavas (Gottes).


Wenn irgendein körperliches Organ verletzt oder in seinen Funktionen behindert wird, dann tritt man in die zeitlose Leere ein und ebendort offenbart sich das wahre Selbst.


Zwei Meditationen (von 112) aus dem Vijnana Bhairava Tantra
Simo hat geschrieben:
Kein größeres Gebet ich je auf dieser Welt erspähte, als eins, das mich verschmelzen lässt, mit dem, zu dem ich bete.

War das ein Suffi?
Samadhi hat geschrieben:
Simo hat geschrieben:
Kein größeres Gebet ich je auf dieser Welt erspähte, als eins, das mich verschmelzen lässt, mit dem, zu dem ich bete.

War das ein Suffi?


Ein "Suffi" war das sicher nicht. Höchstens ein Sufi ^_^. Ich weiß die Quelle leider nicht mehr.
Einige Meditationsansätze aus dem Zhuangzi:

Mache deinen Willen einheitlich.
Höre nicht mehr mit den Ohren, sondern mit dem Herz-Geist.
Höre nicht mehr mit dem Herz-Geist, sondern mit dem Lebensatem (qi).
Das Hören hat in den Ohren seine Begrenzung,
das Herz ist beschränkt durch seine Entsprechungen.

Der Lebensatem hingegen nimmt durch Leere die Dinge und Wesen auf.
Das Dao stellt sich in der Leere ein.

Diese Leere ist das Fasten des Herzens.


Namenlos sagte:

Lass deinen Herz-Geist im Ungeteilten schweifen
und deinen Lebensatem eins werden mit dem Unendlichen.
Folge der Natur (ziran) der Dinge,
lass das Ich nicht erscheinen
und die Welt wird geordnet sein.


Der wahre Mensch atmet von den Fersen her, die meisten Menschen atmen durch die Kehle.


Andere sehn auf das was hier jetzt da ist, ich sehe auf den Wandel der Dinge.


Folge dem Zentralkanal als Leitbahn, und du kannst dein Leben bewahren.


Lasst uns teilhaben am Nichthandeln - Wie friedlich und ruhig wären wir dann! Wie still und rein! Wie harmonisch und wie befreit! Wie leer von jeder Absicht wären wir da! Wir würden gehen, ohne zu wissen, wo wir ankommen; wir würden kommen, ohne zu wissen, wo wir innehalten sollen. Nachdem wir so gegangen und gekommen sind, wüssten wir nicht, wohin das alles führen soll. Lasst uns in der leeren Weite wandern. Großes Wissen würde sich einstellen, ohne dass wir wüssten, wie es auszuschöpfen wäre.
Das, was die Dinge macht, hat keine Grenze zu den Dingen, aber damit die Dinge Grenzen haben, sprechen wir von der 'Grenze zwischen den Dingen'. Die grenzenlose Grenze ist die Grenze ohne Grenze.


"Yan Hui sagte: 'Hui verbessert sich'. Kongzi sagte: 'Was meinst du damit?' Yan Hui sagte: 'Hui hat Mitmenschlichkeit (ren) und Gerechtigkeit (yi) vergessen.' 'Nicht schlecht! Aber das ist es noch nicht!' Am anderen Tag sahen sich die zwei wieder und Yan Hui sagte: 'Hui verbessert sich.' 'Was meinst du damit?' 'Hui hat die Riten (li) und die (Ritual-)Musik (yue) vergessen.' 'Nicht schlecht! Aber das ist es noch nicht!' Am anderen Tag sahen sich die zwei wieder und Yan Hui sagte: 'Hui verbessert sich.' 'Was meinst du damit?' 'Hui sitzt und vergisst (zuo wang)' . Kongzi sagte bewegt: 'Was meinst du mit ›sitzen und vergessen‹ (zuo wang)?' Yan Hui sagte: 'Die Gliedmaßen fallen lassen, Hören und Sehen lassen, die Form verlassen, ablassen vom Wissen, von selbst einswerden mit dem großen (offenen) Durchgang, das heißt ›sitzen und vergessen‹ (zuo wang).' Kongzi sagte: 'Damit einsgeworden sein, heißt keine Vorlieben haben, dadurch verändert sein, heißt nicht mehr unveränderlich zu sein (keine Konstanten und Normen mehr zu haben). In Wirklichkeit seid ihr verehrenswert. Bitte lasst mich Euch nachfolgen.'"
Eine Wolke will nirgendwo hin. Sie treibt – treibt so entlang. Ihr gehören alle Richtungen, alle Dimensionen. Sie lehnt nichts ab. Alles ist, existiert, und wird vollkommen akzeptiert.

Weisse Wolken sind mysteriös, sie tauchen plötzlich auf und vergehen wieder. Habt Ihr jemals daran gedacht, dass Wolken keinen Namen und keine Form haben? Ihre Form bleibt keine Minute gleich. Sie verändern sich und sind ein strömendner Fluss. Man kann eine Form hineinsehen, wenn man will, aber das ist dann Deine Projektion.
Eine Wolke hat keine Form, sie ist formlos, eine Kontinuität im Werden, ein Dahinfliessen. Und so ist das ganze Leben - alle Formen sind Projektionen.

Osho: Mein Weg: Der Weg der weißen Wolke

Es gibt keine Methode, aber gäbe es eine, dann müsste sie im Wiederholen des Mantras "Hilflos, hoffnungslos, sinnlos" bestehen. Beim Rezitieren empfiehlt es sich im Auge zu behalten, daß niemand es macht. Es ist allerdings auch niemand da, der darauf achten kann.

Richard Sylvester
Ja, das Schweigen. Es ist nur das Schweigen.
Was hält uns davon ab ?
Bringen wir es zum Schweigen !
Stille, lebhafter als jede Bewegung.
Ruhe, vibrierender als jeder Laut.

Phei !
Aufm Klo kann man auch im Sitzen meditieren ... ist ne andere Sitz-Meditationsform 8)
Grund hat geschrieben:
Aufm Klo kann man auch im Sitzen meditieren ... ist ne andere Sitz-Meditationsform 8)


manche lesen dabei den Almanach

:mrgreen:
brigittefoe hat geschrieben:
Grund hat geschrieben:
Aufm Klo kann man auch im Sitzen meditieren ... ist ne andere Sitz-Meditationsform 8)


manche lesen dabei den Almanach

:mrgreen:


Da drüber kann man auch meditieren 8)
"Über" was kann man nicht meditieren, höchstens kontemplieren.
Es sei denn man setzt sich auf was drauf oder beugt sich drüber :mrgreen:
brigittefoe hat geschrieben:
manche lesen dabei den Almanach

Almanach?
malsehen hat geschrieben:
brigittefoe hat geschrieben:
manche lesen dabei den Almanach

Almanach?


Almanachst ist ein Jahrbuch,
eine periodische, meist einmal im Jahr erscheinende Schrift
zu einem thematisch abgegrenzten Fachbereich.
Nachschlagewerk und Datenquelle.
Onyx9 hat geschrieben:
"Über" was kann man nicht meditieren, höchstens kontemplieren.
Es sei denn man setzt sich auf was drauf oder beugt sich drüber :mrgreen:


Ich glaub das heißt eigentlich nur, dass man eine bestimmte Sache als Meditations und Sammlungsobjekt nutzt. z.B. wenn man den Atem als Sammlungsobjekt benutzt, meditiert man über den Atem usw.
Ergänzung: bzw. auf den Atem.
Der Atem ist dann unter dir?
Ja, die Grammatik …
Es würde dann heißen: "auf dem Atem"
Der Kalauer ging in die Hose, werter Jinen.
Ja, recht hast du, aber wenn man auf etwas meditiert, dann eben auf dem Kissen und nicht auf den Atem. Finde ich. Auf den Atem meditieren scheint mir nur so ein Buddhistendeutsch zu sein (obwohl ich immer annahm, das es eine schlecht übersetzte Floskel aus dem dänischen ist). Man kann seine Aufmerksamkeit auf den Atem lenken, aber auf den Atem meditieren? Vielleicht sind Buddhisten einfach nur Meister im unachtsamen Umgang mit Sprache. (Wie im Belehrungen-Thread schon angedeutet).
Hier noch meine Lieblingsmeditation von Osho:

Nadabrahma:
Erste Phase: 30 Minuten
Sitze entspannt mit geschlossenen Augen und geschlossenem Mund. Beginne zu summen, gerade so laut, dass andere dich noch hören können. Dadurch entsteht eine Vibration in deinem ganzen Körper. Du kannst dir eine Röhre oder ein leeres Gefäß vorstellen, ganz von den Schwingungen des Summens erfüllt. Es wird ein Moment kommen, wo das Summen von selbst geschieht und du zum Zuhörer wirst. Es gibt hier keine spezielle Atemtechnik, und du kannst deine Tonlage verändern und dabei auch ganz leicht und langsam deine Körper bewegen, wenn du dich danach fühlst.
Zweite Phase: 15 Minuten
Die zweite Phase ist in zwei Teile von je siebeneinhalb Minuten aufgeteilt. In der ersten Phase bewege deine Hände mit den Handflächen nach oben, in einer vom Körper wegführenden kreisförmigen Bewegung. Dann trennen sich die Hände und vollführen zwei große Kreise nach rechts und nach links. Die Bewegung sollte so langsam sein, dass du bisweilen meinst, sie bewegten sich überhaupt nicht. Fühle, dass du dem Universum deine Energie schenkst.
Nach siebeneinhalb Minuten drehe die Hände um - Handflächen nach unten - und bewege sie in die entgegen gesetzte Richtung. Ausgangspunkt ist wieder die Nabelgegend, aber jetzt gehen die Hände nach beiden Seiten des Körpers auseinander. Fühle, dass du Energie aufnimmst. Wie schon in der ersten Phase kannst du dabei leichte Körperbewegungen zulassen.
Dritte Phase: 15 Minuten
Sitze oder liege absolut ruhig und still.

Quelle
Kundalini-Meditation

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... 0824,d.ZWU

Probiere ich gerade seit ein paar Tagen aus.
T O L L !

herzlichst, brigitte
War (naja das war noch zu den goldenen DDR-Zeiten) mein erster Zugang zum geschehenlassen, zu Ziran (=Jinen), zu Wu Wei.
Jinen hat geschrieben:
Ja, recht hast du, aber wenn man auf etwas meditiert, dann eben auf dem Kissen und nicht auf den Atem. Finde ich. Auf den Atem meditieren scheint mir nur so ein Buddhistendeutsch zu sein (obwohl ich immer annahm, das es eine schlecht übersetzte Floskel aus dem dänischen ist).

:lol: Es geht in Deutsch hier nur mit "über" oder notfalls "mit".
Lustig ist auch "Wünsche machen", scheint ebenso ne Meditation zu sein.
Simo hat geschrieben:
Kein größeres Gebet ich je auf dieser Welt erspähte, als eins, das mich verschmelzen lässt, mit dem, zu dem ich bete.

=)

“Irgendwie habe ich echt das Gefühl, am richtigen Platz zu sein. Die Frage, was ich überhaupt bin, spielt für mich gar keine Rolle, wenn ich mit Nakata zusammen bin. Der Vergleich ist vielleicht etwas übertrieben, aber irgendwie komme ich mir vor wie ein Jünger von Buddha oder Jesus. So muss es gewesen sein, Buddha zu folgen. Dabei geht es nicht um komplizierte Dinge wie eine Lehre oder die Wahrheit, sondern um dieses Gefühl.”
Haruki Murakami - Kafka am Strand


ich bin nicht gut im meditieren und kenne nur zwei techniken, wobei eine nicht funktioniert (anapanasati). die andere is metta-meditation. aber ich mache dinge, die evtl ähnlich sind zb. streckenfahren mit dem rad oder auch banales wie abwaschen, musik hören, mit der bahn fahren, usw.

beim radfahren hab ich mit die wertvollsten sachen gelernt. ich fahre viel durch die natur, sitze im wald oder am see, höre der natur zu und nehme es in mich auf. eigentlich war es schon vorher dort, aber so zeigt es sich erst (wieder). sie hat die besten fragen, antworten, ist reinigend, versöhnend und nirgendwo anders fühle ich mich so bedingungslos akzeptiert und gefordert, aber nie überfordert. wahrscheinlich wegen der unverbindlichen verbundenheit.

aber es ist auch das fahren selbst, wenn ich zb über 200km radel und es iwann anstrengend wird, dann merke ich wie meine muskeln das blut aufheizen, wo es langgepumpt wird und der schweiß verdampft. jede festig- und flüssigkeit in mir, wie alles versorgt wird und jedes andere detail im, am und um meinen körper. aufgrund der dauer fällt das kopfbenutzen iwann weitesgehend aus und beschränkt sich aufs wesentlichste. dann konzentriere ich mich nur noch auf die bewegung. bein hoch, bein runter,... ich denke nur noch "treten". iwann vergesse ich auch das, vertrau dem autopiloten und lass meinen körper einfach machen. das einzige worauf ich aufpasse ist, dass die augen offen bleiben, sonst nix weiter. danach fühl ich mich ne ganze weile gut und ausgeglichen. (murakami: körperlich darf man sich ruhig verausgaben, aber seine seele muss man davon freihalten.) ich muss das nicht regelmäßig machen, aber ich mag es.

und ich mach noch was. alle paar monate mache ich nachts das licht aus, die balkontür auf, die augen zu, kuschel mich ein, fühle die kleinen luftbewegungen auf der haut, atme die frische kühle luft ein und höre philip glass's metamorphosis. genau so laut, dass ich noch die straßengeräusche und den regen im hintergrund höre und die musik der begleiter is. ich konzentriere mich auf die geräusche und höre der welt zu. die augen sind zu, aber ich sehe alles ganz deutlich, was ich höre. ich schweife ab und tauche vllt kurz in die ostsee ab oder sehe menschen tanzen oder erinnere mich an etwas trauriges oder ... zwischendurch ist ruhe. keine erinnerungen, keine geräusche, während die musik und die welt weiterlaufen. manchmal laufen zwei, drei tränen über meine wangen und/oder ein lächeln... ich bin offen. manches erkenne ich besser mit geschlossenen augen. ich bin ruhig, um zu hören und offen, um zu verstehen, dann hört jeder kampf auf, weil ich annehme. irgendwann verschwimmt das fühlen, das "ego" bleibt an den bildern und erinnerungen kleben und verreist (ostsee oder so) und wenn ich da so liege und fühle (oder auch nich), dann gibt es nichts mehr zu erledigen und ich könnte überall in jeder situation sein. das gefühl bleibt meistens ein paar tage und ich lächel oft. alles, was auf mich zukommt, wird erstmal begrüßt und alles, was ich zu tun habe, ist das, was ich grade tue (oder auch nicht). nicht weil ich es so will, sondern weil ich es so empfinde.

die gefühle (die verbundenheit/friedvolle einsamkeit, das nichtdenken/denken, das offen- und überraschtsein, manchmal auch traurigkeit, mitgefühl, usw) sind dann übertragbar und nur ne frage des wiedererkennens. es passiert umso öfter, wenn ich normale sachen mache, da bin und dabei fühle und auf die pausen achte. mit genug übung kann ich mir so quasi aussuchen, was ich häufiger wiedererkenne. also mach ich immer iwas stimmungsabhängig und stell mir passend was dazu vor um zu "üben". manchmal lege ich auch nur bestimmte themen über mehrere tage oder wochen in den fokus. ich mache das immer je nach problemzone oder bedürfnis oder intuition. vermutlich hab ich deswegen schwierigkeiten mit den "normalen" meditationstechniken. wenn ich zb zu unruhig bin, dann fahre ich geistig oder in echt rad. so viel text, für so viel banales... aber so im groben sind meine "meditationen".

»Was ich meine, ist«, sagte sie in nachdenklicherem Ton und kratzte sich am Ohrläppchen – sie hat sehr hübsch geformte Ohrläppchen –, »dass ein Mensch, auch wenn ihm alle Wünsche erfüllt werden, nie mehr werden kann, als er ist. Das ist alles.« (aus "Birthday Girl" in Blinde Weide, schlafende Frau)


danke für das thema _()_
Jazzica hat geschrieben:
so viel text, für so viel banales...

Aber das Schönste was ich hier wohl je gelesen habe - eingeschlossen deine Mühe, dies zu formulieren.

Jazzica hat geschrieben:
vermutlich hab ich deswegen schwierigkeiten mit den "normalen" meditationstechniken

Vermutlich würde es helfen, ganz vom Zweck zusehen. Nur ist das fast unmöglich, wenn man alleine übt.

_()_
danke bel. ja, das ist es. :wink:
... aber vielleicht ja so:

"The Out of Body Experience"

Out-of-Body.jpg
Quelle: http://www.zozoville.com/de/shop/giclee ... xperience/

ps: don't try this at home, außer man hat genug blauen flausch am körper und sieht tatsächlich genau SO aus.
Die Lebens- und Todesmeditation

Mache folgende fünfzehnminütige Meditation nachts vor dem Einschlafen. Es ist eine Todes-Meditation. Lege dich hin und entspanne den Körper. Fühle, wie du langsam stirbst und dass du deinen Körper nicht mehr bewegen kannst, weil du tot bist. Hab das Gefühl, dass du aus dem Körper verschwindest. Mache dies zehn bis fünfzehn Minuten lang, und nach einer Woche wirst du es fühlen können. Schlafe während dieser Meditation ein. Unterbrich sie durch nichts. Lass die Meditation in Schlaf übergehen, und wenn der Schlaf dich überkommt, geh mit.

Mache sofort am Morgen, wenn du wach wirst – ohne die Augen zu öffnen – die Lebens-Meditation. Fühle, wie du immer lebendiger wirst, das Leben zurückkommt und sich der ganze Körper mit Vitalität und Energie füllt. Fang an dich zu bewegen, wiege dich mit geschlossenen Augen im Bett hin und her. Fühle, wie das Leben in dich einströmt. Fühle, dass der Körper eine starke fließende Energie in sich hat – genau das Gegenteil zur Todes-Meditation. Mache also nachts vor dem Einschlafen die Todes-Meditation und morgens kurz vor dem Aufstehen die Lebens-Meditation.

Bei der Lebens-Meditation kannst du tiefe Atemzüge machen. Fühl dich voller Energie … fühle, wie beim Atmen Leben in dich kommt.

Fühl dich erfüllt und sehr glücklich, lebendig. Dann steh nach fünfzehn Minuten auf.


(Osho - Das Orangene Buch)
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... ms&cad=rja

Hier treibe ich mich auch noch rum

LG, Gitte

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