Im Land der Psychopathen!

Moderator: void

neulich im tages anzeiger, knapp eine halbe milion schweizer in psychiatrischer behandlung, (das ist ohne psychologen) also etwa jeder vierzehnte. die zahlen dürften für ganz europa zutreffen. schlimmer noch, regelmässig veröffentlicht das bundesamt für statistik die zahlen im bezug auf die psychische gesundheit im land, bilanz: jeder vierte hat psychische probleme, tendenz steigend, seit jahrzehnten. immer mehr psychologen, immer mehr psychotherapie, immer mehr kranke. das ist die mieseste bilanz die das land aufzuweisen hat, überhaupt.

um die grössenordnung dieses wahnsinns zu verstehen muss man sich vor augen halten, wir gehen in die richtung einer gesellschaft, in der jeder dritte ein psychisch kranker ist, in einem land in dem man eigentlich keine materiellen sorgen hat. eins, zwei, hoppla..
psychiater räumen dann gerne ein das der arbeitsstress immer höher würde, meine grossmutter sagte mir aber das sei lächerlich, früher war das leben viel härter.

bereits ein zeitgenosse freuds meinte ja: "die psychoanalyse ist die krankheit die sie zu heilen vorgibt."

treibt uns die inflationäre verbreitung von psychologie in den wahnsinn?

mit grüssen

zenbo
Hallo Zenbo!

Was Neutralität doch anscheinend alles anrichtet? :wink: Ich bin stolz Deutscher zu sein. :lol:

Mal zur Erklärung:

Psychopathen "Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos. Psychopathie geht mit antisozialen Verhaltensweisen einher, so dass oft die Diagnose einer dissozialen/antisozialen Persönlichkeitsstörung gestellt werden kann." https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie

Wahnsinn "Da die Formen des Phänomens „Wahnsinn“ sehr vielfältig sind, können die Interpretationen dessen, was als Symptom dieses Zustands anzusehen ist, sehr unterschiedlich ausfallen. In jedem Fall bewegen sich die Verhaltensweisen und Ausdrucksformen der Wahnsinnigen in bestimmter Weise außerhalb der Norm. Die Betroffenen sind damit aus der Mitte ihrer sozialen Umwelt – im buchstäblichen Sinne – „ver-rückt“." http://de.wikipedia.org/wiki/Wahnsinn

Zenbo hat geschrieben:
um die grössenordnung dieses wahnsinns zu verstehen muss man sich vor augen halten, wir gehen in die richtung einer gesellschaft, in der jeder dritte ein psychisch kranker ist, in einem land in dem man eigentlich keine materiellen sorgen hat. eins, zwei, hoppla..

Die Seele ist keine Materie!
Zenbo hat geschrieben:
treibt uns die inflationäre verbreitung von psychologie in den wahnsinn?

Mir geht´s gut... Und dir?

"In jedem Fall bewegen sich die Verhaltensweisen und Ausdrucksformen der Wahnsinnigen in bestimmter Weise außerhalb der Norm." - Deine Rechtschreibung weicht sehr von der Norm ab. Vielleicht solltest du einen Psychologen konsultieren? :wink:

Gruß
Markus
Markus Bertulat hat geschrieben:
- Deine Rechtschreibung weicht sehr von der Norm ab. Vielleicht solltest du einen Psychologen konsultieren? :wink:

Gruß
Markus


danke für die amüsante antwort, mir gehts solala. ja die neutralität hat so seine tücken, aber wenigstens war mein opa nicht bei den... du weisst schon. :wink:
der thead ist aber ernst gemeint, die diskusion um die immensen zahlen längst auch in den medien angekommen. auch in deutschland übrigens.
Zenbo hat geschrieben:
danke für die amüsante antwort, mir gehts solala. ja die neutralität hat so seine tücken, aber wenigstens war mein opa nicht bei der... du weisst schon.
der thead ist aber ernst gemeint, die diskusion um die immensen zahlen längst auch in den medien angekommen. auch in deutschland übrigens.


Mein Uropa war in der Fremdenlegion. Aber das ist ein anderes Thema... :wink:

Warum hat Buddha vor 2500 Jahren seine Lehre entwickelt?

Nach meinem Gefühl hat fast jeder, dem ich im Leben begegne einen an der Klatsche. :wink:
Gibt´s denn eigentlich Menschen ohne Macken? Wo fangen die kleinen Macken an, hören in Geisteskrankheit auf?

Allerdings bin ich der Psychologie gegenüber kritisch, weil sie mittlerweile in fast jedem Verhalten eine "Krankheit" entdeckt.

Das tut Buddha bei genauer Betrachtung allerdings auch... :wink:

"Schöne neue Welt". Bald gibt es "Soma" für alle - ohne Kostenbeteiligung.

Gruß
Markus
Wenn ich sowas höre wie "es stand in der Zeitung, dann versuche ich zuerst immer die Quellen zu prüfen, weil ja oft auch ganz und gar histerische und zweifelhafte Studien zitiert werden. Der Artikel ist Eine halbe Million Psychiatriepatienten in der Schweiz und er bezieht sich aud folgende Studie des Schweizerisches Gesundheitsobservatoriums:

Regionale psychiatrische Inanspruchnahme und Versorgungsbedarf in der Schweiz Datengrundlagen, statistische Modelle, ausgewählte Ergebnisse – eine explorative Studie

Darin wird gesagt, dass es sich bei den meisten Fällen (360 000) um Depression handelt und bei der Berücksichtigung der anderen Krankeheiten geht man von einer enormen Dukelziffer aus:

    Der Versorgungsbedarf in Bezug auf andere psychische Störungen als Depression kann nicht ermittelt
    werden, da in der Schweiz dazu keine epidemiologischen Daten vorliegen. Allerdings besitzen
    wir aufgrund der vorliegenden Studie über Daten/Informationen zur gesamten psychiatrischen
    Inanspruchnahme (vgl. Kapitel 3) und zur Zahl von Personen mit schwerer Depression
    (Kapitel 4). Ausgehend davon können wir zumindest festhalten, dass die Gesamtzahl von Personen
    mit psychiatrischem Behandlungsbedarf in der Schweizer Bevölkerung substantiell bei über
    700‘000 Betroffenen liegen dürfte – dies, weil auch bei anderen psychischen Störungen als der
    Depression von einer beschränkten Behandlungsquote auszugehen ist. Würde man zum Beispiel
    die allgemeine Behandlungsquote (41 Prozent) aus dem Bundesgesundheits-Survey von 1998 zu
    psychischen Störungen in Deutschland heranziehen, so wäre in der Schweiz mit einer Gesamtzahl
    an Personen mit psychiatrisch relevanten Störungen von rund 1.2 Millionen bzw. rund 19
    Prozent der Bevölkerung älter als 14 Jahre zu rechnen.

Das heisst jeder fünfte Schweizer hat psychische Probleme und viele gehen deswegen nicht zum Psychiater, weil das was sie haben als nicht heilbar gilt.
Markus Bertulat hat geschrieben:

Warum hat Buddha vor 2500 Jahren seine Lehre entwickelt?

Nach meinem Gefühl hat fast jeder, dem ich im Leben begegne einen an der Klatsche. :wink:
Gibt´s denn eigentlich Menschen ohne Macken? Wo fangen die kleinen Macken an, hören in Geisteskrankheit auf?

Allerdings bin ich der Psychologie gegenüber kritisch, weil sie mittlerweile in fast jedem Verhalten eine "Krankheit" entdeckt.

Das tut Buddha bei genauer Betrachtung allerdings auch... :wink:

"Schöne neue Welt". Bald gibt es "Soma" für alle - ohne Kostenbeteiligung.

Gruß
Markus


ich bin nach diversen schiksalsschlägen abgestürzt, und hätte hilfe gebraucht. was da in form von psychologie auf mich zu kam war so schlecht das man es kaum glaubt.
meiner meinung nach machen die was sie wollen. ich verstehe nicht das zum beisbiel die buddhistische innenschau, also zen nicht endlich eingang in psychotherapie findet...
Interessant finde ich die Aussage von...

Zenbo hat geschrieben:
bereits ein zeitgenosse freuds meinte ja: "die psychoanalyse ist die krankheit die sie zu heilen vorgibt."


Wenn sich drei junge Mütter treffen, hat jedes Kind eine Störung...
Das eine hat Eßstörung, das andere hat Schlafstörung das nächste hat ADHS.

Wenn sich drei Hundehalter treffen, hat jeder Hund ein Problem...
Dominazverhalten, Leinenaggression oder Verdacht auf HD.

Wenn sich drei Kids treffen, hat jeder ein Problem...
Strenge Eltern, zu wenig Taschengeld, kein iPhone.

Anscheinend bedarf der Mensch zum Glücklichsein, ein fiktives Problem um seine ganze Energie darauf zu verwenden.

Sobald ein Mensch sich äußert: "Ich habe keine Probleme.", versucht die Umwelt das Gegenteil zu beweisen.

Normal sein. Glücklich sein. Problemlos sein. - Ist anscheinend ein gesellschaftliches Tabu.

Zenbo hat geschrieben:
meiner meinung nach machen die was sie wollen. ich verstehe nicht das zum beisbiel die buddhistische innenschau, also zen nicht endlich eingang in psychotherapie findet...


Erich Fromm hat das versucht. Daran verdient die Pharmaindustrie aber nichts. :wink:

Nebenbei: Erich Fromm ist für mich der letzte deutsche Vertreter der "Kritischen Psychologie".

Gruß
Markus
void hat geschrieben:

Das heisst jeder fünfte Schweizer hat psychische Probleme und viele gehen deswegen nicht zum Psychiater, weil das was sie haben als nicht heilbar gilt.


danke void, psychotherapie, bzw, zweifel an deren effektivität sind immer wieder thema in den ch-medien, tatsächlich dürfte es aber jeder vierte sein der psychische probleme hat in der schweiz.
psychiater sind deshalb vom staat schon länger an die kurze leine genommen worden, sie müssen jetzt dauernd berichte schreiben, und beweisen das sie einen konkreten therapieplan haben.
die letzte statistik die ich über deutsche hörte, lag bei über 60% der depressionserkrankten
http://www.servier.de/daten_und_fakten_ ... chland.php

und ich denke nicht, dass das pathologisieren (der psychologie) die ursache ist. obs heilsam is, is ne andere frage...
für mich die ursache eher die sterilität des materialismus.
das es eine medizin-pharma-doktrin gibt, die zb den msd manual (ärztebibel) verfasst, is hingegen auch wahr.
Markus Bertulat hat geschrieben:

Anscheinend bedarf der Mensch zum Glücklichsein, ein fiktives Problem um seine ganze Energie darauf zu verwenden.

Sobald ein Mensch sich äußert: "Ich habe keine Probleme.", versucht die Umwelt das Gegenteil zu beweisen.

Normal sein. Glücklich sein. Problemlos sein. - Ist anscheinend ein gesellschaftliches Tabu.

Gruß
Markus


traurig aber war, es gibt dinge an den psychologen etc. die sehr gut sind, andererseits wird der katalog an krankheiten immer weiter ausgebaut, früher gab es vieleicht 20-30 störungen, heute etwa 270, tendenz zunehmend. amerika sei dank!

https://de.wikipedia.org/wiki/Diagnosti ... _Disorders
Jazzica hat geschrieben:
die letzte statistik die ich über deutsche hörte, lag bei über 60% der depressionserkrankten
http://www.servier.de/daten_und_fakten_ ... chland.php

und ich denke nicht, dass das pathologisieren (der psychologie) die ursache ist.
für mich ist es eher die sterilität des materialismus.


aber dieses ding, das jeder so vor sich hinwurstelt und keiner richtig weis wohin mit den gedanken, das verdanken wir doch den psychologen! weisst du wievielen das das genick bricht?
Zenbo hat geschrieben:
aber dieses ding, das jeder so vor sich hinwurstelt und keiner richtig weis wohin mit den gedanken, das verdanken wir doch den psychologen!


Frage mich gerade wie viele Psychologen es denn zu Werthers Zeiten so gab :?:
Zenbo hat geschrieben:
aber dieses ding, das jeder so vor sich hinwurstelt und keiner richtig weis wohin mit den gedanken, das verdanken wir doch den psychologen! weisst du wievielen das das genick bricht?


naja, es ergänzt sich halt. also das gesellschaftsbild, dh die sterilität des materialismus und die medizindoktrin...
aber psychologie selbst is n neutrales wissenschaftsfeld und würde ich nicht als auslöser bezeichnen. ;)
egoismus als falsch interpretierte evolution a la ellenbogen is halt gut gegen zwischenmenschlichen austausch und für depression und den ganzen rest. dazu kommt noch n schlechtes bildungssystem, dass den grundstein für reaktivität/flexibiltät aber nicht für bildung legt, was dann oft im arbeitsumfeld erweitert wird. dh immer schnell reagieren ohne einen sinn oder zusammenhang zu sehen, usw. is halt ein komplex. wer wird da nicht krank?
also das gegenteil des buddhistischen mönchs, der versucht sich bewusst zu kultivieren...

liebe grüße
Zenbo hat geschrieben:
ich bin nach diversen schiksalsschlägen abgestürzt, und hätte hilfe gebraucht. was da in form von psychologie auf mich zu kam war so schlecht das man es kaum glaubt.
meiner meinung nach machen die was sie wollen. ich verstehe nicht das zum beisbiel die buddhistische innenschau, also zen nicht endlich eingang in psychotherapie findet...


Hallo lieber Zenbo.

Wenn Du Zenmeister werden willst dann must Du Dir darüber im klaren sein die weiteste Spanne (man könnte sagen zwischen völliger Anspannung in völliger Freiheit (überhitztem Geist) und völliger Entspannung (innere Leere, Einsam ist der Weg des Zenmeisters) auf geterten Wegen aufmachtst. Es bedeutet völlige Klarheit in der Nacht im aprupten Wechsel mit völliges Außmerzung des EGOs am Tage (Das ist das völlige umschlagen von Licht in Finsternis von Nacht in Tag). Es beseitgt Torheit Verlustangst des eigenen EGOs und kann einen zu einem Segen für seine Mitmenschen und Mitgeschöpfe machen. Aber der Weg ist der von dem Jesus sprach das es der steinige schmale Pfad sei. Zwischen ihn passt wenn man ihn konsequent geht kein Haar mehr. Das Pendel schlägt aus zwischen Alptraum Ringen mit einem bösen Dämon (wohl dem eigenen EGO) im Schlaf und Leerheit (ein scheinbares Einsames gehen des Weges) im wachen. Deshalb ist dieser Weg nicht für jeden geignet!

Zur Eigentherapie völlig ungeeignet wie Finsternis zu Licht aber für Therapie des Nächsten und der anderen Lebewesen so geignet wie Licht zur Dunkelkheit.

In der Folge wirst und mußt Du dich wieder ganz neu aufpäppeln aber ungeheuer an Erfahrung reicher mit Geschenken im Rucksag von denen Du nun reichlich austeilen kannst.

Mir ist ganz wichtig: Das ist nur ein gangbarer nie empfehlenswerter Weg für die ganz Starken und ich würde ihn selbst diesen nicht ans Herz legen. Die Schwachen dürfen diesen Weg unter keinen Umständen wählen! und er darf ihnen unter keinen Umständen als gangbar empfohlen werden sie würden völlig daran zugrunde gerichtet.
gbg hat geschrieben:
Mir ist ganz wichtig: Das ist nur ein gangbarer nie empfehlenswerter Weg für die ganz Starken. Die Schwachen dürfen diesen Weg unter keinen Umständen wählen! und er darf ihnen unter keinen Umständen als gangbar empfohlen werden sie würden völlig daran zugrunde gerichtet.


word!
aber was is "schwach" und was sollen sie tun?
Jazzica hat geschrieben:
gbg hat geschrieben:
Mir ist ganz wichtig: Das ist nur ein gangbarer nie empfehlenswerter Weg für die ganz Starken. Die Schwachen dürfen diesen Weg unter keinen Umständen wählen! und er darf ihnen unter keinen Umständen als gangbar empfohlen werden sie würden völlig daran zugrunde gerichtet.


word!
aber was is "schwach" und was sollen sie tun?


Auf die Zenmeister hören und ihrem Rat folgen ihnen nicht zu folgen sondern zu leben.

Auch die Zenmeister sind nicht tot aber sie haben einen hohen Preis bezahlt mußten sich neu aufpäppel wieder ganz von vorne anfangen.

Sie haben gewonnen ihre kindliche Liebe verdorben am Leben mit ihrer Erwachsenenliebe gewachsen am Widerstand verschmolzen zu haben!

Noch eine Warnung: Persönlich bin ich diesen Weg gegangen bin mir aber nicht sicher ob ich die bösen Geister wieder loswerde vor allem den einen. Habe aber größte Hoffnung!

Peppel mich zur Zeit ja wieder auf... (die Erfahrungen bleiben!) Werde nicht wieder Umkehren und die Spanne erneut vollkommen außmessen das habe ich bereits getan.
Markus Bertulat hat geschrieben:
I
Wenn sich drei junge Mütter treffen, hat jedes Kind eine Störung...
Das eine hat Eßstörung, das andere hat Schlafstörung das nächste hat ADHS.

Wenn sich drei Hundehalter treffen, hat jeder Hund ein Problem...
Dominazverhalten, Leinenaggression oder Verdacht auf HD.

Wenn sich drei Kids treffen, hat jeder ein Problem...
Strenge Eltern, zu wenig Taschengeld, kein iPhone.

Anscheinend bedarf der Mensch zum Glücklichsein, ein fiktives Problem um seine ganze Energie darauf zu verwenden.


Das Menschen nicht körperlich sondern geistig leiden, hat es ja schon immer gegeben. Aber mit dieser Grundsituation ist man zu unterscheidlchen Zeiten unterscheidlich umgegangen.

  • Manchmal hat man bespielsweise gesagt "Ich habe das uns das Schicksal" und dann war das was man versuchte, dieses Schicksal möglichst geduldig anzunehmen. Weil man es beispielsweise als Gottes Wille empfand und eine Auflehnung dagegen als vermessen.
  • In abergläubischen Zeiten hat man alle Möglichkeiten der Störung auf mangelnde Befolgung von moralischen und abergläubschen Vorstellungen aufgefasst. Bei einem Volk galten Rückenschmerzen als durch heimliche inzestiöse Gedanken verursacht. Logisch dass, man dann im tatpark nicht darüber jammert. Genauso hatte, wenn das Kind nicht gedieh, die Mutter irgeneine Vorschrift nicht beachtet.
  • Eine anderer Rahmen um unserem Leid Sinn zu geben, war das religiöse Konstrukt der Sünde. Da war das Grundproblem, dass man hatte, immer eins mit der eigenen Sünde. Und die Frage war die nach Erlösung davon.

Weil unsere Zivilisation eine shr technische ist, geht man die Sachen technisch an. Und wenn einen geistiges Leid befällt und an einem nagt, packt man sich quasi selbst in einen Karton und bringt ihn zum Kundendienst. Und da gelten eben die Psychologen und Psychiater als die Spezialisten.

Gerade bei ADHS, Burnout oder Depression kann man gut sehen, wass passiert, wenn bestimmte soziale Probleme nicht als soziale probleme aufgesfasst werden, dies es auf sozialer Ebene zu lösen gilt. Statt zu fragen, wei man die Verhältnisse menschenfeulicher macht, fragt man, wie sich der einzelene effektiver an die nicht menschenfreundlichen Verhältnisse anpassen kann und was man tut, wenn es nicht so klappt. Villeicht kann man sich ja irgendwann, wenn man sich selber reklamiert, auch umtauschen lassen.

"Sie fühlen sich schlapp, ausgebrannt und unglücklich.lassen sie sich doch durch einengeduldigen und fröhlchen Chinesen ersetzten, der gerne ihren Platz einnimmt und die Annehmlichkeiten des hochindustrillen Lebensstils jeden Tag dankbar annimmt."

Das kann hat heiter werden ...
Zenbo hat geschrieben:
aber dieses ding, das jeder so vor sich hinwurstelt und keiner richtig weis wohin mit den gedanken, das verdanken wir doch den psychologen! weisst du wievielen das das genick bricht?


Bei Facebook hatte ich unter dem Essay eines Psychologen, etwa folgendes geschrieben:
"Was früher die Kleriker waren, sind heute die Psychologen. Die Methode hat sich geändert, das Ziel ist das gleiche."
Darauf er: " :wink: "

Mein Sohn war, als Kind, kurze Zeit beim Logopäden.
Ich philosophierte mal mit der Logopädin. Sie meinte zu mir, dass sie mir in vielen Dingen recht gibt, würde sie das allerdings öffentlich sagen, verliere sie ihre Zulassung.

Darüber sollte man sich doch Gedanken machen...

Psychologen vertreten staatlich vorgegebene Richtlinien? So verstehe ich das dann!

Allerdings gibt es auch Menschen die Hilfe von Psychologen benötigen und eine Therapie sinnvoll und hilfreich ist.

Menschen die ich kenne, sagen über die Therapie stets das gleiche aus. Wenig Dialog, es wird eine Liste mit Fragen abgehandelt - dann gibt es das medizinische Präparat verschrieben.

Was hat ein Metzger mit einem Psychologen gemeinsam? Beide sind Dienstleister.

Gruß
Markus
Markus Bertulat hat geschrieben:
Zenbo hat geschrieben:
aber dieses ding, das jeder so vor sich hinwurstelt und keiner richtig weis wohin mit den gedanken, das verdanken wir doch den psychologen! weisst du wievielen das das genick bricht?

Allerdings gibt es auch Menschen die Hilfe von Psychologen benötigen und eine Therapie sinnvoll und hilfreich ist.


Hallo Markus ich bekenne mich dazu. Bereue aber nichts. Das ist wie mit dem Alkoholiker der nun befreit von seinem Alkoholismus anderen Rat geben kann nicht in diesen zu verfallen. So einer möchte ich werden nachdem ich selbst mir nicht zu schade bin mich in guten Gesprächen von anderen wieder aufpäppeln zu lassen.

Du hast mir bereits geholfen. Danke :)

Ende OT
void hat geschrieben:

Weil unsere Zivilisation eine shr technische ist, geht man die Sachen technisch an. Und wenn einen geistiges Leid befällt und an einem nagt, packt man sich quasi selbst in einen Karton und bringt ihn zum Kundendienst. Und da gelten eben die Psychologen und Psychiater als die Spezialisten.


ja aber sind sie es auch?
Markus Bertulat hat geschrieben:
Bei Facebook hatte ich unter dem Essay eines Psychologen, etwa folgendes geschrieben:
"Was früher die Kleriker waren, sind heute die Psychologen. Die Methode hat sich geändert, das Ziel ist das gleiche."
Darauf er: " :wink: "

Psychologen vertreten staatlich vorgegebene Richtlinien? So verstehe ich das dann!

Allerdings gibt es auch Menschen die Hilfe von Psychologen benötigen und eine Therapie sinnvoll und hilfreich ist.

Menschen die ich kenne, sagen über die Therapie stets das gleiche aus. Wenig Dialog, es wird eine Liste mit Fragen abgehandelt - dann gibt es das medizinische Präparat verschrieben.


das mit der medizindoktrin meinte ich auch erst. ich bin gelernte pharmazeutin und die firmen machen die gesetze/richtlinien im gesundheitswesen öfters mal unmittelbar. manchmal haben die politiker nicht mal eine komplette einsicht über das, was sie da unterschreiben. es ist ihnen nicht erlaubt.
wie gesagt, eine der ärztebibeln (msd munual) wird direkt von den pharmaunternehmen geschrieben. da steht halt drinne, wie die diagnose bei welchen symptomen ist und wie die therapie dazu erfolgt zb so http://de.wikipedia.org/wiki/Weglaufschutzsystem (siehe literatur)

es ist an und für sich nicht grundlegend schlecht, dass die firmen bücher/empfehlungen schreiben, weil aufgrund des systems bei ihnen auch der großteil der forschung erfolgt. allerdings ist es wieder fragwürdig, weil je nach interesse dementsprechend geforscht wird (wirt- oder tatsächlich wissenschaftliches interesse). es klingt nach freudo-marxismus, was ich sage. aber ich weiß es aus der erfahrung herraus. es gibt auch gute seiten. aber die "schlechten" überwiegen. is aber nicht nur die schuld der einzelnen, sondern es ist n schwieriger komplex aus wirtschaft, wissenschaft, politik, usw.
lobbyismus is prinzipiell auch nicht schlecht. ich habe auch guten lobbyismus kennengelernt (doch wirklich, kein witz...), aber noch ist es eher die ausnahme.

man sollte sich halt genau informieren, damit auseinandersetzen, abwägen und gute institutionen/krankenhäuser/etc rausfischen. bei den einzelnen ärzten/psychologen das selbe. je nach relevanz und zeitdruck einfach mehrere meinungen einholen und sich mit anderen betroffenen auseinandersetzen, andere bitten einem bei der suche zu helfen und bis dahin den glauben an das gute nicht verlieren.
wie du schon meintest: es gibt auch genug menschen denen geholfen wird/wurde ;)
Jazzica hat geschrieben:
Markus Bertulat hat geschrieben:
Psychologen vertreten staatlich vorgegebene Richtlinien?

wie du schon meintest: es gibt auch genug menschen denen geholfen wird/wurde ;)


Hallo Jazzica!

Ich meinte damit das ein Psychologe (Seelendoktor) im Grunde zwei Aufgaben zu erfüllen hat. Er hilft dem Patienten und hält den Bürger für den Staat funktionstüchtig. :wink:

Die "staatliche Richtlinie" ist: Halte den Bürger funktionstüchtig.

Ein Psychologe hat 100 Tipps für die Arbeit, Beziehung und das alltägliche Leben.
Die Tipps beinhalten alle Einordnung und Unterordnung.

Mein Dialog mit der Psychologin bezog sich auf Freiheit, Individualismus und Systemkritik.
Dazu hat ein Psychologe (zumindest auf der Arbeit) zu schweigen - sonst ist die Zulassung weg. :wink:

Deswegen sind Psychologen für mich die modernen Kleriker.

Es waren doch auch psychologische Vertreter die sich gegen die christliche Normung, für die Trennung von Kirche und Staat aussprachen. Warum? Um jetzt die Stelle der Kirche einzunehmen? Wo sind die Rebellen und Kritiker von einst?

Ora et labora -> Love and Peace -> Samadhi - Ist das menschliche Evolution?

So lange meditieren, bis das System welches krank macht, sich auflöst. Ist das Erwachen?

Gruß
Markus
Markus Bertulat hat geschrieben:
Jazzica hat geschrieben:
wie du schon meintest: es gibt auch genug menschen denen geholfen wird/wurde ;)


Hallo Jazzica!

Ich meinte damit das ein Psychologe (Seelendoktor) im Grunde zwei Aufgaben zu erfüllen hat. Er hilft dem Patienten und hält den Bürger für den Staat funktionstüchtig. :wink:

Die "staatliche Richtlinie" ist: Halte den Bürger funktionstüchtig.

Ora et labora -> Love and Peace -> Samadhi - Ist das menschliche Evolution?

Gruß
Markus


ja, medizindoktrin... das "funktionieren in der verwalteten welt" und die ärzte unterliegen dem.
die sterilität des materialismus verlangt natürlich auch sterilität zurück. sonst gäbe es das nicht.
aber bei in notfällen zb schizophrenie o.ä. sind medikamente gut, wenn sie das schlimmste (zb körperverletzungen) verhindern. dass das alleine nicht die therapie sein darf, is klar. dass es aber gerne mal die regel is, ist auch unumstritten.

es gibt menschen die mit dieser art system sind und die, die was ändern wollen, davon wiederrum gibt es die, die es von innen herraus versuchen und die, die es mit einem eigenen/anderen system versuchen zb heilpraktiker mit eigenen praxen die ganzheitlich orientiert sind. solche ausnahmen gibt es und die muss man finden. letztendlich sind ärzte auch mitmenschen und haben die wahl, wie sie praktizieren wollen. das der großteil mit dem strom schwimmt is halt leider so.

das schwierige is halt die ausnahmen zu finden, vor allem wenn man grade in solch einer phase steckt, weil man ja schon verzweifelt und "matt" ist. deswegen mein letzter absatz
Jazzica hat geschrieben:
man sollte sich halt genau informieren, damit auseinandersetzen, abwägen und gute institutionen/krankenhäuser/etc rausfischen. bei den einzelnen ärzten/psychologen das selbe. je nach relevanz und zeitdruck einfach mehrere meinungen einholen und sich mit anderen betroffenen auseinandersetzen, andere bitten einem bei der suche zu helfen und bis dahin den glauben an das gute nicht verlieren.
wie du schon meintest: es gibt auch genug menschen denen geholfen wird/wurde ;)


man darf sich nicht steril machen lassen. damit meine ich, dass man das "gute" finden und fördern muss und ohnmächtigkeit oder hoffnungslosigkeit gehören zum sterilmachen lassen dazu. genauso wie auswegslosigkeit zu suggerieren. das nennt man indoktrination und das darf man nicht unterstützen. es gibt gute alternativen außerhalb des krankmachenden gesundheitsystems...
jeder muss seine evolution selber machen und sich dessen bewusst sein und manchmal bekommt man auch unterstützung dabei (freunde, familie, heilpraktiker, organisationen, inet,...).

liebe grüße, jazz
void hat geschrieben:
Gerade Burnout kann man gut sehen, was passiert, wenn bestimmte soziale Probleme nicht als soziale Probleme aufgefasst werden, dies es auf sozialer Ebene zu lösen gilt. Statt zu fragen, wie man die Verhältnisse menschenfeundlicher macht, fragt man, wie sich der einzelnen effektiver an die nicht menschenfreundlichen Verhältnisse anpassen kann und was man tut, wenn es nicht so klappt.


Hallo Void!

Ich sehe das Problem zum Teil auch in den Ängsten der Menschen.

Vor etwa 15 Jahren bin ich vor der Arbeit zum Arzt gegangen. Ich meinte zu ihm. "Ich fühle mich total erschöpft, ich bin gereizt und könnte dem nächsten der mich blöd anspricht eine ziehen."
Der Arzt fragte mich nach der Arbeit. Ich sagte, dass ich seit einem Monat 10-12 Stunden am Tag arbeite. Die Samstage 8-10 Stunden, einmal sogar 16 Stunden und auch mal sonntags mal auf der Arbeit war.

Fazit vom Arzt: Burn Out - Eine Woche Arbeitsunfähig, wenn keine Besserung dann Überweisung...

Danach hatte ich erst einmal eine undefinierbare Angst, beim Arbeitgeber anzurufen um mich Arbeitsunfähig zu melden. Wie erwartet, musste ich mich für mein "Kranksein" rechtfertigen. Dann war da noch das flaue Gefühl im Magen als ich die Krankmeldung zum Arbeitgeber brachte. Danach das schlechte Gewissen im Hinterkopf, als ich mir zu hause eine DVD ansah.

Ich habe allerdings aus der Erfahrung schnell gelernt.

Ich kenne aber leider viele Menschen, die sich nicht trauen auf der Arbeit "Nein" zu sagen. Die sich nicht trauen ihre Position zu vertreten. - Es gibt immer wieder Vorgesetzte die genau wissen, was sie mit wem machen können und nutzen diese schwachen Personen aus.

Das ist eine Wahrheit, die man immer wieder sagen muss.

Gruß
Markus
Zenbo hat geschrieben:
psychiater räumen dann gerne ein das der arbeitsstress immer höher würde, meine grossmutter sagte mir aber das sei lächerlich, früher war das leben viel härter.

bereits ein zeitgenosse freuds meinte ja: "die psychoanalyse ist die krankheit die sie zu heilen vorgibt."

treibt uns die inflationäre verbreitung von psychologie in den wahnsinn?


nochma zu zenbo's oma und DIE frage...

gibt sicherlich leute, deren hunde nur adhs vortäuschen und deren besitzer lediglich das wort so lustig finden oder so. aber die leute, die wirklich unglücklich sind, sind wohl nun mal unglücklich, egal wo nun genau die ursache liegt und ich denke nicht, dass die diagnose der auslöser is. im worst case verdienen sie "nur" gut daran.

ich meine: hat zenbo's oma recht? wars vllt in wirklichkeit schon immer gleich doof, aber es gab noch keine angemessenen messmethoden? haben wir vllt durch das "entdecken" des messens ne neue möglichkeit um etwas daran zu ändern? oder is das wissenschaftsgebiet "psychologie" selbst tatsächlich der auslöser? oder wirds tatsächlich schlimmer? oder...?
Hallo Jazzica!

Jazzica hat geschrieben:
gibt sicherlich leute, deren hunde nur adhs vortäuschen...


Meine Hündin war auch eine geniale Schaustellerin...

Jazzica hat geschrieben:
ich meine: hat zenbo's oma recht? wars vllt in wirklichkeit schon immer gleich doof


Die damaligen mussten Deutschland wieder aufbauen, die heutigen wissen nicht, welches Profilbild sie bei Facebook posten sollen.

Ist mein Sohn noch ein echter Kerl? (der kann nicht auf zwei Fingern pfeifen).
Stimmt es, dass ich ein alter Sack bin (Aussage von meinem Sohn)? - Bitte kein Kommentar dazu :wink:
War es besser auf Bäume zu klettern? Oder, doch lieber Mutter Natur schonen und Ego-Shooter spielen?

Aber ich höre immer wieder, dass es früher weniger stressig gewesen ist...

Gruß
Markus
Markus Bertulat hat geschrieben:

Ich meinte damit das ein Psychologe (Seelendoktor) im Grunde zwei Aufgaben zu erfüllen hat. Er hilft dem Patienten und hält den Bürger für den Staat funktionstüchtig. :wink:

Die "staatliche Richtlinie" ist: Halte den Bürger funktionstüchtig.

Ein Psychologe hat 100 Tipps für die Arbeit, Beziehung und das alltägliche Leben.
Die Tipps beinhalten alle Einordnung und Unterordnung.

Mein Dialog mit der Psychologin bezog sich auf Freiheit, Individualismus und Systemkritik.
Dazu hat ein Psychologe (zumindest auf der Arbeit) zu schweigen - sonst ist die Zulassung weg. :wink:

Deswegen sind Psychologen für mich die modernen Kleriker.

Es waren doch auch psychologische Vertreter die sich gegen die christliche Normung, für die Trennung von Kirche und Staat aussprachen. Warum? Um jetzt die Stelle der Kirche einzunehmen? Wo sind die Rebellen und Kritiker von einst?

Ora et labora -> Love and Peace -> Samadhi - Ist das menschliche Evolution?

So lange meditieren, bis das System welches krank macht, sich auflöst. Ist das Erwachen?


Der Status der Ärzte ist ja deswegen so seltsam, weil sich der Begriff der "Krankheit" implizit an dem Begriff des Normalzusatands orientiert, der als gesund gilt. Die Aufgabe der Ärzte ist es diese Normalität wiederherzustellen. Damit geht es den Ärzten so ähnlich wie den Polizisten. Deren Aufgabe ist es ja die staatliche Ordnung zu gewährleisten. Ist diese eine Diktatur, verteidigt man die Diktatur gegen die Demokratie. Ist sie eine Demokratie, stehen sie -ihr Leben einsetzend - bereit um die Demokratie gegen die Diktatur zu verteidigen. Je nach dem welche Normalität herrscht, Kommunismus, Gottestaat oder Kaptalismus steht man bereit, um die Normalität aufrechtzuerhalten.

Und irgendwie ist das auch gut. Man stelle sich vor, jeder Polizist oder Arzt könne sich raussuchen, was er gerade als Norm ansieht und wer in die Gummizelle oder den Knast soll. Die Normalität wird von der Gesellschaft festgelegt und das passt ja auch so. Einen Fehler macht man nur, wenn man "Recht" oder "Gesundheit" als eine obejetkive, gegebene Wahrheit begreift, anstatt die gesellschaftliche Bedingtheit mit zu berücksichtigen.
void hat geschrieben:
Der Status der Ärzte ist ja deswegen so seltsam, weil sich der Begriff der "Krankheit" implizit an dem Begriff des Normalzusatands orientiert, der als gesund gilt. Die Aufgabe der Ärzte ist es diese Normalität wiederherzustellen. Damit geht es den Ärzten so ähnlich wie den Polizisten. Deren Aufgabe ist es ja die staatliche Ordnung zu gewährleisten. Ist diese eine Diktatur, verteidigt man die Diktatur gegen die Demokratie. Ist sie eine Demokratie, stehen sie -ihr Leben einsetzend - bereit um die Demokratie gegen die Diktatur zu verteidigen. Je nach dem welche Normalität herrscht, Kommunismus, Gottestaat oder Kaptalismus steht man bereit, um die Normalität aufrechtzuerhalten.


Hallo Void!

Also ein Ying-Yang-Prizip und in der Mitte der Patient.

Gruß
Markus
Markus Bertulat hat geschrieben:
void hat geschrieben:
Der Status der Ärzte ist ja deswegen so seltsam, weil sich der Begriff der "Krankheit" implizit an dem Begriff des Normalzusatands orientiert, der als gesund gilt. Die Aufgabe der Ärzte ist es diese Normalität wiederherzustellen. Damit geht es den Ärzten so ähnlich wie den Polizisten. Deren Aufgabe ist es ja die staatliche Ordnung zu gewährleisten. Ist diese eine Diktatur, verteidigt man die Diktatur gegen die Demokratie. Ist sie eine Demokratie, stehen sie -ihr Leben einsetzend - bereit um die Demokratie gegen die Diktatur zu verteidigen. Je nach dem welche Normalität herrscht, Kommunismus, Gottestaat oder Kaptalismus steht man bereit, um die Normalität aufrechtzuerhalten.


Hallo Void!

Also ein Ying-Yang-Prizip und in der Mitte der Patient. :lol:

Gruß
Markus


Nein. Es wird ja kein Ausgleich geschaffen. Einfach nur die Bewahrung einer Ordnung. Und das nciht einmal bewusst, sondern aus einem "Gefühl" heraus.
So wie man in dem einen Land das tife empundene Gefühl hat, Homosexualit sei eine Krankheit und im anderen Land das moralische Gefühle überhand gewinnt, die Unterdrückung von Homosexualität sei eine Krankheit,
Wird so ein "Gefühl" Gesetzt, muss die Polizei es ausführen. Und fasst sich so ein "Gefühl" in medizinische Begriffe, fühl man sich aufgeufen zu "heilen". Die Normalität wieder herzustellen.

Der Begriff "heil", bezieht sich ja wie im Englischen "whole" ersichtlich, auf die Ganzheit, die weider herzustellen ist.
void hat geschrieben:
Der Begriff "heil", bezieht sich ja wie im Englischen "whole" ersichtlich, auf die Ganzheit, die weider herzustellen ist.


Hallo Void!

Das ist eine schöne Erklärung...

Kann man dies deiner Meinung nach theologisch deuten? Ganzeit = Gottes Wille = Ordnung

Grüß
Markus

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