Loch im Kopf und Müdigkeit

Hallo Forum!
Ich habe vor etwa zwei Jahren ein Dummie-Buch über Meditation gelesen und es seit dem immer wieder mal probiert.
Vor etwa einem Jahr habe ich ein Buch über Achtsamkeit angefangen, und immer mehr meditiert, jedoch sehr unregelmäßig.
Alle paar Stunden setze ich mich hin, und beobachte meinen Atem.
Ein Mal am Tag, versuche ich den "Body-Scan" (so stehts in den Büchern), und konzentriere mich dabei auf meine Körperteile.
Meist so 30-45 Minuten.
Ab und zu "klappt" es, aber hin und wieder will einfach das tägliche Umfeld nicht aus meinen Kopf heraus, und ich finde einfach keine Ruhe.
Jetzt ist etwas Neues passiert: Wenn ich beim "Scan" im Kopf ankomme, ist das so, als öffnet sich in meiner Stirn ein Loch. Bitte nicht lachen, es fühlt sich tatsächlich so an. Ich fühle meinen ganzen Körper, und es ist, als ob ich in einer Hülle liege. Und anschließend bin ich hundemüde.
Überschreite ich da nun Grenzen der Gesundheit? Sollte ich das mit dem Meditieren doch lieber sein lassen?

Vielen Dank fürs Lesen und Euch noch einen schönen Abend!
Hallo

Die Advainins nennen das das dritte Auge, es ist angeschlossen an reines Universalgewahrsein an das "Bin", an das Nirwana, die "große Leerheit" grenzenloses Mittgefühl. Versuche das mit der "kleinen Leerheit" mit grenzenloser Selbstliebe auszubalancieren. Trinke davor oder danach einen heißen Kakao, richte Dein Zimmer für Dich selbst schön her lerne Dich zu lieben wie Du bist und versuche nicht aus Dir etwas zu machen was nicht Deinem Wesen entspricht. Die Advaintins sprechen vom Wasser- vom Feuer- und vom Luft-Typ, die Psychologen auch von introvertierten und extrovertierten Menschen. Bleibe bei Deinen Leisten Schuster! ist eine gute Formel zu mehr Selbstzufriedenheit und zu mehr Selbstliebe.

Lieben Gruß
gbg
Hallo gbg, Danke für Deine Antwort!
Das ist jetzt aber eher etwas verallgemeinernd oder? So richtig auf meine Frage bezieht sich das nicht, oder verstehe ich das nur nicht so wirklich?
84ck80n3 hat geschrieben:
Hallo gbg, Danke für Deine Antwort!
Das ist jetzt aber eher etwas verallgemeinernd oder? So richtig auf meine Frage bezieht sich das nicht, oder verstehe ich das nur nicht so wirklich?

Hallo 84ck80n3,

gbg hat hier schon so einiges geschrieben, was schwer einzuordnen war um dies mal freundlich auszudrücken. Du kannst dir ein paar seiner Postings durchlesen und dir deine eigene Meinung bilden. Ich sehe die Antwort von gbg wenigstens in Teilen als Verarsche wie so einiges von seinem Geschreibsel hier.
Dank auch Dir für die Antwort, aber ich lese hier nihcts mehr. Diese Freischaltung ist doch so ziemlich das Übelste, was mir in 20 Jahren Internet untergekommen ist. Ich verstehe nicht, wieso Ihr EUch das antut.

Edith: Man hat mir gerade erklärt, dass ich 5 Beiträge warten muss, bevor das automatisiert wird, mit der Freischaltung. Also, nix für Ungut!
Hallo,
ich weiß nicht ob du meine Antwort noch liest:)

Ich würde das ganze als "einmaliges Meditationserlebnis hinnehmen. Auf den Zusammenhang mit Hinduismus wurde schon hingewiesen. Es gibt auch indische Meister denen wächst ein Haar aus der Stelle wo sich im Chakrasystem das dritte Auge befinden soll.

Eine andere Möglichkeit wäre speziell auf das dritte Auge zu meditieren. Im buddhistischen Zusammenhang wird dies im Traumyoga gemacht. Das ist eine Meditationstechnik-Sammlung aus dem tantrischen Buddhismus bzw. aus den Frühformen des tibetischen Buddhismus.

Was "die richtige Vorgehensweise für dich ist, wird dir hier niemand sagen können(und wenn doch wäre ich an deiner Stelle skeptisch)

Liebe Grüße
Tobias
"Body-Scan" ist ja nichts Buddhitisches sondern eine Technik der Tiefentspannung ähnlich dem autogenen Training. Im Gegensatz zur buddhitischen Meditation, die ja eher wach und konzentriert ist, ist es da das Ziel in eine Entspannung-Trance ähnlich wie bei Hypnose zu fallen.

Das was du schilderst ist eher ein Zeichen dafür, dass es im Sinne der Tiefentspannung funktioniert und du so seltsame Trance-Körperzustände hast. Die Mündigkeit bedeutet einfach, dass du "tiefenentspannt" bist. Und auch seltsame Körperwahrnehmeung wie das Loch im Kopf sind ja für so Zustände zwischen Wachen und Schlafen (sowie eine Entspannung der Kopfmuskulatur) nicht ungewöhnlich.

Ich sehe die Situation so, dass du eine Entspannung erzielst aber dann eben danach nicht rauskommst. Du müsstest am Ende dieser Enstpannung irgendein Signal (einen Trigger) antrainieren, so dass du schnell wieder in einen Alltagszustand kommst. Du könntest eine Glocke anschlagen und dabei wieder ankommen. Eventuell hilft es auch vollständig auszuatmen und dann länger die Luft anzuhalten, bis der Körper wie von selbst tief einatmet. Das "alarmiert" den Körper und macht wach.
milam hat geschrieben:
Hallo,
ich weiß nicht ob du meine Antwort noch liest:)


Aber ja, auch Deine PN. Ich habe ja nun verstanden, dass ich erst 5 Postings schreiben muss, bevor es nicht mehr von einem Admin abgesegnet werden muss.

milam hat geschrieben:
Ich würde das ganze als "einmaliges Meditationserlebnis hinnehmen.
Liebe Grüße
Tobias


Einmalig ist das nihct. Ich kann das wiederholen. Dank Dir für die Antwort und die Grüße!

void hat geschrieben:
"Body-Scan" ist ja nichts Buddhitisches sondern eine Technik der Tiefentspannung ähnlich dem autogenen Training. Im Gegensatz zur buddhitischen Meditation, die ja eher wach und konzentriert ist, ist es da das Ziel in eine Entspannung-Trance ähnlich wie bei Hypnose zu fallen.


Aha! Die Unterschiede kenne ich (noch) nicht. Werde ich aber auf Dauer kennenlernen, denn das Thema interessiert mich schon sehr.

void hat geschrieben:
Das was du schilderst ist eher ein Zeichen dafür, dass es im Sinne der Tiefentspannung funktioniert und du so seltsame Trance-Körperzustände hast. Die Mündigkeit bedeutet einfach, dass du "tiefenentspannt" bist. Und auch seltsame Körperwahrnehmeung wie das Loch im Kopf sind ja für so Zustände zwischen Wachen und Schlafen (sowie eine Entspannung der Kopfmuskulatur) nicht ungewöhnlich.


Das passt total. Ich habe bemerkt, dass mir danach so ziemlich alles egal ist; eben absolut tiefenentspannt. Es funktioniert. Cool! :D

void hat geschrieben:
Ich sehe die Situation so, dass du eine Entspannung erzielst aber dann eben danach nicht rauskommst. Du müsstest am Ende dieser Enstpannung irgendein Signal (einen Trigger) antrainieren, so dass du schnell wieder in einen Alltagszustand kommst. Du könntest eine Glocke anschlagen und dabei wieder ankommen.


Danke für den Tipp!

void hat geschrieben:
Eventuell hilft es auch vollständig auszuatmen und dann länger die Luft anzuhalten, bis der Körper wie von selbst tief einatmet. Das "alarmiert" den Körper und macht wach.


Lieber nicht! Ich bin Tauchlehrer und wenn ich beim Lungenarzt Atemtests mache, kriegen die Helferinnen jedes Mal große Augen :badgrin: Nicht dass ich dann komplett wegklappe ohne dass der Atemreflex funktioniert :oops:

Dank Euch für die Antworten!
Das merkwürdigste bei diesem Bodyscan ist für mich, dass in diesen Sitzungen eine Metta Kontemplation erst am Ende stattfindet,- hab ich mal gelesen. Tiefenentspannung ist natürlich gut, doch sie sollte geerdet sein, wenn du mich fragst. Selbst was einem übersinnlich, faszinierend oder beängstigend erscheint, ist ein Phänomen der Sinnessphäre. Wenn wir es buddhistisch haben wollen müssen wir Gleichmut zu allen Phänomenen trainieren. Nur so "findet" Bewusstsein auf den mittleren Pfad.
Ich kenne so ein Loch im Herzen, das sich beim Meditieren aufreißt wie eine Wolkendecke. Sehr angenehm und erfrischend ist das. Einfach unbeteiligt beobachten.
Losang Lamo hat geschrieben:
Ich kenne so ein Loch im Herzen, das sich beim Meditieren aufreißt wie eine Wolkendecke. Sehr angenehm und erfrischend ist das. Einfach unbeteiligt beobachten.


Das Senfkorn ist Gott in der Truhe, lasst ihn dort bei sich in Ruhe. Denn was aufgeht wie ein Schatz verschwindet ist das was euch nimmer mehr bindet.

Euer offenes Herz das ist kein Scherz! :)
gbg hat geschrieben:
Losang Lamo hat geschrieben:
Ich kenne so ein Loch im Herzen, das sich beim Meditieren aufreißt wie eine Wolkendecke. Sehr angenehm und erfrischend ist das. Einfach unbeteiligt beobachten.


Das Senfkorn ist Gott in der Truhe, lasst ihn dort bei sich in Ruhe. Denn was aufgeht wie ein Schatz verschwindet ist das was euch nimmer mehr bindet.

Euer offenes Herz das ist kein Scherz! :)

:)
milam hat geschrieben:
Hallo,
ich weiß nicht ob du meine Antwort noch liest:)

...


Hallo Tobias, ich versuche Dir zu antworten, aber es gehen keine Nachrichten heraus. Ich weiß nicht, woran es liegt.
Hi,
tja, nach welcher Richtlinie meditierst du denn? Nach meiner Ansicht ist der vielerprobte 8fache Weg der
richtige. Du kannst deine entstehenden Bewußtseinveränderngen an der Jhanaskala erkennen.

sakko
sakko hat geschrieben:
Hi,
tja, nach welcher Richtlinie meditierst du denn? Nach meiner Ansicht ist der vielerprobte 8fache Weg der
richtige. Du kannst deine entstehenden Bewußtseinveränderngen an der Jhanaskala erkennen.

sakko


Nix für Ungut, aber wenn ich 10 andere User frage, bekomme ich 10 weitere "richtige" Wege ;-)

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