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Re: Tages-Orakel

Verfasst: 01.11.2017 12:25
von Nils
Definiere deinen Genugpunkt. Bringe das Wachstum deiner weltlichen Wünsche zum Stillstand. Sei zufrieden mit dem was du hast. Lebe äußerlich bescheiden und innerlich reich.

Nils: Heute ist die Beerdigungsfeier meiner Mutter. Meine Schwester wird vom Leben meiner Mutter berichten und ich werde zum Harmonium Lieder singen. Danach gehen wir in das Cafe und reden und essen Kuchen. Ich bin gespannt wie viele Menschen kommen. Ich bin zufrieden wie das Lebensende meiner Mutter verlaufen ist. Sie hatte einen friedlichen Tod, ist einfach eingeschlafen und jetzt bereits zu Asche verbrannt worden. Sie hat es hinter sich und wir haben es noch vor uns. Am besten ist es äußerlich bescheiden und innerlich reich zu leben. Wer den spirituellen Weg geht, wächst im inneren Glück und kommt gut durch das Alter und den Tod. Und was ist danach? Wir werden es erfahren.


Re: Tages-Orakel

Verfasst: 02.11.2017 10:29
von Nils
Wem möchtest du heute etwas verzeihen (einem Freund, dem Leben, dir selbst)?
"Ich verzeihe ..." Bewege segnend eine Hand und denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 03.11.2017 10:15
von Nils
Erwecke deine innere Kraft durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Yoga, Lesen, Meditation). Gelingen.

Meditation für innere Kraft

Diese Meditation speichert die Energie in unserem Körper, zentriert uns und gibt uns innere Kraft.

1. Körperbewegen = Wir machen Grimassen mit dem Gesicht, bewegen den Kopf, die Schultern, die Arme, die Hände, die Beine und die Füße. Wir drehen uns in der Wirbelsäule hin und her. Wir entspannen uns.

2. Innere Organe = Wir visualisieren unser Gehirn und denken mehrmals das Mantra “Hirn”. Wir denken das Mantra “Hirn” so lange, bis wir das Gefühl haben, dass unser Gehirn gut mit Heilenergie aufgeladen ist. Ebenso laden wir nacheinander alle anderen inneren Organe mit Energie auf: “Lunge, Magen, Darm, Blase, Füße, Po, Nieren, Leber, Milz , Solarplexus, Herz.” Zum Schluß spüren wir alle Organe auf einmal und denken mehrmals: “Alle inneren Organe”.

3. Knochen = Wir visualisieren nacheinander unsere Knochen und denken solange den Namen des Knochens, bis der jeweilige Knochenbereich mit Energie aufgeladen ist: “Schädel, Wirbelsäule, Brustkorb, Arme, Hände, Becken, Beine, Füße, ganzes Gerippe.”

4. Sonne = Wir stellen uns eine schöne Sonne in unserem Bauch vor. Wir denken das Mantra “Sonne” und strahlen dabei Licht in unseren ganzen Körper. Wir massieren Licht in unseren ganzen Körper ein und denken dabei weiter das Mantra "Sonne"".

5. Das Sonnenlicht wird stärker und füllt den ganzen Kosmos um uns herum mit Licht. Wir machen große Kreise mit den Armen, sehen den ganzen Kosmos voller Sterne und denken das Mantra “Sterne”.

6. Blasebalgatmung = Wir legen eine Hand auf den Bauch und praktizieren eine Minute die Blasebalgatmumg. Dabei denken wir das Mantra "Om". Wir atmen in erhöhter Geschwindigkeit mit den Bauchmuskeln und füllen unseren ganzen Körper bewusst mit Energie (Prana, Licht).

7. Wechselatmung = Wir drücken mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das linke Nasenloch und denken das Mantra "Om" im Körper. Wir drücken mit dem Zeigefinger das linke Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das rechte Nasenloch und denken "Om" im Körper. Wir wechseln mehrmals zwischen dem linken und dem rechten Nasenloch hin und her, bis ein Gefühl der inneren Ruhe und Harmonie entsteht.
8. Wir reiben kreisend mit den Händen den Bauch und konzentrieren uns auf den Bauch. Das zentriert die Energie im Bauch und stabilisiert uns innerlich. Wir denken dabei das Mantra "Om" im Bauch. Wir legen die Hände in der Zen-Haltung vor dem Bauch zusammen. Wir kreisen mit den Daumen. Wir visualisieren uns als Buddha und denken: "Ich bin ein Buddha der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich gehe den Weg der Ruhe."

9. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Wesen Licht. Wir denken: "Ich sende Licht zu ... ( Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

10. Wir reiben die Handflächen vor dem Herzchakra und denken: "Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

11. Wir bringen unsere Gedanken zur Ruhe. Wir verweilen entspannt in der Meditation. Gedanken können kommen und gehen wie sie wollen. Wir haften an nichts an. Wir sind einfach nur ein gelassener Beobachter des Geschehens in uns und um uns. Wir entspannen uns.

12. Was ist heute dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 04.11.2017 10:57
von Nils
Es war einmal ein Sufi-Meister, der schenkte seinen Schülern einen Apfel mit einer schlechten Stelle und erklärte: "Das ist der Paradiesapfel." Die Schüler konzentrierten sich auf die schlechte Stelle und waren unzufrieden. Der Meister sah vorwiegend den ganzen Apfel und lebte dadurch im Licht. Alles ist gut so. Erkenne deine Welt als Paradies und sei glücklich. "Ich lebe im Paradies, weil ich ... (im Wesentlichen lebe)."


Der alte Weber

In Indien lebte einmal ein alter Mann, der hieß Tantipa. Von Beruf war er ein Weber gewesen. Er hatte viele schöne Teppiche und Tücher in seinem Leben gewebt. Aber jetzt im Alter waren seine Hände steif geworden. Er konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben. Ihm fehlte jetzt eine Aufgabe.

Tantipa saß einsam in seiner Hütte. Seine Frau war vor einigen Jahren gestorben. Sein Beruf und seine Frau waren sein Lebenssinn gewesen. Er hatte zwar Kinder, aber die Kinder gingen ihre eigenen Wege und wollten nichts mehr von ihm wissen. Das Einzige, was sie für ihren alten Vater taten, war, ihm jeden Tag etwas zu essen zu bringen. Äußerlich hatte Tantipa genug zum Leben, und innerlich langweilte er sich. So lebte Tantipa viele Jahre traurig vor sich hin. Lauthals beklagte er sein grausames Schicksal.

Da kam eines Tages ein Yogi vorbei und hörte Tantipa klagen. Er sprach zu ihm: “Du bist ein Dummkopf. Du siehst den großen Schatz in deinem Leben nicht. Du könntest gut als Yogi leben und dein inneres Glück entwickeln. Durch deine täglichen Yoga-Übungen könntest du ein sinnerfülltes Alter erhalten. Statt die große Chance zu nutzen, die dir ein gütiges Schicksal gegeben hat, verbringst du deine Tage damit zu jammern und dein Leid immer weiter zu vergrößern.”

Tantipa wußte, dass es das innere Glück gibt. Das Lebensideal des Hinduismus besteht darin, in der Jugend fleißig zu lernen, als Erwachsener einen guten Beruf zu ergreifen, eine Familie zu gründen, und am Ende seines Lebens als Yogi zur Erleuchtung zu gelangen. Tantipa begriff, dass der Yogi recht hatte. Er fragte den Yogi nach den zu ihm passenden Übungen, entwickelte einen guten Tagesplan und begann sofort mit einer intensiven spirituellen Praxis.

In seinem Beruf als Weber war Tantipa sehr fleißig gewesen. Er hatte sein Leben lang Fleiß und Ausdauer trainiert. Diese Eigenschaften brachten ihn jetzt auf seinem Yogaweg schnell voran. Tantipa praktizierte jeden Tag fleißig Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Yoga und Meditation. Und er erreichte nach zwölf Jahren die Erleuchtung. Alle inneren Verspannungen lösten sich auf, und seine Kundalini-Energie begann zu fließen. In ihm und um ihn herum war eine starke Erleuchtungsenergie. Sein Körper war voller Kraft und sein Geist voller Glück. Er strahlte Liebe und Licht aus. Alle Leute kamen, um ihn zu sehen, seine Weisheit zu hören. Er hatte nie mehr Langeweile.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 05.11.2017 08:13
von Nils
Spüre genau was jeweils richtig ist. Höre auf deine innere Stimme. Folge deiner eigenen Wahrheit und Weisheit. Gelingen.

Shantideva war ein buddhistischer Yogi, der um 800 nach Christus in Indien lebte. Zuerst lebte er als Mönch in einem Kloster. Dabei praktizierte er hauptsächlich das große Nichtstun. Er reinigte sich von seinen inneren Verspannungen im Schwerpunkt durch den Weg der Ruhe. Er verbrachte seine Zeit vorwiegend mit Essen, Schlafen und Spazierengehen. Von seinen Mitmönchen bekam er den Spitznamen "Bhusuku" (der Faulpelz). Er nahm sich deshalb vor seine Selbstdisziplin zu trainieren und wurde Soldat bei der königlichen Palastwache. Nach zwölf Jahren hatte er so viel Selbstdisziplin erworben, dass er sich zutraute als Yogi zu leben. Er zog in eine einsame Höhle in den Bergen und übte viele Jahre disziliniert nach einem guten spirituellen Tagesplan. Eines Tages gelang ihm der Durchbruch ins Licht. Ab jetzt nannte er sich Shantideva (Gott des Friedens).

Von nun an praktizierte er den mittleren spirituellen Weg, auf dem auch etwas Genuß erlaubt ist.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 06.11.2017 07:50
von Nils
Gelingen auf dem kreativen spirituellen Weg. Sieh genau hin. Spüre genau hin. Denke gründlich nach. Sei kreativ. Sei undogmatisch. Folge nicht spirituellen Dogmen, sondern deinem eigenen Gespür und deiner eigenen Weisheit. Was tut dir gut? Was ist hilfreich für deine Mitmenschen?Auf welchem Weg erhälst du ein erfolgreiches spirituelles Leben?

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 07.11.2017 11:20
von Nils
Sorge gut für dich. Schaffe dir eine gute Lebensbasis. Gib dir alles, was du brauchst um dich wohl zu fühlen. Wenn du gut für dich sorgst und im Schwerpunkt spirituell lebst, wirst du in deinem inneren Glück wachsen.

Es war einmal in Indien ein König, der wollte gerne als Yogi leben. Er wollte gerne sein inneres Glück verwirklichen. Er wollte gerne zur Erleuchtung gelangen, dauerhaft im Licht (in Gott) leben und nach seinem Tod ins Paradies aufsteigen. Der König wusste, dass das Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung schwer zu erreichen ist. Er war bereit, viel spirituell zu üben.

Was er sich aber nicht zutraute, war das Alleinleben über einen langen Zeitraum. Er brauchte zum Glücklichsein eine Partnerin. Er hatte auch bereits eine Frau. Seine Königin liebte ihn, und er liebte sie. Der König konnte es nicht über das Herz bringen, sich dauerhaft oder auch nur für eine lange Zeit von ihr zu trennen.

Der König ging zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister erklärte: “Für ein schnelles Wachstum ins Licht brauchst du viel Ruhe. Du musst abgeschieden leben. Aber du kannst deine Frau in die Abgeschiedenheit mitnehmen. Wenn ihr beide intensiv spirituell übt, könnt ihr gemeinsam den Weg zur Erleuchtung gehen.”

Also nahm der König seine Frau mit in seine Yogi-Hütte. Sie beteten jeden Tag zu ihrem erleuchteten Meister, damit er sie auf ihrem spirituellen Weg führte. Sie praktizierten manchmal gemeinsam und manchmal jeder für sich Yoga und Meditation. Sie sahen sich beide als Karma-Yogis, die für das Glück aller Wesen arbeiteten. Sie genossen auch ihr Leben und ihr intensives Zusammensein. Es gab viele Blumen der Freude in ihrem Leben. Man nannte sie deshalb den Blumenkönig und die Blumenkönigin.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 08.11.2017 11:06
von Nils
Viele kleine Probleme. Halte dich im Licht. Fließe geschickt mit den Dingen. Suche das Hauptglück innen und nicht außen. Lebe in der Ruhe (im Sein, in Gott). Gehe den Weg der Ruhe (eher langsam). Sei ein Buddha der Ruhe und der Gelassenheit.

Gleichmut bedeutet einen gleichbleibenden Geist zu besitzen. Wir gehen im Zustand von Ruhe durch schwierige Lebenssituationen. Wir halten durch konsequente Gedankenarbeit unsere Emotionen (Wut, Trauer, Angst, Sucht) klein und bewahren dadurch unser inneres Gleichgewicht. Vorwärts. Gelingen.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 09.11.2017 13:29
von Nils
Mitgefühl. Was ist dein Weg des Mitgefühls? Gelingen. Sieh hin bei dem Leid auf der Welt und bei deinen Mitwesen. Hilf, wenn es dir möglich ist. Mögen alle Wesen glücklich und vom Leid befreit sein.

Nils: Ich neige im Moment dazu einfach nur vor mich hin zu leben und in meinem inneren Glück zu ruhen. Aber ich kann einigen Menschen auf der Welt viel helfen. Ich kann mit meinen Büchern und Texten viele Menschen erreichen und für eine bessere Welt eintreten. Und ihnen Mut und Hoffnung geben. Und ich habe eine krebskranke Bekannte, mit der ich jeden Tag eine Stunde telefonieren. Sie ist noch jung und hat vermutlich nicht mehr lange Zeit zu leben. Sie sagt, dass dieses Telefongespräch das einzige Glück in ihrem Leben ist. Ich versuche sie jeden Tag mindestens einmal zum Lachen zu bringen. Das gelingt mir auch meistens.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 10.11.2017 13:19
von Nils
Gleichmut. Sei ein Buddha der Ruhe und der Gelassenheit. Gleichmut bedeutet einen gleichbleibenden Geist zu besitzen. Wir gehen im Zustand von Ruhe durch schwierige Lebenssituationen. Wir halten durch konsequente Gedankenarbeit unsere Emotionen (Wut, Trauer, Angst, Genusssucht) klein und bewahren dadurch unser inneres Gleichgewicht. Vorwärts. Gelingen.


Der Buddha der Gelassenheit

Ayya Khema wurde 1923 in Deutschland geboren. Sie heiratete, bekam zwei Kinder und reiste um die ganze Welt. Eines Tages lernte sie den Theravada-Buddhismus (den ursprünglichen Weg Buddhas) kennen. Sie war begeistert, nahm an vielen Meditationskursen teil, las viele spirituelle Bücher und wurde im Alter von 56 Jahren eine buddhistische Nonne. Sie praktizierte intensiv ihren spirituellen Weg und gelangte in sieben Jahren zur Erleuchtung. Ihr Hauptübungsweg war die Visualisierung der Einheit des Kosmos. Sie übte es Freude und Leid mit Gleichmut anzunehmen und das Leben aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Eine wichtige Technik war für sie die Liebende Güte-Meditation aus Mitgefühl, Mitfreude, Güte und Gleichmut. Sie betonte im Theravada-Buddhismus anders als viele ihrer Mitübenden den Weg der umfassenden Liebe. Sie nahm ihre Mitwesen wichtiger als sich selbst und konnte dadurch ihr persönliches Leid innerlich überwinden.

Nach ihrer Erleuchtung gründete sie ein Nonnenkloster in Sri Lanka, das auch für westliche Frauen offenstand. 1989 zog sie nach Deutschland, trat im Fernsehen auf und gründete eine spirituelle Organisation. Sie lehrte es als Beobachter aller Dinge zu leben: "Der Beobachter hat viel Mitgefühl und Liebe für die Menschen um sich, aber er läßt sich nicht in ihre Gefühle und Schicksale verstricken."

Ayya Khema litt 14 Jahre an Krebs. 1993 ging sie mit Gleichmut durch eine schwere Operation, indem sie ihren Eigenwillen völlig opferte. Die Ärzte bewunderten sie sehr, aber für sie war es nur die Frucht ihrer spirituellen Praxis. Sie starb 1997. Ihre Urne wurde in ihrem Kloster in Österreich in einem Stupa (buddhistische Kapelle) beigesetzt. Dort können ihre Anhänger sie weiterhin verehren. Ihr Körper wurde zu Asche, aber ihre erleuchtete Seele lebt ewig. Obwohl natürlich Buddhisten nicht an eine ewige Seele glauben. Sie glauben an ein Bewusstsein, dass nach dem Tod weiterlebt, sich reinkarnieren oder ins Parinirvana (Gott, Licht) auflösen kann.


Re: Tages-Orakel

Verfasst: 11.11.2017 12:38
von Nils
Auch in einer unruhigen Welt kann man seinen inneren Frieden bewahren. Was ist heute dein Weg der Gelassenheit? Gelingen.

Bewahre Gleichmut bei Schwierigkeiten. (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seite 33)

Kommentar = Nimm die Dinge so an wie sie sind. Lass deinen Eigenwillen los. Ein Mensch ist den Gesetzen des Kosmos (dem Schicksal, seinem Karma) unterworfen. Er kann nur versuchen positiv mit den gegebenen Dingen zu fließen. Werde geistig zu einem Nichts, sieh dich als dem Willen des Lebens untergeordnet, lass deine falschen Wünsche los. Der Weise ist aus sich selbst heraus glücklich. Er lebt abgeschieden von der Welt und sendet allen Wesen Licht. Er ist in äußeren Dingen genügsam. Er erfreut sich an den kleinen Dingen. Er ärgert sich nicht über das Leid im Leben. Er wächst spirituell daran. So kann er immer im Frieden und im Glück bleiben.

Positiv in fünf Minuten

1. Das Problem: Beschreibe in kurzen Worten deine Situation und dein Problem. Wie ist genau deine Situation? Was ist das Problem? Wo ist das Zentrum des Problems?

2. Die Gefühle: Welche Gefühle gibt es in dir? Angst, Wut, Sucht/Sehnsucht, Trauer. Welches Gefühl ist am stärksten? Wo sitzt das Gefühl in deinem Körper?

3. Die Gedanken: Welche Gedanken sind mit deinem Gefühl verbunden? Warum bist du traurig, ängstlich, wütend oder sehnsüchtig? Zähle alle dich belastenden Gedanken auf. (Meine Gedanken sind …)

4. Das Nachdenken: Was löst dein Problem? Denke so lange über dein Problem nach, bis du eine Lösung gefunden hast. Das kann eine äußere (Umstände verändern, etwas tun) oder eine innere Lösung sein (etwas loslassen/annehmen, ein positiver Gedanke). Überlege dir verschiedene Lösungswege. Sammle alle Informationen, die du brauchst. Wäge ab und triff eine klare Entscheidung.

5. Die Umsetzung: Setze deine Entscheidung mit Kraft um. Folge deinen positiven Gedanken. Verwirkliche deinen positiven Lebensplan. Vermeide ab jetzt sinnloses Grübeln. Jetzt wird nicht mehr gezweifelt, sondern kraftvoll verwirklicht. Gehe deinen Weg, siege und sei zufrieden mit dir. Denke immer wieder deinen positiven Leitsatz als Mantra. Beginne jeden Tag mit einem positiven Vorsatz oder einem Gebet. Was ist jetzt dein positiver Satz? „Mein positiver Satz ist …“

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 12.11.2017 10:39
von Nils
Leidüberwindung. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Visualisiere dich als Buddha Amitabha (Göttin Tara) und sende allen Menschen Licht. Praktiziere Kundalini-Yoga, Meditation und positives Denken. Was ist heute dein positiver Gedanke? Vorwärts. Gelingen.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 13.11.2017 13:28
von Nils
Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Vorwärts. Lebe als Sieger. Das Licht ist mit dir. Spüre genau in dich hinein. Deine innere Wahrheit findest du durch die Verbindung deines klaren Verstandes mit einem guten inneren Gespür für dich selbst. Wer den Weg seiner inneren Weisheit geht, ist in der Tiefe seiner Seele in Übereinstimmung mit sich selbst. Er hat das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein.

Nils: Das Leid ist überwunden. Das innere Glück ist wieder da. Ohne inneres Glück ist mein Leben in der Einsamkeit schwer zu ertragen. Aber mit innerem Glück ist alles wunderbar so wie es ist. Und dann werde ich heute auch äußerlich vom Leben reich beschenkt. Mein Buch "Der Yogi, die alte Mutter und der Tod" ist bei Amazon erschienen und gleich auf Platz 1 unter dem Stichwort Altenheim gelandet. Ihr könnte es kostenlos herunterladen und jeden Tag eine kleine humorvolle Geschichte lesen. Ich lebe als Sieger, weil ich das innere Glück in das Zentrum gestellt habe, allen Menschen auf dem Weg des Glücks helfe und jeden Tag eine kleine gute Tat tue. Als Bodhisattva zu leben ist der Weg des größten Glücks.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 14.11.2017 11:20
von Nils
Lebe heute bewusst deine Trauer. Lass deine Trauer zu. Blockiere sie nicht. Es gibt heute einen wichtigen Grund für deine Trauer. Gönne dir heute viel Ruhe. Gehe sanft mit dir um. Denke über das Leben nach und mache hilfreiche spirituelle Übungen (Yoga, Gehen, Lesen, Meditation).

Es ist wichtig, dass wir ausreichend unsere Trauer leben. Trauer löst Verspannungen im Körper und im Geist. Diese Verspannungen sind oft durch andere Übungen nicht erreichbar. Der Weg der Trauer ist nicht leicht zu verstehen. In unserer heutigen Gesellschaft neigen wir dazu, die Trauer und alles Leid in unserem Leben zu verdrängen. Oder wir gehen zu stark in die Trauer und verlieren uns in der Trauer. Beides ist falsch. Der richtige Weg ist es, die Trauer angemessenen zu leben. Und uns gleichzeitig oder danach im Akzeptieren des Leides zu üben und uns auf das Positive im Leben zu besinnen.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 16.11.2017 10:55
von Nils
Zufriedenheit. Sei mit dem zufrieden, was du hast. Übe die große Zufriedenheit. Laß deine weltlichen Wünsche los. Gelange zur Wunschloskeit. Freue dich über das, was dir das Leben geschenkt hat. Verlange nicht mehr. Komme dadurch zum inneren Frieden und in die Ruhe. Was ist heute dein Grund der Zufriedenheit?

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 17.11.2017 12:39
von Nils
Schwierigkeiten sind für einen Yogi Herausforderungen. Er wächst daran zur Erleuchtung. Lebe als Meister-Buddha. Meister dein Leben. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Vorwärts. Gelingen.

Der Buddha Sokrates

Sokrates lebte von 469 bis 399 vor Christus in Athen. Er war verheiratet und hatte drei Kinder. Er war einer der größten erleuchteten Meister des Abendlandes. Sokrates hatte alle Fähigkeiten eines großen erleuchteten Yogis. Er konnte die Zukunft vorhersagen. Er war kälteunabhängig und ging im Winter barfuß über das Eis. Er beherrschte die Umwandlung der Energie auf der atomaren Ebene. So konnte er zum Beispiel Alkohol durch seine Vorstellungskraft in seinem Körper neutralisieren. Er konnte so viel trinken wie er wollte und wurde nie betrunken. Berichtet wird auch, dass er einmal tagsüber in eine Meditation geriet, körperlich im Stehen erstarrte und bis zum nächsten Morgen stehenblieb. Bekannt ist desweiteren, dass Sokrates von Kindheit an durch seine innere Stimme geführt wurde. Er lebte beständig im engen Kontakt mit den Göttern (den erleuchteten Meistern).

Die Hauptlehre von Sokrates besteht darin, dass man konsequent in der Wahrheit leben soll. Man sollte konsequent seiner eigenen Weisheit folgen. Man sollte die positiven Eigenschaften entwickeln und nach einer "guten" Seele streben. Die Hauptfrage von Sokrates war: "Was ist die Wahrheit?" Er gab darauf keine abschließende Antwort. Er brachte die Menschen dazu selbst nachzudenken.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 18.11.2017 11:50
von Nils
Verwirkliche dich selbst! Vorwärts mit Optimismus. Gelingen.

Der tiefere Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein. Glücklich werden wir, wenn wir nach den Regeln des Glücks leben. Zu einem Buddha des Lichts werden wir, wenn wir das Licht und die Liebe in die Welt bringen.

Siddharta Gautama war ein indischer Prinz, der von 560 bis 480 vor Christus gelebt hat. Er stammte aus dem Geschlecht der Shakya und wird deshalb im tibetischen Buddhismus Buddha Shakyamuni genannt (der Weise aus dem Geschlecht der Shakya). Siddharta Gautama war verheiratet. Im Alter von 29 Jahren trennte er sich von seiner Frau und seinem Sohn und wurde ein Yogi. Er sah das weltliche Leben als sinnlos und oberflächlich an. Er meditierte sechs Jahre in der Einsamkeit und gelangte dann zur Erleuchtung. Nach seiner Erleuchtung spürte er Mitgefühl mit den leidenden Menschen in der Welt. Die restlichen 45 Jahre seines Lebens zog er deshalb als spiritueller Lehrer durch Indien und schenkte den Menschen die Weisheit vom inneren Glück.

Siddharta hat bei vielen Meistern gelernt. Insofern ging er von der Einheit des spirituellen Wissens aus. Er wollte auch keine eigene Religion gründen. Er lehrte nur den Weg, der bei ihm persönlich funktioniert hat. Und er wandte sich gegen die Menschen, die nur formal und dogmatisch üben. Er hat sechs Jahre vor seiner Erleuchtung Yoga (Atemübungen, Meditation) gemacht. Das genügte zwar nicht für den Durchbruch zur Erleuchtung. Es hat Siddharta aber innerlich gereinigt und auf die Erleuchtung vorbereitet.

Zur Erleuchtung gelangte er mit einer Kundalini Meditation. Er entsann sich einer Kindheitsmeditation unter einem Rosenapfelbaum. Buddha knüpfte an eine Kundalini Erfahrung in seiner Kindheit an. Die Visualisierung eines Baumes ist eine Technik zur Aktivierung der Kundalini Energie. Buddhas Weg war es die Kundalini Energie vom Wurzelchakra her zu entwickeln. Dazu richtete er den Blick nach unten. Er streckte eine Hand zur Erde. Bei spirituell sehr fortgeschrittenen Menschen genügt das zur Aktivierung der Kundalini Energie.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 19.11.2017 10:31
von Nils
Zuflucht. Formuliere deinen Satz der Zufluchtnahme: "Ich suche Zuflucht bei ... (mir selbst, meiner innen Weisheit, bei meinem spirituellen Ziel)." Vorwärts auf deinem Weg der Wahrheit und Weisheit. Gelingen.

Manche Menschen nehmen Zuflucht zum Essen, zur Arbeit oder zu einer Beziehung. Alle äußeren Dinge können einem Menschen aber nur begrenzt einen Halt in seinem Leben geben. Den Haupthalt muss man in sich selbst suchen. Man sollte in sich selbst sein Zentrum haben, damit einen die Stürme des Lebens nicht umwehen. Jeder Buddhist besinnt sich jeden Tag auf das Wesentliche. Er sucht Zuflucht beim Buddha (spirituellen Vorbild), beim Dharma (der Lehre, seinem spirituellen Weg) und beim Sangha (der buddhistischen Gemeinschaft).

Chang Khong rettet sich durch die Spiritualität

Thich Nhat Hanh und Chan Khong sind zwei bekannte Zen-Meister. Thich Nhat Hanh stammt aus Vietnam und hat sich dort während des amerikanischen Vietnamkrieges sehr für den Frieden engagiert. 1982 gründete er zusammen mit der Nonne Chan Khong in Südfrankreich das spirituelle Zentrum "Plum Village". Dort können Menschen aus aller Welt die buddhistische Achtsamkeitsmeditation lernen.

Chan Khong wurde 1938 in Vietnam geboren, traf Thich Nhat Hanh im Alter von 21 Jahren und wurde seine enge Weggefährtin. Chan Khong ist eine promovierte Biologin. In Vietnam leitete sie einen Kindergarten für Waisenkinder. 1968 wurden während eines amerikanischen Bombenangriffes fast alle ihre Kinder getötet. Chan Khong war verzweifelt. Sie konnte lange Zeit nichts als Reis zu sich nehmen. Wie konnte sie ihren inneren Frieden wiedergewinnen?

Sie suchte Zuflucht in der Spiritualität. Mit Hilfe der Meditation gelang es ihr das innere Gleichgewicht wiederfinden. Sie strahlt heute viel Kraft und Liebe aus. Chan Khong ist erleuchtet und hat mit ihrer inneren Kraft vielen westlichen Frauen sehr geholfen. Sie managt klug den Ashram Thich Nhat Hanhs und organisiert seine vielen Reisen. Über ihr Leben gibt es das wunderschöne Buch "Aus Liebe zu allen Wesen" (2005).

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 20.11.2017 12:32
von Nils
Gehe sanftmütig mit dir um. Sei sanftmütig zu deinen Mitmenschen. Sanftmut ist heute dein Weg des inneren Glücks.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 21.11.2017 12:28
von Nils
Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 22.11.2017 11:57
von Nils
Finde dein tägliches spirituelles Ritual. Bewahre dein inneres Glück und deinen inneren Frieden durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Gebet, Meditation).

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 23.11.2017 12:05
von Nils
Innerer Frieden. Wo haftest du an? Was lehnst du ab? Denke über dein Leben nach. Welcher positive Gedanke hilft dir? Was ist dein Weg des richtigen Denkens? Welches Mantra hilft dir? "Om Buddha. Om Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Vorwärts. Gelingen.



Der alte Weber

In Indien lebte einmal ein alter Mann, der hieß Tantipa. Von Beruf war er ein Weber gewesen. Er hatte viele schöne Teppiche und Tücher in seinem Leben gewebt. Aber jetzt im Alter waren seine Hände steif geworden. Er konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben. Ihm fehlte jetzt eine Aufgabe.

Tantipa saß einsam in seiner Hütte. Seine Frau war vor einigen Jahren gestorben. Sein Beruf und seine Frau waren sein Lebenssinn gewesen. Er hatte zwar Kinder, aber die Kinder gingen ihre eigenen Wege und wollten nichts mehr von ihm wissen. Das Einzige, was sie für ihren alten Vater taten, war, ihm jeden Tag etwas zu essen zu bringen. Äußerlich hatte Tantipa genug zum Leben, und innerlich langweilte er sich. So lebte Tantipa viele Jahre traurig vor sich hin. Lauthals beklagte er sein grausames Schicksal.

Da kam eines Tages ein Yogi vorbei und hörte Tantipa klagen. Er sprach zu ihm: “Du bist ein Dummkopf. Du siehst den großen Schatz in deinem Leben nicht. Du könntest gut als Yogi leben und dein inneres Glück entwickeln. Durch deine täglichen Yoga-Übungen könntest du ein sinnerfülltes Alter erhalten. Statt die große Chance zu nutzen, die dir ein gütiges Schicksal gegeben hat, verbringst du deine Tage damit zu jammern und dein Leid immer weiter zu vergrößern.”

Tantipa wußte, dass es das innere Glück gibt. Das Lebensideal des Hinduismus besteht darin, in der Jugend fleißig zu lernen, als Erwachsener einen guten Beruf zu ergreifen, eine Familie zu gründen, und am Ende seines Lebens als Yogi zur Erleuchtung zu gelangen. Tantipa begriff, dass der Yogi recht hatte. Er fragte den Yogi nach den zu ihm passenden Übungen, entwickelte einen guten Tagesplan und begann sofort mit einer intensiven spirituellen Praxis.

In seinem Beruf als Weber war Tantipa sehr fleißig gewesen. Er hatte sein Leben lang Fleiß und Ausdauer trainiert. Diese Eigenschaften brachten ihn jetzt auf seinem Yogaweg schnell voran. Tantipa praktizierte jeden Tag fleißig Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Yoga und Meditation. Und er erreichte nach zwölf Jahren die Erleuchtung. Alle inneren Verspannungen lösten sich auf, und seine Kundalini-Energie begann zu fließen. In ihm und um ihn herum war eine starke Erleuchtungsenergie. Sein Körper war voller Kraft und sein Geist voller Glück. Er strahlte Liebe und Licht aus. Alle Leute kamen, um ihn zu sehen, seine Weisheit zu hören. Er hatte nie mehr Langeweile.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 24.11.2017 12:10
von Nils
Du bist ein Sieger. Mit Kraft und Geschick meisterst du deine Gedanken und Gefühle. Du überwindest alle weltlichen Wünsche und falschen Sehnsüchte. Du überwindest deine Wut, deine Ängste und deine Trauer. Du löst systematisch deine inneren Verspannungen und falschen Gedankenmuster auf. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.

Die fünf Opfer

Es war einmal ein König, der wollte gerne sein inneres Glück verwirklichen. Ein Priester erklärte ihm, dass dazu eine fünffache Entsagung notwendig sei. Der König besaß viel Weisheit und einen starken Willen. Er war bereit ein Opfer zu erbringen, wenn es zur Erreichung seines Zieles notwendig war.

Als Erstes entsagte der König seinem Königreich. Er zog in einen abgeschiedenen Wald und lebte dort als Yogi. Als Zweites entsagte der König der Sexualität. Er lebte ohne eine Beziehung, um seine Energie besser auf seine spirituellen Übungen konzentrieren zu können. Das war für ihn das größte Opfer. Als Drittes entsagte der König seinen Gedanken. Er meditierte viel und lebte in der großen Ruhe. Als Viertes entsagte er seinem Ich-Bewusstsein. Er ließ sein Ego los, ging durch die große Leerheit (Nichtswerdung) hindurch und gelangte ins Licht. Es fühlt sich unangenehm an, wenn sich das Ego auflöst. Aber dahinter wartet das innere Glück. Wer das weiß, kann leicht sein Ego opfern.

Der König genoss einige Zeit das Glück der Erleuchtung. Dann dachte er an das Leid seiner Mitmenschen. Sie kannten den Weg des inneren Glücks nicht. Sie brauchten einen erleuchteten Helfer, der sie auf dem Weg des inneren Friedens, der Liebe und des Glücks anleitete. Der König entsagte deshalb als Fünftes dem Glück der Abgeschiedenheit und ging wieder zurück in sein Königreich. Er lebte als Hatha-Yogi (Körperübungen, Meditation) in der inneren Kraft und als Karma-Yogi (Bodhisattva) in der großen Liebe. Die fünf Opfer erwiesen sich als die größte Gnade in seinem Leben.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 25.11.2017 14:38
von Nils
Heilung. Gelingen.

Es war einmal ein Bauer in Indien, der hatte einen großen Kropf am Hals. Der Kropf schmerzte und sah sehr häßlich aus. Der Bauer war verzweifelt. Er fragte viele Ärzte. Aber keiner konnte ihm helfen. In seiner Not pilgerte er zu einem heiligen Ort, an dem ein erleuchteter Meister lebte. Der Bauer hieß Kukcipa. Der Name des erleuchteten Meisters war Nagarjuna. Nagarjuna ist einer der Begründer des Mahayana-Buddhismus, der Verbindung des Weges des inneren Glücks mit dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga).

Nagarjuna wies Kukcipa an, jeden Tag auf seinen Kropf zu meditieren. Er sollte mit Yogaübungen die Verspannungen in seinem Halschakra auflösen. Er sollte sich mit Licht einhüllen und allen Menschen auf der Welt Heilung wünschen. Er sollte das Mantra "Licht" so lange denken, bis sein Geist ganz zur Ruhe gekommen war. Dann sollte er einige Zeit in der Ruhe verweilen. Kucipa praktizierte viele Jahre als Yogi. Zuerst wurden die Schmerzen im Hals immer größer. Vor der Heilung entsteht beim Yoga oft eine Phase der Energetisierung. Dann klangen die Schmerzen ab, der Kropf verschwand, und Kucipa war geheilt. Er wurde äußerlich und innerlich heil. Äußerlich erhielt er einen gesunden Körper und innerlich Frieden und Glück. (Nacherzählt aus Keith Dowman, Die Meister der Mahamudra).

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 26.11.2017 12:37
von Nils
Die Meisterin des Fließens mit dem Leben. Schwierige Situationen wechseln sich ab. Tanze mit dem Chaos. Wende je nach Situation die passende spirituelle Technik an (Lesen, Gehen, Meditation, Gedankenarbeit, Yoga, positives Denken). Aktiviere immer wieder geschickt dein inneres Glück. Du wirst siegen. Flexibel voran. Gelingen.

Gedicht

Ich bin klein, mein Herz ist rein. Soll niemand drin wohnen als Buddha allein.
Buddha ist das Licht, die Liebe, der Frieden und das Glück.
Wie erreichst du das? In dem du dich jeden Tag zu einer bestimmten Zeit auf dich und den tieferen Sinn des Lebens besinnst. Frage dich jeden Tag, wo du gerade stehst, was deine Gefühle und Gedanken sind, wie du diesen Tag aus dem inneren Glück heraus leben kannst. Bete, lies, singe, meditere jeden Tag. Tu einem anderen Menschen etwas Gutes. Finde jeden die spirituelle Übung, die deine innere Energie erweckt und dich ins Licht bringt.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 27.11.2017 12:51
von Nils
Sorge gut für dich. Schaffe dir eine gute Lebensbasis. Gib dir alles, was du brauchst um dich wohl zu fühlen. Wenn du gut für dich sorgst und im Schwerpunkt spirituell lebst, wirst du in deinem inneren Glück wachsen.

Es war einmal in Indien ein König, der wollte gerne als Yogi leben. Er wollte gerne sein inneres Glück verwirklichen. Er wollte gerne zur Erleuchtung gelangen, dauerhaft im Licht (in Gott) leben und nach seinem Tod ins Paradies aufsteigen. Der König wusste, dass das Ziel der spirituellen Selbstverwirklichung schwer zu erreichen ist. Er war bereit, viel spirituell zu üben.

Was er sich aber nicht zutraute, war das Alleinleben über einen langen Zeitraum. Er brauchte zum Glücklichsein eine Partnerin. Er hatte auch bereits eine Frau. Seine Königin liebte ihn, und er liebte sie. Der König konnte es nicht über das Herz bringen, sich dauerhaft oder auch nur für eine lange Zeit von ihr zu trennen.

Der König ging zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister erklärte: “Für ein schnelles Wachstum ins Licht brauchst du viel Ruhe. Du musst abgeschieden leben. Aber du kannst deine Frau in die Abgeschiedenheit mitnehmen. Wenn ihr beide intensiv spirituell übt, könnt ihr gemeinsam den Weg zur Erleuchtung gehen.”

Also nahm der König seine Frau mit in seine Yogi-Hütte. Sie beteten jeden Tag zu ihrem erleuchteten Meister, damit er sie auf ihrem spirituellen Weg führte. Sie praktizierten manchmal gemeinsam und manchmal jeder für sich Yoga und Meditation. Sie sahen sich beide als Karma-Yogis, die für das Glück aller Wesen arbeiteten. Sie genossen auch ihr Leben und ihr intensives Zusammensein. Es gab viele Blumen der Freude in ihrem Leben. Man nannte sie deshalb den Blumenkönig und die Blumenkönigin.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 28.11.2017 12:24
von Nils
Der große Schatz. Feier dein gesegnetes Leben. Du kennst den tieferen Sinn. Du besitzt das Wissen vom inneren Glück, der umfassenden Liebe und den fünf Grundsätzen der Gesundheit. Du kannst dein Leben als einen Glücksweg gestalten. Lebe äußerlich genügsam und innerlich reich. Vorwärts. Gelingen.


Wie der Weihnachtsmann seinen Glauben fand

Am Anfang war der Weihnachtsmann ohne Glauben. Er kam als ganz normales Kind zur Welt. Windeln, Essen, Scheißen, Schreien, Schlafen. Doch die Lebensumstände waren schwierig. Er bekam als Kind nicht genug Liebe, weil seine Mutter ihm diese Liebe nicht geben konnte. Sie war im Nationalsozialismus aufgewachsen. Bund Deutscher Mädchen, BDM-Gruppenführerin, Disziplin, Härte, Hitlergruß. So erzog sie den kleinen Weihnachtsmann. Er sollte ein harter Kämpfer werden, dem deutschen Volk nützlich sein, Karriere machen, in seinem Leben siegen. Doch der kleine Weihnachtsmann liebte es zu spielen, nichts zu tun, ein Nichtsnutz zu sein.

Er konnte den hohen Ansprüchen seiner Mutter nicht genügen. Für seine Mutter war er immer zu klein, ungenügend, ein Mickerling. Das prägte seine Seele tief. Das konnte er erst in der Erleuchtung auflösen. Die überstrenge Erziehung führte zu vielen Ängsten im kleinen Weihnachtsmann. Er hatte Angst vor dem Leben. Er sah das Leben grundlegend als schwierig und feindlich an. Aber irgendwie hat er auch die Kämpfernatur seiner Mutter übernommen. Sie hatte zum Glück seinen Willen nicht gebrochen, wie es bei der Soldatenerziehung früher üblich war.

Liebe bekam der kleine Weihnachtsmann von seiner Großmutter. Sie war eine Verkörperung der unermesslichen Liebe. Sie glaubte an den kleinen Weihnachtsmann. Und dadurch glaubte er an sich selbst. So bekam der kleine Weihnachtsmann seine zwei wichtigsten Eigenschaften, die Liebe und den Kampfgeist. Die dritte große Eigenschaft musste er sich langsam erarbeiten, die Weisheit.

Dabei halfen ihm seine Intelligenz und seine Neugier. Der kleine Weihnachtsmann war endlos neugierig. Er beobachtete alles und untersuchte alles. Das führte ihn dazu letztlich das ganze Leben zu beobachten. Im Alter von 14 Jahren stellte er fest, dass es im Leben Glück und Pech gab. Er entwickelte die Glück-Pech-Theorie, wonach man im Leben im ständigen Wechsel mal Glück und mal Pech hat. Diese Theorie führte zu seinem Glauben an das Glück. Der jugendliche Weihnachtsmann suchte das große dauerhafte Glück.

Er probierte alles aus. Liebesbeziehungen, Reisen, Karriere und Konsum. Er ging alle Wege des äußeren Glücks und fand dort doch nicht das große dauerhafte Glück. Er war verzweifelt. Er wollte doch so gerne ein Leben im großen Glück leben. Im Alter von 30 Jahren las er systematisch alle Bücher zum Glück. Und dabei traf er auf den Philosophen Epikur. Epikur lehrte den Weg des inneren Glücks. Wer dauerhaft im großen Glück leben will, muss das Glück in sich selbst entwickeln. Äußere Umstände sind wechselhaft. Aber in sich selbst kann ein Mensch durch konsequente Gedankenarbeit eine dauerhaft positive Psyche erzeugen.

Der Weihnachtsmann war begeistert. Endlich begriff er den Sinn des Lebens. Er suchte in allen Religionen, Philosphien und psychologischen Theorien nach hilfreichen Techniken für das große dauerhafte Glück. Diese Techniken bestanden im Wesentlichen aus der Gedankenarbeit (positives Denken), der Meditation (innerer Frieden) und der Energiearbeit (Kundalini-Yoga). Damit brach der Weihnachtsmann nach einigen Jahren konsequenter spiritueller Praxis zur Erleuchtung durch. Die Erleuchtung war noch nicht dauerhaft, aber jetzt kannte der Weihnachtsmann auch das Ziel eines Lebens im Glück. Das größte Glück ist in der Erleuchtung zu finden. Das ist die Essenz aller Weisheit.

Nach vielen Jahren auf dem spirituellen Weg gelangte der Weihnachtsmann noch zu einer zweiten wichtigen Erkenntnis. Die Liebe macht das Leben noch schöner. Der höchste Weg des Glücks ist die Verbindung von Erleuchtung und Liebe. Das ist die zentrale Lehre von Jesus Christus (Liebe zu Gott und den Mitmenschen), von Buddha (Wie eine Mutter ihr Kind so liebt der Weise alle Wesen) und von des Yoga-Meisters Krishna. Der Weihnachtsmann sah sich als Vater und Mutter aller Wesen, arbeitete für eine glückliche Welt, sandte allen Wesen Licht und gelangte so plötzlich in eine unermessliche Dimension der umfassenden Liebe. Die ganze Welt bestand nur noch aus Licht und Liebe. Der Weihnachtsmann sah das Licht (das Heilige, Gott) in allen Wesen. Er begiff die tiefe Weisheit des Yoga-Grußes "Namaste" (Ich sehe Gott in dir, ähnlich wie die Christen Grüß Gott sagen).

Der Weihnachtsmann hatte das Glück der Erleuchtung und der umfassenden Liebe selbst erfahren. Dadurch entstand ein tiefer Glaube in ihm. So fand der Weihnachtsmann seinen Glauben. Und er machte es sich zu seiner Lebensaufgabe, sein Wissen an seine Mitmenschen weiter zu geben. Das tat er in Form von kleinen unscheinbaren Geschenken, Gesängen und Geschichten. Er tat es auf eine Weise, die die Menschen annehmen konnte und die sie erfreute. So wurde er zum Weihnachtsmann. Seine Lieblings-Jahreszeit war Weihnachten. Weil dann viele Menschen offen für die Liebe, das Glück und die spirituelle Weisheit sind. Frohe Weihnachten. Verschenkt Licht und Liebe und Weisheit. Ein größeres Geschenk gibt es nicht.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 29.11.2017 12:01
von Nils
Vorwärts. Du wirst beschützt. Mit Vertrauen voran. Gelingen.

Die Fähigkeiten eines voll Erleuchteten können mit Allgegenwart, Allwissenheit und Allmacht beschrieben werden. Ich verstehe diese Fähigkeiten so, dass ein vollständig Erleuchteter überall mit seinem Geist (seiner Energie) anwesend sein kann. Wer an den Erleuchteten denkt, den kann er sehen und spüren. Er kann genau die Situation (den Menschen) sehen. Und er kann ihm umfassend mit seiner Energie helfen. Das ist die Grundlage des Amitabha Weges. Wer sich jeden Tag durch ein Gebet, ein Orakel oder eine Meditation mit Buddha Amitabha verbindet, wird in seinem Leben geführt und beschützt.

Shinran ist der Begründer des japanischen Amitabha-Buddhismus (Shin-Buddhismus). Er wurde 1173 in Japan geboren. Bereits in jungen Jahren wurde er Mönch in einem damals sehr berühmten Kloster. Dort wurde ein umfassender Buddhismus praktiziert. Die Mönche lernten sowohl den Zen-Buddhismus (Meditation) als auch den Amitabha-Buddhismus (Vorbild-Yoga) kennen. Erst später gingen diese beiden großen buddhistischen Traditionen in Japan getrennte Wege.

Nach zwanzig Jahren strengen Übens als buddhistischer Mönch stellte Shinran fest, dass er auf seinem spirituellen Weg nicht vorankam. Er machte keine Fortschritte. Er hatte keine positiven spirituellen Erfahrungen. Er war innerlich durch seine starke Sehnsucht nach einer sexuellen Beziehung blockiert. Shinran verließ das Kloster und zog sich in die Einsamkeit zurück. Eines Tages erschien ihm dort Avalokiteshvara in Gestalt eines erleuchteten Mönches. Er sprach zu Shinran: "Du musst etwas Schönheit in dein Leben bringen. Suche dir eine Frau. Und arbeite als spiritueller Lehrer zum Wohle aller Wesen."

Shinran suchte sich eine Frau und zog mit ihr auf einen abgeschiedenen Bauerhof. Seine Frau hieß Eshin-Ni. Sie bekamen sieben Kinder. Shinran konnte seine spirituelle Blockade auflösen und gelangte zur Erleuchtung. Shinran führte ein bescheidenes, einfaches und natürliches Leben. Er war ein einfacher Heiliger für die einfachen Menschen. Er betonte auf dem spirituellen Weg die Gnade, wies aber gleichzeitig auf die Notwendigkeit des täglichen Übens hin.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 30.11.2017 12:02
von Nils
Gutes Karma. Glück erwartet dich. Du kannst optimistisch in die Zukunft blicken.
Vorwärts!!

Gibt es Wunder?

Wenn es eine höhere Macht im Kosmos gibt, müsste es Wunder geben. Diese höhere Macht kann man Gott, Allah, Buddha Amitabha, Shiva, Krishna oder erleuchtete Meister nennen. Die meisten Religionen beruhen darauf, dass man zu einem höheren Wesen beten kann und dann Hilfe bekommt. Dieses höhere Wesen kann einen heilen, einem Kraft geben, einen zur Erleuchtung führen, ins Paradies bringen, einen Menschen in seinem Leben spirituell führen.

Gott besitzt die Eigenschaften Allgegenwart, Allwissenheit und Allmacht. Gott können wir uns als eine höhere Bewusstseinsenergie im Kosmos vorstellen, als die Erleuchtungsenergie, das Licht hinter allen Dingen. Über eine höhere Dimension durchdringt dieses göttliche Bewusstsein die ganze Welt und lenkt sie auf eine geheimnisvolle Weise. Nach der Quantenphysik könnte es diese höhere Dimension geben, laut String-Theorie gibt es sogar viele höhere Dimensionen. Hellseher berichten, dass sie diese höheren Dimensionen wahrnehmen können. Heiler demonstrieren höhere spirituelle Fähigkeiten.

Allerdings ist das alles wissenschaftlich höchst umstritten. Unstrittig ist seit Albert Einstein, dass der Kosmos im Wesentlichen nicht aus Materie sondern aus Energie besteht. Das materielle Weltbild ist überwunden. Das neue Weltbild der Wissenschaft wird noch erforscht und entwickelt. Einzelne Physiker vertreten bereits ein spirituelles Weltbild (Amit Goswami, Das bewusste Universum. Michael König, Das Urwort, Die Physik Gottes. Fritjof Capra, Das Tao der Physik).

Der Weihnachtsmann überlegte, welche Wunder es in seinem Leben gab. Was konnte er persönlich zum Thema Wunder sagen? Nachdem er im Alter von 30 Jahren durch den Philosophen Epikur den spirituellen Weg gefunden hatte, traten viele Wunder in sein Leben. Es begann damit, dass er den erleuchteten Meister und Heiler Keith Sherwood traf. Bereits durch eine kurze Begegnung bei einer Veranstaltung in Hamburg übertrug sich Erleuchtungsenergie. Nach dem Treffen war der Weihnachtsmann plötzlich in einem Einheitsbewusstsein und im Glück. In den Folgejahren geschah das noch öfter, wenn er in realen Kontakt mit erleuchteten Meistern kam.

Seine Meisterin Mutter Meera besuchte er seit vielen Jahren, wenn sie Darshan in Hamburg gab. Jedesmal spürte er besondere Energien. Einmal öffnete sich sein Herzchakra, oft gelangte er zum inneren Frieden, einmal war er tief mit Mutter Meera verbunden und konnte ihre Glücksenergie in sich spüren. Auf einer Veranstaltung des Dalai Lama verschmolz er mit der Liebesenergie des Dalai Lama. Und bei seiner Bodhisattva-Einweihung übertrug ihm der Dalai Lama spürbar Energie durch das Scheitelchakra.

Oft erschienen dem Weihnachtsmann erleuchtete Meister wie Sai Baba, Swami Sivananda, Anandamayi Ma, Mutter Meera und Amritanandamayi im Traum und gaben ihm spirituelle Belehrungen und Einweihungen. Jesus Christus erschien ihm als große Lichtgestalt in seinem Zimmer und ging in ihn ein.

Besonders beeindruckend war ein Workshop mit dem taoistischen Meister Mantak Chia. Dieser Meister zeigt ihm wie man seine inneren Organe spürt und übertrug ihm durch seine Augen einen Lichtblitz. Damit öffnete er die Augenchakren des Weihnachtsmannes, so dass dieser durch seinen Blick sich energetisch mit anderen Menschen verbinden und sogar über eine höhere Dimension wahrnehmen konnte.

Interessant war auch eine Vision, bei der der Weihnachtsmann beim Spazierengehen am Himmel ein großes göttliches Auge sah. Dieses Auge sagte ihm, dass er gesehen und geführt wird. Und das hat sich in seinem Leben bestätigt. Sein Leben fühlte sich vollständig von einer höheren Macht geführt an. Als ob er einem spirituellen Plan folgte. Sein Meister Sai Baba lehrte: "Wer konsequent den spirituellen Weg geht und sich jeden Tag mit Gott oder einem erleuchteten Meister verbindet, der wird in seinem Leben geführt. Er wird immer beschützt. Er wird gefordert, aber nie überfordert." Und genauso war es in seinem Leben geschehen.

Trotzdem sehnte sich der Weihnachtsmann gerade mal wieder nach einem Wunder, wie er so einsam durch den dunklen Winterwald stapfte. Er konzentrierte sich auf Gott und wünschte sich ein Wunder. Er spürte Gott als Gegenüber. Und plötzlich ging die Energie nach oben, sein Scheitelchakra öffnete sich und er trat aus der Dualität (Gott als Gegenüber) in die Einheit ein (in Gott leben). Er war in einem Einheitsbewusstsein, im Frieden und im Glück. Alles war gut so wie es war. Seine Wünsche verschwanden. Er hatte keine Wünsche mehr. Auch sein Wunsch nach einem Wunder war weg, Das war gestern das große Wunder.

Re: Tages-Orakel

Verfasst: 01.12.2017 12:18
von Nils
Auch in einer unruhigen Welt kann man seinen inneren Frieden bewahren. Was ist heute dein Weg der Gelassenheit? Gelingen.

Bewahre Gleichmut bei Schwierigkeiten. (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seite 33)

Kommentar = Nimm die Dinge so an wie sie sind. Lass deinen Eigenwillen los. Ein Mensch ist den Gesetzen des Kosmos (dem Schicksal, seinem Karma) unterworfen. Er kann nur versuchen positiv mit den gegebenen Dingen zu fließen. Werde geistig zu einem Nichts, sieh dich als dem Willen des Lebens untergeordnet, lass deine falschen Wünsche los. Der Weise ist aus sich selbst heraus glücklich. Er lebt abgeschieden von der Welt und sendet allen Wesen Licht. Er ist in äußeren Dingen genügsam. Er erfreut sich an den kleinen Dingen. Er ärgert sich nicht über das Leid im Leben. Er wächst spirituell daran. So kann er immer im Frieden und im Glück bleiben.