Tages-Orakel

Moderator: void

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Denke positiv, handel positiv und lebe positiv. Folge positiven Zielen und positiven Grundsätzen. Lebe im Schwerpunkt aus der Weisheit (deiner persönlichen Wahrheit) und der Liebe heraus. Sorge gut für dich. Was ist heute deine Tat der Selbstliebe?
Kyobutsu-bo sagte: "Mag meine tägliche Existenz armselig sei, mein Herz ist erhoben." (Buddhismus krass, Seite 154)

Kommentar = Unser spirituelles Ziel erhebt uns über unseren Alltag. Wenn wir nach Erleuchtung streben, dann gibt das unserem Leben einen tieferen Sinn. Wenn wir das Paradies vor Augen haben und jeden Tag unsere spirituellen Übungen machen, dann verwandelt sich unsere Welt immer mehr in ein Paradies. Wir entfalten unser inneres Glück. Unsere inneres Glück bewirkt eine grundlegend positive Psyche. Wir können das Positive in unserer Welt sehen. Unser Geist konzentriert sich automatisch auf das Gute und Schöne. Und wir brauchen nicht mehr viel äußeres Glück, weil wir innerlich bereits glücklich sind. Bereits kleine Dinge genügen, um uns zu erfreuen.
Vorwärts. Du wirst beschützt. Mit Vertrauen voran. Gelingen.

1. Advent. Das besondere Geschenk

Geschenke bekommen ist gut. Anderen ein Geschenk zu machen ist besser. Am besten ist es armen Menschen ein Geschenk zu machen, durch das ihr Leben gerettet wird. Die Christoffel Blindenmission hat dafür viele kreative Ideen entwickelt.

https://www.cbm.de/spendenshop/essen-spenden/

1. Schenke hungernden Menschen in Afrika einen Gemüsegarten. Gerade Menschen in Slums bekommen meistens zu wenig Vitamine, weil sie sich hauptsächlich von den ungesunden Billigprodukten der weltweiten Lebensmittelmafia ernähren. Überall kann man einen Gemüsegarten anlegen. Dafür reicht bereits ein alter Gummireifen. Und die Menschen werden gesund und glücklich. Durch die gesunde Ernährung und die Freude beim Pflanzen. Ein Gemüsegarten kostet 65 Euro.

2. Ein Schaf gibt Milch, Wolle und Nachwuchs. Es kann einem Menschen in der Dritten Welt die Existenz sichern, für 23 Euro.

3. Schenke einem Kind das Augenlicht, damit es sein Leben sehend verbringen kann. Eine Operation am Grauen Star kostet 30 Euro.

4. Schenke einem Menschen lebenslanges Glück, in dem du ihm vom spirituellen Weg erzählt. Gibt ihm den Link zu einem Buch von Meister Om Om. Kostenlos mit etwas Aufwand. Der Gewinn ist riesig. Gutes Karma für dich und deinen Freund.

5. Schenke dir heute einen glücklichen Tag. Feier den ersten Advent. Entzünde in dir das Licht der Spiritualität und gib es an einen Mitmenschen weiter. Wie kannst du dich heute in eine spirituelle Stimmung bringen? Tue es.
Finde dein tägliches spirituelles Ritual. Bewahre dein inneres Glück und deinen inneren Frieden durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Gebet, Meditation).

Frage dich jeden Tag, wo du gerade stehst, was deine Gefühle und Gedanken sind, wie du diesen Tag aus dem inneren Glück heraus leben kannst. Bete, lies, singe, meditere jeden Tag. Tu einem anderen Menschen etwas Gutes. Finde jeden Tag die spirituelle Übung, die deine innere Energie erweckt und dich ins Licht bringt.

Erwecke deine innere Kraft durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Yoga, Lesen, Meditation). Gelingen.

Yoga und Positives Denken

1. Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie eine Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: "Ich gehe den Weg des Positiven."

2. Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken: "Meine Ziele sind ...". Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen?

3. Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: "Ich habe Kraft und Ausdauer."

4. Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: "Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind." Was willst du heute annehmen?

5. Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: "Ich lasse meine falschen Wünsche los." Was möchtest du heute loslassen?

6. In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: "Ich bin traurig, weil ... ". Was ist heute dein Grund der Trauer?

7. Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: "Ich verzeihe ... (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie .... Ich verzeihe dem Kosmos/Gott, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich ...)". Wem möchtest du heute was verzeihen? Denken deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.

8. Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: "Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute ... ".

9. Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra "Himmel", bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.

10. Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns danach.


Du bist ein Sieger. Mit Ausdauer und Geschick meisterst du dein Leben. Du überwindest deine Wut, deine Ängste und deine Trauer. Du löst systematisch deine inneren Verspannungen und falschen Gedankenmuster auf. Du wächst immer weiter ins Licht. Du wirst immer mehr eins mit Buddha Amitabha. Sieh dich als Sieger und du wirst siegen. Großes Gelingen. Das Licht ist mit dir.


Amitabha-Buddhismus und Glücksforschung
Am einfachsten wird man dadurch glücklich, dass man nach den zehn Grundsätzen der Glücksforschung lebt. Die Wissenschaft hat klar erkannt, was glücklich macht.

1. Aktivität macht glücklich

Glücklich sind Menschen mit positiven Zielen und einer positiven Aufgabe. Aktive Menschen besitzen 15 % mehr Lebenszufriedenheit als ihre eher passiven Mitmenschen. Der Glücksforscher Ed Diener erklärt: "Glückliche Menschen setzen sich immer wieder Ziele."

2. Sport macht glücklich

Regelmäßiger Sport hält den Körper gesund und macht den Geist glücklich. Tägliche Spaziergänge steigern das Lebensglück um 12 %. Auch Yoga ist ein Glücksweg. David Niven stellt fest: "Menschen, die sich durch Sport fit halten, sind gesünder, positiver und erfolgreicher."

3. Gutes tun macht glücklich

Wer regelmäßig anderen Menschen etwas Gutes tut, ist 24 % glücklicher als ein Mensch, der nur für sich lebt. John A. Schindler schreibt: "Lebe vorwiegend als gebender Mensch. Der Gebende ist glücklicher als der Nehmende. Wer der Welt und allen Wesen gegenüber zum Gebenden wird, entdeckt die Schönheit der Welt." Das ist die Essenz des Amitabha-Buddhismus.

4. Ruhe macht glücklich

Neben Zeiten der Arbeit, der Bewegung und der Geselligkeit sollten wir jeden Tag auch Zeiten der Ruhe und der Erholung in unser Leben einbauen. Aus der wissenschaftlichen Forschung ergibt sich, dass entspannte Menschen positiver denken und glücklicher sind. Wir sollten zu viel Stress vermeiden und vorwiegend in der Ruhe und aus der Ruhe heraus leben. Gut ist es täglich zu meditieren.

5. Positives Denken macht glücklich

Wer positiv denkt, verdoppelt seine Glückswahrscheinlichkeit. Wer glücklich werden will, sollte jeden Tag das positive Denken pflegen. Die Essenz des Buddhismus sind die Gedankenarbeit (richtiges Denken, positives Denken) und die Meditation. Wir sollten jeden Tag unsere Gedanken beobachten und Gedanken der Liebe, des Friedens und des Glücks erzeugen.

6. Zu viel Fernsehen macht unglücklich

Die wissenschaftliche Forschung hat festgestellt: "Jede Stunde Fernsehen am Tag verringert die allgemeine Lebenszufriedenheit um 5 %." Das Fernsehen orientiert die Menschen auf den Weg des äußeren Glücks. Es erweckt Wünsche. Es verstärkt Aggressionen. Es erzeugt Ängste. Wer in seinem inneren Glück wachsen will, muss den Fernseher abschaffen oder einen positiven Umgang damit erlernen. Der Weg des positiven Fernsehens besteht aus drei Schritten: a) Wähle deine Fernsehsendungen bewusst aus. b) Finde das richtige Maß beim Fernsehen. Begrenze das Fernsehen auf eine Stunde am Tag. c) Besinne dich nach jedem Fernsehkonsum auf den Weg der Weisheit, der Liebe, des Friedens und des Glücks. Lies eine Seite in einem spiriuellen Buch, meditiere, denke über dein Leben nach.

7. Freundschaften pflegen

Baue dir einen positiven Freundeskreis auf. Frauen, die sich regelmäßig mit anderen Frauen austauschten, erlebten eine Verringerung ihrer Sorgen um 55 %. Bei krebskranken Frauen, die sich wöchentlich in einer Gruppe trafen, war die Überlebensrate doppelt so hoch wie bei Frauen ohne eine feste Gruppe. In der westlichen Welt gibt es einen starken Trend zur Vereinzelung. Es gibt viele Singles und alte einsame Menschen. Glücklich sind aber die Menschen mit einem guten Freundeskreis. Überwinden wir die Vereinzelung. Pflegen wir unsere Freundschaften. Das Internet bietet dazu vielfältige Möglichkeiten. Rede oder chatte jeden Tag mit einem positiven Menschen.

8. Die Freude leben

Wer regelmäßig kleine Elemente der Freude in sein Leben einbaut, steigert sein allgemeines Lebensglück um 20 %. Mache jeden Tag bewusst etwas Schönes. Male, musiziere, schreibe oder lies etwas Schönes.

9. Humor

Wer Humor hat, erhöht sein Lebensglück um 33 %. Wir sollten auch den Humor in unserem Leben pflegen. Wir sollten die Dinge nicht zu ernst nehmen. Wir sollten es lernen auch über uns selbst zu lachen. Wer über sich selbst lachen kann, geht leichter durch das Leben. Es ist gut heitere Filme zu sehen, humorvolle Bücher zu lesen und mit fröhlichen Menschen zusammen zu sein.

10. Selbstvertrauen
Glückliche Menschen glauben an sich selbst. Sie glauben an ihre Ziele, ihre Weisheit und ihre Kraft. Sie sehen sich grundsätzlich als Sieger. Sie glauben daran, dass sie langfristig in ihrem Leben siegen werden. Mögen wir alle Sieger auf dem spirituellen Weg sein. Mögen wir an uns selbst, an unsere positiven Ziele und an unsere innere Kraft glauben.

Wer jeden Tag kleine Glücksübungen in sein Leben einbaut, erhöht wissenschaftlich nachgewiesen sein allgemeines Lebensglück um 40 %. Wir sollten jeden Tag ein kleines spirituelles Ritual durchführen, eine positive Tagesbesinnung, eine Meditation, eine Orakelkarte, eine Yogareihe, in einem spirituellen Buch lesen und uns mit einem erleuchteten Meister durch ein Mantra, Buch oder Video verbinden. Wir sollten uns selbst als Amitabha, Buddha oder Göttin visualisieren. Dann werden wir langfristig ein Buddha und eine Göttin. Der Dalai Lama sagt: "Wer auf Buddha meditiert, wird ein Buddha." Wenn unser Unterbewusstsein richtig programmiert ist, führt es uns ins Licht. Wir finden automatisch unseren Weg zur Erleuchtung.

Erleuchtung ist das höchste Glück. Jeder kann die Erleuchtung erreichen. Genau das ist die Aussage des Amitabha-Buddhismus. Notwendig ist es nur, dass wir uns jeden Tag mit einem erleuchteten Vorbild verbinden. Wir können jeden Tag das Mantra "Amitabha" sprechen. Wir können jedes spirituelle Vorbild aus jeder Religion verehren. Wir können Buddha, Jesus oder Shiva anrufen. Der Amitabha-Buddhismus ist da völlig undogmatisch. Wenn wir klar hinsehen, ist die Erleuchtung über allen Formen. Alle Formen können mit Weisheit praktiziert Wege ins Licht sein. Religionskriege sind ein Irrweg. Ein positives Miteinander zum Wohle der Welt und aller Menschen ist das Ziel.
Regenbogen. Großes Glück kommt auf dich zu.

Das erste Date

Erleuchtung bedeutet keine Wünsche mehr zu haben. Der alte Yogi überlegte, ob noch Wünsche in ihm sind. Früher wollte er ein großer Guru werden. Aber dieser Wunsch in ihm war verschwunden. Er hatte viele Bücher geschrieben, die viele Menschen gelesen hatten. Er war ein Bestseller-Autor in der Yoga-Szene. Viele Menschen hatten sich energetisch mit ihm verbunden. Er war ihr geheimer Guru. Er half ihnen energetisch auf ihrem Lebensweg und gab ihnen Halt in ihrem Leben. Er spürte sie. Er lebte in einem Feld aus Liebe. Zweimal im Jahre veranstaltete er bei sich Retreats. Mehr wollte er nicht. Das genügte. Ein großer Guru zu sein war ihm zu anstrengend. Der Impuls war verschwunden.

Aber plötzlich tauchte noch ein Wunsch auf. Der Yogi hatte viele Jahre alleine gelebt und intensiv spirituell geübt. Jetzt hatte er auch das intensive Üben aufgegeben. Er lebte in der Ruhe und hatte viel Zeit. Und etwas Langeweile. Er beobachtete die vielen Menschen in der Single-Szene. Sie waren ewig auf der Suche nach dem Traumpartner und ständig am Daten. Der alte Yogi wollte auch einmal daten. Er wollte auch dort mitspielen. Insgeheim sehnte er sich auch etwas nach einer glücklichen Beziehung.

Also meldete er sich bei mehreren kostenlosen Dating-Portalen an. Er durchforstete systematisch nach bestimmten Suchkriterien (Frau zwischen 45 und 65) die Liste mit vielen Bildern. Er machte einige Frauen zu seinen Favoriten. Und er schrieb sieben Frauen an. Vier Frauen reagierten nicht. Zwei Frauen antworteten, dass er nicht ihr Typ sei. Der Yogi war frustriert. Er beschloss das Daten wieder aufzugeben.

Da meldete sich eine Frau und wollte ein Date. Von ihrem Bild her war sie sehr schön und hatte viele männliche Fans. Sie verabredete sich mit dem Yogi in einem gemütlichen Eiscafe in seiner Nähe. Der Yogi war aufgeregt und kam etwas zu früh. Und wartete. Ob sie wohl kommen würde? Sie kam. Und zwar pünktlich. Der Yogi mochte sie. Allerdings sah sie etwa zwanzig Jahre älter aus als auf ihrem Foto.

Sie setzen sich an einen Tisch, bestellten etwas zu Trinken und unterhielten sich. Sie verstanden sich von Anhieb an sehr gut. Sie hatten die gleichen Themen und die gleichen Interessen. Sie passten perfekt zu sammen, auch vom Alter. Nur leider war die Frau auf der Suche nach ihrer großen Liebe. Und der Yogi konnte ihr nur sein kleines Herz anbieten. So blieb der Yogi alleine und musste den Rest seines Lebens alleine verbringen. Und vor allem musste er Weihnachten alleine feiern. Irgendwie war der alte Yogi etwas traurig. Und morgen erzähle ich euch ein anderes Märchen, aber ein fröhliches. Denn natürlich hat der Yogi kein kleines Herz, sondern ein großes Herz. Und das spürte auch die Frau nach einiger Zeit.
Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Vorwärts. Lebe als Sieger. Das Licht ist mit dir.

Spüre genau in dich hinein. Deine innere Wahrheit findest du durch die Verbindung deines klaren Verstandes mit einem guten inneren Gespür für dich selbst. Wer den Weg seiner inneren Weisheit geht, ist in der Tiefe seiner Seele in Übereinstimmung mit sich selbst. Er hat das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein.

Lebe im Wesentlichen. Finde dein richtiges Maß in äußeren Dingen und konzentriere dich auf den Weg des inneren Glücks. Halte deine weltlichen Wünsche eher klein. Suche dein Hauptglück in dir selbst und nicht in anderen Menschen. Sei dir selbst eine Insel. Gelingen!

Bhadda und Kassapa waren zwei Anhänger Buddhas. Sie waren verheiratet. Sie führten eine sehr harmonische und glückliche Ehe. Als sie älter wurden, entstand in beiden der Wunsch nach spiritueller Selbstverwirklichung. Sie gaben ihr weltliches Leben auf und wurden Pilger. Sie besuchten gemeinsam viele heilige Orte und erwarben ein großes spirituelles Wissen. Eines Tages erkannten sie, dass jeder von ihnen seinen eigenen Weg braucht, um die Erleuchtung zu erlangen. Bhadda wurde Nonne in einem Kloster. Für sie war das Leben in einer Gemeinschaft mit anderen Frauen der passende spirituelle Weg. Auf diesem Weg erreichte sie nach einigen Jahren ihr Ziel. Sie arbeitete als erleuchtete Meisterin für ihre Mitschwestern. An ihren Mann dachte sie stets voll Liebe und Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre.

Kassapa hatte für sich den Weg eines Yogis gewählt. Er zog in die Einsamkeit der Berge, baute dort eine kleine Hütte und folgte jeden Tag streng seinem spirituellen Tagesplan. Er hatte keine Sehnsucht mehr nach menschlichen Kontakten. Er brauchte nichts mehr von seinen Mitmenschen und wurde vielleicht gerade deshalb nach dem Tod Buddhas zu dessen Nachfolger gewählt. Kassapa praktizierte den Weg der Achtsamkeit. Er achtete beständig auf seine Gedanken und hielt seinen Körper in der Ruhe. Sein Weg ähnelt dem heutigen Zen-Buddhismus. Kassapa wird deshalb als der erste Zen-Meister angesehen. Zen ist eine japanische Form des Buddhismus, die ihren Schwerpunkt in der strengen Meditation im Sitzen und Gehen hat.
Komm zur Ruhe. Erhole dich vom Stress des Lebens. Meditiere, entspanne dich, genieße das Leben.

Zensho-bo sagte: "Das Paradies ist für einen Amitabha Anhänger so gewiss wie die Tatsache, dass wir eines Tages sterben müssen." Mit einem gläubigen Herzen verlasse ich mich auf Amitabhas Gelübde. Wir sollten beim Anrufen von Buddha Amitabha einfach fest daran glauben, dass die Geburt im Paradies dadurch sicher ist. Das Kontemplationssutra lehrt, wie man den Buddha Amitabha und das Paradies visualisiert. Honen hielt die Visualisierung für überflüssig und konzentrierte sich auf den Namen Amitabhas. (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seiten 178, 184, 189 und 192)

Kommentar = Grundsätzlich reicht es aus den Namen des Buddhas Amitabha zu denken, um nach dem Tod ins Paradies zu kommen. Hilfreich ist es sich als Buddha des Lichts zu visualisieren, sich das Paradies möglichst konkret vorzustellen und allen Wesen Licht zu senden. Im Amitabha Buddhismus gibt es verschiedene Wege. Die Hauptrichtung konzentriert sich alleine auf das Mantra Amitabhas (Namu Amida Butsu). Viele Amitabha Anhänger machen Visualisierungsübungen. Viele verbinden das tägliche Gebet zum Buddha Amitabha mit einer Meditation. Für mich geht es darum, dass Paradies hier und jetzt zu erfahren. Durch spirituelle Übungen (Kundalini-Yoga) kann man sein inneres Glück erwecken. Dann erhält man eine Paradiessicht des Lebens. Durch das innere Glück wird man in sich positiv, konzentriert sich automatisch auf das Positiv im Leben und in seiner Welt. Man wird positiv, denkt positiv und lebt positiv. So bringt man das Paradies auf die Erde. Und wenn man es vor dem Tod verwirklicht hat, lebt man auch nach dem Tod weiter in diesem Bewusstsein.


Meditation

1. Lege deine Handflächen vor dem Herzchakra aneinander und bewege die Füße. Visualisiere dich als Buddha des Lichts. Denke: "Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts." Massiere Licht in deinen ganzen Körper ein und denke dabei das Mantra "Licht". Lade dich mit Licht auf. Spüre wie du voller Licht bist.

2. Bewege segnend eine Hand und sende allen Wesen Licht. Denke: "Ich sende Licht zu allen meinen Freunden. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

3. Visualisiere Buddha Amitabha (oder dein persönliches spirituelles Vorbild) über dir im Himmel. Lege die Handflächen über dem Scheitelchakra (oder vor dem Gesicht) aneinander und denke: "Buddha Amitabha im Himmel. Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."

4. Lege deine Hände in den Schoß oder auf die Beine. Denke so lange das Mantra "Amitabha" bis du zur Ruhe kommst.


5. Stoppe eine Minute deine Gedanken. Verweile danach entspannt in der Meditation. Komm zurück. Bewahre deine Ruhe im Alltag.
Schaffe dir einen spirituellen Freundeskreis. Suche eine zu dir passende Gruppe oder ein Internetforum. Oder gründe selbst eine Gruppe. Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten des Kontaktes. Nutze sie. Tausche dich regelmäßig mit anderen spirituellen Menschen aus. Unterstütze andere Menschen auf dem spirituellen Weg und lass dich von ihnen unterstützen. Die ganze Welt als deine Sangha (spirituelle Gemeinschaft) zu sehen bringt dich in das Einheitsbewusstsein und in die umfassende Liebe. Wenn du ein spiritueller Freund für alle bist, werden alle zu deinen spirituellen Freunden.

"Wenn du es schwierig findest alleine zu praktizieren, solltest du dich mit anderen zusammentun." (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seite 201)

Kommentar = Es ist gut Freunde zu haben. Menschen können sich gegenseitig auf dem spirituellen Weg unterstützen. Das oberste Gebot ist dabei laut Buddha: "Seid harmonisch, Mönche." Geht positiv und konstruktiv miteinander um. Diskutiert miteinander, aber konzentriert euch auf die Gemeinsamkeiten. Feiert und lacht miteinander.

Nils: Ich habe viele Freunde im Internet. Ich spüre ihre Energie. Wir helfen uns gegenseitig.
Führe ein spirituelles Leben. Verbinde dich jeden Tag mit Buddha Amitabha (den erleuchteten Meistern). Dann ist dein Leben gesegnet. Denke positiv und handele positiv. Lebe so, dass du ins Paradiesbewusstsein gelangst.

Trump im Weißen Haus Der stete Kampf des Präsidenten 11.12.2017
http://www.tagesschau.de/ausland/trump- ... s-101.html

Wie verbringt US-Präsident Trump seine Tage im Weißen Haus? Das wollte die "New York Times" genauer wissen. Ihr zufolge liest der Präsident weder Akten noch Dossiers. Ihm gehe es um den Erhalt seiner Macht. Dafür führe er einen steten Kampf. Und er ernährt sich schlecht.

Was die "New York Times" nach wochenlangen Recherchen herausgefunden hat, erinnert ein wenig an teure Studien, die das bestätigen, was man ohnehin zu wissen glaubte. Wenn US-Präsident Donald Trump nach fünf bis sechs Stunden Schlaf morgens um halb sechs aufwacht, schaltet er als erstes den Fernseher an.

Meist zappt er zwischen drei Nachrichtensendern hin und her: CNN für den ersten Überblick, dann zur Bestätigung seiner Weltsicht "Fox & Friends", das Morgenmagazin seines Lieblingssenders Fox News. Und schließlich folgt das linksliberale Kontrastprogramm MSNBC, dass ihm Munition für seine morgendlichen Twitter-Salven liefert. Die schießt er meist noch vor dem Frühstück vom Bett aus ab.

Trump sehe seine Tage im Weißen Haus als steten Kampf, sagt Peter Baker, der White-House-Korrespondent der "New York Times". Er ist einer der Co-Autoren, die rund 60 Mitarbeiter des Präsidenten befragten. "Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen ist jede Stunde für ihn eine Schlacht - um die Legitimität seines Wahlsieges und den Erhalt seiner Macht", sagt Baker.

So habe Trump überall im Weißen Haus Karten aufhängen lassen, auf denen alle Wahlkreise farblich hervorgehoben sind, die er gegen Hillary Clinton gewann. Und obwohl Trump schon seit fast einem Jahr Präsident sei, sehe er sich noch immer als Außenseiter im Kampf gegen das Establishment. Trump verzichte weitgehend auf den Sachverstand seiner Ministerien, er lese weder Akten noch Dossiers, sondern bevorzuge kurze mündliche Briefings, sagt Baker im Interview mit MSNBC. Seine wichtigste Informationsquelle seien jedoch die Nachrichtensender, die er täglich zwischen vier und acht Stunden lang verfolge.

"Er beobachtet ständig die Fernsehprogramme, will wissen, was die Leute über ihn sagen, und dann reagiert er über Twitter oder vor Fernsehkameras", so Baker. "Er genießt diesen Kampf, der für seine persönliche Identität so wichtig ist."

Erst sein neuer Stabschef, der frühere Vier-Sterne-General John Kelly, sorgte für mehr Disziplin und seriösere Informationen im Oval Office. Auch habe Kelly für einen dichteren Terminplan gesorgt, damit Trump weniger Zeit zum Twittern hat. Und er lasse alle Zeitungsartikel für den Präsidenten überprüfen, weil Trump anfällig für Verschwörungstheorien sei.

Dagegen könne Kelly nicht kontrollieren, was Trump täglich isst und trinkt: "Mindestens zwölf Flaschen Cola Light", berichtet Baker. "Cola Light ist sein Treibstoff, der ihm Koffein und Adrenalin verschafft. Meist isst er gut durchgebratene Steaks mit viel Sauce und eine große Portion Nachtisch mit Eis. An die Ratschläge der Ernährungsexperten hält er sich nicht." Auch wenn Trump mit der Air Force One über den Wolken fliegt, will er keine gesündere Kost. Die Stewardess ordert vorher bei McDonald's zwei BigMacs, zwei Filet-O-Fish und einen Schoko-Milkshake.

Kommentare

Werner40
Liest weder Akten noch Dossiers und meint er müsse täglich eine Fernsehshow gewinnen. Es geht ihm wohl ausschließlich um die Befriedigung seines persönlichen Narzissmus.. Ja, genauso wirkt es nach außen. Von politischem Gestaltungswillen, um die amerikanische und Weltgemeinschaft voranzubringen, sehr weit entfernt.

Auf eine Frage
Das macht ihn vielleicht bei seinen Wählern so sympathisch... wenn man ihn sieht, erscheint das eigene Leben gleich im besseren Licht, egal wie degeneriert man lebt.

harry_up
Der Präsident mag sich nicht nur schlecht ernähren,...das hat er mit -zig Millionen Menschen gemeinsam. Viel schlimmer ist seine Denkweise, die ausschließlich auf Gewinnmaximierung und auf seinen höchst persönlichen Erfolg ausgerichtet ist. Und damit Kriege und Unruhen provoziert. Und siehe da:
Das Waffengeschäft boomt! So ähnlich hatte er's ja versprochen.

Nils
Die Dummheit und der Egoismus regieren die Welt. Trump ist der Präsident der mächtigsten Nation der Welt. Seine Politik ist darauf ausgerichtet, die Reichen noch reicher zu machen. Das hat er gerade durch seine Steuerreform geschafft. Langfristig werden dadurch die USA erheblich überschuldet und kein Geld mehr für Sozialprogramme haben. Trump hat die Regulierung der Banken abgeschafft, wodurch die Wirtschaft langfristig instabil und krisenanfälliger wird. Die Rüstung boomt und Trump provoziert mit seiner aggressiven Machtpolitik einen Atomkrieg mit Nordkorea.

Trump ist mit seine Politik nicht der einzige egoistische Machtpolitiker. Erdogan, Putin und die Chinesen handeln so ähnlich. Nur gelingt es ihnen noch besser die Demokratie und die Meinungsfreiheit auszuschalten. Sie beherrschen die Massenmedien, was bei Trump nur begrenzt der Fall ist. Allerdings dominieren auch in den USA die kapitalistischen Privatsender, die überwiegend die kapitalistische Ausbeutung der Menschen unterstützen und die Massen mit ihren egozentrierten Spielfilmen verdummen. Die Welt wird von den Bösen beherrscht. So einfach ist das.

Es gibt aber auch die Guten, die sich an vielen Orten um eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks bemühen. Politik ist ein ständiges Ringen zwischen den Guten und den Bösen. Mir gefällt an Trump, dass er Spaß an der Politik hat. Nur leider macht er die falsche Politik. Sich durch die Massenmedien zu informieren finde ich nicht grundfalsch. Die Massenmedien bestimmen die öffentliche Debatte in den westlichen Demokratien. Man erfährt so, was allgemein gedacht wird und kann mitdiskutieren.

Wichtig ist es, dass man über eine gute Grundinformation verfügt und das Geschehen richtig einordnen kann. Und das kann letztlich kaum jemand, weil fast keiner den Weg der Erleuchtung kennt und sich auch nicht an der Glücksforschung orientiert. So geht es in der Politik normalerweise immer nur um Macht und Geld. Glücklich macht das die Menschen nicht wirklich, weil ihr Denken immer das Gleiche bleibt.

Glücklich werden die Menschen erst dann, wenn Grundsätze wie Liebe, Frieden und Glück in ihrem Geist verankert sind. Das kann zwar jeder für sich alleine tun, aber eine glückliche Welt entsteht erst, wenn weltweit die dafür notwendigen Strukturen aufgebaut werden. Wir brauchen eine Glückskultur, und zwar keine Konsumkultur, sondern eine Kultur der Positiven Werte. Dazu gehört auch die gesunde Ernährung des Körpers, vor allem aber die gesunde Ernährung des Geistes.
Ja, ... Devaputra Māra hat erneut Gestalt angenommen. Das war zu erwarten, denn seine Gehilfinnen, Ratī, die Lust, Aratī, die Unzufriedenheit und Tanhā, die Gier bereiteten ihm bereits vor seinem Erscheinen global das Feld.
Gehe den Weg deiner eigenen Richtigkeit. Folge deiner inneren Weisheit. Was ist der Weg deiner Wahrheit? Was fühlt sich für dich richtig an? Was sagt dir dein Verstand und dein inneres Gefühl (Herz)? Vorwärts. Gelingen.

Darshan bei Mutter Meera

Mutter Meera ist eine in Deutschland lebende erleuchtete Meisterin. Sie wurde am 26.12.1960 in Indien geboren und heiratete 1982 einen Deutschen. Sie lebt heute in Thalheim in der Nähe von Frankfurt.

Mutter Meera vertritt die Einheit aller Religionen und den individuellen Weg jedes Menschen. Jeder darf den spirituellen Weg gehen, der zu ihm paßt. Am Anfang kamen nur wenige Menschen zu ihr. Aber inzwischen ist sie zu einem Mittelpunkt der spirituellen Szene in Deutschland geworden.

Nils: Das eigentliche Wunder geschah bereits am Anfang. Ich setzte mich auf meinen Stuhl in der zwanzigsten Reihe ganz links außen, Mutter Meera kam herein und begann mit den Berührungen. Ich sah von hinten im Saal einmal zu ihr nach vorne hin. Von ihrem Herzen kam ein Energiestrahl zu mir. Er löste Verspannungen in meinem Herzchakra und ich musste eine halbe Stunde lang weinen. Mir rannen die Tränen über das Gesicht und ich fühlte ich mich tief mit Mutter Meera verbunden. Der eigentliche Darshan war dieser Energiestrahl.

Ich konzentrierte mich auf den Körper von Mutter Meera. Plötzlich kam der Gedanke "Ich bin eins mit Mutter Meera" und ihre Energie ging auf mich über. In kurzer Zeit war mein Körper so voller Energie, dass ich in eine tiefe Meditation trat. Allerdings war ich auch mit den anderen Menschen im Raum innerlich verbunden. Ich fest, dass kaum jemand dankbar oder besonders glücklich über den Darshan war. Sie sahen es eher wie einen Arztbesuch an. Sie warteten geduldig, bis sie an die Reihe kamen, ließen sich kurz abchecken und gingen dann wieder. Alles ohne größere innere Regung. Dabei hatten sie sich gerade eine Fahrkarte ins Paradies abgeholt. Aber sie glaubten eben auch eher an das Paradies der Reichen und Schönen im Fernsehen als an das Paradies im Bewusstsein (in Gott). Alle sahen zu viel fern, wie unser kleiner Yogi auch.

Ich erfahre jedes Mal eine andere Energie. Mal wird mein Herzchakra geheilt, dann füllt sich mein Körper mit Glücksenergie und ein anderes Mal wird meine Konzentration auf die starke Raumenergie gelenkt. Dieses Mal sah ich plötzlich eine große Aura aus Licht um Mutter Meeras Kopf herum. Sie war vergleichbar mit der Aura bei christlichen Heiligenbildern. Ich empfand diese Vision als persönliches Geschenk, verband mich mit der Energie und visualisierte den Heiligenschein auch um mich herum. Wobei ich mir nicht ganz sicher war, ob ich wirklich ein Heiliger werden oder nicht lieber weltliche Spiele spielen wollte.Vielleicht beides. Das würde zu mir passen. Der mittlere spirituelle Weg des Glücksgottes Ganesha.

Ich beobachtete Mutter Meera bei ihren Darshans, was ich von meinem Platz aus gut konnte. Als sie einem Mann in die Augen blickte, schweifte plötzlich ihr Blick zu mir und ein Strahl glückseliger Energie floß in meine Augen und in meinen ganzen Körper. Mein Weihnachtsgeschenk. Manchmal ist Frechheit von Vorteil.

Der Saal war voll. Ich setzte mich auf meinen Platz ganz außen in der dritten Reihe. Ich sah mich als einen Beobachter. Ich beobachtete die Dinge, die geschahen. Zuerst spürte ich die starke Energie im Raum. Sie senkte sich auf mich herab und arbeite die ganzen 1 1/2 Stunden in mir. Die verrücktesten Gedanken zogen durch meinen Kopf. Ich ließ sie alle zu. Es war sehr ruhig. Alle Menschen saßen in der Meditation. Nur ich nicht. In meinem Kopf tobte das Gedankenkarussel. Warum war ich hier? Was wollte ich von Mutter Meera? Was wollten die anderen Menschen? Ich glaube, dass die andere Menschen vorwiegend Heilung oder ihre Energie etwas aufladen wollten. Ich wollte eigentlich die Erleuchtung, sofort und für immer. Leider war ich nach dem Darshan so unerleuchtet wie vorher. Wenn es mit der sofortigen Erleuchtung schon nicht klappt, vielleicht klappt es ja langfristig mit dem inneren Glück. Kann Mutter Meera mich langfristig retten? Vielleicht wache ich ja eines Tages auf und bin plötzlich erleuchtet. Oder ich wache auf und bin im Paradies. Falls es nicht das große Paradies ist, vielleicht ein ganz kleines? Ich bin genügsam geworden auf meinem spirituellen Weg. Oder komme ich wenigstens im nächsten Leben zur Erleuchtung? Oder finde ich wenigstens die passende Frau, möglichst in diesem Leben. Mutter Meera sagt von sich, dass sie Wünsche erfüllt. Sie lehrt es zu beten. Sie meint, dass Gebete immer helfen. Eine große Aussage in der heutigen ungläubigen Zeit.

Spätere Ergänzung: Die Frau ist da, mal sehen ob sie bleibt. Jetzt fehlt nur noch die Erleuchtung. Ich habe jedenfalls schon den Guru Nils Song geschrieben. Im Schwerpunkt sollte man sich darauf konzentrieren sein eigener Guru zu sein, seiner eigenen inneren Weisheit zu folgen und seinem eigenen Verstand vertrauen. Dann verläuft man sich nicht auf dem spirituellen Weg und bei den vielen Gurus, die es heute gibt.

Selbstbesinnung. Welche Gedanken und Gefühle sind in dir? Wie ist dein Energiezustand? Was ist dein Weg ins Licht? Was ist dein spirituelles Vorbild? Lebe nach eine guten Plan. Gelingen.

Nils: Ich bin heute sehr zufrieden mit meinem Leben. Ich habe meine Lebenszeit gut genutzt. Ich habe alles getan, was ich tun wollte. Ich bin gereist, hatte viele Beziehungen, habe mich beruflich verwirklicht und viele erfolgreiche Bücher geschrieben. Ich habe dreißig Jahre als Yogi in der Abgeschiedenheit praktiziert. Jetzt sitze ich hier und blicke aus dem Fenster. In mir sind Frieden, Glück und Liebe zu allen Wesen. Mein Geist konzentriert sich automatisch auf das Positive. Ich denke positiv, handel positiv und leben positiv. Ich blicke in eine glückliche Zukunft. Wer in seiner Jugend spirituell praktiziert, wird in seinem Alter vom inneren Glück getragen.
Mit Kraft und Ausdauer voran. Die Macht ist mit dir. Vorwärts. Gelingen. Ausdauer kann man üben. Selbstdisziplin kann man trainieren. Besinne dich auf deine positiven Ziele. Auf welchem Weg kannst du deine Ziele erreichen? Mache einen guten Plan und setze ihn jeden Tag konsequent um. Nach einigen Wochen hat sich dein Geist daran gewöhnt. Dann fällt dir die Umsetzung leichter. Dann kannst du dauerhaft deinen Weg des positiven Lebens gehen. So leben Sieger! Sei ein Sieger! Amitabha gibt allen Menschen die Kraft zu siegen, wenn sie ihre positiven Ziele wirklich wollen. Verbinde dich jeden Tag mit Buddha Amitabha oder einem spirituellen Vorbild deiner Wahl (Buddha, Jesus, Shiva, Ganesha) und dein Sieg ist sicher. Vorwärts mit Kraft.

Nils: Das erste Date. Erleuchtung bedeutet keine Wünsche mehr zu haben. Der alte Yogi überlegte, ob noch Wünsche in ihm sind. Früher wollte er ein großer Guru werden. Aber dieser Wunsch in ihm war verschwunden. Er hatte viele Bücher geschrieben, die viele Menschen gelesen hatten. Er war ein Bestseller-Autor in der Yoga-Szene. Viele Menschen hatten sich energetisch mit ihm verbunden. Er war ihr geheimer Guru. Er half ihnen energetisch auf ihrem Lebensweg und gab ihnen Halt in ihrem Leben. Er spürte sie. Er lebte in einem Feld aus Liebe. Zweimal im Jahre veranstaltete er bei sich Retreats. Mehr wollte er nicht. Das genügte. Ein großer Guru zu sein war ihm zu anstrengend. Der Impuls war verschwunden.

Aber plötzlich tauchte noch ein Wunsch auf. Der Yogi hatte viele Jahre alleine gelebt und intensiv spirituell geübt. Jetzt hatte er auch das intensive Üben aufgegeben. Er lebte in der Ruhe und hatte viel Zeit. Und etwas Langeweile. Er beobachtete die vielen Menschen in der Single-Szene. Sie waren ewig auf der Suche nach dem Traumpartner und ständig am Daten. Der alte Yogi wollte auch einmal daten. Er wollte auch dort mitspielen. Insgeheim sehnte er sich auch etwas nach einer glücklichen Beziehung.

Also meldete er sich bei mehreren kostenlosen Dating-Portalen an. Er durchforstete systematisch nach bestimmten Suchkriterien (Frau zwischen 45 und 65) die Liste mit vielen Bildern. Er machte einige Frauen zu seinen Favoriten. Und er schrieb sieben Frauen an. Vier Frauen reagierten nicht. Zwei Frauen antworteten, dass er nicht ihr Typ sei. Der Yogi war frustriert. Er beschloss das Daten wieder aufzugeben.

Da meldete sich eine Frau und wollte ein Date. Von ihrem Bild her war sie sehr schön und hatte viele männliche Fans. Sie verabredete sich mit dem Yogi in einem gemütlichen Eiscafe in seiner Nähe. Der Yogi war aufgeregt und kam etwas zu früh. Und wartete. Ob sie wohl kommen würde? Sie kam. Und zwar pünktlich. Der Yogi mochte sie. Allerdings sah sie etwa zwanzig Jahre älter aus als auf ihrem Foto.

Sie setzen sich an einen Tisch, bestellten etwas zu Trinken und unterhielten sich. Sie verstanden sich von Anhieb an sehr gut. Sie hatten die gleichen Themen und die gleichen Interessen. Sie passten perfekt zu sammen, auch vom Alter. Nur leider war die Frau auf der Suche nach ihrer großen Liebe. Und der Yogi konnte ihr nur sein kleines Herz anbieten. So blieb der Yogi alleine und musste den Rest seines Lebens alleine verbringen. Und vor allem musste er Weihnachten alleine feiern. Irgendwie war der alte Yogi etwas traurig. Und morgen erzähle ich euch ein anderes Märchen, aber ein fröhliches.
:D

Ja, Datingportale sind schrecklich. Gefuehlte 70% schaffen es nicht bis zum Treffen und die die es schaffen, die sind oft katastrophal. Man denkt so "Das Internet ist super. Ich kann Leute erreichen, die ich sonst vllt nie treffen wuerde und die die selben Dinge moegen wie ich." und dann glaubt man, dass das die Wahrscheinlichkeit erhoehen muesste das Passende zu finden und gibt da irgendwas ein. Aber was man meistens findet ist eben wirklich nur das. Ein paar Daten die sich ueberschneiden.
Schwierigkeiten sind für einen spirituellen Menschen Herausforderungen. Er wächst daran zur Erleuchtung. Meistere dein Leben. Gelingen.

Nils: Ich habe auch schon viel Schreckliches über Datingportale gehört. Man trifft nur merkwürdige Männer oder wahlweise merkwürdige Frauen. Bei mir lief es ganz anders. Das erste Date gleich ein Volltreffer. Ich glaube an eine spirituelle Führung.

Nun habe ich ganz andere Probleme als gedacht. Ich lebe seit 30 Jahren alleine als Yogi im Wald. Und plötzlich ist eine Frau da. Und die will was von mir. Angst ;-) Zweisamkeit stellt auch Herausforderungen an einen Menschen. Aber auch Chancen des spirituellen Wachstums. Die Kunst ist es die Dinge so zu entwickeln, dass alle Beteiligten ins Licht wachsen.
Der Kosmos ist eine Glücksordnung. Sie zielt auf die Entwicklung des inneren Glücks. Von Leben zu Leben können wir in der Erleuchtung wachsen. Zur Erleuchtung gelangt man oft gerade durch äußeres Leid. Wer sein Ego direkt in das Leid hineinopfert/auf das Leid meditiert, transformiert sich ins innere Glück. Vermeide das Unglück so weit wie möglich und entwickelt das Glück in dir und auf der Welt. Lebe im Einklang mit den Gesetzen des Kosmos. Nutze deine Lebenszeit. Mach dir einen guten Plan für dein Leben: "Mein Lebensplan ist ..." Gelingen.

"Shree Shivkrupanand Swami wurde in eine Brahmanen Familie in Indien geboren und wollte seit seiner frühen Kindheit mehr über die Existenz und Natur Gottes erfahren. Er befragte die Anhänger zahlreicher Religionen, denen er begegnete, um ein größeres Wissen darüber zu erlangen.

Swamiji führte ein normales Leben, beendete sein Wirtschaftsstudium mit einem Master Abschluss und arbeitete als Marketing Manager in einer großen Firma in Kalkutta. Eines Tages führte ihn seine Arbeit nach Nordindien. Dort unterbrach ein unerwarteter Bankstreik seine Geschäftstätigkeiten. Deshalb erfüllte er sich seinen lang gehegten Wunsch, Kathmandu zu besuchen. Am Tag nach seiner Ankunft ging er zum Pashupatinath Tempel. Als er dort eintraf, näherte sich ihm ein älterer Mann, der ihn mit Namen ansprach und ihm sagte, daß er von seinem Guru geschickt worden sei, um ihn zu treffen. Er hatte drei Tage lang auf ihn gewartet.

Swamiji war darüber erstaunt, da er erst in letzter Minute entschieden hatte, nach Nepal zu reisen. Er reiste mit dem Mann, bis sie ein kleines Dorf in den Bergen erreichten. Als sie in dem Dorf ankamen, wurde Swamiji aufgefordert, sich auf einen großen Stein zu setzen und zu warten. Bei Sonnenuntergang kam ein großer, hellhaariger Asket aus einer nahegelegenen Höhle und näherte sich ihm. Dieser Asket war bekannt als Shivbaba. Swamiji war beeindruckt, da dies die Person war, die er in seiner Meditation gesehen hatte.

Shivbaba nahm Swamiji mit in die Höhle, energetisierte etwas Wasser und goss es zum Trinken in Swamijis Hand. In dem Moment in dem Swamiji das Wasser trank fiel er in eine meditative Trance, die drei Tage lang andauerte. Als er wieder aufwachte, sagte ihm der Guru, dass er vierzig Jahre lang auf ihn gewartet hätte und dass er Swamiji, als er in Trance war, all sein Wissen und seine Energie übertragen hätte. Er, Shivbaba wäre 96 Jahre alt und hätte seine Mission erfüllt, indem er sein Wissen und seine Energie auf Swamiji übertragen hätte. Er könne nun sein Leben aufgeben. Am nächsten Tag starb der Guru und nach der Beerdigung kehrte Swamiji nach Hause zurück und führte sein Leben wie zuvor fort. Er heiratete und hatte Kinder.

Nach zehn Jahren kam eine andere heilige Person, ein Mahatma zu Swamijis Haus und sagte ihm, dass die Zeit gekommen wäre, um seine spirituelle Reise zu beginnen. Mit der Erlaubnis von Swamijis Ehefrau, nahm er Swamiji mit in den Himalaya. Über viele Jahre hinweg wurde Swamiji von einem Guru zum anderen weitergereicht und er erhielt von allen, was sie zu lehren hatten und deren Energie.

Swamiji meditierte im Himalaya mit Yogis, buddhistischen Mönchen, Heiligen und den hoch entwickelten Gurus, die dort leben. Diese verständigen sich nicht durch Sprache sondern mittels Schwingungen in der Meditation. Deshalb besteht keine Notwendigkeit für Sprache. Dort, im Himalaya erlangte Swamiji vollkommenes Wissen und Erleuchtung.

Swamiji wurde vollkommen eins mit dem Universellen Bewusstsein. Viele, die diese Ebene erreichen, entscheiden sich dafür, sich von der Gesellschaft zu isolieren. Stattdessen ist Swamiji in die Gesellschaft zurückgekehrt. Er verbindet jeden, der dies wünscht, mit dem Universellen Bewusstsein und lässt es ihn selbst erfahren.

Wenn Meditation für spirituelle Entwicklung praktiziert wird, dann werden nicht alle Wünsche zu einem Ende kommen. Einige Wünsche werden verbleiben - der Wunsch, daß andere auch das erhalten mögen, was wir erhalten haben. Und wissend oder nichtwissend bewegen wir uns in diese Richtung und unsere Bemühungen beginnen. Auf gleiche Weise verblieb nur ein Wunsch in Swamiji, als er strahlende Energie erlebte - andere sollten auch die strahlende Energie erfahren.

Die Energie der spirituellen Praxis (Sadhana), die ein Guru zu seiner Lebzeit ausübt, existiert nach seinem Tod weiter. Der Energiekörper ist allgegenwärtig und jeder kann sich mit ihm verbinden. Das Guruelement ist nicht an einen bestimmten Körper gebunden. Es befindet sich jenseits der Begrenzung des Körpers. Es nimmt die Form verschiedener Körper zu unterschiedlichen Zeiten an. Du kannst auf ein spirituelles Vorbild deiner Wahl meditieren. Die Guruenergie wirkt auch durch deinen persönlichen Meister.

Shree Swamiji empfiehlt uns, unsere Aufmerksamkeit auf seinen Energiekörper zu richten. Viele Meditierende erfahren diesen Energiekörper. Ein Meditierender von Navsari hatte Swamijis Energiekörper während der Meditation gesehen. Das Bild des Energiekörpers wurde von ihm gemalt.

Jeder, der einen reinen Wunsch hat, kann sich mit dem Energiekörper verbinden und sich spirituell entwickeln. Dabei kann man ein Mantra denken wie "Om Shri Swamiji Namaha".

Shree Swamijis Vision ist, dass sich die gesamte Menschheit durch den Bund der Liebe zu einer universellen Familie verbindet. Jeder Mensch soll zufrieden, gesund, ehrlich und glücklich sein und ein Gefühl von Vollkommenheit haben. Auf diese Weise wird sich die Menschheit auf eine spirituellen Revolution zubewegen und eine goldene Welt schaffen, in der der Fluss von Freude, Frieden und Liebe fließt. Aufgrund dieses reinen Wunsches gibt Swamiji sein Wissen und seine Energie an jeden, ohne irgendeine Erwartung - großzügig und kostenfrei weiter. "
(Zitat aus: https://www.samarpanmeditation.org/germ ... Master.php)
Eine gute Beziehung. Gelingen! Welche deiner Beziehungen zu anderen Menschen meint diese Karte heute? Lebe positive Beziehungen zu deinen Mitmenschen. Sende einem Menschen Licht. Schicke ihm einen positiven Satz. Denke den Satz mehrmals als Mantra. Was ist heute dein positiver Satz? "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."



Das Geheimnis des Tantra-Yoga

Beim Tantra-Yoga leben wir im Spannungsfeld des äußeren und des inneren Glücks. Beide Wege verlaufen genau entgegengesetzt. Der Weg des äußeren Glücks führt grundsätzlich zum Wachsen der inneren Anhaftungstendenzen und zur Verstärkung der Verspannungen. Je mehr wir die äußeren Genüsse leben, desto größer werden die Anhaftungen. Die inneren Verspannungen wachsen und das innere Glück schrumpft. Wir verlieren immer mehr unseren inneren Frieden, unsere innere Kraft und unser seelisches Wohlbefinden. Auf dem Weg des inneren Glücks löst man systematisch alle inneren Verspannungen. Man befreit sich von allen Anhaftungen an äußere Dinge. Man befreit sich letztlich von der gesamten äußeren Welt. Und kann dadurch in allen Lebenslagen sein inneres Glück bewahren. Je weniger innere Verspannungen wir haben, desto größer wird das innere Glück. Bis wir dauerhaft im Licht, in der Einheit des Kosmos und in der Erleuchtung leben.

Wir können sagen, dass es die Egoverwirklichung und die Selbstverwirklichung gibt. Die Egoverwirklichung führt grundsätzlich langfristig ins innere Unglück und die Selbstverwirklichung ins innere Glück. Die Egoverwirklichung ist am Anfang leicht und am Ende leidvoll. Die Selbstverwirklichung ist am Anfang schwer und am Ende eine unfassbare Gnade. Die Egoverwirklichung besteht aus gutem Essen, viel Sex, schönen Reisen, extremem Konsum und beruflicher Karriere. Sie folgt der Faulheit (Tamas) oder der übertriebenen Aktivität (Rajas). Die Selbstverwirklichung besteht aus täglicher konsequenter Arbeit an sich selbst. Sie löst alle inneren Verspannungen durch Yoga, Meditation und beständige Gedankenarbeit auf. Sie stellt nicht das Ego (die Ängste und die Süchte), sondern das Selbst (die befreite Psyche) in den Mittelpunkt des Lebens.

Im Tantra-Yoga lösen wir den Konflikt zwischen dem äußeren und dem inneren Weg, indem wir weise mit den Dingen des Lebens fließen. Wir leben alle Genüsse so, dass sie uns beim Wachstum ins Licht voranbringen. Wir leben sie sensibel, im richtigen Maß und mit der richtigen Geisteshaltung. Wir verankern uns im Schwerpunkt unseres Lebens im spirituellen Ziel. Wir nutzen das positive Potential der äußeren Genüsse, ohne uns darin zu verlieren. Wir lösen alle Anhaftungen immer wieder auf und gelangen immer wieder ins Licht. Wir leben primär in der Ruhe und im spirituellen Üben.

Wenn wir das Problem der Genussanhaftung nicht sehen, gehen wir in die große Falle des Tantra-Yoga. Wir verstärken unsere Genussanhaftung und blockieren unsere Erleuchtung. Wir geraten in die Eigendynamik der Genusssucht. Unsere Wünsche werden immer größer, wir sehen immer mehr das Negative am Partner, und unsere Zufriedenheit mit der Beziehung nimmt immer mehr ab. Wir wollen vom anderen Liebe haben und nicht Liebe geben. Wir leben nicht primär aus dem Sein, dem spirituellen Üben und dem Geben heraus. Je intensiver die Sexualität gelebt wird, umso intensiver muss auch das positive Denken geübt werden. Sonst ist die Entfaltung der Genussanhaftung und der Negativität nicht beherrschbar. Zwei Menschen in einer Beziehung können sich auf dem Weg des inneren Glücks sehr unterstützen. Eine glückliche Beziehung entsteht dann, wenn wir unsere Beziehung mit Weisheit und Liebe gestalten. Wir sollten unsere Beziehung so leben, dass beide Partner in ihrem inneren Glück wachsen. Wir sollten das Glück aller Wesen in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen. Dann werden unsere Beziehung und unser Leben gelingen.
Eine gute Beziehung. Gelingen!

Über das Verlieben

Verlieben ist schön. Es ist eine Form des Kundalini-Yoga. Die Chakren verschmelzen und es wird inneres Glück erzeugt. Tantra Yoga ist ein Weg zur Erleuchtung. Aber die meisten Menschen verstehen nicht diesen Zustand zu halten und zu pflegen. Das geht nur, wenn man sich in sich selbst, in der Spiritualität und im Geben verankert. Man muss den Partner als Göttin sehen und darf die Beziehung nicht aus dem Ego herausleben. Die Egofalle zerstört normalerweise die Verliebtheit nach einiger Zeit.

Verlieben kann eine Sucht werden, wenn man das Glück immer im Außen und in anderen Menschen sucht. Die meisten Menschen haben die Dinge noch nicht wirklich begriffen. Sie lieben den Partner als Suchtobjekt.

Der Dalai Lama hat gestanden, dass er durch die Energie der vielen in ihn verliebten Frauen auch ganz schön ins Schlingern kommt. Er sagt sich dann immer dass er ein Mönch ist. Das bringt ihn in seine Mitte. Ich sage mir, dass mein Hauptziel die Erleuchtung ist. Und dass ich die Welt und alle Frauen retten will. Wenn Sex dabei hilfreich ist, ist das okay. Unter der Einschränkung von Liebe, Wahrheit und Treue. Wie sich das für einen Yogi gehört.

Sex darf kein Suchtweg werden. Man muss die Dinge im richtigen Gleichgewicht halten. Etwas Spaß darf auch ein Yogi haben. Für den Dalai Lama ist das Window-Shopping, also ansehen aber nicht anfassen. Für mich ist das ansehen, anfassen und genießen, aber immer wieder zu einem Leben in der Ruhe und im inneren Glück zurückkehren.

Sonnenuntergänge. So ein Quatsch. Alles nur physikalische Reaktionen. Wie ein Stück Scheiße im Klo. Was bin ich wieder gemein. Na gut. Auch guter Sex ist letztlich nur eine Illusion der äußeren Welt. Die Welt ist ein Traum. Alles ist Maya. Real ist nur das Nirwana (das erleuchtete Sein im Glück, Sat-Chid-Ananda). Uns gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Das vergisst man leicht.
Ein großer Erfolg. Ein großer Sieg. Du hast viel gekämpft. Und du hast gewonnen. Du hast gesiegt. Die Buddhas jubeln dir zu. Was ist dein großer Sieg heute? Feier den Tag. Freue dich über deinen Sieg. Genieße deinen Erfolg.



Durchbruch zur Erleuchtung

Auch wenn einen Menschen Heilung und inneres Glück erwarten, so fehlt vielen Menschen doch der Mut diesen Sprung zu wagen. Yogi Nils wollte seine Depressionen loswerden. Sein Verstand sagte ihm klar, dass er auf dem richtigen Weg war. Er ging deshalb konsequent seinen Weg weiter, auch wenn sein inneres Gefühl dagegen aufschrie. Nils hatte das Gefühl einer Selbstauflösung. Er dachte: "Da geht er hin, der alte Nils." Eine tiefe Wehmut erfasste ihn, als ob er eine langjährige Beziehung beenden würde. Zwei Wochen dauerte der intensive Kampf der negativen Gedanken gegen die innere Weisheit. Es war unklar, wer gewinnen würde. Wenn der Leidensdruck nicht so groß gewesen wäre, hätte Nils vielleicht aufgegeben. So aber war er fest entschlossen seinen Weg immer weiter zu gehen, egal was kommen würde.

Im Januar 1984 löste sich dann plötzlich sein Ego auf. Nils verlor sein Ich-Bewusstsein. Er trat in einen Zustand der Ichlosigkeit ein. Ein tiefer Friede erfüllte ihn. Sein Geist wurde positiv. Nils hatte die Erleuchtung erreicht. Er spürte seinen Körper zwar noch, aber ein Ich gab es nicht mehr. Wo vorher seine Identität war, war jetzt Leere. Er empfand die Leere nicht als unangenehm, sondern eher als interessant. Er fühlte sich als unabhängiger Beobachter, der sich selbst und die ganze Welt einfach nur beobachtete. Er konnte zwar noch handeln. Er war mit seinem Körper und seinem Geist verbunden. Aber in seinem Wesenskern war er einfach nur ein freier Beobachter.

Bei seiner Erleuchtungserfahrung erlebte Nils einen großen inneren Frieden. Aber sein Glück war noch nicht sehr groß. Trotz seiner Ich-Auflösung hatte er noch viele Verspannungen in seinem Körper und in seinem Geist. Diese Verspannungen blockierten die große Entfaltung des inneren Glücks. Nils hatte aber das Gefühl, dass diese erste Erleuchtung der wichtigste und schwierigste Durchbruch in seinem Leben war. Alles, was danach käme, würde leichter sein. Und so war es auch. Er spürte, dass er den größten Sieg auf seinem spirituellen Weg errungen hatte.

Es war der schwerste Sieg und der wichtigste Sieg. Nils dachte: "Die vollständige Reinigung und Entwicklung des inneren Glücks ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit." Diese Zeit dauerte länger, als er sich das damals gedacht hatte. Aber immerhin war Nils jetzt fest auf dem spirituellen Weg angekommen. Zwei Wochen lebte er ohne eine Identität. Dann bildete sich ein neues Ich-Bewusstsein. Er war noch zu verspannt, um dauerhaft auf der Stufe der Ichlosigkeit leben zu können. Aber er war jetzt ein neuer Mensch geworden. Er war positiver, friedlicher und liebevoller. In ihm erwachte ein großes Mitgefühl. Er hatte den Wunsch, soweit er konnte allen Menschen den Weg des inneren Glücks zu zeigen.
Nach dem Erfolg. Großes Lob. Genug gearbeitet. Mach eine Pause. Erhole dich. Komm zur Ruhe. Lass alle großen Ziele los. Entspanne dich. Genieße das Leben.

Am Ende des 8.Jahrhunderts lebte in China der alte Bettelmönch Kang. Kang besaß das große Wissen vom Amitabha-Weg. Er kannte den einfachen Weg ins Paradies, den jeder Mensch gehen kann. Eines Tages kam aus einer Inschrift in einem Tempel ein heller Energiestrahl. Kurze Zeit später hatte der alte Kang eine Vision von dem vor vielen Jahren gestorbenen Amitabha-Meister Shan-tao, der aus dem leeren Raum heraus zu ihm sprach: "Shao Kang, gehe nach Yanzhou. Die Menschen dort brauchen dich und deine Weisheit vom Paradies-Yoga. Wenn du nach meinem Vorbild tätig bist, wirst du nach deinem Tod in das Paradies von Amitabha gelangen."

Der alte Kang wanderte nach seiner Vision in die Stadt Yanzhou. Die Menschen dort waren jedoch nicht an Spiritualität interessiert. Sie strebten nur nach äußerem Reichtum und Liebesbeziehungen. Was sie aber nicht wirklich auf Dauer glücklich machte. Kang strahlte immer mehr Licht aus, je älter er wurde. Viele Menschen kamen, um ihn zu sehen. Bei seinem Tod versprach er, dass er jeden, der ihn als erleuchtet visualisiert (sich seinen Meister als erleuchtet vorstellt), mit ins Paradies nimmt.

Am Anfang des 21. Jahrhundert lebte in Deutschland der alte Yogi Nils. Nils besaß das große Wissen vom Amitabha-Weg. Er war von einem tibetischen Meister eingeweiht worden und versuchte auf seine Weise den Paradies-Yoga in Deutschland zu verbreiten. Jeder durfte sich auf seine Art als Buddha der Liebe visualisieren, sich die Welt als Paradies vorstellen und seinen Teil dazu beitragen, damit eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks entsteht.

Im Moment entwickelt sich die Welt in die entgegengesetzte Richtung. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Immer mehr Geld wird für Rüstung ausgeben, damit immer grausamere Kriege geführt werden können. Das weltliche Konsumfernsehen dominiert die Köpfe der Menschen, das Ego wächst und die Menschen werden innerlich immer unglücklicher.

Es ist also Zeit, dass ein Retter erscheint. Im Buddhismus glaubt man an den zukünftigen Buddha Maitreya, im Yoga an den Avatar Kalki (die zehnte Inkarnation von Vishnu) und im Christentum an die Wiederkehr von Jesus Christus. Die Wahrheit aber ist, dass wir unsere Welt selbst retten müssen. Wir selbst sind der zukünftige Buddha, Vishnu und Christus. Wir müssen in uns selbst Frieden, Glück und Liebe schaffen. Dann können wir auch das Licht und die Liebe in die Welt bringen.

Der alte Yogi Nils tat was er konnte. Er schrieb viele Bücher, die viele Menschen lasen. Es erschienen ihm viele erleuchtete Meister wie der Dalai Lama, Patrul Rinpoche, Longchenpa, Swami Sivananda, Amma und Mutter Meera. Sie sagten ihm zu ihn zu unterstützen. Doch die Welt blieb wie sie war. Der alte Yogi konnte nur in seinem Geist eine Paradiessicht erzeugen und den Menschen spirituell helfen, die dazu bereit war. So hoffen wir auf das Paradies im Jenseits, wo schon die alte Mutter des Yogis wartet. Mögen alle Menschen den großen Schatz des spirituellen Wissens erkennen und dadurch Heilung, Gesundheit, Liebe, Glück und Erleuchtung erfahren.
Der kluge Tänzer mit dem Leben. Schwierigkeiten. Es gibt etwas Leid in deinem Leben. Fließe flexibel durch die Situation. Folge konsequent deiner inneren Weisheit (dem Gefühl der Richtigkeit). Stabilisiere deinen Geist durch Amitabha-Yoga, Meditation und positives Denken. Stopp deine negativen Gedanken. Denke das Mantra: "Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Optimismus. Gelingen! Alles geht gut.

Es war einmal ein Königssohn, der war sehr klug. Er lernte bei allen weisen Männern und Frauen seines Landes. Als sie ihm nichts mehr beibringen konnten, schickte ihn sein Vater, der König, in die weite Welt hinaus. In allen Ländern der Erde suchte der Königssohn die größten Gelehrten auf und blieb so lange bei ihnen, bis er ihr Wissen vollständig in sich aufgenommen hatte. Nach einigen Jahren wusste er alles. Er kehrte zu seinem Vater zurück, um die Herrschaft über sein Land zu übernehmen.

Bevor er sich zum König krönen ließ, bat er alle Bewohner seines Landes hervorzutreten, die etwas wussten, was er noch nicht wusste. Machtvoll hob ein alter Mann seine Hand. Er sah sehr bleich aus. Sein Körper bestand nur aus Haut und Knochen. Er sprach: “Ich bin der Tod. Ich kann dich das höchste Wissen lehren.”

Der Königssohn folgte dem Tod in eine abgelegene Hütte in den Bergen. Der Tod setzte sich auf seinen Thron und bat den jungen Mann, zu seinen Füßen Platz zu nehmen. Drei Jahre saß der Prinz schweigend bei den Füßen des Meisters. Sie sprachen kein Wort. Der Geist des Königssohnes wurde immer ruhiger. Er vergaß all sein Wissen.

Im Laufe der Zeit entstand eine starke spirituelle Energie. Sie verwandelte den Königssohn. Sein Ego verschwand, und Glück breitete sich in ihm aus. Er lebte jetzt dauerhaft in einer großen Wolke aus Erleuchtungsenergie. Wenn er diese Energie auf andere Menschen übertrug, konnte er sie damit heilen. Wenn er die Hand auf seinen eigenen Körper legte, konnte er sofort Gesundheit und Glück in sich erzeugen.

Als erleuchteter König regierte er sein Land weise und gerecht. Er blieb stets bescheiden, weil er wusste, dass der Tod ein noch größerer Meister als er war. Als seine Zeit um war, stand plötzlich der Tod vor der Tür. Der Tod sagte: “Du hast dein Leben gut genutzt. Du hast dein inneres Glück verwirklicht. Du hast deinen Mitmenschen viel Gutes getan. Deshalb wartet jetzt das Licht auf dich.”
Geh den Weg des Mitgefühls. Vorwärts. Gelingen.

Lebe im Schwerpunkt als Helfer deiner Mitmenschen (Bodhisattva). So überwindest du deine Probleme und entwickelst heute am besten dein inneres Glück. Bewege segnende eine Hand und sende allen Wesen Licht: "Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Was ist heute deine Tat für das Glück aller Wesen?


Atisha war ein tibetischer Meister der umfassenden Liebe. Er wurde 980 in Indien geboren. Er war zuerst Professor an einer Klosteruniversität, dann machte er sich auf die Suche nach dem schnellsten Weg zur Selbstverwirklichung. Er pilgerte von Meister zu Meister und probierte ihre Techniken aus. Der Meister Rahula brachte ihn geistig zum großen Durchbruch: "Jede Form der Selbstbezogenheit hindert dich daran vollständig erleuchtet zu werden. Auch wenn du Jahrzehnte in einer abgeschiedenen Höhle meditierst, gewinnst du vielleicht große spirituelle Kräfte. Aber vermutlich wird dann auch Stolz in dir entstehen. Und dieser Stolz wird dich daran hindern auf eine hohe Ebene der Erleuchtung zu gelangen. Er wird deine vollständige Einswerdung mit dem Kosmos blockieren. Du musst dein kleines Ich als einen gedanklichen Irrtum durchschauen. Du musst dein Ego, dein Ich-Bewusstsein, überwinden. Dann wirst du frei. Dann trittst du bewusstseinsmäßig ins große Selbst, ins Licht ein. Du kommst vom Egobewusstsein zum kosmischen Bewusstsein. Du denkst dann von der Einheit des Kosmos her. Und genau dadurch bekommst du große Kraft, Liebe, Glück, Frieden und Erleuchtung."

Das überzeugte Atisha. Doch wie sollte er das erreichen? Ihm fehlte eine wirksame Technik zur Überwindung seines Egobewusstseins. Diese Technik lernte er bei dem Meister Serlingpa. Sie wird im tibetischen Buddhismus Tonglen genannt und bedeutet Auswechseln. Man übt es, sich mit seinen Mitmenschen zu identifizieren. Man verbindet sich mit ihrem Leid und sendet ihnen positive Energie. Atisha lebte zwölf Jahre als Yogi und ging dann zehn Jahre als spiritueller Meister nach Tibet, um den Menschen dort den Weg der umfassenden Liebe zu schenken.

Tonglen kann man auf verschiedene Arten praktizieren. Der tibetische Weg ist sehr radikal. Man übernimmt geistig alles Leid von seinen Mitmenschen und sendet ihnen gedanklich all sein Glück. Und man tut das so ernsthaft, dass man damit rechnet, dass wirklich eine Übertragung der Leidenergie (des schlechten Karmas) stattfindet. Ich habe für mich den Weg etwas abgemildert. Nach meiner Erfahrung reicht es aus, wenn man bei dem Leid auf der Welt konsequent hinsieht, Mitgefühl entwickelt und im Rahmen seiner Möglichkeiten hilft. Wer äußerlich als Buddha (in der Ruhe) und innerlich im Schwerpunkt als Bodhisattva (im Helfen) lebt, wächst ins Licht. Wer aus der Ruhe (dem Sein) heraus für das Glück aller Wesen arbeitet, entwickelt optimal sein inneres Glück.

Ich wünsche allen meinen Freunden (und Feinden ;-) ein fröhliches Weihnachtsfest. Möge die Liebe auf der Welt siegen. Heutiges Orakel: Alles ist gut so. Alles läuft optimal. Du bist auf dem richtigen Weg. Die Buddhas sind sehr zufrieden mit dir. Sei auch du zufrieden. Was ist heute dein Grund der Zufriedenheit? Denke das Mantra: "Ich bin zufrieden, weil ..."

Longchenpa (1308 bis 1363) war ein Nyingma-Meister und der Begründer der Traditionslinie des undogmatischen tibetischen Hatha-Yoga. Er schrieb viele Bücher. Er faßte die vielen Techniken des Gründervaters der Nyingmas Padmasambhava in einer Lehre zusammen. Er verband den Hatha-Yoga (Körperübungen), Tantra-Yoga (Arbeit mit sexueller Energie), Karma-Yoga (Gutes tun), Gottheiten-Yoga (Vorbild-Visualisierung, sich als Buddha sehen) und Meister-Yoga (tägliches Gebet, Lesen) zu einer Einheit. Longchenpa betonte das Sein (das Sat-Chid-Ananda, das Leben auf dem schmalen Grat des optimalen Übens zwischen zu viel und zu wenig tun) und den Meister-Yoga (die regelmäßige Verbindung mit den erleuchteten Meistern).

Die Liebe heilt seelische Wunden. Gelingen.

Nils: Heute feiern wir die Geburt von Jesus Christus. Eine Zusammenfassung der Lehre von Jesus finden wir in der Bergpredigt. Sie zeigt uns seinen Weg zur Erleuchtung. Selig sind die geistlich Armen (wir müssen innerlich arm werden, alle Anhaftungen an das äußere Leben loslassen. Dann gelangen wir zur Erleuchtung.) Selig sind die im Herzen Reinen, denn sie werden Gott schauen (wir müssen uns innerlich reinigen, alle negativen Gedanken überwinden, dann erhalten wir die Paradiessicht, dann spüren wir das Licht in der Welt und in uns). Selig sind die Friedenstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen (Wir müssen Frieden in uns und in unserer Welt stiften, dann sind wir echte Nachfolger von Jesus). Selig sind die Barmherzigen (Wenn wir allen Wesen Gutes tun, gelangen wir in die umfassende Liebe). Selig sind die nach Gott Hungernden und Dürstenden (Wer konsequent nach Erleuchtung strebt, sich an diesem Ziel orientiert und jeden Tag das dafür Notwendige tut, wird eines Tages sein Ziel erreichen. Er wird im Reich Gottes leben, in einem Bewusstsein des Friedens, der Liebe und des Glücks. Im Yoga nennt man das Sat-Chid-Ananada, ein Leben im Sein, Einheitsbewusstsein und in der Glückseligkeit).

Die Lehre von Jesus entspricht der Lehre vieler Erleuchteter wie Buddha (Mahayana), Krishna (Bhagavad Gita) und Swami Sivananda (mein Yoga-Meister). Aus der Bergpredigt können wir erkennen, dass Jesus ein echter Erleuchteter war. Er brachte den Weg der umfassenden Liebe in die westliche Welt. Das ist nach zwei Jahrtausenden voller Krieg, Leid und Hass immer noch ein sehr wichtiger Weg. Insofern ist die Geburt von Jesus ein bedeutsamer Feiertag für uns. Er markiert die Notwendigkeit der Umkehr von einem Leben des Egos zu einem Leben der Liebe. Wir feiern zu Weihnachten den Doppelweg der Liebe zu Gott (zum spirituellen Ziel) und zum Nächsten (zu allen Menschen, insbesondere den Menschen in unserer Umgebung). Schenken ist eine gute Übung, aber wir sollten die Liebe und nicht den Konsum zu Weihnachten in den Mittelpunkt stellen. Wir sollten uns auf das Geben und nicht auf das Nehmen konzentrieren. Wer nimmt, kriegt nie genug. Wer gibt, wird bereits durch ein kleines Lächeln glücklich.
Der Hoffnungsbringer. Lebe als Hoffnungsbringer in deinem Land. Bringe den Menschen in deinem Lebensumfeld den Weg des weisen Lebens, des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Es gibt den Weg des Glücks. Jeder Mensch kann ins Glück wachsen. Jedes Land kann in ein Glücksland verwandelt werden. Erbringe deinen Baustein für eine glückliche Welt: "Mein Weg des Helfens ist ...". Gelingen auf dem Weg des Bhodhisattvas. Mit Kraft voran.


Der Gandhi Kambodschas

Maha Ghosananda war das Oberhaupt des Buddhismus in Kambodscha. Sein Land wurde jahrzehntelang von einem grausamen Bürgerkrieg heimgesucht. Das ehemals reiche Land verarmte völlig. Maha Ghosananda initiierte gewaltlose Friedensmärsche. Er besuchte die vielen Flüchtlingslager und gab den Menschen spirituelle Ermutigung. Er baute die positiven Werte und die Spiritualität in seinem Land wieder auf. Er setzte sein Leben dafür ein, sein Land und seine Mitmenschen zu retten. Literatur: Maha Ghosananda, Wenn der Buddha lächelt (Sein Leben und seine Lehre).
Überwinde deine Angst. Wovor hast du Angst? Vorwärts. Gelingen.

Es war einmal ein Mann, der war sehr ängstlich. Er liebte seine Angst nicht. Er wollte gerne seine Angst überwinden. Deshalb ging er zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister empfahl dem Mann, als Yogi zu leben und mit seinen spirituellen Übungen seine neurotische Angst aufzulösen. Der Mann zog in eine einsame Hütte in einem großen Wald. Im Wald gab es Tiger, Schlangen und Schakale. Vor allen diesen Tieren hatte der Yogi Angst. Deshalb las er in seinen klugen Büchern nach, was ein Yogi in einem solchen Fall zu tun hat.

Rat eins: Bei jeder Angst genau hinsehen. Wer bei der Angst genau hinsieht, kann die ursächlichen negativen Gedanken erkennen und sie mit geeigneten positiven Gedanken auflösen. Rat zwei: Das Ego opfern. Unabänderbare Dinge nehmen wir so an wie sie sind. Wir lassen unsere falschen Wünsche los. Wir fließen positiv durch alles Leid hindurch. Wer sich in das Zentrum seiner Ängste hineinopfert, löst die Ängste dadurch auf. Alle Ängste sind nur Gedankenkonstruktionen, die auf einer übertriebenen Ablehnungshaltung beruhen. Wer seinen Eigenwillen in schwierigen Situationen dem Kosmos übergeben kann, kann gelassen und positiv seinen Lebensweg gehen. Rat drei: Die großen Meister um Hilfe bitten, gründlich selbst nachdenken und mit Ausdauer den Weg der persönlichen Weisheit gehen. Wer so handelt, kann sich vertrauensvoll dem Leben überlassen. Er wird beständig von seiner inneren Stimme beschützt.

Der Yogi sah genau hin. Schakale heulen nur, tun einem Menschen aber nichts. Schlangen beißen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Wenn ein Yogi vorsichtig ist und sich langsam bewegt, tun ihm die Schlangen nichts. Tiger fressen zwar Menschen, es ist aber eher selten. Einem solchen Tiger geht man am besten aus dem Weg. Und wenn das nicht möglich ist, opfert man sein Ego und nimmt die Situation an. Dann übt man im nächsten Leben weiter. Man muss das Leben auch loslassen können, wenn es die Situation erfordert. Der Yogi kämpfte jeden Tag konsequent gegen seine Angstgedanken. Er ging mit Mut und Ausdauer seinen Weg. Eines Tages war er erleuchtet, und alle Angst war verschwunden. Da freute sich der Yogi sehr. (Nacherzählt aus Keith Dowman, Die Meister der Mahamudra)
Innerer Frieden. Wo haftest du an? Was lehnst du ab? Denke über dein Leben nach. Welcher positive Gedanke hilft dir? Was ist dein Weg des richtigen Denkens? Welches Mantra hilft dir? "Om Buddha. Om Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Vorwärts. Gelingen.



Der alte Weber

In Indien lebte einmal ein alter Mann, der hieß Tantipa. Von Beruf war er ein Weber gewesen. Er hatte viele schöne Teppiche und Tücher in seinem Leben gewebt. Aber jetzt im Alter waren seine Hände steif geworden. Er konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben. Ihm fehlte jetzt eine Aufgabe.

Tantipa saß einsam in seiner Hütte. Seine Frau war vor einigen Jahren gestorben. Sein Beruf und seine Frau waren sein Lebenssinn gewesen. Er hatte zwar Kinder, aber die Kinder gingen ihre eigenen Wege und wollten nichts mehr von ihm wissen. Das Einzige, was sie für ihren alten Vater taten, war, ihm jeden Tag etwas zu essen zu bringen. Äußerlich hatte Tantipa genug zum Leben, und innerlich langweilte er sich. So lebte Tantipa viele Jahre traurig vor sich hin. Lauthals beklagte er sein grausames Schicksal.

Da kam eines Tages ein Yogi vorbei und hörte Tantipa klagen. Er sprach zu ihm: “Du bist ein Dummkopf. Du siehst den großen Schatz in deinem Leben nicht. Du könntest gut als Yogi leben und dein inneres Glück entwickeln. Durch deine täglichen Yoga-Übungen könntest du ein sinnerfülltes Alter erhalten. Statt die große Chance zu nutzen, die dir ein gütiges Schicksal gegeben hat, verbringst du deine Tage damit zu jammern und dein Leid immer weiter zu vergrößern.”

Tantipa wußte, dass es das innere Glück gibt. Das Lebensideal des Hinduismus besteht darin, in der Jugend fleißig zu lernen, als Erwachsener einen guten Beruf zu ergreifen, eine Familie zu gründen, und am Ende seines Lebens als Yogi zur Erleuchtung zu gelangen. Tantipa begriff, dass der Yogi recht hatte. Er fragte den Yogi nach den zu ihm passenden Übungen, entwickelte einen guten Tagesplan und begann sofort mit einer intensiven spirituellen Praxis.

In seinem Beruf als Weber war Tantipa sehr fleißig gewesen. Er hatte sein Leben lang Fleiß und Ausdauer trainiert. Diese Eigenschaften brachten ihn jetzt auf seinem Yogaweg schnell voran. Tantipa praktizierte jeden Tag fleißig Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Yoga und Meditation. Und er erreichte nach zwölf Jahren die Erleuchtung. Alle inneren Verspannungen lösten sich auf, und seine Kundalini-Energie begann zu fließen. In ihm und um ihn herum war eine starke Erleuchtungsenergie. Sein Körper war voller Kraft und sein Geist voller Glück. Er strahlte Liebe und Licht aus. Alle Leute kamen, um ihn zu sehen, seine Weisheit zu hören. Er hatte nie mehr Langeweile.
Gleichmut. Sei ein Buddha der Ruhe und der Gelassenheit. Gleichmut bedeutet einen gleichbleibenden Geist zu besitzen. Wir gehen im Zustand von Ruhe durch schwierige Lebenssituationen. Wir halten durch konsequente Gedankenarbeit unsere Emotionen (Wut, Trauer, Angst, Genusssucht) klein und bewahren dadurch unser inneres Gleichgewicht. Vorwärts. Gelingen.

Nils: Mein heutiges Problem ist Genusssucht. Ich bin gerade extrem glücklich und dankbar, dass es B. in meinem Leben gibt. Sie ist das Wunder in meinem Leben und ich bin das Wunder in ihrem Leben. Ich dachte, dass es nie wieder eine große Liebe in meinem Leben geben würde. Und jetzt ist sie da. Ich spüre, dass sich unsere Seelen so tief verbunden haben, dass sich unsere Beziehung sogar noch im nächsten Leben fortsetzen wird.

Wie vermeide ich zu starke Anhaftung? Ich liebe alle meine Freundinnen gleich, aber jede auf ihre Art. So hat es Anandamayi Ma auch gemacht. Auf die Frage ihres Ehemannes hin. Im Prinzip ruhe ich im glücklichen anhaftungslosen Sein. Ich handel nicht und bin im großen Nichtstun. Ich spiegel meine Mitmenschen und reagiere auf äußere Impulse. Wenn B. Sexenergie auf mich strahlt, kommt Sex. Ein bisschen hafte ich aber schon an, sowohl am Sex als auch an der Idee, dass ich nicht mehr alleine bin. Das finde ich okay. Bei zu viel Anhaftung greift das Leben ein. Dann fängt B. an Stress zu machen.

So komme ich durch viele Elemente immer wieder ins Gleichgewicht. Und ich spüre auch wo das Gleichgewicht verloren geht und mit welcher Strategie ich am besten dort hinkomme. Witzigerweise entsteht bei mir Verliebtheit auch gar nicht mehr richtig. Obwohl B. absolut eine schöne, liebenswerte und heiße Braut mit einem tollen Körper ist. Früher wäre ich ausgeflippt. Jetzt wundere ich mich nur, dass so ein schönes Wesen heiß auf einen alten mickrigen Yogi ist.

Ich denke, dass der Komos mir B. geschickt hat, damit ich erkenne, dass das Leben Fülle ist. Ich hing die letzten 30 Jahre zu sehr im Leid fest, in der Einsamkeit, meinen Reinigungsprozessen und dem langen Sterben meiner Mutter. Heute höre ich das erste Mal wieder Ballermann-Musik, sehe Frauen mit prallen Brüsten und denke ich bin auf Malle im Proll-Paradies. Ich bin mir aber immer bewusst, dass das wahre Glück im erleuchteten Sein zu finden ist. Vor diesem Hintergrund kann ich durch die weltlichen Genüsse ohne Anhaftung durchgehen.
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