Verständnis von Zen

Moderator: void

Was ist das Verständnis von Zen?

Was soll da sein Verständnis von oder des Zen?

Was ist das Verständnis des ZEN?


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???

Deine Nachricht enthält 3 Zeichen. Es müssen jedoch mindestens 30 Zeichen verwendet werden.
snoopy2001 hat geschrieben:
Was ist das Verständnis von Zen?

Was soll da sein Verständnis von oder des Zen?

Was ist das Verständnis des ZEN?


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Ich spekuliere mal, man könnte vielleicht sagen, es gibt 4 Pfeiler des Verständnisses:

* Verständnis von Zen
* Verständnis des Zen
* Verständnis von ZEN
* Verständnis des ZEN


Ich vermute, in der Praxis ist diese Reihenfolge nicht zwangsläufig chronologisch zu verstehen.

Möglicherweise ist es die hohe Kunst, einen 5. Pfeiler hinzu zu fügen (läßt sich aber leider aus dieser Analyse nicht direkt ableiten).
wie wäre es denn,
mal mit (sich) selbstverstehen zu beginnen,
anstatt im draussen nach etwas zu suchen.

es gibt nichts zu verstehen, als das, was schon da ist.
das innerste . der kern . die quelle . die Buddha-Natur.

worte . schulen . können anstoss sein .
"ordne" ich mich einer der vielen unter,
bin ich schon gefangen.

habe ich rechtes verständnis der dinge,
dann ist es egal.
denn dann ist grün nicht blau, sondern ein dhamma .
.
fluid hat geschrieben:
snoopy2001 hat geschrieben:
Was ist das Verständnis von Zen?

Was soll da sein Verständnis von oder des Zen?

Was ist das Verständnis des ZEN?


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Ich spekuliere mal, man könnte vielleicht sagen, es gibt 4 Pfeiler des Verständnisses:

* Verständnis von Zen
* Verständnis des Zen
* Verständnis von ZEN
* Verständnis des ZEN


Ich vermute, in der Praxis ist diese Reihenfolge nicht zwangsläufig chronologisch zu verstehen.

Möglicherweise ist es die hohe Kunst, einen 5. Pfeiler hinzu zu fügen (läßt sich aber leider aus dieser Analyse nicht direkt ableiten).

Du bist der 5. Pfeiler aber das zu erkennen heißt sich zum Pfeiler zu machen und zu sein, anzuhaften und das ist gegen Zen und ZEN.
snoopy2001 hat geschrieben:
Was ist das Verständnis von Zen?
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Folge einfach Deiner Signatur ... :razz:
_()_c.d.
crazy-dragon hat geschrieben:
snoopy2001 hat geschrieben:
Was ist das Verständnis von Zen?
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Folge einfach Deiner Signatur ... :razz:
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Ich bedanke mich in Achtung für deine Antwort. _()_ _()_ _()_
Zen-Schüler halten sich für die Creme des buddhistischen Haufens,
die den kurzen, steilen Weg gehen. Wir sind potentielle
Bodhisattwas erster Klasse, nur noch ein weiteres Koan,
und wir kommen direkt ins Nirwana.

(Reine Leere, van de Wetering)
Jaa, jeder und alles ist was besonderes- und damit nichts besonderes.
Man geht im steilen Sturzflug auf die Erleuchtung zu- obwohl man auf nichts zu geht.
Man betrachtet jedes Staubkorn, um das Große Ganze zu erfassen.
Oder auch nur sich selbst.
Um dann irgendwann fest zu stellen, daß Das das Selbe ist.
Und man debbatiert Stundenlang und schreibt solchd Posts um etwas auszudrücken, was jenseits aller Worte liegt.
Wenn das mal gut geht...
holger_k hat geschrieben:
Zen-Schüler halten sich für die Creme des buddhistischen Haufens,
die den kurzen, steilen Weg gehen. Wir sind potentielle
Bodhisattwas erster Klasse, nur noch ein weiteres Koan,
und wir kommen direkt ins Nirwana.

(Reine Leere, van de Wetering)


Okay. Und was gibt dir Anlass das zu schreiben??
holger_k hat geschrieben:
Zen-Schüler halten sich für die Creme des buddhistischen Haufens,
die den kurzen, steilen Weg gehen. Wir sind potentielle
Bodhisattwas erster Klasse, nur noch ein weiteres Koan,
und wir kommen direkt ins Nirwana.

(Reine Leere, van de Wetering)


Janvillem van de Wetering war ein romantischer Sucher, und während er in seinen frühen zen-kitschigen Bücher noch meinte, diese Vision realisieren zu können, ist "Reine Leere" von der Enttäuschung durchdrungen, dass das nicht geklappt hat.

Es ist ein Veteranentreffen der gescheiterten Zen-Sucher, die einsehen, welchen schwülstigen Traumbilder sie da hinterhergelaufen sind, und was für geblähte Egos sich da als Bodhisattvas verkleideten. Die von dir zitierten Worte, sind ja ein zynischer und ironuischer Verweise auf die eigenen Illusionen.

Zur Hippie Zeit gab es eine Tendenz, im Zen etwas anarchitisches, mytisches und romantisches zu suchen. So eine Version in der geheimnisvolle, schratige Meister in windschiefen Berghütten lebten und einem vormachte, wie Harmonie mit der Natur funktioniert: Proto-Hippies die auf die gesellschaftliche Konventionen pfiffen und ihrer Intuition folgten. Und von daher gut zum Hippie-Hedonimus und zur Kultur der Bewustseinerweiterung passte.

Verfolgt man man solche romantische Illusionen, sucht und förderte man natürlich "Meister", die diese Erwartungen erfüllen. Und auch für einen halbwegs moralisch Mönch sind willige Anhänger der freien Liebe, die nach mysticher Vereinigung lechzen, ne ziemliche Versuchung. Kein Wunder, dass da heute noch Skandale auffliegen.

Ich finde es schön, dass wir da nicht mehr mit dieser unendlich naiven Haltung rangehen und dann auch nicht so unendlich enttäuscht werden wie "van de Wetering".
void hat geschrieben:
Ich finde es schön, dass wir da nicht mehr mit dieser unendlich naiven Haltung rangehen und dann auch nicht so unendlich enttäuscht werden wie "van de Wetering".

Van de Wetering betrachte ich als echten Dharmavorfahr.

Seine Bücher, so kitschig sie waren, haben dazu beigetragen, dass ich Zen praktizieren wollte. Mehr als z.B. die Bücher von Lassalle oder Herrigel, Daisetz Suzuki - was eben damals so auf dem Markt war.

Möge er auch kein Meister gewesen sein: Wir stehen auf seinen Schultern (um dieses alte Bild zu bemühen), und brauchen dieses Tal der Illusionen nicht noch einmal - oder in meinem Fall wenigstens nicht mehr ganz so lange :oops: - zu durchschreiten.

Wer weiß, in welchen Niederungen wir uns gerade rumtreiben, ohne sie als Niederungen zu erkennen :lol:

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